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Terrania
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Die Bevölkerung der Hauptstadt Terrania ist bis zum 1. Januar 1990 auf 14 Millionen angewachsen. Was früher an Fachleuten auf dem ganzen Erdball gesucht werden mußte, hat Perry Rhodan inzwischen nach Terrania gerufen und ist jederzeit verfügbar. Unterstützt wird dieses Personal von der leistungsstarken Venuspositronik. Nach und nach entwickelt sich Terrania zur größten Stadt der Erde. Alle Fäden laufen hier zusammen - nicht zuletzt die des Geheimdienstes, der von Allan D. Mercant geleitet wird. Seine Agenten sitzen überall auf der Erde und auf allen Kolonien im Sol-System. Gelegentlich wird Terrania schon einmal als "Burg" bezeichnet, und Gelehrte und Raumfahrtbegeisterte aus aller Welt reißen sich darum, hier leben und arbeiten zu dürfen. Tatsächlich ist es so, daß Bewerber, die einmal hierher bestellt werden, auch eingestellt werden. Entsprechend hoch sind die Anforderungen.

Terrania wurde von Anfang an nach einem bestimmten Schema geplant und errichtet; es gibt rollende Bürgersteige, unterirdische Bahnen und Flugtaxis. Am Rand der Stadt liegt der größte Raumhafen der Welt, von dem aus 99 % aller großen Fernraumer zu fernen Sonnensystemen aufbrechen. Unter diesem Hafen wurden riesige Hangars angelegt, in denen hunderte von leichten Kampfraumern, vom Raumjäger bis zur Gazelle, auf ihren Einsatzbefehl warten. Am Rand des Hafens entsteht Anfang des 21. Jahrhunderts das Endfertigungszentrum für Schlachtkreuzer der SOLAR-Klasse. Etwas außerhalb liegt die Akademie für den Nachwuchs der Solaren Flotte. Wer hierher kommt, hat bereits ein abgeschlossenes Studium hinter sich - und trotzdem gibt es noch viel zu lernen.

(Anmerkung: In HC-7 wird von Atlan angegeben, daß die Terraner offenbar bereits damit begonnen haben, ihren Nachwuchs mittels Hypnoschulungen auszubilden. Da aber später keine Rede mehr davon ist, und es außerdem nicht nötig wäre, wird diese Angabe vorläufig ignoriert.)

Vergleichbar mit der Anlage von Terrania ist nur noch der Nevada Space Port, der größte Raumhafen der beiden amerikanischen Kontinente. Hier werden die Schiffe abgefertigt, deren Ziele auf den Planeten und Monden des Sol-Systems liegen. Nevada Fields ist außerdem zu einer Touristenattraktion geworden - Perry Rhodan hat die Mondrakete STARDUST aus der Wüste Gobi wieder hierher bringen lassen, wo einst zum erstenmal ihre Triebwerke zündeten. Ein großes Raumfahrtmuseum umgibt das Schiff.

Der Sitz der obersten Behörde des Solaren Imperiums, der Administration, liegt zusammen mit den wichtigsten Nebengebäuden, der Akademie und einem kleinen Raumhafen unter einem starken Energieschirm. Damit es nicht zu Unfällen kommt, wurde dieser in der Nähe der Straßen und Gehwege jedoch mit einem zusätzlichen Prallschirm umgeben. Bei der Ankunft in Terrania könnte man glauben, eine automatisierte Stadt vor sich zu haben, denn in den Empfangsanlagen begegnen einem ständig die C4-Roboter - perfekt dem Menschen nachgebildete Maschinen, die Stellen besetzen, für die keine menschlichen Arbeitskräfte zu bekommen sind. Doch gerade Studenten und Besucher der Akademie von Terrania wissen die offene Atmosphäre in der Hauptstadt der Erde zu schätzen. Perry Rhodan persönlich stellt sich hier dem diskussionsfreudigen Publikum so oft es seine anderen Aufgaben zulassen. Dabei ist jedermann die Teilnahme freigestellt.

Die Zeiten, in denen der Goshun-Nor nichts weiter als ein Tümpel voll verdreckter Salzlake war, gehören unwiderruflich der Vergangenheit an. Der See führt klares Wasser, und an den wenigen Stellen des Ufers, die für private Bebauung freigegeben worden sind, haben sich die Prominenten der Stadt ihre Häuser bauen lassen. Der größte Teil des Ufers steht aber den Bewohnern der Stadt zur Verfügung, und sie machen von diesem Freizeitangebot regen Gebrauch. Südöstlich der Stadt Terrania in Richtung Karachoto, einer Randsiedlung von Terrania, werden außerdem ein paar Altertümer gefunden, um die herum im Jahr 2038 ein ungeheurer Touristenrummel entsteht.

Terrania wächst auch im Jahr 2038 noch immer, und es werden noch Jahrzehnte vergehen, bis die Stadt ihren eigenen unverwechselbaren Stil gefunden hat. Sie ist jung wie das Imperium, dessen Hauptstadt sie ist, und einstweilen scheint sie sich noch in jeder Woche zu verändern. Besucher der Metropole sind sich aber darin einig, daß es sich um eine makellose Schönheit handelt.

Die großzügigen Grünanlagen in Terrania City sind sündhaft teuer; nicht wegen der Bodenpreise, die in der Hauptstadt des Solaren Imperiums astronomisch hoch sind, sondern diese Parks müssen unterhalten werden, und in einem ehemaligen Wüstengebiet kostet das eine unglaubliche Summe.

(Anmerkung: Ungeklärt bleibt, wieso das so teuer sein soll - wo doch das Klima in diesem Gebiet verändert wurde. Man sollte die Kosten eher den exotischen Pflanzen zuschreiben.)

Während der letzten Offensive der Zweitkonditionierten wird Terrania schwer verwüstet. 993 Jahre danach erinnern nur noch Denkmäler an diese dunkle Zeit. Das Stadtbild hat der terranischen Hauptstadt hat sich massiv verändert. Im Zuge des Neuaufbaus wurde die Bebauung der "weißen Stadt" konzentrierter und zweckmäßiger durchgeplant [PR-412, Seite 17].

Terrania im Jahr 3441

Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten die Immunen Terras für Imperium-Alpha, dass unter dem Kommando Deightons und Dantons steht. Wegen ihrer geringen Anzahl beschränken sich die Immunen weitestgehend darauf Imperium Alpha zu halten und von Terrania aus für etwas Ordnung zu sorgen. Dabei kämpfen sie gegen plündernde Banden und die aktiven Homo superior. Zerstörung, geplünderte Depots und defekte technische Anlagen zeichnen ein deutliches Bild der Hauptstadt.

Ende August 3441: Viele Mitglieder des Homo superior unterstützen die Immunen nunmehr tatkräftig, indem sie sich um die Verdummten kümmern. Das Bandenunwesen in Terrania hat stark zugenommen. Im Gegensatz zu anderen Regionen der Erde agieren sie organisiert. So öffnen die Mitglieder einer Bande am 19.08.3441 alle Käfige des Zoos von Terrania. Tausende exotischer und teils gefährlicher Tiere verschwinden in den Straßen Terranias.

Es stellt sich heraus, dass die Anführer aller größeren Banden von einem Suggestor kontrolliert werden. Anfang September 3441 begeht der Suggestor (Grohaan Opinzom) Selbstmord. Daraufhin können auch in Terrania die Unruhen reduziert werden. Am 03.09.3441 gilt die Lage in Terrania als beruhigt. Nur noch einige Splittergruppen halten sich in der Hauptstadt.

Terrania im Jahr 1311 NGZ:

Von den Schäden, die durch die Invasion der Arkoniden im Jahr 1304 NGZ entstanden, ist nichts mehr zu sehen. Die Wolkenkratzer der Stadt ragen bis über 2 Kilometer in den Himmel. Alle wichtigen infrastrukturellen Einrichtungen liegen unter der Stadt.

Anfang 1311 NGZ eröffnet hier das Trav'Tussan die erste offizielle Botschaft im Gebiet der LFT [PR-2100 Terra News].

Terrania im Jahr 1331 NGZ:

Auch im Jahr 1331 NGZ gibt es Obdachlose in Terrania. Dabei handelt es sich um Personen, die sich freiwillig für ein solches Leben entschieden haben. Jeder von ihnen trägt einen syntronischen Chip, der sie in regelmäßigen Abständen dazu berechtigt einen gewissen Sozialbetrag an einem Bankautomaten abzuheben.

Am 1.9.1331 NGZ bedeckt die Hauptstadt Terras eine riesige Fläche. Über 100 Mio. Menschen leben in der Stadt. Durch die großzügige Raumverteilung bleibt aber genügend Raum für die zahllosen Besucher.

Die einzelnen Siedlungsringe sind selbst aus dem Weltraum gut erkennbar. Antares City, Erjinaki, Sirius River City, Kanchenjunga, Monggon, wie auch immer sie heißen, die Siedlungsringe fügen sich harmonisch ineinander. Wolkenkratzer von bis zu 2 Kilometern Höhe bilden eine kleine Stadt für sich. Durch ganz Terrania winden sich fünfbahnige, energetische Förderbänder bis zu einer Höhe von 500 Metern, in unterschiedlichen Silbergrautönen strahlend.

Südlich von Antares City liegt das Regierungsviertel am Canopus Boulevard.

An den Randgürteln stehen unter anderem mehrere Raumhäfen, verschiedene Abenteuerlandschaften und das Ernst Ellert-Mausoleum.

Durch die erhöhte Hyperimpedanz verändert sich das Stadtbild drastisch. Zuerst wirkt die Hauptstadt wie eine Geisterstadt. Von den energetischen Förderbändern ist nichts mehr zu sehen. Bis auf wenige bodengebundene Gleiter ist das gesamte Verkehrssystem zum Erliegen gekommen. Die Mehrheit der Bevölkerung sucht noch Schutz in ihren Wohnungen.

Nur langsam erwachen die Bewohner der Metropole aus ihrer Agonie. Zögernd läuft der Wiederaufbau an. Als Folge des Wiederaufbaus entstehen überall in Terrania Fabriken, Kraftwerke und unterschiedlich große Energiespeicher.

Einige Tage nach der Katastrophe ist die Lebenserhaltung sichergestellt. Erste Nahverbindungen werden reaktiviert. Am 8ten Tag nach der Erhöhung der Hyperimpedanz ist die flächendeckende Energieversorgung Terranias wieder hergestellt.

Dank der im Laufe der Zeit immer zahlreicher werdenden Helfer geht der Wiederaufbau schnell voran. Meist verzichten sie auf Bezahlung, geben sich mit Verpflegung und einer Unterkunft zufrieden. Vor allem die Fertigstellung der Waringer-Akademie zieht die Helfer an.

Rückschläge erhält der Wiederaufbau durch Anschläge militanter Anhänger der Gon-Orbhon-Sekte.

Sehenswürdigkeiten und Stadtteile

(Anmerkung: Wegen der immensen Daten, die über mehr als 2500 Schriftstücke verteilt sind, wird dieser Datensatz auf absehbare Zeit nur aus Datenfragmenten bestehen. Sobald mir neue Daten vorliegen, wird er entsprechend ergänzt.)

Stadtteil Alashan

Das ehemalige Gebiet des Stadtteils Alashan wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Nur in den Randgebieten wurde es behutsam bebaut [PR-2101]. Unter dem Naturschutzgebiet wurde erneut der TLD-Tower errichtet. Später intensivierte man die Bebauung. Ende des Jahres 1311 NGZ steht neben einem Freilichtmuseum wieder ein Großteil der Wohnbezirke Alashans [PR-2127, Seite 22].

Raumhäfen Terranias:

Neben dem Terrania-Space-Port, dem größten Raumhafen Terras, gibt es noch eine Reihe von kleineren Raumhäfen, die um die Stadt herum verteilt sind. Ganz in der Nähe des Terrania-Space-Port liegt der Reparatur-Raumhafen. Unterhalb des Terrania-Space-Ports liegt der Crest-Spaceport.

Terrania-Space-Port

Der 40km durchmessende Raumhafen wird von einem Ringwall umgeben. Der Ringwall ist an den höchsten Stellen mehr als 2 Kilometer hoch. Zum Teil besteht das künstliche Ringgebirge aus den Trümmern Terranias, die nach der Verwüstung der Dolans im Jahr 2437 zurückblieben.

Bis zu 10 Kilometer unter dem Raumhafengelände liegen Hangars der Reparaturwerften, Hypertropzapfer, Gravitraf-Speicher und ein dichtes Netz von Gleitertunneln, Pneumo-Rohrbahnen, Energie- und Datenleitungen.

Saturn Hill

Ein Komplex aus verschiedenen Gebäuden am nordöstlichen Ringwall des Raumhafens, auf direkter Linie zwischen dem Museumsnachbau der CREST IV und der Solaren Residenz. Saturn Hill erstreckt sich vom Boden des Raumhafens bis zum Kamm des Ringwalls, und beinhaltet Bars, Restaurants, Sportanlagen, Freiluft-Agravarien und Bungalows, geeignet für alle Arten von Lebewesen. Die einzelnen Komplexe sind durch durchsichtige Antigravröhren, Transportbänder und Formenergiebrücken miteinander verbunden.

Sehenswürdigkeiten Terranias:

Der Zoo von Terrania wird zum Teil durch eine langgezogene Kurve des Fomalhaut Freeway begrenzt. Der Zoo liegt näher an der Solaren Residenz als der Kybernetische Turm. Dieser liegt von der Solaren Residenz aus gesehen in Richtung des Stadtteils Atlan Village.

Westlich des Zoos findet man den Crest-Park mit der Crest-Gedenkstätte. östlich des Zoos liegt der Gobi Park, in dessen Zentrum sich das STARDUST-Denkmal befindet. Bei dem Denkmal handelt es sich um einen Nachbau der legendären Rakete.

Seit dem Jahr 1310 NGZ (es könnte auch das Jahr 1311 NGZ sein, der Quelltext ist etwas ungenau), ist das STARDUST-Denkmal mit einer stilisierten, weißen Schleife aus perlmutt-Marmor versehen, um an den gewaltlosen Widerstand der "Gruppe Sanfter Rebell" gegen die arkonidischen Besatzer zu erinnern.

Nördlich des STARDUST-Denkmals steht die Dolan-Gedenkstätte auf einem üppig begrünten, 5 km durchmessenden Platz. Der schwarze, zu einem Viertelkreis geschwungene Kunstbasaltmonolith ist 50m hoch und 700m lang. In goldenen Interkosmo-Lettern sind dort über 2 Milliarden Namen verzeichnet. Es sind die Namen der terranischen Opfer des letzten Dolanangriffs im Jahr 2437 auf die Erde.

Auch im Jahr 1311 NGZ ist der Crest-Lake ein beliebtes Erholungsgebiet.

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 Quelle(n):  PR-400, 412, 500, 501, 509, 2100, 2101, 2104, 2127, 2202, 2212, 2213, 2220; PR-2100 Terra News ; Datensatz Solares Imperium
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 01.01.2003 - Letztes Update: 01.06.2008