Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Perry Rhodan
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Mimas
Transparentes Pixel
Mimas
Photo: N ASA / Voyager-1- Sonde

Mimas in der Realität

Wie durch Satellitenaufnahmen festgestellt wurde, trägt Mimas, der kleinste der sechs großen Monde des Saturn, die Spuren eines gigantischen Einschlagkraters, der sich fast über ein Drittel seines Durchmessers erstreckt. Planetenkartographen gaben ihm zu Ehren des berühmten englischen Astronomen die Bezeichnung "Herschel-Krater". Wäre der aufprallende Körper nur geringfügig größer gewesen, so hätte er den lose zusammengehaltenen Mond sicher zerstört. Es wird außerdem vermutet, daß der Mimas in noch früherer Zeit tatsächlich einmal von einem anderen Himmelskörper zertrümmert wurde und das sich Bruchstücke nach und nach wieder zu der heutigen Mondmasse zusammenfügten.

Mimas in der PR-Serie

Der innerste der großen Saturnmond wurde im Jahr 1789 von dem Astronomen Sir Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt. Mimas durchmisst rund 390 Kilometer und umkreist den Ringplaneten in 0,94 Erdentagen in einem mittleren Abstand von 185.600 Kilometern. Mimas Schwerkraft ist kaum nennenswert. Die Oberfläche ist von Kratern bedeckt; wenn diese Krater größer als zwanzig Kilometer sind, besitzen sie Zentralberge. Der größte ist der Herschel-Krater.

Der Herschel-Krater wurde nach dem englischen Astronomen Sir Friedrich Wilhelm Herschel benannt. Der Krater ist rund zehn Kilometer tief und besitzt einen Zentralberg von rund sechs Kilometern Höhe; die Kraterwälle sind bis zu fünf Kilometer hoch. Innerhalb des Kraters gibt es Furchen, die bis zu zehn Kilometer breit und bis zu zwei Kilometer tief sind. Man kann davon ausgehen, dass der Körper, der diesen großen Krater erzeugte, den Saturnmond Mimas fast gesprengt hat.

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden auf Mimas die ersten Kliniken. Schwerkraftprojektoren sorgen für variable Schwerkraftverhältnisse. Je nach Bedarf der Kliniken kann die Schwerkraft so manipuliert werden.

Im Jahr 2909 bestehen die Kliniken noch aus Kuppeln mit unterschiedlichen Atmosphärenzusammensetzungen. Jedes Jahr lassen sich hier mehrere Millionen Menschen behandeln. Zum Warentransport wird ein zentraler Transmitter eingesetzt. Die Raumhäfen sind dem Krankentransport vorbehalten.

Beim Ausbruch der an der Second-Genisis-Krise erkrankten Mutanten im März 2909 werden die Anlagen des Mondes innerhalb einer Stunde zerstört. Ein Großteil der Zerstörung verursachen die Bewohner selbst, als sie von den Suggestivimpulsen der Mutanten in den Wahnsinn getrieben werden.

Nach der Flucht der Mutanten normalisiert sich die Situation. Mimas wird in den folgenden Jahrhunderten wieder aufgebaut. Pläne, den Mond durch riesige Kuppeln weitestgehend bewohnbar zu machen, müssen zurückgestellt werden.

Anfang Dezember 3433 wird die neue Paraklinik eingeweiht. Das wissenschaftliche Personal wurde bei dieser Gelegenheit um 30 Prozent verstärkt. Damit ist die Paraklinik auf dem Saturnmond genauso leistungsfähig wie ihr Äquivalent auf Tahun.

(Mimas Anfang Januar 3434) Im Jahr 3434 sorgen Schwerkraftgeneratoren für eine konstante Gravitation von 0,8 g. Eine künstliche Atmosphäre umgibt den Mond. Zwischen den Wohnsiedlungen und den Klinikgebäuden liegen gepflegte Parks. Zwei Kunstsonnen umkreisen den Mond, um für ausreichend Licht und Wärme zu sorgen.

Im großen Herschel-Krater steht im Jahr 1290 NGZ das Sicherheitsgefängnis PAKS (die Abkürzung steht für: para-abnorme kritische Straftäter.), volkstümlich Para-Bunker genannt. Der Name deutet an, dass dann unter anderem parapsychisch veranlagte Gewaltverbrecher untergebracht sind, deren Rehabilitation und Rückführung in die Gesellschaft wird mit verschiedenen Methoden versucht. Das PAKS ist ein trutziger Bunkerkau, der sich stufenförmig über die Flanken des Zentralmassivs erstreckt und eine Fläche von 15 Quadratkilometern bedeckt. Der gesamte Krater ist Sicherheitszone, außer den verschiedenen Schutzanlagen gibt es keine Einrichtungen. Alle Kliniken und Sanatorien liegen außerhalb des Herschel-Kraters. Der Para-Bunker wird von einem permanenten Paratronschirm überspannt. Nur wenige autorisierte Personen dürfen ein- und ausgehen. Vom Kraterrand bis zum Para-Bunker gibt es verschiedene Sicherheitsschranken, der Luftraum ist siebenfach abgesichert, ein Heer von TARA-UH-V-Robotern patrouilliert.

Als Einheiten der Galactic Guardians im Jahr 1290 NGZ den Para-Bunker angreifen und den Todesmutanten Vincent Garron befreien, werden große Teile der Einrichtung zerstört.

Von der erhöhten Hyperimpedanz und den damit einhergehenden Hyperstürmen ist Mimas stark betroffen. Zwar steht Mitte September 1331 NGZ vorerst noch genug Energie für die Lebenserhaltungssysteme zur Verfügung, jedoch müssen alle nicht lebensnotwendigen Operationen verschoben werden.

Kuntami

Die Klinik Kuntami liegt am Südpol des Satummondes Mimas und wurde nach den Ereignissen um den sogenannten Para-Bunker sicherheitstechnisch weiter aufgerüstet. Der zylinderförmige blaue Turm mit dreißig Metern Durchmesser und siebzig Metern Höhe ist im Prinzip ein Hochsicherheitstrakt, aus dem niemand entkommen kann: Paratronschirme und Roboter sichern das Gebäude ab. Die medizinische Ausstattung ist dennoch vorbildlich [PR-Glossar 1960]. Professor Dr. Galan Wojtyczek ist einer der wichtigsten Ärzte der Kuntami-Klinik (Handlungsjahr 1290 NGZ). Der kahlköpfige Mann ist etwa 1,90 Meter groß und schlank; er wirkt stets etwas steif in seinen Bewegungen.

Pfeil Seitenanfang
Transparentes Pixel
 Quelle(n):  PR-Glossar 1936, 1946, 1960, 1964; PR-408, 434, 2212
Transparentes Pixel
© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 11.07.1999 - Letztes Update: 01.06.2008