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 Perry Rhodan
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Luna
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Seit 1982 unterhält die Dritte Macht am Südpol des einzigen Erdtrabanten einen Stützpunkt mit einer Großfunkstation.

Im Jahr 2030 existieren aber bereits einige Werften, in denen Schiffe für die Solare Flotte gefertigt werden. Die Lage in der Galaxis zwingt Perry Rhodan dazu, immer mehr Industrien auf den Mond zu verlagern - auf der Erde ist einfach kein Platz mehr vorhanden, um gigantische Bandstraßen zu errichten, auf denen Kugelraumer im Fließbandverfahren vom Stapel laufen. Darüber hinaus benötigt man auch kapazitätsstarke Zubehörindustrien, welche alle die Aggregate, Teile und Teilchen erstellen, die für die Schiffe benötigt werden. Überall auf dem Mond werden zunächst große Materietransmitterstationen errichtet, dazu Gegenstationen auf der Erde. Dann beginnt ein Materialstrom zum Mond zu fließen, der den Verdacht aufkommen lassen konnte, die Erde würde ihrer gesamten Industrien beraubt. Die Mondbasis läuft mit Hochtouren an und besonders die kleinen schnellen Raumjäger, Zerstörer und Space-Jet’s passieren die Kontrollen der Bandstraßen nun in rascher Folge. Außerdem werden auch Schnelle Kreuzer der STAATEN-Klasse hier produziert, jedoch dauern diese Bauten noch immer sehr viel länger. Bis zum Jahr 2044 investiert das Solare Imperium mehr als 100 Milliarden Solar in sein neues Rüstungszentrum. Über 50 Bandstraßen sind zu diesem Zeitpunkt bereits eingerichtet, an weiteren 16 wird gebaut, und einige hunderttausend Spezialroboter erfüllen an den Bandstraßen ihr Programm.

Darüber hinaus gibt es in begrenztem Rahmen auch schon "Kolonisten" auf dem Mond. Allerdings kann man von einer Kolonie im üblichen Sinn nicht sprechen; vielmehr handelt es sich um Nachkommen jener Familien, deren Angehörige alle auf dem Mond arbeiten und leben. Im Jahr 2044 begegnet man auf dem Mond schon Erwachsenen, die bereits hier geboren wurden.

All dies war jedoch nur der Auftakt und in gewisser Weise ein Test für die zweite Phase des Ausbaus. Ab dem 01.01.2045 wird der gesamte Himmelskörper zu einer einzigen Flottenbasis und Schiffswerft nach arkonidischem Vorbild ausgebaut. Zum 31.12.2101 ist die größte Bauleistung der Menschheit plangemäß fertiggestellt - soweit man bei einem solchen Projekt überhaupt jemals von einer "Fertigstellung" sprechen kann. Nunmehr gleicht der Erdtrabant einem Ameisenbau mit zahllosen Werften, Zubehörindustrien und gigantischen Fertigungsstraßen, von denen selbst große Kriegsschiffe im Fließbandverfahren ausgestoßen werden. Die automatischen Bandstraßen laufen Tag und Nacht um jede Art von Raumschiff für die Solare Flotte in Stückzahlen bereitzustellen. Dabei werden die gigantischen Anlagen von relativ wenigen Steuerstationen aus beherrscht. Bis in einige hundert Meter unter die Oberfläche ist der Mond mehr oder weniger belebt, während man an der Oberfläche kaum etwas von jener Mammutindustrie bemerkt, die mit modernsten Mitteln und unter gewaltigen Kosten unter der toten Kruste errichtet wurde. An der Oberfläche finden sich nur die großen Raumhäfen - und die Panzerkuppeln der kosmischen Abwehrfestungen, die den Industriegiganten und auch die Erde schützen. Gerüchten zufolge soll die Rüstungskapazität seit 2102 schon die Werte von Arkon III erreichen. (Anmerkung: Diese euphorische Angabe aus HC-13 muß etwas relativiert werden, denn man darf nicht vergessen, welch ein Gigant Arkon III wirklich ist.)

Selbst im Jahr 2436 stellt der Mond noch die größte Fertigungsanlage des Solaren Imperiums dar. Wie das Vorbild. der zerstörte Planet Arkon III, werden die Produktions- und Fertigungsanlagen ständig modernisiert und ausgebaut. Tief unter dem Mondgestein liegen nicht nur die Fabrikationsanlagen der Raumschiffe, sondern auch die Riesenpositronik Nathan [PR-354, Seite 11].

Anfang Juni 3441 halten 32 Immune die Stellung auf dem Mond. Nathan ist ein Opfer der Verdummungsstrahlung geworden.

Sektor 1638 gehört zu den ältesten Teilen der lunaren Anlagen (ca. 2000 Jahre alt). Ein unter Technikern berüchtigter Wartungsschacht, weitläufig und verzweigt. Am 12. April 1312 NGZ ist dort der Rudimentsoldat Minster Nai Fukati am Werk. Sektor 1638 wird durch den Einsatz des "Norminators" (siehe Norman) fast vollends zerstört, wie auch die Sektoren 1639, 1637, 1640 und 1636.

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 Quelle(n):  Silberbände, PR-350, 354, 500, 2160
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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler, Torsten Orth - Erstellt: 24.03.2001 - Letztes Update: 01.06.2008