Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Perry Rhodan
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Lemur
Transparentes Pixel

Heimatwelt der Lemurer, der 1. Menschheit der Erde. Sie verließen sie ca. 50.000 Jahre v.Chr.

Gegenüber der heutigen Zeit sind die Formen der Kontinente völlig verändert, der Anteil der Wasserflächen ist geringer. Einzig der afrikanische Kontinent weist kaum Veränderungen zur Gegenwart auf.

Atlantis ist durch eine Landbrücke mit der Westküste Afrikas verbunden. Auch zwischen der großen Insel Atlantis und dem südamerikanischen Festland gibt es eine Landbrücke. Die ausgedehnten Landmassen der mittelamerikanischen Felsbrücke engen die schon vorhandene karibische See stark ein.

Lemuria

Lemuria (von den Cappins Lemu genannt) ist der Ursprungskontinent der Lemurer. Seine Landmasse bedeckt fast völlig den heute existierenden Pazifischen Ozean. Asien, die amerikanischen Kontinente, das pazifische Becken und Australien verschmelzen zu dem gewaltigen Kontinent Lemuria [PR-276, Seite 47].

Lemuria erstreckt sich vom tiefsten Süden Südamerikas bis hinauf zu den kanadischen Nordgebieten. So bilden die beiden amerikanischen Kontinente die östlichen Randzonen Lemurias. Dort wo sich heute die Rocky Mountains befinden, existierte auf dem Kontinent Lemuria ein Tal [PR-426, Seite 14].

(Anmerkung: Konkretere Angaben zur Fläche Lemurias gibt es in PR-425) Die heutigen Fidschi-Inseln bilden in etwa die westliche Grenze des Kontinents Lemuria. (Seite 12) Östliche Grenze bilden die Osterinseln. In Südnordrichtung reicht Lemuria von den Osterinseln hinauf bis zu dem Bereich, wo heute die Stadt Vancouver liegt. (Seite 24)

Es existieren keine Landbrücken die Lemuria mit anderen Kontinenten verbinden.)

Die Südostküste Lemurias liegt im Stillen Ozean. Heute bildet sie den Pazifisch-Antarktischen Rücken. Im Jahr 3433 sind von der Südostküste Lemurias nur noch die Spitzen untergegangener Berge übrig, die nun Inselketten und größere Inseln bilden (z. B. die Osterinseln und ein Eiland namens Sala y Gomez aus dem Meer; PR-426, Seite 14).

Lemuria im Jahr 196.566 v.Chr.

Zu dieser Zeit besiedeln Takerern den Kontinent. Es gibt gigantische Industrieanlagen. Die anderen Kontinente wurden kaum betreten, geschweige den kolonisiert. Takerische Baumeister haben mit Matronis eine gewaltige und schöne Stadt auf dem urweltlichen Kontinent Lemuria verwirklicht. Allein in Matronis leben Millionen Takerer. Die Stadt, mit ihren massiven Gebäuden und breiten Straßen, hat eine annähernd runde Form. Nur wenige Gebäude sind höher als 30 Stockwerke. In ihrer Freizeit vergnügen sich die Takerer der Erde damit, Jagd auf entkommene Versuchsobjekte zu machen.

Über 50 Jahre nach Ovarons Verschwinden bricht Admiral Moshaken mit einer großen Flotte in Richtung Milchstraße auf. Unter seiner Führung werden die Stützpunkte der Takerer im Tranat-System zerschlagen, alle Takerer vernichtet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Genexperimente auf der Erde, sowie die Positionierung des Todessatelliten, bereits abgeschlossen.

Moshakens Flotte wird dabei so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Rückkehr nach Gruelfin nicht mehr möglich ist. Ihnen bleibt keine andere Möglichkeit, als mit quasi unbrauchbaren Wracks auf der Erde zu landen. Die Besatzung der cappinschen Raumschiffe geht Verbindungen mit der lemurischen Urbevölkerung ein. Zum Erstaunen der cappinschen Wissenschaftler können sie sich fortpflanzen (Anmerkung: Diese Tatsache spricht dafür, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die Cappins von den Suwashen abstammen.).

Lemuria im Jahr 51.988 v.Chr.

Lemurias Flora und Fauna requiriert sich aus den für dieses Zeitalter typischen Vertretern (z.B. Mammuts, Säbelzahntiger). Die Landschaft Lemurias ist vielfältig. Teich- und Sumpflandschaften, Wälder, Vulkane gibt es ebenso wie Dschungel, Wüsten und Gebirge.

In der nördlichen Hälfte Lemurias liegt eine große Wüste (ca. 400 Kilometer durchmessend). Südlich grenzt die Wüste an ein parallel verlaufendes Mittelgebirge [PR-429, Seite 26]. An die Wüste schließt sich eine Savanne an.

Über den Kontinent Lemurias verteilen sich die Felsenburgen der Präbios. Durch den Existenzkampf gegen die Präbios wurden die Lemurer an die Küsten Lemurias gedrängt. Sie wohnen in Stadtfestungen, die der Küste vorgelagert sind. Im inneren des Kontinents gibt es nur wenige Siedlungen der Lemurer. Diese dienen nur der Beschaffung von Rohstoffen.

Die Stadt Olegaris hat im Jahr 51.988 v.Chr. über 300.000 Einwohner. Sie ist die größte der lemurischen Stadtfestungen, und liegt, ca. 600 Kilometer Luftlinie westlich des Standorts des Nullzeit-Deformators, an einer steilen Felsküste. Der obere Rand dieser Felsküste bildet später den oberen Rand des späteren Nord-Fidschi-Beckens.

Olegaris ist eine architektonische Mischung aus sumerischer Renaissance, altgriechischen Tempelbauten und europäischer Festungen des 19. Jahrhunderts (Anmerkung: Eine genauere Beschreibung von Olegaris findet man in PR-426, Seite 54.). Schon zu dieser Zeit existieren die bekannten politischen Strukturen. Herrscher über Olegaris ist der Hohe Tamaron Dopulis. Im untersteht der 22köpfige Rat der Tamare, wobei die Tamare mit Senatoren verglichen werden können.

In unmittelbarer Nähe der Stadt gibt es viele Basen der Präbios.

Nipus ist ein lang verzweigter, schlammig gelber Strom im westlichen Teil Lemurias. Er ist ein wichtiger Transportweg der Lemurer und führt durch die Landenge von Garitis nach Olegaris. Beide Seiten der Landenge enden in Mittelgebirgen.

Land Thoronis

Liegt im unerforschten Osten Lemurias. Es beginnt rund 1976 Kilometer von Olegaris entfernt am Ostufer eines Binnenmeeres. Das Sokaton genannte Binnenmeer selbst durchmisst 840 Kilometer [PR-427].

Von der Ostküste des Binnenmeeres aus findet man weitere 700 Kilometer im Osten ein See. Das "Wasser" des Sees ist eine zähflüssige, schwarze Substanz, heißer, teilweise kochender Asphalt. Inmitten des Todessees liegt die 400 Meter durchmessende heilige Insel. Für die Lemurer stellt die heiße Substanz des Sees ein unüberwindliches Hindernis dar.

Die heilige Insel

Die Heilige Insel liegt im Land Thoronis, inmitten eines Asphaltsees. Der See wird von Bergen, Vulkanen und Dschungel umschlossen. Etliche Vulkane rund um den Asphaltsee werden von der terranischen Zeitexpedition im Jahr 51.988 v. Chr (Ende September) gesprengt.

Ein Energieschirm schützt die Insel vor Eindringlingen aus der Luft. Gegen parapsychische Angriffe existieren entsprechende Abwehrsysteme. Als zusätzliche Sicherheitseinrichtung kann die Robotstation eine tödliche Strahlung aktivieren, die alles Leben im Bereich des Ufers tötet. Die intelligenten Präbios meiden das Gebiet um die Insel. Für sie ist es heiliges Land. Außerdem fürchten sie die tödliche Strahlung der Insel.

Im Fels der Insel existieren zahlreichen Hohlräume. Die Gebäude auf der Insel setzen sich weit ins Innere fort. Im Mittelpunkt gibt es eine fast 200 Meter hohe, fast 100 Meter durchmessende Halle. In ihr befindet sich die goldene Spindel.

Nachdem die beschädigte Goldene Spindel in die Vergangenheit entschwindet, wird die heilige Insel in die Luft gejagt um eine Rückkehr der Goldenen Spindel zu verhindern.

Land der blauen Türme

Das Land der blauen Türme liegt am nördlichen Ende Lemurias. Es handelt sich hierbei um eine fingerförmig geformte, leicht einwärts gekrümmter Halbinsel, die sich 140 - 150 Kilometer ins Meer hinaus erstreckt. An der Stelle, wo die Halbinsel in den Kontinent übergeht, ist die Halbinsel 180 - 200 Kilometer breit.

Über die Halbinsel verteilen sich etwa 200 Türme. Jeder Turm ist ein schlankes Gebilde von ca. 800 Metern Höhe. Der Durchmesser an der Basis entspricht rund 50 Metern. An der leicht konisch zulaufenden Spitze beträgt er nur noch 20 Meter. Auf der Spitze sitzt eine grünblau irisierende Kugel von ca. 100 Meter Durchmesser.

In den Kugeln verbergen sich Projektoren, die eine sechsdimensional frequenzmodulierte Strahlung emittieren. Die Strahlung breitet sich kreisförmig aus, so dass sich die Felder gegenseitig überlappen und auf diese Weise die ganze Halbinsel bedecken.

Vom Landeort des Nullzeit-Deformators ist das Land der blauen Türme 1500 Kilometer entfernt. In etwa so weit reicht auch die sechsdimensionale ortbare Strahlung der blauen Türme. Von den Mitgliedern der Zeitexpedition erhält die Halbinsel die Bezeichnung "Genetika".

Die sechsdimensionale Strahlung der blauen Türme wirkt auf die Präbios wie eine Art Fruchtbarkeitsdusche. Angelockt von der Strahlung der blauen Türme, ziehen Massen von Präbios nach Genetika. Durch die Strahlung werden die eigentliche unfruchtbaren Präbios für kurze Zeit fortpflanzungsfähig.

Im Prinzip stellt die Halbinsel als ganzes eine riesige Zuchtstation dar. Biopulsaktivierung wird der Vorgang genannt, der die Sterilität der Präbios für kurze Zeit ausschaltet.

Im Zentrum der Genetikas liegt die Kontrollzentrale für die blauen Türme, unter einer halbkugelförmigen Energieblase. Für die Präbios stellt die Zentrale eine Art Fruchtbarkeitstempel dar. Von hier aus werden die Projektoren mit Energie versorgt.

Die Kontrollzentrale wird von Alaska Saedelaere und Lord Zwiebus im Oktober 51.988 zerstört.

Lemuria ab dem Jahr 49.988 v.Chr.

Der südöstliche Lemurias ist nur äußerst dünn besiedelt. Das Amazonastiefland wird von den Lemurern "Keine-Städte-Land" genannt, hier halten sich nur Verbrecher auf. Schon im Jahr 49.488 v.Chr. ist der Amazonas zu erkennen, noch viel riesiger als in der Gegenwart, an manchen Stellen hunderte von km breit [PR-276, Seite 49].

Vor 50.000 Jahren ist Lemuria hochtechnisiert, überall auf dem riesigen Kontinent gibt es modernste Großstädte und eine Vielzahl an Raumhäfen. Letztere werden zum Großteil von durchbrechenden Haluter zerstört.

Zonen Lemurias sind radioaktiv verseucht. Hier standen einmal militärische Einrichtungen und Abwehranlagen, die früheren Angriffen der Haluter zum Opfer fallen. Auch die zentrale Großtransmitteranlage wurde bei einem Angriff gesprengt.

Die Lemurer legen größten Wert darauf, die Tierwelt Lemurs im vollen Umfang zu erhalten. Aus diesem Grund besiedeln sie hauptsächlich Lemuria, auf den anderen Kontinenten existieren große Schutzparks, die die unberührte Natur erhalten. So bleibt der Rest der Erde im urtümlichen Zustand erhalten, auf den Kontinenten herrschen die Tiere dieser Zeit (Mammut, Mastodon, Säbelzahntiger). Die zentralisierte Besiedlung ist auch der Grund, weshalb die Terraner bis zum Jahr 2404 keine Spuren von der Ersten Menschheit gefunden haben.

Während des Untergangs Lemurs schreibt man die Zeit des Pleisteozän. Die letzte Eiszeit bricht über Lemur herein, hervorgerufen durch Gas- und Materiewolken des zerstörten Zeuts, die die Sonne verdunkeln. Eismassen der Pole sind schon bis nach Mitteleuropa und den großen Seen der USA vorgedrungen, auch weite Teile Asiens und Südamerikas werden von Eis bedeckt. Die Sonne ist von Lemur nur noch als riesiger düsterroter Glutball hinter den Gas- und Materiewolken Zeuts zu sehen.

Technisch wären die Lemurer problemlos in der Lage gewesen die Überreste Zeuts zu beseitigen, und so die beginnende Eiszeit zu verhindern. Halutische Angriffe verhinderten den Bau entsprechender Stationen.

Zum Ende des Haluter-Krieges, 49.988 v.Chr., evakuierte man einen Großteil der lemurischen Bevölkerung nach Andromeda. Lemur wurde von den Halutern besetzt, eine zeitlang als Stützpunkt übernommen, später jedoch zogen sie sich wieder von der Erde wieder zurück. Nach 500 Jahren hat die haluterische Aktivität auf Lemur stark nachgelassen, von den Überlebenden werden kaum noch Haluterschiffe gesichtet.

Die Lemurer die auf der Erde zurückblieben verstreuten sich, auf der Flucht vor den Halutern, über die unbesiedelten Regionen Lemurs. Vor allem besiedelten sie Atlantis, wo Jahrtausende danach ihre Nachfahren von den Arkoniden entdeckt werden. Nachdem ihre Vorräte aufgebraucht waren, fielen die Lemurer schnell in die Steinzeit zurück, das alte Wissen geriet in Vergessenheit.

49.488 v.Chr. gleicht die Erde einem Eisplaneten. Beide Hemisphäre werden bereits größtenteils von Gletschern bedeckt, die sich immer weiter vorschieben. Das spätere Europa und Nordamerika sind vom Eis bedeckt. Nur der Äquatorbereich ist noch eisfrei. Die Sonne ist nur als kleiner rotweißstrahlender Ball zu erkennen, der kaum noch Wärme spendet.

Der Kontinent Lemuria ist verschwunden. Es ist unbekannt weshalb er unterging (Einwirkung von außen oder natürliche Verschiebungen der Erdkruste?).

Geschätzte Daten beziffern ungefähr das Jahr 49.538 v.Chr., in dem Lemuria im späteren Pazifik versank. Die übrigen Kontinente nahmen dabei die Form an, welche die Terraner kennen. Im Himalaja verursachte die Absenkung Lemurias große Bodenverschiebungen, ansonsten veränderte der asiatische Kontinent kaum.

Eine lemurische Zivilisation gibt es nicht mehr. In der südlichen Hemisphäre soll es noch einige lemurische Siedlungen geben. Lemurische Städte auf dem späteren Nordamerika sind von Schnee und Eis bedeckt.

Teilweise haben kleine Gruppen von Lemurern in den Bunkerstädten, unterhalb der eigentlichen Städte, bis ins Jahr 49.488 v.Chr. überlebt, z.B. in Godlar einer der größten lemurischen Städte. Wandernde Gletscher sorgen dafür, dass auch mit den Bunkern die letzten Zeichen lemurischer Besiedlung allmählich zerstört werden.

In Äquatornähe entstehen immer wieder heftige Orkane, hervorgerufen durch das Aufeinandertreffen kalter Luftmassen des Nordens und warme Luftmassen des Südens. Auch am Äquator sind Ruinenstädte zu finden, in denen Lemurer und lemurische Mutanten leben. Radioaktiv verseuchte Zonen rufen selbst nach 500 Jahren noch negative Mutationen unter den zurückgebliebenen Lemurern hervor. Meistens sind die Mutanten grauenhaft verunstaltet, es treten vereinzelt auch parapsychische Fähigkeiten auf.

Im Jahr 49.488 v.Chr. unterhalten die MdI eine Zwischenzeittransmitterstation auf dem amerikanischen Nordkontinent, die mit der auf Pigell identisch ist. Die Station auf Lemur wird von dem Zeitagenten Rovza kontrolliert, und von einigen Hundertschaften Kampfroboter bewacht. Zwischen der fast vollständig mit Schnee bedeckten Station und der auf Pigell besteht eine Transmitterverbindung. Eine Hyperfunkstation tefrodischer Duplos existiert in einer Ruinenstadt im späteren Mexiko. Auf dem Mond gibt es eine schwere Abwehrfestung mit weitreichenden Geschützen, die entweder den Krieg überstanden hat, oder von Tefrodern neu aufgebaut wurde.

Pfeil Seitenanfang
Transparentes Pixel
 Quelle(n):  PR-264, 265, 273, 274, 276, 277, 425, 426, 427,428, 429, 437, 439, 440, 441, 448
Transparentes Pixel
© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 24.03.2001 - Letztes Update: 01.06.2008