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Hayok
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Nach der Eroberung des Hayok-Sternenarchipels wird Hayok zum dortigen zentralen Stützpunkt der Arkoniden ausgebaut. Der Planet wird im Lemurischen Kriegskalender als eine der Psionische Bastionen aufgeführt. Noch im Januar 1312 NGZ ist im Planeten eine ansehnliche Menge PSI-Materie eingepflanzt.

Der einzige Planet der roten Sonne (Spektraltyp M4V, Oberflächentempertur 3370 Grad Kelvin, Durchmesser 278.000 Kilometer) hieß bei den Lemurern, wie auch die Sonne, Atrut (bedeutet soviel wie "vorwärts, empor").

Hayok umreist die gleichnamige Sonne in einer mittleren Distanz von rund 33 Mio. Kilometern. Ein Jahr hat 63,84 Tage zu 14,3 Tontas. Die 0,92-Gravo-Welt hat einen Durchmesser von 14.667 km. 65% der Oberfläche ist mit Wasser bedeckt. Den Rest nehmen die 4 Kontinente ein. Dabei ist Varfa auf der Südhemisphäre beinahe genauso groß, wie die Landmassen der Nordhemisphäre (Garion, Vanyamo und Udroon), die sich wie Perlen an einer Kette aneinander reihen.

Vor der Ostküste des mittleren Nordkontinents Vanyamo liegt in mitten der Etamo-Lagune eine Forschungsplattform. Bei der rund 460 km langen und ca. 300 km breiten Lagune handelt es sich um die Überreste eines riesigen Kraters. Vor über 50.000 Jahren standen hier einst die drei Steuerpyramiden des Ulbradan-Sonnendreiecks (Hayok-Sonnentransmitter). Von der Plattform aus führt ein Antigravschacht zu Tiefetagen der lemurischen Anlagen, die erst im Jahr 1311 NGZ entdeckt wurden. Ein Angriff der Bestien im 91. Kriegsjahr zerstörte nicht nur die Steuerpyramiden, sondern auch weite Teile der subplanetaren Anlagen. Halbwegs unbeschädigte Stockwerke findet man erst in einer Tiefe von 376 Metern. In einer Tiefe von 835 Metern liegt anscheinend die letzte Etage.

Hartnäckige Forschungen lassen die Arkoniden auf einen gut getarnten, geheimen Transmitter stoßen. Sogenannte Labyrinth-Kristalle schützen den in einer 5m durchmessenden Säule aus rotem Lemur-Metall verborgenen Transmitter vor mechano-energetischen wie auch paranormalen Ortungsmethoden.

Der Transmitter führt in Anlagen, die unterhalb der bisher bekannten letzten Etage liegen.

Das gefundene Areal hat eine Grundfläche von annähernd 12 mal 12 Kilometern und reicht bis in Tiefen von fast 3 Kilometern. Als sich herausstellt, dass es sich bei diesen Anlagen um Hinterlassenschaften der Petronier handelt, erklärt Aktakul dieses Wissen zur Geheimsache (Anmerkung: Tut mir leid selbst mir war es bisher nicht möglich genaue Daten zu erhalten :-). ). Ein unscheinbares Symbol, ein Brunnen in einer Stahlwüste, weist darauf hin, dass an dieser Stelle ein Zeitbrunnen aktiviert werden konnte. Dieser war bis zur Abschaltung der Zeitbrunnen ständig aktiviert.

In 1221 Metern Tiefe vermischen sich lemurische und petronische Bauweise. Ausmaß und Ausstattung dieser Region entsprechen der Maschinenhalle des Impos-Observatoriums (8 km Durchmesser, 50m Höhe). Die enthaltenen grauen, 100m langen Quader bestehen aus strukturverdichteter feldstabilisierter Hyperenergie. Wie auch auf Impos findet man hier eine Oldtimer-Statue [PR-2162, Seite 25].

Die stilisierte Figur ist schlank, der Körper unter einem weich fallenden Gewand verborgen, scheinbar ohne Arme und Beine. Der Kopf hat weder Nase noch Mund. Nur die von innen heraus leuchtenden Augen sind eindeutig menschlich und vermitteln einen hohes Ausmaß an Weisheit und Abgeklärtheit. Die Statue dreht sich auf einem nicht den Boden berührenden Sockel.

Nur per Silberkugel erhalten die Arkoniden Zugang zu den Anlagen unterhalb dieser Maschinenhalle. In der 12km langen und 1,8 km hohen Halle werden 49 abwechselnd chromblitzende und mattschwarze Kugeln (Durchmesser 1624,77 Meter) entdeckt. Deren Aufgabe konnte nicht enträtselt werden. Fest steht jedoch, dass es sich dabei um stabile Materieprojektionen handelt.

Am 10.05.1312 NGZ ist die Verbindung zwischen dem lemurische Teil der unterirdischen Station und dem querionischen Teil unterbrochen. Der querionische Part der Anlage kann nicht mehr betreten werden. Gleichzeitig werden Aggregate zu einer rätselhaften Aktivität heraufgefahren (Anmerkung: Dies sind erste Anzeichen für den Rückfall des Sternenhaufens Jamondi.).

Neue Forschungen belegen, dass die Petronier Hayok in die Umlaufbahn der roten Sonne versetzten [PR-2162, Seite 23]. Damals nannten die Petronier den Planeten Anarimt.

Das Hayok des Jahres 1331 NGZ:

Vor der Hyperimpedanz stellt Hayok ein florierendes Industriezentrum dar. Ein wichtiger Bestandteil von Bostichs Handelsoffensive, die Terras Wirtschaft in die Rezession treiben sollte. Nicht nur den Konzernen, auch den privaten "Handlungsreisenden" werden von den Arkoniden kaum Hindernisse in den Weg gelegt. Eine Überwachung erfolgt insgeheim durch Celistas und Polizei.

Vhalaum

Die Hauptstadt des Planeten Hayok liegt auf dem Kontinent Udroon. Seit dem Beginn des von Arkon ausgelösten Handelskrieges, entwickelt sich Valhaum zur Boomtown der bekannten Milchstraße. Mittlerweile haben sich unter arkonidischer Regierung 28 Millionen Bewohner im Großraum dieser Stadt angesiedelt, der ein Gebiet von rund hundert Kilometern Durchmesser ausmacht. Seit das Kristallimperium den Planeten Hayok als Sprungbrett zur Wirtschaftsoffensive gegen die LFT benutzt, ist ein riesiges Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Die Industriezone Vhalaums bedeckt fast die Hälfte des Stadtgebiets. An den Küsten Udroons entstehen weitere Raumhäfen und Werftkomplexe.

Wuchtig überragt der 800m hohe Palast des Tatos alle anderen Gebäude Vhalaums. Er ist gleichzeitig der Herrschaftssitz von Ascari da Vivo und wird auch vom Mascant Kraschyn bewohnt. Der im Stadtkern liegende Bau ruht auf den sogenannten vier Säulen der Vernunft, jede 580 Meter hoch. Diese Säulen bestehen aus Kermit, einer wasserblauen, halb durchsichtigen Substanz. Auf den Säulen ruht ein gewaltiger Trichter mit einem Oberflächendurchmesser von 480 Metern. Der gesamte Palast besteht aus einem geheimnisvoll schimmernden, halb durchsichtigen wasserblauen Material, das sich Kremit nennt. Das Material des Palastwandung speichert tagsüber das Sonnenlicht. Nachts wird die gespeicherte Energie in Form eines blauen Schimmers nach und nach abgegeben, bis der Palast völlig mit der Dunkelheit verschmilzt.

Rund um den Palast entstanden bis zu 450 Metern hohe Bürogebäude. In deren subplanetaren Anlagen stehen die Syntroniken und Positroniken, die das Leben in Vhalaum steuern.

Tief in den Katakomben gibt es eine Folterkammer, die angeblich in keinem Bauplan auftauchen soll. Hier sind Ascaris Kralasenen zugange.

Von Norden nach Süden durchfließen die schlammigen Wasser des Vhalite-Flusses die Stadt; der Fluss und seine Auen gelten als wichtigstes Naherholungsgebiet von Vhalaum. Der gesamte Westen und Süden der Stadt ist ein einziges hässliches Industriegebiet. Den sanft hügeligen, wunderbar gepflegten Norden beansprucht die arkonidische Elite mit teuren Parks und Trichtervillen für sich.

100 Kilometer liegt der rund 500 Kilometer durchmessende Raumhafen Port Vhal vom südliche Stadtrand entfernt. Teile des Raumhafens sind an die Industriegebiete im Westen der Hauptstadt angeschlossen. Tiefe Schächte ragen in den Boden. Sie dienen zum Transport von Großcontainern. An zahlreichen Stellen überspannen Brücken die offenen Schächte. Rund 2/3 der Raumhäfenfläche sind militärisches Sperrgebiet. Neben Port Vhal gibt es auf den übrigen Kontinenten weitere Raumhäfen, die ausschließlich militärisch genutzt werden.

Im Osten der Stadt haben sich die etwa zehn Millionen Nicht-Arkoniden von Vhalaum angesiedelt. Dort finden sich die eigentlichen pulsierenden Zentren der Stadt, dort befindet sich der äußert lebhafte kriminelle Untergrund, den zu ca. einem Drittel die hiesige SENTENZA beherrscht. Die Terraner Vhalaums konzentrieren sich im so genannten Etymba-Viertel, das innerhalb der "Ostgebiete" am weitesten Richtung Stadtkern liegt. Arkoniden halten sich nur selten im "Ausländerviertel" Etymba auf, dafür kommen zahlreiche Vertreter anderer Völker hierher. Der Magistrat Vhalaums ignoriert meist die Existenz dieses Viertels, überlässt es den Bewohnern zur Selbstverwaltung.

Pen’rakli-Gebirge oder auch Pen’rakli

Sechshundert Kilometer von Vhalaum entfernt liegen diese alten Höhenzüge. Zwischen diesen beiden Orten liegen Seen, Sümpfe und eine Steppe. Das Gebirge selbst schließt sich an eine glatt erodierte Landschaft an.

Das Pen’rakli-Gebirge besteht aus mehreren von Südwest nach Nordost und von West nach Ost verlaufenden Höhenzügen. Eine Steppenzone wird von den Höhenzügen kranzförmig umschlossen. An den innen liegenden Hängen rankt sich üppiger Pflanzenbewuchs empor (Vegetationsgrenze liegt in einem Kilometer Höhe). Zehn Gipfel sind mehr als 1500 Meter hoch. Deren Gestein wirkt wie poliert. Wind und Wetter formten es im Laufe der Jahrmillionen. Wegen der polierten Oberfläche wird Pen’rakli im Volksmund auch das "Gebirge der zehn Glatzen" genannt. Weder Terraner noch Arkoniden zeigten jemals ein Interesse an Pen’rakli.

Im Fels einer knapp 1000 Meter hohen Schiefer-Steilwand liegt ein Zugang zu einer geheimen querionischen Anlage. Anfang September 1331 NGZ betritt Lotho Kereate die Station im Gebirge. Er holt daraus die letzte existierende Silberkugel. Erst durch die Hyperimpedanz können TLD-Agenten die riesigen Kavernen, auf Grund der versagenden Tarneinrichtungen, orten. Es scheint, dass das halbe Pen’rakli-Gebirge ausgehöhlt wurde. Messungen bestätigen, dass ein Teil der Anlagen innerhalb des Berges auf strukturverdichteter, feldstabilisierter Hyperenergie, also aus Materieprojektionen, besteht. Die Station wurde von den Oldtimern erbaut und reicht über 2 Kilometer weit in die Tiefe. Eine Halle hat dieselben Ausmaße (8 km Durchmesser, 50m Höhe) wie die Maschinenhalle im Singenden Berg des Impos-Observatoriums. Auf der letzten Ebene, in 2300 Metern Tiefe, gibt es eine Art Zentrale (Anmerkung: Einen genaueren Aufbau findet man in PR-2209, Seite 53/54.). Hier stößt der Erkundungstrupp auf ein Holo von 128 Sterne rund um Hayok. Auffällig ist, dass die Sterne farblich markiert sind. Es handelt sich bei dem Holo um eine Art Zustandsbericht. Den farblich markierten Sternen wird Energie entnommen, um damit den Sternhaufen Jamondi im Hyperkokon gefangen zu halten. Durch die hyperphysikalische Erhöhung beginnen die entsprechenden Anlagen auszufallen. Im Holo stellt der Farbwechsel einer Sonne eine negative Änderung dar.

Wächter im Hyperfeld [Bild PR-2209, Seite 49]

In einem Raum stoßen die Marath und Schroeder auf ca. 100 Statuen. Sie sind hochgradig stilisiert und über 2 Meter groß. Der Körper ist schlank, fast fragil, Arme und Beine unter einem weich fallend wirkenden Gewand verborgen. Bis auf die von innen heraus leuchtenden Augen kann man keine Sinnesorgane wahrnehmen. Im Blick der Augen meint man Weisheit, Güte und Abgeklärtheit zu erkennen. Auf eine fremde Art leben sie. Parapsychisch Begabte können ihre mentale Energie spüren. Es handelt sich bei den Statuen um Wächter, die über die Spendersonnen wachen (Anmerkung: Vermutungen bestehen, dass einst die Lebensenergie von Wesen in die Statuen gebannt wurden?). Bei Bedarf können sie sich mental mit anderen Lebewesen in unmittelbarer Umgebung unterhalten. Alle Wächter Hayoks werden vom Schwarzen Zwilling Maraths zerstört. Mit deren Ende erlischt der von den Wächtern erzeugte mentale Druck.

Der Ewige Diener Aago von Gem versiegelt die Anlage auf Hayok Mitte Januar 1332 NGZ. Selbst Teleporter können nun nicht mehr hinein teleportieren.

Varfa

Der Kontinent liegt auf der Südhalbkugel Hayoks. Dessen größter Seehafen heißt Fremor.

Claryoon

Die Insel im tropischen Ozean gehört zu den am besten gesicherten Regionen des Sternenarchipels. Meeresräuber werden durch ein Stahlnetz von der Insel ferngehalten. Claryoon liegt vor der Küste Varfas. Auf der Insel liegt das Zentrum der theoretischen Positronik-Forschung Hayoks.

Hayok im Bann der erhöhten Hyperimpedanz:

Unmittelbar vor der Hyperimpedanz erreicht Hayok mittlerer Weile beinahe das Handelsvolumen der drei zentralen Arkon-Welten [PR-2208, Seite 26].

Der wiederholte Ausfall modernster Technik führt im August 1331 NGZ auf Hayok zur Zunahme krimineller Aktivitäten. Mit dem Ausfall der Syntroniken am 07.09.1331 NGZ nehmen die chaotischen Verhältnisse noch zu. Zum Zeitpunkt der Hyperimpedanz ist der Arkonide Krislyrr Tato Hayoks. Krislyrr ist nichtadeliger Herkunft, zählt aber zu den fähigsten Verwaltern des Kristallimperiums [PR-2208, Seite 8].

Unmittelbar vor dem Eintritt der Hyperimpedanz wird Katastrophenalarm ausgerufen. Jede entbehrliche Hypertechnik ist möglichst stillzulegen, Raumschiffe erhalten Start- und Landeverbot. Nur durch diese Maßnahme wird das absolute Chaos verhindert. Am 08.09.1331 NGZ bricht ein Hypersturm über Hayok herein, der unter dem Begriff Qa’pesh in die Geschichte eingeht. Kurzzeitig entsteht sogar ein Tryortan-Schlund im System, der gefährlich nahe an Hayok vorbeizieht.

Einen Tag später schwächt Qa’pesh soweit ab, dass der Tryortan-Schlund erlischt. Von den rund 25.000 Raumschiffen, die sich zu dieser Zeit im System aufhielten, haben 10 Prozent nur noch Schrottwert. 1000 Raumschiffe wurden vom Tryortan-Schlund verschlungen. Mit dem 11.09.1331 NGZ bricht das Chaos über Hayok herein. In der Hauptstadt Vhalaum herrscht das pure Chaos.

Mitte November 1331 NGZ herrscht weiterhin der Notstand. Nach wie vor gibt es nicht genug Energie, um die industrielle Produktion in Gang zu bringen. Zahlreiche Lokalitäten und öffentliche Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Geschäfte werden, außerhalb der staatlich kontrollierten Bereiche, nur noch via Tauschhandel abgeschlossen.

Etymba wird zum Sperrgebiet erklärt. Terraner und Terranischstämmige dürfen das Viertel nicht mehr verlassen. Nur auf Schleichwegen kommt man durch den Wachkordon in diesen Teil Vhalaums. Jede Art von Versorgungsleistung wird eingestellt.

Der SPEICHER wird entdeckt. Am 25.11.1331 NGZ fliegt Bull mit der PRAETORIA ins Hayok-System ein. Er verzichtet letztlich auf eine Besetzung, zwingt die beiden anwesenden Mascanten zu einem Friedensschluss für den gesamten Sektor. PRAETORIA und 5000 LFT-Boxen verbleiben vorerst im Hayok-System.

Ein Teil der Besatzung des SPEICHERS bleibt auf Hayok, um irgendwo eine neue Basis aufzubauen. Vor allem die Bevölkerung Vhalaums profitiert von den Materiallieferungen aus der PRAETORIA.

Zum Wiederaufbau Vhalaums werden Arbeiter von der Verwaltung zwangsverpflichtet. Angehörige der Landungstruppen und Polizisten beaufsichtigen die Arbeiten. Ende Januar 1332 NGZ beginnen sich die Verhältnisse langsam zu normalisieren. Mit dem Fortschritt der Instandsetzungsarbeiten nimmt der Tauschhandel ab. Banken stellen einfaches Notgeld her.

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 Quelle(n):  PR-2115, 2142, 2143, 2162, 2193, 2203, 2208, 2209, 2210, 2224, 2225, 2226, 2227, PRK-2194, 2208, PR-Glossar 2227
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth, PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 06.01.2004 - Letztes Update: 01.06.2008