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Aroch-System
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Aroch-System
Cover PR-479 © J.Bruck/VPM (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Frau Bruck)

Bei Aroch handelt es sich um eine Doppelsonne. Besteht aus der gelben Hauptkomponente und einem kleinen weißen Begleitstern. Die beiden Sonnen stehen 10 Lichtminuten auseinander. Aroch ist 893 Lichtjahre vom Deep-Purple-System entfernt. Für die Takerer ist das System bedeutungslos. Sie haben sich niemals darum gekümmert.

Vier Planeten umkreisen die Doppelsonne. Drei der Planeten sind unbewohnt. Es handelt sich dabei um drei große Methanwelten, die auf komplizierten Bahnen die beiden Sonnen umkreisen.

Cham

Dritter Planet der Sonne Aroch. Cham umkreist die Doppelsonnne auf einer stark elliptischen Bahn. Einhundertdrei terranische Jahre dauert es, bis Cham beide Sonnen einmal umlaufen hat. Ein Tag hat 27 Stunden und 35 Minuten.

Die meiste Zeit des Jahres ist es kalt, Durchschnittstemperatur beträgt ca. -50 Grad Celsius. Nach 102 Jahren hat sich der Planet der gelben Sonne soweit genähert, dass es zu einem rapiden Temperaturanstieg kommt.

Der Wasserplanet hat eine atembare Sauerstoffatmosphäre. Cham besitzt kaum Festland, nur Inseln und Inselgruppen und keine Vegetation. Das weltweite Meer ist die meiste Zeit von einer meist 2-3 Meter dicken Eisschicht bedeckt. Nur wenn alle 102 Jahre der knapp einjährige Sommer anbricht, schmilzt der größte Teil der Eisdecke. Was ein Anstieg des Meerespegels zur Folge hat, wodurch weite Gebiete des Festlandes, bzw. der verbliebenen Eisflächen, überschwemmt werden.

Draafir sind menschengroße Fische der Tiefsee. Ein Draafir ähnelt den irdischen Delphinen, ist aber kräftiger und runder gebaut. Nur selten kommt ein Draafir nach oben. Draafir sind intelligent, haben sich in der Vergangenheit aber von den Chamyros ferngehalten.

In den Tiefen der Meere leben noch einige Exemplare von Riesenkraken. Es handelt sich um Einzelgänger, die meist allein leben. Die Chamyros haben den Riesenkraken nichts entgegenzusetzen, zu einem Kontakt mit den legendären Wesen kommt es jedoch nur selten.

Legenden der Chamyros erzählen von einer Stadt unter dem Meer. Eine solche Stadt gibt es tatsächlich. Am Äquator liegt sie, 2 Kilometer unter der Oberfläche. Ca. einen Quadratmeter bedeckt die flache Kuppel. Von den Chamyros am Äquator wird sie als Heiligtum verehrt. Es handelt sich um eine ganjasische Station. Ende März 3438 werden weite Teile der Kuppel zerstört, als Hamart und Guyl gewaltsam eindringen.

Versehentlich aktiviert Hamart den unmittelbar neben der Station in der Planetenoberfläche verborgenen Sammler. Das 230 km lange und max. 68 km dicke Objekt startet Ende März 3438. Zuerst führt dies zu einer großen Flut. Dem folgt eine große Ebbe, als das Wasser die Lücke im Planeten ausfüllt. Kontinente und neue Inseln entstehen.

Das Volk der Chamyros ist in zahlreiche Stämme zersplittert. Herrscher eines Stammes ist der Stammeshäuptling. Wichtigster Stamm ist der der Gayszatus. Alle Stämme sprechen Neu-Gruelfin. Sie stammen von Ganjasen ab, die vor mehr als 50.000 Jahren (Zeitangabe aus dem Jahr 3438) auf Cham notlandeten. Im Laufe der Jahrtausende degenerierten die Ganjasen, vergaßen ihre Herkunft und splitterten sich in die Stämme auf.

Im wesentlichen verfügen die Camyros über ein humanoides Aussehen. Haare haben die Chamyros nicht. Zwischen den Zehen und Fingern sitzen Schwimmhäute. Die Haut hat eine weiße, bleiche Farbe und hebt sich kaum vom Eis ab. Vor der Kälte schützt eine 6-7 Zentimeter dicke Fettschicht. In einem Gürtel tragen die Chamyros notwendige Gegenstände mit sich. Ansonsten sind sie nackt.

Eine Zivilisation im eigentlichen Sinn kennen die Chamyros nicht. Gelegentlich werden Erfindungen gemacht, die das primitive Leben erleichtern. Das Hauptproblem der Chamyros ist in der Regel die Jagd und die Nahrungsbeschaffung. Die Geschlechterrolle ist klar verteilt. Während die Männer jagen, kümmern sich die Frauen um das Essen und den Nachwuchs. Feuer gibt es nur in den Siedlungen. Brennmaterialien sind getrocknetes Seegras und Tran.

Alle Chamyros ernähren sich hauptsächlich von Fisch. Jeder Stamm hat einen Makrator. Dank einer Mutation können Makratoren rund eine Stunde tauchen. Sie treiben den Jägern die Fische zu, da normale Chamyros maximal 20 Minuten tauchen können. Jeden Tag müssen die Chamyros neue Löcher schlagen, weil die alten über Nacht zufrieren. Nur wenn die Stämme untereinander Krieg führen, meist nur während des Sommers, bricht bei den Chamyros der Kannibalismus durch. Gefangene und getötete Feinde werden verspeist.

Den kurzen Sommer bezeichnen die Chamyros als "Zeit des großen Sterbens". Wegen der Wärme schmelzen ihre aus Eisblöcken gefertigten Häuser. Der Anstieg des Meerespegels führt zudem zu einer Überschwemmung der Eisflächen. Den Chamyros bleibt nichts anderes übrig, als sich auf erhöhtes Festland zu retten. Gleichzeitig bedeutet der Sommer auch ein Leben im Überfluss. Viele Fische geraten auf die überschwemmten Eisflächen und sind eine leichte Beute (allerdings verderben sie nach kurzer Zeit).

Das Leben der Chamyros verändert sich Ende März 3438 schlagartig. Der startende Sammler bringt erst die große Flut, kurz darauf die große Ebbe mit sich. (Anmerkung: Berichte über die Auswirkungen des gestiegenen Festlandanteils liegen bisher nicht vor).

Weitere Daten im Verlags-Lexikon

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 Quelle(n):  PR-479
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 19.09.2006 - Letztes Update: 01.06.2008