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VAIA
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VAIA entstand einst aus durch die Vergeistigung der Qevayaan. Diese Wesen wurden etwa 1,4 Mio. Jahre v.Chr. zur Abwehr der negativen Superintelligenz OCCIAN nach Tradom entsendet. Zu dieser Zeit gilt die Galaxis als Niemandsland zwischen den Mächtigkeitsballungen der Superintelligenzen MYR und OCCIAN. OCCIAN unterhält beachtliche Brückenköpfe in Tradom, als Vaikan von Vaniloon eingreift. Unterstützt wird der Ritter der Tiefe dabei durch Werftinseln errantischer Herkunft.

In Tradom steigen die Qevayaan innerhalb von 150.000 Jahren zur beherrschenden Macht der Galaxis auf. Sie verzichten auf die Rückkehr in das Geisteskollektiv der Querionen, um ein dauerhaftes Bollwerk gegen OCCIAN zu schaffen. Gemeinsam mit dem Vaikan von Vaniloon gründen sie statt dessen das Reich der vier Galaxien, bestehend aus den Galaxien der Hickson Compact Group 87.

Mit der Zeit (ca. 1,25 Mio. Jahre v.Chr.) verstärkt sich bei den Qevayaan die Tendenz zur Vergeistigung (ein Erbe ihrer Herkunft). Nach weiteren 80.000 Jahren können die Qevayaan dem Drang nicht mehr standhalten. Unter der Führung von Vaikan von Vaniloon vollziehen 80 Prozent der Qevayaan den Schritt in die Vergeistigung. Ungefähr 1,17 Mio. Jahre vor Christus entsteht damit der Kern VAIAs.

Während der folgenden Jahrzehntausende wächst VAIA rapide, da auch viele Wesen anderer Völker ins Bewusstsein der Superintelligenz aufgingen. VAIA baut ihre Mächtigkeitsballung aus. Nach rund 170.000 Jahren herrscht sie nunmehr über acht Galaxien.

Offenbar sieht VAIA Anzeichen dafür, dass sie eine derjenigen Superintelligenzen sein soll, die auf Geheiß der Kosmokraten der "Überbevölkerung des Universums" zum Opfer fallen soll. Als Helioten ihr das Angebot eines Thoregons unterbreitet, nimmt VAIA diese Option nur zu gern an. Neben der Angst vor einem vorzeitigen Ende, ist das Hauptkriterium für diese Entscheidung, dass damit ihre Mächtigkeitsballung aus den kosmischen Machtkämpfen künftig herausgehalten wird. Der Preis für diese Entscheidung ist, dass sich VAIA für die nächsten Tausend Jahre in den PULS ihres Thoregons zurückziehen muss, um diesen zu stabilisieren. Für die nächsten 1016 Jahre überlässt sie es den Guyaam ihre Mächtigkeitsballung gegen Aggressoren zu verteidigen. Beim Angriff OCCIANS greift MYR, die über die Brücke der Unendlichkeit mit VAIA in Kontakt steht, helfend ein.

Mit dem Tag, an dem VAIA das Thoregon gründet und ihre Mächtigkeitsballung verlässt, beginnt eine neue Zeitrechnung, der 1. Burd 1 Tha (entspricht dem 23.07.169.714 v.Chr.). Mit Kosmokraten und Chaotarchen wird ein Vertrag geschlossen. Während sich VAIA verpflichtet das Thoregon nicht auszuweiten, versprechen die höheren Mächte das VAIA-Thoregon künftig aus deren Schlachten auszunehmen.

Es folgt die "Epoche der Kriege" (Tha-DarJadalav). Die verwaiste Mächtigkeitsballung zieht in diesem Zeitraum zahlreiche Organisationen und Entitäten an, die sich ihrer bemächtigen wollten. Alle acht Galaxien, die dem Thoregon angehören, kommen während dieser Zeit nicht zur Ruhe. Für die meisten Gegner stellen die AGLAZAR der Guyaam unbesiegbare Verteidiger dar. Nur ein einziges Mal kommt es zu einem Angriff auf VAIAs PULS. Die Angreifer scheiterten jedoch an den Abwehrforts rund um den PULS.

Erst mit VAIAs Rückkehr im 168.698 v.Chr. kehrt Frieden im Thoregon ein. Die letzten Qevayaan gehen in VAIA auf. Das VAIA-Thoregon besteht zu diesem Zeitpunkt aus den Galaxien Tradom, Terelanya, Terenga, Irsatur, Shath, Felgar, Faenon und Khidur.

Während VAIAs Leib im PULS bleibt, verbreitet VAIA ihre mentale Substanz in Fragmenten über ihre Mächtigkeitsballung. Wie in Trance reagiert die Superintelligenz aus dem Unterbewusstsein heraus. Ihr genügt es zu existieren und bei den Geschöpfen Tradoms zu sein. Zusammengehalten werden die mentalen Splitter durch ein unsichtbares sechsdimensionales Netzwerk [PR-2173, Seite 18]. Dabei ist es egal wie fragmentiert VAIAs eigentlicher Geist ist. Ein positiver Faktor der Aufsplitterung ist die Tatsache, dass es VAIA jederzeit möglich ist die Völker Tradoms telepatisch zu belauschen.

In den kommenden Jahrhunderten Zeit wächst das Reich der Güte.

Unbemerkt von VAIA regt sich Widerstand gegen das Reich der Güte und die Superintelligenz. Auf Geika kommt es am 287. Burd 5537 Tha (05. Februar 155.082 v.Chr.) zum Treffen zwischen führenden Valenter-Offizieren, der Inquisition der Vernunft, den Dhyraba’Katabe und dem Kosmokratenroboter Cairol. Für den Fall des Aufstands sagt Cairol den Rebellen die Unterstützung im Kampf gegen VAIA und die Guyaam zu.

Nur ein Jahr später (155.081 v.Chr.) installieren Kosmokratenschiffe im Queigat-System den Ultramagneten. Gedeckt werden sie von Tonkihn und Valentern. Beim Ultramagneten handelt es sich um eine Art Mentaldepot.

Die Aktivierung des Ultramagneten zerstört das sechsdimensionale Netzwerk, reißt VAIA aus ihrer Trance. Eigentlich müssten sich die Fragmente VAIAs nach ihrem Erwachen zusammenfügen. Durch die Aktivität des Ultrahammers werden die Mentalfragmente jedoch wie durch einen Magneten ins Queigat-System gesogen. Kurzzeitig hält der Ultramagnet die Mentalsubstanz der Superintelligenz in sich gefangen.

Die gespeicherte Energie des Ultramagneten bindet die Splitter in Form von psimateriellen Kristallationskernen. VAIA gelingt es die Myriaden Splitter ihres Bewusstseins zu ca. 250.000 Fragmenten zu vereinigen. Danach erlischt ihre Kraft.

Körperlich manifestiert und in dreidimensionale Hüllen gesperrt, bleibt VAIAs Bewusstsein fragmentiert. Zu diesem Zeitpunkt explodiert der Ultramagnet. Der Zustand der Kristallationskerne wandelt sich. In Form von Schmerzwechten werden VAIAs Bewusstseinssplitter über ganz Tradom verteilt.

Eine Folge der Zersplitterung VAIAs ist eine Art mentale Schockwelle, Cairols Welle genannt. Jeder Guyaam, der von der Schockwelle erfasst wird, stirbt durch den mentalen Druck. Als VAIAs Bewusstsein zersplittert, schließt sie mit den Mega-Dom den einzigen Zugang zu ihrem PULS, um ihren Körper im PULS zu schützen. Damit verhindert die Superintelligenz den vollständigen Triumph der Kosmokraten. Solange ihr Körper im PULS ruht, erlischt der PULS nicht.

Für 159.980 Jahre existiert VAIA in Form der Schmerzwechten. Zerstückelt empfindet die Superintelligenz ungeheure, niemals enden wollende Qualen.

Mit der Aktivierung des Jetstrahls am 16.05.1312 NGZ wird VAIAs Leib, durch die psionische Primärstrahlung, geweckt.

Unter einem mentalen Aufschrei beginnen die Schmerzwechten nach und nach von innen heraus zu verglühen. Schlagartig geben sie ihre gesamte Energie frei, bis nichts mehr von ihnen übrig bleibt. Damit werden VAIAs Splitter frei und durch den erwachten Körper in den PULS gerufen.

VAIA erwacht langsam. Jedes denkende Leben, dass sich Mitte Mai 1312 NGZ im Umkreis von VAIAs PULS aufhält, kann dies spüren. Ein letzter Angriff des Souveräns November wird von Perry Rhodan und Gucky vereitelt. Am 19.05.1312 NGZ erwacht VAIA endgültig. Sofort geht sie daran ein neues Reich des Glücks zu planen.

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 Quelle(n):  PR-2170, 2171, 2173, 2174, 2185, 2193, 2195, PRK-2176
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 22.09.2004 - Letztes Update: 01.06.2008