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THOREGON
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Unter diesem Begriff kennt man sowohl die Superintelligenz THOREGON, als auch Organisation Thoregon (dazu siehe Datensatz Thoregons).

THOREGON entstand vor rund 21 Mio. Jahren im System Thoregon-Cencha. Nach und nach erweiterte sich das Bewusstsein der Superintelligenz, bis es schließlich den gesamten offenen Sternhaufen (250.000 Sonnen) umfasste, in dem das System lag.

Im Jahr 19.832.829 v.Chr. nahm THOREGON mit den Algorrian Kontakt auf. Zu dieser Zeit herrschte die Superintelligenz über die Galaxien Mahagoul, Nabyl und Kham. Die Algorrian lernen THOREGON als moralisch hochstehende Superintelligenz kennen.

Die Superintelligenz wusste sehr genau über die Algorrian und die Gründe für ihre Anwesenheit in diesem Gebiet des Universums Bescheid. THOREGON wusste ebenso, dass sie sich aus dem Dienst der Kosmischen Ordnungsmächte davongestohlen hatten.

Aus Angst vor dem Ende durch die Kosmokraten entwarf THOREGON den Plan in den PULS Mahagouls zu flüchten.

Nach einer Diskussion, die sich über Jahrhunderte hinwegzog, schlossen sich die Algorrian dem Plan der Superintelligenz an. Sie schufen in den folgenden Jahrtausenden ein Netzwerk an Industrieplaneten. Mit der Zeit versetzten die Algorrian THOREGONS Körper, die 250.000 Sonnen, Stück für Stück in den PULS. Mit jedem Sonnensystem weitete sich der PULS aus. Zwischen den Algorrian und THOREGON wurden die Bande enger. Die Superintelligenz versuchte zu keiner Zeit, sie mental unter Kontrolle zu bekommen.

Im Jahr 19.726.361 vor Christus marschierten starke Kampfflotten der Kosmokraten in Mahagoul auf. Trotz eines Angriffs der Kosmokraten-Truppen gelang es den Algorrian, fast alle Sonnensysteme in den PULS zu schaffen. 3000 THOREGON-Sonnen blieben zurück. Die dort existierenden Helioten waren nach kurzer Zeit ausgestorben.

19.724.505 vor Christus schlossen die Ordnungsmächte und THOREGON den Vertrag von Mahagoul ab, der THOREGON seine Unabhängigkeit und Sicherheit garantierte (Inhalt des Vertrags: Während sich die Kosmokraten verpflichten THOREGONS Einflussgebiet (Mächtigkeitsballung) fortan als neutrales Gebiet zu betrachten und dort nicht mehr zu wirken, darf THOREGON den PULS nicht weiter ausdehnen.). Nur rund 1000 Jahre später (19.723.488 vor Christus) hatte THOREGON den PULS mit seinen 250.000 Sonnen auf 450 Lichtjahre Durchmesser stabilisiert.

Die 250.000 Sonnen des 1. Thoregon stellten in ihrer Gesamtheit eine lose Seele dar, verbunden durch psionische Felder. Bewusste Gedanken wurden über die grünen Helioten ausgetauscht. Erst durch diesen Gedankenaustausch der einzelnen Bewusstseinssplitter entstand die Gesamtwesenheit THOREGON.

Bedingt durch die besondere Form der Kommunikation, maß sich THOREGONS Reaktionsgeschwindigkeit in Jahre.

Sonnenwinde und -strahlung führten zu einem beständigen Substanzverlust der THOREGON-Sonnen. Materietransfussionen glichen den Substanzverlust der THOREGON-Sonnen aus.

Trotz des Vertrags beschloss die Superintelligenz auf Expansion zu setzen. In ihrem Auftrag entwickelten die Algorrian über Jahrtausende hinweg die Grundlagen für die Brücke in die Unendlichkeit. Über deren Funktion ließ THOREGON ihre Helfer im Unklaren.

THOREGONS eigener Aussage zufolge war es ihr Plan, zu wachsen und eine eigene Mächtigkeitsballung zu gründen. Damit wollte sie die Kosmokraten überzeugen sie am Leben zu lassen. Mit der Zeit wurde THOREGON größenwahnsinnig. In ihrem Exil im PULS entwarf sie den Plan, sich mit METANU eine unüberwindbare Machtbasis zu schaffen. Mit Hilfe der Messengers des Analog-Nukleotids wollte THOREGON so lange Superintelligenzen beseitigen, bis die Kosmokraten THOREGONS Anrecht auf eine Existenz anerkennen, die Superintelligenz den PULS verlassen und ihren Weg zur Materiequelle beschreiten kann. Verwaiste Mächtigkeitsballungen wollte die Superintelligenz zu weiteren Thoregons machen. Schon lange hatte THOREGON den Blick für die Realität verloren (z.B. hält sie die Galaxienzünder für einen Bluff der Kosmokraten), glaubte mit der Macht hinter den Materiequellen konkurrieren zu können.

Als es 3.604.836 v.Chr. darum ging, aus der Leiche KABBAS den Analog-Nukleotid zu formen, kündigten die Algorrian THOREGON den Dienst auf. Diese Programmierung hielt THOREGON nicht davon ab die Algorrian für ihren Rückzug zu bestrafen. THOREGON ließ die Programmierung STASIS 01 verändern, verurteilte so die Algorrian zum Tod durch Aussterben.

Mochichi ersetzten die Algorrian. Auf der Basis ihrer Technologie vollendeten die Mochichi den Analog-Nukleotid. 3.497.552 vor Christus entstand das 1,8 Lichtminuten durchmessende psionische Feld im Inneren des ersten Thoregons.

Die Superintelligenz wurde von den Völkern des Kugelsternhaufens als allgegenwärtiger Gott der Sonne und des Lichts angesehen. Als solcher hielt THOREGON die Hand über jeden Gläubigen und wohnt in jedem Herzen und in jeder Sonne.

In der Sonne Thoregon-Cencha liefen, trotz aller Dezentralisierung, einige zentrale Denkstrukturen zusammen. Mit schwarzen Helioten sprengte Hismoom diese Struktur, wodurch THOREGON zur Handlungsunfähigkeit und schließlich zum Tod durch Devolution verurteilt wurde (siehe weiter unten THOREGONS Väter).

Helioten

Rund einen Meter durchmessende Energiekugeln, mit einem minimalen Masseanteil, die außerhalb des1. Thoregons als Boten auftreten. Man kann sie auch als Thoregons Kinder bezeichnen. In den Helioten manifestieren sich THOREGONS Gedanken und Handlungen. Geschaffen werden die Helioten aus der Hyperenergiestrahlung der Sterne. Außerhalb des PULSES ist die Lebensspanne der Helioten gering. Ihre Wahrnehmung funktioniert im Prinzip wie ein Radarsinn. Helioten tasten die Umgebung mit ihren übergeordneten Sinnen ab, die entsprechend reflektiert werden, dadurch entsteht eine Art reliefartige Matrize.

Helioten dienen nicht nur als Boten Thoregons, sie stellen auch gefährliche Waffen im Raumkampf dar. Bei Bedarf stürzen sie sich wie Kamikaze-Flieger auf das Ziel, durchschlagen vorhandene Schutzschirme und reißen 2 - 5 m durchmessende, schnurgerade Kanäle durch das Zielobjekt. Materie wird dabei nahezu komplett aufgelöst. Nach dem Austritt verschwinden die Helioten. Ein Angriff erschöpft die Helioten, sie begehen damit quasi Selbstmord. Während der Eintritt glattrandig ist, gleicht der Austritt einem Krater mit aufgeworfenen Rändern. Beim Angriff geben Helioten eine starke Hyperstrahlung ab (Anmerkung: Evtl. gesondert aufgeladen um die Durchschlagswirkung zu entfalten, bzw. den Angriff zu überstehen?).

Es existieren von diesen "Wesen" drei verschiedene Arten:

Grüne Helioten

Diese Art besitzt kein eigenes Bewusstsein. THOREGON schafft sie aus der Hyperstrahlung eines Sterns, um Gedanken auszutauschen oder konkrete Verrichtungen vorzunehmen.

Silberne Helioten

Bei der Schaffung eines silbernen Helioten fügt THOREGON der grünen Energiekugel einen Splitter seines eigenen Bewusstseins bei. Dadurch wird der Heliote autark handlungs- und entscheidungsfähig. Gleichzeitig nimmt die Kugel eine silberne Färbung an. Silberne Helioten agieren als Stellvertreter THOREGONS überall dort, wohin die Macht der Superintelligenz nicht unmittelbar reicht. Im 1. Thoregon überwachen sie die Völker telepatisch.

Rote Helioten

Hierbei handelt es sich um Helioten, bei denen der "Seelentransfer", also das Zufügen eines Bewusstseinssplitters fehlschlug. Die quasi schwachsinnigen Helioten nehmen eine rote Färbung an. Etwa die Hälfte der Transfers geht daneben. Es ist für materielle Wesen stets besser, ihre Nähe zu meiden. Denn sie können schwere Schäden anrichten.

Schwarze Helioten

Hismooms Wirken formt rote Heliote zu schwarzen Helioten um. Nach ihrer Metamorphose fliegen sie in die Sonnen THOREGONS. Dort infizieren sie die Superintelligenz mit einem mentalen Selbstmordprogramm.

1. Kontakt mit den Helioten:

Am 13. November 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung taucht ein silberner Heliote im Sonnensystem auf. Der Heliote informiert die Terraner mit Hilfe ihrer positiven Ausstrahlung über die Ziele der Koalition Thoregon. Dann verschwindet der silberne Heliote wieder. Erst im 1. Thoregon erfahren die Terraner mehr über die Helioten.

THOREGONS Väter

Die Superintelligenz THOREGON ging nach den Berichten der Algorrian vor rund 21,8 Millionen Jahren aus einem Volk kleinwüchsiger Humanoider hervor. Die Humanoiden spalteten sich vor der Vergeistigung in zwei Gruppen. Eine der beiden Gruppen gab jede körperliche Existenz auf und wurde zur Superintelligenz THOREGON. Die Angehörigen der anderen Gruppe behielten ein gewisses materielles Stadium bei. Diese nannte man THOREGONS Väter. Vor ca. 10 Mio. Jahren kamen sie nach Mahagoul, seitdem existieren sie auf Cencha-3.

Zur aktuellen Handlungszeit leben auf der paradiesischen Welt Cencha-3 im Ersten Thoregon noch THOREGONS Väter. In die Landschaft des Planeten schmiegen sich halb verfallen wirkende Wohnstädte, die aus Naturstein und natürlichen Materialien erbaut scheinen, vorzugsweise Holz und Geflechte aus Naturfasern. Es hat den Anschein, als habe zu einem bestimmten Zeitpunkt jeglicher Ausbau und jegliche Pflege der Städte aufgehört und als habe die ansässige Zivilisation zu einem sehr späten Zeitpunkt eine Konservierung der Städte vorgenommen.

Seltsamer präsentieren sich die Bewohner der Städte. Es handelt sich um humanoide Wesen von durchschnittlich nur 1,20 Metern Größe. Die Wesen sind von einer halbmateriellen Konsistenz. Auf Terraner wirken sie wie Geister. Sie können jederzeit ein Stück weit in feste Materie eindringen, jedoch niemals eine Wand tatsächlich durchschreiten. Ihre Schädel wirken riesengroß, so als hätten ihre Gehirne eine evolutionäre Phase von Riesenwuchs hinter sich. Eine Kommunikation mit diesen Wesen, also THOREGONS Vätern, ist normalerweise nicht möglich.

Der Kosmokrat Hismoom gewinnt den Psi-Kampf auf Cencha-3. Mit der Niederlage THOREGONS werden Thoregons Väter teilweise zu bloßen Lichtpunkten, deren Wohnstatt löst sich auf. Schließlich verschlingen schwarzen Helioten sowohl die Lichtpunkte, als auch die verbliebenen halbmateriellen Väter Thoregons.

Übrig bleibt nur Chabed, als geschwächte Inkarnation THOREGONS. Unter Einfluss eines Devolutionseffekts wandelt sich Chabed in einen Fisch. Hismoom tötet das Tier und zerstrahlt den Körper. THOREGON hört mit dieser Tat auf zu existieren.

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 Quelle(n):  PR-2166, 2167, 2179, 2180, 2181, 2182, 2184, 2188, 2197, 2199; PR-Glossar 1922, 2197 ; PRK-2184, 2186
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 29.09.2004 - Letztes Update: 01.06.2008