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Superintelligenz
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Im Laufe ihrer Geschichte sind den Terranern mehrere Geisteswesen begegnet, die man als Superintelligenzen (SI) bezeichnet. Sie haben gemeinsam, dass sie jeweils eine sogenannte Mächtigkeitsballung aus einer Galaxis oder mehreren Galaxien beherrschen, dass sie über große Geistesgaben verfügen und dass sie ein immenses Wissen um die Geheimnisse des Universums zusammengetragen haben. Auf der Leiter der kosmischen Evolution stellen Superintelligenzen die nächste Stufe nach den raumfahrenden Intelligenzen dar, die eine Gruppe von Galaxien kontrollieren - die nächsthöhere Stufe nach Superintelligenzen sind die Materiequellen oder Materiesenken. Jedes dieser Wesen ist auf andere Art entstanden; es gibt kein Rezept für das Werden einer Superintelligenz. Bei diesen Wesenheiten gibt es deutliche Abstufungen qualitativer und quantitativer Art, bedingt durch Alter, Reife, Wissen, vorhandene Bewusstseinsstruktur, Größe der Mächtigkeitsballung, um nur einige zu nennen [PR-2180, Seite 35].

Die übergeordnete, bis zu einem gewissen Grad akausal-überzeitliche Bewusstseinsstruktur einer SI benötigt einen Anker in Form ihrer Mächtigkeitsballung.

Um eine Mächtigkeitsballung zu stabilisieren und auszubauen, bedarf es gewaltiger geistiger Anstrengungen. Dazu benötigt eine SI (zumindest die positiven), dass im Machtbereich positive Kräfte vorherrschen. Zum Aufbau einer stabilen Aura benötigt eine SI Energie von positiver energetischer Substanz paranormaler Natur, auch Eiris oder raumzeitliche Stabilisierungsenergie genannt.

Zwischen der übergeordneten Bewusstseinsstruktur einer positiven SI und deren Mächtigkeitsballung besteht eine wechselseitige Interaktion. Zum einen wird von der SI eine stabile Aura aufgebaut, andererseits führen die Lebensformen ihrer Mächtigkeitsballung der SI Eiris zu [PR-2180, Seite 34/35].

Im Gegensatz zu den positiven Superintelligenzen agieren negative Superintelligenzen parasitär. Sie verleiben sich Eiris der Lebensformen ihrer Mächtigkeitsballung ein, ohne etwas zurückzugeben. Anstatt einer stabilen, positiven Aura scheint sich eine Art Vakuum auszubilden, ein nach innen gerichteter Sog. Um diesen Sog auszugleichen, verleibt sich die negative SI noch mehr Eiris ein. Dieses aggressive Wirken stellt einen Teufelskreis dar.

Die Einstellung einer Superintelligenz prägt ihre weitere Evolution. Das symbiotische Geben und Nehmen zur Stabilisierung ihrer Mächtigkeitsballung behalten sie auch bei, nachdem sie sich zur Materiequelle verdichteten (was das Ende ihrer Mächtigkeitsballung, und des Lebens darin, bedeutet).

Bei negativen Superintelligenzen wiederum nimmt das aufgesogene Eiris Einfluss auf die Raum-Zeit-Struktur. Für eine negative SI bedeutet dies, dass sich das aufgenommene Eiris ab einem gewissen Schwellenwert für sie in einen "point of no return" verwandelt. Damit einhergehend ist eine verdichtete Masseenergie verbunden, die ebenfalls der Mehrfachdegeneration unterworfen ist. Es bildet sich eine Materiesenke (was das Ende ihrer Mächtigkeitsballung und des Lebens darin bedeutet).

Lange Zeit wurde die Verbreitung des Lebens durch die Kosmokraten gefördert. Im Laufe der Jahrmillionen führte dies zu einem übermäßigen Entstehen von Superintelligenzen, die sich auf lange Sicht nicht stabilisieren oder eine Mächtigkeitsballung aufbauen konnten. Seit einiger Zeit arbeiten die Kosmokraten daran, den Bestand an Superintelligenzen auszudünnen (siehe dazu auch kosmische Ordnung). Dabei gehen sie vor allem gegen schwache, auf Dauer nicht lebensfähige SI vor.

Die Menschen kennen verschiedene Superintelligenzen; die wohl wichtigste ist ES. Von dieser Entität erhielten Perry Rhodan und seine wichtigsten Helfer beispielsweise die Zellaktivatoren verliehen, mit denen sie relativ unsterblich geworden sind. Eine weitere Superintelligenz ist beispielsweise ESTARTU; sie herrscht in rund vierzig Millionen Lichtjahren Entfernung über zwölf Galaxien, die zur Mächtigkeitsballung Estartu zusammengefaßt sind. Dann wäre da noch die Kaiserin von Therm, oder die ehemaligen Superintelligenzen BARDIOC und Seth-Apophis. Wobei BARDIOC mit der Kaiserin von Therm verschmolz.

Mit den Superintelligenzen NISAARU, WECHSELBALG, ZERO, dem Zweigkanal des Äolentors und dem Stern von Baikolt hat ES die Koalition Thoregon gegründet.

Zwischenzeitlich entwickelte sich in der Milchstraße die Superintelligenz SEELENQUELL: Da dieses Geistwesen jedoch nicht auf die übliche Art und Weise entstand, sondern mit Hilfe räuberischer Methoden "anschwoll", war SEELENQUELL extrem- jung und unerfahren. Aus diesem Grund konnten die Bewohner der Milchstraße die negative Superintelligenz tatsächlich in einem harten Kampf besiegen.

Weiter wird in PR-2154 die Superintelligenz MYR erwähnt, die in der Vergangenheit ein Thoregon erschuf, welches später als Ferne Provinz Myrrein ins Reich Tradom eingegliedert wurde (Anmerkung: Dies bedeutet wohl, dass MYR zur Handlungszeit nicht mehr existiert.).

THOREGON wird vom Kosmokraten HISMOOM Ende Mai 1312 NGZ vernichtet.

In METANU stößt die Besatzung der SOL auf die Überreste der Superintelligenz KABBA.

Die Galaxis Tradom gehörte einst zur Mächtigkeitsballung von VAIA. Nach 159.980 Jahren wird VAIA von Terranern und Arkoniden ins Bewusstsein zurückgeholt.

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 Quelle(n):  PR-2154, 2180, 2199, PR-Glossar 2004, 2180
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 13.10.2002 - Letztes Update: 01.06.2008