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Posbis
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Eigentlich ist der Begriff "Posbi" zur aktuellen Handlungszeit der PERRY RHODAN-Serie nicht mehr zutreffend: Er steht für "positronisch-biologische Roboter", dabei sind die "heutigen" Posbis längst mit Syntroniken ausgestattet.

Grundlegendes hat sich dennoch nicht geändert: Nach wie vor ist das Aussehen der Posbis unterschiedlich und rein zweckbedingt. Jeder Posbi besitzt darüber hinaus einen etwa faustgroßen Zusatz aus Zellplasma, der über halborganische Nervenstränge mit den Steuerschaltungen der eigentlichen Befehlspositronik oder -syntronik verbunden ist. Die Kommandoimpulse des Nervengewebes werden durch die Bioponblöcke auf den Ausführungsmechanismus des eigentlichen Rechners übertragen.

Große Schalteinheiten mit größeren biologisch lebenden Plasma-Anteilen fungieren als Kommandanten der würfelförmigen Fragmentraumer.

Die Plasmazusätze der Posbis konnten ursprünglich keine klaren Denkvorgänge entwickeln, besaßen jedoch ein ausgeprägtes Gefühlsleben, durch dessen Impulse bei den Robotern der Wille zu eigenständigem Handeln ausgelöst wurde. Im Verlauf der Jahrhunderte wurden die Posbis durch Vervollkommnung ihrer Plasmasektoren (voluminösere Plamazusätze) zu autorisierten Eigenhandlungen weiterentwickelt, zu den biologischen Eigenarten kamen Spezialschaltungen hinzu. Die Posbis verfügen über Sehmechanismen. die sowohl auf Infrarotbasis als auch auf ultrahoher Restlichtverstärkung beruhen. Geringste Lichtspuren lassen sie (vor allem auf ihren im intergalaktischen Leerraum gelegenen Dunkelwelten) Gegenstände noch klar erkennen.

Geschichte der Posbis

Vor etwa 30.000 Jahren wurden die inzwischen ausgestorbenen Bewohner des Planeten Mechanica als zu ihrer Zeit genialste Robottechniker der Galaxis von den Laurins - im Auftrag der Meister der Insel - erpreßt und beauftragt. hochwertige Robotkonstruktionen herzustellen. Gleichzeitig zwangen die Laurins das Urplasma auf den Planeten Rando I in Andro-Beta dazu, Teile seiner Masse an sie auszuliefern, die anschließend in die auf Mechanica fertiggestellten Robotkörper verpflanzt wurden. Aufgrund des organischen Gefühlssektors sollten die Laurins geliebt, alle anderen organischen Lebewesen aber gehaßt und bekämpft werden - die sogenannte Haßschaltung. Der Haß der Posbis richtete sich jedoch gegen sie selbst. Die Roboter machten sich selbständig und entwickelten nach dem Aussterben ihrer Erbauer eine gewaltige Roboter-Dynastie, deren Steuerung nun vom Zentralplasma der Hundertsonnenwelt ausging.

Perry Rhodan begegnete den Posbis erstmals im Jahr 2112. Nach vielen Kämpfen und gegenseitigen Mißverständnissen half er bei der Zerstörung der Haßschaltung in der Hyperinpotronik: 2114 kamen Atlan, Rhodan und Fellmer Lloyd zur Hundertsonnenwelt, weil sie vom Zentralplasma um Hilfe gebeten worden waren. Als Gegenleistung für die Vernichtung der Haßschaltung bot das Plasma seine Welten als Stützpunkte sowie einen allgemeinen Technologietransfer an. Die Transformkanone beispielsweise als wichtigste Waffe der Terraner wurde von den Posbis übernommen. Der Vertrag wurde nur mündlich geschlossen. niemals aber gebrochen. Die Posbis erwiesen sich stets als die treuesten Verbündeten der Terraner, so beispielsweise bei den Kriegen gegen die Meister der Insel und ihre Helfershelfer.

Im Jahr 428 NGZ, nachdem die Posbis vorübergehend durch das Wiederaufleben der Haßschaltung zu Werkzeugen des Dekalogs der Elemente geworden waren, erfuhren sie durch die Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt einen evolutionären Sprung. Bisher Maschinen mit einer biologischen Komponente. wurde nun aus der hypertoyktischen Verzahnung von Positronik und Plasma eine bionische Vernetzung. Die Posbis konnten dadurch wie organische Wesen Gefühle empfinden und Stimmungen unterliegen.

Nachdem die Tarkan-Flotte in der Folge des Dorifer-Schocks verschollen war, verließen die Posbis die Hundertsonnenwelt. Inspiriert vom "Propheten". Icho Tolot, machten sie sich auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan. Das Zentralplasma wurde in seine ursprüngliche Heimat in Andromeda gebracht, die Hundertsonnenwelt von den Gurrads aus Magellan verwaltet. Die Posbis fanden ab 711 NGZ auf dem Planeten Dongan in Andromeda eine neue Heimat. Erst nach dem Ende der Monos-Diktatur siedelten sie wieder auf die Hundertsonnenwelt über.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 1977, 2065
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 03.09.2002 - Letztes Update: 01.06.2008