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Porleyter
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Die Mitglieder dieses Volkes kämpften bis vor 2,2 Millionen Jahren im Auftrag der Kosmokraten für die Ordnung innerhalb des Universums. Sie waren die Vorläufer der Ritter der Tiefe und wurden auch Regenbogeningenieure genannt (PR-2193, Seite 24).

Zitat PRK-2187, von Rainer Castor:

"Nachdem es den Frostrubin verankert und damit seine letzte großeTat vollbracht hatte, stand das Volk der Porleyter vor dem Niedergang. Seine Zahl nahm ab. Reif für einen evolutionären Sprung, verharrten die Porleyter jedoch in ihrer Daseinsdimension. Die Kosmokraten wiesen ihnen ein Versteck in der Milchstraße zu: die Fünf-Planeten-Anlage von Neu-Moragan-Pordh im Zentrum des Kugelsternhaufens M 3. Siebzigtausend Aktionskörper lagen in subplanetarischen Stationen auf verschiedenen Welten bereit für die Bewusstseinsinhalte der Porleyter. Sie hatten geeignete Objekte ausgewählt und sich in der festen Überzeugung integriert, nach Belieben in die Aktionskörper wechseln zu können - in der Hoffnung, so in Ruhe den Weg für einen evolutionären Sprung zu finden. Unmittelbar nach der Übertragung mussten sie jedoch erkennen, dass sie in ihren neuen Behältnissen gefangen waren."

Zitat Ende

Auch nach dem Rückzug der Porleyter wurden einige ihrer Waffen und Einrichtungen weiterhin von den Kosmokraten und ihren Dienern bis in die jüngste Zeit benutzt.

Ergänzungen von Daniel Winkler:

Die Experimente der Porleyter - auch Regenbogen-Ingenieure genannt - eine Million Jahre vor der ersten Ankunft des Schwarms in der Milchstraße hinterließen im Kosmonukleotid DORIFER Sporen. Es kam daraufhin zu raumzeitlichen Anomalien im Sol-System, das bei den Rittern der Tiefe "Frenczy" genannt wird - und auch in einem 34.000 Lichtjahre davon entfernten Kugelsternhaufen, der später M 13 genannt werden wird.

Einst gelang es den Porleytern in ihrer letzten Großtat, das fürchterliche Wüten des Frostrubins zu bändigen, indem sie ihn mit einem Anker versahen. Aber sie erschöpften sich dabei so, daß sie sich von der kosmischen Bühne zurückzogen. Bevor es so weit kam, mußte der Frostrubin aber beobachtet werden, und das war ein gefährliches Unterfangen. Die Beobachter wurden von einer Entladung des Frostrubins im Zentrum Andromedas förmlich zerfetzt. Ihre Bewußtseinsfragmente verschmolzen mit primitiven humanoiden Lebewesen und so entstanden die Erranten, die später zu den Kosmischen Ingenieure wurden.

Eine lange Periode wohlverdienter Ruhe wartet nun auf die Porleyter. Ihre Mühe war nicht umsonst. Der Kosmos atmet auf, denn der "Anker der Porleyter" bannt die chaotischen Kräfte des Frostrubins an einen Ort, an dem sie kein Unheil mehr anrichten können. Die Entscheidung über das Schicksal der Porleyter fiel, als sie sich entschlossen, Khrat zu verlassen und sich am Rand einer fernen Galaxis ein Versteck zu errichten, in dem sie von niemandem mehr belästigt werden würden. Stolz sind sie - und müde zugleich. Stolz auf die unglaubliche Tat, die sie im Auftrag der Kosmokraten vollbracht haben. Der Frostrubin wird nicht länger energetische Eruptionen hervorbringen, die ganze Galaxien aus dem inneren Gleichgewicht reißen und sie in Trümmerstätten verwandeln muß. Aber durch die Anstrengung, die sie für die Verankerung haben aufbringen müssen, sind ihre Kräfte ausgelaugt worden. Und obwohl sie reif für einen evolutionären Sprung sind, beharren sie darauf, ihre Daseinsform beizubehalten. Die Kosmokraten weisen den Porleytern daraufhin M 13 als neuen Lebensbereich zu. In der Steinernen Charta von Moragan-Pordh auf Khrat werden die Koordinaten ihres Rückzugsortes hinterlegt - und auch ihr gesammeltes Wissen.

Insgeheim mochten viele der Regenbogeningenieure die Hoffnung hegen, die Kosmokraten würden sie nicht so einfach ziehen lassen. Das Volk der Porleyter empfindet ehrfürchtigen Respekt vor der unglaublichen Macht der Kosmokraten, in deren Dienst es seit vielen Jahrmillionen stand. Aber Bescheidenheit war noch nie eine Charakterstärke der Porleyter. Sie wissen um ihre Leistungen und Möglichkeiten. Bald waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, um eine reibungslose Nachfolge zu gewährleisten. Der Hathor Terak Terakdschan übernimmt von ihnen den Gedanken des Wächterordens und wird zum ersten Ritter der Tiefe. Und der Orden nahm nun den Platz der Porleyter ein, noch bevor diese Norgan-Tur endgültig verlassen hatten.

Zu lange schon dienten sie den Hohen Mächten; in ihren Überlieferungen sind frühere Versuche verzeichnet, den Ruhestand zu erlangen. Letztmalig ist in der Galaxis Kohagen-Pasmereix auf dem Planeten Dommrathi ein Dom entstanden, der Dom Dommrath, der nach dem Willen der kosmischen Ordnungsmächte zum zentralen Sitz der Wächterorganisation werden sollte. Aber die Widersacher der Kosmokraten traten auf den Plan, und eines jener furchtbaren Raumgefährte, von denen nur noch Legenden berichten, tauchte über Dommrathi auf, vernichtete das Aufgebaute, den Dom, den Planeten. Das Raumschiff stammte aus den verbotenen Zonen des Universums, es war ein Chaotender. Ganz Kohagen-Pasmereix wurde zum Schauplatz einer gigantischen, in ihrer Natur sogar für die Porleyter kaum durchschaubaren Schlacht. Das Schwerkraftgefüge wurde erschüttert, das Gleichgewicht der Kräfte in der gesamten Sterneninsel aufgehoben, und binnen hunderttausend Jahren kam das Ende.

Vergeblich hoffen die Porleyter darauf, daß die Kosmokraten ihnen hinterherrufen: "Kommt zurück, ihr werdet noch gebraucht!". Diesmal soll der neu entstandene Orden sie ersetzen. In der fernen Galaxis Ammandul, die zur Mächtigkeitsballung von ES gehört, von ihren Bewohnern nur "Milchstraße" genannt, haben sie einen vorgelagerten Kugelsternhaufen als ihr Versteck auserkoren. Sie bauen ein Fünf-Planeten-System und geben ihm den Namen Neu-Moragan-Pordh - und damit treten die Porleyter endgültig von der kosmischen Bühne ab.

Raumschiffe:

Ihre Plattformen werden auf Ober- und Unterseite von kuppelförmigen Aufbauten wahllos bedeckt. Wie die Plattformen selbst sind auch die Kuppeln mit technischem Gerät vollgepfropft.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 1900; PR-2193, PRK-2187
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth, Rainer Castor, Daniel Winkler - Erstellt: 03.09.2002 - Letztes Update: 01.06.2008