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Mundänen
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Die Mundänen stammen aus der Galaxis Dubensys, die rund fünf Millionen Lichtjahre von Segafrendo entfernt liegt. Sie selbst betrachten sich als strahlende Krieger in einem Universum, das nur darauf wartet, erobert zu werden. Geschlechtsspezifische Trennungen existieren nicht: Die Frauen sind völlig gleichberechtigt und ebensolche Krieger wie die Männer.

Die Mundänen sind sehr brutale, gewalttätige, vom Grund ihrer Seele von Aggressionen dominierte Krieger. Sie wollen kämpfen und töten. Und der schlimmste Augenblick in ihrem Dasein ist immer dann erreicht, wenn der totale Sieg davongetragen wurde und die Feinde besiegt sind. Dann ist es Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Eine Besonderheit bilden lediglich die mundänischen Seher. Es handelt sich hierbei um Mundänen, die ohne Augen geboren sind, blind, und denen nachgesagt wird, dass sie in die Zukunft blicken können, wenn auch nur für wenige Sekunden. Seher besitzen außerdem ein rational nicht erklärbares Gespür für kosmische Zusammenhänge und Vorgänge. Ihnen haftet stets eine "mystische Aura" an.

Rein äußerlich unterscheiden sich die Mundänen von Menschen recht wenig - abgesehen davon, dass sie durchweg 2,20 Meter Größe erreichen, sehr muskulös, stämmig und kräftig, sind. Ihre Heimatschwerkraft beträgt 1,5 Gravos, sowohl Frauen als auch Männer sind mit breiten Schultern und unglaublichen Muskelpaketen ausgestattet

Ihre Haut ist extrem glatt und von beigebrauner Färbung, scheinbar porenlos und ohne jede Körperbehaarung. Ellbogengelenke, Knie und Schultergelenke sind knotig verdickt und von kräftigen Sehnen umgeben. Am Hals heben sich dicke Muskel- und Sehnenstränge ab. Hände und Füße besitzen je sechs Glieder - die Nägel sind dunkelbraun gefärbt. Ebenfalls dunkelbraun sind die Lippen in den V-förmig zugespitzten Gesichtern mit den sehr schmalflügeligen Nasen.

Einzige Haarpracht ist das Haupthaar von dunkelbrauner bis schwarzer Farbe und einer Länge, die den Eindruck einer Löwenmähne vermittelt. Sie umgibt das im allgemeinen gezeigte sogenannte Profangesicht, welches durch seine fehlende Mimik auffällt - egal, was auch passiert: Solange ein Mundäne einem das Profangesicht zeigt, bleibt dieses starr und unbewegt, und um den Mund scheint stets ein sanftes Lächeln zu spielen. Nicht einmal die Augen verraten irgendwelche Emotionen. Auffallend auch, dass es wie beim übrigen Körper kaum Faltenbildung zu geben scheint, auch keine altersbedingte.

Die Emotionen spielen sich vielmehr im normalerweise vom Haar verdeckten Kampfgesicht ab, das jedoch nur bei hochgradiger Erregung, im Kampf- und Blutrausch hervorgekehrt wird: Es zeigt eine Schnauze aus langen geifernden Reißzähnen, mit bebenden Nüstern und rot glühenden Augen, die aus den Höhlen zu treten schienen. Wir haben es bei den Mundänen also mit Janusköpfen zu tun.

Rein biologisch können die Mundänen durchaus 200 bis 300 Jahre alt werden; als geborene Krieger sterben jedoch viele, ehe sie 50 oder 60 Jahre erreicht haben, viele Raumsoldaten sogar deutlich jünger. Nur die Seher sind von solchen Auswüchsen weitgehend verschont; einige von ihnen wurden sogar 500 Jahre alt.

Puxtor-Organ

Jedes Lebewesen produziert in seinem Körper Elektrizität und ist von einem lonenfeld umgeben. Dieses ist Schwankungen unterworfen. Je nach der Stärke von Emotionen, körperlicher Belastung und ähnlichen Faktoren ist es stärker oder schwächer.

Mundänen können solche lonenfelder wahrnehmen. Und zwar mittels ihres Puxtor-Organs (auch kurz Pux genannt). Je nach lonenausstoß können die Mundänen erkennen, ob das Wesen aggressiv ist oder Angst hat oder welchen Stimmungen auch immer unterworfen ist, ob es lügt oder die Wahrheit sagt, und dergleichen mehr. Man kann darum Mundänen nur schwer täuschen. Die Feldstärke verrät den Mundänen auch den Standort des Wesens.

Die Mundänen kennen natürlich den typischen lonenausstoß der Blauen, also der Tharoidoner, und reagieren darauf mit verstärkter Aggression: Das ist ihr Feindbild, darauf sind sie konditioniert. Diese Fähigkeit der speziellen Witterung hat aber nichts mit parapsychischen Fähigkeiten zu tun!

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2019,2034
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 13.10.2002 - Letztes Update: 01.06.2008