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Mobys
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Einzahl Moby, Bezeichnung für die ehemaligen Superwächter von Andro-Beta, von den Maahks auch Energiewächter genannt. Bis zum Jahr 2402 geht man davon aus das alle Mobys im Lauf der Jahrtausende ausgestorben sind. Zu Beginn der Eroberung von Andro-Beta stoßen die Terraner auf ein noch aktives Exemplar.

Mobys sind gigantische anorganische (lt. Lexikon: organisch) Lebewesen mit einem kristallinen Aufbau. Das Äußere eines normal großen Mobys gleicht einer ca. 14.000 Kilometer durchmessenden runden Scheibe mit einer stark zerklüfteten tiefschwarzen Oberfläche. Dick ist der Körper ca. 5.000 Kilometer.

Wegen seiner großen Masse entwickelt ein Moby eine Schwerkraft von 0,72 Gravos. Im Inneren des Körpers herrscht eine Temperatur von +3° Celsius.

An einer Schmalseite ist ein Moby von einem Gitterwerk aus 300 bis 400 km langen Fäden überwuchert. Mit den Fäden nimmt ein Moby Energie auf und erzeugt auch den energetischen Rückstoß zur Fortbewegung, dabei entstehen Leuchterscheinungen. Auf der gegenüberliegenden Schmalseite sitzt der riesige Rachen, er nimmt fast die vordere Hälfte des Scheibenkörpers ein. [Bild: PR-233, Seite 43, 4.Auflage]

Mobys haben nur eine instinktive Intelligenz entwickelt, mit der geeigneten Technik läßt sich ihr Verhalten programmieren und fernsteuern. Das Instinktgehirn liegt auf der Oberseite des Mobys, es besteht aus zahlreichen kristallinen Blöcken, die teilweise die Größe eines Einfamilienhauses erreichen. Es gibt nur 2 Energieleiter zum Gehirn, die durch eine Art Ventilatorklappen abgeriegelt werden können, deren Umwandlung den Bioparasiten erhebliche Mühe bereitet. Zudem werden sie von einer großen Zahl von Energiepolizisten bewacht.

Ursprünglich stammen die Mobys aus Andromeda. Im Rahmen der Abschirmung Andromedas wurden sie als Wächter nach Andro-Beta gebracht. Sie leben im Weltraum, von den Energien der Sonnen die sie anfliegen. Große Mengen spontan freiwerdender Energien verträgt ein Moby nicht, er kann sie nicht schnell genug absorbieren. Gespeicherte Energie kann in jede beliebige Energieform umgewandelt, und in Form von scharf gebündelten Energiestrahlen abgegeben werden.

Für Notfälle horten sie auch anorganische Materie, z.B. Asteroiden, die sie im Bedarfsfall in Energie umwandeln. Im Inneren der Lagerhallen für solche Materie herrscht ein trübes rötliches Dämmerlicht, das in unregelmäßigen Abständen von grellen Leuchterscheinungen erhellt wird. Überall stehen Kristallblöcke, es sind Empfangs- und Sendestationen. An den "Magenausgängen", den Ausgängen der Lagerhallen, fließen große Mengen an Energien, in den Ausgängen enden die Adernsysteme der Mobys.

Von dort kommt auch die Energiepolizei des kristallinen Körpers, sobald der Moby von innen bedroht wird. Diese Antikörper zeigen sich als menschengroße Leuchterscheinungen, ihre Form wechselt ständig, meistens zeigen sie die Umrisse einer Bohne. Ihr Körper besteht aus reiner Energie, nur in ihrer Mitte gibt es einen faustgroßen dunklen Kristallblock, er beherbergt das Instinktgehirn der Energiepolizisten.

Mit antimagnetischen Projektilen kann man den Kristall zerstören. Danach vergeht der getroffene Antikörper in einer Stichflamme. Auch gegenüber STOG-Säure zeigen sich die Energiepolizisten sehr anfällig. Der Einsatz winziger Dossierungen der Säure führt zur massenhaften Vernichtung der Antikörper.

Mit Energiestrahlen richtet man gegen die Antikörper nichts aus, der Beschuß führt nur dazu das ihr Farbton immer heller wird, und ihre Aktivität zunimmt.

Aufgabe der Energiepolizei ist es, ähnlich menschlicher weißer Blutkörperchen, eingedrungene organische Fremdkörper unschädlich zu machen, indem sie die organische Materie in Energie umwandeln.

Vordringlich kämpft die Energiepolizei gegen Bioparasiten.

Ein Bioparasit ist eine schwarze organische zähe Masse vom variabler Form, er besteht aus Milliarden Zellkolonien. Erst ab einer bestimmten Masse entwickeln sie Intelligenz, mit zunehmender Masse steigt sie, und auch telepatische Fähigkeiten werden entwickelt. Bioparasiten können ohne eine Atmosphäre existieren, der notwendige Sauerstoff erzeugen sie selbst. Sie leben in Symbiose mit einer halborganischen Lebensform die Tongkt genannt wird. Die Substanz der Tongkts ermöglicht den Bioparasiten ihre Körperform beliebig zu variieren.

Diese Bioparasiten sind verantwortlich für das Erstarren der Mobys. Indem sie die für den Moby lebenswichtigen Energien in komplizierten Prozessen in organische Materie umwandeln, berauben sie den Moby seiner Lebensgrundlage. Von anorganischer Materie ernähren sie sich nur, wenn keine Energie zur Umwandlung zur Verfügung steht.

In vielen der erstarrten Mobys haben Twonoser ein neues zu Hause gefunden, da sie der Meinung sind die Mobys wären abgestorben. Das wird ihnen zum Verhängnis. Die wiederholte Aktivität der Terraner bringt die MdI dazu in Andro-Beta starke Hyperfunkimpulse auszustrahlen.

Mit den Hyperimpulsen werden die Mobys aktiviert. Die anorganischen Wesen starben nicht im Laufe der Zeit aus, sie waren lange Zeit nur erstarrt, und warteten auf für sie günstige Lebensbedingungen.

Diese Eigenschaft machten sich die MdI zu Nutze. Mittels einer Kontrollstation lenken sie die Mobys, um in einer groß angelegten Vernichtungsfeldzug gegen die Völker Andro-Betas vorzugehen, die der eindringenden Terraner nicht Herr wurden.

Nachdem die Terraner die Kontrollstation für die Mobys zerstören, sterben die Mobys endgültig.

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 Quelle(n):  PR-233, 234, 236, 240, 244
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 21.09.2000 - Letztes Update: 01.06.2008