Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Perry Rhodan
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Maahks
Transparentes Pixel

Der Name galt ursprünglich nur für das führende Volk der "Wasserstoffatmer", hat sich aber im Laufe der Zeit als Bezeichnung für deren Gesamtheit eingebürgert.

Methanatmer (Methans): ursprünglich eine arkonidische Spottbezeichnung, die aber in den Jahrhunderten nach dem Methankrieg ihren negativen Beigeschmack verlor und von sauerstoffatmenden Völkern als wertfreies Synonym für Maahks benutzt wird.

Habitus: entfernt humanoid bis xenomorph

Körpergröße: (durchschnittlich) 2,20 m; (Schulterbreite ca. 1,50 m)

Körperliche Besonderheiten:

Der Körper der Maahks wirkt insgesamt stämmig und massig. Die beiden kurzen, kräftigen Beine weisen 4 Zehen auf.

Im Gegensatz zu den Beinen besitzen die beiden bis zu den Knien reichenden, außerordentlich beweglichen, tentakelhaften Arme kein Knochengerüst. Sie enthalten vielmehr kräftige Sehnen- und Muskelbündel. Die Arme beginnen an den Schultern stark und massig und laufen zu den Händen hin trichterförmig zu. Die ebenfalls knochenlosen Hände weisen sechs hochelastische, sehr bewegliche, feinfühlige und doch enorm starke Finger auf. Die vier mittleren Finger sind gleich lang. Links und rechts von ihnen sitzen die beiden Daumen.

Der Kopf gleicht einem halbmondförmigen Wulst und ist starr und halslos mit dem Rumpf verbunden. Er reicht von einer Schulter zur anderen und ist daher bis zu 1,50 m breit. An seinem Scheitelpunkt erreicht er eine Höhe von ca. 40 cm. Von der Seite gesehen läuft der Kopf nach oben hin zu einem spitzen Grat zu. Auf diesem schmalen Grat sitzen die vier runden, 6 cm durchmessenden grünschillernden Augen. Da sie jeweils zwei halbkreisförmige Schlitzpupillen aufweisen, die nach vorne und nach hinten gerichtet sind, besitzen die Maahks trotz ihres starren Kopfes eine lückenlose 360-Grad-Rundumsicht. Durch zwei getrennte Lidklappen können die Augen hinten und vorn separat geschlossen werden. Die Geruchs-, Gehör- und sonstigen Sinnesorgane sind fast unsichtbar an der Vorder- und Hinterseite des Kopfes angebracht. Der Mund befindet sich vorne an der etwas faltigen Übergangsstelle zwischen Wulstkopf und Rumpf. Er dient dem Sprechen und der Nahrungsaufnahme, ist 20 cm breit und weist sehr dünne, hornartige Lippen auf. Obwohl die Nahrung der Maahks sowohl aus pflanzlichem als auch aus tierischem Material besteht, erinnert ihr Allesfressergebiß mit seinen scharfen und spitzen Zähnen eher an die Reißzähne irdischer Raubtiere. Die Maahks benötigen diese, um die derben Silikatkrusten der Ammoniakpflanzen zu zerschneiden.

Die stimmbildenden Organe ähneln denen eines Menschen. Die Atmungsorgane weichen dagegen deutlich von den menschlichen ab. Die Bronchien verästeln sich in eine Unzahl kleiner Schläuche, die zusammen mit der auffällig verdickten Wand des Magen-Darm-Traktes ein komplexes, schwammartiges Organ, die sogenannte "Maahk-Leber", bilden. Die Lungenschläuche enden in elastischen, von einer Muskelschicht umhüllten Blasen, die wie kleine Blasebälge funktionieren und den Ein- und Ausstrom der Atemgase bewirken.

Die blaßgraue, fast farblose Haut der Maahks, die von pfenniggroßen, ebenfalls blaßgrauen Schuppen bedeckt ist, enthält einen großen Anteil an molekular hochvernetzten, kautschukartigen Silikonharzen.

Auch das Knochengerüst der Maahks besteht zum größten Teil aus Silizium-Verbindungen, vor allem Silikaten. Proteinfasern geben dem spröden Material eine ausreichende Elastizität.

Im intrazellulären Bereich spielt Silizium jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Hier dominiert wie bei den Sauerstoffatmern der chemisch vielseitigere Kohlenstoff.

Stoffwechsel:

Der von den Maahks eingeatmete Wasserstoff wird bereits in der Maahk-Leber mit Bestandteilen der Nahrung zur Reaktion gebracht. Dies ist offenbar eine evolutionäre Anpassung daran, daß sich Wasserstoff nicht, wie Sauerstoff, reversibel und locker an ein Trägermolekül binden läßt. Entsprechend dient die grünliche Blutflüssigkeit nicht wie die der Sauerstoffatmer dem Transport von komplex gebundenen Atemgasen und Nährstoffen, sondern führt den übrigen Teilen des Maahk-Körpers energiespeichernde Moleküle zu, die in der Maahk-Leber gebildet werden und in ihrer Funktion dem ATP der menschlichen Physiologie entsprechen.

Die Nahrung der Maahks enthält ein vielfältiges Gemisch organischer und anorganischer Stickstoffverbindungen, darunter insbesondere Amine, Imine, Azoverbindungen, Stickstoffwasserstoffsäure, Hydrazin und Schwefelnitrid. Aus ihnen werden in enzymatisch kontrollierten Reaktionsfolgen vor allem Imin- (NH) bzw. Aminradikale (NH 2) abgespalten, die als oxidierende Partner mit dem eingeatmeten Wasserstoff reagieren. Dabei entstehen Ammoniak sowie in Spuren Methan, die von den Maahks ausgeatmet werden. Die bei der Reaktion freiwerdende Energie wird in der Maahk-Leber auf ein energiereiches Molekül ("Maahk-ATP") übertragen, das vom Blutkreislauf im Körper verteilt wird. Selbst bei einem energiereichen Nährstoff wie Hydrazin gewinnt ein Maahk pro eingeatmetes Molekül Wasserstoff allerdings deutlich weniger Energie als ein Sauerstoffatmer pro Molekül Sauerstoff. Dies wird jedoch durch einen höheren Stoffumsatz und nicht zuletzt durch die im Vergleich zum Sauerstoff viermal so große Diffusionsgeschwindigkeit des kleinen Wasserstoffmoleküls kompensiert.

Die von den Maahks verzehrten Stickstoffverbindungen werden von photoautrotrophen Organismen ("Ammoniak-Pflanzen") erzeugt, die das von den Maahks ausgeatmete Ammoniak mit Hilfe von Lichtenergie in die genannten Stoffe umwandeln. Da die Ammoniakpflanzen in der Regel ausgeprägte Silikatwände haben und ihre Nährstoffe in mikroporösem Kieselgur speichern, nehmen die Maahks mit ihrer Nahrung stets auch große Mengen an Siliziumverbindungen zu sich, die sie zum Aufbau und zur Erhaltung ihrer Haut- und Skelettstrukturen benutzen. Die Überschüsse werden zusammen mit den übrigen Stoffwechselüberresten ausgeschieden.

Fortpflanzung:

Die Maahks sind sehr fruchtbar. Bei jedem Geburtsvorgang legt eine Maahkfrau bis zu neun Eier, die innerhalb von nur dreieinhalb Monaten reifen. Die geschlüpften Nachkommen werden von ihren Müttern gesäugt.

Psychische Besonderheiten:

Die Intelligenz der Maahks entspricht derjenigen von Menschen. Das Verhalten der gefühlsarmen Maahks wird jedoch von nüchterner Logik dominiert, so daß sie auf die meisten Sauerstoffatmer kalt und grausam wirken. In einem seltsamen Kontrast zu diesem Pragmatismus steht der erbittert geführte Krieg gegen die Arkoniden, die für die Maahks aufgrund ihrer völlig anderen Lebensbedürfnisse keine echten Konkurrenten darstellten. Die selbstzerstörerische Unerbittlichkeit, mit der die Maahks in diesem Krieg vorgingen, kann nur als späte Nachwirkung ihrer Vertreibung durch die ebenfalls humanoiden Lemurer verstanden werden. Ähnliches gilt für ihre Jahrhunderte währende Feindschaft mit den ebenfalls humanoiden Tefrodern.

Übersinnliche Fähigkeiten treten bei den Maahks normalerweise nicht auf. Im 36. Jahrhundert entwickelte sich in Andromeda jedoch ein Form mutierter Maahks, die sich von ihren Artgenossen durch höhere Köpfe unterschieden. Diese Maahks der neuen Generation waren in der Lage das Zekrath ("die sanften Stimmen unserer Toten") wahrzunehmen, psionische Ausstrahlungen, die von speziell behandelten toten Maahks ausgehen. Diese Maahkmutanten waren der Ausgangspunkt für die Entwicklung der vergeistigten und entkörperlichten Schattenmaahks.

Vorherrschende Lehrmeinung zu Emotionen (Handlungsjahr 1312 NGZ): Emotionen sind hinderlich ein Ziel auf dem kürzesten Weg zu erreichen. Sie sind sogar gefährlich, weil sie im falschen Moment Furcht oder Panik auslösen und damit den Erfolg eines Unternehmens in Frage stellen [PR-2151, Seite 11].

Kulturelle und politische Besonderheiten:

Über das Privatleben der Maahks ist so gut wie nichts bekannt. Raumfahrer und Soldaten tragen Kombinationen, die aus einem Stück gefertigt sind. Die Sichelköpfe können gegebenenfalls durch Falthelme geschützt werden. Bei einfachen Dienstgraden entspricht die Farbe der Kombination im Regelfall dem blassen Grau maahkscher Haut. Diese Schlichtheit spiegelt den nüchtern-logischen Pragmatismus der Maahks wieder. Dennoch sind auch bei den Maahks Orden und Tapferkeitsauszeichnungen sowie andere Uniformfarben bekannt.

Obwohl die Maahks durchaus Eigennamen kennen, benutzen sie in hierarchischen Systemen die Einheitsbezeichnung Grek, wobei Grek 1 das jeweils höchstrangige Individuum der Gruppe ist. Die Bezeichnung Grek wurde ursprünglich von den Arkoniden eingeführt, die dadurch vor allem ausdrückten, daß die Maahks in ihren Augen ununterscheidbar waren. Daß die Nomenklatur des Gegners von den Maahks selbst übernommen wurde, ist ein weiterer Hinweis auf deren emotionslose Logik.

Die Regierung der vereinten Methanvölker bildet das Gremium der Neunväter. Die Zahl Neun, die Maximalgröße eines maahkschen Eigeleges, stellt für die Maahks etwas Heiliges, Verehrungswürdiges dar. Jeder Angehörige der Neunväter ist ein Spitzenkönner auf wissenschaftlichem, militärischem oder politischem Gebiet. Die Versammlungshalle der Neunväter hat traditionell die verehrungswürdige Form eines Eies.

Verhaltensweisen:

Taxiert eine Maahkfrau die sichelförmige Rundung eines Maahks und lässt ihren Blick dann tiefer sinken, wobei sie sekundenlang auf den Übergang zwischen Kopfwulst und Oberkörper starrt, ist dies eine Aufforderung mit ihm ein neues Gelege zu befruchten [PR-2151, Seite 6, 1. Spalte].

Sprache:

Es existieren unterschiedliche Dialekte der einzelnen Methanvölker. Die Einheitssprache ist das Kraahmak.

Raumschiffe und Raumstationen:

Die traditionellen Raumschiffe der Maahks sind schwarze Walzen. Typischerweise beträgt das Verhältnis von Länge zu Durchmesser 5 zu 1. Dabei sind 2500 m lange Einheiten der dominierende Typ maahkscher Schlachtschiffe. Es kommen jedoch auch schlankere Formen mit einem Verhältnis von 10 zu 1 vor, die bisweilen als Bleistift- oder Stabraumer bezeichnet werden. Von den Arkoniden übernahmen die Maahks die Konverterkanone. Nach dem Sieg über die Meister der Insel rüsteten sie ihre Schiffe mit tefrodischen Gegenpolkanonen aus.

Nachdem die Milchstraße Ende des 5. Jahrhunderts NGZ von Monos durch den Chronopulswall abgeriegelt worden war, experimentierten die Maahks in den folgenden Jahrhunderten in ihrer Isolation in Andromeda mit neuartigen Raumschifftypen, insbesondere mit den sogenannten Multivariationsraumschiffen, bei denen 640 m durchmessende und 150 m dicke Scheiben über einen 700 m langen, schmalen Zylinder mit den Triebwerkseinrichtungen verbunden sind.

Langfristig bewährten sich die neuen Modelle jedoch nicht. so daß die Maahks in späterer Zeit wieder zur bewährten Walzenform zurückkehrten. Lediglich die 640 m durchmessenden Diskusscheiben der Multivariationsraumschiffe blieben im Gebrauch.

Eine Besonderheit stellen die Weltraumbahnhöfe der Maahks dar, die als Brückenelemente zwischen dem Andromeda-Nebel und der Milchstraße benutzt wurden. Dabei handelt es sich um ausgehöhlte Asteroiden (wie Central-Station, Durchmesser: 960 km), einfache Scheiben mit einer zentralen Kuppel (wie Forril-Station, Durchmesser: 11 km, Dicke: 3 km) oder Kombinationen von drei Scheiben, die, an den Schmalseiten verbunden, um eine zentrale Nabenachse gruppiert sind (wie Lookout- und Midway-Station, Scheibendurchmesser: 35 km, Scheibendicke: 8 km, Nabenlänge: 46 km). Bis auf wenige Stationen wurde das Bahnhofssystem der Maahks von den MdI vernichtet.

Hauptwelten:

Angesichts ihrer von Wanderungen und Vertreibungen geprägten Geschichte läßt sich eine eigentliche Haupt- oder Stammwelt der Maahks nicht ausmachen. Generell besiedeln die Maahks Wasserstoff-Methan-Ammoniak-Planeten mit einer Schwerkraft von 2,7 bis 3,1 Gravos, denn nur deren Gravitation vermag den flüchtige Wasserstoff in der Atmosphäre festzuhalten. Bedeutende Welten der Maahks waren bzw. sind:

Maahkoradan, 12. Planet einer roten Riesensonne in dem Andromeda gegenüberliegenden Randgebiet der Milchstraße. Während der Zeit der Methankriege mit den Arkoniden Hauptwelt der Maahks.

Tatrun, 5. Planet der blaue Riesensonne Uhrak in Andro-Alpha: Zentralwelt der Maahks während der Herrschaft der Meister der Insel.

Maahkora, 2. Planet der roten Riesensonne Pollaco-Hermi, 41.632 Lichtjahre von Sol entfernt östlich des Milchstraßenzentrums gelegen. Seit dem Jahr 2406 Botschaftsplanet der Maahks in der Milchstraße.

Tochtervölker:

Gharrer: Nachkommen von Maahks, die um 49.500 v.Chr. vor den Lemurern in die Milchstraße flohen und dort von Halutern angegriffen wurden. Sie retteten sich in einen Sonnentransmitter, wurden in die Galaxis Chearth (NGC 4736, 15 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt) geschleudert und entwickelten sich dort zu emotionalen Wesen. (5. Thoregon-Volk)

Grossarts: Mutierte Maahkabkömmlinge, die sich vom Hauptvolk absonderten und in der Milchstraße auf Rhaytr-Ozy, dem 1. Planeten der blauen Riesensonne Hydra (Tarlora), 77.801 Lichtjahre von Sol entfernt, ansiedelten. Von dort aus versuchten sie jahrhundertelang, andere Völker zu unterwerfen, um symbiotische Träger für die Häute toter Artgenossen zu finden. Schließlich unterwanderten sie die akonische Geheimorganisation Condos Vasac.

Im Zusammenhang mit dem Kampf der USO gegen die Condos Vasac vernichteten im Jahr 2408 Maahks aus Andromeda Rhaytr-Ozy und rotteten die Grossarts dabei fast völlig aus.

Maakar: Nachkommen von Maahks, die um 7.600 v.Chr. vor den Arkoniden aus der Milchstraße flohen, aufgrund eines Hypersturms jedoch nicht Andromeda erreichten, sondern in den "Fremden Nebel" (M 33, 2,4 Millionen von der Milchstraße entfernt) verschlagen wurden. Dort wurden sie zunächst von der Roboterdynastie des Raknor-Nebels unterworfen und in die Primitivität getrieben. Nachdem sie die Raumfahrt wiederentdeckt hatten, gerieten sie um das Jahr 3500 in Konflikt mit den Kartanin (Giftatmer-Kriege).

Schatten: Abkömmlinge von Maahkmutanten, die sich im 36. Jahrhundert in Andromeda entwickelten und die das Zekrath ("die sanften Stimmen unserer Toten") wahrnehmen konnten. Im Jahr 426 NGZ zeigen die Ereignisse um den Fundamentalisten Grek 336, daß die Entwicklung zu vergeistigten Maahks fortgeschritten ist, die ihre Körper auflösen können. Diese Schatten-Maahks trennen sich später vom Hauptvolk der Maahks und gehen eigene Wege. Eine Gegenentwicklung zu den Schatten stellen die Fundamentalisten dar, die ihre sterilen Körper durch Prothesen und Zusatzaggregate künstlich am Leben erhalten.

Uraler: Mutierte Maahks, die Planetoiden des Schrotschuß-Systems, 1,75 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. (Dies ist die aktualisierte Entfernung der PR-Buchs 24. In den Romanheften wurde, ausgehend von einer Entfernung von 1,2 Millionen Lichtjahren zwischen Milchstraße und Andromeda, 950.000 Lichtjahre angegeben.) im intergalaktischen Leerraum zwischen Andromeda und der Milchstraße bewohnten. Sie gingen auf die Bewohner des Planeten Kulloch zurück, der um das Jahr 1400 von einer Strafexpedition der Meister der Insel gesprengt wurde. Bei der Vernichtung des Schrotschuß-Transmitters im August des Jahres 2405 wurden die Uraler ausgelöscht.

Geschichte:

um 50.300 v.Chr.: Lemurische Siedler in Andromeda, die unter anderem das Tefa-System, die spätere Keimzelle des tefrodischen Reiches kolonisieren, stoßen auf die Maahks. Es kommt zu ersten Auseinandersetzungen.

49.988 v.Chr.: Während der 14. halutischen Großoffensive geben die Lemurer das Große Tamanium in der Milchstraße auf, ziehen sich bis auf wenige Ausnahmen nach Andromeda zurück und verdrängen die dort beheimateten Maahks.

Im Verlauf der folgenden fünf Jahrhunderte installieren die Maahks im Leerraum zwischen den beiden Galaxien ein System großer Raumstationen, die Weltraumbahnhöfe, und vollziehen ihren Exodus in die Milchstraße. (Allerdings deutet die Entdeckung steinzeitlicher Maahks auf dem Planeten Washun im Jahre 49.988 v.Chr. darauf hin, daß sich schon früher Methanatmer in der Milchstraße aufgehalten haben.)

Unter Führung der KULLOCH retten sich der erste Flüchtlingskonvoi in der Milchstraße vor Angriffen der Haluter in einen lemurischen Sonnentransmitter und wird in die Galaxis Chearth (NGC 4736) versetzt. Aus diesen Maahks gehen die Gharrer hervor.

49.488 v.Chr.: Auf seinem Flug von der Milchstraße zum Andromeda-Nebel stößt das in die Vergangenheit versetzte terranische Flottenflaggschiff CREST III im intergalaktischen Leerraum auf einen maahkschen Weltraumbahnhof. In einem anschließenden Kampf mit drei großen Raumschiffen der Maahks finden deren bedeutendste Wissenschaftler den Tod.

Dieser intellektuelle Verlust führt zusammen mit den Angriffen der in der Milchstraße dominierenden, waffentechnisch überlegenen Haluter und verheerenden Hyperstürmen in der Milchstraße, durch die die Raumfahrt behindert und Kolonien isoliert werden, zu einer kulturellen und zivilisatorischen Rückentwicklung der Maahks.

Erst rund dreißigtausend Jahre später können sich die Maahks im Nordwestquadranten der Milchstraße ausbreiten (Hauptwelt Maahkoradan) und geraten dabei in Konflikt mit den vom Kugelsternhaufen M 13 aus expandierenden Arkoniden.

um 8200 v.Chr.: Während der Regierungszeit des arkonidischen Imperators Arthamin I kommt es zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Arkoniden und Maahks, die ihre erste Offensive aus dem Taponar-Sektor vortragen.

8070 v.Chr.: Während der Regierungszeit Gonozals VII beginnt die heiße Phase des Methankrieges. Der Großteil der Gefechte findet im Bereich der Milchstraßenhauptebene statt, von den Arkoniden "Nebelsektor" genannt.

8040 v.Chr. - 8020 v.Chr.: In den Jahren der Mißwirtschaft des diktatorisch regierenden arkonidischen Imperators Orbanaschol III bringen die Maahks das Große Imperium der Arkoniden an den Rand der Vernichtung.

8022 v.Chr.: Die Arkoniden werden darauf aufmerksam, daß die Maahks mit einer neuen Waffe experimentieren, dem Molekularverdichter oder Zwergenmacher, durch dessen Strahlung Lebewesen einem Schrumpfungsprozeß unterworfen werden.

8002 v.Chr.: Im System von Larsaf III (Sol) erhält der arkonidische Kristallprinz und Admiral Atlan von einem robotischen Boten der Superintelligenz ES die Konstruktionsunterlagen der Konverterkanone. Ihr massenhafter Einsatz verleiht den Arkoniden in der Folgezeit eine militärische Überlegenheit gegenüber den Maahks. Diese ziehen sich zusehends über den galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitter und ihre Weltraumbahnhöfe nach Andromeda zurück. Dennoch dauern die Kämpfe zwischen Maahks und Arkoniden mit abnehmender Stärke bis ins 4. vorchristliche Jahrtausend an.

7682 v.Chr.: Eine versprengte Maahk-Einheit zerstört die Lemurerwelt Scimor in Scorch-System, auf der zuvor OLD MAN erbaut wurde.

um 7600 v.Chr.: Aus der Milchstraße fliehende Maahks werden nach M 33 verschlagen. Aus ihnen gehen die Maakar hervor.

Die im Bereich Andromeda ankommenden Maahks werden von den Meistern der Insel unterjocht. Die MdI verwehren ihnen die Ansiedlung in ihrer ursprünglichen Heimat und weisen ihnen statt dessen die kleine Satellitengalaxis Andro-Alpha als Lebensraum zu. Dort werden die Maahks von Agenten der Meister, den Goldenen, kontrolliert. Durch unerbittliche Strafaktionen erzwingen die MdI den Gehorsam der Maahks. Insgeheim entwickeln die Maahks einen Zehntausendjahresplan zu ihrer Befreiung.

Das Netz der Weltraumbahnhöfe wird bis auf Central-, Midway-, Lookout- und Forril-Station von den MdI vernichtet.

um 1400: Den MdI ergebene Maahks zerstören im Rahmen einer Strafaktion den von ihren Artgenossen bewohnten Planeten Kulloch. Entstehung des Schrotschuß-Systems.

2103: Auf der Suche nach Liquitivhändlern strandet Solarmarschall Allan D. Mercant mit dem Passagierschiff STARLIGHT auf dem 4. Planeten der Sonne Green Eye nahe dem galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitter und stößt auf Maahks, die mit ihrem Schiff dort gescheitert sind.

um 2120: Nach deren Niederlage gegen die Terraner setzen die MdI ein Vernichtungskommando der Maahks gegen die Laurins ein.

2401: Im Horror-System, 900.000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt, trifft das terranische Flottenflaggschiff CREST II auf eine Raumfestung ausgestoßener Maahk-Parias. Im Auftrag der MdI greifen Maahkschiffe in der Folge Kahalo, die Steuerwelt des galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitters in der Milchstraße an und versuchen gleichzeitig eine Impulsweiche zur Umgehung dieses Sonnentransmitters zu installieren und so eine Invasion der Milchstraße vorzubereiten. Als dies scheitert, verbündet sich der Grek 1 dieser Maahks mit den Terranern. Um Rache für den Methankrieg zu nehmen, lockt Grek 1 80.000 Schiffe der Akonen, der Stammväter der Arkoniden, ins Twin-System, wo diese von 30.000 Maahkschiffen aufgerieben werden.

Die Terraner stoßen anschließend in Schrotschuß-System vor und treffen auf die dort lebenden Maahk-Mutanten.

2402: Die terranischen Operationen in Andro-Beta führen zu Nachforschungen und Strafmaßnahmen der MdI unter den Maahk-Stämmen in Andro-Alpha, die wiederum einen Aufstand der Maahks gegen die Herrschaft der Meister und deren Vasallen zur Folge haben.

Ein daraufhin von den MdI angeordneter Angriff der Maahks auf den Schrotschuß-Transmitter wird von den Terranern abgewehrt.

2404: Die aufständischen Maahks aus Andro-Alpha dringen nach Andromeda vor und greifen die Tefroder, die wichtigsten Untertanen der MdI, an. Maahk-Rebellen vernichten Alpha-Zentra, den Sonnentransmitter von Andro-Alpha.

2405: Atlan fliegt mit der VANUTO den maahkschen Zentralplaneten Tatrun an und handelt mit den Neunvätern einen Vertrag aus, der die Territorien der Terraner in der Milchstraße und die der Maahks in Andromeda garantiert, und vereinbart gemeinsame Aktionen gegen die MdI.

30 Millionen Maahks, die die Kooperation mit den Terranern ablehnen (Andro-Maahks), sickern zusammen mit Tefrodern in die Milchstraße ein und verbünden sich dort mit den Grossarts.

Einer Forderung der Maahks folgend, zerstören die Terraner den galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitter Andromedas. Nach dem Zusammenbruch der Transmitterstrecke zwischen Andromeda und der Milchstraße stellen die Maahks den Terranern ihre Weltraumbahnhöfe zur Verfügung. Central-Station wird beim Kampf mit Tefrodern vernichtet.

2406: Nach dem Untergang der MdI verhindert Tengri Lethos, der Hüter des Lichts, mit Baar Lun und Omar Hawk einen Genozid der Maahks an den Tefrodern Andromedas.

Maahk-Diplomaten beziehen ihren Botschaftsplaneten Maahkora in der Milchstraße.

2408: Mit den Terraner verbündete Maahks greifen im Tarlora-System die Andro-Maahks und Tefroder an und vernichten diese. Anschließend zerstören sie den Planeten der Grossarts.

2436: Der terranische Staatsminister Kantor Chiarini verhindert, unterstützt durch Baar Lun, in Andromeda den Ausbruch eines neuen Krieges zwischen Tefrodern und Maahks.

Seit der zweiten Jahreshälfte verfügen die Maahks nicht nur über Schutzschirme, die den terranischen HÜ-Schirmen stark ähneln, ihnen ist es gelungen die Gegenpolkanone so weit zu verbessern, dass ihre Kampfkraft nur noch geringfügig unter der der terranischen Transformkanone liegt [PR-374, Seite 22].

2466: Mit einem Multiduplikator, den sie im Rahmen ihres Zehntausendjahresplan dort verborgen haben, vervielfältigen Maahks in Andro-Beta einen Illusionskristall und erschaffen so die Traumsänger. Mitglieder des Intergalactic Peace Corps (IPC) sorgen dafür, daß deren Auftauchen nicht zu einem neuen Krieg zwischen Tefrodern und Maahks führt.

3442/43: Verbände der Maahks erreichen die Hundertsonnenwelt, um die Verdummungsimmunen um Perry Rhodan in ihrem Kampf gegen den Schwarm zu unterstützen. 25 Maahkraumschiffe werden mit dem Sol-System in den Schwarm aufgenommen.

3444: Tengri Lethos, Omar Hawk, Baar Lun, Perry Rhodan, Dalaimoc Rorvic, Tatcher a Hainu und Diplomaten des IPC verhindern, daß das Erbe der Shuwashen in Andromeda den Ausbruch eines Krieges zwischen Maahks und Tefrodern heraufbeschwört.

3457: Von Maahkora fliehende Maahks schleppen den Erreger der PAD-Seuche nach Lookout-Station ein. Dies wird jedoch durch ein Zeitparadoxon ungeschehen gemacht.

3460: Aus Furcht vor den Laren fordern die Maahks die Terraner auf, ihre Botschaftswelt Chemtenz in Andromeda zu räumen. Gemeinsam mit Atlan sorgt jedoch der maahksche Außenminister Chruk Khajim für eine friedliche Beilegung der Chemtenz-Krise.

35./36. Jahrhundert: Die Entwicklung der Schatten nimmt ihren Anfang, indem mutierte Maahks einer neuen Generation entstehen, die das Zekrath ("die sanften Stimmen unserer Toten") wahrnehmen können.

3580: In der Hoffnung auf Unterstützung im Kampf gegen die Laren fliegt Ronald Tekener Lookout-Station an und begegnet dort erstmals dem Zekrath -Phänomen. Zu einer Allianz gegen die LarGAVÖK teil.

425 NGZ (4012): Auf Lookout-Station wird ein Hanse-Kontor eingerichtet.

426 NGZ (4013): Aus einer fernen Zukunft gelangt der fundamentalistische Maahk-Cyborg Grek 336 auf die Erde und berichtet von der Entwicklung der Schattenmaahks. Die Kosmokratin Vishna macht Grek 336 zu ihrem Werkzeug im Kampf gegen Terra. Als Grek 336 nach Lookout-Station gebracht wird, um dort abgeurteilt zu werden, zeigt sich, daß bereits zur Entkörperlichung befähigte Maahks existieren.

427 NGZ (4014): Aktivitäten des Dekalogs der Elemente provozieren in Andro-Beta durch eine aggressionsauslösende Psi-Strahlung, die besonders auf die sensitiven Maahks der neuen Generation wirkt, einen erneuten maahkschen Vernichtungsschlag gegen Tefroderwelten, der jedoch durch das Eingreifen Reginald Bulls, Taurecs und Vishnas rechtzeitig vermieden werden kann. Mit einem Teil der in ihm gespeicherten Restenergie der Signalflamme von Gorgengol stellt Taurec zwischen den Tefrodern und den Maahks vorübergehend eine empatische Verbindung her, die sich über den gesamten Andromedanebel und die beiden ihm vorgelagerten Kleingalaxien ausbreitet und ein Klima des gegenseitigen Verstehens und Vertrauens schafft.

Gemeinsam richten Maahks und Tefroder in Andro-Beta Welten für die durch Perry Rhodan und die Zeitgänger geretteten Twonoser ein.

473 NGZ (4060): Interventionen von Maahks und Galaktikern führen in M 33 zum Ende des 4. Giftatmer-Krieges zwischen Maakar und Kartanin.

482 NGZ (4069): Während des Hundertjährigen Krieges in der Milchstraße geben die Maahks ihren Botschaftsplaneten Maahkora auf.

um 495 NGZ (4082): Midway-Station wird vernichtet. Die Maahks sind in einen Krieg mit Hauri, Kartanin, Vennok, Tefrodern und anderen Völkern verstrickt.

um 655 NGZ (4242): Gemeinsam mit den Gurrads bringen die Maahks das Zentralplasma der Posbis auf dessen Wunsch nach Andromeda.

um 1150 NGZ (4737): Nach dem Ende der Monos-Herrschaft nehmen die Maahks die Botschaftswelt Maahkora wieder in Besitz.

1170 - 1173 NGZ (4757 - 4760): Die Maahks werden von der Verwirrung der Superintelligenz ES in Mitleidenschaft gezogen und entwickeln einen ausgeprägten Ahnenkult. Zugleich entsteht die Chronosophie, eine Art Wissenschaft der parallelen Wirklichkeiten, in der sich die Befürchtung der Maahks ausdrückt, das Springen der Kunstwelt Wanderer durch die Zeitebenen könne ein Wiedererstehen der Meister der Insel bewirken. Daher wird die Expedition der ehemaligen Zellaktivatorträger um Perry Rhodan, die in Andromeda nach Wanderer suchen, von den Maahks zunächst behindert.

1200 NGZ (4787): Während der Zeit der Toten Zone um M 13 beobachten Maahks auf ihrer Experimentalwelt Kaahar, dem 2. Planeten der in der Wechselzone gelegenen Sonne Nonduke, Spiegelungen des Arresums.

1217 - 1221 NGZ (4804 - 4808): Da die Hamamesch ihren Basar UARAM unweit von Maahkora installieren, fliegen auch einige Maahks als Imprint-Süchtige nach Hirdobaan.

1290 NGZ (4877): Durch das Auftauchen Mhogenas, des fünften Boten von Thoregon, im Pilzdom von Trokan erfahren die Terraner erstmals von der Existenz der Gharrer.

Erster Kontakt mit Terranern:

Während seiner unfreiwilligen Zeitreise aus dem Jahr 2405 trifft Perry Rhodan mit der CREST III im Jahr 49.488 v.Chr. im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda auf Maahks, die vor dem Lemurern flüchten. Es kommt zu Kampfhandlungen, aber nicht zu einer Kontaktaufnahme.

2103 begegnet Solarmarschall Allan D. Mercant auf dem 4. Planeten der Sonne Green Eye nahe dem galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitter Maahks, die dort mit ihrem Schiff gestrandet sind. Die Erinnerung an dieses Zusammentreffen und an den Sonnentransmitter geht jedoch in den Wirren der Liquitivkrise und der nachfolgenden Ereignisse verloren.

Anfang Oktober des Jahres 2400 begegnet die im Twin-System gestrandete CREST II einem schwarzen Bleistiftraumer der Maahks. Die Terraner ahnen jedoch nicht, zu welchem Volk dieser gehört.

Ende des Jahres 2400 greifen Maahks mit ihren Bleistiftraumer den von den Terranern entdeckten Planeten Kahalo an, ohne sich zu erkennen zu geben.

Nachdem sie sich aus dem Inneren der Hohlwelt Horror befreit hat und an deren Oberfläche durch den Potentialverdichter verkleinert worden ist, stößt die CREST II mit Perry Rhodan an Bord auf eine Raumfestung der Maahks. In dieser kommt es Ende Januar 2401 zu einer direkten Konfrontation zwischen Menschen und Wasserstoffatmern.

Pfeil Seitenanfang
Transparentes Pixel
 Quelle(n):  "Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der PERRY RHODAN-FanZentrale e.V. (c) PRFZ und Michael Thiesen", PR-2151
Transparentes Pixel
© Crest-Datei - Autor(en): PRFZ, Michael Thiesen, Torsten Orth - Erstellt: 21.09.2000 - Letztes Update: 01.06.2008