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Kartanin
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Die Kartanin stammen von feliden (katzenähnlichen) Wesen ab, sind aber humanoide Geschöpfe mit sehr menschenähnlicher Gestalt, deren Gesichtszüge von den Terranern als katzenhaft betrachtet werden. Kartanin haben keinen Schwanz und sind im Gegensatz zu irdischen Katzen keine Zehengänger, sondern wie Menschen Sohlengänger. Auffallend sind die Köpfe: Von der Stirn bis tief in den Nacken reicht ein schmaler, silberfarbener Fellstreifen. Statt Finger- und Zehennägeln besitzen die Kartanin ausfahrbare, rasierklingenscharfe Krallen.

Weibliche Kartanin wirken schlank und grazil, männliche Kartanin sind deutlich muskulöser und häufig auch gedrungener. Männliche kartanin weisen zudem seidige, lange Schnurrbarthaare auf. Die Kartanin, auf die Terraner bisher gestoßen sind, bevorzugen in der Regel blütenweiße, hochgeschlossene Uniformen.

Die Kartanin sind kräftige, zähe Wesen, sie bewegen sich lautlos und geschmeidig. Ihre Krallen sind tödliche Nahkampfwaffen. Ihre Lebenserwartung beträgt rund 170 Jahre.

Kartanin gelten als unberechenbar - ihr Wesen ist sehr widersprüchlich und eigensinnig. Manchmal sind sie sehr stürmisch, mitunter neigen sie aber auch zu erhöhter Vorsicht, manchmal erscheinen sie leidenschaftlich, dann wieder eher unterkühlt..., doch fast immer sind sie clever, selbstbewusst und an allem Neuen interessiert. Außerdem kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass sie sich an Grobheiten in Worten und Taten stoßen. Kartanische Denkweisen verlaufen anders als die von Lemurerabkömmlingen - so gehen Kartanin oft vom "wir" aus, Menschen hingegen meist vom "ich" -, kommen aber oft zu ähnlichen Ergebnissen.

Verbreitung [PR-Glossar 2410]

Die viele Jahrtausende lang matriarchalisch organisierten "Ardustaar-Kartanin" stammen aus der Galaxis M33/ NGC 598 (von den Terranern als "Pinwheel" oder "Triangulum" und von den Kartanin als "Ardustaar" bezeichnet); von den ebenfalls dort ansässigen Maakar werden sie "Felnachin" genannt. Die Zentralwelt der ArdustaarKartanin ist Guunen IV (Kartan) im Zwölfplanetensystem der gelben Sonne Guunen in der Westside von M33. Weitere Kartanin leben im so genannten Tarkanium in der estartischen Galaxis Absantha-Gom.

Die eigentliche Heimat der Kartanin und deren nach wie vor größtes Siedlungsgebiet ist allerdings die Galaxis Hangay aus dem Universum Tarkan (kartanisch: "das Schrumpfende"), aus dem es sie vor rund 50.000 Jahren in das Standarduniversum (Meekorah, d.h. "das Große, auswärts Strebende") zog. Innerhalb Hangays sowie in den Außenbereichen kann von einem einheitlichen kartanischen Volk nicht gesprochen werden, da sich zahlreiche Kolonien selbständig gemacht haben, wovon eine der bekanntesten Karapon darstellt. Das "Hauptvolk" der Kartanin hat sein Zentrum auf dem Planeten Vinau. Zwischen den einzelnen Reichen der Kartanin herrschten besonders zwischen 448 und 1150 NGZ im besten Fall Ressentiments, im schlimmsten Fall offene Feindseligkeiten. Innerhalb Hangays waren die Kartanin eines der am höchsten entwickelten Völker und maßgeblich verantwortlich für die Gründung der Kansahariyya ("Bund der Zweiundzwanzig").

Geschichte [PR-Glossar 2410]

Die Kartanin entwickelten sich auf dem Planeten Vinau in der Galaxis Hangay im Universum Tarkan, wo sie schon ca. 51.000 Jahre v.Chr. zu den am höchsten entwickelten und bedeutendsten Völkern zählten. Sie gründeten die Kansahariyya, den Bund der Zweiundzwanzig, um unter der Bezeichnung "Projekt Meekorah" ganz Hangay in ein anderes, jüngeres und expandierendes Universum zu befördern - in das Standarduniversum. Die Kansahariyya konnte Kontakt mit der Superintelligenz ESTARTU in Meekorah knüpfen, die daraufhin nach Tarkan eilte, um sie zu unterstützen. Doch das Projekt Meekorah verlor immer mehr an Schwung, eine schleichende Abwärtsentwicklung der Vinau-Kartanin trug nicht unwesentlich dazu bei.

Ehe es vollends zum Stillstand kam, gelang es 50.035 v.Chr., das Riesenraumschiff NARGA SANT nach Meekorah zu schicken. Aus den Zwölf Galaxien der ESTARTU führte der Weg der NARGA SANT in die Lokale Gruppe, wo die Besatzung sich in der Galaxis M33 (Ardustaar) ansiedelte. Als Langzeiteffekt des Universenwechsels degenerierten die Kartanin allmählich. Erst ab dem Jahr 3000 n.Chr. konnten die Kartanin wieder eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung beginnen. Der Paratau aus Fornax begünstigte die Entwicklung eines Matriarchats unter den Ardustaar-Kartanin, da er weiblichen Kartanin Psifähigkeiten gewährte. Bis 470 NGZ herrschten 18 weibliche Kartanin, die Wissenden, von der NARGA SANT aus insgeheim über die Hohen Frauen Kartans, mit denen sie nur mittelbar - meist per Telepathie - in Kontakt traten. 430 NGZ trafen in Fornax zum ersten Mal Terraner und Kartanin aufeinander. Beide Völker versuchten sich an der Paratau-Entsorgung. Erst nach geraumer Zeit schlossen die Kosmische Hanse und die Kartanin einen Vertrag, der sie zu gleichberechtigten Partnern in Fornax machte und Kartan technische Entwicklungshilfe zusicherte. Als 445 NGZ das zweite große Fernraumschiff aus Tarkan, die NARGA NUR, das Standarduniversum erreichte, führte dies dazu, dass die Kartanin - maßgeblich durch Dao-Lin -H'ay - ihre Geschichte und Herkunft wiederentdeckten. Dies wiederum trug entscheidend zum Niedergang des politischen Terrorregimes der Ewigen Krieger in den Zwölf Galaxien bei, doch mit deren Ende kam auch das Ende der Paratau-Psionten unter den Kartanin.

Durch eine schreckliche Verkettung von Umständen verpuffte der gesamte Paratau der Kolonie Lao-Sinh, und die dabei frei werdenden Kräfte rissen Tausende Kartanin in Tod oder Wahnsinn (448 NGZ). Alle ehemals psibegabten Kartanin verfielen in Verzweiflung und Raserei und begannen blindwütig zu morden, die "Wissenden" starben ebenfalls. Von dieser Notlage motiviert, bemühten sich die Kartanin erstmals um einen starken, dauerhaften Frieden mit den Maakar, und das Reich der Kartanin schrumpfte auf eine Raumkugel von 800 Lichtjahren Durchmesser. Dort erlebten die Ardustaar-Kartanin in der Folge eine neue technologische und zivilisatorische Blütezeit. Im Rahmen politischer Umwälzungen gewannen auf Kartan neue Familien an Einfluss, die Regierung schrumpfte auf fünf Hohe Frauen, von denen eine das Amt der Höchsten Frau ausübt. Zunehmend setzten sich Tendenzen zu einer Gleichberechtigung der Geschlechter durch.

Seit 1149 NGZ normalisierten sich die Beziehungen zwischen den Ardustaar- und Hangay-Kartanin. 1173 NGZ kam es zum ersten Kontakt zwischen Lao-Sinh und Ardustaar-Kartanin seit fast 700 Jahren. Die Lao-Sinh spielten mit dem Gedanken, mittelfristig nach Ardustaar zurückzukehren. Durch die unablässigen Bemühungen der Zellaktivatorträger Dao-Lin-H'ay und Ronald Tekener verstanden sich seit etwa 1200 NGZ endlich alle Kartaninvölker als Kartanin und bildeten eine feste Koalition. Nachdem 1290 NGZ das Galaktikum nach Mirkandol gezogen war, wurden dort auch kartanische Repräsentanten Ardustaars akkreditiert.

Der Hyperimpedanz-Schock setzte alldem ein drastisches Ende, da die zwischen den einzelnen kartanischen Reichen liegenden Distanzen faktisch nicht mehr überwindbar waren.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2328, 2410
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, - Erstellt: 29.09.2006 - Letztes Update: 26.02.2009