Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Perry Rhodan
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Horden von Garbesch
Transparentes Pixel

Auch "Garbeschianer" oder "Qa’Pesh" genannt. Etwa 200.000 Jahre vor der ersten Ankunft des Schwarms in der Milchstraße (also ca. 1,2 Mio. Jahre v.Chr.) sendete die Superintelligenz Seth-Apophis die Horden von Garbesch in die Milchstraße. Ziel war die Eroberung der Milchstraße. Um möglichst lange Zeit von den höheren Mächten unentdeckt zu bleiben, machten sie sich die Auswirkungen des ebenfalls dort wütenden Suprahet zunutze. Eines der Völker, aus denen sich die Horden rekrutieren, sind die Laboris.

Sollten die Garbeschianer bei einer Invasion scheitern, ist der Hordenführer aufgefordert zusammen mit den letzten Getreuen eine Welt zu suchen, auf der ihre Nachkommen überleben können. Diese Welt muss aber gleichzeitig so wild und unfruchtbar sein, daß in jeder Generation eine gnadenlose Auslese stattfinden muss, so dass nur die stärksten, mutigsten und klügsten Mitglieder überleben und ihr Erbgut weitergeben.

Bei einem Sieg ist das Vorgehen der Garbeschianer ebenfalls immer gleich. Dem Sieg folgt eine Zeit der Verweichlichung, in der die Horden genießen, was andere Intelligenzen geschaffen haben. Aber gerade diese Phase der Dekadenz schafft die Voraussetzung für die nächste Expansion, denn da die Garbeschianer - ausgenommen vielleicht Waffen - nichts neues schaffen, erschöpft sich der Reichtum der von ihnen ausgebeuteten Planeten vergleichsweise schnell. Dieser Mangel zwingt sie dann zunächst, Kriege gegeneinander zu führen und dabei die alte Härte zurückzugewinnen. Sobald sie aber einsehen, geprägt von Trodar und der Stimme Ipotherapes, daß sie durch die gegenseitige Bekämpfung nichts mehr holen können, schließen sie sich zusammen und planen gemeinsam die Eroberung der nächsten Galaxis. In den Überlieferungen der Überfallenen wird das hemmungslose Vorgehen der Garbeschianer mit einer Plage verglichen, wie sie auf vielen Planeten parasitäre Tierschwärme darstellen. Auch sie fallen über die fette Beute her, über Tiere und Pflanzen, fressen sich satt und ziehen dann weiter, um an anderer Stelle das Ganze von neuem zu beginnen.

Während andere damit beschäftigt waren den Suprahet zu bändigen, war es an Armadan von Harpoon die Horden abzuwehren. Als die Horden in der Milchstraße schließlich besiegt wurden, zog sich der Anführer Amtranik mit seinen letzten Getreuen auf den Planeten Arpa Chai zurück. Arpa Chai besitzt eine Eigenrotation von nur 12,5 Stunden, und glutheiße Winde haben einen Großteil der Oberfläche in Wüste verwandelt. Nur in einer Talregion des Südpols herrschen einigermaßen erträgliche Bedingungen; es gibt genug Tiere und Pflanzen für die Verbannten. Ein Bergmassiv schließt U-förmig das Tal ein, in dem die Laboris fortan leben werden. Dominierender Berg ist der Hay Hayyat, obwohl er nur der achthöchste Berg des Massivs ist. Aber er fällt durch seine Wuchtigkeit aus dem Rahmen - und ist künstlichen Ursprungs, denn neben einer Geheimstation der Garbeschianer birgt er in erster Linie einen Hangar für die VAZIFAR, das Flaggschiff des Hordenführers Amtranik. Er weiß, daß er vielleicht sehr lange wird warten müssen, doch er ist sich sicher, daß irgendwann weitere Hordenwellen eintreffen werden. Und die mit ihrem Rücksturz aus dem Hyperraum verbundenen hyperenergetischen Phänomene werden ihn wecken.

Da es nur unter Aufbietung aller Reserven und einem unglaublichen Blutzoll gelang Die Horden aus der Milchstraße zu vertreiben, zogen sich in der Folgezeit viele galaktische Völker traumatisiert aus der Öffentlichkeit zurück, und die Cyén-Kriegerfürsten ergriffen die Macht.

Raumschiffe:

Die Garbeschianer benutzen bei der Milchstraßeninvasion zur Zeit des Ritters der Tiefe Armadan von Harpoon wannenförmige Schiffe.

Pfeil Seitenanfang
Transparentes Pixel
 Quelle(n):  PR-2211, PR-Glossar 2225, Silberbände
Transparentes Pixel
© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth, Daniel Winkler - Erstellt: 13.02.2005 - Letztes Update: 26.02.2009