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 Perry Rhodan
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Haluter
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Habitus: entfernt humanoid

Körpergröße: 3,50 Meter, Schulterbreite: 2,50 Meter

Körperliche Besonderheiten:

Die Haluter sind sechsgliedrige Lebenwesen. Ihr mächtiger Körper ruht auf zwei relativ kurzen Säulenbeinen mit sehr stark ausgeprägten Sprunggelenken. Die Füße sind sechszehig.

Die ebenfalls mit mächtigen Sprunggelenken ausgestatteten, kurzen Brustarme sitzen etwa in gleicher Höhe wie die Handlungsarme, jedoch weiter vorne. Sie unterstützen die Beine beim Springen und Laufen. Auf allen Vieren erreicht ein Haluter eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h, die er bis zu 15 Stunden aufrechterhalten kann.

Die an den Schultern ansetzenden, muskulösen Handlungsarme sind wesentlich länger als die Brustarme. Mit den fein steuerbaren, sechsfingrigen Händen bilden sie die eigentlichen Greifwerkzeuge.

Der Rumpf, der einen ovalen, fast kreisförmigen Querschnitt aufweist, enthält zwei Herzen mit willentlich steuerbaren Ventilen. Im Normalfall bleibt eines der Herzen in Reserve. Nur bei besonderen körperlichen Belastungen oder bei einer Beschädigung des anderen Herzens wird es durch Willenskraft eingeschaltet.

Der Kopf sitzt ohne erkennbaren Halsansatz auf dem Körper, ist jedoch schnell drehbar. Er ist eine Halbkugel mit einem Basisdurchmesser von 80 Zentimetern und einer Höhe von 40 Zentimetern. Sein Inneres ist etwa in halber Höhe durch einen panzerartigen Knochenwulst in zwei Bereiche geteilt.

In der gepanzerten oberen Schädelrundung sitzt das Ordinärhirn. Es ist für die Bewegungssteuerung, die Verarbeitung von Sinneseindrücken sowie für das normale Denken und Fühlen des Haluters verantwortlich.

Der darunter liegende Hohlraum ist der Sitz des Planhirns, das der Funktion und Leistung nach mit einen hochentwickelten organischen Computer von extremer Packungsdichte darstellt. In den mikroempfindlichen Speichersektor kann der Haluter gezielt Daten eingeben. Das Planhirn dient durch seine umfassenden analytischen und synthetischen Fähigkeiten als Helfer des Ordinärhirns. In besonders prekären Situationen kann der Haluter aber auch seinen gesamten Körper der Vorherrschaft des Planhirns unterstellen.

Außen an der Kopfkuppel sind die drei runden, 20 Zentimeter durchmessenden, rotleuchtenden Augen zu erkennen. Sie können durch starke Lider verschlossen werden, die sich lamellenförmig verengen. Die Augen sind infrarotempfindlichen und können 10 Zentimeter weit aus dem Kopf ausgefahren werden. Die beiden Seitenaugen sitzen dort, wo sich bei einem menschlichen Schädel die Schläfen befinden. Das dritte, das Stirnauge, sitzt weiter oben, oberhalb des Ordinärhirns, so daß sich ein gleichschenkliges, ungleichseitiges Dreieck ergibt.

Hinter den Seitenaugen sitzen die kaum erkennbaren Ohren. Sie sind rund und können ausgefaltet werden.

Die Nasenöffnungen sind flach, kaum sichtbaren und können verschlossen werden.

Ein Haluter ist fähig, bis zu 5 Stunden ohne Schutzanzug in absolutem Vakuum durchzustehen. Er besitzt dazu einen Vorrat an Substanzen, aus denen Sauerstoff abgespalten werden kann. Zudem vermag er durch eine gezielte Unterkühlung seiner Gehirnzellen den Sauerstoffbedarf auf 20 Prozent des Normalwertes drosseln.

Unter den Atemöffnungen befindet sich ein sehr breiter, dünnlippiger Mund mit einem Raubtiergebiß. Die Zähne sind durch zelluläre Strukturumwandlung so verstärkt, daß sie selbst Felsgestein und harte Metalle zermahlen können.

Ein Haluter kann fast jede Art von Nahrung aufnehmen. Beliebiges Material wird dem Konvertermagen zugeführt, der es durch Materieumwandlung so verändert, daß dem Körper die benötigte Energie zugeführt werden kann.

Die völlig haarlose Haut ist tiefschwarz und lederartig.

Ein Haluter ist in der Lage, das völlig von seinem Willen abhängige System seiner Zellen auf molekular-atomarer Basis strukturell so umzuformen, daß sein Körper die Konsistenz und Durchschlagskraft eines Stahlblocks erhält.

Von ihren Vorfahren, den Bestien, haben sie die Zellkernstrahlung geerbt, auf welche viele Völker in M 87 mit Panikattacken und großer Furcht reagieren. (Anmerkung: Ergänzung auf Grund der Daten aus dem M 87-Zyklus)

Lebenserwartung: ca. 3000 Jahre

Fortpflanzung:

Die Haluter sind eingeschlechtliche Wesen. Die Entstehung eines Kindes können sie durch Kontrolle ihrer Körperfunktionen bewußt herbeiführen. Dies geschieht nur dann, wenn sie spüren, daß ihr eigener Tod naht oder wenn ein Angehöriger ihres Volkes überraschend gestorben ist.

Psychische und soziologische Besonderheiten:

Haluter pflegen einen individualistischen, einsiedlerischen Lebensstil. Auf Halut existieren daher keine Städte. Die Häuser der Haluter sind vielmehr gleichmäßig über den gesamten Planeten verteilt. Dennoch bestehen kontinuierliche Kontakte zwischen den einzelnen Halutern. Ihr Zusammenleben stellt eine friedliche, vernunftorientierte Form der Anarchie dar.

Trotz ihrer ausgeprägten Individualität gelingt es den Halutern in Krisenzeiten immer wieder, in großen Gruppen koordiniert zu agieren. Trotz ihrer Distanz zu politischen Gruppierungen der Milchstraße empfinden die Haluter ein tief ausgeprägtes Gefühl der Verantwortung für das Schicksal ihrer Heimatgalaxis, so daß sie sich bei Invasionen und ähnlichen Bedrohungen wiederholt auf die Seite der übrigen galaktischen Völker gestellt haben. Traditionell tragen die Haluter bei solchen und anderen Aktionen markante rote Kampfanzüge.

Ihre Distanziertheit bringen die Haluter auch dadurch zum Ausdruck, daß sie - auch untereinander - auf die in der Epoche der Neuen Galaktischen Zeitrechnung bei den übrigen Milchstraßenvölkern übliche vertrauliche Anrede "Du" verzichten. Persönliche Sympathie zu ihrem Gesprächspartner zeigen die Haluter, indem sie an dessen Namen die Endungen "-tos" bzw. "-os" anhängen (z.B. Teik => Teiktos; Tolot => Tolotos; Rhodan => Rhodanos).

Die Haluter sind hochintelligente und im Normalfall ausgesprochen friedfertige Lebewesen, die besonnen und - nicht zuletzt aufgrund ihrer großen körperlichen Überlegenheit - gelassen zu reagieren pflegen.

Trotz ihrer überragenden geistigen Fähigkeiten weisen die Haluter ein relativ geringe Kreativität und Innovationsgabe auf, was auf ihre synthetische Herkunft zugeführt werden und als Folge einer gezielten Sicherungsmaßnahme der Uleb interpretiert werden kann.

Immer wieder werden die Haluter von einem starken Drang ergriffen, sich auszutoben und Abenteuer zu erleben, der gemeinhin auf das alte Bestienerbe zurückgeführt wird. Nach der Ansicht des halutischen Philosophen Taro Phontes muß diese "Drangwäsche" jedoch auch als soziale Aufgabe gesehen werden, durch welche die Haluter den anderen Mitgliedern der galaktischen Völkerfamilie gelegentlich ihre Stärke beweisen müssen, um ihre individualistische, einzelgängerische Lebensweise sichern zu können. Mitunter schließen sich mehrere Haluter im Zustand der Drangwäsche zu einer Waschgruppe zusammen.

Auf Halut werden regelmäßig auch Haluter mit einem ungewöhnlich hohen Aggressionspotential geboren. Lange Zeit wurde dies aufgrund einer kollektiven Scham vor der galaktischen Öffentlichkeit geheimgehalten. Die sogenannten Entarteten wurden auf den Planeten Terzrock deportiert.

Parapsychische Fähigkeiten treten bei Halutern nicht auf; aufgrund ihrer besonderen Gehirnstruktur sind Haluter allerdings normalerweise nicht parapsychisch beeinflußbar.

Verwandte Spezies:

Erstkonditionierte (= Uleb): Heimatwelt: Atlas, einziger Planet des Enemy-Systems in der Materiebrücke zwischen den beiden Magellanschen Wolken sowie dessen 13 Monde; ca. 4 Meter groß, grüne Haut mit sechseckigen Schuppen; biologisch unsterblich, unfruchtbar; waren in der Lage, die Körper anderer Wesen unter Mitnahme ihrer eigenen Masse zu übernehmen; 2437 bei der Vernichtung des Enemy-Systems durch eine Flotte aus M 87 ausgerottet.

Zweitkonditionierte (= Zeitpolizisten): von den Erstkonditionierten in 4 Para-Arsenalen im Hyperraum stationiert; ca. 4 Meter groß; trugen im Nacken einen dicken, weißen wurmförmigen Symbionten, den Symboflex-Partner, der mit dem Gehirn seines Trägers verbunden war, diesen im Sinne der Erstkonditionierten kontrollierte und ihm die Fähigkeit gab, eine Zehntelsekunde in die Zukunft zu sehen; fielen zu einem großen Teil 2436/37 den Kämpfen gegen das Solare Imperium zu Opfer; die Überlebenden wurden 2437 bei der Vernichtung der Para-Arsenale durch eine Flotte aus M 87 getötet.

Mooghs: Heimatwelt: SEL-24, 2. Planet des Molak-Systems in M 87; 4 Meter groß, schwarzbraune bis rotgelbe, borkige, mit sechseckigen Hornplatten besetzte Haut; 2436 bei der Vernichtung des Molak-Systems durch eine Dumfries-Flotte ausgerottet.

Pelewons: ursprüngliche Heimatwelt: Pauper, 2. Planet des Dusty-Queen-Systems in Lebensblase der der Dunkelwolke Lethara (Todeswolke) in M 87, 2436 vernichtet; neue Heimatwelt: Yanyok, 4. Planet des Yangar-Systems in M 87; 4,50 Meter groß, grüne, geriffelte Haut; entwickelten sich nach dem Untergang des Dusty-Queen-Systems zu sexuellen Wesen und integrierten sich in das politische System von M 87.

Raumschiffe:

Haluter benutzen traditionsgemäß schwarze Kugelraumschiffe von 100 Meter Durchmesser; ursprünglich ausgerüstet mit Intervallkanonen, Lineartriebwerken und Dimetranstriebwerken für den intergalaktischen Flug; später übernahmen die Haluter moderne Entwicklungen der galaktischen Waffen- und Triebwerkstechnologie

Heimatwelten:

Halut, einziger Planet der roten Sonne Haluta in unmittelbarer Nähe des Milchstraßenzentrums, ca. 30.000 Lichtjahre von Sol und nur 2.414 Lichtjahre von Opposite entfernt.

Terzrock (= Big Planet), 2. Planet der gelben Sonne Terz-Tos in der Großen Magellanschen Wolke, ca. 170.000 Lichtjahre von Sol; ursprünglich Deportationsort für "Entartete"; in der Zeit der Lareninvasion (3460 - 3585) Exilwelt der Haluter

Halutokoor (Sehnsucht nach Halut) in IC 1613, ca. 2,15 Mio. Lichtjahre von Sol; während der Cantaro-Invasion/Monos-Dikatur von 549 bis 906 NGZ Exilwelt der Haluter

Halpat, 3. Planet der Sonne Halpora im Halo Andromedas, ca. 2,2 Mio. Lichtjahre von Sol entfernt; während der Cantaro-Invasion/Monos-Dikatur von 906 bis 1166 NGZ Exilwelt der Haluter

Geschichte: (Anmerkung: Jahrtausende lang sind den Halutern große Bereiche ihrer Vergangenheit nicht bekannt oder wurden durch Fehlinformationen verfälscht. Erst durch die Versetzung der CREST IV nach M 87, und die Erforschung Haluts Unterwelt durch ein terranisches Kommando, bringt Licht ins Dunkel.)

- um 70.000 v.Chr.

In der Galaxis Druithora (M 87) unternehmen Okefenokees auf dem Planeten Zootkohn genetische Manipulationen an Eiern der Skoars, um unbesiegbare Kämpfer für ihrer internen Machtkämpfe zu erzeugen. Dadurch entstehen die sogenannten "Bestien".

Die Bestien bringen okefenokeesche Wissenschaftler unter ihre Kontrolle und rebellieren gegen ihre Erzeugen.

Als "Konstrukteure des Zentrums" vereinigen die Okefenokees die Völker von M 87 unter ihrer Führung, um der Gefahr zu begegnen, und ziehen sich selbst in den "Internraum", eine Sonnenhohlkugel, zurück.

- um 67.000 v.Chr.

Die Bestien werden vernichtend geschlagen, ihre Zentralwelt zerstört. 800 Millionen Bestien gelingt die Flucht aus M 87. 200 Millionen davon erreichen mit ihren Dimetranstriebwerken das Zentrum der Milchstraße und ziehen sich aus Furcht vor deren raumfahrenden Völkern im die Magellanschen Wolken zurück.

Eine relativ kleine Gruppe von Bestien verbirgt sich in M 87. Aus ihnen gehen die Pelewons, die Mooghs und andere Splittergruppen hervor.

Die Konstrukteure beginnen mit der Erzeugung des Blaue Zentrumsleuchtens, um eine Rückkehr der Bestien nach M 87 zu unterbinden.

- um 60.000 v.Chr.

In Magellan entwickelt sich durch erneute genetische Experimente ein neuer, überlegener Bestientyp heraus. Diese sogenannten "Uleb" (terran. Abk. für "Unbekannte Lebewesen") sind 4 Meter groß, stärker als die übrigen Bestien, unfruchtbar, biologisch unsterblich. Mit Hilfe des aus Baramo-Eiern gewonnenen Neo-Bilatiums vermögen sie andere Wesen zu übernehmen.

Die rund 8000 Bestien des neuen Typs ziehen sich in das Atlas-System in der Materiebrücke zwischen den beiden Magellanschen Wolken zurück und verbergen sich dort hinter einem Zeitschirm. Als "Erste Schwingungsmacht" übernehmen sie die Herrschaft über die normalen Bestien. Sie können diese kontrollieren, weil sie über Viren verfügen, die in Form hyperenergetischer Schwingungen selbst Paratronschirme zu überwinden vermögen, sich im Kontakt mit dem Metabolismus einer Bestie aber wieder in hochinfektiöse Erreger verwandeln, die binnen kurzer Zeit ganze Planetenbevölkerungen ausrotten können.

- um 50.800 v.Chr.

Die neuen Machthaber veranlassen die Bestien zu einem neuen Angriff auf M 87, der aber am soeben fertiggestellten Blauen Zentrumsleuchten scheitert. 50 Millionen Bestien kommen dabei um.

Berichte, denen zufolge sich die Okefenokees mit Zeitexperimenten beschäftigen, versetzen die Uleb in eine paranoide Furcht davor, daß ihre Existenz durch ein Zeitparadoxon beendet werden könnte.

- um 50.300 v.Chr.

Beunruhigt durch Zeitexperimente der Lemurer entsendet die Erste Schwingungsmacht ca. 300 Millionen Bestien in die Milchstraße. Sie lassen sich auf Halut nieder und richten galaxisweit Stützpunktwelten ein.

- 50.080 v.Chr.

Die Offensive der Haluter gegen das lemurische Tamanium beginnt.

- 50.068 v.Chr.

Vernichtung Zeuts, der damaligen 5. Planeten des Sol-Systems.

- um 50.000 v.Chr.

Die Haluter intensivieren das Kriegsgeschehen zusätzlich durch Einsatz von Paratronschirmen und Intervallkanonen. Damit sind sie den Lemurern endgültig überlegen

- 49.988 v.Chr.

Beginn der 14. halutischen Großoffensive. Die letzte Phase der großmaßstäblichen Evakuierung der Lemurer durch den galaktozentrischen Sonnentransmitter nach Andromeda wird eingeleitet.

- 49.900 v.Chr.

Untergang des irdischen Kontinents Lemuria.

Auf dem Planeten Scimor entwickeln lemurischen Wissenschaftler den Kontrafeldstrahler, der Paratronschirme destabilisiert, und den Psychogen-Regenerator (Formungsstrahler), der die Mentalität der Haluter durch eine stabile Mutation zum Friedlichen hin verändert.

Nach dem Rückzug der Lemurer ebben die Kampfhandlungen ab. Die Haluter blockieren weiterhin jahrhundertelang Kahalo, die Schaltstation des galaktozentrischen Sonnentransmitters, stoßen aber nicht nach Andromeda vor.

Zur Unterbindung von Zeitexperimenten erschaffen die Uleb in Magellan einen neuen Bestientyp, die Zeitpolisten, auch Zweitkonditionierte oder Zweite Schwingungsmacht genannt. Die Zeitpolizisten sind größer als die Haluter und tragen als Symbionten einen Symboflexpartner um den Hals, der ihr Gehirn beeinflußt. In einem Rückgriff auf alte Experimente der Okefonekees in M 87 züchten die Uleb für die Zeitpolizisten lebende Raumschiffe, die Dolans. Als Helfer der Zeitpolizisten fungieren die aus M 87 verschleppten Perlians.

- um 42.500 v.Chr.

Durch Kontrafeldstrahler, die in die Schiffe der letzten noch kämpfenden lemurischen Verbände eingebaut werden, erleiden die Haluter schwerste Verluste.

Lemurische Spezialkommandos landen heimlich auf Halut und anderen halutischen Zentralwelten und installieren dort energieautarke Formungsstrahlprojektoren.

- um 37.500 v.Chr.

Endgültiges Ende des lemurisch-halutischen Krieges. Die befriedeten 100.000 letzten Haluter ziehen sich nach Halut zurück. (Anmerkung: Weshalb sie sich zurückziehen erfahren sie erst Jahrzehntausende später, als eine terranische Expedition die Unterwelt Haluts erforscht.)

- um 7500 v.Chr.

Mit 800 Raumschiffen, die mit einem weiterentwickelten Dimetransantrieb ausgerüstet sind, stoßen Zeitpolizisten nach M 87 vor. Sie werden von einer großen Übermacht zurückgeschlagen, das Zentrumsleuchten wird ihrem neuen Antrieb angepaßt.

- Um 8000 v.Chr.

Der Haluter Sarko Domot gerät in die sterbende Galaxis Cor und wird vom Tiefenzöllner Drul Drulensot in die Tiefenstadt Starsen gebracht.

- 8004 v.Chr.

Während des Methankrieges trifft Atlan mit der TOSOMA bei einer Entscheidungsschlacht in der Holpolis-Ballung erstmals mit Raumschiffen der Haluter zusammen. Später reiben Haluter auf einer Methanwelt eine arkonidische Elitetruppe auf, und eine aus fünf Halutern bestehende Drangwäschegruppe stoppt ein arkonidisches Landekommando, um die Vernichtung des bewohnten Planeten Dolphart zu verhindern.

- 1977 v.Chr.

Der ausgestoßene, unter Wahnsinnsanfällen leidende Haluter Ternal Malat strandet mit seinem Raumschiff auf der Erde. Er unterjocht Eingeborene und zwingt sie, ein steinernes Observatorium (Stonehenge) zu errichten, mit dessen Hilfe er seine astronomische Position ermitteln will, um Hilfe herbeifunken zu können. Da er befürchtet, daß Ternal Malat und weitere Wesen seiner Art, die Menschheit unterwerfen und in ihrer Entwicklung hemmen könnten, tötet Atlan den Haluter, ehe dieser sein Werk vollenden kann.

- August 2400

Der Haluter Fancan Teik entdeckt im Szonu-Sektor Leutnant Orson Coul und den Kanonier Heyl Borler, zwei Überlebende der des terranischen Raumschiffs OMARON, das im Kontakt mit dem galaktozentrischen Sonnensechsecktransmitter havariert ist. Icho Tolot bringt die beiden zur terranischen Flottenbasis Halut zu landen, um für den Kampf gegen die Zeitpolizisten diejenige lemurische Waffe zu finden, durch welche die Haluter einst befriedet wurden.

- August 2437

Terraner entdecken das Enemy-System, das Versteck der Uleb.

- September 2437

Zweiter Großangriff der Dolans auf das Sol-System. (Zuvor wird eine weitere Angriffswelle von der Ayindi Moira mit der STYX im Vorfeld aufgehalten.)

Auf Halut verändern sich die friedfertigen Humidors, die seit 50.000 Jahren mit den Halutern zusammenleben, jedoch eine Geheimwaffe der Ersten Schwingungsmacht darstellen, und geben eine Reaktivierungsstrahlung an. Dieser Versuch der Uleb, die lemurische Psychogen-Umformung der Haluter rückgängig zu machen, wird jedoch von Oberst Vivier Bontainer vereitelt.

Mit 15.000 Kampfschiffen fliegen Haluter ins Sol-System und unterstützen die Terraner und die Posbis bei der endgültigen Vernichtung der Dolans.

Eine unter dem Befehl des Druisanten Kibosh Baiwoff stehende Kampfflotte aus M 87 verwandelt die Sonne Enemy in eine Nova und rottet damit die Uleb aus.

- 2441

Ein dem Untergang des Enemy-Systems enkommenes Bestienschiff erreicht den Ara-Planeten Irskan III im Triffid-Nebel. Die Besatzung wird mit Hilfe von Viren getötet. Auf Basis der Bestienkörper Aras beginnen mit Experimenten, aus denen Superkämpfer, die Helothas, hervorgehen.

- um 3340

Die Haluter geben ihre Stützpunkte in der Tolot-Ballung auf.

- November 3441

Während der Schwarmkrise nimmt eine halutische Delegation an der Konferenz der Immunen auf Dessopato teil.

- Februar 3457

Unter dem Einfluß der PAD-Seuche überfallen halutische Kommandos aus 10.000 bis 15.000 Individuen in dem Drang, Ordnung zu schaffen, terranische Sekundärkolonien. Ebenfalls von der PAD befallene Akonen richten unter den Halutern ein Blutbad an.

(Diese Ereignisse werden später durch ein Zeitparadoxon rückgängig gemacht.)

- März 3457

Mit Hilfe des hyperbiologischen Konstantladers versucht Thring Malok, der neuarkonidische Ratspräsident von Turass-Neo, PAD-geschädigte Haluter zu einem Angriff auf das Solare Imperium zu veranlassen. Nachdem Atlan den Konstantlader beschädigt hat, um die Terraner zu retten, verwüsten 800 Haluterschiffe Turass-Neo.

(Diese Ereignisse werden später durch ein Zeitparadoxon rückgängig gemacht.)

- um 3460

Nach der Eroberung der Milchstraße durch die Laren geben die Haluter Halut auf und ziehen sich auf die Deportiertenwelt Terzrock (Big Planet) in der Großen Magellanschen Wolke zurück.

Unter Einwirkung einer wahnsinnauslösenden Strahlung der Kannibalkristalle erwacht dort bei vielen Halutern die Aggressivität ihrer Bestienvorfahren. Außerdem werden zunehmend Haluter geboren, die eine Körpergröße von 4 Metern erreichen.

- Dezember 3580

Die Haluter Lraton Perlat und Jotan Menc nehmen an der galaktischen Gipfelkonferenz in der BLUE RIDGE MOUNTAIN teil, in deren Verlauf die Galaktische-Völkerwürde-Koalition (GAVÖK) gegründet wird. Die Haluter sind nicht Mitglieder des Völkerbundes, besitzen jedoch ständige Beobachter beim GAVÖK-Forum

Unterdessen wächst auf Terzrock der Einfluß der Deportierten und anderer wild gewordener Haluter um Croor Ross, die auf sofortige Angriffe auf die Laren und deren Verbündete drängen.

- Januar 3584

Der Haluter Icho Tolot nimmt auf dem Planeten Wardall den Zellaktivator des Diktators Herthigo Aden an sich, den früher die Piratin Tipa Riordan getragen hat.

- April 3584

Ronald Tekener und Jennifer Thyron gelangen auf den Planeten Terzrock. Sie unterstützen Cornor-Lerz, Bakor-Tars, Erger Darg und andere normalgebliebene Haluter und durchschauen die Rolle der Kannibalkristalle.

Cornor-Lerz und die Terraner beenden die Krise, indem sie vom Planeten Nosar 24.000 seehundähnliche Brindors nach Terzrock holen, die die Strahlung der Kannibalkristalle zu absorbieren vermögen. Die Haluter normalisieren sich wieder.

- Oktober 3584

Die Haluter unterstellen 112 Raumschiffe der GAVÖK und nehmen mit ihnen an Aktionen gegen die Laren und deren Verbündete teil.

- 3585

Nach der Vertreibung der Laren lassen sich die Haluter wieder auf Halut unmittelbar bevorsteht. Sie den Haluta-Sektor zum Sperrgebiet und hüllen ihren Planeten in einen Energieschirm.

- 25. August 485 NGZ = 4072

Der Energieschirm hält einem ersten Angriff von fünf Blitzer-Raumschiffen stand.

Die Evakuierung Haluts wird eingeleitet.

- bis 491 NGZ = 4078

Die Haluter verlassen Halut und verteilen sich auf abgelegene Gebiete der Milchstraße

- 492 NGZ = 4079

Die Oberfläche Haluts wird durch die Blitzer vernichtet.

- 494 NGZ = 4081

Bevor die Cantaro auf Monos Befehl den Chronopulswall endgültig schließen, verlassen die Haluter die Milchstraße.

- 495 NGZ = 4082

Die Haluter sammeln sich beim Punkt Baranosch, der in einer Entfernung von 113.00 Lichtjahren zwischen der Milchstraße und Andromeda liegt.

- Bis 549 NGZ = 4136

Die Haluter ziehen sich auf mehr als 100 Planeten zurück, die alle von Intelligenzen niedriger Entwicklungsstufen bewohnt werden.

- um 550 NGZ = 4137

Die Haluter siedeln sich auf dem von Talspat Far entdeckten Planeten Halutokoor (Sehnsucht nach Halut) in Kleingalaxis IC 1613 an.

In den folgenden Jahrhunderten bewirkt der Verlust der Heimat eine verstärkte Drangwäsche-Neigung.

- 645 NGZ = 4232

Der Haluter Thamak Thamar stellt fest, daß die Posbis die Hundertsonnenwelt verlassen.

- 750 NGZ = 4337

Die Drangwäsche-Neigung erreicht ihren Höhepunkt. Mehr als 40.000 Haluter unternehmen Drangwäsche-Reisen und wenden sich dabei mehrheitlich der Galaxis Maffei-1 zu. Der Haluter Aro Reis wird in eine 20 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxis verschlagen. Einige Haluter töten sich selbst, andere müssen bestraft werden, weil sie fremde Völker terrorisieren oder für gefährliche Experimente mißbrauchen.

Halutische Wissenschaftler kommen zu der Erkenntnis, daß das Zentralplasma der Posbis eine geeignete Strahlungsquelle für eine Störung des cantarischen Kontrollfunknetzes wäre.

- 764 NGZ = 4351

Die Haluter Gar Gor und Xtare Klomat erfahren, daß sich das von der Hundertsonnenwelt geflohene Zentralplasma der Posbis auf dem Planeten Rijaal zwischen Andromeda und Andro-Beta aufhält.

Auf Halutokoor führt der exzentrische Wissenschaftler Asfath Tasag fragwürdige Hyperfunkexperimente durch, um mit dem Zentralplasma in Verbindung zu treten.

- 766 NGZ = 4353

Die gesamte Flotte der Haluter fliegt Rijaar an. Wegen der Funkexperimente haben das Zentralplasma und die Matten-Willys den Planeten jedoch bereits vor acht Monaten verlassen. Um einer kollektiven Resignation vorzubeugen, empfiehlt das Gremium der Zweitausendjährigen, dem sich die Haluter unterstellt haben, die Suche nach dem Zentralplasma aufzunehmen.

- 906 NGZ = 4493

Dipro Phara entdeckt das Zentralplasma auf Dongan, dem zweiten Planeten des Halpora-Systems. Die Haluter lassen sich daraufhin auf dem Nachbarplaneten Halpat nieder. Da das Plasma die Gedanken Asfath Tasags liest, der es für seine Experimente versklaven möchte, und glaubt, daß die übrigen Haluter das gleiche beabsichtigen, zieht es sich zurück und verweigert jede Kontaktaufnahme. Tasag wird arrestiert.

- 956 NGZ = 4543

Tenquo Dharab versucht das Zentralplasma zur Zusammenarbeit zu veranlassen, indem er es an seinen mit der terranischen Menschheit geschlossenen Beistandspakt erinnert.

- 999 NGZ = 4586

Nachdem Tasag aus seinem Arrest ausgebrochen und auf Dongan verschwunden ist, kommt es zu einer neuen Kontaktaufnahme, und das Plasma erklärt sich zur Kooperation bereit.

Die Hälfte des halutischen Volkes beteiligt sich in den folgenden Jahrzehnten an der Entwicklung eines Hyperfunksenders zur Überwindung des cantarischen Kontrollfunknetzes.

- 1144 - 1146 NGZ = 4731 -4733

Icho Tolot und Domo Sokrat machen sich zusammen mit dem Posbi Pantalon auf die Suche nach ihrem verschwundenen Volk und gelangen schließlich nach Halpat.

- März 1146 NGZ = 4733

Icho Tolot, Domo Sokrat, Tenquo Dharab und der Zwerghaluter Lingam Tennar entdecken, daß eine von Varonzem geführte Blaunakkengruppe Einfluß auf das Zentralplasma nimmt, und schließen ein Bündnis mit den Nakken.

- Mai 1146 NGZ = 4733

Icho Tolot, Lingam Tennar, Tenquo Dharab und Varonzem bringen beträchtliche Teile des Zentralplasmas, 500 Posbis und 100 Mattenwillys der Fragmentraumer BOX-17411 zur Widerstandsgruppe WIDDER in die Milchstraße.

- März 1147 NGZ = 4734

Nach erfolgreiche Tests mit dem cantarischen Kontrollfunknetz geleiten 2000 Haluter-Schiffe 10.000 Fragmentraumer mit dem Zentralplasma über das Siragusa-BlackHole durch eine Öffnung des Chronopulswalls in die Milchstraße

Aus halutischen Schiffen und Fragmentraumern bestehenden Experimentalverbände verteilen sich auf unterschiedliche Regionen der Milchstraße, um die Wirkung des SHF-Senders auf die Cantaro.

- Mai 1147 NGZ = 4734

Die sich auf unterschiedliche Regionen der Milchstraße verteilten, aus halutischen Schiffen und Fragmentraumern bestehenden Experimentalverbände, schalten mit ihren SHF-Sender sämtliche Cantaro aus. Gemeinsam mit den Posbis bergen die Haluter führungslos gewordene Cantaroschiffe.

- 1147 - 1166 NGZ = 4734 - 4753

Nach dem endgültigen Ende der Monos-Diktatur stellen die Haluter die Oberfläche Haluts durch Planetenforming wieder her und kehren auf ihre alte Heimatwelt zurück.

Um die Bedeutung einer galaktischen Völkergemeinschaft zu demonstrieren, sind die Haluter zwar durch einen Repräsentanten, den galaktischen Rat Lingam Tenner, im wiederhergestellten Galaktikum vertreten, sie halten sich jedoch aus Debatten und politischen Entscheidungen weitgehend heraus.

- 1202 - 12112 NGZ = 4789 - 4799

Mit ihren Raumschiffen HALUTA, CLERM, TRAYM und FORN nehmen die Haluter Icho Tolot, Tarc Bottam, Muron Preyl und Koul Laffal an Perry Rhodans 1. Expedition zur Großen Leere teil. Sie tragen erheblich zur Lösung des Geheimnisses um die Spindeln und Segmente bei.

- April 1212 NGZ = 4799

Auf Halut wird das haluterähnliche Spindelwesen Eins erzeugt.

- September 1212 NGZ = 4799

Das Spindelwesen Eins wird von Blues getötet.

- 1261 NGZ = 4848

Nach einer 100 Jahre dauernden Reise erreicht der weiße Haluter Blo Rakane, ein mutierter Nachkomme des während der Monos-Herrschaft versprengten Aro Reis, die Milchstraße.

- Mitte 1289 NGZ = 4876

Mit 10.000 Einheiten beteiligen sich die Haluter an den Operationen der Galaktiker in dem von den Tolkandern besetzten Kugelsternhaufen 47 Tucani. Der von Halutern entwickelte Tangle-Schild schützt Posbis vor den tolkandischen Tanglefeldern.

- Mai 1290 NGZ = 4877

Bewußt nehmen Haluter nicht an der konstituierenden Sitzung des neuen Galaktikums in Mirkandol teil.

- Ende 1290 NGZ = 4877

Unter dem Einfluß Blo Rakanes entschließen sich die Haluter im Sinne der Thoregon-Idee zu einer kollektiven Hilfsexpedition für die von den Guan a Var bedrohten Völker Chearths und erwerben den ausgedienten arkonidischen Flottentender SHE’HUAN. Im Joél-System wird der Tender umgerüstet.

- 15. Januar 1291 NGZ = 4878

Bis auf Blo Rakane brechen alle 100.000 Haluter mit der SHE’HUAN unter Icho Tolots Führung nach Chearth auf.

- April 1291 NGZ = 4878

Die Haluter verhelfen den Chearthern zum Sieg über die Algiotischen Wanderer.

Erstes Zusammentreffen mit Terranern:

Der ausgestoßene, halb wahnsinnige Haluter Ternal Malat strandet 1977 v.Chr. auf der Erde, unterjocht Eingeborene und zwingt sie, ein steinernes Observatorium (Stonehenge) zu errichten. Er wird von Atlan getötet.

2400 birgt der Haluter Fancan Teik während seiner Drangwäsche im Szonu-Sektor Orson Coul und Heyl Borler, zwei Überlebende der im Kontakt mit dem galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitter untergegangenen OMARON, und bringt sie nach Halut. Icho Tolot, der die Entwicklung der Menschheit seit langem beobachtet, fliegt mit den beiden am 15. August zur terranischen Stützpunktwelt Opposite und trifft dort auf Perry Rhodan.

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 Quelle(n):  "Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der PERRY RHODAN-FanZentrale e.V. © PRFZ und Michael Thiesen"
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 24.06.2000 - Letztes Update: 01.06.2008