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Gurrads
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Gurrads
Cover PR-313 © J.Bruck/VPM (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Frau Bruck)

Habitus:

Humanoid

Körpergröße:

Durchschnittsgröße zwischen 1,50 und 1,60m (Gurrads mit einer Körpergröße von mehr als 1,70m gelten als ungewöhnlich groß gewachsen).

Körperbau:

Wie oben schon erwähnt besitzen die Gurrads eine humanoiden Körperbau. Vom Menschen unterscheiden sie sich auf den ersten Blick nur durch ihre prächtige Mähne und ihr löwenähnliches Gesicht, mit den geschlitzten Katzenaugen. [Bild: Cover 313, Cover 319]

Das sich die Gurrads aus Raubtieren entwickelt wird auch durch ihre Sinne deutlich. Sie haben schärfere Augen, als z.B. die Terraner, allerdings verschmilzt ihr Wahrnehmungsvermögen mehrere Farben oftmals zu einer. Der Geruchssinn ist ebenfalls wesentlich feiner, Gerüche spielen deshalb bei ihnen eine größere Rolle, als bei den Terranern.

Kleidung:

Meist tragen sie kniehohe Stiefel, eine lederne Hose und ein ebenfalls ledernes Oberteil. Auf der Brust des Oberteils prangt das Symbol der Rebellen von Magellan, ein von einem Pfeil durchbohrter Roter Ball. Der Ball symbolisiert eines jener rotleuchtenden Raumschiffe, mit denen die Perlians die Welten der Gurrads angriffen.

Psychologische und soziologische Besonderheiten:

Ein überaus stolzes, freiheitsliebendes und leidenschaftliches Volk. Geraten sie in Gefangenschaft nehmen sie lieber die Unannehmlichkeiten, oftmals auch den Tod, in Kauf und verweigern jede Art von Verhandlung oder Mitarbeit.

Angst gilt bei ihnen als ein Zeichen der Schwäche. Die Ehre des Einzelnen wird als hohes Gut angesehen. Ihr überaus ausgeprägtes Ehrgefühl, macht es möglich, dass die Wahl eines Anführers durchaus in einem Zweikampf entschieden werden kann. Ihre mächtigen Mähnen haben Einfluss auf das Ansehen, weshalb sie besonders ausgiebig gepflegt werden.

Die Gurrads wurden gegen ihren Willen zum Nomadenvolk, dass sich auf der Flucht vor den Perlians immer wieder neue Stützpunkte suchen müssen. Sie leiden sehr unter diesem Zugzwang, da die Erinnerung an ihre Ursprungswelt noch tief in ihnen verwurzelt ist. Nichts wünschen sie sich mehr, als das Joch der Perlians los zu werden, und wieder dauerhaft auf einem Planeten zu siedeln. Sie stellen einen vorzüglichen harzigen Wein her [PR-319,S.54].

Vor den Perlians, bzw. ihren Zeitaugen, entwickelten die Gurrads im Laufe der Jahrhunderte eine geradezu abergläubische Angst, die ein Großteil ihres Handelns beeinflusst. Das Misstrauen gegenüber allen Fremden, durch die immerwährende Verfolgung, ist tief im Wesen jedes Gurrads verwurzelt, und wurde mit der Zeit zur Triebfeder des gurradschen Lebens. Ihr Leben ist fast ausschließlich auf den Kampf gegen ihre Verfolger ausgerichtet. Erst das Ende der perlianschen Vorherrschaft lässt die Gurrads langsam vergessen.

Zweigvölker:

Shanganten: Äußerlich gleichen sie den Gurrads, nur sind sie wesentlich zierlicher und zerbrechlicher gebaut. Es sind keine Kämpfer, in der Hierarchie der Gurrads stellen sie als Denker und Wissenschaftler die geistige Elite. Sie sind geduldiger und sanftmütiger als die gurradschen Verwandten.

Im Durchschnitt wird ein Shangante nicht größer als 1,50m, ist sehr schmal, hat gezeichnete Gesichtszüge und einen weißen bis silberfarbenen Pelz [PR-318,319].

Auch in der Kleinen Magellanschen Wolke leben Gurrads. Es sind die Nachkommen von Raumfahrern, die vor den Perlians flüchteten. Sie wurden von den Ulebs auf einigen Planeten angesiedelt. Sie dienen den Ulebs vor allem als Besatzungen der Konusraumschiffe und als Wirtskörper.

Lebensraum:

Heimatwelt ist der Planet Pfranat im Missila-System am Rande der GMW. Auf der Flucht vor den Perlians verteilten sich die Gurrads im Laufe der Zeit über die gesamte Große Magellansche Wolke. Meist sind ihre Stützpunkte unterirdisch angelegt, oder in Gebirgen verborgen, so dass sie aus dem Weltraum nicht zu entdecken sind, z.B. Boultat und First Stop.

In der Kleinen Magellanschen Wolke leben die Gurrads auf den Planeten, die sie von den Ulebs zugewiesen bekamen.

Raumschiffe:

Die Gurrads sind die Konstrukteure der überall in der Großen Magellanschen Wolke verwendeten Birnenschiffe [Risszeichnung eines Großkampfschiffs: PR-365].

Durch den Mangel an Rohstoffen ist ihre eigene Raumschiffproduktion praktisch zum Erliegen gekommen. Sie beschränken sich nun vielmehr darauf Raumschiffe der Gegner zu erbeuten und nach ihren Bedürfnissen umzubauen. Durch Umbauten und technische Weiterentwicklungen entstehen aus den einstigen Birnenschiffen abenteuerliche Konstruktionen. Sie sind den Birnenschiffen der Generäle überlegen, das Transitionstriebwerk wird allerdings beibehalten. Defekte an Bord der Schiffe sind an der Tagesordnung, für Reparaturen fehlt es meist an Ersatzteilen.

Geschichte:

Bevor die Perlians vor ca. 400 Jahren (gerechnet ab dem Jahr 2435) in der Kleingalaxis erschienen, waren sie die Herren der Großen Magellanschen Wolke. Mit den anderen Völkern der Kleingalaxis lebten sie friedlich miteinander.

Grund des Angriffs der Drittkonditionierten waren Zeitexperimente gurradscher Wissenschaftler. Etwa im Jahr 2035 unternahmen die Gurrads entsprechende Versuche. Die dabei entstehenden Erschütterungen alarmierten die Zweitkonditionierten, die wiederum die Perlians auf die Gurrads ansetzten [PR-325, Seite 6/60].

Während des Kriegs gegen die Drittkonditionierten werden immer wieder Raumschiffe in die Kleine Magellansche Wolke geschickt, um dort einen Zufluchtsort zu finden. Keines der ausgeschickten Raumschiffe kehrt zurück. Die Gurrads vermuten, dass die Perlians auch in der Kleinen Magellanschen Wolke präsent sind.

Den Perlians und den Kristallagenten hatten die Gurrads auf Dauer nichts entgegenzusetzen. Planet um Planet ihres ursprünglichen Herrschaftsgebiets mussten sie räumen. Ihr Reich zerfiel, es blieb ihnen nur der Weg in den Untergrund. Für einen in einem Blitzkrieg mühsam eroberten Planeten fallen den Kristallagenten zwei andere Welten zum Opfer.

Im Jahr 2435 kämpfen sie als Rebellen gegen Perlians, Generäle und Kristallagenten. Bisher war es den Perlians bisher nicht möglich die Gurrads vernichtend zu schlagen, allerdings stellten sie auch keine Bedrohung mehr dar. Bei ihren Angriffen erlitten sie immer so große Verluste, dass ihre endgültige Niederlage nur noch eine Frage der Zeit war.

Erster Kontakt

Bei der Erforschung der Welt Modula II gerät ein terranisches Kommando im November 2435 in ein mit Gurrads bevölkertes Gefangenenlager. Zuerst stehen die Gurrads den Terranern misstrauisch gegenüber. Nachdem jedoch alle Missverständnisse beseitigt werden, verbünden sich beide im Kampf gegen die Drittkonditionierten.

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 Quelle(n):  PR-313, 314, 315, 318, 319, 322, 323, 325, 383, 384
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 18.04.2001 - Letztes Update: 01.06.2008