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Dunkler Ermittler
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Dunkle Ermittler sind die Kundschafter TRAITORS, die zu erobernde Galaxien im Vorfeld ausforschen und deren Daten zur Grundlage für alle strategischen Pläne werden. Dunkle Ermittler sind für normale Ortungsgeräte unsichtbar und können sich daher vollkommen frei bewegen.

Die von TRAITOR als "Dunkle Ermittler" bekannten Wesenheiten bestehen in Wahrheit aus zwei Komponenten: einem Quant der Finsternis als einer Art Pilot bzw. Eigner und dem eigentlichen Raumschiff, einem Quell-Klipper der Trophi-Terryc.

Quant der Finsternis

Ein Quant der Finsternis ist einer der beiden Bestandteile eines Dunklen Ermittlers der Terminalen Kolonne TRAITOR, allerdings existieren deutlich mehr Quanten als Ermittler, sodass es auch "freie" Quanten gibt, die sich allerdings meist am kosmischen Leuchtfeuer M'ZATIL aufhalten. Quanten der Finsternis sind so gut wie unsterblich, es sei denn durch eine Macht wie die des Progress-Wahrers Antakur von Bitvelt.

Ein Quant der Finsternis ist ein winziger immaterieller Splitter oder Abkömmling des Elements der Finsternis, der vor rund 68 Millionen Jahren mit On- und Noon-Quanten verschmolz, als die Finsternis ein Sporenschiff der Kosmokraten zu verschlingen versuchte. Dadurch wurden die Quanten selbst zu "Leben". Dieses "Leben" ist jedoch falsch, zumindest empfindet es sich selbst so und strahlt eine Aura der Bedrückung und der Qual aus. Die Quanten leiden in unvorstellbarem Ausmaß darunter, im Standarduniversum existieren zu müssen und haben nur den einen Wunsch, wieder mit dem Element der Finsternis vereinigt zu werden.

Dem Chaotarchendiener Twarion Uruc ist es zu verdanken, dass die Quanten in den Dienst TRAITORS traten: Er versprach ihnen, als Lohn für ihre Dienste mittels des Refaktiven Sprungs stets eines der Quanten von seinem Zustand zu erlösen, sie also von den On- und Noon-Quanten zu befreien.

Vor etwa 68 Millionen Jahren kam es zu einem folgenreichen Zwischenfall: Das Element der Finsternis versuchte ein Sporenschiff der Mächtigen zu verschlingen, das soeben an seinem Einsatzort einige Biophore öffnete, um durch On- und Noon-Quanten Leben zu säen. Die Aktion des Elements misslang: Das Sporenschiff entfloh - während der betroffene Abschnitt des Elementes der Finsternis sich mit den freigesetzten On- und Noon-Quanten mischte. Das Element der Finsternis wurde in dem Abschnitt rings um die Unfallstelle gebunden, von Hunderten Milliarden Lebensquanten quasi aufgesogen, und jedes Quant vermischte sich mit einem Teil der gebundenen Finsternis zu einer furchtbaren, zerrissenen Schimäre, einem lebendigen, singulären Wesen: einem Quant der Finsternis. Jedes Quant war sich seiner selbst bewusst und litt von der ersten Sekunde an unsagbar unter seiner missglückten Existenz. Die Quanten der Finsternis verstreuten sich über viele Millionen Jahre über das Multiversum, unsterblich wie das Element der Finsternis selbst, aber den Eigenschaften der Sterblichen ausgeliefert, an erster Stelle dem Schmerz und der Sehnsucht - der Sehnsucht, in die alte Zustandsform zurückkehren zu können.

Gewöhnliche Wesen des Kosmos können Quanten der Finsternis nicht wahrnehmen, es gibt zwischen ihnen und den Lebendigen keine Berührungspunkte, keine identischen oder gegenläufigen Interessen.

Quell-Klipper der Trophi-Terryc [PR-Glossar 2469]

Vor rund 76 Millionen Jahren wurden die Quell-Klipper als halb lebendige Raumschiffe mit einer Bewusstseinskomponente vom Volk der Trophi-Terryc geschaffen. Sie waren gedacht als mächtige Instrumente in einer gewalttätigen, kriegerischen Epoche des Universums, die voller erbitterter Verteilungskämpfe zwischen den Mächten der Ordnung und des Chaos war. Die Trophi-Terryc waren ein Volk, das sowohl im Dienst der Kosmokraten als auch zeitweise im Dienst der Chaotarchen stand und in diesem Spannungsfeld schließlich zerrieben wurde. Den Untergang der TrophiTerryc überstanden allerdings ihre Quell-Klipper, die fortan herrenlos, ohne eindeutige moralische Orientierung, nutz- und ziellos durch den Weltraum trieben. Sie warteten auf Eigner, denen sie sich unterstellen konnten. Einzelne Quell-Klipper wurden von mächtigen Wesen als Werkzeuge gewählt. Aber die meisten gingen leer aus, bis vor rund 52 Millionen Jahren der Chaotarchenhelfer Twarion Uruc auf die herrenlosen Quell-Klipper stieß. Er erforschte sie und nahm sie schließlich in Besitz. Er hatte erkannt, welch mächtige Waffe sich aus den herrenlosen Quell-Klippern schmieden ließe - wäre es nur möglich, sie mit den Quanten der Finsternis zu verschmelzen. Uruc zündete am Standort der Klipper-Flotte das kosmische Leuchtfeuer M'ZATIL, bewirkte die Abstellung des Chaotenders ZENTAPHER XVI zu Schutzzwecken und lockte über Jahrzehntausende Quanten der Finsternis an, wo sie sich von den vakanten Quell-Klippern in ihren Bann schlagen ließen. Die Grundlage dafür war ein einfacher Handel: Die Quell-Klipper beschützten die Quanten der Finsternis vor dem für sie unerträglichen Kosmos, so gut es ihnen möglich war, während die Quanten der Finsternis den Quell-Klippern umgekehrt die Eignerschaft gaben, die sie ersehnten. Twarion Uruc machte jedem Quant im Namen des Chaotarchen Xrayn dasselbe Angebot: Die Quanten der Finsternis sollten die Quell-Klipper der Trophi-Terryc "quasisymbiotisch" bemannen und als Dunkle Ermittler im Dienst der Kosmokraten stehen; schließlich sollten sie für ihre Dienste dereinst von Uruc zum ersehnten Ende ihrer quälerischen Hybrid-Existenz gebracht werden, in einem Ritual, das er als den "Refaktiven Sprung" bezeichnete. Twarion Uruc versprach den Quanten der Finsternis nicht weniger als das Ende der Vermischung - die Trennung der Finsternis vom Lebensquant. Insgesamt gab es allerdings sehr viel mehr Quanten als Quell-Klipper, sodass nur ein Bruchteil von ihnen zu Dunklen Ermittlern wurde.

Refaktiver Sprung

Der Refaktive Sprung ist ein Ritual, das nur in Jahrtausendabständen einmal stattfinden kann. Er kann lediglich durch das Energiewesen Twarion Uruc eingeleitet werden und findet immer über dem Ereignishorizont eines Schwarzen Loches statt. Sein erklärtes Ziel ist es, eines der Quanten der Finsternis zu "erlösen", indem das Fragment des Elements der Finsternis von den On- und Noon-Quanten getrennt und somit befreit wird.

Es stellt sich heraus, dass der Refaktive Sprung ein Betrug ist: Das Quant wird keinesfalls erlöst, sondern lediglich weit fortgeschleudert, mitunter sogar interuniversell.

1346 NGZ findet der Refaktive Sprung am Dengejaa Uveso in der Milchstraße statt; diesmal allerdings verläuft er anders als geplant: Rebellen innerhalb der Dunklen Ermittler greifen Twarion Uruc an und vernichten ihn.

Entstehung der Rebellen

Eines Tages geschieht es, dass einer der Ermittler in Kontakt zu einem "erlöst" geglaubten Quant der Finsternis gerät und dabei feststellt, dass die Chaotarchen ihr uraltes Versprechen, die Quanten der Finsternis zu erlösen, niemals gehalten haben. Das Quant, das im Refaktiven Sprung scheinbar erlöst wird, wird lediglich durch einen unbekannten 6-D-Effekt unter den Ereignishorizont des Schwarzen Loches geschleudert und von dort in ein anderes Universum, in eine andere Zeit - von wo es kaum je wieder in die "relative" Gegenwart und Jetztzeit dieses Universums zurückfindet.

Statt das Quant der Finsternis von dem On- oder NoonQuant zu trennen, wie es versprochen wurde, wird es lediglich von seinem Quell-Klipper getrennt und "entsorgt". Allein aus diesem Grund findet der Refaktive Sprung stets über dem Ereignishorizont eines riesigen Schwarzen Loches statt: Allein dort können die Quanten der Finsternis getäuscht werden; nur an einem solchen Ort ist es ihnen unmöglich, den weiteren Weg des "erwählten" Quants zu beobachten.

Aus diesem schockierenden Wissen entwickelt sich die Bewegung der Rebellen, die allerdings nur wenige Prozent aller Dunklen Ermittler ausmacht. Die meisten Ermittler glauben nach wie vor an das Versprechen Twarion Urucs, das dieser im Namen Xrayns machte. Sie wissen zudem, dass die Rebellen in ihrer aller Namen die Erlösung durch den Refaktiven Sprung aufs Spiel setzen. Dies ist für sie nicht entschuldbar, durch gar nichts, denn Xrayn könnte deswegen die Dunklen Ermittler aus dem Dienst des Chaos verstoßen, Twarion Uruc könnte aufhören, den Refaktiven Sprung abzuhalten. Aus diesen Überlegungen heraus versuchen die meisten Ermittler, im Fall einer Konfrontation jede Rebellion zu ersticken - um nicht die Erlösung zu riskieren.

Die Bestrafung für Rebellentum ist hart: Man entzieht dem Quant der Finsternis sein Raumschiff, seinen schützenden Quell-Klipper. Denn töten kann man ein Quant der Finsternis nicht. Aber mit dieser Handlung stößt man das Geschöpf wieder schutzlos hinaus ins Universum, so wie Äonen zuvor, nach der Urkatastrophe, aus der die Quanten der Finsternis hervorgegangen sind. Und man beraubt dadurch das Quant jeglicher Möglichkeit, dass die Chaotarchen doch noch ihr Versprechen halten: die Verschmelzung zwischen Finsternis und On- bzw. NoonQuanten aufzuheben.

Rebellen des Feldzuges Hangay

Unter den Dunklen Ermittler, die für den Einsatzort Negasphäre Hangay und umliegende Galaxien mit TRAITOR in die Milchstraße kamen, befindet sich eine geheime Gruppe von Rebellen. Deren erstes Ziel ist es, Antakur von Bitvelt - den Progresswahrer des Feldzuges und damit eine der obersten Instanzen vor Ort - auszulöschen. Wenn es zur Schlacht um Hangay kommen wird (sie rechnen mit rund tausend Jahren), wollen sie zudem komplett die Seiten wechseln. Letztlich wollen sie den Hohen Mächten demonstrieren, dass sie den Bau VULTAPHERS behindert haben - und sich damit und mit anderen noch zu begehenden Verraten auf die Seite der Kosmokraten schlagen. Dies soll die Rache für den Betrug der Chaotarchen an den Ermittlern sein.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2455, 2469, 2470
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 07.02.2009 - Letztes Update: 26.02.2009