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Dekalog der Elemente
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Der Dekalog der Elemente wurde als Streitmacht und negatives Pendant zu den Rittern der Tiefe gegründet. Mit Unterstützung des Chaotarchen erschuf der Herrn der Elemente ca. 50 Millionen Jahren v.Chr. den Dekalog. Seitdem existierte dieses "Instrumentarium" mit den wechselnden 10 Elementen des Chaos.

Element der Lenkung

Element der Lenkung war das Wesen Kazzenkatt. Es wurde vom Element der Finsternis verschlungen (siehe unten).

Element der Technik

Die Anin An, auch als Element der Technik bekannt, haben sich im Lauf ihrer Geschichte völlig der Technik verschrieben. Dabei haben sie eine Perfektion erreicht, die die Errungenschaften der Menschheit weit hinter sich läßt. Schließlich gingen sie so weit, daß sie sogar ihre organischen Körper aufgaben und sich in Cyborgs verwandelten. Begriffe wie Kunst, Poesie oder Natur bedeuten ihnen nichts. Schönheit ist für sie Identisch mit dem Design von Maschinen, der Harmonie technischer Abläufe. Die Anin An sind allesamt Techniker, Ingenieure, Wissenschaftler und somit der "Know-how"-Lieferant des Dekalogs. Ihre Rüstkammer ist die Basis VERSTÄRKER. Gesellschaftlich sind sie in 17 Klassen getrennt (bei ihnen Modelle genannt), was sich auch in ihren Namen widerspiegelt. 1-1-Quasog etwa ist die Nummer 1 unter den Modellen der ersten Kategorie. Je unbedeutender die Modelle sind, desto massiger, größer, plumper sind sie auch. Modell 1 ist nur 80 Zentimeter groß, von unterschiedlicher, aber stets schnittiger, "eleganter" Form, verfügt über keine oder nur wenige Extremitäten und agiert in seiner Umwelt, indem es andere Maschinen oder Computer per Funk steuert. Modell 17 ist groß wie ein Auto, mit zahlreichen Extremitäten versehen, häßlich und kantig. Die Anin An bewegen sich alle auf Antigravfeldern.

Element der Kälte

Als der Dekalog der Elemente im Juli 428 Neuer Galaktischer Zeitrechnung in der Milchstraße aktiv wurde, gehörte die Eisige Schar zu den Einsatzkräften des Dekalogs. Sie nutzte den so genannten Psychofrost, der in verschiedenen Formen auftrat, die wiederum unterschiedliche Komponenten aufwiesen. Eine davon war beispielsweise die kryophysikalische Komponente. bei der mindestens fünf Eisige dank ihrer Kraft dafür sorgen konnten. dass in einem gewissen Bereich die Temperatur stark absank.

Element der Maske [PR-Glossar 2423]

Die Margenane bildeten im Dekalog der Elemente das "Element der Maske". Eigentlich handelte es sich bei ihnen um Nachkommen jener 50.000 Gys-Voolbeerah, die vor etwa einer Milliarde Jahren durch das Element der Technik aus dem Wrack der AMELYUK gerettet wurden. Die AMELYUK war von den Orst, dem größten Volk der Galaxis Cynivar, zerstört worden, als die Völker des zerfallenden Tba rebellierten. Die Geretteten wurden in eine MASCHINE gebracht und zu einer Waffe des Dekalogs gemacht, dem Element der Maske. Dabei wurde ihnen suggeriert, sie seien Margenane, Wesen, die in ihrer normalen Gestalt goldene Haut und große Augen besäßen.

Element der Finsternis

Das Element der Finsternis gehörte zum Dekalog der Elemente, wie er 427 NGZ auf den Plan trat. Kazzenkatt, das Element der Lenkung im Dekalog, konnte das Element der Finsternis durch einen speziellen Zerotraum herbeirufen, der ihn einerseits viel Kraft kostete und andererseits keinerlei echte Kontrolle erlaubte. Die Länge der Manifestation war völlig willkürlich. Innerhalb des Dekalogs wurde Ultraschallradar eingesetzt, um sich auf Planeten innerhalb der Finsternis zu orientieren; die durch die reflektierten Ultraschallwellen entstehenden räumlichen Klangbilder wurden durch ein Bildkappe genanntes Gerät per Sensoren direkt im Gehirn des Kappenträgers erzeugt.

Als das Element gegen die Menschheit eingesetzt wurde, konnte es nur durch das Virenimperium geschlagen werden und zog sich zurück - wobei es Kazzenkatt verschlang und damit das Ende des Dekalogs besiegelte. Über Zustand, Auftauchen und Verwendung des Elements der Finsternis seit diesem Zeitpunkt ist nichts bekannt.

Beim Element der Finsternis handelt es sich um ein "Phänomen", eine Existenzform aus den frühesten Anfängen des Universums, als der Kosmos noch vom Chaos geprägt wurde. Im Gegensatz zu allen anderen "Lebensformen" des Frühuniversums hat es die Jahrmilliarden der kosmischen Entwicklung überstanden.

Optisch erkennbar ist die Anwesenheit des Elements durch völlige Finsternis, da es jegliche Strahlung, ob sichtbar oder unsichtbar, absorbiert - also nicht nur Licht- oder Wärmestrahlung, sondern auch Radio- und Hyperwellen. Außerdem haben fühlende Wesen den Eindruck, dass in der absoluten Dunkelheit irgend etwas Unheimliches geschieht, ohne diese aber genau bestimmen zu können. Dauert die Finsternis länger, wächst zudem die Wahrscheinlichkeit, dass Wesen oder Objekte von der Finsternis "verschlungen" werden.

Bisher ist noch keines der "verschlungenen" Objekte oder Wesen zurückgekehrt [siehe auch PR-Glossar 2381]

Ergänzungen von Daniel Winkler:

Ein dem Wächterorden der Porleyter vergleichbares Pendant der Chaotischen Mächte. Der Dekalog ist noch älter als der Wächterorden und seine einzelnen Elemente keineswegs statisch, da sich ihre Zusammensetzung einschließlich des "Elements der Lenkung" im Verlauf der Jahrtausende ändert. Am meisten gefürchtet ist hierbei das "Element der Finsternis", und obwohl etwa der Ritter der Tiefe Armadan von Harpoon nur dessen Ausläufer zu Gesicht bekommen hat, ahnt er seitdem, was passieren wird, sollten die Ritter der Tiefe die kosmische Auseinandersetzung verlieren, so daß die Mächte des Chaos die Oberhand gewinnen. Denn dann wird alles so werden wie das Element der Finsternis. Es manifestiert sich als Phänomen, das sämtliche Strahlung absorbiert - ob nun normal- oder hyperenergetischer Natur. Alles Licht erlischt, alle Wärmestrahlung wird verschluckt, jeder Funkimpuls aufgesaugt. Wo diese Finsternis einkehrt, wird es Nacht. Und in dieser dunkelsten aller vorstellbaren Nächte "geschehen" Dinge; im Schutz der allumfassenden Dunkelheit geht "irgend etwas" auf die Jagd. Die Gefährlichkeit der Finsternis ist ultimat - sie entstammt der kaum meßbaren Zeitspanne, da das Universum wild und zügellos war, der Zeit vor dem Schöpfungsprogramm, vor dem Entstehen erster geordneter Strukturen. In diesem Abschnitt der Unschärfe beim Urknall gab es weder Leben noch Tod, weder Ordnung noch Chaos; es gab nur pures Sein in der Grenzenlosigkeit kosmischer Wildnis.

Diese totale Finsternis stellt quasi den Urzustand des Universums dar, ist der mathematische Punkt, in dem die Gesamtmasse konzentriert ist; ein Punkt ohne räumliche Ausdehnung oder zeitliche Dauer, ein Zustand, als die schützende Hüllfunktion der Tiefe noch nicht existierte. In dieser Finsternis gibt es kein Wo, kein Wann; Raum und Zeit sind zu sinnlosen Begriffen reduziert. Mit der Ausprägung des kosmischen Schöpfungsprogramms in Gestalt der Kosmonukleotide des Moralischen Kodes wurde diese Finsternis ausgelöscht, doch nicht wirklich beseitigt, denn unter der Oberfläche, verborgen in den Bereichen quantenmechanischer Unschärfe, existiert sie mit ungebrochener Vitalität fort. Jederzeit kann, wenn das Schöpfungsprogramm beschädigt oder außer Kraft gesetzt und die Tiefe verletzt wird, diese Finsternis wieder durchbrechen - und dieser Tag muß der finsterste Tag für alle Bewohner des Standarduniversums sein. Damit wird auch klar, worauf sich die Legende vom Erlöschen der Sterne wirklich bezieht, sollte der letzte Ritter der Tiefe sterben. Solange es weiter Machtgruppen und Organisationen gibt, die ihre Aufgaben übernehmen, solange wird die Dunkelheit nicht siegen.

Armadan von Harpoon hat seinerzeit das unsagbar "Fremde" in der Finsternis umherschleichen gefühlt, selbst wenn es nur eine Spiegelung eigener Ängste gewesen sein mag oder ein Ausdruck der Kräfte, die diesem besonderen Zustand entspringen. Nur durch rasche Flucht konnte er sich dem Angriff des Elements der Finsternis entziehen. Seitdem weiß er, daß die Reduzierung der vertrauten Raumzeit auf diese Dunkelheit nie überhandnehmen darf, denn in ihr lauern Kräfte, die einen Punkt erreichen können, von dem an es kein Zurück mehr gibt. Wenn der letzte Ritter stirbt und die Tiefe von Mächten des Chaos beschädigt wird, wird die Zerstörung der vertrauten Raum-Zeit-Struktur ein Ausmaß annehmen, das sich nicht mehr umkehren läßt - und dann werden in der Tat sämtliche Sterne erlöschen.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2093, 2116, 2346, 2423; PRK-2183
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth, Daniel Winkler - Erstellt: 13.10.2002 - Letztes Update: 26.02.2009