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Cypron
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Die amphibischen Cypron, die eine Körpergröße von bis zu 1,80 Meter und ein Alter von rund 400 Jahren erreichen können, wirken auf den ersten Blick humanoid mit beinahe menschlichen Proportionen. Dieser Eindruck täuscht allerdings, wie bereits ein flüchtiger Blick ins Gesicht verrät: Zwar wirken diese für Menschen erstaunlich sympathisch, werden aber von zwei großen, runden Facettenaugen dominiert, was den Eindruck von Fremdheit hervorruft. Die Gesichtsmuskulatur ist permanent in Bewegung und drückt Gefühle aus, diefür einen Menschen erst nach einiger Beobachtung zu interpretieren sind. Bläulich schimmerndes, wie triefend nass aussehendes "Moos" bedeckt den kompletten Hinterkopf und Nacken und reicht vorne bis zur Stirn. Dieselbe Moosbehaarung findet sich auch auf den Handrücken und auf den Füßen der Cypron. Die Kiemen befinden sich als Schlitze an ihren Hälsen.

Cypron können je nach Bedarf fast alle Stimmlagen erreichen, sodass ihre Tonhöhe und ihre Sprachmelodie eine besonders große Bandbreite aufweisen. Silbrige, feucht wirkende und sehr widerstandsfähige "Fischhaut" bedeckt den gesamten Körper und kommt ohne Befeuchtung von außen aus. Die vierfingrigen Hände sind großflächig, verfügen zwar nicht über Schwimmhäute, dafür wirken die Finger regelrecht flachgedrückt und eignen sich zum Schwimmen hervorragend. Die viergliedrigen Zehen sind je ca. zehn Zentimeter lang und mit rötlich-transparenten Schwimmhäuten verbunden.

Der Flüssigkeitsbedarf der Amphibienwesen ist hoch, er liegt bei rund sieben Litern Flüssigkeit pro Tag. Die Bekleidung der Cypron besteht aus eng anliegenden, gummiartigen Stücken, die rund einen Zentimeter dick ist und stets einen Notvorrat Flüssigkeit speichert. Viele Cypron führen zusätzliche Wassertanks mit, die oft individuell gearbeitet sind, fast immer biegsam, und sich an den Körper anschmiegen. Oie meisten Cypron verwenden ein Trinkstück, das fast wie ein Wangenmikrofon entlang der Wange zum Mund führt und sowohl als Mikrofon als auch zum Ansaugen von Flüssigkeit aus dem Rückentank oder, im Notfall, aus dem Kleiderreservoir dient

Technologie:

Die Cypron verfügen über ein hervorragendes Grundwissen in sämtlichen Bereichen normaler Anwendungstechniken der Hyperphysik. Grundlage der Technologie ist vor allem eine höchst wirkungsvolle Kombination von Transitions-, Halbraum- und Paratron("Dimensionstransmitter"-) Technik mit vereinzelten "Peaks" in die UHF- und SHF-Bereiche des hyperenergetischen Spektrums hinein - durchaus inspiriert von den diversen Parafähigkeiten dieses Volkes.

Neben dem graublauen Cypron-Metall als Hauptmaterial werden bevorzugt formenergetische und materieprojektive Bauteile eingesetzt.

Cy-Strukturfelder kommen auf vielfältige Weise im kleinen wie großen Maßstab zum Einsatz - sie bewirken Ent- und Rematerialisationen oder erstellen schützende mikrouniverselle Blasen im Halb- oder Hyperraum. Die Rechner der Cypron werden als Hyperkalkulatoren bezeichnet und sind vom Niveau her Syntroniken vergleichbar. In der Energieversorgung setzt man auf robuste Fusionsreaktoren sowie Hyperraumzapfer. Im Unterlichtbereich bewegen sich Cypron-Raumer mittels Hyperbeschleuniger und bis zu 1090 Kilometern pro Sekundenquadrat vorwärts, die Mikroaufrisse verwenden, um nach Bedarf aus energiereicheren (entropieärmeren) Kontinua des Hyperraums Energie abzuzapfen. Im Überlichtmodus kommt das Cy-Triebwerk zum Einsatz, das dem Hypertakt-Triebwerk der SOL ähnelt: Projektoren erzeugen ein zweischaliges CyStrukturfeld, das zunächst in konzentrischer Anordnung mit geringem Abstand von gleichgepolter innerer und äußerer Blase projiziert wird. Sobald beide zur Deckung gebracht werden, bedingt die Entladungsreaktion den abrupten Übergang zum Halb- oder Hyperraum unter gleichzeitiger Ausbildung eines eigenständigen Miniaturuniversums - d.h. dass beispielsweise ein Raumschiff unabhängig von der Sublicht-Eigengeschwindigkeit aus dem Standarduniversum gerissen und stationär in den Halb-/Hyperraum eingebettet wird. Abhängig von der Eintauchgeschwindigkeit ist allerdings der Uberlichtfaktor, der zwischen 40 und 105 Millionen liegen kann - unter optimalen Bedingungen, die innerhalb Tare-Scharms allerdings nicht gegeben sind. Sublichtgeschwindigkeiten von über 90 Prozent der Lichtgeschwindigkeit bewirken sogar eine Transition in Nullzeit, deren Weite von der jeweiligen Blasenkonfiguration abhängt - je größer Verzerrung/Verschiebung der inneren und Abschwächung der äußeren Blase, desto weiter der Sprung bis zu einem Maximalwert von rund 50.000 Lichtjahren.

In aktiver und passiver Bewaffnung sind die Cypron den Terranern vergleichbar: Die Cy-Schirme sind mit dem Paratron vergleichbar, Thermostrahler, Desintegratoren und Paralysatoren sind ebenfalls verbreitet. Die Haupt-Überlichtwaffe allerdings ist die Cy-Kanone, mit der gezielt kurzfristige Aufrisse erzeugt werden, die die betroffenen Zielgebiete augenblicklich in den Hyperraum abstrahlen.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2433, 2434
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 24.12.2008 - Letztes Update: 26.02.2009