Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Perry Rhodan
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Zellaktivator
Transparentes Pixel

1. Ei-Form:

Erstmals erfahren die Terraner im Jahr 2040 von der Existenz wenigstens eines dieser Geräte - der Arkonide Atlan hat es im Jahr 8004 v.Chr. von dem Kollektivwesen ES erhalten.

Der Zellaktivator (richtiger: Zellschwingungsaktivator, teilweise auch als Mikroaktivator bezeichnet) dient der ständigen Regeneration der Zellkerne seines Trägers. Zu diesem Zweck muß das Gerät stets in der Nähe des Herzens getragen werden. Die auf seinen Träger abgestimmte fünfdimensionale Schwingung des ZA aktiviert permanent den individuellen genetischen Kode. Der natürliche Alterungsprozeß wird aufgehalten, und der Träger wird das, was man als "relativ unsterblich" bezeichnet. Für wie lange der Träger unsterblich wird, ist bislang nicht bekannt; vermutlich hängt dies einzig und allein von jener Macht ab, die ihm das Gerät verleiht. Die Relativität liegt in der Tatsache begründet, daß der Träger sehr wohl durch Gewaltakte oder Unfälle den Tod finden kann.

Atlans Gerät wurde speziell auf ihn abgestimmt. Zu diesem Zweck wurden seine Individualschwingungen, sozusagen die Individualfrequenz seiner Zellkerne, auf den Aktivator übertragen. Dies geschah durch die Einstiche von Kontaktnadeln bis zur Schädeldecke, kann aber vermutlich auch anders erfolgen. Es ist anzunehmen, daß ES den Vorgang der Technik anpaßt, die der Empfänger des Aktivators jeweils benutzt bzw. sich vorstellen kann.

Durch diese Einstellung ist es nicht möglich, mit dem Gerät eine andere Person unsterblich zu machen; man spricht daher von einem "nicht übertragbaren" Aktivator. Zumindest von Atlans Aktivator ist jedoch bekannt, daß er mittels einer positronischen Feinautomatik abgestimmt werden kann, wenn sein Träger einer leichten Änderung der Individualfrequenz unterliegt. Dies trat immer dann auf, wenn Atlan längere Zeit im Biotiefschlaf in seiner irdischen Tiefseekuppel lag.

Diese Einstellungen schützen den Träger gewissermaßen vor Diebstahl, obwohl er damit noch immer erpreßbar bleibt. Dagegen ist aber eine kurzzeitige Übertragung eines Aktivators, etwa auf einen Schwerverletzten zur Heilung von dessen Wunden, durchaus für mehrere Stunden möglich. Aber auch totale Erschöpfung kann innerhalb von 60 Minuten regeneriert werden.

Ein dauerhaftes Ablegen des Gerätes ist jedoch nicht ratsam - nach etwa 60 Stunden, plusminus zwei Stunden, beginnt nämlich die normale Alterung wieder einzusetzen. Und diese verläuft rasend schnell - der Körper versucht, die "verlorenen Jahre" aufzuholen. Zwangsläufig ist dies fast immer mit dem Tod des Trägers verbunden, es sei denn, das Ablegen würde innerhalb der normalen Lebensspanne des Trägers erfolgen. Nüchtern betrachtet verwandelt sich ein Aktivatorträger damit zu einem hoffnungslos Süchtigen, wenn er das Gerät erst einmal für einige Jahrhunderte trägt, denn nur der Aktivator garantiert die Ausübung ständiger Reizimpulse auf die Körperzellen.

Wie ein Zellaktivator genau funktioniert, ist nach wie vor ungeklärt. Aus den Erlebnissen Atlans rund um den Nebeldom auf dem Planeten Zhygor läßt sich schließen, daß das Gerät als Bezugspunkt für Hyperkräfte dienen kann. Nur so wird beispielsweise im Jahr 2047 die Manifestation der Großen Feuermutter möglich. Genaue Informationen sind jedoch nicht verfügbar.

Äußerlich betrachtet handelt es sich beim Zellaktivator um einen kleinen, beinahe unscheinbaren, eiförmigen Körper, der rötlich schimmert. Er wird mit Hilfe einer ebenso festen wie fein gearbeiteten Gliederkette um den Hals getragen, die fast unzerreißbar ist. Aus Gründen der Tarnung trägt der Arkonide Atlan das Gerät während seiner "Einmischungen" in die terranische Geschichte teilweise unter Linien, erhabenen Zeichen und fast wertlosen Edelsteinen, die zwar das Auge eines Räubers blenden mögen, den Blick eines Juwelenhändlers dagegen nicht täuschen können. Das Gerät erscheint so als Amulett mit in erster Linie persönlichem Wert.

(Anmerkung: Für Informationen zu den Trägern von Zellaktivatoren vergleiche die Liste der Unsterblichen im Bereich "Personen".)

2. Zellaktivatoren der MdI:

Im Jahr 2404 nehmen die Terraner zum ersten Mal einen Meister der Insel gefangen. Bei seiner Untersuchung erfahren sie, dass auch die MdI Aktivatoren tragen. Sie unterscheiden sich in seiner Form sehr von den eiförmigen Aktivatoren.

Der Aktivator eines MdI ist ein zylindrischer metallischer Behälter, etwa 4 cm lang und 1,5 cm Durchmesser. Er sitzt unter einer Hautschicht auf der Brust, dort wo die Rippenknochen bei den Menschen eine Senke bilden. Wie auch die eiförmigen Aktivatoren neutralisieren sie in den Körper eingedrungene Gifte.

Wird der matt schimmernde Aktivator vom Körper entfernt, beginnt der Körper sofort zu altern und stirbt. Der Zellaktivator vergeht kurz danach in einem grellen, kalten Aufleuchten. Stirbt der Träger zerfällt der Zellaktivator mit dessen Tod.

Faktor I besitzt ein Gerät, mit dessen Hilfe sie die Arbeitsweise eines MdI-Aktivators verändern kann. Der Träger altert in Minutenschnelle und zerfällt schließlich zu Staub.

(Anmerkung: In PR-Heft 299 erklärt Faktor I, dass ein unbekannter Wissenschaftler der Alt-Lemurer die Aktivatoren angefertigt hat. Diese Angaben sind nicht ganz korrekt. Der Sachverhalt wird in späteren Bänden geklärt.)

3. Zellaktivatorchip

Im Jahr 1174 NGZ verteilt ES eine neue Form der Zellaktivatoren. Es sind flache, eineinhalb mal zwei Zentimeter große Gebilde, die unterhalb des Schlüsselbeins in die Schulter implantiert wurden. Man nennt sie auch Aktivatorchips. Stirbt ein Aktivatorträger, kehrt der Aktivatorchip zu ES zurück [PR-2127, Seite 55].

Pfeil Seitenanfang
Transparentes Pixel
 Quelle(n):  Silberbände, PR-267, 279, 299, 2127, PRTb-351,PR-Glossar 2031
Transparentes Pixel
© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler, Torsten Orth - Erstellt: 14.04.2000 - Letztes Update: 01.06.2008