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Transmitter
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Transmitter dienen dem schnellen Transport von Objekten und Personen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Versionen und Größenklassen (Transmitterstraße, Sonnentransmitter, usw.). Normalerweise ist der Transport zeitlos.

Ferronisch-terranisches Modell:

Materietransmitter beruhen auf einer fünfdimensionalen Feldbasis. Das jeweilige Transportgut wird im Sendegerät entmaterialisiert, in dieser Form gebündelt und als Impuls abgestrahlt. Im genau einjustierten Empfänger erfolgt der rückläufige Vorgang. Es ist demnach praktisch unmöglich, Transmitterstrecken anzupeilen oder sie gar zu stören.

Äußerlich hat man es mit einer großen Metallplattform zu tun, die zwischen den kreisförmig angeordneten Gatterstäben liegt. Sie ragen weit über einsteigende Menschen hinaus, um jenseits der Kopfhöhe die kupferartig glänzende Polhaube zu stützen. Von ihr aus senkt sich das Entstofflichungsfeld auf die Passagiere nieder. Der Sockel ist meterstark. Die Füße müssen in Bodenklammern als Kontakthalterungen stecken.

Als es im Jahr 1975 zum Kontakt zwischen Terranern und Ferronen kommt, wird entdeckt, dass die Ferronen derartige Geräte verwenden, obwohl sie diese niemals selbst gebaut haben können. Es handelt sich um Aggregate, die nur mit einem fünfdimensionalen Strukturfeld arbeiten können, und die Ferronen waren nie dazu in der Lage, eine fünfdimensionale Mathematik zu entwickeln.

Die ersten Geräte, die die Terraner nach den Plänen aus dem Wegasystem bauen, sind nur fast perfekt. Tatsächlich kommt es gelegentlich vor, dass im Zielgerät nicht exakt das materialisiert, was man hindurchgeschickt hat. Erst eine Änderung an den Plänen vervollkommnet die Konstruktion in dieser Hinsicht endgültig. Dennoch scheitert auch danach die Fabrikation in großem Stil stets an den erforderlichen Mikro-Kraftstationen, da die Transmitter auf eine direkte Eigenversorgung angewiesen sind. Nur selten kann man auf stationäre, also unbewegliche Energiestationen zurückgreifen, die auf Grund der technischen Erfordernisse keine langen Stromleiter besitzen dürfen. Bislang konnte nicht enträtselt werden, warum dies so ist, doch tatsächlich funktionieren diese Transmitter nur dann störungsfrei, wenn die Energieversorgung direkt im Sockel des Gerätes erfolgt. Vermutlich spielen fünfdimensionale Entmaterialisierungseffekte eine Rolle, zu deren Erzeugung das zwangsläufig entstehende Kraftfeld einer Stromquelle zusätzlich oder unterstützend erforderlich ist. Viele große Schiffe der Solaren Flotte sind nun mit wenigstens einem Transmitter ausgerüstet.

Im Jahr 2043 setzt das Solare Imperium bereits Geräte mit einer Reichweite von etwas mehr als zwei Lichtjahren ein. Mit gewöhnlichen Strukturtastern sind Transmittersprünge nicht anzupeilen, weil die für den Hyperflug typischen, hyperstrukturellen Schockwellen nicht entstehen. Dennoch erzeugt ein Materietransmitter dieser Bauart zwangsläufig Schwingungen, die wenigstens theoretisch anmessbar wären. Mit Hilfe von 500 Swoon wird im Jahr 2043 auf dem terranischen Stützpunkt Hades im Siamedsystem ein Gerät entwickelt, das diese Schwingungen neutralisiert. Im Gegensatz zu Geräten wie dem Eigenfrequenzdämpfer handelt es sich jedoch nicht um integrierte Bestandteile der Transmitter, sondern um ein fünfdimensionales Sperrnetz, das über die Stützpunktanlage gelegt wird und das so jede Anpeilung verhindert.

Bereits im Jahr 2044 haben sich Materie-Transmitter in der terranischen Privatwirtschaft verbreitet. Dabei kommen Geräte mit Kapazitäten von bis zu 20 Personen zum Einsatz.

Konstruktion der Druuf:

Bei den Aktivitäten der Terraner im Siamedsystem wird erkannt, dass die Druuf ebenfalls über Materie-Transmitter verfügen. Bei diesen unförmigen Konstruktionen scheint es sich jedoch noch um Versuchsgeräte zu handeln.

Torbogentransmitter der Akonen:

Mit den Kontakten zu den Akonen ab dem Jahr 2102 fallen die dort verwendeten Materie-Transmitter auf. Es handelt sich um eine fortschrittlichere Technik, als die bisher bekannten Käfig-Konstruktionen.

Sichtbares Merkmal ist das Bogenfeld, das zur Entstofflichung des Transportobjekts dient. An den Innenrändern leuchtet es rötlich, und das ganze Gebilde ist ein Feld starker und dichter energetischer Kraftfeldlinien, die einen tiefschwarz schimmernden Tunnel entstehen lassen. Das Transportobjekt verschwindet in einer kurzen, gleißend hellen Leuchterscheinung. (Anmerkung: Aus HC-13 geht nicht eindeutig hervor, ob diese Leuchterscheinung auch beim Personen-Transport auftritt, oder ob es sich um eine Besonderheit der beobachteten Fahrzeuge handelte, die naturgemäß mit höherer Geschwindigkeit als ein Fußgänger in den Torbogen traten.) Wie die Transmitter ihren Arbeitsstrom erhalten, ist zunächst nicht ersichtlich. Die Akonen gehen geradezu selbstverständlich mit dieser Technologie um, und es scheint regelrechte Transmitterstraßen zu geben, die auch tatsächlich als Straßen ausgeführt sind, die im Nichts - im Abstrahlbogen eines Torbogentransmitters - enden. Selbst der Schriftwechsel wird im Akon-System mit kleinen Transmittern abgewickelt.

Für Akonen ist der Entstofflichungsvorgang nicht spürbar. Es gibt lediglich einen Effekt, der die Sinne umwölkt erscheinen lässt, ähnlich einer Transition. Vor der Benutzung besonders leistungsstarker Transmitter - oder wenn Fremde einen akonischen Transmitter benutzen sollen - ist die Verabreichung kreislaufstabilisierender Mittel üblich. Vermutlich gilt diese Maßnahme auch für Kranke und Verletzte.

Verschiedenste Baugrößen sind Anfang des 22. Jahrhunderts bei den Akonen gebräuchlich; sie reichen von kleinen, mobilen Geräten bis zu Riesenbauten mit bis zu 300 Meter hohen Torbogen. Gewissermaßen als Zusatzausrüstung verfügen einige Transmitter auch über robotisch gesteuerte Hyperkom-Bildfunkanlagen. So ist es möglich, jederzeit genau zu beobachten, was in der Umgebung des Zielgerätes geschieht.

Bei der Verbindung von Standorten mit unterschiedlichen atmosphärischen Bedingungen tritt kein Atmosphärenaustausch durch die Transmitterstrecke auf. Bislang kann nur vermutet werden, dass der Transport von Atmosphäre wohl einer gewissen Eigenenergie bedarf, die auf molekularer Ebene aber nicht ausreichend ist.

Einen Transmitter mit einem Waffenstrahl zu treffen, scheint nicht ratsam zu sein. Dies würde eine unkontrollierte Aufladung der drahtlosen Stromleiter erzeugen, und das kann ein ganzes Schiff, oder eine Station vernichten.

Einfluss der erhöhten Hyperimpedanz

Um einen Transmitter nach der Erhöhung der Hyperimpedanz in Betrieb nehmen zu können, muss für einen Transport deutlich mehr Energie aufgewendet werden, als vor dem 11.09.1331 NGZ.

Statistisch gesehen verschwindet nun eine von ca. 2500 Sendungen spurlos. Aus diesem Grund untersagt die LFT jeden Personenverkehr, bis das Risiko drastisch gesenkt worden ist.

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 Quelle(n):  Silberbände, PR-2213
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth, Daniel Winkler - Erstellt: 17.04.2005 - Letztes Update: 01.06.2008