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Raumflotte des Tekteron-Bundes
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Die Hauptkontingente der Tekteronflotten entsprechen weitgehend den Baumustern des Großen Imperiums - es handelt sich also meist um Kugel- oder Walzenraumer. Eigenkonstruktionen der beiden Hauptvölker des Tekteron-Bundes stellen die Baahmy-Zerstörer und die Todesboten der Thaafs dar (siehe unter den Völkern "Baahmys" und "Thaafs"). Im Jahr 2047 gehen arkonidische Schätzungen davon aus, daß dem Tekteron-Bund mehrere zehntausend Raumschiffe zur Verfügung stehen. Ein wirkungsvoller Schlag gegen diese Macht würde einer Flotte von wenigstens 50.000 Robotschiffen bedürfen, wobei eine Verlustquote von 50 % in Kauf genommen werden müßte.

Die beeindruckendsten Konstruktionen sind aber zweifellos die Tekteronii-Galeeren - erschreckende interstellare Basis-Fernträger mit einer Länge von 20 Kilometern und mehr. Mit ihnen überwinden die Truppen des Bundes die gewaltigen Entfernungen innerhalb der Milchstraße. Bestückt mit ganzen Flotten kleiner, kampfstarker Raumschiffe bleiben die Galeeren selbst reine Transporter, deren Namensgebung nicht von ungefähr kommt; die eingesetzten Sprungkonverter sind nicht leistungsfähig genug, um diese massiven und großen Objekte im Raum zu versetzen. Technisch wäre es zwar kein Problem, entsprechende Aggregate zu installieren, doch diese würden wiederum eine sehr viel stärkere Energieversorgung bedingen. Die Tekteronii - oder vielmehr die sie beherrschenden Cyén - haben jedoch eine für sie einfachere, und vermutlich billigere Variante gewählt. Sie versetzen Wesen verschiedenster Spezies in Stasis, zapfen sie regelrecht an, und leiten ihre geistigen Kräfte in die Konverter, die dadurch sehr viel leistungsfähiger werden.

Was auf den Asteroiden-Schiffen der Raumnomaden die Feuerfrauen freiwillig übernehmen, müssen hier tausende Sklaven leisten. Diese große Zahl ist erforderlich, da es sich im Gegensatz zu den Feuerfrauen nicht um Wesen handelt, die selbst bereits über latente parapsychische Fähigkeiten verfügen, bzw. keine Dagor-Ausbildung besitzen. Die so erreichbare Sprungweite beträgt vermutlich mehrere hundert Lichtjahre. Im Jahr 2047 ist bekannt, daß wenigstens fünf Galeeren existieren. Die größte Galeere, die jemals gesichtet wurde, ist ein langgestrecktes, und in jeder Hinsicht bizarr anzusehendes Gitterobjekt. Seine Gesamtlänge erreicht annähernd 100 Kilometer. Zwischen riesigen Gerüststreben sind vergleichsweise winzige Raumschiffe angekoppelt - es handelt sich um eine riesige Beibootflotte, zu der allein fast 100 Baahmy-Zerstörer zählen. Dieses Riesenschiff trägt bis zu 5.000 Sklaven und besitzt eine maximale Besatzung von 28.956 Mann einschließlich Beibooten. Bei einem Kampf mit arkonidischen Truppen wird diese Galeere Ende 2047 zerstört.

(Anmerkung: Aus der Handlung in Atlan-Buch-14 könnte man schließen, daß die Schutzschirme der Galeeren nicht in der Lage wären, der Wirkung von Gravitationsbomben zu widerstehen; tatsächlich sind sie in dieser Hinsicht aber arkonidischen oder terranischen Schirmen durchaus gleichwertig. Anhand des Gefechtsverlaufes ließen sich jedoch bislang keine glaubhaften Kampfwerte ermitteln.)

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 Quelle(n):  Silberbände
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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 11.02.2000 - Letztes Update: 01.06.2008