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 Perry Rhodan
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Raumflotte des Ostblocks
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Das neue Mondschiff des Ostblocks, das zum Angriff auf den arkonidischen Forschungskreuzer eingesetzt wird, besitzt ähnliche Techniken wie die STARDUST, kann jedoch sechs Mann Besatzung und 92 Tonnen Nutzlast aufnehmen. Der Antrieb ist so konstruiert, daß er auf chemischer Basis das Schiff über die Barriere des arkonidischen Anti-Neutronen-Schirms von 120 km über der Erdoberfläche bringen kann.

Ähnlich dem Westblock besitzt auch der Ostblock im Jahr 1971 eine ständig bemannte Raumstation. Außerdem verfügen beide Machtblöcke im Jahr 1980 bei Rhodans Rückkehr von Wanderer über je eine Station auf dem Mond. Die Station des Ostblocks ist mit 200 Atomraketen ausgerüstet, die für den Beschuß von Zielen auf der Erde vorgesehen sind. Die Sprengköpfe sind mit Katalysebomben bestückt, die gegen einen arkonidischen Anti-Neutronen-Schirm gefeit sind. Die Station wurde zwischen 1975 und 1980 errichtet.

Im Jahr 1980 startet der Ostblock eine Invasions- sowie eine Nachschubflotte zur Venus. Rhodans langjährige Abwesenheit verleitet die neue russische Regierung zu der Annahme, den Venusstützpunkt der Dritten Macht besetzen zu können. Während die eigentliche Invasionsflotte aus 500 Einheiten besteht, die eine 10.000 Mann starke Elitetruppe transportieren, besteht die erste Nachschubflotte aus Fahrzeugen, die plumpen, langgeflügelten Enten nicht unähnlich sehen. Nach Verlassen der Erde verfügen sie gerade noch über genug Strahlmasse, um damit vor der Venusbahn ein Bremsmanöver durchzuführen. Die eigentliche Landung sollen die Tragflächen besorgen, sie soll also auf rein aerodynamischem Wege vor sich gehen. Eine Verlustquote von 5 % ist für diese aus 200 Schiffen bestehende Flotte eingeplant. Die Besatzung dieser Flotte besteht zu 60 % aus Frauen - Ärzte, Techniker, Biologen. Das russische Oberkommando hat die Gründung einer Kolonie auf der Venus bereits beschlossen - ohne die Besatzungen der Schiffe zu fragen. Diese erste Nachschubflotte bringt hauptsächlich Stahl zum Bau von Stützpunkten und Treibstoff für einige Einheiten der Invasionsflotte. (Anmerkung: In PR-21 auf Seite 6, rechte Spalte oben wird angegeben, daß die Flotte nur Stahl an Bord hat. Der kann aber als Treibstoff kaum dienen. Treibstoff ist aber das, was der Nachschub in erster Linie beinhalten soll.)

Die zweite Nachschubflotte, die aus 1.000 Schiffen bestehen soll, soll schließlich den Treibstoff bringen, der dafür sorgt, daß die auf der Venus inzwischen gelandeten 700 Schiffe alle wieder einsatzbereit sind. Rhodans plötzliche Rückkehr macht die Planung des Ostblocks jedoch zunichte.

(Anmerkung: Eine derart riesige Flotte hätte der Ostblock eigentlich im Jahr 1980 gar nicht auf die Beine stellen können - könnte man meinen. Zwar kam es nach Gründung und offizieller Anerkennung der Dritten Macht zu ersten Kontakten mit der arkonidischen Technik, doch Rhodan war hier sehr vorsichtig. Es besteht aber die Möglichkeit, daß Agenten des Ostblocks die Erfindungen eines gewissen Olaf Peterson ausspioniert haben, der in Wirklichkeit kein anderer als der Arkonide Atlan war. In den Jahren 1970 und 1971 machte er einige raumfahrttechnische Erfindungen, mit deren Hilfe ein solches Projekt vielleicht hätte umgesetzt werden können.)

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 Quelle(n):  Silberbände
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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 01.09.1999 - Letztes Update: 01.06.2008