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Positronik
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Positronik
© BTS - PRSKS

Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bei primitiveren Völkern anzutreffenden Elektronengehirne, wobei Positronen an die Stelle von Elektronen treten. Das Positron ist ein Elementarteilchen wie das Elektron, aber mit einer positiven statt einer negativen Elementarladung. Es ist das zuerst entdeckte Anti-Teilchen. Obwohl das Positron stabil ist, ist seine Lebensdauer kurz. Es verbindet sich nämlich schnell wieder mit einem Elektron; beide werden dadurch in zwei Lichtquanten umgewandelt, die in entgegengesetzter Richtung wegfliegen. Diese Eigenschaft machten sich einst die Arkoniden und auch viele andere Völker zunutze.

Das Positronengehirn unterscheidet sich in seiner Bedienung nur unwesentlich von den Elektronengehirnen. Die Speicherung von Informationen erfolgt in Kristallen, die wiederum einzeln angefordert, ausgegeben und gesondert abgespielt werden können. Der Kommandosektor enthält das eigentliche Bewusstsein der Positronik und steuert ohne besondere Programmierung sämtliche Arbeitsgänge, überprüft selbständig eingegebene Daten auf ihre Richtigkeit und kontrolliert mittels einer Logikschaltung nicht nur seine eigene Arbeit, sondern auch sämtliche Arbeitsergebnisse kleinerer Positroniken, die ihm zur Prüfung vorgelegt werden. Das positronische "Bewusstsein" ist damit als das Betriebssystem anzusehen.

Glossar-Daten

In der PERRY RHODAN-Serie sind Positroniken das "Grundmodell" der Computertechnologie, das heutzutage vor allem von Völkern benutzt wird, die etwas "unterentwickelt," sind. Sie ist erheblich schneller, zuverlässiger und weniger störanfällig als die Elektronik und zeichnet sich vor allem durch höchste Informationsdichte auf kleinstem Raum aus, erreicht aber bei weitem nicht die Leistung der Syntronik.

Terraner und andere Völker in der heimatlichen Milchstraße sind längst auf Syntroniken umgestiegen, die fünfdimensionale Operationen leisten können und dabei tatsächlich auf Überlichtgeschwindigkeit kommen. Positroniken hingegen sind maschinelle Intelligenzen, die ohne Fünf-D-Effekte auskommen müssen, den Computern aber auch ein hohes Maß an Eigenleben geben. Sie werden in ihrer Ursprungsform in allen Bereichen eingesetzt: als Steuergehirne von Robotern und Raumschiffen in erster Linie.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 1903, 1939
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth, Daniel Winkler - Erstellt: 03.09.2002 - Letztes Update: 01.06.2008