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LEIF ERIKSSON
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Bei diesem Trägerraumschiff der ENTDECKER-Klasse handelt es sich um eine der modernsten und kampfkräftigsten Einheiten der Liga Freier Terraner. Werksbezeichnung: S.N.C. 1-08-11 LEIF ERIKSSON [PR-2160, Seite 16]; ein Omni-Trägerraumschiff der ENTDECKER-Klasse für multiplen Einsatz (LFT-Flaggschiff).

Die Raumriesen der ENTDECKER-Klasse setzen in einem nicht gekannten Maß auf das Nebeneinander verschiedener Technologien, die vom System "Handkurbel" über die Transitions-Notaggregate bis hin zu modernster Einsatzform formenergetischmaterieprojektivem Variomaterial reichen. Auf diese Weise erklärt sich das riesige Volumen der ENTDECKER-Schiffe. Die ENTDECKER-Einheiten sind konsequent mit syntronisch-positronischen Systemen versehen. Es kann also jederzeit auf die ausschließlich positronische Steuer-/Regel-/ Kontrolltechnik umgeschaltet werden - der Normalbetrieb erfolgt jedoch selbstverständlich syntronisch.

  • Volumen: 3,05 Milliarden Kubikmeter
  • Masse: 5x108 Tonnen
  • Leistung (Energieversorgung): 1x1019 Watt

Die Stammbesatzung besteht aus 500 Menschen, dazu kommen die Besatzungen der 60 Kreuzer, was weiteren 3000 Menschen entspricht, die jeweils zwei Menschen an Bord der 100 Space-Jets sowie die Raumlande-Einheiten mit insgesamt 300 Soldaten. So entsteht eine Gesamt-Standardbesatzung von 4000 Mann.

Die LEIF ERIKSSON durchmißt 1800 Meter; das Material der Außenwandung ist eine rötlichblaue Ynkelonium-Terkonit-Legierung (Ynkonit) in doppelschaliger Sandwich-Panzerbauweise, durchgängig fünf Meter stark. Es gibt keinen Ringwulst; statt dessen befindet sich in Äquatorhöhe ein doppelstöckiger Galeriehangarbereich, der normalerweise nur durch Prallfelder verschlossen wird.

Insgesamt gibt es 18 Hauptdecks von je 100 Metern Höhe; die wiederum sind untergliedert in bis zu 20 Etagen. Durch zwei Meter dicke Deckschichten stellt jedes Hauptdeck eine in sich geschlossene Scheibe mit Panzerfunktion dar, der Übergang von einer zur anderen erfolgt nur über Schleusen, die auch die Vertikal-Antigravschächte betreffen - als Schutzfunktion, aber auch um den atmosphärischen Druckunterschied auszugleichen.

Es gibt keinen zentralen Antigravschacht, sondern vier solcher Hauptverbindungen, die die Peripherie der Zentralkugel tangieren; acht weitere solcher Zentralverbindungen liegen auf einem Kreis mit 400 Metern Radius. Im Außenbereich verbinden 32 weitere Schächte die beiden Triebwerksringdecks; während Hunderte weitere als Zwischenverbindungen über bis zu fünf Hauptdecks reichen.

Jeweils im unteren und oberen Kugeldrittel befinden sich die umlaufenden "Triebwerksringe" von 100 Metern Höhe (vom Pol je 300 Höhenmeter entfernt angeordnet). Sie dienen der Aufnahme von je zwölf Impulstriebwerken sowie je vier Metagrav-Blöcken in Kassettenbauweise zum schnellen Austausch. Weiterhin vorhanden sind Module von je zwölf Antigraveinheiten sowie zwölf Außenstrom-Gravojets für den Atmosphärenflug; je ein Impulstriebwerk, eine Antigraveinheit und ein Außenstrom-Gravojet-Triebwerk bilden eine Dreierformation.

Mit dem Impulstriebwerk ist im Unterlichtbereich eine Beschleunigung von 880 Kilometern pro Sekundenquadrat zu erreichen. Das Metagrav-Triebwerk erreicht einen Überlichtfaktor von maximal 85 Millionen. Im Notfall können die beiden schockgedämpften Strukturkonverter des Transitionstriebwerks eingesetzt werden, das Sprungweiten bis maximal 3000 Lichtjahre gestattet.

Im Jahr 1327 NGZ wird die LEIF ERIKSSON überholt. Dabei wechselt ein Teil der Besatzung.

Offensivbewaffnung:

  • MVH- und KNK-Geschütze
  • Intervallkanonen
  • acht überschwere Transformkanonen mit Kalibern bis zu 4000 Gigatonnen und zwanzig schwere Transformkanonen mit Kalibern bis zu 2000 Gigatonnen mit verschiedenen Bombenkategorien
  • Marschflugkörper, Selbstlenk-Raketensysteme, Raumtorpedos

Defensivbewaffnung:

Bis zum Oktober 1311 NGZ ist die LEIF ERIKSSON mit einer sechsfachen außergewöhnlich starken Paratronstaffel ausgerüstet. Dazu kommen noch fünffach gestaffelte HÜ-Schirme und Prallfeldschirme. Für den Einsatz in Tradom werden zusätzliche Schutzschirmaggregate installiert. Weiter werden die 16 vorhandenen Paratron-Konverter um vier weitere, energieautarke Konverter ergänzt. Dank der zusätzlichen Paratron-Konverter kann die LE für kurze Zeit einen 10fach gestaffelten Paratronschirm aufbauen. Für den Einsatz werden zudem noch 30 Antis an Bord genommen, die die Schutzschirme zusätzlich aufladen.

Zentrale der LEIF ERIKSSON [PR-Glossar 2104]

Wie bei allen bisherigen Raumschiffen der terranischen Flotte ist auch in der ENTDECKER-Klasse die Hauptzentrale das "Nervenzentrum"; hier laufen alle Daten der untergeordneten Zentralen und Stationen zusammen. Die Hauptzentrale ist der Arbeitsplatz der Schiffsführung; hier werden alle wichtigen Entscheidungen während einer Mission getroffen.

Im Gegensatz zu der konventionellen Auslegung der Hauptzentrale mit kreisförmigem Grundriss und Panoramagalerie, wie sie bei den alten Kugelraumern der Fall gewesen war, wurden bei der ENTDECKER-Klasse neue Wege beschritten. So ist der Grundriss halbkreisförmig und die Raumhöhe niedriger- zu Gunsten einer leiseren Arbeitsumgebung. Die bislang typische Panoramagalerie wurde durch eine ausgefeilte Hologramm-Projektionsmatrix ersetzt, die allgemeine wie individuelle Projektionen generiert.

Unter normalen Bedingungen arbeiten pro Schicht 25 Besatzungsmitglieder in der Zentrale. Für den Alarm- und Notfall sind zusätzliche Arbeitsstationen vorhanden. Durch die für ein Schiff dieser Größe bewusst klein gehaltene Fläche, die übersichtliche Struktur und die sehr gute Schallisolierung sind eine direkte akustische Kommunikation sowie Blickkontakt der Besatzung untereinander unter normalen Flugbedingungen möglich.

COMMAND

Innerhalb der Hauptzentrale der LEIF ERIKSSON ist die Sektion für Kommando und Steuerung deutlich erhöht - man nennt sie COMMAND. In der Mitte, auf einem nochmals erhöhten Podest, steht der Kommandantensitz mit eingebauter Interface-Konsole zu allen Arbeitsstationen. Über sie hat der Kommandant direkten Zugriff auf alle Vorgänge und Informationen der Schiffsstationen. Dieser Kontursessel ist speziell auf die körperlichen Anforderungen der Epsalerin Pearl TenWafer zugeschnitten.

Entlang der Podestrundung angeordnet sind vier Stationen: die der Piloten, eine Ortungs- und eine Navigationsstation. Für den ertrusischen Emotionauten gibt es einen speziellen Kontursitz mit SERT Hauben-Steuerung. Unterhalb des Zentralpodests liegt an der COMMAND-Außenseite je eine Verbindungsstation: zur Energie- und Maschinenzentrale und zur Feuerleitzentrale.

Über COMMAND ist in der Decke der Projektorkopf der Hologramm-Matrix installiert. Er erzeugt nach Bedarf und auf Anforderung in der Zentrale verteilt die benötigten zwei- und dreidimensionalen Projektionen von Informationen in numerischer oder graphischer Form. Selbstverständlich verfügen die Arbeitsstationen über eigene Projektoren für aufgabenspezifische Displays.

Die Hauptzentrale befindet sich im exakten Schiffszentrum. Am Übergang von Deck 9 zu Deck 10, eingebettet in die zentrale 200-Meter-Kugelsektion. Diese kann in Gefechts- und Notfällen mit einer eigenen Schutzschirmstaffel umgeben werden. In dieser Kugelsektion befinden sich außerdem die Unterkünfte der Schiffsführung, zusätzliche Magazine, Notaggregate für die Energieversorgung und Lebenserhaltung sowie das miniaturisierte Transitionstriebwerk.

Materieprojektive Segmente [PR-Glossar 2112]

An Bord der LEIF ERIKSSON wird vor allem im Hangarbereich eine Weiterentwicklung der Formenergietechnik eingesetzt. Projektoren, die aus autarken kleinen Gravitrafspeichern gespeist werden, können auch materieprojektive, bewegliche Außenhautsegmente schaffen. Diese Segmente besitzen eine strukturimmanente Halbwertszeit von fünf Jahren, im Verlauf dieses Zeitraums kann es durch Energieverluste zu ersten Lecks kommen. Trotzdem brauchen diese Segmente in der Zeit keine weitere Energieversorgung und können wie festmaterielle Objekte gehandhabt werden. Bei Bedarf sind die Segmente - wie übrigens jede Form von plastischer Energie - jederzeit aufzulösen, ihr Energiegehalt wird dann in die Gravitraf-Speicher zurückgeleitet.

Beiboote der LEIF ERIKSSON:

Die Kreuzer haben einen Durchmesser von 100 Metern, maximale Beschleunigung 930 km/sec˛ und einem max. ÜL-Faktor von 75 Mio.

  • PHÖNIX (LE-KR-01):Einer von drei Kreuzern der LE, die mit einer Solonium-Hülle und einem Hypertakt-Triebwerk ausgestattet sind. Ursprünglich stammt der Kreuzer von der SOL. Kommandant ist Rudo K’Renzer.
  • LORD ZWIEBUS (LE-KR-04): Ein VESTA-Kreuzer. Dieses Beiboot ist eines der wenigen, die bereits mit einer SERT-Haube ausgestattet sind.
  • LOVELY BOSCYK (LE-KR-27): Kommandant ist Will Agott. Der Kreuzer wird am 13.05.1312 NGZ über Rifa abgeschossen. Nur wenige der Besatzung überleben den Absturz.
  • BARETUS (LE-KR-30): Ein Kreuzer der LEIF ERIKSSON, der mit einer Carit-Hülle und einem Hypertakt-Triebwerk ausgestattet ist. Ursprünglich stammt das Schiff von der SOL. Kommandantin ist die auf Plophos geborene Esra Cronswan.
  • JEFE CLAUDRIN (LE-KR-44): Das Beiboot der LEIF ERIKSSON gehört zur Kategorie des Leichten Kreuzers der CERES-Klasse und durchmisst 100 Meter. Das Kugelraumschiff kann mit 1230 Kilometern pro Sekundenquadrat beschleunigen und erreicht einen Überlichtfaktor von 78 Millionen. Es hat eine Besatzung von durchschnittlich 50 Menschen und wird von dem auf Olymp geborenen Harun al Kharud kommandiert (zu diesem findet man weiter unten mehr). Das Antriebssystem des Schiffs entspricht mit Metagrav-, Gravojet- und Antigrav-Triebwerken dem Standard der ohnehin sehr gut ausgestatteten CERES-Klasse, sein Schutzschirm-System besteht aus einem fünffach gestaffelten Paratron- und einem fünffach gestaffelten HÜ-Schirm. Es verfügt über 16 Desintegratorgeschütze und 14 Transformkanonen, dazu kommen zwei MVH-Kombinationsgeschütze und vier Raumtorpedowerfer.
  • CAMELOT: Ein Kreuzer der LEIF ERIKSSON, der mit einer Solonium-Hülle und einem Hypertakt-Triebwerk ausgestattet ist. Ursprünglich stammt das Schiff von der Sol.
  • SIGMUNDSON: Ein Leichter Kreuzer.

An Bord der LEIF ERIKSSON befinden sich insgesamt 100 Kurzstreckenaufklärer vom Typ Micro-Jet (konstruiert auf Basis der klassischen Space-Jet, Durchmesser 15 Meter). Sie sind für maximal fünf Besatzungsmitglieder ausgelegt und sind sehr leistungsfähig. Die Beschleunigung beträgt 1100 Kilometer pro Sekundenquadrat, der Überlichtfaktor liegt bei 50 Millionen. Neben einem Antigrav- und einem Gravojet-Triebwerk verfügt eine Micro-Jet auch über ein Metagrav-Triebwerk. Geschützt wird sie durch einen dreifach gestaffelten Paratron- und einen HÜ Schirm, hinzu kommen die üblichen Prallschirme. Bewaffnet ist das Schiff mit einem Zwillings-MVH-Kombigeschütz. Offiziell bezeichnet werden die Micro-Jets mit den Nummern LE-MJ 1 bis LE-MJ 100.

Besatzung:

Zu der Standardbesatzung gehört eine 20köpfige Swoon-Kolonie. Während des Einsatzes in Tradom kommen nicht nur 30 Antis hinzu, sondern auch die beiden USO-Katsugos TOMCAT & SHECAT

  • Pearl TenWafer: Kommandantin der LEIF ERIKSSON. Die Epsalerin wurde im Jahr 1248 NGZ auf Epsal geboren. Sie ist 1,55m groß, in den Schultern misst sie 1,40 Meter. Sie hat die Angewohnheit die Dienstzeit stehend, wie ein lebendiges Standbild, vor ihrem Sessel zu verbringen. Im Gegensatz zu anderen Epsalern hält sie sich mit ihrer Stimmkraft meist sehr zurück. Nur in entscheidenden Situationen wird sie laut. Pearl ist die Beste ihres Jahrgangs auf der Raumfahrtakademie Terranias gewesen. Bevor sie das Kommando über die LE erhielt, befehligte sie die ODYSSEUS, ein Raumschiff der NOVA-Klasse. Die Bordgeschäfte lässt sie so weit wie nur möglich von ihrem Stellvertreter erledigen.
  • Broch't, Lauter: Der Leiter der Funk- und Ortungsabteilung auf der LEIF ERIKSSON wurde im Jahr 1250 NGZ auf Plophos geboren. Der Mann mit dem Spitznamen "Frettchen" gilt als flinker, eher nervöser Typ. Auffallend an ihm ist Seine sehr dunkle Haut, zu der schwarze Stoppelhaare und stets ein dunkler Bartschatten kommen.
  • Cordable, A. A.: Der Leiter der Abteilung Triebwerke/Bordmaschinen wurde auf Normon geboren, ist 1,95 Meter groß und mit 110 Kilogramm Körpergewicht recht beleibt. Sein breites Gesicht wird von einer Stupsnase beherrscht, seine Halbglatze durch einen blonden Haarkranz eingerahmt. Cordable gilt als penibel und achtet stets auf Sauberkeit. A. A. Cordable, auch bekannt unter dem Namen Double-A, gibt das Geheimnis seiner Vornamen-Abkürzungen niemals preis.
  • Szam-Soon: Der 112jährige Swoon ist der Stellvertreter von A.A. Cordable und gleichzeitig der Chef der Swoon-Kolonie der LE. Er ist ein absoluter Fachmann auf seinem Gebiet. Über seiner Arbeit kann er alles andere vergessen. Gleichzeitig ist Szam-Soon eine liebenswürdige Person mit Humor, Höflichkeit, Würde und Selbstbewusstsein.
  • Kramanlocky, Tete: Der zur Handlungszeit 58 Jahre alte Terraner, den alle Welt meist als "Blueboy" anspricht, ist an Bord der LEIF ERIKSSON in erster Linie für den Bereich Schiffsverteidigung zuständig, verantwortet also die Geschütze und Schutzschirme. Der Mann ist 1,79 Meter groß und weist keine auffälligen Merkmale auf, wozu auch sein braunes kurzes Haar, der schmale Mund und das meist ausdruckslose Gesicht beitragen. Er hält sich stets im Hintergrund, ist beinahe schon penetrant verantwortungsbewußt, läßt sich nicht aus der Ruhe bringen und gilt als absolut humorlos.
  • Mozun, Rock: Der Erste Pilot der LEIF ERIKSSON ist als Emotionaut weitgehend von Organisationsaufgaben entbunden. Geboren wurde der Ertruser am 23. August 1270 NGZ, er ist zur Handlungszeit also 41 Jahre alt. Mozun ist 2,50 Meter groß und, besitzt eine Schulterbreite von 2,05 Metern, was für einen Ertruser schmal ist; nicht zuletzt aus diesem Grund wirkt er beweglicher als seine Artgenossen. Mozun trägt nicht einen Sichelkamm, sondern zwei: millimeterkurz geschorene schwarze Streifen. jeder zehn Zentimeter breit, die dort beginnen, wo der Durchschnittsterraner seine "Geheimratsecken" hat. Die Haarstreifen ziehen sich schräg über den gesamten Kopf und laufen im Nacken zusammen. Von hinten sieht diese Frisur wie ein V aus, von vorn lässt sie den Schädel statt rund sehr eckig wirken. Darüber hinaus trägt Mozun einen starken, für Ertruser unüblichen Bartwuchs: graue, widerspenstige Borsten von drei Millimetern Länge, die Oberlippen, Kinn und Wangen bedecken.
    Mozun gilt als hoch intelligent. Er behält in jeder noch so verfahrenen Situation die Übersicht. Er war ausgebildeter Kosmonaut und Pilot, bevor er zur Ausbildung an die Emotionautenakademie kam. Dort entwickelte er sich endgültig zu einer führungsstarken Persönlichkeit, die den Ton angibt, zu einem Mann extrem schneller Entschlüsse, dessen Autorität von der ersten Minute an nicht in Frage steht (Absatz PR-Glossar 2031).
  • Klyna Valerys: 2.Pilotin; Sie ist nachweislich die letzte lebende, 1,32m große Marsianerin und gilt als die "Grande Dame" der LEIF ERIKSSON. Mannschaftsangehörige wenden sich bei privaten Problemen lieber an "Tante" Klyna, als an die Kommandantin. Valerys hat lange, pechschwarze Haare.
  • Tertor Mesor: der Ertruser ist der 3. Pilot der LEIF ERIKSSON. Der 71jährige Pilot kommt wegen der Anwesenheit von 2 Emotionauten in Tradom so gut wie nie zum Einsatz.
  • Cerxtro: Der Leiter der Abteilung Logistik an Bord der LEIF ERIKSSON stammt von Springern und Terranern ab und wurde im Jahr 1208 NGZ geboren. Der stämmige, kräftig wirkende Mann ist 1.98 Meter groß und wirkt auf den ersten Blick wie ein Springer, weil er sein rotes Haar und seinen roten Vollbart in Zöpfe geflochten hat. Cerxtro spielt sich gerne als Pedant auf, im Kern ist er jedoch ein gutmütiger Mann. Was die Bedarfs- und Versorgungsgüter des Schiffes angeht, besitzt er ein fast fotografisch perfektes Gedächtnis.
  • Kleer, Dendar: Der Tefroder wurde im Jahr 1247 NGZ auf Terra geboren. Der Kommandant der PHÖNIX, die den offiziellen Eigennamen LE-KR-01 trägt, ist 1,87 Meter groß und gilt als temperamentvoll und draufgängerisch.
  • Baretus, Reca: Die blauäugige Leiterin der Abteilung Außenoperationen und Chefin der Landungstruppen der LEIF ERIKSSON wurde im Jahr 1259 NGZ in Baretus, der Hauptstadt von Ertrus, geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie trägt üblicherweise einen grünen Sichelkamm. ist 2,52 Meter groß und besitzt eine Schulterbreite von 2,02 Metern. Reca gilt als sehr attraktiv für eine Ertruserin, ist verhältnismäßig schlank, aber sehr muskulös und durchtrainiert. Ihre Ausbildung erlebte sie als Elite-Kämpferin des Terranischen Liga-Dienstes, bevor sie sich der Camelot-Bewegung anschloss.
  • Hawkun, Merken: Der im Jahr 1246 NGZ geborene Oxtorner ist Chef einer Einsatzgruppe, gehört also zu den Landungstruppen der LEIF ERIKSSON. Der als besonnen und ernst geltende Mann ist 1,97 Meter groß und kahlköpfig.
  • Parrot, Humphrey: Der Chefwissenschaftler der LEIF ERIKSSON wurde am 23. Mai 1238 NGZ auf Terra geboren. Der 1,91 Metergroße Mann wirkt hager, fast dürr, besitzt eine asketische, wenn nicht sogar ausgezehrte Gestalt. Das schmale Gesicht wird von einer langen geraden Nase, einem verkniffen-dünnlippigen Mund und tiefen Falten bestimmt, die von Mund- und Nasenwinkeln ausgehen. Das kurze, ergraute Haar trägt Parrot straff nach hinten gekämmt, die Haut ist dunkel gebräunt, und die bläulichen Bartschatten, die selbst die besten Enthaarungscremes nicht zu beseitigen vermögen, haben ihm seinen Beinamen "Blue" beschert.
    Parrot hat neben seiner Ausbildung in der Raumflotte eine hochkarätige wissenschaftliche Schulung absolviert. Sein Fachgebiet war die Hyperphysik, wobei er sich auf Feldprojektion spezialisiert hatte. In diesem Sinne ist er weniger militärischer Offizier als Wissenschaftler - allerdings - lässt er dies seine Umgebung oft spüren, indem er seine Überlegenheit auf praktisch allen Gebieten hervorkehrt. Mit seinem Assistenten Prakma verbindet ihn eine Hassliebe. Menschlich können sich die beiden nicht ausstehen, fachlich ergänzen sie sich jedoch perfekt.
  • Prakma, Sackx: Der "Assistent" des Chefwissenschaftlers an Bord der LEIF ERIKSSON wurde am 7. August 1266 NGZ auf Olymp geboren. Schon rein äußerlich unterscheidet er sich sehr von Humphrey "Blue" Parrot: Seine 1,72 Meter große Gestalt ist von kräftiger, leicht untersetzter Statur. Prakma ist ein eher gemütlich, ruhiger Typ, den normalerweise nichts aus der Ruhe zu bringen vermag. Er besitzt kurze dunkelblonde Haare, in seinen wasserklaren graublauen Augen steht meist ein freundliches Glitzern. Schätzt gutes Essen und Trinken über alles.
    Ende 1297 NGZ sorgte seine Darstellung und hypermathematische Diskussion von Feldüberlagerungen und Hyperdim-Interferenzphänomenen für beachtliches Aufsehen, was dem damals erst Dreißigjährigen in Wissenschaftskreisen ein hervorragendes Renommee verschaffte. Im Jahr 1303 NGZ wurde er zu den Blockadegeschwadern versetzt und dort Humphrey Parrot unterstellt. Dies blieb auch nach seinem Wechsel auf die LEIF ERIKSSON der Fall. Mit Vorgesetzten Parrot verbindet ihn eine Hassliebe. Menschlich können sich die beiden nicht ausstehen, fachlich ergänzen sie sich jedoch perfekt.
  • Prack-Noy: Der Chefmediker der LEIF ERIKSSON wurde im Jahr 1176 NGZ auf dem Planeten Aralon geboren. Der Ara, der vor allem als Experte für Gentechnologie und Pharmazie gilt, sieht aus wie ein typischer Vertreter seines Volkes: Er ist sehr hager und feingliedrig, erreicht eine Körpergröße von 2,07 Metern und ist haarlos. Seine durchscheinend wirkende Haut wirkt fast farblos, so dass man die bläulichen Adern erkennen kann. In seinem zugespitzten Schädel sind dunkelrote Augen zu erkennen. Der Leiter der Bordklinik lebte viele Jahre auf dem Planeten Camelot, gehörte also zu denjenigen, die sich damals dem Geheimprojekt der Aktivatorträger um Perry Rhodan angeschlossen hatten. Nach Auflösung der Camelot-Bewegung kam er nach Terra, wo er auf Rhodans Flaggschiff seinen Dienst begann.
  • November, Zim: Der junge Emotionaut hat einen eigenen Datensatz
  • K’Renzer, Rudo: Chef der sechs Kreuzerflottillen und Kommandant der LE-KR-01. K’Renzer ist athletisch gebaut und hat ein schmales, adlerhaftes Gesicht. Seine tiefschwarzen Haare trägt er im Nacken zu einem schulterlangen Zopf zusammengebunden, was ihm ein leicht exotisches Aussehen gibt. Nicht zuletzt deswegen lautet sein Spitzname Don, nach dem berühmten Don Redhorse.
    K’Renzer ist im Jahr 1311 NGZ 69 Jahre alt und verströmt eine Aura von Ruhe und Souveränität. Von Musik und schönen Künsten versteht er nichts. Er ist eher ein gradlinig denkender Mann, der möglichst schnell zum Kern eines Themas kommt. Bevor K’Renzer auf die L.E. abgeordnet wurde, kommandierte er die 2.LFT-Experimentalflotte, die am Kampf um MATERIA beteiligt war.
  • Harun al Kharud: Kommandant der LE-KR 44. Sein hageres Gesicht, mit dem schwarzen Vollbart, wirkt oft verkniffen. Die Stimme klingt rau. Er ist sarkastisch. Ihm eilt der Ruf voraus, für seine Mitmenschen nicht allzu viel übrig zu haben. Dafür freundet er sich schnell mit dem Zwergelefanten Norman an [Bild: PR-2106, Seite 23].
  • Don Williams: Funk- und Ortungschef der LE-KR 44.
  • Thelmer Hicks: Pilot der LE-KR 44.
  • Filk Zimber: der Ertruser gehört zur Besatzung der LE-KR 44. hat einen hintergründigen Humor, redet nicht sehr viel. Probleme geht er konsequent und konzentriert an. Zusammen mit Han bildet der Positroniker ein gut eingespieltes Team.
  • Keyzer Han: der Ertruser gehört zur Besatzung der LE-KR 44. Mit seinem Partner Zimber versteht er sich ausgezeichnet.
  • Skryra, Grent: Ein hochgewachsenes kräftiges Besatzungsmitglied der LE-KR-01. Dort wird er vor allem in der Orterzentrale eingesetzt. In seiner Freizeit arbeitet er isoliert in einem kleinen Labor, das er sich auf der PHÖNIX eingerichtet hat. Nur selten kümmert er sich um das Tagesgeschehen.
    Seitdem er sich auf dem Planeten Xtroy mit einem extrem seltenen, unheilbaren Mikroorganismus infizierte, muss er regelmäßig Tabletten schlucken um die Infektion aufzuhalten. Im Gespräch mit anderen gibt er umgänglich und freundlich. Über seine Nebentätigkeit als Kymatiker spricht er nur selten. Er verehrt Gucky. Nach eigenen Aussagen liebt er ihn geradezu.
    Auf Pombar nimmt er sich selbst das Leben, indem er seine Medikamente nicht mehr nimmt. Grund hierfür ist offenbar der vermeintliche Tod Guckys.
  • Duum, Kerana: Die Epsalerin ist die Kommandantin der LE-KR-10.
  • Lohffeld, Critta: Critta ist als Mathelogikerin eine Koryphäe auf dem Gebiet der Hyperdim-Informatik. Die junge Terranerin hat ein streng wirkendes, meist bleiches Gesicht und grüne Augen. In der Regel hat sie nichts gegen Flirts einzuwenden.
  • Kerzen, Gangolf W.: Gehört zum bordpsychologischen Hilfsdienst der L.E. Der Terraner mittleren Alters trägt eine auffällige Kleidung (Bundfaltenhose, Gilet, Zweireiher, Krawatte). Sein Unsicherheit versucht er durch betont forsches Auftreten zu überspielen. Eigentlich gehört Kerzen jedoch zu den Landungstruppen. Er ist für seinen chronischen Sprechdurchfall ebenso bekannt, wie für seine hart an Paranoia grenzende, rasche Auffassungsgabe. Jattu und Kerzen finden nach einem Einsatz in der Festung der Inquisition zueinander, wollen eine Lebensgemeinschaft eingehen.
  • Qerah, Paton: Der stellvertretende Leiter der Schiffsverteidigung der LEIF ERIKSSON wurde im Jahr 1234 NGZ auf Rudyn geboren. Der untersetzte und breitschultrige Mann ist 1,55 Meter groß. Er trägt sein schwarzes Haar millimeterkurz geschoren, wodurch sein breites Mondgesicht mit den roten Backen stärker zur Geltung kommt. In seiner Freizeit beschäftigt sich Querah viel mit dem Volk der Dron.
  • Argolis, Twinny: Die Terranerin wird für den Einsatz im Trapitz-System zur Kommandantin der LE-KR-27 ernannt. Ihr eigentliches Aufgabengebiet liegt im ortungstechnischen Bereich. Mehrere absolvierte Ausbildungen qualifizieren sie dazu den erkrankten Kommandanten zu vertreten.
  • Witten-Bolsad, Vlory: Der Terraner hat dunkelbraune Haare, dessen Strähnen bis zu den Wangen reichen. Wird für die Dauer des Einsatzes im Trapitz-System zum Piloten der LE-KR-27 ernannt.
  • Lee, Zougonwana: Stellvertretende Leiterin der wissenschaftlichen Abteilungen [PR-2161].
  • Justen, Han: Neurochirurg an Bord des Flaggschiffs. Am 14.04.1312 NGZ hilft er mit Minster Nai Fukaki von seinem Nanochip zu befreien.
  • Cronswan, Esra: Die 1,72 Meter große Kommandantin des Kreuzers BARETUS wurde im Jahr 1256 NGZ auf dem Planeten Plophos geboren. Die rotblonde Frau gilt als fachlich sehr kompetent, macht aber gelegentlich einen hektischen Eindruck.
  • Hypt, Jallon: Der im Jahr 1254 NGZ geborene Ertruser ist Chef einer der drei Einsatzgruppen an Bord der LEIF ERIKSSON. Er ist 2,48 Meter groß, besitzt eine Schulterbreite von 2,14 Metern und wiegt 15,8 Zentner. Der Ertruser gilt als Draufgänger. Alle seine Versuche Reca Baretus für sich zu gewinnen, waren bisher vergebens. Nach jeder Abfuhr gewinnt schnell sein angeborener Optimismus wieder die Oberhand.
  • Max-Miani Moh-Ril: Der Archäologe stammt vom Planeten Cullen-Coc. Er ist lediglich 1,52m groß und wiegt 36 Kilo. Der Cocer hat eine hohe Stirn und hellblondes, dünnes Haar. Unter seinen Kollegen gilt er eher als Allrounder denn als Spezialist.
  • Bellows, Dean: 34jähriger Kanonier der LE-KR-27. Bellows ist ein 2m großer Muskelprotz. Zum Leidwesen seiner Mitmenschen versteht er absolut keinen Spaß. Wer seine Scherze nicht vorher bei ihm ankündigt, muss mit Folgen rechnen.
  • Burger, Hein: Pilot der LE-KR-27. Burger ist 34 Jahre alt, hat strohblonde, halblange Haare. Sein weiches Gesicht wird von hellblauen Augen beherrscht. In der Zentrale des Kreuzers ist Burger der Ruhigste. Er arbeitet konzentriert und verliert kaum ein überflüssiges Wort. Beim Angriff auf Rifa wird Burger tödlich verletzt.
  • Agott, Will: Kommandant der LE-KR-27. Ein vierschrötiger Haudrauf von 53 Jahren. Agott hat eine Glatze und viele Narben im grobporigen Gesicht. Sein Hobby ist das moderne Säbelfechten. Ohne Maske, woraus wohl die Narben resultieren. Mit seinen Extratouren zieht er sich immer wieder den Unmut seiner Vorgesetzten zu. Wie sich herausstellt handelt es sich bei Agott um einen Androiden oder einen Mensch mit Robotkörper.
  • Freedmann, Kraus: Er stammt vom unbedeutenden Liga-Planeten Au-Bing. An eine Schwerkraft von 0,8 Gravos gewöhnt, ist Freedman klein und zierlich, trotzdem aber unglaublich reaktionsschnell. Gehört zu den Landungstruppen. Freedman stirbt beim Angriff auf das Kaaf-System.
  • Jattu, Jattuja: Für die Landungstruppen ist Jattu eigentlich zu übergewichtig. Die Trägheit ihrer Fettmassen beeinträchtigt ungemein ihre Bewegungen. Was sie trotzdem qualifiziert sind ihre Nerven. Sie behält stets die Ruhe. In Extremsituationen kann man sich bedingungslos auf sie verlassen. Unter der Schiffsbesatzung gilt sie als guter Kumpel oder als große Schwester, die für jeden Verständnis zeigt. Mit sich selber ist Jattu aber nicht zufrieden. Dies ändert sich erst mit dem Einsatz in der Festung der Inquisition. Jattu und Kerzen finden zueinander, wollen eine Lebensgemeinschaft eingehen.

Besatzung ab September 1331 NGZ (ergänzend zu oben):

  • Der Scü Taasan Fasohl leitet die Hypdroponischen Gärten des Schiffs. Zudem hat er einen Nutzzoo aufgebaut. Er kam im Jahr 1327 NGZ an Bord. Seitdem hat er sich mit dem Nutzzoo einen Traum erfüllt. Gleichzeitig aber auch ein Bestiarium an Bord erschaffen, mit dem sich der Scü immer wieder den Unmut seiner Vorgesetzten zuzieht.
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 Quelle(n):  PR-2100, 2101, 2104, 2105, 2106, 2114, 2137, 2142, 2155, 2160, 2161, 2185, 2187, 2194, 2203, PR-Glossar 2031, 2064, 2072, 2104, 2106, 2107 2112, 2114, 2116, 2117, 2128, 2150, 2160, 2168, 2193
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 13.10.2002 - Letztes Update: 01.06.2008