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LAOMARK
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Allgemeines

Die LAOMARK ist eine mondartige Hohlkugel, die nicht nur flugfähig durch den Hyperraum reist, sondern darüber hinaus auf unbegrenzte Zeit stationär im Hyperraum verweilen kann. Ent- und Rematerialisationen sind so hervorragend gedämpft, dass ihre Flugbewegungen kaum anmessbar sind.

Äußerlich ähnelt sie einer schrundigen, gewaltigen Mondkugel von 6509 Kilometern Durchmesser. Wegen der Art ihrer Konstruktion und ihres Aussehens wird sie auch als Mond-Sphäre bezeichnet.

Ein Großteil der 30 Kilometer dicken Rinde ist zu einer gewaltigen Werft- und Technolandschaft ausgebaut, in der die Beutestücke der Laosoor analysiert und verwahrt werden. Die Innenfläche der LAOMARK ist eine ausgebaute Kunstlandschaft mit elf Großstädten. Im Mittelpunkt des Innenraums der LAOMARK schweben elf Kunstsonnen, die Tag und Nacht am dunkelblauen Himmel simulieren und in jeweils 21,2 Stunden eine komplette Drehung vollführen.

Nachdem die LAOMARK dank Perry Rhodans Hilfe von der geheimen Oberhoheit eines Duals der Terminalen Kolonne - Ekatus Atimoss - befreit werden konnte, beschloss der neue Herrscher der Laosoor, König Pothawk, zur Galaxis Tare-Scharm zu reisen und sich dem Kampf gegen das Chos anzuschließen.

Technologie der LAOMARK

Die Laosoor verfügen über eine Technik, die dem galaktischen Wissensstand vergleichbar ist - vor allem in den üblichen fünfdimensionalen Anwendungsbereichen wie gravomechanische Prallfelder, Antigrav, Hyperfunk, hyperschnelle Ortung und Tastung. Halbraum-Technologie kennt man kaum, während die UHF- und SHF-Bereiche des hyperenergetischen Spektrums - abgesehen von mit den Psi-Fähigkeiten der Laosoor verbundenen Anwendungen wie Teleport- und Psi-Meldern - vollkommen unbekannt sind, als unterlägen sie einem unausgesprochenen Tabu. Sogar entsprechende "Beute" wird nicht verwertet. Über die letzten Jahrhunderte hinweg stagniert daher der Technologiestandard der Laosoor. Spezielle Technologie der Laosoor zeigt sich vor allem in einer höchst wirkungsvollen Kombination aus Transitions- und Paratron-("Dimensionstransmitter"-)Technik, benannt nach dem vor Jahrtausenden verstorbenen Wissenschaftsgenie Vinarxan. Die Vinarxan-Strukturfelder kommen auf vielfältige Weise im kleinen wie großen Maßstab zum Einsatz - sie bewirken Ent- und Rematerialisationen bzw. erstellen schützende mikrouniverselle Blasen im Hyperraum (Hyperraumnischen). Den terranischen Syntroniken entsprechen die (vinarxanischen) Hyperkalkulatoren, die in zahlreiche Einzelrechner aufgeteilt in miteinander verbundenen Hyperraumnischen ein hyperneuronales Netzwerk von höchster Komplexität ergeben.

Die Energieversorgung wird durch Fusionsreaktoren sowie Vinarxan-Kraftwerke (sie entsprechen in vielen Punkten den terranischen Daellian-Meilern) und Hyperraumzapfer gewährleistet. Das Charakteristische bei Letztgenannten sind die Vinarxan-Mikroaufrisse, die permanent - selbst während eines Hyperraumaufenthaltes oder -Fluges - energiereichere (entropieärmere) Kontinua des Hyperraums "kontaktieren" und auf diese Weise anzapfen. Die gewonnene Energie wird direkt an die Endverbraucher weitergeleitet und nicht zwischengespeichert. Umgerechnet in konventionelle Energieeinheiten erreicht die Leistung eines Standard-Hyperraumzapfers von 45 Metern Durchmesser und 68 Metern Höhe bis zu 8,5 mal zehn hoch siebzehn Watt.

Mark-Kastell

Am südlichen Rand der Hauptstadt der LAOMARK, Saxuan am Rand einer ausgedehnten Flusslandschaft, die im Süden von dem Gebirgsmassiv des Andraloor begrenzt ist und auf einem Gebiet von 15 Kilometern Durchmesser etwa 1,5 Millionen Laosoor beherbergt, befindet sich das Mark-Kastell. Von hier aus genießt man eine atemberaubende Aussicht auf das zu seinen Füßen liegende Flussgebiet.

Das Mark-Kastell ist die Residenz der Könige, von denen jeweils zwei die Laosoor beherrschen; es ist das maßgebliche Regierungs- und Verwaltungszentrum der Laosoor. Das Hauptgebäude windet sich - von den Türmen der Nebenflügel abgesehen - in Form eines Schneckenhauses aufwärts. Das gesamte Schneckenhaus bildet grob eine Dreiviertelkugel, erreicht bei einem maximalen Durchmesser von 550 Metern eine Höhe von 400 Metern. Beginnend bei einem kräftigen Backsteinrot, hellt die Farbgebung nach oben über Ockernuancen bis zu einem helfen Beige auf und endet in dertransparenten Spitze; Fenster gibt es fast keine - die wenigen vorhandenen konzentrieren sich bandartig an den Türmen. Das Gebäude ist eine Stadt für sich - hier leben und arbeiten bis zu 250.000 Regierungs- und Verwaltungsmitglieder, Vertreter der übrigen Städte sowie Entsandte der Dörfer und der Technozonen der "Rinde".

Die aufsteigende Wendelrampe ist zwischen 20 und 30 Metern breit; der als Gewölbe ausgeführte Tunnel ist zwischen 10 und 15 Metern hoch. Die Hauptetagen haben eine lichte Höhe von fünf Metern; an vielen Stellen gibt es jedoch Zwischenstockwerke in halber Raumhöhe bzw. sie umgeben über mehrere Hauptetagen reichende Innenhöfe als Galerien/Balkone, verwunden durch Rampen.

Thronterrasse

Die Thronterrasse des Mark-Kastells markiert das Ende der aufsteigenden Wendelfläche und liegt unter einem "Glasdach" fast wie unter freiem Himmel - ein Kuppelsaal von 76 Metern Basisdurchmesser und 38 Metern Zenithöhe. Eine reich verzierte gläserne Kegelspitze ragt nochmals 10 Meter weiter auf. In einer Höhe von 24,5 Metern umläuft eine zweieinhalb Meter breite Galerie den Fuß des Kuppelbereichs. Als Kreisausschnitt von 130 Grad führen sieben Stufen steil in der Art eines Amphitheaters zur Galerie empor, wobei jede Stufe dreieinhalb Meter hoch und viereinhalb Meter tief ist. Entlang der Vorderkante befinden sich durch Rampen miteinander verbundene Logen, die bei Versammlungen von Regierungs- und Verwaltungsleuten, Meisterdieben, Militärs und sonstigen Vertrauten der Könige besetzt werden und insgesamt mehreren tausend Personen Platz bieten. Der Hallenmittelpunkt ist ein Podestsockel von 4,7 Metern Durchmesser und 5,1 Metern Höhe, der sowohl für große Holoprojektionen als auch als Rednerbühne Verwendung findet.

Ein 30 Meter breiter Halbkreisbalkon an einer zwölf Meter durchmessenden Säule ist die Königsbühne, der eigentliche Thron, der allein von den beiden Königen betreten werden darf. Edelste Beschlagarbeiten in nachtblauem Derwan-Metall und vielfarbigen Hyperkristallen verzieren die Königsbühne und die Säule, an der der Balkon hinauf- und hinabgefahren werden kann; die meisten Arbeiten stellen in Form ineinander verschlungener Reliefs Szenen aus dem Vorleben früherer Könige dar.

Von der Thronterrasse führt eine purpurrote Rampe in einen Nebenkomplex, der allein den Königen und ihrem Gefolge als Quartier dient und daher "Königsflügel" genannt wird. Im unteren Bereich ist das Gebäude zylinderförmig mit einem Durchmesser von 95 Metern, nach 312 Metern beginnt das spitz zulaufende Dach, sodass das Gesamtgebäude eine Höhe von 380 Metern erreicht.

Akademie der Diebe

Am nördlichen Rand der Hauptstadt Saxuan befindet sich die Akademie der Diebe auf der etwa zwei Kilometer durchmessenden Stadtteilinsel Ballidra. Das Hauptgebäude der Akademie ist ein Schneckenhaus-Großgebäude vergleichbar dem Mark-Kastell, wenngleich mit 225 Metern Durchmesser und 200 Metern Höhe deutlich kleiner. Hinzu kommen eine ganze Reihe kleinerer Schneckenhäuser mit Höhen zwischen 50 und 100 Metern inmitten einer gepflegten Wald- und Parklandschaft. Ausgebildete Diebe sprechen jedoch in der Öffentlichkeit nie über die Vorgänge in der Akademie. Um für die jeweils folgenden Generationen Auszubildender die Überraschungs- und Lerneffekte zu bewahren, wird "Beredsamkeit" an dieser Stelle mit der Aberkennung des Diebesstatus bestraft. Selbst Laosoor, denen der Abschluss ihrer Ausbildung nicht gelang, schweigen für gewöhnlich eisern, denn Verräter werden im Volk der Laosoor ausgesprochen gering geschätzt.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2403, 2405, 2406, 2420
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 05.01.2008 - Letztes Update: 26.02.2009