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 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
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Kantor-Sextant
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Der Kantor-Sextant (so die umgangssprachliche Bezeichnung für ein Kantorsches Ultra-Messwerk) ersetzt, erweitert und verbindet Funktionen der Ultra-Giraffen sowie des Hyperraum-Resonators. Der Hauptblock eines Kantor-Sextanten ist ein Zylinder von 1,6 Metern Durchmesser und 2,75 Metern Länge. Mit Verkleidung und Peripherie ergibt sich ein Aggregatquader von 3,5 mal 2,5 mal 2,5 Metern Größe. Die Auswertung der Messergebnisse übernimmt die aggregateigene Hochleistungspositronik, die die entsprechenden Analysealgorithmen zur Verfügung stellt; die Bedienung erfolgt über eine verschließbare, rund einen halben Meter tiefe Terminalnische von zwei mal zwei Metern Außenmaß. Im Normalfall werden die Ergebnisse jedoch in die Bordsysteme eines Gleiters oder Raumschiffes eingespeist und entsprechend optisch und akustisch dargestellt.

Kernstücke der eigentlichen Detektoren sind unter anderem Elemente mit Anteilen von Eclisse und CV-Embinium sowie in geringen Mengen auch HS-Howalgonium, das in der Experimentalfabrik HWG-01 hergestellte "hyperladungsstabilisierte Howalgonium". Die total verschiedenen Stoffe müssen hierzu im exakt berechneten Verhältnis und überdies in einer bestimmten strukturellen Anordnung mit höchster Präzision im Nanometerbereich - vergleichbar den diversen Halbleiterschichten eines Mikrochips - kombiniert werden.

Die Orterbandbreite reicht bis zu einem SHF-Wert von etwa 8,45 mal 1015 Kalup des hyperenergetischen Spektrums, bei der auch die damit verbundenen sechsdimensionalen Komponenten eindeutig erfasst werden können. Das Ultra-Messwerk arbeitet hierbei allerdings rein passiv - ausgewertet werden können deshalb nur empfangene Emissionen und Signale von entsprechenden Strahlungsquellen. Es findet keine Reflexauswertung vergleichbar einem aktiven Taster statt.

Empfindlichkeit und Auflösungsvermögen hängen neben der eingehenden Strahlintensität auch von der Distanz zur jeweiligen Strahlquelle ab: Je weiter entfernt und je schwächer diese ist, desto unklarer ist auch das Ortungsergebnis - bis schließlich die Messwerk-Empfindlichkeit nicht mehr für einen Nachweis ausreicht. Hinzu kommt, dass sich durch eine rein passive Ortung zwar die Richtung und gegebenenfalls die Eigenbewegung einer Strahlquelle ermitteln lassen, normalerweise aber nicht die Entfernung - sofern nicht die exakte Stärke der Quelle bekannt ist und sich die Distanz indirekt berechnen lässt. Je schwächer das Eingangssignal, desto ungenauer ist die Positionsbestimmung - sofern das Signal überhaupt geortet werden kann. Umgekehrt gilt dies mit wachsender Distanz selbst bei einem starken Eingangssignal, weil im Standarduniversum gemessene Hyperstrahlung als sich "kugelförmig ausbreitend und in der Intensität mit dem Quadrat der zurückgelegten Entfernung abnehmend" erscheint. Die präzise Orterreichweite liegt bei rund 2000 Lichtjahren, ist allerdings abhängig von der Stärke des Signals - je stärker, desto weiter entfernt kann die Duelle sein !

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2467
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 08.02.2009 - Letztes Update: 26.02.2009