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Fragmentraumschiffe
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Auf die Fragmentraumer der Posbis stießen die Terraner erstmals im Jahr 2112, als die Posbis aggressiv in der Galaxis auftauchten. Fragmentraumer sind der Standardschifftyp der Robotwesen von der Hundertsonnenwelt: Es handelt sich jeweils um asymmetrische Gebilde von ungefährer Würfelform, die zahlreiche Auswüchse auf den geraden Würfelflächen aufweisen: Türme ebenso wie Antennen, Plattformen, Waffeneinrichtungen, Kräne oder Kuppeln. Die meisten Fragmentraumer haben eine Kantenlänge von 2000 Metern - es gibt aber auch kleinere Einheiten, sogar einige wenige größere Die Bezeichnungen eines Fragmentraumschiffes setzen sich aus dem Begriff "BOX und einer Zahl zusammen.

[Risszeichnung: PR-500]

Die Flotte der Posbis wird immer dem Zeitgeschehen angepasst. Ende des Jahres 1311 NGZ verfügen die meisten Fragmentraumer über Plasmakommandanten und eine Posyn-Hybrid-Ausstattung, wodurch die Schiffe gegen KorraVir immun sind. Daneben gibt es aber auch rein positronisch gesteuerte Fragmentraumer.

Zu dieser Handlungszeit hat die größte Schiffsklasse eine Kantenlänge von 3000 Metern. Nach wie vor haben alle Schiffsklassen gemeinsam, dass sie grob würfelförmig sind und von skurrilen Auswüchsen überzogen werden. Zur Standardausrüstung gehören Relativschirme und Transformkanonen (Die 2000- und 3000-Meter Klassen verfügen über 50 Transformkanonen pro Schiff, mit einem Kaliber von bis zu 6000 Gigatonnen TNT.).

Plasmakommandant [Glossar-2459]

Der Plasma- bzw. Posbikommandant eines Fragmentraumers der Posbis befindet sich in der Zentrale und ist für gewöhnlich in bis zu sechs Kuppeln von Halbkugelform untergebracht. Die Stahlkuppeln sind graumetallisch und erinnern von der Farbe und Struktur her an "gebürstetes Aluminium", erreichen einen Basisdurchmesser von 15 Metern, sind 7,5 Meter hoch und als Eckpunkte eines Sechsecks angeordnet. Jede Kuppel misst rund 883 Kubikmeter - insgesamt stehen also 5300 Kubikmeter zur Verfügung, die der Aufnahme des ursprünglich von der Hundertsonnenwelt stammenden Zellplasmas dienen (SENECA etwa erreicht 125.000 Kubikmeter Plasmaanteil). Diese nervenähnliche Masse reicht aus, um echte Intelligenz zu entwickeln, stellt die eigentliche "Seele" des Rechnernetzwerks dar und ergibt in Verbindung mit den positronischen Elementen dessen "Pseudobewusstsein".

Unterhalb der Kuppeln befinden sich die obligatorischen Ver- und Entsorgungseinrichtungen, die das Überleben des Zellplasmas gewährleisten, sowie Abertausende Bioponblöcke, deren vernetzte Ausläufer das Plasma durchziehen und die synthoorganischen Verbindungseinheiten (die Balpirol-Halbleiter) zwischen organischen Nervenbahnen und positronischen Leitern darstellen. Die Umsetzung von organischen Impulsen in technisch nutzbare Symbolgruppen und umgekehrt erfolgt über die Hypertoyktische Verzahnung der Bioponblöcke. An sie angeschlossen sind die Betriebseinheiten der Positronik.

Gemäß der posbischen Definition wird der Komplex von Hypertoyktischer Verzahnung plus Hyperimpuls- Umformer plus Positronik als Hyperinpotronik bezeichnet, bei der der Plasmazusatz "nur" die Aufgabe des "Gefühlssektors" übernimmt - andererseits aber gerade deshalb ein gewisses Eigenleben, um nicht zu sagen Kreativität, entwickelt: Die Denkvorgänge des Plasmahauptkommandanten sind also effizienter und erreichen im Rahmen der Grundsatzprogrammierungen einen nicht zu unterschätzenden Grad individueller Entscheidungsfreiheit.

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 Quelle(n):  PR-500, 2115, PR-Glossar 1986, 2459
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 27.08.2002 - Letztes Update: 26.02.2009