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Raumflotte der Ferronen
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Raumflotte der Ferronen
© BTS - PRSKS

Über die Verteidigungsmöglichkeiten des Wegasystems sind keine Details bekannt. Es existieren jedoch Anlagen zur Abwehr von Kriegsschiffen zumindest auf Ferrol und auf Rofus. Die ferronischen Raumschiffe sind eiförmige Einheiten, deren Hecktriebwerke starke Leuchterscheinungen entwickeln.

(Anmerkung: Die Angabe im Verlagslexikon, wonach die Ferronen schon seit etwa 8.000 Jahre vor der Zeitwende Raumfahrt betreiben, ist falsch. Dies ergibt sich aus der Handlung um das Galaktische Rätsel und eine Zeitreise Perry Rhodans ins Jahr 8010 v.Chr. zu dem arkonidischen Forscher Kerlon.)

Die eingesetzte Mikromechanik ist der terranischen des Jahres 1975 weit überlegen, jedoch keinesfalls mit der arkonidischen vergleichbar.

(Anmerkung: Während im HC-2 noch davon ausgegangen wird, daß die Mikrotechnik der Ferronen zwar der terranischen überlegen, der arkonidischen aber noch weit unterlegen ist, so ändert sich das im HC-3 grundlegend. Dort ist die Rede davon, daß Rhodan sogar Ausrüstung der Ferronen übernimmt und Handelsabkommen anstrebt, da die Mikrotechnik der arkonidischen noch überlegen wäre. Dies betrifft vor allem (Bild-)Funkgeräte und Miniatur-Fusionsreaktoren.)

Die Uniformen der Angehörigen der ferronischen Raumflotte sind grau.

Antrieb:

Die Ferronen beherrschen im Jahr 1975 keinen überlichtschnellen Funkverkehr oder Raumflug. Der Antrieb basiert auf Photonenmaschinen auf ultrahoher Verstärkungsbasis - damit sind hohe Leistungen (im arkonidischen Sinn) ausgeschlossen (die Dichte der verwendeten Quantenimpulse ist zu gering). Die Lichtgeschwindigkeit kann in 100 Stunden erreicht werden. Dies gilt für fast 99 % der ferronischen Flotte. Nur sehr wenige Einheiten (Zerstörer) sind schneller.

Bewaffnung und Kampfwert:

Ferronische Schiffe gelten als äußerst schwerfällig. Sie wurden offenbar niemals mit dem Ziel konzipiert, rasche Manöver im Raum durchführen zu müssen; das Beschleunigungsvermögen ist denkbar gering. Ferronenschiffe verfügen darüber hinaus auch nicht über energetische Schutzfelder wie etwa arkonidische oder topsidische Einheiten. Die Eihüllen sind jedem Beschuß direkt ausgesetzt und explodierten entsprechend rasch.

Da die Ferronen nicht über Energiegeschütze verfügen, benutzen sie hauptsächlich eine Art Raketenartillerie mit atomaren Sprengköpfen als Bewaffnung. Diese Raketen besitzen jedoch keine hohen Beschleunigungswerte und erreichen nur maximal 30 % der Lichtgeschwindigkeit. Der Kampfwert eines typischen Ferronen-Schiffes liegt bei etwa 1/100 eines Raumjägers der Dritten Macht aus dem Jahr 1975.

Im Rahmen des Handelsabkommens zwischen der Dritten Macht und den Ferronen erhalten die Ferronen arkonidische Thermokanonen, mit denen nach und nach die ferronischen Schiffe ausgerüstet werden. Außerdem liefert Perry Rhodan dem Thort die Pläne für Schutzschirmaggregate. Bei beidem ist jedoch unbekannt, ob Rhodan tatsächlich die beste ihm zur Verfügung stehende Technik ausliefert.

Größe der Raumflotte:

Die Ferronen besitzen bis zum Jahr 1975 eine Flotte von schätzungsweise 800 bis 1.200 Einheiten, die jedoch in erster Linie aus Handelsschiffen besteht. Während der Invasion der Topsider im Wegasystem wird der Großteil der Flotte vernichtet; lediglich etwa 150 bis 200 große und kleine Eiraumer können nach Rofus entkommen. Nach dem Abzug der Topsider aus dem Wegasystem beginnen die Ferronen mit dem Wiederaufbau ihrer Flotte. Es erscheint naheliegend, daß sie nach dieser ersten Invasion nicht-ferronischer Kräfte erhöhten Wert auf ausreichend Kriegsschiffe legen. Als Rhodan mit der STARDUST II vom Planeten Tramp ins Wegasystem zurückkehrt, befindet sich die Wega in der Vorstufe zur Nova. Die Ferronen evakuieren daher die Bevölkerung auf die äußeren Planeten und setzen dazu 600 Schiffe ein. Innerhalb weniger Monate haben sie somit 400 Einheiten produziert bzw. repariert, wobei aber sicher auch einige eigentlich zum Abwracken bestimmte Einheiten herangezogen wurden. Schließlich stand die Existenz eines ganzen Volkes auf dem Spiel.

Bekannte Schiffstypen

Großer Handelsraumer:

Frachtraumschiff in typischer Eiform mit einer Länge von ca. 300 Metern.

(Anmerkung: Die Existenz größerer Handelsraumschiffe ergibt sich aus HC-2 und HC-3. Dort ist die Rede von "großen und kleinen" Eischiffen. Die Größe der Besatzung und die angenommene Größe von hier 300 Metern ist als bloße Spekulation anzusehen; es wurde jedoch nie von einem besonderen Größenunterschied zwischen ferronischen und topsidischen Schiffen berichtet.)

Kleiner Handelsraumer:

Frachtraumschiff in typischer Eiform mit einer Länge von ca. 150 Metern.

(Anmerkung: Die Existenz größerer Handelsraumschiffe ergibt sich aus HC-2 und HC-3. Dort ist die Rede von "großen und kleinen" Eischiffen. Die Größe der Besatzung und die angenommene Größe von hier 150 Metern ist größtenteils als Spekulation anzusehen; es wurde jedoch nie von einem besonderen Größenunterschied zwischen ferronischen und topsidischen Schiffen berichtet. Die Ferronen besitzen jedoch unterirdische Hangars mit ausreichend Platz für Raumschiffe dieser Größenordnung.)

Zerstörer:

Kriegsschiff in typischer Eiform mit einer Länge von ca. 150 Metern.

(Anmerkung: Die Größe der Besatzung und die angenommene Größe von hier 150 Metern ist größtenteils als Spekulation anzusehen; es wurde jedoch nie von einem besonderen Größenunterschied zwischen ferronischen und topsidischen Schiffen berichtet. Außerdem besitzen die Ferronen unterirdische Hangars mit ausreichend Platz für Raumschiffe dieser Größenordnung.)

Noch im Jahr 1975 gehen die neuen Zerstörer in Serie, die in der Lage sind, in etwa 22 Stunden (Terra-Zeit) die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Doch noch immer sind diese Schiffe hilflos für den Fall, daß sie von Topsider-Schiffen angegriffen werden.

Das ändert sich erst mit dem Handelsabkommen zwischen Terra und Ferrol. Perry Rhodan ermöglicht den Ferronen, ihre Zerstörer mit jeweils zwölf Thermogeschützen auszurüsten, wie sie in den arkonidischen 60-Meter-Beibooten als Standardbewaffnung dienen. Nach dem endgültigen Abzug der Topsider aus dem Wegasystem erhalten die Ferronen auch erste Schutzschirmgeneratoren. Bei dieser Aufrüstung wird angestrebt, den Topsidern bei einem neuen Invasionsversuch eine Flotte aus Schiffen gegenüberstellen zu können, die den ihren gewachsen ist. Gleichzeitig stellen diese Schiffe aber keine potentielle Bedrohung für die Schiffe der Dritten Macht dar. Schließlich besitzen diese wesentlich leistungsfähigere Schutzschirmaggregate und sind mit ihren Impuls- und Transitionstriebwerken den Ferronenschiffen noch immer weit überlegen.

(Anmerkung: Diese Aufrüstaktion hat tatsächlich stattgefunden. Allerdings sind die Geschützzahl sowie die Stärke der Schutzschirme frei erfunden, ebenfalls die in der Wertetabelle angegebene Zahl der mitgeführten ferronischen Atomraketen. Bei der Festlegung der Kampfwerte des Zerstörers wurde der topsidische Schwere Kreuzer als Vergleichsobjekt herangezogen.)

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 Quelle(n):  Silberbände
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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 10.07.1999 - Letztes Update: 01.06.2008