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BASIS
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(Anmerkung: Entschuldigt, die hier aufgeführten Daten stammen allein aus den Glossaren der PR-Hefte. Für eine vollständige Ausarbeitung des Datensatzes fehlte mir bisher die Zeit. Es darf sich aber jeder daran versuchen...)

Gefertigt wurden die Einzelteile der BASIS im legendären sublunaren Fertigungssektor Germyr C-VIII-128-P. Am 21.01.3586 wurden mehr als 100.000 Bauteile in eine Umlaufbahn um Luna katapultiert, wo sie sich am 22.01.3586 zur BASIS vereinigten.

Zitat aus PRK-2125, v. Rainer Castor:

"Im Kernstück war ein Diskus, dessen obere Schale stärker gewölbt war als die untere. Dieser neun Kilometer durchmessende und drei Kilometer hohe Körper war von einem 1500 Meter durchmessenden Ringwulst umgeben, der am Heck von einem sich trichterförmig auf 6000 Meter Durchmesser erweiternden Quader mit einer Kantenlänge von 5000 Metern und am Bug von einem 2500 Meter langen und an seiner Vorderseite 1000 Meter hohen Keil unterbrochen wurde. Beide reichten jeweils 1000 Meter über den zwölf Kilometer durchmessenden Ringwulst hinaus und verliehen der BASIS eine Gesamtlänge von vierzehn Kilometern.

Über die Unterseite der Scheibe zogen sich zwei zehn Kilometer lange, 1600 Meter breite und 800 Meter hohe Wülste. Auf der Oberseite gab es fünf ebene kreisförmige Plattformen; im Zentrum der Hauptplattform mit 3000 Metern Durchmesser sowie vier von je 1200 Metern Durchmesser. Die BASIS war aus rötlichflamingorosafarbenem Ynkelonium-Terkonit-Stahl gefertigt, der neben einer extremen Härte und Festigkeit einen Schmelzpunkt von 96.000 Grad Celsius aufwies.

Die Besonderheit des inneren Aufbaus war die kreuz und quer angeordnete Deckstruktur mit jeweils eigenem Schwerkraftvektor: annähernd zehntausend Kleindecks, die in unterschiedlichen Winkeln nach dem Prinzip optimaler Volumenfüllung angeordnet waren. Gravitationsschleusen an den Knicken der Decks erlaubten dennoch ein "normales" Begehen.

Am Abend des 22.01.3586 teilte NATHAN den Menschen mit, dass mit dem Bau der BASIS der "Plan der Vollendung" abgeschlossen sei. Der Menschheit stehe nun ein Fernraumschiff zur Erfüllung eines wichtigen Auftrags zur Verfügung."

Zitat Ende

Woraufhin sie Kershyll Vanne im Auftrag von ES einige Stunden aufforderte die PAN-THAU-RA zu suchen (Anmerkung: Mehr dazu im PAN-THAU-RA - Zyklus).

448 NGZ wartete man mit der BASIS in der Nähe der materialisierenden Galaxis Hangay vergeblich auf die Rückkehr des Tarkan-Verbands. 695 Jahre später finden die Tarkan-Rückkehrer an der damaligen Position im Raumsektor X-DOOR nur noch die in rund 100.000 Einzelteile zerlegte BASIS. Mit dem Zusammenbau der Einzelteile wurde im Oktober 1143 NGZ begonnen.

Das Abenteuer Große Leere bedeutete das Ende für die BASIS als Fernraumschiff. Nach der Rückkehr der BASIS im Oktober 1222 NGZ stufte die LFT das Fernraumschiff als heruntergewirtschaftet ein. Die Regierung der Liga entschloss sich das Fernraumschiff zu verkaufen, nachdem Waffensysteme deinstalliert und Lager und Hangars geräumt waren. Eine Überholung erschien ihnen zu kostspielig (Anmerkung: Mehr dazu PRTb-410 "Raumschiff zu verkaufen").

Das ehemalige Fernraumschiff wurde 1229 NGZ von einem im Hintergrund operierenden "Gesellschaft" gekauft, saniert und bis zum Jahr 1231 NGZ im Orbit von Stiftermann III zu einer Vergnügungsplattform ausgebaut.

Zitat aus PRK-2125, v. R.C.:

Im Zuge dieser "Kasino-Umbauten" wurde unter anderem der gesamte Triebwerksblock zu einem Spielkasino (Zusatz durch PR-2125: Im Jahr 1311 NGZ beherbergt der Triebwerksblock auch Hotelzimmer der unteren Preisklasse, Simulatoreinrichtungen und Simusense-Netzwerkknoten.) umgebaut sowie die Gemeinschaftsräume und hydroponischen Gärten in eine kitschige Erlebniswelt verwandelt. Die Mannschaftskabinen waren nun Suiten verschiedener Luxusklassen. Die Beiboothangars des Ringwulstes dienten als "Garagen" für die Jachten der Besucher und Dauergäste; größere Passagierraumer wurden auf der Plattform verankert oder parkten im Stiftermann-Orbit. Im Kommandoblock mit Steuer-, Funk- und Ortungszentrale wurden die "Direktionsräume" eingerichtet, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.

Zu ihrer Kasino-Glanzzeit gab es rund 50.000 ständige Besucher auf der BASIS, allerdings auch einige hundert Dauergäste, die aus verschiedenen Gründen hier logierten (gesuchte Verbrecher, Reiche die sich in der Atmosphäre wohlfühlten, Agenten verschiedener Geheimdienste)."

Zitat Ende

Mitte 1311 NGZ wird die BASIS von einem reichen Konsortium aus Springerpatriarchen und einigen äußerst finanziellen, anonymen Kapitalgebern erworben. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei einem der anonymen Kapitalgebern um H.G. Adams, der Chef der Organisation Taxit. Neuer Direktor wird der Springer Javvcyn aus der Pamm-Sippe (Personenbeschreibung PR-2125, Seite 4). Die jetzige Kundschaft besteht aus reichen Gelangweilten.

Ende 1311 NGZ wird mit dem erstmals ausgetragenem Drachen-Karaketta-Rennen eine neue Attraktion geschaffen. Das Rennen führt durch eine Dschungelatmosphäre. Über die neuneinhalb km der Strecke verteilt gibt es eine Anzahl an heimtückischen Fallen. Jeder Fahrer muss vertraglich bestätigen, dass er die Leitung der BASIS von jeder Verantwortung während des Rennens entbindet.

In den Gebieten der Luxussuiten, die ausnahmslos Namen der alten terranischen Astronomie tragen, gelten folgende Maxime: Luxus der Spitzenklasse, absolute, stille Diskretion, ausgesucht teure und erlesene Einrichtung.

Hamiller-Tube

Der geniale Wissenschaftler Payne Hamiller baute diese Bordpositronik in das gigantische Raumschiff BASIS ein; später wurde die Hamiller-Tube in eine Syntronik umgewandelt. Die Tube war autark, und es wurde nie klar, nach welchen Grundsätzen sie überhaupt funktionierte. Dem Einsatz der Hamiller-Tube im Jahr 1220 NGZ war es unter anderem zu verdanken, dass der Riesencomputer Gomasch Endredde in der Galaxis Hirdobaan wieder seinen ursprünglichen Plänen folgen konnte und im Endeffekt ins Arresum wechselte. (Dieses Geschehen wurde im Hamamesch-Zyklus von Band 1750 bis 1799 beschrieben.)

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 Quelle(n):  PRK-2125, PR-Glossar 1904
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Rainer Castor, Torsten Orth - Erstellt: 27.08.2002 - Letztes Update: 01.06.2008