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Arkonidenanzug / Kampfanzug
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Arkonidenanzug / Kampfanzug
© BTS - PRSKS

Im ausgehenden 20. Jahrhundert zur Ausrüstung von modernen Kriegs- und Forschungsschiffen des Großen Imperiums gehörender Spezialanzug. Das Prinzip des Arkonidenanzugs wird später auch von den Terranern übernommen und seine Leistungsdaten weiter gesteigert.

Ein Miniatur-Energie-Schirm schützt gegen kleinere Projektile und hochenergetische Strahlschüsse, ein Lichtwellen-Umlenker (Deflektor) sorgt für Unsichtbarkeit und ein Schwereneutralisator verleiht dem Träger Flugfähigkeiten. Will man jedoch eine zusätzliche Person transportieren, benötigt der Antigrav soviel Energie, daß der Deflektor nicht aktiviert werden kann. Im Normalbetrieb können bis zu 3 g neutralisiert werden; verzichtet man auf die Flugfähigkeit, ist eine Fortbewegung auf Planeten bis zu 4 g normal möglich. Häufig besitzt der Arkonidenanzug auch eine Ausrüstung zur Manipulation von arkonidischen Energieschirmen. So ist es dem Träger möglich, Schirme gefahrlos zu durchdringen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn der betreffende Schutzschirm bereits grundsätzlich diese Einstellmöglichkeit besitzt.

(Anmerkung: In HC-6, Seite 296, unten steht, daß die Körperschirme der Arkonidenanzüge sich nicht berühren dürfen, da dies auf Dauer zur Vernichtung führen könnte. Diese Angabe sollte jedoch ignoriert werden, da sonst Widersprüche mit späteren Angaben entstehen.)

Der Energieschirm kann - wenn der Deflektor keine Energie benötigt - den Schuß aus einem Geschütz eines Patrouillenbootes der Galaktischen Händler sicher abwehren.

Im Jahr 1984 wird im Großen Imperium spezielle Variante des Arkonidenanzugs eingeführt. Es handelt sich um einen Raumpanzer aus Arkonstahl, der für Hochdruckwelten konzipiert wurde.

Im Jahr 2040 verwenden die Terraner bereits weiterentwickelte Arkonidenanzüge. Sie sind in der Lage, 150°C Außentemperatur zu absorbieren. Der Mikroreaktor des Anzugs besitzt eine Leistung von 50 kW/h - eine Energiemenge, die nur in extremen Situationen benötigt wird. Die Grundkonzeption der Energieversorgung wurde vom arkonidischen Vorbild übernommen - so reicht auch diese Energie nicht aus, um in eben diesen Extremsituationen alle Bestandteile des Arkonidenanzugs nutzen zu können. Allein das Reflektionsfeld der Klimaanlage benötigt dann 45 kW, um überhaupt noch arbeiten zu können. Der Luftgenerator benötigt weitere zwei kW, das Kühlsystem drei kW. Bei einer derartigen Belastung, wie sie auf einer Hitzewelt auftreten kann, ist an den Betrieb des Energieschirmes nicht mehr zu denken. Der Verbrauch des eingebauten Funksenders ist mit fünf Watt verschwindend gering. Der Vorrat an Sauerstoff, Nahrung und Wasser ist mit drei Tagen ausreichend bemessen - immerhin handelt es sich nicht um klassische Raumanzüge. Zum Vergleich: Im Jahr 8005 v.Chr. waren es nur 48 Stunden.

Nur kurze Zeit später geht im Solaren Imperium ein neuer Arkonidenanzug in Serienproduktion. Er bietet zahlreiche Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger. So ist er beispielsweise weit weniger auffällig, sein Antigravgenerator besitzt eine zehnmal größere Leistung als früher, und Deflektor und Prallschirm können nun energetisch unabhängig voneinander arbeiten und ausreichend versorgt werden. Durch reine Reflektion und die Arbeit der Klimaanlage können nun bis zu 500 °C vom Träger des Anzugs ferngehalten werden. Der Sauerstoffvorrat reicht nun schon für acht Tage.

Im Jahr 2047 verwendet man im Großen Imperium Anzüge, deren Energieschirm sich mit einem Abstand von 15 cm den Körperkonturen des Trägers anpaßt; Bewegungen von Armen und Beinen werden von der flexiblen Feldprojektion nicht behindert. Der Körper selbst wird von schwarzem Metallplastikgewebe eingehüllt, flexible Schalen schützen Arm- und Beingelenke, versteifende Segmentpanzer Rumpf und Unterleib, so daß bei geschlossenem Druckhelm äußere Einflüsse wie Hitze, Kälte, Giftgas oder Vakuum wirkungsvoll abgewehrt werden. Flach gewölbte Rückenaggregate dienen der Anzug-Innenversorgung und der Erstellung von Schutz- und Deflektorfeldern, Mikroprojektoren in den Stiefeln der Projektion des Antigravfeldes.

Im Jahr 2048 ist im Einsatzfall die S-900-Raumrüstung Standardausrüstung auf arkonidischen Kriegsschiffen. Die Unterwäsche ist ein Trikot, ein künstlich gezüchtetes Organ; emulsionsgefüllte Taschen nehmen die Körperausscheidungen auf, Bakterienkulturen darin entsorgen, ohne die Haut zu benetzen, Urin und Kot - eine zwingende Notwendigkeit für alle Raumfahrer, die im Weltraumeinsatz oft tagelang nicht aus dem Raumrüstungen herauskommen. Sekrete des Gewebes massieren und reinigen die Haut des Trägers, Talg und Schweiß werden aufgesogen, und der drei Zentimeter dicke, viskose Rückenwulst dient durch eingelagerte Hyperkristalle der Paraunterstützung - eine von den Gijahthrakos gelieferte "Technologie".

Über das Trikot kommt die vakuumfeste Metallplastik-Kombination, man legt flexible Segmentteile an, die beim Gehen knistern, und schließt Haftstreifen von Arm- und Beinschienen. In den Rückenpanzer integriert ist der Versorgungsteil, der, zusammen mit dem Symborgan, die Innenklimatisierung sicherstellt. Durch Innendruckaufblähung und statische Materialaufladung nimmt der volltransparente Kugelhelm Form an, eingespielte Symbolketten zeigen nach dem Grundcheck volle Funktionsbereitschaft. Antigravlamellen stecken in den Stiefeln, Schutzfeldprojektoren sind vorhanden, und auch ein Waffengurt mit Kombistrahler gehört zur Ausrüstung. Der geöffnete Helm sinkt zur schlaffen Kapuze zurück und rollt sich im Nacken ein.

Mehrere mit S-900-Raumrüstungen ausgestattete Personen können auch ein Sammel-Schutzfeld erstellen. Man drängt sich zusammen, erstellt die Abwehrschilde der Raumrüstungen, die bei der gegenseitigen, aufeinander abgestimmten Projektionsform eine gemeinsame, große Blase bilden - und diese kann auch andere Personen ohne Raumrüstung mit einhüllen.

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 Quelle(n):  Silberbände, Atlan HC
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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 01.11.1999 - Letztes Update: 01.06.2008