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Vario-500
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Vario-500
Cover PR-403 © J.Bruck/VPM (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Frau Bruck)

Hinweis: Zum Vario-500 und der Maske Argyris gibt es im Verlagslexikon ausführlichere Einträge.

Vario-500

Ein bisher einmaliger Roboter terranisch-posbisch-siganesischer Fertigung. (Anmerkung: Das Produktionsjahr ist nicht genau bekannt. Es wird allerdings erwähnt, dass er zusammen mit Perry Rhodan den Fünfhundertjahresplan ausarbeitete, PR-403, Seite 20. Damit existiert der Vario-500 mindestens seit dem Jahr 2931.) Bei der Programmierung waren Perry Rhodan und NATHAN maßgeblich beteiligt. Wie alle anderen Roboter ist der Vario-500 im Normalfall an die Robotgesetze gebunden. Die positronische Komponente beinhaltet jedoch ein Sonderprogramm, dass dem Vario-500 erlaubt einzelne Menschen zu töten, wenn er durch diese Handlung eine große Anzahl anderer Menschen rettet [PR-502, Seite 25].

Der 52 Kilo schwere Grundkörper hat die Form eines Eies, bestehend aus Atronital-Compositum. Das Gehirn des Vario-500 besteht aus zwei Komponenten, einem positronischen Teil und einem Block komprimierten Zellplasmas von der Hundertsonnenwelt. Durch den organischen Anteil kann der Vario-500 nicht nur die Emotionen organische Wesen nachvollziehen. Er wird dadurch zu einem denkenden und fühlenden Wesen mit einer eigenen Persönlichkeit.

Der Ortungskopf und die vier Gliedmaßen können teleskopartig eingezogen werden. Verlässt der Vario-500 seine Körpermaske, aktiviert sich automatisch das Antigravaggregat im ovalen Roboterrumpf. In den Armen sitzen verschiedene Waffensysteme, unter anderem ein Thermointervallnadler (30 Schuss in der Minute im rechten Arm) und ein Hochenergiedesintegrator (linker Arm).

Das Eigengewicht des Vario-500 beträgt 42 Kilo [PR-403, lt. Lexikon sind es 52 Kilo]. Dazu kommt das individuelle Eigengewicht der Körpermaske. Die Verbindungen zwischen der jeweiligen Körpermaske und eigentlichen Körper des Robots werden automatisch hergestellt. Beim Eindringen in die Rumpföffnung werden Reizkontakte ausgelöst, die den Eigenkreislauf der Biomaske aktivieren.

Während seiner Existenz wurden 48 verschiedene Biomasken angefertigt. Meist jedoch nahm er die Identität des Kaisers Anson Argyris an.

Biomasken / Körpermasken / Kokonmasken

Eine Biomaske besteht aus biologisch gezüchteten Zellverbänden. Jede Körpermaske entspricht in fast allen Dingen der humanoiden Körperstruktur des Vorbilds. So sind alle Organe vorhanden, die dementsprechend Nahrung und Sauerstoff benötigen. Anstelle eines Gehirns hat jede Biomaske eine entsprechende Attrappe. Im Brustbereich einer Biomaske kann eine Öffnung für den Vario-500 geschaffen werden. Nachdem sich der Vario-500 in die Kokonmaske verankert hat, schließt sich die Öffnung im Rumpf.

Nicht benötigte Biomasken warten in der Biostation Olymps (siehe Datensatz Olymp) auf ihren Einsatz. Zu jeder Maske gehören Bekleidung und eine passende Ausrüstung.

Wichtigstes Bestandteil der Ausrüstung ist die breite Gürtelschnalle. In ihr verbirgt sich ein Schutzschirmaggregat, dessen Emissionen vor allem die Streustrahlung des Vario-500 überlagern.

In den Wirren der Verdummung gelingt es den Homo superior im Juli 3441 in die Biostation einzudringen und die 48 Masken des V-500 zu zerstören.

Maske Nr. 1 - Anson Argyris [Bild PR-Cover: 403, PR-403, Seite 19]

Hierbei handelt es sich um die wohl bekannteste Körpermaske des Vario-500. Kaiser Argyris ist eine beeindruckende Erscheinung. Ein bullig gebauter Mann von ca. 2 Metern Größe, muskelbepackten Armen, Stiernacken, breit gewölbte Brust und schwarze Brustbehaarung. Die Körpermaske allein wiegt 47 Kilo. Insgesamt wiegt Argyris 89 Kilo. Sein grobschlächtiges Gesicht ziert eine Boxernase. Die schwarzen Augenbrauen sind 2 Finger dick. Seinen Bart trägt Argyris in zwei Zöpfe geflochten, deren Enden unter zwei Epauletten auf den Schultern festgeklemmt sind. Das schwarze, schulterlange Haar ist durch eine 2 cm breite Rasur gescheitelt. Anson Argyris hat eine tiefe kehlige Stimme. Gern lässt er ein dröhnendes Gelächter erklingen, wenn er sich amüsiert.

Sein breiter Ledergürtel wird von einer 20 cm durchmessenden Schnalle gehalten. In Gold geprägt, zeigt die Schnalle den Kopf von Roi Danton, als ehemaligen König der Freifahrer. In der Gürtelschnalle verbirgt sich ein siganesischer Mikrogenerator für einen Schutzschirm. Gleichzeitig absorbiert der Generator die Restemissionen des Vario-500. Die beiden klobigen Epauletten auf den Schultern leuchten grünblau. Sie bestehen aus reinem Howalgonium.

Lange Zeit agiert Argyris als Patriarch der Freihändler.

Am 15.03.3438 wird der Vario-500 von einem Pedotransferer übernommen. Auf dem Weg ins Planeteninnere wird der Vario-500 verschüttet. Die Anson Argyris-Maske dadurch so schwer beschädigt, dass eine neue angefertigt werden muss.

Wie bei jeder Biopositronik ist der Plasmaanteil des Vario-500 von der Verdummungsstrahlung betroffen. Er kann daher kaum in die Ereignisse auf Olymp eingreifen, da die Gefahr besteht, dass der Vario-500 schizophren handelt. Für die Homo superior ist der Vario-500 ein Relikt, dass ausgeschaltet werden muss. Durch den Eingriff des damaligen Sprechers der Homo superior von Olymp wird der Vario-500 dazu gezwungen sich zu deaktivieren (bedingt durch die Sonderschaltung Albatros: Diese sieht vor, dass sich der Vario-500 deaktiviert, wenn eine nach Asimov unlösbare Konfliktsituation eintritt.). Am 08.07.3441 wird der Vario-500 von Roi Danton reaktiviert, nachdem er die schizophrene Plasmakomponente isolierte. Gegenüber der verdummten Bevölkerung Olymps tritt der Vario-500 vorerst in der neuen Maske des Grauen Ritters auf.

Auf dem Planeten Palkaru wurde der Vario-500 zerstört, als er in der Maske Perry Rhodans im Duell gegen Monos antrat.

Maske Nr. 18 - Name: Jargo Capothan

Die Körpermaske hat einen hageren Körperbau mit schlanken Gliedmaßen, ebenholzfarbene Haut, kurzgeschnittene blauschwarze Haare und kaum merklich aufgeworfene Lippen. In Aktion bewegt sich Capothan mit federndem Gang und stolzer Kopfhaltung [PR-403, Seite 24].

Passend zu seinem Rang trägt Capothan die Kleidung eines Fürsten der Freihändler. Der breite Kombigürtel hat eine große Gürtelschnalle mit eingeprägtem Kopf Roi Danton [PR-403].

Maske Pahul Jinza

Jinza ist ein Verbrecher, der unter anderem wegen Menschenhandel gesucht wird. Er ist ein Hundefreund, der außer seinen Tieren keine wirklichen Freunde hat. Der reale Pahul Jinza wurde bereits im Frühjahr 3429 gefasst und insgeheim einer geistigen Umkonditionierung unterzogen.

Dem Vario-500 ist nie ganz wohl, wenn er in dieser Maska aktiv wird. Daher nimmt er diese Rolle nur selten an. Jinza ist hoch gewachsen, hat einen vierschrötigen Körper, ein vernarbtes Gesicht und Schuhgröße 48. Die Körpermaske stellt den Verbrecher im Alter von ca. 90 Jahre dar, mit weißem Haupthaar, breiten Kotletten und wasserblauen Augen. Über die große gebogene Nase verlaufen zwei blaurote Narbenwülste.

Pahul Jinza trägt einen irisierenden Schulterumhang und einen grünlich schimmernden Schuppenpanzer aus Howalgonium. An dem schwarzen Ledergürtel hängen eine Fangpistole und ein Impulsstrahler. In den Innentaschen des Schulterumhangs hält Jinza acht Vibro-Wurfmesser verborgen.

Maske: Huron Palater

Das Gesicht des Blondschopfs (strohgelbe Haarfarbe) mit der breiten Stirn ist derb und zernarbt. Es wirkt hart. Die Augen sind grau, die große Nase ist schmal und stark gekrümmt, eben eine echte Adlernase. Palater ist ein Hüne (1,97m groß), mit breiten Schultern, schwellenden Muskeln, riesigen Händen und sonorer Stimme.

Legenden zufolge handelt es sich bei Huron Palater um den Stiefbruder Anson Argyris. Fürst Palater ist ein reicher, mächtiger Mann, der angeblich mit seiner privaten Handelsflotte die Magellanschen Wolken kontrolliert.

Die Maske Huron Palater kommt bisher nur einmal zum Einsatz, Mitte März 3438 nachdem die Argyris-Maske zerstört wurde [PR-478, Seite 32].

Maske: Grauer Ritter

Der Vario-500 nutzt diese Maske während der Verdummung. Ein barbarisch aussehender Hüne mit einem wettergegerbten Gesicht. Der Graue Ritter ist in eine Ritterrüstung gekleidet, Hals und Oberkörper werden in ein Kettenhemd gehüllt. Darüber trägt er einen bleigrau schimmernden Harnisch. Der breite Gürtel beinhaltet zahlreiche Schaltelemente. Die ledernen Beinkleider sind mit Metallplatten besetzt. Sein Gesicht wird durch eine mit zwei nach innen gekrümmten Hörnern versehene Kopfbedeckung, dem dazugehörenden Nasensteg und Kieferschützer zum Großteil verdeckt. An der Hüfte trägt er ein in einer diamantbesetzten Scheide steckendes Schwert. Es beinhaltet einen Thermostrahler.

Zu der Maske gehört ein Robotpferd namens Pegasus. Es steckt in einer Kokonmaske, die ihm das Aussehen eines weißen Kaltbluthengstes gibt [PR-502].

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 Quelle(n):  PR-403, 477, 478, 502
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 20.06.2005 - Letztes Update: 01.06.2008