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Pangalaktische Statistiker
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Neun von ihnen leben auf dem Planeten Vision. Das Wissen um ihre Existenz verbreitet sich im Universum. Aus allen Richtungen kommen immer wieder Lebewesen in die Galaxis Wassermal um von den Kenntnissen der Statistiker zu profitieren.

Von der Spitze ihres Turms lauschen sie dem Pulsschlag des Weltalls, wobei sie unerschöpfliches Wissen über die Gegenwart des Universums sammeln. Das Wissen ist nicht gegliedert, sie nehmen alles auf, was in Reichweite ihrer Sinne kommt. Vor allem jedoch sammeln sie Wissen über kosmische Ereignisse.

Das Lauschen in den Kosmos basiert auf dem psionischen Informationsfluss des Universums. Den Pangalaktischen Statistikern ist es bis zu einem gewissen Umfang möglich diesen Informationsfluss (Psionisches Netz, Psiqs) abzuhören [PRK-2135].

Pangalaktische Statistiker können ihr Wissen nur mental weitergeben. Wenn sie bei den Konjunktionen aus ihren Türmen heruntersteigen, ergießt sich ein Schwall von Informationen über die Anwesenden. Visienten nehmen das Wissen auf und schreiben es nieder. Steigen Statistiker herab, spürt man dies nur an seiner zunehmenden geistigen Präsenz. Sehen kann man einen Statistiker nicht.

Die Intervalle ihres Erscheinens ist unterschiedlich. Sba kommt in einem 45-Tage Intervall aus seinem Turm herab, Tshi sogar alle 25 Tage. Der Statistiker Rik steigt alle 99 Tage aus seinem Turm herab, wohingegen Fhof nur alle 1155 Jahre aus seinem Turm herunterkommt. Die Statistiker Jaada (alle 231 Jahre) und Kad (alle 385 Jahre) haben ähnlich lange Zeiten. Beim Statistiker Raud beträgt der Intervall 990 Tage. Ipox kommt alle 11 Jahre herunter. Alle 77 Jahre steigt der Statistiker Iff herab.

Kirrik Kewin

Der 146.462 v.Chr. im Schwarm Kys Chamei geborene Kirrik ist etwa 1,50 Meter groß. Er wirkt eingefallen und uralt. In einem durchaus menschenähnlich anmutenden Gesicht mit blassrosa, schrundiger Haut leuchten helle rote Augen. Der Schädel ist statt mit Haaren mit einigen Dutzend fingerlangen braunen Hautlappen bedeckt. Dieser Körper ist nicht sein wahres Aussehen, sondern nur die durch Para-Modulation erzeugte Maske" jenes Cynos, der später zum Pangalaktischen Statistiker Rik wurde.

Ursprünglich war Kewin Kirrik ein Techno und der Anführer einer Neunergruppe, die gemeinsam mit der Mago Kamattagira nach Zabar-Ardaran gelangte. Die Mago war ihm als Beobachterin an die Seite gestellt; eine Art Kontrolleurin, von deren Beurteilung der weitere Werdegang des Cynos abhing. Vorgesetzte Stellen hatten an seinen Führungsqualitäten Zweifel entwickelt. Diese Zweifel schienen nicht ganz unberechtigt, sah man sich die Liste von Fehlschlägen an, die auf sein Konto gingen. Letzte Katastrophe" war die Übernahme eines Systems in den Schwarm gewesen, dessen Sonne sich später als gefährlicher Strahler im ultrahochfrequenten Psi-Bereich erwies ...

Kamattagira

Die Mago erhält von der sterbenden Entität als einziges ein Mal an der rechten Halsseite in Form eines grünblauen, verwaschenen Flecks. Egal welche Gestalt die Mago annimmt, der Fleck bleibt. Im Laufe der Zeit verfärbt sich der Fleck mehrmals.

Bei dem Fleck handelt es sich um die Reste der Entität die noch körperlich gewesen sind. Er emittiert psionische Strahlung, die leicht anzumessen ist. Tagira, wie sich die Mago als Statistikerin nennt, kann ihren Turm nicht benutzen. Ihre Membran wirkt hemmend auf die anderen neun Statistiker.

Um Wassermal vor weiteren Invasionen zu schützen, zieht sich Tagira zum Rand Wassermals zurück. Ihre Membran dehnt sie so weit aus, dass diese ganz Wassermal umschließt und eine Aura des Friedens verströmt. Als Güter Geist von Wassermal wacht sie fortan über die Randzonen der Galaxis. (Ihre weitere Geschichte findet man unter Wassermal.)

Geschichte:

In Kürze soll dieser Beitrag die Entwicklung der neun Technos und der Mago zu den Pangalaktischen Statistikern skizzieren. Zum Verständnis: Die Zeiten werden - umgerechnet - in Erdjahren angegeben; im Roman sind jeweils Malische Jahre gemeint.

Der Schwarm Kys Chamei durchzog die Galaxis, die später Wassermal genannt werden sollte, etwa 155.000 Jahre v.Chr.. Die Gruppe der Cynos um Kewin Kirrik strandete im Jahr 146.015 auf dem Planeten Zabar-Ardaran, kam in Kontakt zur Zivilisation der Ahhani und half den Ureinwohnern, ihre Kultur zu entwickeln. Die primitiven Ahhani halten die Cynos von ersten Tag an für Götter.

In den Nächten träumen die Cynos immer wieder intensiv. Die Membrane entwickelt sich langsam und vermittelt den Cynos Impressionen aus der näheren Umgebung. Bald lernen die Cynos mit der Membran umzugehen, wodurch sie ihre Bewusstseine durchs All wandern lassen. Mit jedem Einsatz der Membran steigt der Aktionsradius der Cynos etwas.

Nach 36 Planetenjahren schaffen es die Cynos sich gegenseitig an ihren Impressionen teilnehmen zu lassen. Der Zusammenschluss wirkt stimulierend auf die anderen, gemeinsam überwinden sie erstmals die Grenze des Horani-Hamee-Systems. Für jeden Cyno existiert jetzt eine eigene Stadt, wo er sich meistens aufhält.

Im Jahr 145.740 kam es zum ersten Kontakt der Cynos zu den Pfauchonen - parallel dazu entwickelten sie immer stärker ihre Membran, mit der sie ins Universum hinaushorchen konnten.

Der Angriff der Ayrfi auf den Planeten Zabar-Ardaran erfolgte im Jahr 145.210 v.Chr.", danach wurde der Planet stärker abgeriegelt. Die Cynos, die ihre Membran immer weiter ausdehnten, ließen die Pfauchonen ihre Türme ausheben - der erste Turm war 143.906 v.Chr. fertig, alle zusammen konnten 135.247 benutzt werden. Über die Jahrzehntausende hinweg entwickelten sich die galaktischen Zivilisationen weiter, der Begriff der Pangalaktischen Statistiker entstand und wurde über die Galaxis hinaus bekannt.

Durch die Türme wird die Reichweite der Membrane potenziert. Entlang des psionischen Netzes breitet sich die Wahrnehmung der Pangalaktischen Statistiker über viele Millionen von Lichtjahren hinweg aus. Die Bewusstseine der Statistiker sind nun in der Lage Abertausende von kosmischen Vorgängen gleichzeitig in sich aufzunehmen.

Der überwiegende Teil der Membrane existiert im Hyperraum. Eine weitere Fähigkeit der Membrane ist es Lebewesen über ein paar tausend Lichtjahre hinweg psionisch zu manipulieren (Was die Statistiker aber nur in Notfällen ausnutzen.).

Der erste Kontakt zu dem Roboter Cairol als Abgesandten der Kosmokraten fand im Jahr 85.249 v.Chr. statt, kurz darauf erfolgte ein Kontakt zu einem Abgesandten der Chaotarchen. Die Pangalaktischen Statistiker verpflichteten sich zur absoluten Neutralität. In den folgenden Jahrtausenden bauten sie die Kosmischen Mediotheken aus, während sie von immer mehr Forschern aus anderen Galaxien besucht wurden.

Der Angriff des Konvents von Bakoq erfolgte im Jahr 34.331 v.Chr. und brachte unglaubliche Zerstörungen über die Galaxis. Der Planet Pfauchon wurde vernichtet, die Pfauchonen verloren dadurch ihr Zentrum - eine Grundlage für die Aufgliederung der Galaxis in neun Speichen. Erst das Eingreifen des Kosmokratenroboters Cairol rettete letztlich die Zivilisationen in Wassermal vor dem Untergang. Seither entwickelte sich Wassermal zu einer extrem geschützten Galaxis, in der die Pfauchonen im Inneren und der Gute Geist von Wassermal nach außen hin für Sicherheit sorgten.

Erst Anfang Januar 1312 NGZ wird der zehnte Turm neu besetzt. Der Cyno Rom An Machens nimmt Tagiras Platz als zehnter Statistiker ein.

(Anmerkung: In PR-2146 wird erwähnt, dass es sich bei den Membranen um körperlose Symbionten handelt. Könnten sich die Fragmente der Entität irgendwann einmal wieder zu einem Wesen vereinigen? Wie wirkt sich die Erhöhung des Hyperphysikalischen Widerstandes auf die Pangalaktischen Statistiker aus?)

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 Quelle(n):  PR-2121, 2134, 2145, 2146, 2147, PR-Glossar 2146, 2147, PRK-2123, 2135
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 12.12.2003 - Letztes Update: 01.06.2008