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 Perry Rhodan
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Mutanten der Perry Rhodan-Serie
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[Glossar 2441] Mutanten ist im Perryversum ein Begriff, der psibegabte Lebewesen umschreibt; er geht zurück auf die erste "Welle" von paranormal begabten Terranern, die ihre Fähigkeiten einer zumeist durch die Strahlung von Little Boy oder Fat Man angestoßenen Mutation verdankten.

Esper und Psionten [Glossar 2335]

Der Solaren Menschheit begegneten schon früh auf ihrem Weg ins Universum psionisch begabte Wesen - vor allem Menschen der Erde, deren Genom zufällig durch unterschiedliche Einflüsse dergestalt verändert wurde, dass sie Psi-Fertigkeiten ausbildeten. Da nicht wenige von ihnen diese Gabe der zerstörerischen Wirkung von Atomstrahlung nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki oder anderen Atomtests verdankten, wurden sie zunächst, beinahe scheu, als "Mutanten" bezeichnet: Lebewesen, deren Gene sich spontan durch äußere Einwirkung verändert hatten, die "mutiert" waren.

Obwohl sie ursprünglich keineswegs nur positiv besetzt war, nahmen die Mutanten ihre Bezeichnung schließlich sogar stolz an. Das Team, das Perry Rhodan aus ihnen zusammenstellte, wurde als "Mutantenkorps" berühmt und beliebt. Die eher akademischen Bezeichnungen "Psi-Begabte" oder "Paranormale" fanden höchstens in akademischen Kreisen Verwendung.

Ein Ändern dieses Terminus fand nicht statt, auch nicht, als man zunehmend Wesen begegnete, die keineswegs als Mutanten im klassischen Sinne gelten durften, angefangen beim Mausbiber Gucky und bei den "Anti-Mutanten", den Báalols. Doch sie alle nahmen die Bezeichnung mehr oder weniger gerne an. Der Begriff schliff sich ein, und spätestens mit der Second-Genesis-Krise, der ein hoher Prozentsatz an Mutanten zum Opfer fiel, verblasste er mehr und mehr, bis es sogar Wesen gab, die höchstens noch Gucky als solchen tituliert hätten.

Zum ersten Mal wurde am festgefügten Mutanten-Bild gerüttelt, als die Kartanin von M 33 auf den Plan traten. Die Kosmische Hanse übernahm von ihnen den Begriff des "Espers", der vor allem deswegen benutzt wurde, um ihren besonderen Status herauszustellen: Sie konnten ihre Psi-Fähigkeiten nämlich nur durch künstliche Stimulation (die Tränen N'jalas) ausüben. Nach 448 NGZ verschwand dieser Begriff aber ebenso wie die Psi-Gaben der Kartanin.

Erst nach dem Ende und der viele Jahrzehnte dauernden Überwindung der Dunklen Jahrhunderte, in denen der missratene Kosmokratensohn, dessen Kernidentität nur als "Monos" in die Geschichtsbücher einging, entwickelte sich eine Begriffsdiskussion, ausgehend vom parapsychologischen Schulungs- und Forschungszentrum der Venus. Die Galaktiker waren infolge der über Jahrhunderte währenden genetischen Manipulationen des Monos an den Wesen der Milchstraße sensibel geworden für den Begriff der "Mutanten". Die gezielt erschaffenen Geschöpfe mit massiven Psi-Kräften ebenso wie die als Gen-Müll titulierten Bionten brachten mit einem Mal ganz neue Kategorien ins Spiel.

Seither wurde - auch gemäß Galaktikums-Resoluion 2668/3 - der allgemeine Begriff der Psionten für psionisch begabte Lebewesen im galaktischen Bewusstsein verankert. Die Bezeichnung "Mutant" geriet immer mehr zu einer seiner ursprünglichen Bedeutung nahen Verwendung, wie die "Monochrom-Mutanten" zeig(t)en. Er wird heutzutage hauptsächlich auf solche Wesen angewendet, die ihre Psi-Kräfte durch genetische Manipulation oder spontane Mutationen erlangten.

Mutantenkorps

Das Symbol des Mutantenkorps ist ein von einer fluoreszierender Aura umgebenes Gehirn.

Von der First-Genisis-Krise sind nur Mutanten betroffen, deren Eltern eine Gen-Veränderung durch radioaktive Einflüsse erlebten:

Alle anderen Zellaktivatorträger, die dem Mutantenkorps angehören, unterlagen einer natürlichen Mutation und sind gegen die First-Genisis-Krise immun.

Da man Marshall zuletzt mit der Betreuung der erkrankten Mutanten beauftragte, beschränkt sich ab dem Jahr 2908 die Zahl der einsatzfähigen Mutanten auf sechs Personen. Nur vier Mitglieder des Mutantenkorps überleben den Ausbruch der Second-Genisis-Krise. Es handelt sich dabei um Gucky, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai und Iwan Iwanowitsch Goratschin.

Im Jahr 3430 ist die Blütezeit des terranischen Mutantenkorps vorüber. Viele der technisch führenden Zivilisationen verfügen über eine wirkungsvolle paramechanische Abwehr [PR-400, Seite 37].

Neues Mutantenkorps

Das neue Mutantenkorps wird erstmals im Jahr 3437 erwähnt (andere Quellen datieren die Gründung auf das Jahr 3440).

Zum Neuen Mutantenkorps gehören folgende Personen:

Lord Zwiebus und Alaska Saedelaere werden als Halbmutanten eingestuft und daher dem Mutantenkorps zugerechnet.

1331 NGZ:

Inoffiziell bilden Gucky, Trim Marath, Startac Schroeder und Benjameen da Jacinta den Kern ein neues Mutantenkorps [PR-2209, Seite 55].

Name Vorname Stand Fähigkeit(en) Eintritt Mutantenkorps Austritt Mutantenkorps Eintritt Overhead-Korps gestorben Anmerkungen
Adams Homer G. 1971 photographisches Gedächtnis November 1971 - - -  
Ataka Doitsu 1971 Telepath (Lauscher) November 1971 - - -  
Bradley Elmar 1981 Telepath und Hypno - - ? -  
Deegan Roster 1981 Telekinet - - ? - Stellvertreter des Overhead
Ellert Ernst 1971 Teletemporarier (Geist in Ort und Zukunft versetzen) November 1971 - - -  
Gecko Telekinet und Teleporter - - -  
Goldstein Samy 2043 Telepath ? Dezember 2043 - -  
Goratschin Iwan Iwanowitsch 1981 Zünder September 1981 - 1978 -  
Gucky 1975 Telekinet, Telepath und Teleporter 1975 - - -  
Harno 2044 Televisionskugel 2043 - - - Der Eintritt muß seit PR-83 vermutet werden; bestätigt in PR-91.
Ishibashi Kitai 1971 Suggestor November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Kakuta Tako 1971 Teleporter 4. September 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Kulman Jost 2040 Mikro-Optiker ? - ? - unbekannt, ob früher bei Overhead
Lloyd Fellmer 1971 Orter und Telepath November 1971 - - -  
Marshall John 1971 Telepath 4. September 1971 - - 04.03.2909 Chef des Mutantenkorps
Marten Laury 2039 Telepathin, Des- und Reintegratorin ? - - - Tochter von Anne Sloane und Ralf Marten
Marten Ralf 1971 Teleoptiker (mit Sinnen anderer wahrnehmen) November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Matsu Ishy 1971 Televisionärin (an ferne Orte sehen), Telepathin November 1971 - - -  
McMurray Freddy 1976 Teleporter - - 18. Juli 1976 2. August 1982  
Mercant Allan Donald 1971 leichter Telepath November 1971 - - -  
Michalowna Tatjana 1981 Telepathin, Hypno-Abwehr unbekannt, da Pause - ? - zeitweise nicht für Mutantenkorps aktiv
Monterny Clifford 1976 Hypno, Telepath - - 18. Juli 1976 - Gründer des Overhead-Korps
Noir André 1971 Hypno November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Okura Son 1971 Frequenzseher November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Seiko Tanaka 1971 Peiler (kann normale Funkwellen verstehen und ableiten) November 1971 - - -  
Sengu Wuriu 1971 durch feste Materie sehen November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Sikeron Ralph 2040 Ultra-Horcher (nicht-menschliche Frequenzspektren) ? - - August 2040  
Sloane Anne 1971 Telekinetin November 1971 - - - Stellvertreter von John Marshall
Toufry Betty 1971 Telekinetin und Telepathin November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
Tropnow Gregor 2040 Hypno September 1981 ? ? August 2040  
Tschubai Ras 1971 Teleporter November 1971 - - -  
Yatuhin Nomo 2040 Telepath September 1981 ? ? August 2040  
Yokida Tama 1971 Telekinet November 1971 - - 09.03.2909 Altmutant
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 Quelle(n):  Silberbände, PR-400, 408, 450, 2209, PR-Glossar 2335, 2441
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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler, Torsten Orth, PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 09.01.2000 - Letztes Update: 26.02.2009