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 Perry Rhodan
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Kreyfiss
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Der ständige Begleiter von Zheobitt, dem Galaktischen Mediziner, ist das Haustier Kreyfiss, ein Blender vom Planeten Ariga. Kreyfiss besitzt etwa die Intelligenz eines durchschnittlichen terranischen Schäferhundes. Er ähnelt einem terranischen Känguruh mit kurzhaarigem braunem Fell, hoppelt auf den kräftigen Hinterbeinen und ist 70 Zentimeter groß. Die Vorderläufe sind kräftig und enden in Krallen. Im Gegensatz zu einem Känguruh besitzt Kreyfiss allerdings keinen Schwanz. Die Bezeichnung Blender basiert auf einem höchst seltsamen Verhalten des Tiers: Blender von Ariga sind imstande, bei Gefahr ihren kompletten Hals und Schädel in eine innen im Rumpf liegende Körperfalte gleiten zu lassen. Kreyfiss erstarrt dann zu einem nutz- und bewegungslos im Raum liegenden Fellsack, dessen Strategie zur Gefahrenbewältigung allerdings außerhalb seines angestammten Ökosystems keinerlei Sinn ergibt.

Kreyfiss dient Zheobitt als wandelndes Biolabor, als permanenter Virenherd und Bakterienzuchtproband. Hunderte Male hat Kreyfiss schon kurz vor dem Tod gestanden, doch Zheobitt hat in einer ihm selbst unverständlichen Sentimentalität den kleinen Blender immer wieder vor dem Tod gerettet. Der Blender verfügt über rund zwei Dutzend zitzenartige Drüsen im Hals- und Schulterbereich, die sich bei entsprechender biomedizinischer Sachkenntnis geradezu programmieren lassen. Kreyfiss wurde von Zheobitt so manipuliert, daß jede der Zitzen eine andere im medizinischen Bereich nützliche Substanz produziert.

Eine dieser Drüsen ist mit einem knapp handtellergroßen biopositronischen Implantatchip verbunden und dient als Mikroproduktionsstätte für biomechanische Nanoroboter, die bei Bedarf aus Kreyfiss körpereigener Substanz synthetisiert werden können. In winzigen Depottaschen befinden sich stets eine ganze Reihe von verschiedenen Nano-Rob-Varianten früherer Produktionen, die bei Bedarf abgezapft oder freigesetzt werden können. Die Größe eines einzelnen Nano-Robs liegt etwa bei der eines Bakteriums; die Einzelroboter können sich aber auch zu größeren Clustern zusammenfügen und ihre Wirkung so verstärken. Zu tentakelartigen Auslegern verdrillte Molekülstränge dienen ähnlich den Geißeltierchen der Fortbewegung oder fungieren als Nano-Manipulatoren. Kontaktaufnahme sowie Programmierung des Chips und damit auch der Nano-Robs erfolgt überein spezielles akustisches Kodesystem, das allein auf Zheobitts Sprache reagiert.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2051
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee - Erstellt: 13.10.2002 - Letztes Update: 01.06.2008