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 Perry Rhodan
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Kantiran
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Aussehen [Bild Cover 2200]:

Kantiran ist schlank, 1,89m groß und 84 Kilo schwer. Die mandelförmige Kontur der Augen stammt er von seiner Mutter, unter dem rechten Auge hat er ein kleines, punktförmiges Muttermal. Aus der terranischen Linie hat er sein dunkles, kräftiges Haar und die wasserblonden Augen. Die Brustplatten stammen von der arkonidischen Seite.

22. Januar 1313 NGZ:

Kantiran da Vivo-Rhodan wird geboren und zu Pflegeeltern auf dem Agrarplaneten Creiff gegeben.

1313 - 1326 NGZ:

Kantiran verbringt seine Kindheit auf Creiff. Der Pflegevater heißt Weigel, die Mutter Arachya. Die Identität seiner wahren Eltern erfährt er nicht.

Schon auf Creiff leidet er unter dem Makel, dass er zur Hälfte terranischer Abstammung ist. In der Schule wird er als Bastard abgestempelt. Valizon da Taumhol, ein Mitschüler adeliger Abstammung, betrachtet Kantiran als seinen Lieblingsfeind, immer wieder wird Kantiran zum Ziel des Spotts. Dies endet erst, als ihm Kantiran die Nase bricht. Danach freunden sich die beiden an.

September 1326 NGZ (Eintrag im Glossar ist falsch, dass Datum wurde entsprechend PR-2200 berichtigt):

Ascari da Vivo besucht, in Begleitung des Kralasenen Shallowain, ihren Sohn, gibt sich ihm aber nicht zu erkennen. Von Ascari erhält er eine Art Sonnenbrille mit allerhand technischen Raffinessen. Sie stellt ihm in Aussicht, mit 14 Jahren nach Arkon zu kommen.

Kantiran entdeckt sein Talent, mit Tieren kommunizieren zu können. Im Isolierten Wald Creiffs zeigt sich Kantirans Fähigkeit zum ersten Mal. Hier begegnet er einem Crochen, der ihn unbehelligt lässt.

Beim Unterricht in terranischer Geschichte fasziniert Kantiran besonders die Person Perry Rhodan. Schon im Alter von 13 Jahren zeigt sich, dass Kantiran ein Autoritätsproblem hat. Ein klarer Befehl bringt den jungen Halbarkoniden oftmals dazu, genau entgegengesetzt zu handeln.

In den letzten Monaten vor seinem 14. Geburtstag hält sich Kantiran immer öfter im Isolierten Wald auf, wo er mit den Crochen spricht.

1327 NGZ:

Am 02.02.1327 NGZ, kurz nach seinem 14. Geburtstag, bringt ihn ein Schiff, wie angekündigt, nach Arkon. Sofort wird er in die Paragetha eingewiesen. Als Kadett teilt sich Kantiran ein Zimmer mit dem gleichaltrigen Thartem da Ariga.

Durch eine Untersuchung in der Paragetha stellt sich heraus, dass sich Kantirans Psi-Werte in der Region eines schwachen Mutanten bewegen. Gemäß der Epetran-Skala liegt Kantirans Intelligenzstufe bei 82,04 Lerc. Weitere Tests verlaufen erfolglos. Außer einem gegenüber der Norm um das Siebzigfache erhöhten Psi-Wert, kommt nichts heraus. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass Kantiran eine spätere Aktivierung des Extrasinns auf Grund der erhöhten Psi-Werte nicht überlebt. Nur eine höhere Weisung ermöglicht den Besuch der Paragetha.

Für seine Mit-Kadetten ist Kantiran Freiwild. In ihren Augen steht er als Bastard weit unter ihnen. Kantiran kann sich jedoch behaupten. Den Druck ein Außenseiter zu sein, kennt er schon seit Kindheitstagen. Auf Angriffe reagiert er kompromisslos, vor allem da er Dagor weitaus schneller als die anderen lernt.

Kantirans Wille sich einer Integration zu widersetzen, wird zum Problem. Außer seinem Zimmergenossen, hat er auf der Paragetha keine weiteren Freunde. Das er wegen seinem Verhalten von der Paragetha ausgeschlossen wird, verhindert allein ein Befehl Ascari da Vivos. Schließlich besorgt er sich doch Kontaktlinsen und neue Kleidung, färbt sich seine Haare, um wie ein Arkonide auszusehen.

Nach 100 Tagen in der Paragetha liegt sein Überlebenswert bei 62 von max. 100 Punkten. Kantiran darf die Schule weiter besuchen.

Seine Maskerade bringt ihm nicht viel. Seine Mitschüler erkennen den "Bastard" nicht als gleichwertig an. Nach dem Tod seines Zimmergenossen ist Kantiran allein.

In seiner kargen Freizeit hält sich Kantiran oft auf dem Wochenmärkten Shulukais auf. Bei einem seiner Besuche trifft er dort auf eine Kolonialarkonidin. Sofort verliebt sich Kantiran in die Unbekannte. Nichts lässt er unversucht, um sie kennen zu lernen.

Bei einer Trainingseinheit sieht er Shallowain wieder. In einem Trainigskampf bricht der Kralasene Kantiran beide Unterarme.

Endlich sind die Bemühungen des Halbarkoniden von Erfolg gekrönt. Wieder trifft er auf einem Wochenmarkt auf die schöne Unbekannte. Er folgt ihr und muss erfahren, dass sie die Leibschneiderin von Khilur da Ragnaari ist. Das Eis ist schnell gebrochen, Thereme und Kantiran werden ein Paar. Seitdem verbringt er seine Freizeit mit seiner großen Liebe. Zwischen den Lektionen zieht es Kantiran in die Bibliothek Paragethas. Fasziniert von Bostich I. und Perry Rhodan, arbeitet sich der Halbarkonide durch deren Lebensläufe. Ihm bleibt dabei nicht verborgen, dass sich deren Bild von der offiziellen arkonidischen Geschichte unterscheidet.

1328 - 1329 NGZ:

Auf der Paragetha entwickelt sich Kantiran zum gefürchteten Außenseiter, sein auf arkonidisch getrimmtes Äußeres ändert nach wie vor nichts.

Im Winter 1328 NGZ bekommen er eine Woche frei. Stillschweigend von den Leibwächtern geduldet, verbringt er sie bei Thereme. In dieser Woche schlafen die zwei erstmals miteinander. Ihre Liebe ist es, die Kantiran aufrichtet, die Last seiner Abstammung weniger schwer erscheinen lässt. Nach dem Urlaub beendet Kantiran seine arkonidische Maskerade. Das ihm eine ganze Periode die Freizeit gestrichen wird, macht ihm nichts aus, er fühlt sich unverletzbar. Gedanken an Thereme sind es, die ihm die notwendige Kraft verleiht er selbst zu sein.

Über Thereme lernt Kantiran den Fuertonen Mal Detair kennen. Mit der Zeit wird der Tierheiler, neben Thereme, Kantirans einziger Freund. Seine langsam erwachende Psi-Fähigkeit trainiert Kantiran im Umgang mit den Tieren aus Detairs Hospital.

1330 NGZ:

Zum 17. Geburtstag schenkt ihm Thereme eine selbst gefertigte Jacke mit breiten Schulterstücken. Das Leder der Jacke ist braun und abgeschabt, aber innen mit Fäden aus Ynkonit durchzogen. Unter mechanischer Last verhält sich die Jacke wie ein Körperpanzer. Das Leder selbst erweist sich als unverwüstlich.

Detair schenkt ihm ein Tarox-Marder namens Kehmi. Kehmi wird Kantirans ständiger Begleiter. Seine Haltung in der Paragetha ist möglich, da Kantiran ein Einzelzimmer hat. Ist Kantiran unterwegs, liegt Kehmi meist, wie ein dicker Schal oder ein Kragen aus Pelz, über dessen Schultern. Fortan ist Kehmi sein spezieller Trainingspartner, um seine Psi-Fähigkeit zu schulen.

Als Jahrgangsbester nimmt er an einem Ausflug nach Arkon III teil. Dort trifft er auf den Mascanten Kraschyn. Kantiran hat Perry Rhodans Lebenslauf ausführlich studiert, als er am 04.04.1330 NGZ in Mirkandol den Residenten persönlich kennen lernt (Anmerkung: ohne zu ahnen, dass er vor seinem Vater steht).

1331 NGZ:

Am 30. Januar 1331 NGZ findet Kantiran seine geliebte Thereme tot in ihrem Schlafzimmer. Sie wurde das Opfer von Trevipern. Kurz darauf muss Kantiran nach Iprasa. Am 6.2.1331 NGZ begibt er sich darum an Bord des schuleigenen Ultraleichtkreuzers PAR-02. Sein körperlicher Zustand wird zu diesem Zeitpunkt auf 93 von maximal 100 Punkten taxiert.

Trotz einiger Probleme absolviert Kantiran alle drei Prüfungen erfolgreich (3. Prüfung erfolgte am 06.04.1331 NGZ), kann sich schon jetzt als Tai-Laktroten bezeichnen.

Auf Geheiß des Imperators unterzieht man Kantiran der Ark'Summia. Trotz aller medizinischen Bedenken, wird bei ihm der Aktivierungsprozess durchgeführt. Dabei verliert der Halbarkonide das Bewusstsein.

Erst 3 Monate später kommt Kantiran wieder zu sich. Im August 1331 NGZ holt ihn Mal Detair aus einer Spezialklinik in Shulukai ab. Die Aktivierung schlug fehl. Allerdings bewirkt die Prozedur einen Sprung der Psi-Werte. Sie bewegen sich jetzt knapp innerhalb der Mutantenskala. Erstmals vernimmt er die Anwesenheit vieler Tiere in seiner Umgebung in Form primitiver Gedanken und reiner Sinneseindrücke. Auf eine nicht näher definierte Weise kann Kantiran nun primitive Gedanken lesen und Tieren suggestiv seinen Willen aufzwingen. Bei intelligenten Lebensformen versagt seine Psi-Fähigkeit gänzlich. Er selbst bezeichnet seine Begabung als Instinkt-Telepathie. Zu Beginn kann er nur Tieren befehlen, solange sie in seinem Sichtfeld sind. Nur in Extremsituationen vermag er Tieren außerhalb seines Sichtbereichs Befehle zu geben.

200 Jobangebote aus der arkonidischen Wirtschaft beachtet Kantiran nicht. Er nimmt vielmehr die Nachforschungen über Theremes Mörder wieder auf. Doch Shallowain ist verschwunden. Kantirans Weg führt ihn schließlich zu Ascari da Vivo. Im Gespräch klärt sie ihn darüber auf, was der Imperator für seinen weiteren Lebensweg geplant. Bei dieser Gelegenheit stiehlt er einen Datenkristall.

Erst durch die Auswertung des Kristalls erfährt Kantiran, wer seine Eltern sind. Ascari da Vivo und Perry Rhodan. Als Fötus wurde er dem Mutterleib entnommen und in vitro zur Geburtsreife gezüchtet. Geboren wurde er schließlich am 22.01.1313 NGZ (= 33. Prago der Coroma 21.430 da Ark) in der kristallimperialen Araith-Klinik des Thek-Laktran. In der 6. Woche wird an seine Pflegeeltern übergeben.

Die Wahrheit über seine Herkunft ist ein weiterer schwerer Schock für den Jungen. Mit jeder Minute schwindet seine Bindung an Arkon. Im gleichen Maß wächst in ihm ein brennender Hass auf seine Mutter und Shallowain. Es kommt zu einem erneuten Treffen. Dabei konfrontiert er seine Mutter mit seinen Erkenntnissen.

Als diese gesteht, Theremes Tod befohlen zu haben, hetzt er Kehmi auf seine Mutter. Der Tarox-Marder überlebt die Folgen des Angriffs nicht. Danach flüchtet der Sternenbastard vom Tatort. Schuldig fühlt er sich nicht.

Mit Mal Detair plant er seine Flucht von Arkon. Noch am 28.08.1331 NGZ fliehen sie an Bord der GELTAN XIII. Als er sich einiger Springer erwehren muss, reagieren anerzogene Reflexe. Er tötet sie ohne zu überlegen.

Trotz aller Ereignisse fühlt sich Kantiran noch als Arkonide, gleichzeitig aber auch als Bastard. Nun weis er nicht mehr, was er mit seinem Leben anfangen soll. Im Kristallimperium ist er ein Gejagter. Auch machen es ihm seine Erlebnisse unmöglich, sich künftig auf die Seite des Imperators zu stellen. Erstmals denkt er daran, ob er sich an seinen Vater wenden soll. Von der Zeit auf Arkon I ist ihm nur Theremes Jacke geblieben.

Am 29.08.1331 NGZ betritt er, zusammen mit seinem Begleiter, die Freihandelswelt Taloris. Sein Hass auf Shallowain wird zu einem deutlichen Tötungswunsch. Mit seinen finanziellen Mitteln rüstet er sich zum Kampf gegen Shallowain. Letztendlich bleibt ihm jedoch nichts anderes übrig, als mit Detair einen Tag später per Transmitter vor Shallowain zu flüchten.

Zielort des Transmitters ist Quovan-7. Von hier aus geht es weiter nach Reno 25. Dort ersteht Kantiran die DIRICI. Er beschließt endlich seinen wirklichen Vater kennen zu lernen.

Am 01.09.1331 NGZ erreichen Kantiran und Mal Detair das Sol-System. Sie geben sich als Touristen aus, die auf Terra die Hochzeit des Jahrhunderts miterleben wollen. Noch am gleichen Tag sucht er Perry Rhodan in der Solaren Residenz auf. Er offenbart ihm, dass er sein Sohn ist, erzählt ihm seine bisherige Lebensgeschichte.

Im Gegensatz zu seiner Mutter akzeptiert ihn sein Vater. Dessen Haltung ist es, die Kantiran Trost spendet. Das er auf Terra als Fremder freundlich empfangen wird, führt dazu, dass er sich dort durchaus wohl fühlt.

Mit seinem Vater reist er nach Hayok, als dort am 2.9.1331 NGZ die Sterne Jamondis erscheinen. Dennoch fällt es ihm schwer Vertrauen zu seinem leiblichen Vater zu finden.

Er reagiert sehr emotional auf die Absage, als es um die Reise nach Jamondi geht. Wollte er doch seinen Vater davon überzeugen, in ihm einen würdigen Sohn zu haben, um so der Einsamkeit zu entfliehen. Aus Trotz verlässt er mit Mal Detair das Flaggschiff der LFT. Detair und er müssen wegen der Hyperimpedanz auf Hayok notlanden. Kantiran macht sich selbst zu einem Außenseiter, indem er sich zu sehr von seinen Gefühlen leiten lässt [PR-2208, Seite 4].

Auf Hayok entdeckt Gucky Kantirans Psi-Fähigkeit. Nach einigem Zögern nimmt der Halbarkonide Guckys angebotene Hilfe an. Unter der Anleitung des Ilts trainiert er seine psionisches Talent (Kantiran sucht sich dabei zwei Stämme Zwerg-Dwarmaris, max. 1 Millimeter große Insekten, denen er seinen Willen aufzwingen und ständig mit sich führen kann. Er trägt sie in zwei Holstern, die sich an seine Hosenbeine heften lassen.).

Kantiran und Detair verlassen, gemeinsam mit der Besatzung des SPEICHERS, den Planeten Hayok. Die nächsten 50 Tage verbringen die beiden in relativer Sicherheit der PRAETORIA. Dann flüchten sie aus dem Schiff und kehren nach Hayok zurück. Ziel ist es, Shallowain zu finden. Vermehrt träumt der Halbarkonide von seiner ermordeten Gefährtin.

Am 27. Januar 1332 NGZ erfüllt sich Kantirans Wunsch auf Rache. In einem Zweikampf unterliegt der Mörder Theremes. Kantiran gibt dem Tötungsdrang nicht nach. Mit dem Sieg über Shallowain vergeht der Drang nach Rache. Im Traum der folgenden Nacht nimmt Kantiran Abschied von Thereme (Anmerkung: Durch den Verlust seines Handlungsmotivs fällt Kantiran in ein Loch, da er nicht weis, was er nun mit seinem Leben anfangen soll. Momentan bleibt ihm nur der Hass auf seine Mutter.).

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 Quelle(n):  PR-2200, 2201, 2202, 2203, 2208, 2224, 2227, PR-Glossar 2232, 2233
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 28.12.2004 - Letztes Update: 01.06.2008