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Daellian, Malcom Scott
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Am 23.05.1301 NGZ wurde Malcom Daellian in Monggon-Ost geboren. Einst galt der Terraner als einer der hoffnungsvollsten terranischen Wissenschaftler. Sein Spezialgebiet war die angewandte veraltete Basistechnologie. Schon als Kind begeisterten ihn altterranische Wissenschaftsgrößen, gefördert wurde dies von seinen terranostalgischen Eltern.

An der Universität von Terrania belegte er im Jahr 1319 NGZ die Fächer Hyperphysik und Raumfahrttechnik. Im Jahr 1323 NGZ verfasste er seine Diplomarbeit über das Thema "vernachlässigte Halbraumtechnik". Ein Jahr später promovierte er (Thema: Technologie unter dem Blickwinkel eines erhöhten Hyperphysikalischen Widerstands). Sein Abschluss ist der eines Dr. sc. hyp., (also scientiae hyperphysicorum).

Erste Kontakte zu den derzeitigen terranischen Größen der Wissenschaft knüpfte Daellian im Verlauf des Jahres 1325 NGZ. Er war unter anderem an der Entwicklung des Prototyps des Hawk-I-Konverters beteiligt.

Vor seinem Durchbruch trat Malcom Daellian zum 01.07.1330 NGZ in die Neue USO ein. Zunächst im aktiven Dienst wurde Daellian später als hochstehender QuinTech eingesetzt. Der Terraner gehörte zur Besatzung eines Raumschiff, das am 14.01.1331 NGZ durch ein missglücktes Experiment verunglückte. Dabei wurde der Körper des knapp dreißigjährigen Wissenschaftlers schwer verletzt. Nur die sofort eingeleitete Reanimierung holte Daellian ins Reich der Lebenden zurück. Seitdem ist er in seinem verbrannten, strahlenverseuchten Rest seines Körpers gefangen. Er selbst sagt über sich, dass er ein lebender Toter ist.

Was von seinem Körper noch übrig ist, ist in einem Regenerationstank untergebracht. Der Medotank hat die Form eines aufgestellten Achteckprismas. Allerdings ist die Oberfläche extrem stark abgeschrägt, so dass die vordere Kante noch unter der halben Höhe des Tanks liegt. Aus der Schnittfläche ragt eine ockerfarbene Pyramide hervor. Der Rest des Tanks schimmert bläulich kristallin. Es handelt sich bei dem Material um ein Komposit-Verbundstoff aus Panzertroplon, Ynkonit-Granulat und Metallplastikfasern. Daellian kann die Transparenz variieren, so dass man den Rest seines Körpers in der Flüssigkeit schwimmen sehen kann. Es ist kein schöner Anblick. Das Gesicht ist nicht mehr als eine vernarbte Gewebe mit leeren Augenhöhlen. Der Rumpf nicht mehr als eine aufgequollene, verbrannte, zuckende Masse. Von der zerschmetterten Schädeldecke ist nichts geblieben. Statt dessen wird das Gehirn von einer transparenten Haube umschlossen, einer SERT-Haube. Mit der SERT-Haube kann Daellian die Technik des Regenerationstanks steuern. Ein Prallfeld ermöglicht ihm die Navigation. Bewegt Daellian seinen Regenerationstank normalerweise vorsichtig, offenbart sich sein Überlebensbehälter im Gefahrenfall Geschwindigkeit und Durchschlagskraft eines Kampfroboters. Zu der technischen Ausstattung gehört auch ein Individualschirm.

Aus den beiden Seiten des Medotanks ragen Haltegriffe gleichende Gebilde eine Handspanne weit nach außen. Von ihnen hängt jeweils eine dreiteilige Struktur herab, die eine Art Armmechanismus darstellt. Was auf den ersten Blick unästhetisch und veraltet aussieht hat Sinn und Zweck. Die beiden Arme bestehen aus Mikrofasern (die für normale Terraner völlig unerschwinglich sind), die ihre Struktur gedankenschnell verändern können. Daellian kann daraus Arme, Hände und Finger von geschmeidiger Präzision formen, die trotz ihrer Beweglichkeit und Kraft, exzellente feinmechanische Werkzeuge sind. Dank der reißfesten Mikrofasern ist ein Hantieren in völliger Dunkelheit möglich, da diese, wie Glasfaser, auch Licht leiten können.

So gut es geht, versucht er den Schlaf zu vermeiden. Mit ihm kommen Alpträume, die ihn den Unfall immer wieder durchleben lassen. Nach dem Erwachen braucht Daellian stets einige Augenblicke um zu sich zu finden. Während des Schlafs erlischt seine mentale Kontrolle über die SERT-Haube.

Eine genetische Reproduktion ist aufgrund der schweren Strahlenverseuchung nicht möglich, die DNS umfassend geschädigt. Jeder Versuch aus Daellians Zellgewebe einen neuen Körper zu klonen, endet in einer sofortigen explosionsartigen Zellwucherung. Daher war es das Ziel der Wissenschaftler, dass Gehirn in einen Roboter zu verpflanzen (nach dem Vorbild S. M. Kennon). Daellian fürchtet jedoch durch diesen Schritt seine Identität zu verlieren und lässt sich auf Kosten der Neuen USO nach Terra verlegen. Seitdem dient ihm der Medotank gleichzeitig als Gefängnis und Ersatzkörper.

Über Monate hinweg verharrt Daellian tatenlos in seinem Regenerationstank. Bis zu dem Tag, an dem ihn Homer Adams und Myles Kantor überreden den Posten des Direktors der Waringer-Akademie zu übernehmen. Als USO-Spezialist legt er nach wie vor Wert auf eine respektvolle Anrede, wie es bei der Neuen USO üblich ist. Die oberste Aussichtsterrasse des Haupttropfens erklärt er zu seinem persönlichen Büro. Beim Einsatz seiner Mittel ist Malcom Daellian nicht wählerisch. Direkt und kompromisslos geht er vor. Schonungslos kritisiert er die Studenten der Waringer-Akademie, fordert deren Leistungsgrenzen heraus. Oft genug tritt er polternd auf, verletzt seine Mitmenschen mit zynischen Bemerkungen.

Anstelle seines Regenerationstanks kann er für die Umwelt einen Körper projizieren, der den Tank vollständig verbirgt. In der Waringer-Akademie tritt der Direktor mitunter als gutaussehender, knapp 2 Meter großer Mann auf. Dieser ist athletisch gebaut, mit schwarzen Haaren und über der Nasenwurzel zusammengewachsenen Augenbrauen und stahlblaue Augen. Das Kinn hat ein markantes Grübchen.

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 Quelle(n):  PR-2220, PRK-2221
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 27.03.2005 - Letztes Update: 01.06.2008