Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Projekte
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
2102
Transparentes Pixel

Februar 2102:

Eine Reihe besonders ausgewählter Raumfahrer der Solaren Flotte wird mit geheimen Befehlen nach Luna abkommandiert. Dort werden sie ebenso vielen wie strengen Sicherheitskontrollen unterworfen, ohne zunächst zu wissen, was sie hier erwartet. Tatsächlich bilden die ausgewählten Personen die Besatzung des ersten terranischen Testraumschiffes mit Linearantrieb, des Schweren Kreuzers FANTASY.

04.03.2102:

Im Bereich der automatischen Bandstraßen auf Luna, in einer Nachbarhalle des Hangars der FANTASY, wird der Agent Zartus von Sergeant Rodzyn entdeckt, der hierfür mit einem Deflektorschirm ausgerüstet ist. Bei seiner Flucht gerät Zartus jedoch auf ein Förderband, das ihn in einen Abschnitt führt, in dem Thermoplast bei 1.256°C versprüht wird - was seinen Tod zur Folge hat. Damit werden auch die gestohlenen Unterlagen, die Zartus auf Mikrofilm bei sich trägt, vernichtet.

Als eines der letzten Besatzungsmitglieder der FANTASY trifft kurz vor deren Start zum Langstreckentest auch Leutnant Brazo Alkehr ein. Seine erste Begegnung mit Perry Rhodan endet mit einem Sturz vor dem Administrator, den Alkehr zunächst für einen Angehörigen des Wartungspersonals hält.

Ziel des Langstreckenfluges soll eine große rote Sonne ohne Namen am Rand des Milchstraßenzentrums sein, 42.180 Lichtjahre von Terra entfernt. Zu diesem Zeitpunkt hat die FANTASY bereits einige Raumflüge hinter sich - Kurzstrecken von 3.000 bis 10.000 Lichtjahren, bei denen sich das neue Triebwerk bereits bewährt hat. Darüber hinaus soll im heutigen Einsatz auch die Geschwindigkeitsgrenze des Linearantriebs bestimmt werden, die nach der bisherigen Erprobung bei fünfundzwanzigmillionenfacher Lichtgeschwindigkeit liegt. Neben Perry Rhodan sind bei diesem Flug auch Reginald Bull und mehrere Mutanten an Bord, darunter der Mausbiber Gucky und John Marshall.

Das Manöver der FANTASY gelingt zunächst einwandfrei. Daher wird versucht, die Triebwerke durch zusätzliche Stützmasseneinspritzung zu noch höheren Leistungen anzutreiben. Als die FANTASY bereits in der Nähe des Milchstraßenzentrums ist, taucht aber überraschend eine große gelbe Sonne vor dem Schiff auf. Da für ein Ausweichmanöver keine Zeit bleibt, und das Abschalten des Kompensationskonverters zu einer Rückkehr in den Normalraum inmitten der Sonne führen könnte, kommt es zur Kollision des Linearschiffes mit dem Stern. Unter physikalischen Bedingungen, die bislang nicht einmal theoretisch bekannt sind, durchstößt die FANTASY wie ein Raketengeschoß die weißglühende Atmosphäre der Sonne und stößt schließlich in den glutflüssigen Kern vor, der von dem Schiff ebenfalls überwunden wird. Noch bevor das Kompensationsfeld aufgrund totaler Überlastung in sich zusammenfällt, ist die FANTASY der lodernden Sonnenatmosphäre bereits wieder entronnen.

Doch der Vorgang bleibt nicht ohne Folgen; beim schnellen Durchflug lösten sich aus dem Sonnenkern gewaltige Materiemassen, die nun zusammen mit dem Linearschiff in den freien Raum geschleudert werden. Obwohl mehr als 99 % der Masse schließlich zurückbleibt, reißen die sich aufbauenden Normalschutzschirme doch einen kleinen Rest mit sich, der das Schiff gefangenhält. Während die FANTASY noch mit halber Lichtgeschwindigkeit dahinrast, beginnt sie zu rotieren. Die FANTASY steuert jetzt auf eine blaue Sonne zu, die viele Lichtjahre von dem gelben Kollisionsstern entfernt ist. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand an Bord, daß im Augenblick des Zusammenstoßes eine ungewöhnliche Transition stattgefunden hat, und daß der neue Steuerkurs des Schiffes kein Zufall ist; die FANTASY folgt vielmehr verwandten energetischen Ausstrahlungen.

An Bord kommt es zu einem Kurzschluß in den Kraftwerken, wodurch die Besatzung von zunehmenden Andruckkräften befallen wird. Durch Abschaltung seines Mikrogravitators gelingt es jedoch dem epsalischen Kommandanten Claudrin, die Notfallautomatik in Betrieb zu setzen. Danach steht fest, daß die FANTASY sich inmitten einer rotierenden, rasch abkühlenden Materiewolke befindet, in der keine Kernreaktionen mehr stattfinden. Eine optische Sicht ist unmöglich, da die Rotglut das gesamte Schiff umhüllt. Nun muß ein Weg gefunden werden, die noch weiche und nachgiebige Masse zu durchstoßen, bevor sie völlig erkaltet. Kalup schlägt vor, mit Hilfe der Bordgeschütze die Schale aufzuschießen, doch das Manöver gelingt nicht - der Beschuß läßt Kernprozesse entstehen, so daß die entstehende Lücke in der Masse sofort wieder mit reagierenden Gasmassen aufgefüllt wird. Durch die Feuerstöße angeregt wird die Sonnenmasse außerdem immer heißer. Rhodan will daher versuchen, mit einem Linearmanöver zu entkommen, obwohl die Gefahr der Verdampfung des Schiffes besteht, falls das Abschalten des Kompensationsfeldes und der Aufbau des Schutzschirmes nicht im gleichen Augenblick erfolgen.

Die Rotation der FANTASY wird aufgehoben, und das Manöver gelingt - das Schiff fällt nach nur fünf Sekunden Linearflug wieder in den Normalraum zurück. Dabei kommt es jedoch zu einer spürbaren Fahrtverzögerung, und nach dem Austritt sieht man vor sich eine riesige blaue Sonne mit beachtlich großer Planetenfamilie. Der Raum um diese Sonne weist einen leicht bläulichen Schimmer auf - offenbar ist das gesamte System von einem Schutzschirm umgeben. Dieser Schutzschirm ist für die Verzögerung verantwortlich und scheint mit dem Kompensationsfeld des Linearantriebs artverwandt zu sein, sonst wäre die FANTASY zurückgewiesen oder gar vernichtet worden. Aufgrund des Erscheinungsbildes bezeichnen die Terraner das System nunmehr auch als "das Blaue System".

19 Stunden sind seit dem Start der FANTASY von der Erde vergangen, als man in etwa 18 Lichtstunden Entfernung laufend Strukturerschütterungen anmißt. Rhodan läßt die FANTASY Kurs auf die Quelle der Erschütterungen nehmen, den fünften Planeten des Systems. Dort begegnet man einer erdähnlichen Welt, auf der jedoch die bemannte Raumfahrt unbekannt zu sein scheint; nicht einmal Nahverbindungsboote zu den beiden Monden werden entdeckt. Rhodan gibt dem Planeten den Namen Sphinx, um damit seinen rätselhaften Charakter zu dokumentieren.

Als sich die FANTASY Sphinx weiter nähert, wird als eigentlicher Ausgangspunkt der Erschütterungen ein merkurgroßer Mond des Planeten ausgemacht, der ebenfalls eine für Menschen atembare Lufthülle besitzt. Das Linearschiff steuert nun diesen Himmelskörper an, den Rhodan auf den Namen Ramses tauft. Doch entgegen den Erwartungen erfolgt von dort keine Reaktion - kein Geschützfeuer, kein Funkspruch, kein Abfanggeschwader. Fast zwei Stunden lang umkreist die FANTASY den Mond, und während dieser Zeit stellen die Telepathen fest, daß es auf Ramses viele Millionen denkender Lebewesen gibt. Klare Gedankenimpulse können sie allerdings nicht auffangen. Auch Funkanrufe der Terraner bleiben unbeantwortet. Auf der Oberfläche werden rätselhafte Leuchterscheinungen beobachtet, und Rhodan befiehlt nun die Landung. Doch selbst jetzt scheint sich niemand für das mit donnernden Triebwerken niedergehende Raumschiff zu interessieren. Die Strukturtaster schlagen dagegen so heftig an, daß sie abgeschaltet werden müssen. Gleichzeitig registriert die Energieortung die Existenz mächtiger Kraftwerke, deren Strom ausreichen würde, um einige hunderttausend Superschlachtschiffe mit Energie zu versorgen. Dies in Kombination mit dem völligen Fehlen der Raumfahrt bringt Rhodan auf den richtigen Gedanken - Ramses scheint identisch zu sein mit einer riesigen Transmitterstation, dank derer die Bewohner des Systems offenbar auf Raumfahrt im üblichen Sinn verzichten können.

Nach der Landung werden die bereits während des Anflugs mit der Röntenkanone gemachten Fernaufnahmen ausgewertet - und führen zur Entdeckung eines arkonidischen Skeletts bei den Fremden, wenngleich der typisch albinotische Einschlag weißer Haare und roter Augen fehlt. Die Verwandtschaft steht damit fest, und Rhodan ist sofort davon überzeugt, daß die Fremden Vorfahren der Arkoniden sind, nicht etwa Nachkommen derselben. Für einen kurzen Augenblick gelingt es dann John Marshall, die Gedanken eines Fremden zu erfassen. Demnach halten sie die Besatzung der FANTASY für Arkoniden, die vermutlich nach dem Auffinden uralter Unterlagen mit den Positionsdaten des Systems gekommen sind, um sich die Heimat ihrer Vorfahren anzusehen. Da somit eine Verwandtschaft besteht, greift man auch nicht an, gibt aber durch eine gewisse Ignoranz zu verstehen, daß man an einem Kontakt nicht interessiert ist.

Daraufhin schleust Rhodan mit drei Shifts aus, und 30 Mann verlassen die FANTASY. Um die Fremden in ihrem Glauben zu belassen, wird angeordnet, sich außerhalb des Schiffes nur der arkonidischen Sprache zu bedienen. Währenddessen versucht der Regierende Rat der Akonen herauszufinden, wie es der FANTASY gelingen konnte, den systemumspannenden Energieschirm zu durchdringen. Mit der Ausschleusung der Flugpanzer steht für die Akonen aber das Urteil über die Besucher bereits fest; gute Sitten und Gebräuche scheinen diese "Arkoniden" nicht mehr zu kennen. Verwunderlich erscheint ihnen nur die fehlende körperliche Degeneration, wie sie für Arkoniden typisch ist. Dennoch sind sie als entartet und minderwertig einzustufen - und daher ist für ihren raschen Abflug zu sorgen.

Nur wenige hundert Meter von einer der großen Leuchterscheinungen landet Rhodan mit seinen Fahrzeugen. Ein kurzer Rundblick verdeutlicht, daß man sich auf einem gigantischen Verladebahnhof befindet, der als Transportmittel Transmitter in Torbogenform verwendet - ganz im Gegensatz zu der auf Terra gebräuchlichen Art der Käfigkonstruktion.

Der Regierende Rat von Akon schickt die Galakto-Soziologin Auris von Las-Toór zu den terranischen Panzern, um die Besucher darüber zu informieren, daß sie hier nicht willkommen sind. Doch als ihr Gleiter hält, glaubt Rhodan, daß dieses offensichtlich überlegene Volk nun die Geduld verliert, und befiehlt daher die Rückkehr zur FANTASY. Das Schiff startet sofort und nimmt Kurs auf den Planeten Sphinx - Rhodan will mehr über die akonische Raumfahrt wissen, denn er vermutet, daß man hier schon lange die Technik des Linearfluges beherrscht; die Tatsache, daß die FANTASY den systemumspannenden Energieschirm durchfliegen konnte, spricht seiner Meinung nach dafür. Tatsächlich wird auf Sphinx ein Raumhafen entdeckt, auf dem die FANTASY nun demonstrativ landet. Ein kleiner Erkundungstrupp unter Leutnant Sikhra wird ausgeschickt, außerdem der Mausbiber Gucky. Dennoch scheitert der Versuch einer Kontaktaufnahme mit den Akonen auch hier. Immerhin stellt man aber fest, daß die Akonen tatsächlich über betriebsklare Linearschiffe in unterirdischen Hangars verfügen. Das Kompensatorfeld ihrer Antriebe ist jedoch sehr viel ausgereifter als das der FANTASY. Damit ist sofort Rhodans Interesse geweckt, denn es zeichnen sich ungeahnte Möglichkeiten zur Fortentwicklung der terranischen Neukonstruktion ab. Doch ohne Kontaktaufnahme muß dies ein Traum bleiben.

Überraschend tauchen an der Bodenschleuse der FANTASY zwei Fahrzeuge auf, und der Kommandant wird aufgefordert, für eine Besprechung aus dem Schiff zu kommen. Gleichzeitig meldet die Ortungszentrale des Linearschiffes undefinierbare Echos, die offenbar aus dem Inneren des Schiffes kommen. Rhodan beschließt, zunächst der Aufforderung zu folgen und verläßt zusammen mit Reginald Bull, Oberst Claudrin, Leutnant Nolinow und John Marshall das Schiff. Wieder ist es Auris von Las-Toór, die die Terraner hier erwartet, und sie erinnert Perry Rhodan unwillkürlich an seine verstorbene Frau Thora. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die Terraner noch nicht, daß sich in dem zweiten Gleiter ein akonischer Schaltbildtaster befindet, der auf Weisung des Regierenden Rates der Akonen die Positionsdaten des Sol-Systems und viele weitere Daten ausliest und gleichzeitig auch Manipulationen vornimmt. Während Rhodan darüber belehrt wird, daß er die Anstandsregeln der frühen arkonidischen Vorfahren nicht zu würdigen weiß, und daß es nur aus diesem Grund notgedrungen zu einem persönlichen Kontakt kommt, werden die aus dem Zentralrechner der FANTASY ausgelesenen Daten dem Regierenden Rat vorgelegt. Dort vergleicht man die Positionsdaten des Heimathafens der FANTASY mit der Position des Arkon-Systems - und die Akonen erkennen, daß sie es offenbar nicht mit ihren einstigen Kolonisten zu tun haben. Daraufhin werden mit Hilfe des Schaltbildtasters Manipulationen am FANTASY-Rechner durchgeführt, die den Terranern zum Verhängnis werden sollen.

Auris erhält von ihren Begleitern Nachricht über die Ergebnisse des Schaltbildtasters - und vernachlässigt darüber kurz ihren geistigen Abwehrschirm. John Marshall warnt Rhodan, der daraufhin die Triebwerke der FANTASY anlaufen läßt. Rhodan kündigt der Akonin noch an, daß man sich wiedersehen wird - was Auris jedoch kategorisch ausschließt. Während sie sich mit ihren Begleitern zurückzieht, beginnt die Besatzung der FANTASY langsam zu erstarren; das Schiffsinnere wird von einem sich allmählich ausbreitenden grünen Leuchten umwabert, einer unbekannten Waffe. Zunächst sind die Zentrale und der Maschinenraum betroffen. Man erkennt schnell, daß es sich um eine planmäßig gesteuerte Molekülumwandlung aller Organismen an Bord handelt, eine Art Starrkrampf, der zwar den Körper lähmt, den Denkvorgang aber nicht unterbindet. Telepathisch informiert John Marshall daher den in der Zentrale sitzenden Gucky, mit Hilfe seiner telekinetischen Kräfte einen Notstart auszulösen. Dann werden auch Rhodan und seine Begleiter von dem Umhüllungsfeld erfaßt, und es wird still in dem Linearschiff - nur die startbereiten Maschinen laufen noch.

Akonische Roboter erhalten den Auftrag, die Besatzung der FANTASY aus dem Schiff zu holen. Völlig überraschend für die Akonen gelingt es dem Mausbiber jedoch mit letzter PSI-Kraft, den Schalter der Notautomatik umzulegen, ehe er das Bewußtsein verliert. Der Programmierung folgend startet die FANTASY sofort mit Maximalwerten. Einige akonische Roboter werden dabei erfaßt und vernichtet. Ein einziger Energiestrahl folgt noch der FANTASY, dann ist das Schiff bereits außer Reichweite der akonischen Geschütze. Damit verläßt der Kreuzer auch den Wirkungsbereich des Grünen Leuchtens, und das Gefühl kehrt allmählich in die Glieder der Besatzung zurück. Oberst Claudrin übernimmt die Steuerung und nimmt Kurs auf eine willkürlich gewählte, kleine gelbe Sonne. Dann durchstößt die FANTASY den blauen Schutzschirm des Akon-Systems.

Der terranische Handelsfrachter LIZARD startet von der Erde - offiziell mit einer Ladung Teddybären nach Tuglan. In Wirklichkeit fliegt Kapitän Graybound, bekannt für den Transport illegaler Waren, den Planeten Glatra III an. Auf dem Weg dorthin wird die LIZARD jedoch von einem terranischen Überwachungsschiff entdeckt - und da Tuglan in entgegengesetzter Richtung zu Glatra III liegt, will der terranische Kommandant die Ladung der LIZARD überprüfen. Graybound entschließt sich zur Flucht, und als das Prisenkommando bereits unterwegs ist, entkommt die LIZARD mit einer Nottransition - und so kann Graybound auch diesmal wieder nichts nachgewiesen werden.

Einige Stunden nach dem Abflug aus dem System der Akonen ereignet sich innerhalb der Kalup-Anlage der FANTASY eine Explosion. Fast der gesamte Maschinenraum wird zerstört, das Linearschiff fällt in den Normalraum zurück und es kommt zum Vakuumeinbruch. Antriebs- und steuerlos treibt das Experimentalschiff im Raum. Kurz darauf steht fest, daß es unter der Besatzung wohl mehr als 100 Opfer gibt. Die Schiffsführung vermutet sofort, daß es sich um einen Sabotageakt der Akonen handelt, die offenbar ihre Existenz auch weiterhin geheim halten wollen.

Aufgrund der schweren Schäden ist man gezwungen, das Schiff aufzugeben. Nur ein kurzer Hyperfunk-Impuls kann abgesetzt werden, ehe auch dieses System ausfällt. Danach können nur noch Signale über Normalfunk ausgestrahlt werden, doch darüber macht sich Rhodan keine Sorgen, denn in diesem Sektor patrouillieren Schiffe der Solaren Flotte.

Bei der Untersuchung der Beiboote wird dann festgestellt, daß nur eine einzige Space-Jet flugfähig ist, alle anderen wurden durch die Explosion zerstört - sie standen genau in Fluchtrichtung der sich ausdehnenden Gewalten. Notgedrungen zwängen sich daher die 82 Überlebenden des Schiffes in das kleine Boot und nehmen Kurs auf eine gelbe Normalsonne, die nur drei Lichtstunden entfernt ist, und die auch Planeten zu besitzen scheint.

Nachdem die FANTASY explodiert ist, stellt man auch an Bord der Space-Jet Schäden fest. Der Hyperantrieb darf nicht benutzt werden, der Hyperfunk ist ebenfalls ausgefallen. Selbst der Normalantrieb scheint beschädigt zu sein. Daher versucht man nun schnellstmöglich eine Notlandung auf dem zweiten Planeten des unbekannten Sonnensystems, der aber wenigstens eine atembare Atmosphäre besitzt. Die Landung gelingt, und die Überlebenden der FANTASY beginnen sich für ihre Umgebung zu interessieren; außerdem soll der Antrieb der Jet repariert werden. Der Planet scheint unbewohnt zu sein, weist keine Kontinente oder Meere auf, keinerlei Landmarken, nur eine leicht gewellte, graue Oberfläche, die sich von einem Horizont zum nächsten erstreckt. Der Boden erscheint seltsam weich und ist lauwarm, wie eine Lederhaut. Dann wird festgestellt, daß die Space-Jet langsam in diesen Boden einsinkt; unter ihr hat sich eine Art Trichter geöffnet, in den sie allmählich gleitet. Daher verlassen auch die letzten Überlebenden das Boot, das weiterhin das Notsignal abstrahlt, bis das Boot gänzlich verschluckt wird - und das Signal erlischt. Während sich die Leute noch fragen, wie ein Planet ohne Vegetation und ohne Leben eine so gute Atmosphäre hervorbringen kann, bildet die Masse, die den Planeten bedeckt, menschliche Formen. Diese beginnen nun, die Überlebenden zu verfolgen.

Als die LIZARD nach ihrer Nottransition rematerialisiert, empfängt sie aus einem noch nicht registrierten Sonnensystem in 2,87 Lichtjahren Entfernung das kurze Hyperfunksignal der FANTASY, und Kapitän Graybound beschließt, dem Notruf zu folgen.

(Anmerkung: In HC-13/PR-103 wird davon ausgegangen, daß die LIZARD mit ihrer Nottransition fast 20.000 Lichtjahre zurücklegte. Dies ist jedoch als technisch unmöglich anzusehen, da das Sprungtriebwerk der LIZARD nur eine maximale Kapazität von 3.000 Lichtjahren besitzt. Aus diesem Grund wird die Angabe vorläufig ignoriert. Darüber hinaus wird später beim Rückflug zur Erde angegeben, daß das System maximal 9.000 Lichtjahre von Sol entfernt sein kann.)

Als die LIZARD den Planeten überfliegt entdeckt man die seltsamen Gestalten, die sich auf seiner Oberfläche bewegen. Wie Perry Rhodan kommt auch Graybound nach kurzer Zeit zu dem Schluß, daß es sich bei der Oberfläche des Planeten um ein einziges Lebewesen handeln muß; eine Intelligenz, die durch Zusammenschluß aller auf dem Planeten vorhandenen Zellen entstand. Graybound läßt die seltsamen Menschen-Imitationen vernichten und startet dann die Suche nach den Leuten, die den Notruf abgesetzt haben.

Inzwischen versuchen einige Mitglieder der FANTASY-Besatzung mit ihren Verfolgern Kontakt aufzunehmen. Als diese Imitationen aber versuchen, die Terraner in die Tiefe zu ziehen, kommt es zum offenen Kampf. Nur das telekinetische Eingreifen des Mausbibers Gucky verhindert, daß ein Kadett versinkt. Aber obwohl die seltsame Lebensform eine gewisse Zeit benötigt, um neue Imitationen zu schaffen, sucht man doch nach einer Fluchtmöglichkeit. Man findet sie schließlich in einer Felsspitze, die vermutlich den letzten Rest eines Berges darstellt, und die noch nicht von der organischen Masse bedeckt wird. Doch nun schickt die Intelligenz eine ganze Armee aus Imitationen, um der Menschen habhaft zu werden. Der Zündermutant Goratschin wird eingesetzt, und mit den von ihm ausgelösten Explosionen werden ganze Gruppen der Armee vernichtet. Daraufhin stellt die Masse ihre Angriffe vorläufig ein.

Es dauert fast zwei Tage, bis die Überlebenden der FANTASY von der LIZARD entdeckt werden. Der Handelsfrachter vernichtet noch einige Imitationen, die gerade in einem neuen Angriff begriffen sind, und landet dann kurz, um die Leute an Bord zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit macht Gucky die Bekanntschaft von Torero, Graybounds Papagei und ständigem Begleiter. Torero hält sich für einen Mutanten, und scheint noch mehr Flüche zu kennen, als sein Besitzer. Wenig später stellt sich heraus, daß Torero unzweifelhaft Telepath ist - eine Fähigkeit, die vermutlich auf seinen Geburtsort in der Nähe des irdischen Hiroshima zurückzuführen ist.

Als Graybound sich darüber aufregt, welcher Dummkopf auf dieser Welt eine Bruchlandung gebaut hat, macht Gucky ihm klar, daß es sich dabei unter anderem um den Administrator des Solaren Imperiums handelt. Damit scheint für den Kapitän eine Welt zusammenzubrechen. Er ordnet an, seine Ladung sorgfältig zu verschließen, und läßt dann Notquartiere in den Frachträumen einrichten. Es dauert jedoch nicht lange, bis Rhodan den Kapitän ganz offen damit konfrontiert, daß er in den Teddybären etwas schmuggelt. Der Administrator verzichtet aber auf weitere Ermittlungen, da Graybound der FANTASY-Besatzung das Leben gerettet hat - und weil es sich bei dem Schmuggelgut um Medikamente handelt, die auf Glatra III gut bezahlt werden, von den Aras dagegen wesentlich teurer und von geringerer Qualität geliefert werden.

Nachdem die LIZARD die Überlebenden zurück zur Erde gebracht hat und am darauffolgenden Tag wieder nach Glatra III startet, nehmen die Berichte über die Expedition der FANTASY tagelang einen breiten Raum in der Solaren Presse ein. Die erfolgreiche Erprobung des neuen Antriebs geht dabei fast unter, alles stürzt sich auf die rätselhafte Katastrophe an Bord. Da Perry Rhodan über die Entdeckung der Akonen absolutes Stillschweigen verhängt, entstehen in der Öffentlichkeit die verrücktesten Theorien über die Ursache der Explosion. Nur die Kommandanten der Solaren Flotte werden unterrichtet und angehalten, jedes verdächtige Ereignis sofort dem Hauptquartier zu melden. Gleichzeitig werden die Werften des Imperiums angewiesen, das Lineartriebwerk in möglichst viele neue Schiffe einzubauen, damit weitere Tests durchgeführt werden können.

15.03.2102:

In diesen Tagen häufen sich die aus dem Untergrund geführten Anschläge bestimmter Gruppen von Springern und Aras gegen die Terraner. 18.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, etwa auf halbem Weg zwischen Terra und Arkon, wird auch der terranische Frachter CAROLINA von einem plötzlich auftauchenden fremden Schiff ohne Warnung angegriffen. Der Prallschirm der CAROLINA bricht rasch zusammen. Es gelingt dem Kommandanten noch, einen kodierten Notruf abzusetzen, doch nur einem einzigen Rettungsboot gelingt es, die CAROLINA rechtzeitig zu verlassen. Als der Frachter explodiert und der unbekannte Angreifer verschwindet steht fest, daß nur fünf Personen den Untergang des Schiffes überlebt haben - darunter auch Superintendent Lyn Trenton, oberster Verbindungsbeamter der Terraner auf Arkon, der sich auf dem Rückweg aus dem Urlaub zurück auf seinen Posten befand.

An Bord des Rettungsbootes ergibt eine kurze Bestandsaufnahme, daß beide Funkgeräte ausgefallen und mit Bordmitteln nicht zu reparieren sind. Da kein Überlichtantrieb vorhanden ist, nimmt man Kurs auf den rund sechseinhalb Lichttage entfernten Planeten Ghama im Toghmasystem, obwohl dort bekanntermaßen ein Stützpunkt der Springer existiert. Tatsächlich wird das Boot beim Landeanflug auf Ghama abgeschossen, und das Boot stürzt ins Meer. Der Absturz wird von Leutnant Larry Randall in der terranischen Handelsstation beobachtet. Da er nichts vom Schicksal der CAROLINA weiß, glaubt er zunächst an einen abstürzenden Springerraumer. An der Absturzstelle entdeckt er dann jedoch ein Stück des Leitwerks - und erstattet seinen Vorgesetzten Meldung.

Als das Verschwinden der CAROLINA auf der Erde bekannt wird, beauftragt Perry Rhodan die von ihm ins Leben gerufene Abteilung III mit Ermittlungen über den Vorfall. Oberst Quinto schickt daraufhin Captain Landry mit dem Schweren Kreuzer ROYAL IRISH zum letzten bekannten Standort des Schiffes. In einigem Abstand wartet gleichzeitig ein kampfstarker Verband für den Fall, daß der unbekannte Angreifer zurückkehrt.

Die Untersuchung des Kampfschauplatzes ergibt, daß die CAROLINA schwerem Thermofeuer zum Opfer fiel - und daß dabei etwa 15mal soviel Energie freigesetzt wurde, als dazu erforderlich gewesen wäre. Obwohl die CAROLINA auf einer vielbefahrenen Schiffahrtslinie unterwegs war, wurde sie offenbar regelrecht hingerichtet.

Weitere Messungen ergeben, daß die Explosionsmasse nicht vollständig mit jener der CAROLINA übereinstimmt - man vermutet, daß eines der Beiboote entkommen konnte. Da diese Beiboote Proviant für mehrere Monate an Bord haben, steigt die Wahrscheinlichkeit auf Überlebende. Als Oberst Quinto dann vom Absturz des Rettungsboot auf Ghama erfährt, beordert er die ROYAL IRISH zurück.

Die Leute von der CAROLINA überleben den Absturz des Rettungsbootes, werden danach jedoch von Eingeborenen des Planeten Ghama gefangengenommen. Die Bitte der Menschen, in den terranischen Stützpunkt gebracht zu werden, lehnen sie ab - ihre Freunde, die Springer, wollen das nicht.

Um nicht aufzufallen, fliegt Captain Ron Landry mit dem monatlichen Versorgungsschiff, der EMPRESS OF ARKON, nach Ghama. Dort besucht er zunächst Leutnant Randall, der hier die terranische Autorität repräsentiert. Kurz darauf stattet auch Alboolal, der Chef des großen Springer-Handelspostens auf Ghama, Leutnant Randall unter einem Vorwand einen Besuch ab - in Wirklichkeit will er natürlich nur den Neuankömmling sehen.

Von jenen Ghamesen, die mit den Terranern zusammenarbeiten, erfahren Landry und Randall, daß die Überlebenden der CAROLINA im Stützpunkt der Springer festgehalten werden. Aber noch will Captain Landry nichts zu ihrer Befreiung unternehmen. Stattdessen will er den zuvor erlegten Lidiok, einen einheimischen Raubfisch, als zoologisches Muster an Bord der EMPRESS OF ARKON zur Erde schicken. Tatsächlich ist dies nur ein Vorwand; in Wirklichkeit sollen mit dem Lidiok als Vorbild einige kleine Unterseeboote für die Befreiung der Gefangenen hergestellt werden.

Als die Unterseeboote auf Ghama eintreffen, gelingt den fünf Leuten von der CAROLINA selbst die Flucht aus dem Kerker der Ghamesen. Drei von ihnen werden kurz darauf zwar wieder festgesetzt, aber die restlichen beiden stoßen bei ihrer Flucht auf eine der geheimen Produktionsstätten des sogenannten "Ghama-Glases", welches den eigentlichen Grund für die Springerpräsenz auf diesem Planeten darstellt. Geistesgegenwärtig nimmt einer der beiden, der ehemalige Wachoffizier der CAROLINA, eine Probe des Materials an sich.

Während dann Patriarch Alboolal von seinen restlichen drei Gefangenen wissen will, was es mit dem neuartigen Antriebssystem auf sich hat, von dem er gehört hat, daß es in den vergangenen Jahren auf Terras Werften entwickelt worden ist, greifen überraschend fünf Lidiok-Raubfische die unterseeische Stadt Guluch an. Das wiederholte Rammen eines der großen Stadtfenster bringt dieses zum Bersten - und in panischer Angst fliehen die Ghamesen, da sie nicht wissen, daß es sich nur um getarnte U-Boote handelt.

Es gelingt, die drei Terraner und den Patriarchen aufzunehmen, zugleich verschaffen sich die beiden anderen Leute der CAROLINA Zugang zu einem der ghamesischen Unterseeboote. Nachdem die Stadt zerstört ist, tauchen sie auf, und werden - wie die Lidiok-Boote zuvor - vom Schweren Kreuzer URANIA direkt über der Wasseroberfläche aufgenommen.

Auf der Erde wird dem Springer der Prozeß gemacht. Seine Handlungsweise wird darüber hinaus als Abschreckung publik gemacht Leutnant Larry Randall wird von seinem Posten im Handelsstützpunkt auf Ghama abgelöst und zukünftiger Partner von Captain Randall in der Abteilung III. So erfährt Randall auch, daß die Geheimniskrämerei nach Landrys Ankunft ihren Grund hatte - auch für die Abteilung III ging es in erster Linie um den Rohstoff des Ghama-Glases, das eine hundertprozentige Lichtdurchlässigkeit besitzt; es gibt also keinerlei Brechungseffekte, gleichzeitig ist es ein ideales Medium für Ultrarot-Laser und ähnliches. Nunmehr wird die Erde in der Lage sein, den Stoff selbst herzustellen - und dafür werden eine Reihe von Beförderungen ausgesprochen. Landry und Randall steigen jeweils um einen Rang auf, und der ehemalige Wachoffizier der CAROLINA, Richard Silligan, wird zum Captain ernannt.

Nach diesen Ereignissen bleiben die Ghamesen mit dem Solaren Imperium befreundet. Die Springer lösen ihren Stützpunkt auf und müssen ohne das Wissen um die Herstellung des Ghama-Glases abziehen. Für sie ist das Geheimnis nun ohne Wert, da sie niemals mehr ein Monopol darauf aufbauen können.

25.03.2102:

Seit der Rückkehr der Überlebenden der FANTASY erwartet Perry Rhodan einen Anschlag der Akonen. Aus diesem Grund werden Relaisstationen mit neuen Relieftastern ausgerüstet, die in der Lage sind, die typischen Impulse eines akonischen Lineartriebwerks zu orten, sobald es in den Normalraum fällt.

Einige Springerpatriarchen, denen die Terraner ein Dort im Auge sind, planen mit Hilfe der Aras einen Anschlag gegen das Solare Imperium. Zu diesem Zweck sickern einige Aras auf der Erde ein und errichten dort ein Labor, in dem sie heimlich Erreger der gefährlichen Steindarmseuche herstellen. Für die Infektionen, die man danach auf verschiedenen Welten auslösen will, wird man dann die Terraner verantwortlich machen - denn die Aras werden dafür sorgen, daß der Herstellungsort der Erreger schnell erkannt wird. Für einen letzten Test wird die UG DVI infiziert, ein Springerschiff von 200 Metern Durchmesser, das vom Gelslasystem in Richtung Beteigeuze aufbricht.

In den "Europe News" erscheint ein Artikel des Journalisten Walt Ballin, in dem er die Solare Administration stark angreift. Er wirft ihr vor, eine destruktive Politik zu betreiben und behauptet, man hätte versäumt, den einzelnen Menschen darauf vorzubereiten, in kosmischem Rahmen zu denken, indem die Öffentlichkeit zu wenig informiert wird. Perry Rhodan zeigt sich von dieser Schilderung betroffen und entschließt sich, Ballin in die Administration zu bestellen, denn immerhin hat man Rhodan im Parlament kurz zuvor den gleichen Vorwurf gemacht. Der Journalist folgt Rhodans Einladung, und der Administrator ist nach einem kurzen Gespräch mit ihm davon überzeugt, einen fähigen Mann vor sich zu haben, der in die Hauptstadt des Solaren Imperiums gehört.

Die terranische Relaisstation ORI-12-1818, die das Beteigeuzesystem jenseits des 13. Planeten umkreist, peilt eine Transition an. Daraufhin wird der Schwere Kreuzer NIL angefordert. Wie vermutet, handelt es sich bei dem Fremden um ein Walzenschiff der Springer vom 200-Meter-Typ, die UG DVI. Da sie auf Funkanrufe und Warnschüsse nicht reagiert, setzt von der NIL ein Prisenkommando über. Es stellt fest, daß die Besatzung von der Steindarmseuche befallen ist; über die Hälfte der Mannschaft ist tot, nur acht Händler sind noch als gesund zu bezeichnen. Daraufhin wird ein Sanitätskreuzer angefordert. Ein Medizinerstab wechselt auf das Springerschiff, und eine Stunde später steht fest, daß für den größten Teil der Besatzung jede Hilfe zu spät kommt. Auch ob 20 weitere Springer noch geheilt werden können, ist fraglich. Unverhofft schlägt dann der Relieftaster der ORI-12-1818 an - ein fremdes Schiff mit abgeplatteten Polen nimmt Kurs auf das Beteigeuzesystem. Sofort wird das Hauptquartier über die Ankunft des akonischen Raumers unterrichtet. Rhodan, der sich noch im Gespräch mit dem Journalisten Ballin befindet, beschließt, diesen mitzunehmen. Kurz darauf hebt das Flaggschiff DRUSUS im Alarmstart ab.

Währenddessen reagiert das Akonenschiff nicht auf Funkanrufe und steuert den siebten Planeten der Beteigeuze an, einen Methanriesen. Hier landet die RETSE-U, und ein Installationsteam von mehr als 20 Mann errichtet einen Torbogentransmitter. Damit soll der Beschluß des Regierenden Rates von Akon durchgeführt werden, den Plasma-Erreger "Mal-Se" einzusetzen. Auch die DRUSUS erscheint im System, doch knapp 30 Minuten nach ihrer Landung aktiviert die RETSE-U lediglich den installierten Transmitter und startet dann wieder, um ins Akon-System zurückzukehren.

Um sich Klarheit über die seltsame Aktion der Akonen zu verschaffen, landet die DRUSUS auf dem Planeten. Doch obwohl jedem an Bord klar ist, daß die Akonen eine unangenehme Überraschung zurückgelassen haben, wird außer dem Transmitter von gut 100 Metern Größe nichts entdeckt. Als Vorsichtsmaßnahme läßt Rhodan dennoch 250 Kampfroboter ausschleusen und vor der Transmitterstation Stellung beziehen. Die Terraner ahnen nicht, daß nun jede ihrer Handlungen per Hyperkom-Bildfunkanlage auf Sphinx beobachtet wird. Als sich nach einiger Zeit noch immer nichts gerührt hat, läßt Rhodan die Roboter wieder ins Schiff holen und den Transmitter vernichten.

An Bord wird festgestellt, daß die Roboter extrem verschmutzt sind - irgendetwas haftet an ihnen, das sich nicht entfernen läßt. Vom Sanitätskreuzer übernimmt man anschließend noch die zerbrochene Ampulle der Steindarmseuche, die auf der UG DVI entdeckt wurde, und die zweifelsfrei auf der Erde hergestellt wurde. Danach kehrt die DRUSUS ins Sol-System zurück.

Rhodan bietet dem Journalisten Ballin, der alles mitangesehen hat und nun auch über die Existenz der Akonen informiert ist, an, über alles frei berichten zu dürfen. Sein Bericht wird auch nicht der Freigabe durch die Administration unterliegen. Doch Ballin lehnt ab - die sich abzeichnenden Zusammenhänge erscheinen ihm noch zu spekulativ.

Nach der Landung der DRUSUS in Terrania zeigen sich bald merkwürdige Symptome bei der Besatzung - juckende Handrücken und stecknadelgroße Punkte, die flach auf der Haut sitzen und bald auch im Gesicht erscheinen. Die große Klinik von Terrania wird informiert und schnell steht fest, daß die gesamte Besatzung des Flaggschiffes infiziert ist. Den zunächst ausgesprochenen Verdacht, es könnte sich um die Steindarmseuche handeln, räumen die eingeschalteten Ärzte sofort aus. Alle Besatzungsmitglieder und das Flaggschiff selbst werden unter Quarantäne gestellt. Wenig später werden auf dem Schweren Kreuzer NIL, der UG DVI und dem Sanitätskreuzer III die gleichen Symptome festgestellt. Auch in Terrania breitet sich der Erreger aus, und keine Isolation scheint ihn aufhalten zu können. Rhodan verhängt aus diesem Grund ein absolutes Start- und Landeverbot über die Erde. Alle seit Ankunft der DRUSUS gestarteten Schiffe haben sofort umzukehren. Für jene Welten, auf denen einige dieser Schiffe zwischenzeitlich gelandet sind, gilt ebenfalls Quarantäne. Rhodan vermutet, daß die Kampfroboter der DRUSUS den Erreger eingeschleppt haben, doch diese weisen inzwischen keine einzige verschmutzte Stelle mehr auf. Eine Überprüfung aller Daten ergibt daraufhin, daß der akonische Transmitter im Beteigeuzesystem tatsächlich einen kleinen Transport durchführte; dieser wurde jedoch von den Ortungsstationen der Schiffe und der Relaisstation als unbedeutend eingestuft, weshalb kein Alarm ausgelöst wurde.

Anderthalb Stunden nach der Landung der DRUSUS existieren auf der Erde bereits fünf große Infektionsgebiete. Die Sperrung der Transmitterverbindungen zum Mond kommt zu spät - auch von dort werden bereits erste Infektionen gemeldet.

Nur zwölf Stunden nach der Landung sind auf Erde und Mond etwa 21 Millionen Terraner befallen. Nachweislich wurden außerdem selbst solche Orte infiziert, die von der Umwelt völlig abgeschlossen waren und keinen Kontakt mit einem möglichen Infektionsträger hatten. Damit steht fest, daß der Erreger sich durch die Luft bewegt. Während die Symptome sich laufend verändern, scheitern alle medizinischen Mittel.

Auf der Hülle der DRUSUS werden Stoffe entdeckt, eine Art Gelantineschicht, die sich nicht ablösen läßt. Ein Arzt stellt fest, daß man diesen Stoff mit Brot locken und isolieren kann. Damit ist erstmals eine Untersuchung des Erregers möglich. Demzufolge hat man es mit einem Protein- oder Eiweißwesen zu tun - und mit einer Existenzform von unstillbarer Gefräßigkeit, die fremde Eiweißverbindungen noch in einer Entfernung von 20 Kilometern aufspüren kann. Der Erreger erweist sich als unempfindlich gegen Vakuum, Kälte, Gase und Säuren, und erst Hitzegrade von mehr als 13.000°C sind in der Lage, ihn zu vernichten. Schutz vor dem Erreger bietet nur ein geschlossener Raumanzug. Gleichzeitig vermehrt sich der Stoff in jeder Sekunde um das Milliardenfache, und die Ärzte errechnen, daß die Erde in spätestens 16 Monaten von einer einen Meter dicken Plasmaschicht bedeckt sein wird. Die Lebenserwartung der Bewohner schätzt man unter diesen Voraussetzungen noch auf maximal drei Monate.

Noch keine 24 Stunden grassiert Mal-Se auf der Erde, aber dennoch sind bereits 20 Prozent der Bevölkerung befallen. Glaubte man zunächst, daß die südliche Halbkugel verschont bleiben würde, treffen nach 20 Stunden auch von dort die ersten Meldungen über Infektionen ein. Rhodan entschließt sich, Atlan um Hilfe zu bitten; er hofft, daß es in den Speichern der Riesenpostronik auf Arkon III einen Hinweis auf den Erreger gibt. Noch immer verheimlicht der Administrator aber die Existenz der Akonen vor dem Imperator des Großen Imperiums. Alle Terraner werden aufgefordert, Ruhe zu bewahren und weiter ihrer Arbeit nachzugehen, soweit es ihnen irgendwie möglich ist. Dennoch läßt sich nicht verhindern, daß die Erde von insgesamt vier Panikwellen heimgesucht wird, die an jene Epoche des finsteren Mittelalters erinnern, in der die Pest Europa überschwemmte.

Von Arkon III trifft die Meldung ein, daß der Robotregent keine Unterlagen besitzt, die auf die unbekannte Krankheit hindeuten. Die Maschine hat jedoch anhand aller Daten eine Analyse erstellt, an die die terranischen Ärzte nun anknüpfen können. Drei Tage sind seit dem Ausbruch der Krankheit vergangen, und auf der Erde wird niemandem verheimlicht, daß selbst Perry Rhodan und Reginald Bull befallen sind. Zusammen mit dem Journalisten Walt Ballin hält Rhodan eine aufmunternde Rede an die Bevölkerung - man darf jetzt auf keinen Fall aufgeben.

Zehn Tage nach Ausbruch der Krankheit steht fest, daß selbst die Kühlhäuser mit Millionen Tonnen Lebensmitteln, gewaltige Landstriche auf denen die Ernte steht und riesige Viehherden befallen sind. Damit droht der Bevölkerung von Erde und Mond nun eine Hungersnot. Noch ist den Menschen dies nicht bewußt, doch in Terrania erwartet man sie mit zunehmender Sorge.

Einen Tag später erhält Solarmarschall Mercant die Meldung, daß in dem kleinen Städtchen Soisy sur Seine, 50 Kilometer vor Paris, kein einziger der 45.000 Einwohner infiziert ist. Mit dem STAATEN-Kreuzer BURMA starten daraufhin Rhodan, Mercant und eine Mutantengruppe, und springen in Raumanzügen über der Stadt ab, um die Seuche nicht einzuschleppen.

Überraschend entdeckt der Mausbiber Gucky wenig später ein altes Schloß, in dem sich Aras aufhalten, und sich über die seltsame Plasmakrankheit lustig machen. Als sie den Funkverkehr von Rhodans Gruppe bemerken, schicken sie Roboter, doch als Rhodan die BURMA zur Unterstützung ruft, müssen die Aras rasch ihre Niederlage einsehen. Sie sprengen daher das alte Schloß, in dem sie sich niedergelassen haben.

Aus den Gedanken der Aras erfährt Gucky, daß darunter eine Anlage existiert, ein Labor, das fast schon eine kleine Fabrik darstellt. Als Ras Tschubai und Gucky dort eindringen, kommt es erneut zur Auseinandersetzung mit Kampfrobotern. Schließlich können jedoch Ärzte die Anlagen untersuchen. Man erfährt, daß die Aras die Stadt mit Hilfe eines sogenannten "Oska-Pulsators" geschützt haben, der den Erreger in seinem Instinkt irritiert und fehlleitet. Darüber hinaus findet sich hier auch ein Heilmittel gegen Mal-Se. Gleichzeitig gelingt es mit Hilfe der Analyse des Robotregenten auch in Terrania, ein Gegenmittel zu entwickeln. Die Aras werden zusammen mit den beteiligten Springerpatriarchen später der arkonidischen Gerichtsbarkeit übergeben, da die ersten Opfer der Steindarmseuche aus der Besatzung der UG DVI Bürger des Großen Imperiums waren.

Gut drei Monate später wird der letzte Fall eines neuen Plasmabefalls verzeichnet, und da die Krankheit keine körperlichen Schäden zurückläßt, ist der Vorfall nach noch einmal drei Wochen schon beinahe vergessen. Die Startverbote für Raumschiffe werden nach und nach aufgehoben.

25.07.2102:

John Edgar Pincer, der Vizepräsident der Intercosmic Fruit Company, heiratet Cora Hatfield.

Mitte August 2102:

John Pincer erhält von seinem Vater eine Luxus-Space-Jet, mit der das junge Paar auf Hochzeitsreise gehen soll. Dabei sollen sie aber auch eine Ladung "Gigant-Superzart" von der Erde nach Ferrol transportieren, einen neuartigen Spinatsamen. Obwohl der Vater seinen im Raumflug noch unerfahrenen Sohn nicht allein fliegen lassen möchte, gelingt es diesem durch einen Trick, ohne den vorgesehenen Begleiter zu starten. Die ERROR materialisiert jedoch aufgrund einer Fehlbedienung des farbenblinden Pincer nicht im Wegasystem, sondern in einer Entfernung von zwei Lichtjahren vom weißen Zwergstern Alaze.

(Anmerkung: In HC-13 wird die ERROR lediglich als Space-Jet beschrieben. Da es sich jedoch um ein Privatfahrzeug handelt, wurde angenommen, daß sie identisch mit dem bereits gebräuchlichen Typ der Luxus-Space-Jet ist.)

Kurz darauf wird die ERROR von einem Springerschiff angegriffen, das offenbar vom Stützpunkt auf Alazes Planet stammt. Es handelt sich um die VAL I, das Flaggschiff von Patriarch Valmonze. Überraschend ruft die VAL I die ERROR dann jedoch per Funk. Pincer erfährt, daß Valmonze einen gewissen Shaugnessy erwartet. Geistesgegenwärtig beginnt Pincer, dessen Rolle zu spielen. Er gibt vor, tatsächlich die gewünschte Ladung an Bord zu haben, und daß seine Frau Cora eine neue Mitarbeiterin ist. Pincer findet auch heraus, daß ein gewisser Vincent Aplied auf der Erde der Auftraggeber für das Geschäft ist, dessen Inhalt ihm aber vorläufig unbekannt bleibt.

Die ERROR wird eingeschleust und die Ladung untersucht. Pincer ist davon überzeugt, daß sein Schwindel nun entlarvt wird, doch die Springer halten den Spinatsamen für den erwarteten Mohnsamen - und tatsächlich kann beides nur durch eine Analyse voneinander unterschieden werden. Pincer und Cora erfahren, daß mit Hilfe dieses Mohnsamens Opium und andere Rauschgifte hergestellt werden sollen. Die Springer beabsichtigen, mit seinem Verkauf Perry Rhodan und das Solare Imperium bei zahlreichen Völkern unmöglich zu machen. Denn das Rauschgift wird als terranisches Produkt verkauft, und bereits jetzt in den Anfängen dieses Plans wird Rhodan von verschiedener Seite vorgeworfen, nichts zu unternehmen, um den Schmuggel des Rauschgifts zu unterbinden. Die Presse greift die Bilder von Süchtigen außerirdischer Völker gerne auf, deren Anblick von der Tatsache geprägt ist, daß diese Wesen auf die Stoffe noch wesentlich stärker reagieren, als Menschen.

Die VAL I landet auf Alazes Planet. Pincer kann keine Nachricht absetzen, ohne sich zu verraten. Während der vermeintliche Mohnsamen ausgeladen wird, will er sich daher mit seiner Frau die Eingeborenen des Planeten ansehen, um erst einmal das Gelände des Stützpunktes verlassen zu können. Gemeinsam fliehen sie in den Wald. Dort geraten sie in eine Falle der Eingeborenen und werden in die Baumkronen gezogen.

Inzwischen untersucht der Ara Amat-Palong, der mit Valmonze zusammenarbeitet, die angelieferte Ware. Bislang bezog der Patriarch fertiges Rauschgift von der Erde, doch auf Dauer erscheint ihm dies zu gefährlich. Aus diesem Grund wurde mit Vincent Aplied ein Abkommen getroffen, damit eine eigene Pflanzenzucht aufgebaut werden kann. Der Ara stellt jedoch rasch fest, daß es sich nicht um Mohnsamen, sondern um Gemüse handelt. Valmonze läßt daraufhin sofort nach Pincer und Cora suchen - er erwartet von ihnen eine Erklärung.

Die beiden Flüchtigen begegnen dem Vogelwesen Schnitz, dem Anführer eines Stammes. Da er unbedingt ein Geschenk haben möchte, gibt man ihm Zigaretten, und Cora führt ihm vor, wie man diese raucht. Es stellt sich heraus, daß die Vogelwesen offenbar durch Nikotinrauch in einen leichten Rauschzustand versetzt werden. Schnitz ist nun sehr zufrieden und bietet seinerseits die Hilfe des Stammes an. Die beiden Terraner geben an, auf der Flucht vor den Springern zu sein, und der Stamm bringt die beiden daraufhin in ein sicheres Versteck. Den Springern gibt Schnitz falsche Auskünfte und schickt sie damit in die falsche Richtung.

Gleichzeitig trifft der echte Shaugnessy auf dem Springerstützpunkt ein. Er bringt keine Ware mit, auch keinen Mohnsamen. Aplied hält es im Augenblick für zu gefährlich, das Geschäft wiederaufzunehmen. Noch immer führen die Kontrollschiffe der Solaren Flotte scharfe Inspektionen durch, und ohne Erlaubnisschein darf kein Frachter starten. Als er von Pincer erfährt, vermutet er in ihm einen Agenten der Solaren Abwehr.

Der Ara Amat-Palong ahnt, wohin die beiden Terraner unterwegs sind. Zwar behält er seinen Verdacht für sich, läßt sich aber von Valmonze einen Gleiter geben, um nach dem Paar zu suchen. Darüber hinaus schickt der Springer seine Leute ebenfalls noch einmal los. Eine Durchsuchung der ERROR klärt anschließend die wahre Identität der Terraner.

Stanour, ein Gesandter der Völker der nichtmenschlichen Morg und Saastal, beschwert sich persönlich bei Perry Rhodan darüber, daß es unter seinem Volk immer mehr Rauschgiftsüchtige gibt. Das Leid, daß durch das Opium unter den Morg angerichtet wird, ist unvorstellbar; ein süchtiger Terraner erscheint dagegen wie ein wandelnder Sonnenstrahl. Perry Rhodan bietet an, Ärzte nach Morg zu schicken, und alles zu tun, um die Verbrecher zu finden. Doch den Morg genügt das nicht. Der Gesandte erklärt, daß die Handelsverbindung abgebrochen wird; man ist nicht länger an der Anwesenheit terranischer Frachter auf Morg interessiert. Die Handelsstation ist umgehend aufzulösen.

Doch Morg ist nicht der einzige Planet, von dem solche Berichte eintreffen. Das Geschäft mit dem Rauschgift nimmt immer größere Ausmaße an, und die Lieferanten scheinen tatsächlich auf der Erde zu sitzen, während die Springer scheinbar nur als Verteiler fungieren. Die Springer behaupten, daß die Terraner an der Verbreitung selbst Schuld sind. Denn immerhin handelt es sich nachweislich um irdisches Opium, das überall auftaucht. Sie bezichtigen die terranische Regierung, verschiedene Völker der Milchstraße verseuchen zu wollen, um sie dann dem Solaren Imperium einverleiben zu können.

Der Administration ist klar, daß hier versucht wird, Terra systematisch in der Öffentlichkeit unmöglich zu machen. Die Solare Abwehr arbeitet ständig an dem Problem, doch bislang gibt es keine Hinweise; alle bekannten Personenkreise, deren Kontakt mit dem Drogenhandel bekannt ist, wurden längst überprüft. Es scheint sich um eine völlig neue Gruppierung zu handeln.

Parallel dazu gewinnen die Galaktischen Händler wieder an Boden, denn die abgebrochenen Handelsbeziehungen mit den Terranern werden von ihnen nur allzu gern übernommen. In absehbarer Zeit werden die betroffenen Völker erkennen, welche Betrüger ihre neuen Freunde sind - doch dann wird es für die Erde zu spät sein; sie wird sich in wirtschaftlicher Isolation wiederfinden. Und über allem hängt wie eine Drohung die Möglichkeit, daß es den Springern irgendwann gelingen könnte, selbst das nötige Mohn anzubauen. Sollte dies gelingen, befürchtet man, daß die Springer einen Sturz der terranischen Regierung anstreben werden.

Da Valmonze gegenüber Pincer erwähnte, daß es auf dem ganzen Planeten von Eingeborenen besetzte Kontrollstationen gibt, will er mit seiner Frau eine solche Station erreichen, und von dort aus einen Funkspruch an ein terranisches Schiff absetzen. Schnitz erklärt jedoch, daß die nächste Station auf dem Gebiet eines anderen, feindlich gesinnten Stammes liegt. Niemand von seinem Stamm ist bereit, die beiden Terraner dorthin zu begleiten. Schnitz kann ihnen nur den Weg beschreiben.

Wenig später werden Pincer und seine Frau von Angehörigen des feindlichen Stammes eingekreist. Diese Vogelwesen sind sehr kriegerisch und zeigen sich an Geschenken nicht interessiert. Die Terraner gewinnen den Eindruck, daß sie von den Springern vorsätzlich von Rauschgift abhängig gemacht wurden, um sie für sich arbeiten zu lassen.

Unverhofft befreit Schnitz in der darauffolgenden Nacht Cora und John Pincer; er hat ihre Gefangennahme beobachtet. Drei weitere Vogelwesen lenken den Stamm ab, um die Flucht zu ermöglichen. Schließlich erreichen die Terraner zusammen mit Schnitz die Kontrollstation der Springer. Doch darin werden sie bereits von dem Ara Amat-Palong erwartet. Er hat die wahren Zusammenhänge bereits geahnt und erkannt, daß die Terraner einen Funkspruch absetzen wollen. Schnitz wird bei dem Versuch, den Ara zu überwältigen, von diesem erschossen. In diesen Minuten vollzieht sich eine Wandlung mit dem sonst so linkischen John Edgar Pincer. Dennoch befinden die beiden sich nun in der Gewalt des Aras, der sie zu seinem Gleiter bringen will. Unerwartet erscheinen außerhalb des Gebäudes jedoch die drei Freunde von Schnitz, die bei der Befreiung der Terraner halfen. Sie haben inzwischen die Leiche ihres Anführers gefunden, und töten den Ara dafür. Doch sie sind nicht bereit, den beiden Menschen weiterhin zu helfen - sie bringen ihrer Ansicht nach nichts als Kummer. Das Paar kehrt daraufhin zu der Station zurück. Dort setzen sie einen Funkspruch ab in dem Wissen, daß die Springer sie nun innerhalb kürzester Zeit finden werden. Doch die Erde muß die Informationen erhalten, die die beiden durch einen bloßen Zufall gewonnen haben.

Inzwischen erweisen sich die von Rhodan und seinem Führungsstab getroffenen Maßnahmen zur Aufdeckung des Schmuggels ebenso nutzlos wie unpopulär. Obwohl jedes von der Erde startende Schiff gründlich überprüft und kontrolliert wird, gelingt nicht eine einzige Verhaftung. Man vermutet, daß die Schmuggler mißtrauisch geworden sind und ihre Lieferungen vorläufig eingestellt haben. Dagegen geht den großen Handelsgesellschaften durch die Kontrollen viel Zeit und Geld verloren. Obwohl die Maßnahmen erst einen Tag in Kraft sind, wird die Solare Regierung von allen Seiten in der Presse attackiert. Die Öffentlichkeit erkennt nicht, welch weitreichende Folgen sich durch den Schmuggel schon jetzt abzeichnen. Aber obwohl die Kontrollen scheinbar wirkungslos sind, werden sie dennoch aufrecht erhalten, da sie die Täter eine zeitlang davon abhalten, ihre Lieferungen wiederaufzunehmen.

Mehr als 1.000 Lichtjahre von Alazes Planet entfernt empfängt der Schwere Kreuzer CAPE CANAVERAL den Funkspruch von Pincer. Der Kommandant erfährt so, daß Clifton Shaugnessy Opium zwischen Vincent Aplied in Kapstadt und dem Springerpatriarchen Valmonze auf Alazes Planet schmuggelt. Außer ihm gibt es noch acht weitere Verbindungsmänner, die jeweils sieben Springersippen beliefern, was insgesamt 63 Händler ergibt, die das Rauschgift benutzen, um die Erde wirtschaftlich zu ruinieren - obwohl sie an den Opiaten selbst nicht mehr verdienen als an anderen Gütern. Der Großverdiener ist in diesem Fall Vincent Aplied. Der Kommandant der CAPE CANAVERAL benachrichtigt sofort Perry Rhodan, der ihn beauftragt, Pincer abzuholen. Inzwischen kümmert man sich auf der Erde um Vincent Aplied.

Auch Valmonze hört Pincers Funkspruch, und ihm ist klar, daß damit das Geschäft beendet ist - denn Aplied wird der Solaren Abwehr alles erzählen, um seine Haut zu retten. Shaugnessy will sich angesichts der neuen Situation absetzen und bedroht den Patriarchen mit einer Waffe. Es kommt zum Kampf, den die zur Suche von Pincer und seiner Frau ausgesandten Gleiter über Funk mithören können. Einige von ihnen kehren daraufhin um, während die anderen die Suche fortsetzen. Shaugnessy wird schließlich von Valmonze getötet.

Knapp zwei Lichtjahre von Alazes Planet entfernt erscheint die CAPE CANAVERAL und schleust einen Zerstörer aus, um die Terraner abzuholen. Die Schnelligkeit des Vorstoßes läßt Patriarch Valmonze keine Zeit mehr, das Schiff aufzuhalten. Es kehrt mit den beiden Terranern an Bord zur CAPE CANAVERAL zurück, die daraufhin mit zwei Transitionen zur Erde fliegt. Pincers Ankunft wird dort von tausenden Begeisterten und Journalisten begleitet, die den jungen Helden feiern wollen.

Die Verhaftung von Vincent Aplied zieht eine leichte Unruhe an der Börse nach sich, die aber nach zwei Tagen wieder abklingt. Aplied wird einem strengen Verhör unterzogen, in dessen Verlauf er alles verrät, was die Agenten von ihm wissen wollen. Eine Verhaftungswelle schließt sich an. Einzelnen Beteiligten gelingt die Flucht, dennoch ist die Aktion insgesamt ein großer Erfolg. Die Weltpresse feiert Perry Rhodan als überlegen handelnden Mann.

(Anmerkung: Aus der Handlung von HC-13 geht nicht hervor, ob auch Patriarch Valmonze festgenommen werden konnte.)

01.09.2102

Bereits seit mehreren Wochen patrouillieren unweit des Blauen Systems einige Schwere und Leichte Kreuzer des Solaren Imperiums, darunter fast alle Einheiten mit dem neuen Linearantrieb. Ihre Aufgabe ist es, eine Lücke im systemumspannenden Energieschirm der Akonen aufzuspüren. Gleichzeitig sollen sie aber jedes Zusammentreffen mit akonischen Schiffen vermeiden. Außerdem soll festgestellt werden, ob die Akonen weitere Anschläge gegen die Erde planen.

Die Akonen kümmern sich ihrerseits nicht um die terranischen Schiffe, und der Systemschirm bleibt für die terranischen Ortungsgeräte undurchdringlich. Unentdeckt können die Akonen so auf dem Mond Ramses eine geheime und einmalige Schiffskonstruktion einsatzbereit machen - einen fliegenden Zeitumformer.

(Anmerkung: Die Angabe in HC-13, daß das kleine akonische Raumschiff mittels einer Strukturlücke das Blaue System verließ, wird ignoriert, da für ein lineargetriebenes Schiff eine Strukturlücke nachweislich nicht erforderlich ist.)

Das Schiff fliegt in das Arkon-System ein und durchstößt den Festungsring, ohne daß Alarm ausgelöst wird und ohne daß die automatischen Geschütze das Feuer eröffnen. Einige bemannte Wachschiffe sichten das Schiff, doch als sie die Verfolgung aufnehmen und sich dem Schiff zu nähern versuchen, werden sie angegriffen - von den eigenen arkonidischen Abwehrstellungen. Als Atlan davon erfährt, unterrichtet er Perry Rhodan davon. Für diesen steht daraufhin fest, daß es sich um einen neuen akonischen Anschlag handelt. Er startet mit der DRUSUS und zehn weiteren Schiffen nach Arkon und informiert den Imperator nun über die Entdeckung des Blauen Systems.

(Anmerkung: Es muß vermutet werden, daß für das ungestörte Eindringen in das Arkon-System ein akonischer Schaltbildtaster zum Einsatz kam.)

Arkonidische Robotflotten sammeln sich über Arkon III und riegeln den Planeten hermetisch von der Umwelt ab. Zum großen Robotgehirn existiert keine Verbindung mehr. Alle arkonidischen Stützpunkte sind lahmgelegt, alle Robotschiffe außerhalb von Arkon III sind ausgefallen und verharren regungslos auf ihren Positionen, da sie keine Impulse mehr vom Robotregenten erhalten. Auch alle vom Gehirn kontrollierten Hyperfunkkanäle sind abgeschaltet, nur Atlans private Hyperfunkanlage im Kristallpalast auf Arkon I funktioniert noch und hält die Verbindung nach außen aufrecht. Doch es gelingt Atlan nicht, die Flotte unter seine Kontrolle zu bekommen, da sie ausschließlich auf die Kommandoimpulse des Gehirns reagiert. Da auch der Warenaustausch durch die Geschehnisse beeinträchtigt wird, befürchtet Atlan bald erste Versorgungsengpässe.

Die Akonen errichten um Arkon III einen rätselhaften Energieschirm. Drei gestartete Angriffe bleiben erfolglos. Auch telepathische Signale dringen nicht hindurch, und eine optische Sicht auf die Oberfläche ist ebenfalls nicht möglich. Rhodan entschließt sich daher, den Mausbiber Gucky mit Hilfe des Fiktivtransmitters durch das Feld zu schicken. Allerdings wird es nicht möglich sein, ihn auf die gleiche Weise zurückzuholen.

Das Experiment gelingt, doch beim Transport erhält Gucky kurzfristig seine körperliche Gestalt zurück, als er gegen die Energiebarriere stößt. Der Transfer erschöpft den Mausbiber ungewöhnlich stark. Auf der Oberfläche entdeckt Gucky Felsen, Bäche und sogar einen Wald, was ihn sehr überrascht - er hat Arkon III mit einer einzigen technifizierten Oberfläche in Erinnerung. Er beschließt, zunächst etwas zu schlafen, damit er seine telepathischen Kräfte wieder einsetzen kann.

Nachdem er wieder erwacht ist, beobachtet er ganze Flotten, die mit umfangreichen Vorräten beladen werden. Er findet heraus, daß sich gegenwärtig ein gewisser Metzat III. für den Imperator hält. Weiter erfährt er, daß vor einigen Tagen ein kleines Kugelschiff mit abgeplatteten Polen auf Arkon III landete und Metzat davon berichtete, daß man ein humanoides Volk entdeckt hätte - die Menschen der Erde. Ihre äußerliche Erscheinung erklärten die Akonen damit, daß sie als Kolonisten bereits von ihrer Umwelt verändert worden wären. Es fiel den Akonen nicht schwer, den kriegerischen Metzat davon zu überzeugen, welche Gefahr die Menschen darstellen; sie müssen unterworfen und ihr militärisches Potential zerstört werden. Der Imperator beschloß daraufhin, die Erde anzugreifen. Und nun bereitet sich Arkon darauf vor, mit seiner gesamten Flotte - annähernd 30.000 großen und kleineren Schiffen - die Erde anzusteuern, den Planeten einzukreisen und zur Kapitulation aufzufordern - und damit eine Katastrophe für das Solare Imperium heraufzubeschwören. Und bereits in zwei Tagen soll der Start erfolgen.

Gucky ist angesichts dieser Entwicklung zunächst verwirrt. Er teleportiert an verschiedene Orte auf Arkon III, doch überall denkt man nur an den bevorstehenden Angriff. Er beobachtet auch, daß die arkonidischen Raumschiffe sich in Details von den üblichen Konstruktionen unterscheiden, und daß die Arkoniden insgesamt überaus aktiv sind - und daß nur wenige Roboter eingesetzt werden. Er nimmt den Arkoniden Tanor, einen hohen Flottenoffizier, als Geisel, um mehr zu erfahren und zu dem Schiff der Akonen vorzudringen, das in einem unterirdischen Hangar liegt. Dabei gibt er sich als Abgesandter von Xerxes IV aus. Zwar ist das Akonenschiff in einen flimmernden Energieschirm gehüllt, aber aus den Gedanken der Wachposten erfährt Gucky schließlich die ganze Wahrheit. Demnach ist es den Akonen gelungen, den gesamten Planeten mit einem Zeitgenerator in ihrem kleinen Raumschiff in die Vergangenheit zu versetzen - etwa 15.000 Jahre weit - und die arkonidische Flotte unter einem Vorwand mobil zu machen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß die aktiven Arkoniden dieser Zeit die Erde in eine Sonne verwandeln werden.

Zunächst wollen die Arkoniden jedoch einen Fernaufklärer schicken, um die Meldung der Kolonisten zu bestätigen. Beim Verlassen von Arkon III wird es in die Gegenwart gleiten, und dort die technisch hochstehende irdische Zivilisation entdecken - und die irdischen Kriegsschiffe. Metzat III. wird dann nicht zögern, den Angriff zu befehlen.

(Anmerkung: Es muß angenommen werden, daß die Akonen Vorkehrungen getroffen haben, um zu verhindern, daß die Besatzung dieses Aufklärers - oder auch der später startenden gesamten Flotte - nicht auf die Idee kommt, sich in einer anderen Zeit zu befinden. Unbekannt bleibt jedoch, wie diese Maßnahmen aussehen könnten. Möglicherweise handelt es sich um spezielle Eigenarten des Zeitumformers - siehe auch dort.)

Gucky beschließt, sich an Bord des Aufklärers zu schleichen, um in die Gegenwart zurückkehren zu können. Die DRUSUS versucht, mit dem startenden arkonidischen Schiff Verbindung aufzunehmen, doch es reagiert nicht. Dann kehrt Gucky auf die DRUSUS zurück und erstattet Bericht. Beide Zeitebenen verlaufen nunmehr parallel, und Manipulationen in der Vergangenheit werden erst im Augenblick ihrer Verwirklichung auch für die Gegenwart existent. Man informiert Reginald Bull auf der Erde über die Geschehnisse. Er soll die arkonidischen Schiffe bei ihrer Ankunft hinhalten. Inzwischen will Rhodan vor Ort versuchen, den Zeitumformer auszuschalten.

(Anmerkung: In HC-13 wird behauptet, daß die Erde der 30.000-Einheiten-Streitmacht der Arkoniden nichts entgegenzusetzen hätte. Doch die damaligen arkonidischen Schiffe waren längst nicht so kampfstark wie heutige Einheiten. Die Solare Flotte würde zusammen mit den Abwehranlagen des Sol-Systems den Kampf zweifellos gewinnen, wenngleich unter hohen Verlusten, aber der Kampf könnte unerwartete Folgen auf die geschichtliche Entwicklung haben - auf die irdische ebenso wie die arkonidische. Einige der angreifenden Arkoniden könnten Vorfahren jener Kolonisten sein, die einst die Erde ansteuerten. Vielleicht sind auch Vorfahren von Atlan darunter. Und Arkon würde durch den Verlust seiner Flotte möglicherweise so stark geschwächt, daß es von feindlichen Kräften besiegt werden würde. Dann würden vielleicht Crest und Thora niemals an Bord eines Forschungskreuzers aufbrechen, um die Welt des ewigen Lebens zu suchen und dann auf dem Mond stranden. In der Folge würde die Menschheit vielleicht von einem Augenblick zum nächsten aufhören zu existieren, da sie sich in einem Atomkrieg selbst vernichtet hätte.)

Der arkonidische Aufklärer materialisiert außerhalb des Sol-Systems und dringt dann langsam tiefer ein. Lediglich einige terranische Raumjäger überwachen seinen Flug - man greift nicht an, um Imperator Metzat nicht unnötig zu reizen. Das Schiff steuert jeden einzelnen Planeten an und zieht sich stets vorsichtig zurück, wenn der Kommandant glaubt, entdeckt worden zu sein. Nach fünf Stunden geht der Aufklärer wieder in Transition und macht sich auf den Rückweg nach Arkon. Er wird dem Imperator melden, daß die Nachricht der Kolonisten der Wahrheit entspricht, daß das unbekannte Volk aber anscheinend friedlich ist und sich vermutlich ohne Widerstand den Anordnungen der weit überlegenen Arkoniden fügen wird.

Am nächsten Tag wird die Venuspositronik über die Geschehnisse der damaligen Zeit befragt, da man auf das Gedächtnis des Robotregenten nicht zurückgreifen kann. Die geschichtlichen Aufzeichnungen weisen nicht darauf hin, daß die Erde angegriffen oder gar vernichtet worden wäre. Die Geschichte des Imperators Metzat III. unterscheidet sich praktisch nicht von der anderer Imperatoren - bis auf einen einzigen Punkt. Während seiner Regierungszeit wurde Arkon von Fremden angegriffen. Es handelte sich dabei aber nicht etwa um eine große Schlacht mit tausenden von Schiffen, sondern nur um einen einzigen Raumer. Er stieß bis zur Oberfläche von Arkon III hinab und umkreiste den Planeten zweimal. Als er wieder verschwand, hinterließ er einen Krater von 2.000 Metern Tiefe. Und am gleichen Tag kehrte die arkonidische Flotte von einem Einsatz zurück, meldet jedoch keine besonderen Vorkommnisse.

Aus Guckys Bericht weiß man mittlerweile, daß sich in dieser Tiefe gegenwärtig das Schiff der Akonen aufhält. Außerdem entstand der Krater genau an jener Stelle, wo später der Robotregent errichtet werden wird. Demnach scheint es den Terranern gelungen zu sein, das Schiff zu vernichten.

(Anmerkung: Diese Angaben aus HC-13 sind natürlich ein Trugschluß. Da beide Zeitabläufe während des akonischen Einsatzes parallel verlaufen, kann eine solche Aktion in der Venuspositronik eigentlich noch nicht verzeichnet sein. Andererseits ist die Funktion des eingesetzten Zeitumformers der Akonen zu unklar, um eine definitive Aussage über diesen Punkt treffen zu können.)

Der Start der arkonidischen Flotte wird nach dem Bericht des Aufklärers vorverlegt - ein erstes Kontingent von 5.000 Einheiten macht sich auf den Weg ins Sol-System. Bald sind sogar 20.000 Schiffe unterwegs. Kein einziges terranisches Schiff versucht, die arkonidischen Einheiten zu behindern. Man tut so, als sei die Ankunft von 30.000 Kriegsschiffen das normalste der Welt. Marschall Gagolk umkreist mit seine Flaggschiff als Vertreter des Imperators dreimal die Erde, doch seine Versuche, einen Funkkontakt herzustellen, werden ignoriert. Auch als er landet, schenkt man ihm keine Aufmerksamkeit. 30.000 Schiffe umkreisen das Sol-System mit dem Auftrag, die Fremden zu unterwerfen oder ihr militärisches Potential zu vernichten, wenn sie sich wehren. Aber sie wehren sich nicht. Und ohne diese Gegenwehr verbieten es die arkonidischen Gesetze, das Feuer zu eröffnen.

Inzwischen überlegt man an Bord der DRUSUS, wie man ein Schiff durch den Zeitschirm der Akonen bringen könnte. Man vermutet, daß es mit einem Linearschiff gelingen könnte, das ja auch in der Lage ist, den blauen Schirm des Akon-Systems zu überwinden. Damit läuft das "Unternehmen Zeitgeschichte" an. Der Schwere Linearkreuzer RALPH TORSTEN wird nach Arkon gerufen. Als das Schiff einige Stunden später eintrifft, wechseln Perry Rhodan und Gucky von der DRUSUS über. Gucky soll die Bombe legen, aber der Kreuzer muß den Planeten zweimal umkreisen, bevor der Mausbiber zurückkehrt - denn so ist es überliefert. Als Sprengsatz wählt man eine verkleinerte Solarbombe, die nur begrenzte Zerstörung verursacht.

Marschall Gagolk versucht auf der Erde die ignoranten Terraner zu provozieren, indem er mit einem bewaffneten gepanzerten Wagen ausschleust. Gagolk spricht mit einem der terranischen Posten und wenig später mit Reginald Bull persönlich. Er wundert sich über die Tatsache, daß beide Arkonidisch sprechen, wenngleich es sich seiner Ansicht um einen etwas merkwürdigen Dialekt handelt. Es erscheint ihm ausgeschlossen, daß Arkon mit dieser Welt noch keinen Kontakt aufgenommen haben soll.

Bully weigert sich im Gespräch mit dem Marschall, den arkonidischen Imperator als künftigen Kolonialherrn anzuerkennen. Als der Panzer plötzlich anfährt, wird er von irdischen Geschützen sofort vernichtet. Reginald Bull zieht den Marschall gleichzeitig mit sich in einen Bunker. Daraufhin startet das Flaggschiff, und an der Grenze des Sol-Systems formieren sich die arkonidischen Schiffe zum Angriff. Blitzschnell stoßen sie gegen patrouillierenden Kreuzer Terras vor und eröffnen das Feuer. Doch die terranischen Schiffe liefern den Arkoniden nur Scheingefechte und ziehen sich bei Gefahr sofort zurück.

Der RALPH TORSTEN gelingt es tatsächlich, den Zeitschirm um Arkon III zu durchstoßen, und Gucky springt in die Nähe des Akonenschiffes. Um in das Schiff selbst eindringen zu können, nutzt der Mausbiber eine Strukturlücke, die die Akonen für das eigene Personal schaffen mußten. Dann legt er seine Bombe und kehrt auf die RALPH TORSTEN zurück. Tatsächlich hat der Linearkreuzer inzwischen zweimal den Planeten umkreist. Sekunden später detoniert die Bombe, und ein feuriger Schlund entsteht, der tausende Tonnen vergasten Gesteins bis an die Grenze der Stratosphäre schleudert. Gleichzeitig erlischt das Zeitfeld.

Im Sol-System werden zu dieser Zeit erste Raumtorpedos abgefeuert. Die terranischen Verbände formieren sich gerade zum Rückzug auf die Marsbahn, als alle Arkoniden mitsamt ihrer Schiffe und Torpedos einfach verschwinden, von einem Augenblick zum nächsten. Schlagartig beginnt die Robotflotte Arkons wieder zu funktionieren, und der Robotregent arbeitet wieder. Da die Explosion der Solarbombe zunächst den Zeitumformer ausgeschaltet hat, fallen die Akonen in die Gegenwart zurück, noch bevor die Wirkung der Bombe auch sie erreichen kann. Sie werden daraufhin festgenommen.

(Anmerkung: Diese Reihenfolge wird angenommen, da in HC-13 nur angegeben ist, daß die Akonen gefangengenommen wurden. Immerhin könnte es sich aber tatsächlich so abgespielt haben, wenngleich die Akonen damit ungeheures Glück hatten.)

Pfeil Seitenanfang
© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 16.04.2001 - Letztes Update: 16.04.2001