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2038
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Als die TITAN und die GANYMED im Jahr 1984 von ihrem Ausflug nach Arkon auf die Erde zurückkehrten, waren auch einige Todesopfer zu beklagen. Zwar machten alle Besatzungsmitglieder diesen Flug freiwillig mit, und die möglichen Gefahren waren ihnen durchaus bewußt, doch dem Vater eines der Besatzungsmitglieder der Schiffe ist das egal. Varn Hister hält Perry Rhodan für den Mörder seines Sohnes. Als er den Antrag stellt, nach Arkon fliegen zu dürfen, um Nachforschungen anzustellen, die Rhodans Schuld beweisen sollen, wird ihm dies verweigert - denn die Erde gilt nun offiziell als vernichtet. Im Interesse der gesamten Menschheit kann Hister's Wunsch nicht erfüllt werden.

Hister stellt nun Strafanzeige gegen Perry Rhodan - wegen Mordes. Dem Untersuchungsrichter, der die Sache nicht verfolgen will, unterstellt Hister Vertuschung und zeigt auch ihn an - wegen Begünstigung im Amt und Beihilfe zum Mord. Hister geht bis zum Obersten Gerichtshof, doch nirgendwo ist man bereit, Histers Antrag stattzugeben. So entwickelte Hister im Verlauf von Jahrzehnten eine Psychose, die nur darauf abzielte, Rhodan für den Tod seines Sohnes zu bestrafen. Und nun scheint sich eine Möglichkeit dafür zu bieten.

Varn Hister, mittlerweile Besitzer einer kleinen Exportfirma mit einem Vermögen von etwa sechs Millionen Solar, heuert einige Leute an. Der Aristokrat Marius Daponte war früher Fotograf, bis sein sogenanntes Studio geschlossen wurde - seine Modelle wurden danach zu ihren Eltern zurückgebracht. Dann sind da noch Takeo Amahura, der wegen Mordes gesucht wird, Alfredo Damiani und Olof Knudsson, auch sie werden steckbrieflich gesucht - und Hardan Seccar, der früher in den Diensten der Solaren Flotte stand. Er ist von Julian Tifflor persönlich im Steuern von Raumschiffen ausgebildet worden, doch wegen Trunkenheit im Dienst wurde er dann entlassen. Zu der Gruppe zählen außerdem noch Olive Dareyn und Hume Evans.

Hister bietet jedem Beteiligten eine Summe von 100.000 Solar - und wenn die Aktion ein Erfolg ist, folgen nach Rückkehr zur Erde noch einmal 200.000 Solar. Dafür will Hister einer Person habhaft werden: Vanessa Carmichael, Chefsekretärin des Finanz- und Wirtschaftsministers Homer G. Adams. Und über sie will Hister auch Adams selbst in die Hände bekommen. Seit Monaten hat Hister Vanessa Carmichael beobachtet und herausgefunden, daß sie auch privates Interesse an ihrem Chef hat.

In den folgenden vier Tagen wird Vanessa Carmichael auf Schritt und Tritt überwacht, rund um die Uhr. Und schließlich kommt der geeignete Augenblick - Vanessa Carmichael hat ihren Chef zu sich nach Hause zum Essen eingeladen. Das Treffen entwickelt sich wenig romantisch, weil Vanessa zu schüchtern ist, und Adams nicht recht weiß, was Vanessa eigentlich von ihm erwartet.

(Anmerkung: Beim Essen von Vanessa und Adams ist die Rede von einem Ara-Vertrag, der noch korrigiert werden muß. Da die Terraner aber offiziell noch immer als tot gelten, wird diese Angabe ignoriert, und die zeitliche Einordnung bleibt beim Jahr 2038.)

Schließlich machen die beiden einen Spaziergang und werden dabei von Histers Leuten überfallen und an Bord der ANDROMEDA STAR gebracht. Hardan Seccar hat die Privatgazelle inzwischen startbereit gemacht, nachdem Hister ihn als Eigner und Piloten hat eintragen lassen.

Adams vermutet zunächst, daß Vanessa mit den Entführern zusammenarbeitet, und ihn deshalb in ihre Wohnung gelockt hat. Die ANDROMEDA STAR verläßt das Sol-System, wie bei der Flugleitung angemeldet, plangemäß in Richtung Wega, und von dort transitiert das Schiff auf Histers Befehl sofort weiter in ein Gebiet, das zu den ärmsten Zonen des Großen Imperiums gehört. Hister befiehlt, mindestens 100 Lichtjahre zwischen Schiff und Wegasystem zu bringen.

(Anmerkung: In TB-201 heißt es, daß die Gazelle zunächst die 27 Lichtjahre ins Wegasystem in einem Sprung überwindet - und dann noch einmal mindestens 1.000 Lichtjahre in einem Sprung zurücklegt. Letzteres wird auf 100 Lichtjahre korrigiert, da eine Gazelle zu diesem Zeitpunkt keinesfalls eine derart große Reichweite haben kann - auch für ein privates Frachtschiff wäre das zuviel. Es ist für diesen Ziviltyp der Gazelle zukünftig von 120 Lichtjahren Reichweite auszugehen. Außerdem hat der Autor die Entfernung Sol-Wega mit 42 Lichtjahren angegeben - offensichtlich wurden Zahl der Planeten und Entfernung in Lichtjahren des Wegasystems verwechselt. Die Daten wurden entsprechend korrigiert.)

Als die ANDROMEDA STAR wieder materialisiert, eröffnet Hister seine weiteren Pläne. Natürlich ist ihm bekannt, daß die Administration für Adams nicht zahlen wird - die Administration des Solaren Imperiums ist nicht erpreßbar. Es wäre aber möglich, daß man bereit ist, für Vanessa Carmichael zu zahlen. Aber auch darum geht es Hister nicht. Er gibt vor, auf Wanderer eine Zelldusche erhalten zu wollen, und Adams soll ihm die Koordinaten verraten. Schließlich besitzt er ein fotografisches Gedächtnis, und war auch schon auf Wanderer. Da Adams außerdem eine führende Persönlichkeit im Solaren Imperium ist, muß er nach Histers Ansicht die Koordinaten kennen.

Da Adams befürchtet, daß man früher oder später Vanessa in seiner Gegenwart foltern wird, wenn er sich nicht durch seine eigene Folter ohnehin zur Herausgabe der Daten überreden läßt, beschließt Adams, den Gaunern die Daten zu geben. Insgeheim setzt er darauf, daß ES sich der Verbrecher annehmen wird, denn niemand kann ihn schließlich zur Gewährung der Zelldusche zwingen.

Seccar steuert die ANDROMEDA STAR nun zu den Koordinaten, die Adams preisgegeben hat. Mehrerer tausend Lichtjahre sind von der gegenwärtigen Position der Gazelle aus zu überwinden. Am Ziel angekommen entdeckt die Besatzung einen annähernd erdgroßen Planeten, der als einziger Planet eine Sonne vom Normaltyp umkreist. Damiani behauptet, daß Adams ihnen wohl die falschen Koordinaten gegeben hat, denn Wanderer soll doch ein Halbplanet, eine Art Scheibe sein. Aber Hister glaubt nicht, daß Adams gelogen hat. Er hat mit fast jeder Person gesprochen, die etwas über Wanderer weiß. So ist ihm auch bekannt, daß Wanderer nur dann sichtbar wird, wenn man willkommen ist. Außerdem wäre die Erscheinung von Wanderer als "normaler" Planet dazu geeignet, einige Widersprüche in den Gerüchten über Wanderer zu erklären.

Und dann meldet sich tatsächlich ES kurz, mit den Worten: "Wie denn, mein Freund?" Und natürlich ist das typische Gelächter von ES zu hören. Hister ist nun überzeugt, Wanderer vor sich zu haben, und befiehlt die Landung. Niemand ahnt, daß es Hister völlig gleichgültig ist, ob der Planet Wanderer ist oder nicht. Adams kommen auch erste Zweifel daran. Denn obwohl er Hister die richtigen Koordinaten nannte, hat die ANDROMEDA STAR eine wesentlich größere Entfernung zurückgelegt, als dies für einen Flug nach Wanderer erforderlich wäre. Doch Adams behält seine Zweifel vorläufig für sich - schließlich kann ES Wanderer jederzeit umgestalten, und sicher auch im Raum versetzen.

Beim Landeanflug auf "Wanderer", in Wirklichkeit der Planet Daphynx, wird die ANDROMEDA STAR von einem Traktorstrahl erfaßt. Hister befiehlt, den Projektor mit dem Bordgeschütz anzugreifen, denn er sieht sich nicht als Gefangener von ES, sondern als gleichberechtigter Partner. Der Projektor wird zerstört, aber dann wird die Gazelle abgeschossen und stürzt auf den Planeten.

Nach dem Absturz ist die Besatzung der Gazelle zunächst bewußtlos. Das Schiff ist schwer beschädigt und kann ohne umfangreiche Reparaturen nicht mehr starten. Olive Dareyn und Hume Evans haben den Absturz außerdem nicht überlebt.

Vanessa Carmichael kommt als erste wieder zu sich. Sie versorgt zunächst Homer G. Adams, dann bewaffnet sie sich. Allerdings denkt sie nicht daran, ihre Entführer zu entwaffnen, und so befinden sich Adams und Vanessa rasch wieder in der Gewalt von Histers Leuten. Mit Hilfe der Bordpositronik stellt Seccar anschließend fest, daß der Angriff aus einem Gebirge kam, und auf Histers Befehl macht sich die Gruppe auf den Weg dorthin.

Jeller, Nador und Ruhan vom Stamm der Ulizzas, den Eingeborenen des Planeten Daphinx, haben den Absturz der ANDROMEDA STAR beobachtet, können aber nicht viel damit anfangen. Sie wissen nicht, was Raumschiffe sind. Der Stamm der Ulizzas entscheidet, daß eine Expedition zu der Stelle geschickt werden soll, an der das merkwürdige Objekt niedergegangen ist. Jeller und Nador sollen das erledigen. Ruhan, die Tochter des Häuptlings, möchte die Expedition begleiten, doch Häuptling Zurran lehnt ab. Um dennoch mitkommen zu können, provoziert Ruhan ihren Vater, der schließlich wegen der Verletzung von Tabus nicht anders kann, als seine Tochter auszustoßen. Nun kann Ruhan die beiden Männer begleiten. Sie glaubt, daß das abgestürzte Schiff etwas mit den Überlieferungen der Alten zu tun haben könnte, die genau 186 Jahre in der Vergangenheit plötzlich enden.

Inzwischen ist die Gruppe von der ANDROMEDA STAR seit 60 Stunden unterwegs. Hister treibt die Leute immer weiter vorwärts - die Qualen seiner Mitarbeiter und seiner Opfer sind ihm dabei völlig gleichgültig. Die Wasservorräte sind erschöpft, die Leute halb verdurstet - da beginnt es zu regnen. Aber nicht an der Stelle, an der die Gruppe sich befindet, sondern im entfernten Gebirge. Als man schließlich ein Lager aufschlägt, erreicht eine Flutwelle, verursacht vom Regen im Gebirge, das Lager und überschwemmt es. Die Gruppe wird getrennt.

Nador, Jeller und Ruhan, die die Tücken des Planeten kennen, entgehen der Sturzflut, und etwas später entdecken sie einen der Gangster - er ist tot. Dann finden sie die Antigravtrage und einen Energiestrahler der Terraner; schnell lernen sie, damit umzugehen und nehmen die Gegenstände mit, wenngleich sie nicht wissen, wie sie hierherkommen und wer sie geschaffen haben könnte.

Schließlich stoßen die drei auf die Spuren von Seccar und Vanessa, die von den anderen getrennt wurden und auf dem Weg in die Berge sind. Schnell holen sie die beiden ein, und es kommt zu einem freundschaftlichen Kontakt.

Bei den Gesprächen finden die Terraner schnell heraus, daß es sich bei den sogenannten Berggötzen, vor denen zumindest Jeller und Nador gehörigen Respekt haben, eigentlich nur um Springer handeln kann. Nachdem die Ulizzas den Terranern noch gezeigt haben, wovon man sich in diesem Gebiet ernähren kann, machen sie sich auf den Weg in die Berge. Seccar ist mittlerweile davon überzeugt, daß man sich gar nicht auf Wanderer befindet, und daß es offenbar das Geschütz eines Springerschiffes war, das die Gazelle abgeschossen hat.

Nach einiger Zeit des Marsches entdecken die fünf Spuren von Varn Hister und einer zweiten Person. Mittlerweile steht auch fest, daß nur Hister, Seccar, Vanessa und eine noch unbekannte vierte Person als einzige die Sturzflut überlebt haben.

Als die fünf dann im Gebirge ein grünes Tal entdecken, das von Robotern gepflegt wird, finden sie dort auch das vermutete Springerschiff, die KIRLAR I. Das Schiff ist augenscheinlich bereits sehr lange auf dem Planeten, und teilweise zerstört. In der Existenz des grünen Gebirgstals sehen Ruhan, Jeller und Nador den Grund dafür, daß die Berggötzen die Eingeborenen immer davon abgehalten haben, in die Berge zu kommen - denn hier könnten sie wunderbar leben.

Die fünf wollen gerade die Bodenschleuse des Walzenraumers betreten, als sie dort den bewaffneten Varn Hister entdecken - und als Geisel hat er Homer G. Adams bei sich. Somit befinden sich nun wieder alle in seiner Gewalt.

Nun erfahren die Ulizzas und Vanessa und Seccar die Geschichte der KIRLAR I. Das Schiff der unbedeutenden Kirlar-Sippe transportierte Sklaven, und mußte vor 186 Jahren wegen eines Maschinenschadens auf dem Planeten Daphynx notlanden. Dabei wurde es so schwer beschädigt, daß an einen Start nicht mehr zu denken war. Also richteten sich die Springer darauf ein. Die Ulizzas sind nichts anderes als Nachkommen der Sklaven der KIRLAR I. Der Mythos der Berggötzen entstand, und sorgte dafür, daß die Sklaven das Gebirge mieden, und die Springer konnten gut in ihrem Tal leben. Doch inzwischen lebt nur noch ein einziger Nachkomme der ehemaligen Besatzung, und auch er ist schon so alt, daß er bald sterben wird. Sein Leben beschränkt sich darauf, seinen Garten anzusehen und ein paar Handlungen zu vollziehen, die er von seinen Vorfahren erlernt hat - dazu gehört hauptsächlich, mit den Ortungsgeräten des Schiffes zu spielen und auf alles zu schießen, was auf den Schirmen erscheint. Ihm war überhaupt nicht klar, was er anrichtete, als er die Gazelle abschoß.

Mittlerweile hat jeder der vier Terraner begriffen, daß man sich nicht auf Wanderer befindet. ES beantwortet diese Erkenntnis der Terraner mit einem homerischen Gelächter. Hister befiehlt nun, das Springerschiff zu plündern und mit den brauchbaren Teilen die ANDROMEDA STAR zu reparieren. Allerdings sind bei beiden Schiffen die Navigationssysteme ausgefallen, so daß hier wohl Adams photografisches Gedächtnis helfen muß, damit man wieder zurück zur Erde findet. Adams Sorge gilt bei den Reparaturen vor allem dem Strukturkompensator - schließlich will man keine arkonidischen Schiffe ins Sol-System locken.

Hister verlangt jetzt von Adams, die Koordinaten der Erde auf einen Zettel zu schreiben - nur vorsichtshalber. Adams merkt nicht sofort, welchen Plan Hister damit verfolgt. Doch dann gibt Seccar Adams den entscheidenden Hinweis, und Adams streicht die bereits notierten Koordinaten wieder durch. Seccar ist nun ganz klar, was Histers wahre Absichten sind. Es kam ihm die ganze Zeit über merkwürdig vor, daß es ihn scheinbar nicht kümmerte, daß dieser Planet nicht Wanderer ist - schließlich kann er somit keine Zelldusche erhalten. Hister geht es aber gar nicht darum, sondern nur um die Koordinaten der Erde, um sie an den Robotregenten von Arkon auszuliefern. Hister gibt sein Vorhaben nun offen zu - er will Perry Rhodan für den Tod seines Sohnes bestrafen, der im Jahr 1984 an der Expedition nach Arkon teilnahm und dabei ums Leben kam.

Adams schlägt vor, gemeinsam die Gazelle zu reparieren und unter dem Schutz des Strukturkompensators zur Erde zurückzukehren. Dort will er sich persönlich Hister's Fall annehmen und ihm Einblick in alle Unterlagen gewähren, die mit dem Tod seines Sohnes zusammenhängen. Er will auch dafür sorgen, daß Hister persönlich mit Perry Rhodan sprechen kann. Aber Hister glaubt Adams nicht. Er hat nun den Zettel mit den Koordinaten. Daß sie durchgestrichen sind, wird den Robotregenten sicher nicht stören - für ihn wird es leicht sein, daraus dennoch die Position der Erde und des Sol-Systems zu errechnen. Und daher ist Adams nun überflüssig. Als Hister Adams deshalb erschießen will, fällt ihm Seccar in den Arm. Ein kurzer Zweikampf folgt, bei dem Hister wegen seiner Aufregung einen Herzschlag erleidet und stirbt.

Seccar, Vanessa und Adams machen sich nun an die Reparatur der ANDROMEDA STAR. Seccar zeigt Adams, wie man das Schiff fliegt, denn er und Vanessa haben beschlossen, gemeinsam auf diesem Planeten zu bleiben. Alles, was sich irgendwie nutzbringend verwenden läßt, wurde aus der Gazelle entfernt und bleibt auf dem Planeten Daphynx zurück, die damit zu einer terranischen Kolonie wird.

Homer G. Adams kehrt danach allein mit der ANDROMEDA STAR zur Erde zurück. Dort veranlaßt er als erstes, daß man alles Mobiliar aus Vanessa Carmichaels Wohnung verkauft und die privaten Sachen einlagert. Erst dann begibt er sich zu Rhodan's Bungalow.

Dort erfährt Adams, dessen Rückkehr natürlich längst angemeldet wurde, daß man in der Zwischenzeit nicht nur Ermittlungen wegen seines Verbleibs angestellt hat, sondern auch versuchte, ihn zu ersetzen. Doch es stellt sich heraus, daß für Homers Aufgaben mindestens sieben Personen notwendig wären - und auch sie könnten seine Erfahrung und seine Intuition niemals ersetzen.

Nun eröffnet Adams Rhodan, daß er von seinen Pflichten als Finanz- und Wirtschaftsminister des Solaren Imperiums entbunden werden möchte. Er hat tatsächlich die Koordinaten von Wanderer preisgegeben in der Hoffnung, daß ES die Angelegenheit bereinigen würde. Und tatsächlich sorgte ES ja auch dafür, daß die Gazelle statt Wanderer den Planeten Daphynx anflog. Aber Adams ist der Meinung, daß er das niemals hätte tun dürfen.

Doch Rhodan ist anderer Ansicht. In der gleichen Lage hätte er vermutlich nicht anders gehandelt. Und außerdem gibt es gar keinen Ersatz für Adams, so daß er die Geschäfte ohnehin weiterführen muß. Um die Form zu wahren, wird die Angelegenheit streng vertraulich dem Parlament vorgelegt werden, das ihm aber mit Sicherheit das Vertrauen aussprechen und ihn in seinem Amt bestätigen wird.

Adams grübelt noch eine Weile darüber nach, wieso Varn Hister nicht wirklich Wanderer anflog - obwohl er doch die richtigen Koordinaten von Adams erhielt. Da meldet sich überraschend ES und verkündet, daß er niemandem erlaubt, mit seiner Adresse zu handeln - auch den Terranern nicht.

Danach kehrt man wieder zum Alltag zurück, und Adams zeigt Interesse für Bullys Sekretärin, Miß Alderton. Schließlich braucht er jetzt Ersatz. Bully verbittet sich eine derartige Abwerbung - dann müßte er schließlich anfangen zu arbeiten...

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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 05.02.2000 - Letztes Update: 05.02.2000