Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Projekte
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
1984
Transparentes Pixel

10.05.1984:

Nach Analyse des Konstruktionsprinzips des Strukturkompensators und Ausrüstung der GANYMED ist das Schiff für den Flug nach Arkon vorbereitet. Die STARDUST II zu benutzen, erscheint Rhodan zu gefährlich - schließlich ist sie ein arkonidisches Schlachtschiff, das offiziell wohl noch immer als verschollen oder gestohlen gilt. Vorsorglich erhält die GANYMED vorübergehend einen der beiden Fiktivtransmitter.

(Anmerkung: Aus der vorhergehenden Handlung ergibt sich, daß die Aktion auf Goszuls Planet im April oder Mai 1983 abgeschlossen wurde. In HC-5 ist dann beschrieben, daß nur eine Woche später die GANYMED nach Arkon aufbricht, gleichzeitig ist jedoch als Datum der 10.05.1984 angegeben. Der Anbau für die Beiboote und die Ausrüstung nach terranischen Standards sowie die Analyse des Strukturkompensators wird aber sicher länger gedauert haben als eine Woche. Daher wird das Datum für den Aufbruch nach Arkon beibehalten, jedoch eine Pause von etwa einem Jahr eingeschoben, die zur Erledigung dieser Dinge dient.)

Angesichts der bevorstehenden Trennung von den Arkoniden wird Rhodan wieder deutlich bewußt, daß er Thora liebt.

Mit vier Transitionen unter dem Schutz des Strukturkompensators nähert sich die GANYMED dem Kugelsternhaufen M 13. Der fünfte Sprung wird ohne Strukturkompensator durchgeführt - Rhodan will im Großen Imperium nicht den Eindruck erwecken, ein Feind wolle sich in das Zentrum des Reiches einschleichen. Die GANYMED materialisiert an der Peripherie des Kugelsternhaufens M 13, 50 Lichtminuten von einem roten Riesenstern ohne Planeten entfernt. Schon kurze Zeit später stellt die Besatzung fest, daß das Schiff in unmittelbarer Nähe einer Raumschlacht materialisiert ist. Rhodan schickt daher Reginald Bull mit der GAZELLE I los, um herauszufinden, wer die sich bekämpfenden Parteien sind.

Die GAZELLE I entdeckt einen Verband von etwa 300 Schiffen, das größte etwa halb so groß wie die GANYMED, das kleinste wohl kaum größer als die Gazelle. Darunter sind Schiffe, wie sie vor tausend Jahren in der arkonidischen Raumfahrt modern gewesen sind, und andere, die nichtarkonidischen Ursprungs sein müssen. Auf jeden Fall handelt es sich nicht um Einheiten der Raumflotte des Großen Imperiums. Bully beschließt, einen Schiffbrüchigen an Bord zu nehmen, um ihn auf der GANYMED identifizieren zu lassen.

Crest erkennt den Fremden sofort - es handelt sich um einen methanatmenden Motuner. Der Fremde stirbt schließlich - er trieb zu lange im Raum und war bereits unterkühlt, als er an Bord gebracht wurde. Doch immerhin ist Crest noch in der Lage, von dem Motuner etwas über den Anlaß der Raumschlacht zu erfahren.

Die Motuner kämpfen gegen eine große arkonidische Flotte. Die Motuner waren niemals treue Imperiumsangehörige, und wie bereits in früheren Zeiten kam es auch in diesen Tagen wieder zu einem Aufstand gegen die arkonidischen Herren. Doch der Aufstand hatte kaum begonnen, als eine gewaltige arkonidische Flotte vor der Hauptwelt Motun auftauchte und ihre Oberfläche in ein Meer von geschmolzenem Gestein verwandelte. Die auf den übrigen Planeten stationierten Flottenverbände der Motuner stellten sich zum Kampf, der noch immer andauert. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, daß dieser Aufstand mit dem Untergang der Motuner enden wird.

Rhodan ist enttäuscht von dieser Art arkonidischer Politik. Und auch Crest versteht die Welt nicht mehr. Als er und Thora von Arkon aufbrachen, wäre eine solche Grausamkeit gegenüber anderen Imperiumsvölkern völlig undenkbar gewesen. Streitigkeiten wurden bisher auf dem Verhandlungsweg beigelegt. Keine natürliche Entwicklung - darin sind Crest und Rhodan sich schnell einig - kann einen derart krassen Wandel im Verhalten der Arkoniden bewirkt haben.

Noch während die beiden über das seltsame Verhalten der Arkoniden diskutieren, nimmt ein aus 3.000 Schiffen bestehender arkonidischer Schiffsverband direkten Kurs auf die GANYMED.

(Anmerkung: In HC-5 heißt es, es würde sich um 3.000 Schlachtschiffe handelt. Diese Angabe ist jedoch angesichts anderer, übertriebener Bezeichnungen in den betreffenden Kapiteln des Buches zumindest zweifelhaft.)

Rhodan setzt einen Funkspruch ab, der sie als Raumschiff mit arkonidischen Passagieren identifiziert, doch die Flotte ändert ihren Kurs nicht. Rhodan läßt die GANYMED daher mit maximaler Beschleunigung auf den Verband zurasen und dabei den Fiktivtransmitter ununterbrochen arbeiten - eine Gasse bildet sich, die dort vorher stehenden Schiffe werden an andere Stellen des Raumes katapultiert. Die Arkonidenflotte erkennt die Gefahr aber recht schnell und zerstreut sich. Als die GANYMED hindurch ist, nehmen die Schiffe ihren alten Kurs wieder auf - mitten hinein in den Rest der motunischen Flotte, die zahlenmäßig stark unterlegen ist.

Besonders Thora ist enttäuscht darüber, daß trotz des Codesignals keine Antwort erfolgte. Sie fürchtet, daß Rhodan nun umkehren wird - doch Rhodans Ziel ist nach wie vor Arkon. Angesichts der Verhältnisse, die in diesem Gebiet herrschen, erscheint es Rhodan jedoch angebracht, die letzten 46 Lichtjahre zum Arkon-System mit einem Hypersprung zu überwinden.

Die GANYMED materialisiert 30 Lichtstunden von der Sonne Arkon entfernt. Rhodan läßt den äußeren Festungsring anfunken - schließlich kommt er als Besucher. Doch die Geschützplattformen antworten nicht. Die GANYMED dringt mit 90 % der Lichtgeschwindigkeit weiter vor und wird schließlich von einer Plattform unter Beschuß genommen. Das Schiff wird fast vernichtet, kann gerade noch aus der Feuerlinie gezogen werden. Danach dringt die GANYMED weiter in das Arkon-System vor. Rhodan bittet Crest und Thora, selbst zu versuchen, mit Arkon Kontakt aufzunehmen, während Rhodan das Schiff abbremsen läßt. Einige Zeit später - die GANYMED befindet sich noch 9 Lichtstunden vor der Umlaufbahn Arkons - materialisiert ein arkonidisches Schlachtschiff in unmittelbarer Nähe der GANYMED und greift an. Allerdings scheint es sich mehr um das Testen verschiedener Waffensysteme des Schlachtschiffes zu handeln, als um einen regulären Angriff. Fast gleichzeitig erhält Crest Verbindung mit Arkon und identifiziert sich als Mitglied der Expedition Aetron, Angehöriger des Geschlechts der Zoltral. Als nicht sofort Landeerlaubnis erteilt wird, droht Thora, das aufgetauchte Schlachtschiff zu vernichten. Rhodan will gerade den Fiktivtransmitter einsetzen, als das Schlachtschiff plötzlich verschwindet. Ein Begleitschiff wird angekündigt.

Auch das Begleitschiff entpuppt sich als ein Schlachtschiff der arkonidischen IMPERIUM-Klasse. Bei der Kontaktaufnahme stellt sich heraus, daß die Besatzung zumindest zum Teil aus Naats besteht. Novaal, Leiter des Schlachtschiffes, soll die GANYMED nach Naat schleppen und dort auf dem Raumhafen Naatral landen. Rhodan erklärt sich damit einverstanden, droht jedoch Novaal, ihn mitsamt seinem Schiff verschwinden zu lassen, falls er etwas anderes im Schilde führen sollte. Thora muß sich sehr beherrschen, um die Behandlung durch den Naat zu akzeptieren.

Während des Anfluges auf Naat, den fünften Planeten des Arkon-Systems, ermittelt die Positronik der GANYMED, daß die Schiffe, die die Motuner angriffen, höchstwahrscheinlich Robotschiffe waren. Crest ist davon aber nicht überzeugt. Um Schiffe auf eine Entfernung von 46 Lichtjahren sicher steuern zu können, bedarf es seiner Meinung nach deutlich weiter entwickelter Mechanismen, als man sie zur Zeit seiner Abreise kannte. Um sicherzugehen läßt Rhodan einen kurzen Beschleunigungsimpuls an die Triebwerke geben und alle Daten aufzeichnen. Die ungeheuer schnelle Reaktion des Schleppschiffes, den Traktorstrahl um 150 % zu verstärken, beweist, daß zumindest die technische Lenkung dieses Schlachtschiffes in den Händen von Robotern liegt. Kein Mensch wäre zu einer derart schnellen Reaktion fähig.

11.05.1984:

Die GANYMED und ihr Schleppschiff landen auf Naat. Stunden vergehen, ohne daß eine Reaktion von arkonidischer Seite erfolgt. Thoras Ungeduld wächst. Rhodan nimmt daher Verbindung zu dem Schlachtschiff auf. Novaal verweist Rhodan an den Administrator von Naat, den Arkoniden Sergh. Doch Sergh meldet sich auch nach über 30 Anrufen nicht. Schließlich befiehlt Rhodan den Start. Dabei muß er jedoch feststellen, daß die GANYMED von starken Fesselfeldern festgehalten wird.

12.05.1984:

Rhodan, Bully und Tako Kakuta verlassen die GANYMED, um dem Administrator Sergh einen Besuch abzustatten. Crest und Thora sind der Ansicht, daß dieser Plan lebensgefährlich ist, doch Rhodan will es riskieren - er verliert allmählich die Geduld mit der arkonidischen Verwaltung. Als sie Sergh's Haus fast erreicht haben, erkundet Tako Kakuta die Lage darin. Administrator Sergh und sein Stellvertreter Ghorn entdecken Tako's Spuren und beginnen sich dafür zu interessieren, welcher kluge Kopf sich in das Gebäude eingeschlichen hat.

Wenig später meldet Kakuta, daß er niemanden entdeckt hat. Er setzt den automatischen Pförtnermechanismus außer Betrieb, damit auch Rhodan und Bull ins Haus können. Anschließend trennt man sich und begibt sich auf die Suche nach dem Hausherrn.

Sergh erhält einen Funkspruch von Arkon und wenig später nimmt Novaal Kontakt zur GANYMED auf - der Administrator ist bereit, Crest und Thora zu empfangen. Inzwischen wird Ghorn von Bully entdeckt. Er zwingt ihn, sich und die beiden anderen beim Administrator anzumelden. Sergh ist über die Entschlußkraft der eingedrungenen Terraner erschüttert und erklärt entschuldigend, daß die Weisung, die GANYMED am Start zu hindern, von Arkon kam. Sergh bittet Rhodan außerdem, noch etwas Geduld zu haben, da er zwei Gäste erwartet. Rhodan ist verblüfft, als diese Gäste sich als Thora und Crest entpuppen. Danach berichtet Sergh, was in den Jahren seit der Abreise der beiden Arkoniden geschehen ist.

Eine Positronik hat die Macht im Imperium übernommen. Der Imperator aus der Zoltraldynastie wurde von ihm abgesetzt, und da die Maschine sich unter der Herrschaft der Zoltral aktivierte, gilt dieses Geschlecht nunmehr als eines der am wenigsten angesehenen auf Arkon. Die Maschine erfüllt ihre Aufgabe zweifellos besser, als eine ganze Reihe Imperatoren es vor ihr getan hat. Doch sie handelt nach den Grundsätzen der Kolonial- und Expansionspolitik der alten arkonidischen Eroberer. Die Folgen sind fast ebenso extrem, wie der Stand, den die Degeneration der Arkoniden mittlerweile erreicht hat. Die bereits weitgehend eingemottete Kriegsflotte des Großen Imperiums erwacht praktisch über Nacht. Überall, wo die Positronik Verstöße gegen die Imperiumsgesetze vermutet, schlägt sie zu. Ganze Welten werden aufgrund nichtiger Ursachen vernichtet. Der Große Koordinator versieht alle Raumschiffe mit kleinen Ablegern seiner selbst, um die volle Kontrolle zu behalten. Die Mannschaften, die vor Jahrtausenden noch aus Arkoniden bestanden, rekrutiert er aus den zahlreichen Kolonialvölkern, in erster Linie den Naats. Aber auch unterentwickelte Völker werden mittels Hypnoschnellschulungen eingeschleust. Die Befehlsgewalt liegt aber immer allein bei der Maschine auf Arkon III. Gleichzeitig wird die Serienproduktion von Kriegsschiffen wiederaufgenommen. Fast stündlich dröhnen große Geschwader in den Raum. Aufständische Kolonialwelten, die im Verlauf der letzten 500 Jahre den Bann Arkons immer weiter abgeschüttelt haben, sehen sich vor die Alternative gestellt, sich bedingungslos zu unterwerfen, oder ausgelöscht zu werden.

Administrator Sergh hat aber immerhin die Erlaubnis, Crest und Thora einen Flug nach Arkon zu gewähren. Sie nehmen das Angebot an, während Rhodan darauf besteht, daß das Fesselfeld der GANYMED abgeschaltet werden soll. Sergh stimmt zu. Da sich die Steueranlage dafür im gleichen Gebäude befindet, machen sich Sergh, Ghorn, Rhodan, Bull und Kakuta auf den Weg zu der Anlage im Stiel des Trichtergebäudes. Dabei laufen sie jedoch in eine automatische Falle und werden betäubt.

Rhodan, Bull und Kakuta erwachen in einer dunklen Zelle. Erstaunt bemerken sie, daß ihnen die Waffen nicht abgenommen wurden. Tako stellt fest, daß die Terraner sich noch immer im Gebäude des Administrators befinden. Der Teleporter befreit schließlich Rhodan und Bully. Nach Rhodans Anweisung soll Tako außerdem die Steueranlage für das Fesselfeld der GANYMED zerstören. Während Rhodan sich mit den Wachen des Administrators bekämpft, und Bully von Überwachungsraum aus alles beobachtet, löst Sergh mit seinen ängstlichen Gedanken erneut die Sicherheitsanlagen des Gebäudes aus - der Mentomonitor des Hauses startet einen mentalen Angriff, der alle Bewohner in Ohnmacht fallen läßt.

Als Rhodan erwacht, findet er sich in der Klinik der GANYMED wieder, wie auch Bully und Tako. Unbemannte Gleiter setzten sie vor der GANYMED ab. Die Erlaubnis für Crest und Thora, nach Arkon fliegen zu dürfen, wurde inzwischen ohne Begründung zurückgenommen.

Rhodan kommt zu dem Schluß, daß die ganze Aktion in Sergh's Haus von Arkon aus gelenkt wurde. Mehr denn je will Rhodan nun Arkon aufsuchen und Thora und Crest ihren Wunsch erfüllen, endlich ihre Heimat wiederzusehen. Während die Vorbereitungen für den nächsten Einsatz getroffen werden, wird es auf dem Kriegshafen von Naat plötzlich sehr lebendig. Alles sieht danach aus, als wolle das Große Imperium zu einem gewaltigen Schlag gegen die aufständischen Kolonialplaneten ausholen. Das Flottenaufgebot umfaßt allein über 100 Schlachtschiffe der arkonidischen IMPERIUM-Klasse.

Insgesamt 55 Personen werden in die GAZELLE I gebracht, darunter auch 40 erfahrene Männer, die schon beim ersten Flug mit der GOOD HOPE ins Wegasystem dabei waren. Die GANYMED soll während des Einsatzes unter Freyts Kommando zurückbleiben, die Gazelle mit Hilfe des Fiktivtransmitters entkommen. Ziel ist Arkon, wo Rhodan sich persönlich mit dem Imperator des Großen Imperiums unterhalten will. Angesichts dieses Plans sind Crest und Thora gezwungen, Arkons letztes Geheimnis preiszugeben - etwas, daß selbst Rhodan und Bull in ihren umfassenden Hypnoschulungen nicht gelernt haben: Arkon ist kein Planet wie jeder andere, Arkon besteht aus den drei Synchronwelten.

Die GAZELLE I verschwindet aus dem Hangar der GANYMED und taucht in den obersten Atmosphärenschichten von Arkon I wieder auf. Die Ankunft der Gazelle bleibt ohne Reaktion; die automatischen Ortungsstationen können sie nicht als Feind einordnen, da sie nicht von außerhalb des Systems gekommen ist. Es muß sich also um ein Fahrzeug der Arkoniden handeln, die auf Arkon I leben. Schließlich landet die GAZELLE I an einem abgelegenen Platz. Die Besatzung legt eine Pause ein, nachdem sie die Wunder des Planeten in sich aufgenommen hat. Thora und Crest betreten zum erstenmal wieder den Boden ihrer Heimat.

Gucky sondiert im Palast des Imperators Orcast XXI. die Lage. Man feiert gerade ein Fest. Rhodan beschließt, erst einzudringen, wenn der Imperator sich davon zurückzieht. Schließlich erscheint Rhodan mit Mitgliedern des Mutantenkorps und Crest und Thora beim Imperator. Die Arkoniden führen eine längere Diskussion, danach steht fest, daß selbst Orcast ihnen nicht helfen kann. Der Imperator bedankt sich dafür, daß Rhodan Crest und Thora in ihre Heimat zurückbrachte, aber er ist sich dessen bewußt, nur noch eine Marionette zu sein, die außerhalb des Palastes nichts mehr zu befehlen hat. Er wurde über ihre Ankunft auf Naat nicht einmal informiert. Man bittet den Imperator, eine vernünftige Programmierung des Gehirns auf Arkon III zu veranlassen. Thora fordert die Einberufung des Galaktischen Rates, dessen einstimmigem Beschluß sich das Gehirn ihrer Meinung nach unterwerfen muß. Doch Orcast belehrt sie darüber, daß dieses Gehirn sich noch nicht einmal zur Speicherung des Beschlusses bereit finden wird. Tiefe Hoffnungslosigkeit ergreift Thora, Crest und auch Rhodan. Rhodan war davon ausgegangen, daß es dem Herrscher der Arkoniden wenigstens noch möglich sein muß, Staatsbesuche zu empfangen und außenpolitische Formsachen ohne entscheidenden Wert innerhalb des prunkvollen Hofrahmens abzuwickeln. Doch die Maschine auf Arkon III hat die Macht umfassend an sich gerissen.

Die Einberufung des Galaktischen Rates hält Rhodan außerdem für gefährlich. Denn damit würde das Gehirn erfahren, daß der Stoßtrupp die GANYMED ohne Erlaubnis verlassen hat. Orcast kann nicht einmal für einen sicheren Rückflug nach Naat sorgen. Er erklärt sich aber immerhin bereit, Stillschweigen über den Besuch zu wahren und gibt einen kleinen Hinweis: Es gibt noch immer ein paar Arkoniden mit Entschlußkraft, z.B. Admiral Kenos, Angehöriger des Rates und Sieger in der letzten Schlacht des Imperiums. Kenos wurde vom Gehirn als Musterungskoordinator eingesetzt. Es obliegt ihm, fremde Hilfsvölker und aktiv gebliebene Arkoniden zu erfassen, um sie zur Ausbildung nach Arkon III zu senden. Kenos diente unter Imperator Zoltral, und nie besaß das Imperium einen besseren Flottenbefehlshaber. Orcast empfiehlt Rhodan, ihn aufzusuchen; er besitzt vielleicht Möglichkeiten, den Terranern zu helfen.

Abschließend erhält Imperator Orcast von Andrè Noir einen Hypnoblock, um nicht durch eine unvorsichtige Bemerkung Rhodans Besuch zu verraten. Orcast ist einverstanden.

Die Gruppe macht sich sofort auf den Weg zu Admiral Kenos. Schon von weitem ist zu erkennen, daß er ein Überbleibsel aus der Vergangenheit des Großen Imperiums ist; sein Palast liegt auf einer Höhe von etwa 4.000 Metern und gleicht einer Trutzburg. Panzertürme mit Energiegeschützen sichern das Gebäude. Obwohl die Luft hier oben bereits ziemlich dünn ist, ließ Kenos das Haus hier errichten, um den Sternen auch auf Arkon so nah wie möglich zu sein.

Kenos erweist sich als ein aktiver Arkonide, wie es sie nur noch selten gibt. Das Gespräch mit ihm gibt dem Einsatzkommando neue Hoffnung. Kenos seinerseits hofft auf Hilfe und Freundschaft, denn er möchte noch erleben, daß wieder Arkoniden in den Raum aufsteigen. Die Fähigkeiten des Mutantenkorps läßt er sich ausführlich demonstrieren. Danach erklärt er sich bereit, Rhodans Gruppe als Hilfsvolk der Klasse Eins in das Rekrutierungsprogramm einzuschleusen. Das Robotgehirn ist verzweifelt bemüht, intelligente organische Besatzungen für die großen Einheiten der Flotte zu finden. Alles können Roboter nicht erledigen. Das Einsatzkommando soll sich als Nachkömmlinge früherer Arkon-Auswanderer ausgeben. Als Heimat soll der Planet Zekon IV angegeben werden, wo es Menschen wie die Terraner gibt. Kenos hat sie angeblich aus der Leibgarde der Zoltral herausgeholt. Schließlich ist bekannt, daß die einst herrschende Dynastie hervorragende Kämpfer privat beschäftigt. So können auch Crest und Thora eingeschleust werden, wenngleich sie sich von den "Primitiven" fernhalten müssen. Die beiden Arkoniden werden zu Kommandantin und Chefingenieur bestimmt. Goratschins Anwesenheit wird mit der angeblichen Fähigkeit der Datenspeicherung erklärt, schließlich besitzt er zwei Gehirne. In Guckys Fall muß dessen Fähigkeit der Telepathie verraten werden, denn ansonsten ist er ja nur ein halbintelligentes Tier. Schließlich wird die Gruppe bewaffnet und mit einem 60-Meter-Beiboot nach Arkon III gebracht. Die Gazelle bleibt bei Kenos zurück, wo sie in Sicherheit ist - bei Gelegenheit soll sie abgeholt werden.

Auf Arkon III erfahren die Terraner, daß ihre Gruppe als Besatzung für ein Schlachtschiff vorgesehen sind. Rhodan hatte damit stillschweigend gerechnet, denn nur mit einem solchen Schiff dürfte eine Flucht überhaupt möglich sein. Doch aufgrund der hohen Intelligenzquotienten der Terraner, was Thora nur mit einer bereits von ihr veranlaßten Hypnoschulung erklären konnte, wurde die Gruppe einem der neuesten Schiffe zugeteilt, einem Superschlachtschiff der UNIVERSUM-Klasse mit dem Namen VEAST' ARK. Derzeit verfügt Arkon nur über zwei dieser Schiffe, da die Serienproduktion noch nicht begonnen hat.

14.05.1984:

Das Einsatzkommando wird nun umfassend für die Steuerung eines solchen Schiffsriesen geschult, vier Arkontage vergehen. Einen Probelauf der Triebwerke und Kraftstationen nutzen die Mutanten, um festzustellen, wie der positronische Ableger des Großen Koordinators in der Zentrale der VEAST' ARK arbeitet. Da er jederzeit in die Schiffssteuerung eingreifen kann und energetisch autark ist, wird man ihn vernichten müssen, bevor man die Flucht beginnt. Zu diesem Zweck soll sich Goratschin in der Zentrale verstecken. Störend sind außerdem die etwa 330 Kampfroboter an Bord.

19.05.1984:

Nach Abschluß der Tests beurteilt die Ablegerpositronik diese als sehr gut. Die Ausbildung der angeblichen Zekonen soll fortgesetzt werden. Die Positronik kündigt jedoch an, daß zur Vervollständigung der Besatzung 1.500 vorgebildete Naats an Bord kommen sollen. Damit tritt der Fluchtplan in die entscheidende Phase. Als Thora außerdem bekanntgibt, daß mit der Ankunft von 5.000 Schweren Kampfrobotern bald zu rechnen ist, befiehlt Rhodan die sofortige Flucht. Oberst Freyt meldet außerdem auf einer geheimen Frequenz, daß ein Suchkommando unter dem Befehl des Naats Novaal entdeckt hat, daß Rhodan und die Arkoniden nicht mehr an Bord der GANYMED sind. Novaal wird darüber natürlich Meldung erstatten. Rhodan befiehlt daher auch der GANYMED, alles auf eine schnelle Flucht vorzubereiten, denn das Gehirn auf Arkon III wird nun sehr schnell feststellen, wer die angeblichen Zekonen auf seinem Superschlachtschiff wirklich sind.

Kurz bevor Rhodan, Crest und Thora die Zentrale erreichen, wird Alarm ausgelöst, die Panzertore der Zentrale schließen sich und Energieschirme schützen den Kontrollraum. Goratschin ist aber bereits in der Zentrale und kann den positronischen Ableger zerstören. Rhodan und die anderen gelangen wieder in die Zentrale, während das restliche Einsatzkommando sich verteilt, um eine Transition vorzubereiten und die wichtigsten Maschinen zu kontrollieren.

Als Rhodan das Schiff abhebt, löst sich noch ein Thermostrahl aus Richtung des Gehirns auf Arkon III. Doch die Schutzschirme sind bereits aktiviert und wehren den Schuß spielerisch ab. Danach nimmt das Gehirn die Verfolgung mit zwei Schlachtschiffen auf. Sie eröffnen mit allen Waffen das Feuer, doch die VEAST' ARK schüttelt sich nur kurz. Schließlich hängt sie die Schlachtschiffe aufgrund ihres geringeren Beschleunigungsvermögens ab.

Inzwischen tobt in der VEAST' ARK unter Bullys Leitung der Abwehrkampf gegen die Kampfroboter. Alle entbehrlichen Leute werden von den Schaltstationen abgezogen, um ihn zu unterstützen, die Mutanten sind bereits im Einsatz. Nur zehn Mann bleiben für die Schiffsführung. Die Antigravschächte wurden abgeschaltet, doch die Roboter schießen sich durch Decken und Böden. Die Durchschnittstemperatur auf den Decks liegt trotz Klimaanlagen bereits bei 300° C.

Kurz bevor Rhodan in Transition geht, sendet er ein vereinbartes Signal an die GANYMED. Eine Robotflotte, die inzwischen die Verfolgung des Superschlachtschiffes aufgenommen hat, bleibt zurück.

Während auf der GANYMED die letzten Startvorbereitungen laufen, erkundigt sich Novaal erneut nach der Rückkehr Rhodans. Man vertröstet ihn. Kurz darauf taucht die VEAST' ARK in der Atmosphäre von Naat auf. Nun erteilt Freyt den Startbefehl. Die Projektoren des Fesselfeldes, deren Positionen die Mutanten vor Rhodans Aufbruch festgestellt haben, werden mit Impulsstrahlern vernichtet, die Steuerzentrale mit dem Fiktivtransmitter zerstört. Dann hebt die GANYMED ab. Die beiden Schiffe verursachen einen Orkan über dem Raumhafen von Naatral, der selbst schwere Schiffe aus ihren Verankerungen reißt, technische Anlagen brechen zusammen.

Rhodan nimmt kurz zu Freyt Kontakt auf, um ihm die Daten für den bevorstehenden Sprung zu übermitteln. Die Transition führt rund drei Lichtjahre ins Zentrum von M 13 hinein. Dort registriert man, daß inzwischen 150 Schiffe, darunter 50 schwere, nach der GANYMED und der VEAST' ARK suchen. Kurze Zeit später materialisieren noch einmal mehr als 200 Schlachtschiffe und Schwere Kreuzer. In diesem Durcheinander konnte die Transition der VEAST' ARK jedoch nicht angemessen werden.

Inzwischen wurden 230 Kampfroboter an Bord des Superschlachtschiffes vernichtet, die meisten gehen auf das Konto des Zündermutanten Goratschin. Die restlichen Kampfmaschinen halten sich irgendwo an Bord versteckt. Zu ihrer Abwehr und vollständigen Besetzung des erbeuteten Schiffsriesen deaktiviert Rhodan die Schutzschirme und läßt das Schiff im freien Fall auf eine große, rote Sonne zustürzen. Die Triebwerke laufen aus, und die GANYMED setzt 800 Mann über. Sie verteilen sich im Schiff und nach und nach werden die noch verbliebenen Kampfroboter gestellt und zerstört.

Rhodan tauft das Superschlachtschiff auf den Namen TITAN. Vorläufig kann sie ihren Standort nicht verlassen, da sie sofort angepeilt werden würde.

03.06.1984:

Der Einsatz auf Arkon war - abgesehen von der erbeuteten TITAN - ein Mißerfolg. Wichtiger denn je erscheint es Rhodan nun, die Position der Erde geheim zu halten. Denn wenn eine arkonidische Robotflotte die Erde findet, muß sie sich entweder unterwerfen - oder wird vernichtet. Bezüglich des Überschweren Topthor ist Rhodan aber davon überzeugt, daß diesem die galaktische Position zu wertvoll erscheint, als daß er sie einfach dem Gehirn auf Arkon III ausliefern würde.

Die Mannschaft an Bord der TITAN hat nun Zeit, sich an das Schiff zu gewöhnen. Eine Transition erscheint Rhodan zu riskant. Zusammen mit der GANYMED treibt die Riesenkugel im freien Fall auf das Vogasystem zu, die Heimat der Zaliter.

Crest und Thora haben den Schock der veränderten Verhältnisse im Großen Imperium gut verarbeitet - Rhodan hat sie noch nie so entschlossen gesehen, wie in diesen Tagen. Bei einer Lagebesprechung auf der TITAN gibt Rhodan bekannt, mit dem Robotregenten zusammenarbeiten zu wollen, denn seiner militärischen Macht hat die Erde noch nichts entgegenzusetzen. Rhodan strebt ein Scheinbündnis an, um den Regenten von innen heraus zu bekämpfen - zum Wohl der Imperiumsvölker und der Erde. Doch noch befindet man sich auf der Flucht, und Rhodan hofft, im Volk der Zaliter vielleicht einen Verbündeten zu finden.

17.06.1984:

Obwohl der Robotregent längst Großalarm ausgelöst hat, wurden die TITAN und die GANYMED bislang nicht entdeckt. Pro Stunde finden in der näheren Umgebung etwa 500 Transitionen statt.

(Anmerkung: In HC-6 heißt es eigentlich, daß im Vogasystem diese Transitionen stattfinden, doch es gilt sicher für die nähere Umgebung.)

Alle in M 13 stationierten Streitkräfte sind angewiesen, das Auftauchen des gestohlenen Riesenschiffes sofort zu melden, allerdings wird von einem offenen Angriff abgeraten. Die größte Fahndungsaktion beginnt, die jemals in diesem Teil der Milchstraße stattgefunden hat. Doch Rhodan beunruhigt das nicht. Erst wenn die Besatzung ausreichend geschult ist, will er weitere Pläne fassen.

Dann nähert sich aus dem Vogasystem ein 100-Meter-Schiff der Zaliter. Der Teleoptiker Ralf Marten und Gucky erhalten den Auftrag, die Mannschaft des Schiffes zu überprüfen. Man stellt fest, daß sich an Bord eine Lebensform befindet, die Telepath und schwacher Suggestor ist - es handelt sich um einen Mooff. Hemor, der Kommandant des Schiffes, bittet an Bord der TITAN kommen zu dürfen. Rhodan stimmt zu, erteilt aber Tako Kakuta und Ras Tschubai den Auftrag, sich inzwischen an Bord des Zaliterschiffes umzusehen.

Die beiden Teleporter finden heraus, daß der Kommandant auf Befehl des Zarlt handelt und Rhodan überlisten will. Dann werden sie von der Besatzung des Zaliterschiffes entdeckt. Kakuta kehrt auf die TITAN zurück, während Tschubai Gelegenheit erhält, sich den Mooff näher zu betrachten. Der Mooff nimmt mentalen Kontakt zu Tschubai auf und versucht, ihn an der Rückkehr zur TITAN suggestiv zu hindern. Nur mit äußerster Konzentration gelingt es dem Teleporter, zu entkommen.

Hemor unterbreitet Rhodan inzwischen im Auftrag von Zarlt Demesor ein Angebot. Im ganzen Imperium wird Jagd auf das gestohlene Superschlachtschiff gemacht. Noch wissen nur die Zaliter, wo es sich aufhält, und noch ist Rhodan vom Robotregenten nicht zum Staatsfeind erklärt worden. Deshalb möchte der Zarlt mit Rhodan sprechen. Zarlt Demesor erwartet Rhodan in Tagnor, der Hauptstadt von Zalit. Vorsorglich wurde die gesamte zalitische Flotte alarmiert, um die TITAN nach Zalit zu geleiten. Trotz dieser offensichtlichen Drohung stimmt Rhodan dem Treffen zu, weil ihn interessiert, was der Vizeimperator von Arkon mit ihm bereden will - und warum er den Befehl des Regenten nicht befolgt, die TITAN auszuliefern.

Die TITAN und die GANYMED folgen dem Zaliterschiff, die Flotte der Zaliter folgt in respektvollem Abstand. Rhodan befragt Crest über die Mooffs, doch ihm sind sie nicht bekannt - sie müssen neu im Großen Imperium sein. Während des Fluges nach Zalit versucht dann ein telepathischer Verbund von Mooffs (auf jedem Zaliterschiff befindet sich eines dieser Wesen) die Gedanken der Besatzung der Zentrale der TITAN zu erfassen. Doch dieser Versuch scheitert.

Auf Zalit begeben sich Rhodan, Crest, Bully und John Marshall zum Zarlt. Thora behält inzwischen das Kommando an Bord der TITAN. Schon beim Betreten des Palastes entdecken die Besucher Mooffs, die offenbar jeden Besucher überprüfen sollen. Sie verspüren plötzlich den Wunsch, ihre Waffen den Wachen des Palastes auszuhändigen - doch die Besucher können sich abschirmen. Rhodan glaubt nun, daß die Zaliter die Mooffs als eine Art telepathische Wachhunde halten.

Zarlt Demesor selbst macht auf die Besucher den Eindruck eines Mannes, der gewillt ist, jedes einmal gesteckte Ziel auch zu erreichen. Er bietet Rhodan die Freundschaft der Zaliter an. Vor kurzer Zeit ist es ihm in einem Militärputsch gelungen, den rechtmäßigen Zarlt Elton zu stürzen, den Demesor als "Marionette der Arkoniden" bezeichnet. Die Offiziere standen und stehen auf seiner Seite und sind nicht gewillt, die Befehle eines Robotgehirns auszuführen. Demesor gibt offen zu, Imperator von Arkon werden zu wollen. Er weiß, daß Rhodan es dem Gehirn nicht verraten kann, denn damit müßte er seinen Standort verraten. Demesor bietet Rhodan einen Unterschlupf für sein gestohlenes Schiff an. Als Gegenleistung möchte er erfahren, wie Rhodan gegen den Willen des Robotgehirns durch den äußeren Sperrgürtel der Arkoniden gelangen konnte. Rhodan ist natürlich nicht bereit, die Existenz des Fiktivtransmitters zu verraten. Daher gibt er an, daß es sich um sein persönliches Geheimnis handelt. Er will die Zaliter jedoch erst näher kennenlernen, bevor er sein Geheimnis mit dem Zarlt teilt. Auch auf die Frage, ob Rhodan die Zaliter bei ihrem Vorhaben unterstützen will, die Macht im Imperium zu übernehmen, weicht Rhodan nur aus und erbittet sich Bedenkzeit. Der Zarlt ist einverstanden; Rhodan soll sich in der Hauptstadt Tagnor umsehen und sich davon überzeugen, daß die Zaliter in der Lage sind, die Arkoniden abzulösen. In zwei Tagen erwartet er Rhodans Entscheidung.

Zurück auf der TITAN bestätigt John Marshall, daß der Zarlt die Wahrheit gesagt und auch nichts verschwiegen hat. Er will tatsächlich die Macht über das verfallene Imperium an sich reißen. Die Terraner sind sich jedoch darin einig, daß die Zaliter zwar lebendiger und fähiger sind, als die Arkoniden, aber zu sehr in provinziellen Begriffen denken. Sie sehen nur ihren eigenen Vorteil, wenn sie das Imperium regieren - was eine solche Regierung letztlich bedeutet, ist ihnen nicht klar.

Von der GANYMED kommt die Meldung, daß einige Besatzungsmitglieder plötzlich verrückt spielen. Offenbar versuchen die Mooffs, die Besatzung suggestiv zu beeinflussen, kommen aber über die Versuche nicht hinaus. Gucky berichtet außerdem, daß er während Rhodans Besuch beim Zarlt einige interessante Dinge erfahren konnte, indem er einen Mooff belauschte. Es sind demnach nicht die Zaliter, die die Mooffs beherrschen, sondern es ist genau umgekehrt. Offiziell werden die Mooffs als eine Art telepathischer Wachhunde und als Dolmetscher eingesetzt. Die Zaliter ahnen von der wirklichen Situation nichts - sie halten sich nach wie vor für die Herren ihrer Entscheidungen.

Gucky konnte außerdem herausfinden, daß die Mooffs kurz nach der Machtübernahme Demesors auf Zalit erschienen - Schiffe der Zaliterflotte brachten sie. Scheinbar wollen also die Mooffs die Arkoniden im Großen Imperium ablösen - die Zaliter glauben nur, es zu wollen.

Rhodan ist klar, das eine Herrschaft der Mooffs das Ende Arkons wäre. Abgesehen davon kann er sich nicht vorstellen, wie die halbintelligenten Mooffs auf die Idee gekommen sein sollen, das arkonidische Imperium zu erobern. Eine noch unbekannte dritte Partei scheint in die Vorgänge verwickelt zu sein und die Fäden im Hintergrund zu ziehen. Rhodan sieht jedoch in den Plänen der Mooffs eine gute Möglichkeit, das Vertrauen des Robotregenten zu gewinnen, indem er sie verrät.

Bereits am nächsten Tag besucht Rhodan erneut den Zarlt, um ihm einen Vorschlag zu unterbreiten. Ein entscheidender Schlag gegen das Robotgehirn bedarf sorgfältiger Vorbereitungen. Rhodan stimmt dem Angriff zu, benötigt jedoch einige Wochen Zeit, um die Mannschaft auf das Schiff einzuspielen. Außerdem könnte die Tatsache, daß er in das Arkon-System eindringen konnte, auch ein Zufall gewesen sein. Den Zarlt macht diese Aussage mißtrauisch. Er fragt Rhodan nach dessen Motiven für seine Hilfe, und nach seinem Heimatsystem. Doch Rhodan weicht erneut aus; er will, daß das Imperium von Menschen regiert wird, wenn er wieder einmal mit ihm in Berührung kommen sollte. Dem Zarlt erscheint das logisch, außerdem ist für ihn nur die Tatsache wichtig, daß Rhodan nicht etwa selbst die Herrschaft über das Imperium an sich reißen will. Dann konfrontiert Rhodan den Zarlt mit einer offenen Frage nach den Mooffs.

Der Zarlt gibt an, daß zalitische Expeditionen die Mooffs auf einem einsamen Planeten fanden. Er verheimlicht auch nicht ihre telepathischen Fähigkeiten. Von ihren suggestiven Fähigkeiten ahnt er nichts.

Zurück an Bord der TITAN erfährt Rhodan, daß es den Mutanten inzwischen gelungen ist, eine schwache Stelle bei den Mooffs zu entdecken. Über eine empfindliche Stelle im Nervensystem kann man sie in tiefe Bewußtlosigkeit versetzen, die auf einen unbefangenen Beobachter den Eindruck erwecken muß, der Mooff sei gestorben. Rhodan hofft, so die Herrschaft der Mooffs friedlich beenden zu können. Das Mutantenkorps wird beauftragt, nacheinander alle Mooffs entsprechend zu behandeln.

Zarlt Demesor und sein engster Vertrauter Hemor besuchen die TITAN. Sie zeigen sich besorgt über das Schicksal der Mooffs, und glauben an eine Seuche. Transportschiffe sind bereits unterwegs, diese nützlichen Wesen durch neue zu ersetzen. Inzwischen werden die Behälter mit den scheinbar toten Mooffs im Palast gesammelt. Dann wird die TITAN in einem unterirdischen Hangar versteckt, die obere Hälfte des Schiffes, wird mit Tarnmaterial unkenntlich gemacht.

Inzwischen kommt es während der Mutantenaktion auf dem Zalitkreuzer MRO zu einem etwas intensiveren Kontakt mit einem Mooff. Das Wesen berichtet, daß die Zaliter für die Mooff das gleiche sind, wie die Mooffs für ihre Herren. Allerdings kann nicht mehr festgestellt werden, wer diese Herren sein sollen. Es steht nur fest, daß die Mooffs auf Zalit die Gestalt dieser Herren selbst nicht kennen. Damit hat Rhodan den Beweis, daß tatsächlich eine unbekannte Macht die Hand nach dem Großen Imperium ausstreckt.

Die Mutanten entdecken außerdem, daß es eine Widerstandsbewegung auf Zalit gibt. Nicht alle sind mit den Zielen und Methoden von Zarlt Demesor einverstanden. Der Zulauf des Widerstandes hat sich außerdem seit dem "Sterben" der Mooffs verzehnfacht. Viele Zaliter hassen Demesor, weil er den alten Herrscher ermorden ließ, um an die Macht zu gelangen. John Marshall nimmt offiziellen Kontakt zur Widerstandsbewegung auf und erklärt sich bereit, die Verbindung zwischen den einzelnen Gruppen herzustellen.

Rhodan schickt inzwischen über den Schweren Kreuzer TERRA, der als Relaisstation zur Erde fungiert und von dieser etwa 2.000 Lichtjahre in Richtung M 13 entfernt im Raum steht, einen Funkspruch; Rhodan benötigt dringend weitere 1.000 Mann als Besatzung für die TITAN, außerdem soll der Bau des Strukturkompensators vorangetrieben werden. Die GANYMED soll alles abholen. Deringhouse berichtet, daß die Lage auf der Erde ruhig ist. Der Bau des Strukturkompensators für die TITAN wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Für den Fall, daß Schiffe des Robotregenten auftauchen sollten, wird die Flotte in Bereitschaft versetzt. Thora ist jedoch der Ansicht, daß der Robotregent die Position der Erde tatsächlich nicht kennt, denn dann würde sie schon nicht mehr existieren. Rhodan ist davon aber nicht überzeugt; er glaubt, daß die Positronik über genug Kombinationsgabe verfügt, um zu erkennen, daß Rhodan nicht ihr Feind ist.

Als Rhodan Thora danach fragt, wie sie sich eigentlich ihre Zukunft vorstellt, da sie und Crest von Arkon verstoßen wurden, wählt Thora ein Leben als Terranerin. Obwohl Rhodan zunächst annimmt, daß sie dies nur sagt, um dann vielleicht in den Genuß der lebenserhaltenden Zelldusche zu kommen, erkennt er rasch, daß dem nicht so ist. Thora hat durch die Erlebnisse auf Arkon und das Erleben der dortigen Zustände eine Wandlung durchgemacht. Und Rhodan erkennt, daß Thora seine Gefühle zu erwidern scheint. Doch noch sind beide nicht in der Lage, sie offen zu äußern.

Juli 1984:

Zwei Wochen später sind alle Mooffs auf Zalit von den Mutanten in Bewußtlosigkeit versetzt. Auch die von Transport- und Patrouilleschiffen am Rand des Vogasystems von anderen Schiffen übernommenen neuen Mooffs sollen sofort nach ihrer Landung entsprechend behandelt werden. Die Zaliter sollen glauben, daß den Mooffs das Klima, die Sonneneinstrahlung oder etwas anderes auf Zalit nicht bekommt. Tatsächlich bemühen sich die Wissenschaftler des Zarlt vergeblich, das Rätsel des scheinbaren Todes aller Mooffs zu lösen.

Die Mutanten entdecken, daß die 2.000 neuen Mooffs auf ihrer Heimatwelt neue Instruktionen erhalten haben - und das Versprechen, in der zukünftigen Regierung des Großen Imperiums eine wichtige Rolle zu spielen.

Der Zaliter Rogal, Mitglied der Widerstandsbewegung, begibt sich durch einen geheimen Gang in den Palast des Zarlt, um ihn zu ermorden. Doch der Anschlag mißlingt, weil Demesor in seinem Schlafgemach eine lebensechte Puppe in sein Bett legen ließ. Rogal wird festgenommen und suggestiv beeinflußt. Dabei verrät er den Weg, auf dem er in den Palast eindringen konnte. Zusammen mit zwölf Palastwachen geht er nun den Weg zurück, um seine Verbündeten auszuschalten. Den Widerständlern unter Admiral Zernif gelingt es jedoch, die Wachen zu töten und Rogal zurückzubekommen. Danach wird der Eingang zum Geheimgang gesprengt.

Die Schulung der 700 Besatzungsmitglieder der TITAN ist abgeschlossen.

Rhodan erfährt, daß Zarlt Demesor dem Robotregenten zwar nicht die genaue Position der TITAN mitgeteilt hat, aber durchblicken ließ, daß es seiner Raumflotte gelungen ist, den Standort des Riesenschiffes festzustellen. Er hat um Verstärkung durch Robotschiffe gebeten. Danach erfolgte ein Startverbot für die TITAN. Angesichts dieser Entwicklung versucht Rhodan, Kontakt mit dem Robotregenten aufzunehmen, doch es erfolgt keine Antwort. Crest vermutet, daß der Zarlt eine magnetische Sperrglocke über den Planeten gelegt hat, die polarisierend wirkt; ankommende Sendungen passieren ungehindert, aber abgehende werden aufgehalten. Rhodan läßt daraufhin auf der GANYMED Vorbereitungen für den Start der GAZELLE I mit dem Fiktivtransmitter treffen. Er will mit Thora und Crest einige Lichtwochen in den Raum starten, um so die Sperrglocke zu durchdringen und Kontakt mit dem Regenten aufnehmen.

John Marshall spürt inzwischen Admiral Zernif, den Führer der Widerstandsbewegung, auf und begibt sich mit Ras Tschubai zu ihm. Dort entdecken sie Rogal, der offenbar einen schweren Hypnoblock erhalten hat. Der Teleporter bringt beide zur TITAN. Per Transmitter wechseln danach Rhodan, Crest, Thora, Tifflor, Gucky und Zernif zur GANYMED, besteigen die GAZELLE I und materialisieren mit Hilfe des Fiktivtransmitters drei Lichtmonate von Zalit entfernt. Rhodan nimmt Bildfunkkontakt zum Robotregenten auf. Nachdem Rhodan angibt, keinen Verschlüsselungscode zu besitzen, kommt der Kontakt zustande. Der Regent bestimmt die Position der GAZELLE I mit 2,75 Lichtjahren von Arkon. Seine erste Frage gilt dem Standort der TITAN. Rhodan erklärt, ein Freund des Imperiums zu sein und um dies zu beweisen, verrät er den Standort des Schiffes. Rhodan gibt außerdem an, es als Leihgabe zu betrachten, und der Regent kann es zurückhaben, falls er es wünscht.

Der Regent glaubt Rhodan nicht, daß die TITAN auf Zalit liegt, denn dann wüßte er es. Der Zarlt als Vizeimperator von Arkon hätte es ihm längst mitgeteilt. Doch Rhodan erklärt dem Gehirn die Umstände auf Zalit. Der Regent akzeptiert Zernif als Beweis für Rhodans Aussagen. Er ist über alle Zweifel erhaben - im Gegensatz zu Demesor. Der Regent stellte nämlich bei einer Prüfung der Personalunterlagen fest, daß Demesor statt seines fähigeren Bruders auf die Raumakademie geschickt wurde. Das war vor 30 Zalitjahren. Vermutlich hat er damals seinem Bruder gedroht, und später fiel er einem Unfall zum Opfer. Dem Regenten ist bekannt, daß Demesors Bruder ein zuverlässiger Anhänger des Imperiums war. Er glaubt Rhodan, will aber wie Demesor wissen, wie Rhodan den Sperrgürtel von Arkon überwinden konnte. Rhodan erklärt, es mit einer Waffe vom Planeten des Ewigen Lebens geschafft zu haben, wo er auch die relative Unsterblichkeit erhielt.

Rhodan informiert den Regenten auch darüber, daß die Mooffs die Eroberung des Imperiums anstreben. Der Regent ist davon nicht überzeugt, denn die Mooffs sind harmlos und ohne Ehrgeiz. Rhodan hat jedoch Hinweise darauf, daß noch eine dritte Partei an der Aktion beteiligt ist, die die Mooffs lenkt. Seit Wochen kämpfen die Terraner bereits gegen die Mooffs - für das Imperium. Der Regent ist mißtrauisch, doch Thora erklärt, daß sie und Crest Rhodan gegen die Individualverformer und die Springer geholfen haben, und daß es nur logisch ist, wenn sie nun bereit sind, dem Imperium zu helfen.

Der Regent weiß, daß die Springer dem Imperium nicht wohl gesonnen sind. Er hält es für möglich, daß sie hinter allem stecken, und Rhodan schalt sich einen Narren, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Doch dann verwirft er den Gedanken wieder. Den Springern fehlt für eine derart groß angelegte Aktion mit weitreichender Bedeutung für die Zukunft der Zusammenhalt.

Rhodan unterbreitet dem Robotregenten nun den Vorschlag, die TITAN vorläufig behalten zu dürfen. Der Regent soll außerdem die Verfolgung einstellen. Dafür will sich Rhodan verpflichten, die Ordnung auf Zalit wiederherzustellen und einen rechtmäßigen Zarlt einzusetzen. Er bittet den Regenten außerdem, nichts gegen die Mooffs zu unternehmen, damit die unbekannten Hintermänner nicht aufgeschreckt werden. Der Regent stimmt zu - nach einer für seine Verhältnisse sehr langen Rechenzeit von 15 Sekunden. Solange Rhodan für das Imperium tätig ist, darf er die TITAN behalten. Die Verfolgung wird eingestellt, doch er behält sich vor, Rhodan im Auge zu behalten. In dem Augenblick, da Demesor bestraft und der Hintermann der Mooffs entlarvt ist, gehört die TITAN für immer Rhodan. Rhodan ist einverstanden.

Kurz bevor die GAZELLE I zur GANYMED zurückkehrt, läuft ein mit dem Widerstand auf Zalit abgesprochenes Unternehmen an. In und um Tagnor fliegen wichtige Gebäude der Regierung und der Raumflotte in die Luft, sogar eines der größeren Schiffe auf dem Landefeld explodiert. Gleichzeitig erfolgen offene Überfälle auf Polizeistreifen. Die Zivilisten verhalten sich passiv. Auf dem Land werden ganze Fabriken zerstört, Rüstungszentren werden vernichtet. Erst jetzt wird offensichtlich, wie gut organisiert die Rebellen sind. Der Zarlt gibt Großalarm. Kleinere Schiffe der Flotte werden von Tagnor abgezogen, um zu ihren Einsatzhäfen zurückzukehren. Transporter bringen Truppen in die abgelegenen Gebiete, um eine offene Rebellion sofort im Keim zu ersticken. Doch sie kommen zu spät, die Saboteure sind wie vom Erdboden verschluckt. Und nachdem die GAZELLE I gelandet ist, hören die Sabotageakte plötzlich auf.

Inzwischen wurde Rogal von seinem Hypnoblock befreit und der Robotregent hat Demesors Bitte um Verstärkung abgelehnt. Daher hat Demesor den größten Teil seiner Flotte nach Zalit befohlen, denn er will Rhodan nicht entkommen lassen. Längst ist ihm klar, daß Rhodan ihm nicht verraten will, wie er den Festungsgürtel von Arkon überwunden hat. Deshalb will er Rhodan zu einer Besprechung bitten und ihn und seine Begleiter dort von Robotern überwältigen lassen. Anschließend will er ihm das Geheimnis mit Gewalt entreißen.

Hemor wird zur TITAN geschickt, um Rhodan zu einer Lagebesprechung einzuladen. Rhodan stimmt zu, läßt Hemor jedoch nicht von einem Telepathen überprüfen, da er die Absichten des Zarlt ja bereits kennt. So erfährt er nichts von der geplanten Gefangennahme. Bully und Marshall sollen ihn in den Palast begleiten.

Bei der Besprechung erklärt der Zarlt, Arkon in einer Zalitwoche angreifen zu wollen. Rhodan teilt dem Zarlt jedoch mit, daß er nicht daran denkt, ihm zu helfen. Denn wenn die Zaliter nicht fähig sind, den Sperrgürtel von Arkon zu überwinden, dann sind sie auch nicht in der Lage, das Imperium zu regieren. Der Zarlt befiehlt daraufhin, daß die TITAN und die GANYMED Zalit noch in der gleichen Nacht zu verlassen haben.

Durch einige Tänzerinnen abgelenkt entdeckt Marshall zu spät, daß diese Mädchen in Wirklichkeit Roboter sind, und je zwei von ihnen nehmen die drei Besucher gefangen. Der Zarlt will nun mit Gewalt aus den Terranern herausbekommen, wie sie den Abwehrgürtel durchdrangen. Doch auf der TITAN ist man längst telepathisch informiert. Wie mit Rhodan abgesprochen, werden nun alle Mutanten in Verstecke auf Zalit gebracht. Während man anschließend auf der TITAN auf ein weiteres Signal von John Marshall wartet, gibt Thora ihre Gefühle Crest gegenüber erstmals zu.

Als Rhodan, Bully und Marshall in ein Kellergewölbe gebracht werden, wird die TITAN plötzlich von starken Streitkräften der Zaliter angegriffen. Befehlsgemäß starten Thora und Freyt und transitieren zu einem Punkt, der zwei Lichtjahre von Zalit entfernt ist.

Das Mutantenkorps beginnt nun zusammen mit den Zalitern der Widerstandsbewegung mit dem Aufstand gegen Zarlt Demesor. Die drei Gefangenen werden zu einem Raum mit Mooffs gebracht, die in Gruppen beginnen, die drei Terraner unter suggestiven Einfluß zu nehmen. Zunächst nehmen sich die 12 Mooffs Rhodan vor, der sich gerade noch ihrer Suggestivkraft widersetzen kann. Schließlich finden die Mooffs den schwächsten der drei Gefangenen heraus - Reginald Bull - und greifen ihn konzentriert an. Gerade noch rechtzeitig bringt Gucky Kitai Ishibashi und Wuriu Sengu ins Gewölbe, und die drei Gefangenen werden befreit - Bully stand kurz vor dem Zusammenbruch. Der Zarlt und seine Gefolgsleute werden paralysiert und Admiral Zernif ausgeliefert.

Auf ihrer Warteposition orten die TITAN und die GANYMED eine Reihe von Schlachtschiffen, Kreuzern und Aufklärern des Robotregenten, die offenbar Überwachung fliegen. Angesichts dieses Flottenaufgebots entschließt sich Thora, den Robotregenten zu fragen, was das soll. Schließlich war vereinbart, daß er die Verfolgung der TITAN einstellt. Der Regent erklärt, daß er - wie besprochen - die Schiffe nur im Auge behält. Außerdem rät er Thora, nach Zalit zurückzukehren, denn der Zarlt Demesor ist in Gefangenschaft, Rhodans Aufgabe abgeschlossen. Die Rebellen haben den Palast gestürmt und die Offiziere gefangengenommen. Da Admiral Zernif von Rhodan erfahren hat, welche Rolle die Mooffs spielten, versucht er Opfer zu vermeiden, und hofft, daß die vom suggestiven Zwang befreiten Offiziere wieder treu auf Seiten des Großen Imperiums stehen werden. Als die Gefangennahme Demesors bekannt wird, ergeben sich auch die letzten Truppen. Von überall her landen Einheiten der Flotte und stellen sich bedingungslos unter das Kommando von Admiral Zernif, der von den Rebellen zum neuen Zarlt proklamiert wird. Wenige Stunden später sind Ruhe und Ordnung auf Zalit wiederhergestellt. Zernif übernimmt die Amtsgeschäfte und informiert zunächst den Robotregenten über die Geschehnisse.

Bei den Feierlichkeiten anläßlich der Befreiung der Zaliter erklärt Rhodan dem neuen Zarlt, daß die Mooffs nicht die Urheber der Verschwörung sind, sondern nur von unbekannten Mächten vorgeschoben wurden. Die nur bewußtlosen Mooffs sollen später zurück auf ihre Heimat gebracht werden. Aber Rhodan will erst die Hintermänner entlarven. Abschließend kommt Rhodan der Anweisung des Regenten nach und nimmt Verbindung zu ihm auf. Rhodans Einsatz auf Zalit hat ihn davon überzeugt, daß er im Sinn des Großen Imperiums denkt und handelt. Die TITAN soll weiter in Rhodans Besitz bleiben, offiziell unter dem Kommando von Crest und Thora. Der Regent hat außerdem eine neue Aufgabe für Rhodan. Rhodan soll herausfinden, wer die eigentlichen Anstifter sind. Rhodan soll noch eine Woche auf Zalit bleiben, um dem neuen Zarlt bei der Säuberungsaktion zu helfen. Leider hat auch der Regent keinen Hinweis darauf finden können, wer die Drahtzieher der Aktion sein könnten. Rhodan will in einigen Tagen, wenn die Ausbildung der TITAN-Besatzung endgültig abgeschlossen ist, die Suche nach den Hintermännern aufnehmen; den Robotregenten bittet er, nach Abschluß der Aktion die Mooffs zurück zu ihrer Heimat zu bringen. Der Regent stimmt zu.

Die GANYMED kehrt unter Schutz des Strukturkompensators zur Erde zurück, um die angeforderten Besatzungsmitglieder und den Strukturkompensator für die TITAN abzuholen. In etwa 10 Tagen soll die GANYMED zurückkehren. Als Treffpunkt schlägt Thora das 47 Lichtjahre von Arkon entfernte Thatrelsystem vor. Sie weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß sie dieses System vorschlägt, weil die Mooffs ihr einen entsprechenden Befehl suggerierten.

Zwei Tage lang kreuzt die TITAN wirr durch den Raum, um die Überwachung des Regenten auszuschalten, dann nimmt sie direkten Kurs auf Thatrel. Hier will Rhodan ungestört den Strukturkompensator einbauen, denn auf Zalit erscheint ihm das unmöglich. Die Zaliter erscheinen ihm nach der Revolution etwas zu anhänglich gegenüber Arkon. Im Thatrelsystem landen die TITAN schließlich auf dem zweiten Planeten Honur, um auch zufälligen Ortungen zu entgehen.

Bei der Besprechung von Oberst Freyt und Oberst Klein auf der Erde stellt sich heraus, daß der Strukturkompensator für die TITAN nicht zum verabredeten Zeitpunkt fertig wird. Sein Bau - immerhin der erste Kompensator, der auf der Erde hergestellt wird - verlangt eine komplette Umstellung großer Industriezweige. Für ein Schiff wie die TITAN muß außerdem ein Monstrum an Kompensator gebaut werden.

Eine Lagebesprechung auf Honur ergibt, daß Bully sich nicht mehr daran erinnern kann, wo Thora vorschlug, das Thatrelsystem anzufliegen. Auch Thora weiß davon nichts mehr davon. Aufgrund dieser Tatsache informieren sich Crest und Rhodan anhand der Schiffsbibliothek der TITAN eingehend über den Planeten Honur. Der Planet wurde einst von den Arkoniden zur Sperrzone erklärt, und dieses Verbot wurde niemals aufgehoben. Rhodan läßt daraufhin die GAZELLE I ausschleusen, um genaueste Messungen über die Bedingungen auf Honur zu erhalten, die TITAN wird in Voralarm versetzt. Plötzlich treten aus einer Erdspalte die ersten Arkoniden-Nachfahren hervor. Sie sehen aus wie Landstreicher.

Alle Messungen bestätigen die Harmlosigkeit des Planeten Honur, und Rhodan beginnt sich zu fragen, wo die Gefahr liegt, mit der die alten Arkoniden nicht fertig geworden sind. Eine telepathische Überprüfung Thoras und Bully ergibt nichts. Thora ist sich aber sicher, niemals vorher den Namen Honur oder Thatrel gehört zu haben.

Rhodan gestattet schließlich der Besatzung, Kontakt mit den Bewohnern aufzunehmen, die sich um die TITAN versammelt haben, läßt aber den Voralarm bestehen. Die Arkonidennachkommen bringen Blumen mit schwarzen Blüten als Geschenke und erhalten zunächst Lebensmittel, da sie halb verhungert zu sein scheinen. Es kommt zum Kontakt - sie sprechen einen scheußlichen, kaum noch zu verstehenden Dialekt und nennen sich selbst "die Geläuterten". Sie leben von dem, was Honur zu bieten hat. Schließlich zeigen sie den Terranern ihre Siedlung am See. Rhodan läßt auch Kleidung aus Schiffsbeständen verteilen. Die Arkoniden sind noch degenerierter als die auf Arkon lebenden. Ihr ganzes Leben scheint sich nur noch um das Füllen des Bauches zu drehen.

Zwei Stunden später kehren die Honos zum Landeplatz der TITAN zurück und bringen diesmal kleine, niedliche Bärchen mit, die sie den Terranern zum Geschenk machen - die Nonus. Rhodan läßt einige der Tierchen prüfen, doch sie stellen sich als völlig harmlos heraus. Außerdem scheinen sie völlig unintelligent zu sein. Sie plappern wie Papageien alles nach. Der Intelligenzquotient ist nicht meßbar.

Rhodan unternimmt mit einigen anderen in der GAZELLE I einen Rundflug. Die Tatsache, daß auf Honur alles gefahrlos zu sein scheint, stimmt ihn nachdenklich. Gucky, Crest, Julian Tifflor und Wuriu Sengu begleiten Rhodan. Gucky bemerkt während des Fluges, daß die Bärchen stinken, doch die anderen lachen ihn nur aus.

Am nächsten Tag entdeckt die GAZELLE I am Südpol des Planeten einen alten Landeplatz und auf ihm verlassene, zerstörte und ausgeplünderte Raumschiffe - ein Raumschiffsfriedhof. Eine Erkundung ergibt, daß es in den Wracks kein Leben mehr gibt, auch keine Roboter. Die Schiffe wurden völlig ausgeschlachtet. Crest stellt fest, daß es sich bei einem Drittel der Schiffe um Kriegsschiffe handelt, der Rest sind Handelsschiffe. Auch Springerschiffe werden entdeckt. Schließlich entdeckt Gucky eine große Fläche, die wohl den eigentlichen Raumhafen darstellt.

Alarmiert von den Skeletten an Bord der Wracks kehrt Rhodan mit der GAZELLE I zur TITAN zurück. Ein kurzes Funkgespräch mit Bully ergibt, daß die Besatzung sich offenbar in Hochstimmung befindet. Als das Beiboot eintrifft, ist die Besatzung gerade mit einem großen Bordfest beschäftigt. Praktisch alle Besatzungsmitglieder tragen einen Bären bei sich, und lachen permanent. Rhodan wird klar, daß sie offenbar von einer Euphorie infiziert wurden. Und er durchschaut nun auch, welches Schicksal die Wracks erlitten haben - und daß es der TITAN bald ebenso ergehen wird.

Die GAZELLE I landet außerhalb der TITAN und Rhodan versucht, in die Zentrale zu gelangen, während Gucky ihn telepathisch überwacht. Die Besatzung ist mit Feiern beschäftigt und bester Laune - Totentanz. Auf dem Weg zur TITAN, vorbei an den ausgemergelten Gestalten der Geläuterten, die ihm immer wieder einen Nonus-Bären aufdrängen wollen, erkennt Rhodan, daß diese Bärchen offenbar die Urheber der Krankheit sind. Die Geläuterten selbst scheinen immun gegen das Gift der Nonus zu sein.

Rhodans Versuch mißlingt - die Masse der euphorisch feiernden Besatzung kann er nicht überwinden. Daraufhin kehrt er zur GAZELLE I zurück. Etwas später versuchen sie es zu dritt noch einmal, doch schließlich versagen die Lähmungsstrahler.

(Anmerkung: In HC-6, Seite 163 ist von Psychostrahlern die Rede, doch mit diesen hätte es keine Probleme geben dürfen.)

Daraufhin ziehen sich Crest, Rhodan und Tifflor wieder zurück.

Die Besatzung der GAZELLE I, selbst Perry Rhodan, verliert die Hoffnung, jemals eines der Besatzungsmitglieder der TITAN in normalem Zustand zu sehen. Noch am nächsten Tag tanzen in der TITAN euphorisch die Besessenen. Sie drücken zärtlich den Tod an sich und wissen nicht, daß sie sterben werden. 700 Menschen leben in einem unbeschreiblichen Freudentaumel, tanzen und singen, vergessen darüber Essen und Trinken, verspüren auch keinen Hunger und Durst. Der Drang, das Schönste, was ein jeder besitzt, dem anderen zu schenken, ihm alle Wünsche von den Augen abzulesen, jede Unbequemlichkeit aus dem Weg zu räumen, wird immer übermächtiger, irrsinniger. Manche Raumfahrer taumeln schon erschöpft durch die Decks, lassen sich in den Antigravschächten hinauf- und hinuntertreiben, bringen nicht einmal mehr ein Krächzen hervor, weil die Stimmbänder streiken - doch sie bemerken es nicht. Die Welt ist viel zu herrlich. Die Freude stürzt ununterbrochen auf sie ein, und ein jeder hat 700 Freunde und den Drang, 700 Freunde zu beglücken. Und immer sind die Bärchen dabei, niemand trennt sich von seinem Tier.

Die Tatsache, daß Gucky die Bärchen als stinkend bezeichnet, läßt Rhodan nicht ruhen. Schließlich kommt man zu der Erkenntnis, daß die Nonus wohl ein Gas verströmen, daß die Krankheit auslöst. Möglicherweise handelt es sich auch um einen aromatischen oder staubähnlichen Stoff, der giftig und infektiös ist. Nun stellt sich das Problem, eine Arzt zu finden, der die Besatzung behandelt. Ein arkonidischer Arzt wird die Behandlung verweigern, weil das Schiff auf einer gesperrten Welt gelandet ist.

Als die Gazelle ein Raumschiff im Anflug auf den Standort der TITAN ortet, sieht Rhodan die Chance gekommen, mehr über die Verursacher der Nonuspest zu erfahren. Während Tifflor die Gazelle in ein Versteck fliegt, begeben sich die anderen unter dem Schutz ihrer Deflektoren zur TITAN. Inzwischen landet das fremde Walzenschiff in der Nähe der TITAN. Rhodan schließt aus der Ankunft des Schiffes, daß es auf Honur einen Stützpunkt der unbekannten Gegner geben muß, der das Robotschiff alarmiert hat.

Schließlich verlassen die ersten Kampfroboter das Walzenschiff und marschieren auf die TITAN zu. Rhodan schickt daher Gucky zur TITAN, um die Kampfmaschinen des Superschlachtschiffes zu aktivieren. Schließlich setzen die ersten 100 Kampfroboter der TITAN sich in Bewegung, um seine kranke Besatzung zu verteidigen. Aus dem Walzenraumer sind mittlerweile 300 Roboter ausgeschleust und unterwegs, um das Werk der Unbekannten zu vollenden - schließlich kann das Schiff nur richtig ausgeschlachtet werden, wenn die Besatzung tot ist.

Einer der kranken Besatzungsmitglieder der TITAN gelangt in die Roboterhalle und unterstützt Gucky bei der Aktivierung der Maschinen, weil er Gucky unbedingt helfen will. Schließlich stehen sich außerhalb der Schiffe zwei Armeen von je 300 Kampfmaschinen gegenüber und eine Schlacht entbrennt, wie sie nur Roboter führen können. Dann greift auch Gucky in den Kampf ein und die Front beginnt sich immer weiter in Richtung des Walzenraumers zu verlagern. Rhodan und Crest sehen sich einige zerstörte Roboter an und stellen schnell fest, daß es sich nicht um Maschinen der Springer handelt. Crest kennt die Maschinen nicht, obwohl sie eindeutig aus arkonidischer Technik hervorgingen. Dann befiehlt Rhodan Tifflor, das Robotschiff mit der Gazelle anzugreifen. Da es keine Schirme aktiviert hat, wird es zerstört. Unmittelbar darauf werden zahlreiche Transitionen angemessen, eine ganze Flotte hat Kurs auf Honur genommen.

Während die Roboter noch immer kämpfen, befiehlt Rhodan mit der GAZELLE I in die TITAN zurückzukehren. Mit geschlossenen Raumanzügen und Lähmstrahlern kämpfen sie sich den Weg in die Zentrale der TITAN frei. Gucky, Rhodan, Sengu, Crest und Tifflor schließen sich dort ein und machen das Superschlachtschiff über die Katastrophenschaltung startbereit. Dann vertreibt Gucky die Honos vom Startplatz. Kein Leitstand ist besetzt, keine Aggregatkontrolle bemannt, 700 tödlich Erkrankte torkeln in allen Räumen des Riesenschiffes herum, als es abhebt. Mit aktivierten Schutzschirmen aber ohne Waffenkontrolle, stößt die TITAN anschließend mit halber Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum vor.

Die angekommenen Raumschiffe sind offensichtlich von gleicher Konstruktion, wie das Schiff, das auf Honur landete. Sie greifen die TITAN an, und da sie so zahlreich sind, geht Rhodan davon aus, daß die Unbekannten gewußt haben müssen, welcher Brocken sie erwartet. Dennoch wurde die Abwehrleistung des Schutzschirmes der TITAN unterschätzt - die maximale Belastung erreicht nur 80 %. Da materialisieren nochmals 80 Einheiten. Ein Notruf an die Erde wird abgestrahlt, denn eine Transition ist ohne Vorbereitung nicht möglich. Die GANYMED ist bereits im Raum, als der Alarm sie erreicht. Mit drei Transitionen erreicht sie das Thatrelsystem. Als die GANYMED materialisiert, nimmt sie die Robotschiffe sofort unter Beschuß. Nach und nach werden die Schiffe zerstört, und nach acht Stunden ist der Kampf vorbei. Das letzte Robotschiff, am Heck beschädigt, schleppt sich mit 10 % der Lichtgeschwindigkeit aus dem System hinaus.

Schließlich betreten Ärzte in Raumanzügen die TITAN. Thora, Bully und Sergeant Rous werden untersucht. Man tauft die Krankheit auf den Namen Hypereuphorie, und es wird bestätigt, daß sie durch ein Toxikum ausgelöst wird, das die Nonus-Bärchen absondern. Es zerstört ganz allmählich die Ganglienzellen des Zentralnervensystems und ist in seinem Prozeß nicht zu stoppen. Es steht nicht fest, wann der Tod eintreten wird, aber ohne Gegenmittel werden die Infizierten auf keinen Fall überleben.

Die Bärchen werden eingefangen und eingeschläfert, drei Pärchen für Untersuchungen isoliert. 1.000 Mann übernehmen die TITAN, während die 700 Kranken inhaftiert werden. Die Ärzte beginnen mit ihrer Suche nach dem Gift. Einer der Infizierten wird isoliert. Außerdem werden die 6 verbliebenen Nonus untersucht. Schließlich wird der Stoff isoliert - es handelt sich um einen künstlich erzeugten Stoff, den die Wissenschaftler aufgrund seiner Zusammensetzung "Argonin" nennen.

Neun Tage nach Ankunft der GANYMED ist der Einbau des Strukturkompensators in die TITAN abgeschlossen und die Schulung der 1.000 neuen Besatzungsmitglieder ausreichend. Rhodan will nun mit der TITAN wieder nach Honur zurückkehren, um den unbekannten Gegner aufzuspüren. Die TITAN landet wieder an der gleichen Stelle und nimmt die Roboter an Bord, die die Schlacht überstanden haben. Von den Geläuterten läßt sich aber niemand sehen. Leutnant Tifflor wird mit fünf Shifts losgeschickt, um einen der Geläuterten zu finden. Eine zweite Gruppe unter Major Chaney soll mit drei Gazellen den Planeten umrunden und die gegnerische Station finden, die es nach Rhodans Meinung geben muß.

Schließlich taucht einer der Geläuterten vor den Shifts auf. Tifflor legt einen Raumanzug an und geht zu ihm hinaus. Die drei Gazellen werden inzwischen mit starken Traktorstrahlern angegriffen und müssen notlanden. Der aufgetauchte Geläuterte, Tifflor nennt ihn Nathan, will Tifflor angeblich eine Spur der Götter zeigen. Angeblich gehört er zu einer Gruppe, die sich die "Wenig Geläuterten" nennen. Sie sind Ausgestoßene und haben mit den Geläuterten fast keine Verbindung. Aber sie haben erfahren, was den Terranern zugestoßen ist, und wollen ihnen helfen. Der Fremde sagt außerdem, daß die Geläuterten die Dörfer in der Nähe verlassen haben und in die Berge gezogen sind. Die Götter dürften sie dorthin geschickt haben, damit die Besatzung der TITAN keinen gefangennehmen und verhören kann.

Als Tifflor dem Hono folgen will, meldet die TITAN den Abschuß der drei Gazellen. Tifflors Gruppe soll ihnen helfen, da weitere Gazellen vermutlich das gleiche Schicksal erleiden würden. Die Besatzungen der zerstörten Gazellen machen sich nach einiger Zeit zu Fuß auf den Weg zurück zur TITAN. Die Fluggeräte werden wegen Ortungsgefahr nicht benutzt. Plötzlich zeigen zwei Mann von Chaneys Gruppe Symptome der Hypereuphorie. Dann erscheinen drei Honos.

An Tifflors Raumanzug wird ein Einstich entdeckt, der jedoch das Material nicht durchdrungen hat. Tifflors Gruppe erreicht unter Führung des "Wenig Geläuterten" mit ihren Shifts ein Dorf, das jedoch verlassen ist. Am nächsten Morgen will der Fremde Tifflor die Spur der Götter zeigen. Bei diesem Kontakt wird Tifflor erneut gestochen.

Chaneys Gruppe wird inzwischen ebenfalls Hilfe angeboten, und die Geschichte von den Göttern erzählt, die die Geläuterten weggeschickt hätten, und daß sie eine Spur der Götter gefunden hätten, die sie den Terranern zeigen wollen. Schließlich treffen Chaneys Leute auf Tifflors Shifts. Man nimmt Kontakt zur TITAN auf und Rhodan befiehlt, die Gruppe soll die Spur der Götter suchen und verfolgen. Die Kontrolle der Raumanzüge der beiden Infizierten ergibt jeweils drei Löcher, von denen aber keines die Anzüge durchdrungen hat.

Die Spur der Götter entpuppt sich als Spur einer Panzerraupe, eines schmalen Fahrzeugs, das sich nur auf einer Raupenkette fortbewegt. Chaney beschließt, mit der Hälfte der Leute der Spur zu folgen, was aber nur zu Fuß möglich ist, weil die Shifts den schmalen Spalt nicht passieren können, in den die Spur führt. Die andere Hälfte der Gruppe soll bei den Shifts bleiben. Die vier Honos begleiten die Terraner.

Am nächsten Tag endet die Spur an einer Felswand. Man beschließt, am nächsten Morgen weiterzusuchen, doch in der Nacht verschwinden die vier Honos in der Wand, und als Tifflor es bemerkt und Alarm gibt, entdeckt er, daß die anderen bereits gestochen und von der Nonuspest befallen wurden. Zugleich wird die TITAN von 8.000 Robotern angegriffen, die denen ähneln, die das Robotschiff ausschleuste. Die Roboter werden mühelos vernichtet, doch der Funkspruch von Tifflor wird dadurch erst zu spät ausgewertet. Die Shifts werden zurückbeordert, da man den Kranken ohnehin jetzt nicht helfen kann. Tifflors Nachricht sagt aus, daß es ihm zusammen mit zwei anderen gelungen ist, unbeeinflußt zu bleiben. Rhodan ist nun gezwungen, auf den Erfolg der "Landpartie" seiner drei Männer zu warten.

Tifflor, Halligan und O'Keefe gelingt es, sich unauffällig von den anderen Infizierten zu entfernen. Halligan hat die mückenartigen Objekte gesehen, die die anderen gestochen haben. Nun sind sie offenbar abgezogen. Tifflor entdeckt danach einen Codegeber, den offenbar einer der Honos verloren hat - damit dürften die angeblichen Götter über ihre Ankunft informiert worden sein. Außerdem wird entdeckt, daß die merkwürdigen Insekten in Wirklichkeit Miniaturroboter mit kleinen Spritzen für das Argonin sind. Mit Hilfe des Codegebers folgen Tifflor, O'Keefe und Halligan den vier Honos durch die Geheimtür. Über automatische Laufbänder und einen Antigravschacht gelangen die drei in einer Tiefe von acht bis zehn Kilometern zu einem kreisförmigen Dom, etwa 30 km durchmessend, in dem die Oberfläche von Honur fast perfekt nachgebildet ist. Und in Gehegen erkennen sie Nonus, die hier offenbar gezüchtet werden. Dazwischen entdecken sie Honos. Damit ist zumindest das Rätsel gelöst von den angeblichen Göttern, die unter dem Boden leben sollen. Die Befragung der Honos bringt jedoch nichts. Es handelt sich offenbar um echte Honos, denn sie sind ziemlich gleichgültig.

Kurze Zeit später werden die drei von etwa 5.000 Robotfliegen angegriffen, und sie müssen sich tiefer in den Stützpunkt der Fremden hinein zurückziehen. Dort entdecken sie eine fremdartige Spiegelanlage - und verlieren das Bewußtsein. Offenbar handelt es sich um eine Betäubungswaffe. Als sie wieder zu sich kommen, können sie außer ihren Augen nichts bewegen. Eine telepathische Stimme verkündet, daß sie für die Herausforderung der Götter den Rest ihres Lebens damit verbringen werden, diesen Göttern zu dienen. Doch die drei können sich befreien und die TITAN informieren. Es dauert anderthalb Stunden, bis die Männer sich wieder vollständig bewegen und sprechen können. In dieser Zeit greift Rhodan mit 500 Mann von der TITAN aus kommend den Stützpunkt an.

Tifflors Gruppe entdeckt eine Halle mit 500 deaktivierten Kampfrobotern und kann sie vernichten, bevor die "Götter" sie aktivieren. Schließlich erreichen sie die Kontrollzentrale, die jedoch verlassen ist, und kurze Zeit später einen Hangar, wo die letzten Götter zu fliehen versuchen. Tifflors Gruppe kann nur drei daran hindern, das Schiff zu besteigen. Als die Besatzung das erkennt, startet sie, und tötet damit die drei Männer. Es sind die drei Begleiter von Nathan. Kurze Zeit später erreichen Rhodans Truppen Tifflor.

In den nächsten 10 Tagen wird der Stützpunkt gründlich untersucht, danach steht fest, daß es keine Götter mehr auf Honur gibt. Der Stützpunkt diente in erster Linie der Produktion von Argonin. Das kleine Raketenboot ist in den Bergen zerschellt. Gucky soll nachsehen, wer als Pilot fungierte. Wie erwartet ist es der Hono Nathan. Die Absturzursache kann nicht geklärt werden; entweder haben die Maschinen versagt, oder Nathan war ein stümperhafter Pilot.

Die Flucht der angeblichen Götter macht deutlich, daß sie selbst für das Argonin empfänglich sind, und das Gegengift nicht auf Honur lagert. Nachträglich wird auch der Unterschied zwischen den vier aktiven "Wenig Geläuterten" Honos und den anderen deutlich. Während die normalen Honos eine rötlichbraune Hautfarbe besitzen, war die Haut der vier aktiven farblos, albinoartig. Die Götter sind also keine Honos, sie kommen von einem anderen Planeten. Crest untersucht einen der Toten und identifiziert ihn als Angehöriger der Aras, der Galaktischen Mediziner.

August 1984:

Inzwischen mußten die über 700 Kranken an Bord der TITAN in künstlichen Dauerschlaf versetzt werden. Die Euphorie ist so weit fortgeschritten, daß sie jede Nahrungsaufnahme verweigern. Nun werden sie künstlich ernährt, doch auch im Tiefschlaf wird man sie nicht unbegrenzt am Leben halten können.

Der Stützpunkt der Aras wird so unbrauchbar gemacht, daß er zur Erzeugung des Argonins nie mehr benutzt werden kann. Danach transitieren die TITAN und die GANYMED ohne aktivierten Strukturkompensator nach Arkon. Sie erhalten Landeerlaubnis auf Arkon II; der Planet ist seit fünf Arkontagen wieder für den galaktischen Warenaustausch freigegeben.

Noch vor der Landung auf Arkon II fordert Rhodan vom Robotregenten ein Ärzteteam an, weil er acht Kranke an Bord hat. Rhodan will vermeiden, vom Regenten negativ bewertet zu werden, weil seine gesamte Besatzung infiziert wurde. Daß die TITAN inzwischen neu besetzt wurde, kann der Regent aber nicht wissen. Rhodan gibt zu, auf Honur gelandet zu sein, um seine Mannschaft zu schulen - einen ungestörteren Ort konnte er kaum finden.

Der Regent erklärt, daß ihm der Erreger bekannt ist, die acht Kranken werden untersucht. Rhodan glaubt, daß die Aras hinter dem Mooff-Anschlag auf Zalit stecken. Er unterrichtet den Regenten über die Produktionsanlage auf Honur und erbittet Informationen darüber, wo die Aras anzutreffen sind. Der Regent lehnt jedoch ab, weil die Aras weit verbreitet sind. Rhodan soll stattdessen auf Mooff VI nach weiteren Hinweisen suchen. Rhodan stimmt notgedrungen zu. Thora, Bully und sechs andere Kranke werden Arkon II übergeben, während im Schiff dafür gesorgt wird, daß die 700 Kranken kein Aufsehen erregen - sollte eine Inspektion erfolgen.

Schließlich werden die Kranken zur TITAN zurückgebracht, während die TITAN und die GANYMED auf Rhodans Bitte hin neu ausgerüstet werden. Nahrungsmittel, Ersatzteile, Medikamente und Spezialraumanzüge werden verladen. Während die TITAN bereits auf dem neuesten Stand der Arkoniden ist, erhält die GANYMED zusätzlich 1.500 Kampfroboter und 50 Schwebepanzer, von den Terranern "Schildkröten" genannt.

(Anmerkung: In HC-6 ist eigentlich die Rede von 200 Schwebepanzern für die GANYMED, doch aufgrund der Konstruktion des Schiffes erscheint dies etwas übertrieben. 1.500 Kampfroboter können dagegen notfalls auch auf Gängen und in Messen zwischengelagert werden.)

Schließlich meldet sich der Regent wieder und erklärt, daß eine Heilung der Kranken nicht möglich ist, da der Giftstoff nicht neutralisiert werden kann. Vorhandene Heilmittel sind wirkungslos. Nach dieser vernichtenden Mitteilung starten die beiden Schiffe wieder und nehmen Kurs auf das Mooffsystem. Die Kranken werden trotz des Tiefschlafs nicht mehr lange durchhalten. Das blutbildende Mark wird bereits vom Argonin angegriffen, und in spätestens zwei bis drei Wochen wird es zu einer Form der Leukämie kommen, gegen die auch das Serum von Dr. Haggard wirkungslos sein wird. Auf Mooff VI muß es einen Stützpunkt der Aras geben - ihn will Rhodan finden.

Als die TITAN in die Atmosphäre von Mooff VI eindringt, um den Stützpunkt der Aras zu suchen, wird die Besatzung von den Mooffs telepathisch gewarnt. Sie sollen nicht landen, denn die Aras erwarten sie bereits. Die TITAN soll umkehren. Da die Impulse von Mooff VI so stark sind, daß sie bereits suggestiven Charakter besitzen, glaubt Rhodan an einen Trick. Was sollten die technisch unbewanderten Mooffs von einer "Landung" wissen? Daher setzt die TITAN auf Mooff VI auf. Inzwischen bleibt die GANYMED im Orbit und schickt Sonden aus, um nach künstlich erschaffenen Gebilden auf dem Planeten zu suchen.

Kurz nach der Landung der TITAN tauchen zu zehntausenden Mooffs in unmittelbarer Nähe des Schiffes auf. Die Besatzung der TITAN wird in Alarmzustand versetzt, jedes Besatzungsmitglied muß einen Arkonidenanzug tragen, und die einzelnen Gruppen der Besatzungen sinken nie unter zehn Mann - für den Fall der suggestiven Beeinflussung durch die Mooffs. Die an der Hypereuphorie Erkrankten beginnen zu toben - trotz Tiefschlaf. Ihr Verfall schreitet immer weiter voran, und Rhodan weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat, um ein Gegenmittel zu finden.

Schließlich schließen die zehntausend Mooffs sich zusammen und greifen die Besatzung der TITAN mit geballter suggestiver Macht an. Gucky gelingt es noch rechtzeitig, die bereits auf die Ziele justierten Narkosegeschütze abzufeuern, dann läßt der Suggestivdruck nach. Die TITAN wird daraufhin in 20 Kilometer Entfernung erneut gelandet.

Am neuen Landeplatz erscheinen an Bord plötzlich andere Wesen, die den Mooffs entfernt ähnlich sind. Sie durchdringen die Schutzschirme und greifen die Besatzung an. Es handelt sich um verformbare Lebensformen mit Greifarmen und Teleporterfähigkeit. Nachdem ein Besatzungsmitglied von einem der Wesen ins Freie teleportiert wurde, läßt Rhodan Kampfroboter ausschleusen, um ihn zu befreien. Van Orgter kann sich nur halten, weil er rechtzeitig noch in der TITAN seinen Energieschirm aktivierte. Den Robotern gelingt es, Van Orgter zu befreien. Doch inzwischen tobt in allen Räumen der TITAN der Abwehrkampf gegen die merkwürdigen Wesen, die man aufgrund des merkwürdigen Geräusches während ihrer Verformung auf den Namen "Meistersinger" getauft hat. Sie stehen unter der suggestiven Kontrolle der Mooffs. Tifflor schleust sich mit einer Schildkröte und neun Mann aus, um Van Orgter zu bergen. Er ist zwar von seinem Meistersinger befreit, doch die Stürme auf Mooff VI treiben ihn immer weiter in Richtung Schutzschirm der TITAN. Es gelingt Tifflor, Van Orgter zu bergen. Als er an Bord zurückkehrt, startet das Schiff. Doch man hat noch bemerkt, daß scheinbar immer dann einige der Meistersinger explodierten, wenn die Situation für Tifflors Schildkröte besonders schlimm wurde.

Die GANYMED entdeckt auf der südlichen Halbkugel einen Stützpunkt. Die TITAN nimmt sofort Kurs darauf, während an Bord einige getötete Meistersinger untersucht werden. Sie scheinen künstlichen Ursprungs zu sein. Die Hypereuphorie-Kranken beruhigen sich wieder.

Als die TITAN den Stützpunkt erreicht, wird entdeckt, daß sich zahlreiche Mooffs und Meistersinger um die Anlage herum versammeln. Eine Landung kommt also nicht in Frage, denn mittlerweile hat man herausgefunden, daß die Meistersinger nur etwa einen Kilometer weit teleportieren können. Andererseits wissen die Aras im Stützpunkt genau, daß die Anlage nicht vernichten kann, denn er benötigt ja das Gegenmittel gegen die Nonuspest. Die Aras sind auch längst darüber informiert, daß Rhodan für den Fehlschlag ihrer Zalit-Aktion verantwortlich ist.

Erneut erhält die TITAN eine telepathische Warnung. Und diesmal kommt ein intensiverer Kontakt mit einem Wesen namens Trorth zustande. Dieser Mooff warnt Gucky vor einem Angriff auf die Aras, weil diese Festung angeblich uneinnehmbar ist.

Rhodan schickt Gucky mit einer Bombe in den Stützpunkt, um die Kraftwerke für den Energieschirm zu zerstören; Wuriu Sengu hat inzwischen die Anlage genau erkundet. Wenig später bricht der Schirm zusammen, und die TITAN setzt noch die Geschütze außer Gefecht. Mit Paralysewaffen werden die Mooffs betäubt und anschließend 3.000 Kampfroboter ausgeschleust, außerdem ein Einsatzkommando aus 400 Mann unter dem Kommando von Julian Tifflor. Während die Roboter die Mooffs und Meistersinger daran hindern, in die Festung zu gelangen und diese zu verteidigen, nehmen die 400 Mann die Anlagen allmählich in Besitz. Die wenigen Meistersinger, auf die Tifflors Leute stoßen, werden vernichtet.

In dem Stützpunkt wird ein Großlabor entdeckt, in dem die Meistersinger offenbar produziert wurden, um sie dann als Arbeitskräfte zu verkaufen. Rhodan läßt die Anlage zerstören. Einige Aras werden gefangengenommen und verhört, doch das Ergebnis ist negativ. Die Station diente nur der Erzeugung synthetischen Lebens. Die Meistersinger werden regelmäßig von Schiffen der Galaktischen Mediziner abgeholt. Aber mit der Aktion auf Honur haben die hier stationierten Aras nichts zu tun. Demzufolge befindet sich auf Mooff VI auch kein Gegenmittel für die Nonuspest. Immerhin erfährt Rhodan von der Existenz der Zentralwelten der Aras, und der Funktion des Planeten Aralon, wo alle Heilmittel der Aras vorrätig sind.

Nach Abschluß der Aktion meldet sich auch Trorth noch einmal. Es stellt sich heraus, daß er und seine Brüder die Meistersinger durch kollektive geistige Kräfte zur Explosion gebracht haben, wenn der entführte Van Orgter oder Tifflors Schildkröte in Bedrängnis gerieten. Trorth gibt an, daß die Aras gelernt haben, sich gegen ihre Kräfte abzuschirmen und in ihren Dienst zu zwingen. In Wirklichkeit liegt den Mooffs nichts daran, Macht zu gewinnen.

Schließlich wird der gesamte Stützpunkt von der TITAN zerstört. Nun kann Rhodan dem Robotregenten beweisen, daß die Aras hinter der Verschwörung gegen das Imperium stecken. Rhodan braucht aber die Koordinaten von Aralon.

(Anmerkung: Es bleibt unklar, warum die Position Aralons nicht in den Navigationsspeichern der TITAN enthalten sind.)

Die TITAN und die GANYMED verlassen das Mooffsystem wieder, um in geringer Entfernung von Arkon Kontakt mit dem Robotregenten aufzunehmen.

Der Regent bestätigt nach Rhodans Erläuterungen, daß die Aras damit gegen die Gesetze des Großen Imperiums verstoßen haben, aber ihre medizinischen Fähigkeiten werden noch benötigt. Deshalb kann der Regent nicht so gegen sie vorgehen, wie es ihm notwendig erscheint. Rhodan bittet den Regenten, jetzt die Mooffs von Zalit zu ihrer Heimat zurückzubringen, da die Hintermänner nun bekannt sind. Er stimmt zu und gibt Rhodan die galaktische Position von Aralon bekannt. Darüber hinaus erteilt er Rhodan uneingeschränkte Vollmachten und überträgt ihm den Befehl über eine robotgesteuerte Schlachtflotte, die bis auf weiteres nur ihm zu gehorchen hat. Doch nochmals warnt der Regent Rhodan - noch gibt es Krankheiten auf den Welten des Imperiums, daher darf er die Aras nicht ohne triftigen Grund angreifen.

Drei Lichtmonate von der Sonne Kesnar entfernt materialisiert Rhodans Flotte. Die Robotschiffe bleiben zurück, während die TITAN und die GANYMED Aralon ansteuern. Inzwischen wurden die Einstellungen an Tifflors Telepathiesender verändert - er kann nun Tifflors Gedanken übertragen, nicht nur ein Signal senden. Tifflor und Sengu bringen Thora mit einer Gazelle nach Aralon, um sie zur Behandlung einzuweisen. Gucky hält inzwischen telepathisch Kontakt zu Tifflor.

Auf Aralon bringt ein automatischer Gleiter Tifflor und Sengu zur Anmeldung. Thora lassen sie im gesicherten Schiff zurück. Tifflor füllt die Anmeldung für Thora aus und erregt mit der Angabe "Terra" als Heimatwelt bei den Führungskräften der Aras Aufmerksamkeit. Schließlich erhält er eine Wertmarke, mit der er einen Krankenwagen erhält. Mit ihm holen sie Thora aus der Gazelle ab. Der Wagen steuert daraufhin direkt zu der behandelnden Abteilung unter der Oberfläche von Aralon. Die Aras sagen zu, Thora zu behandeln - am nächsten Tag wird sie bereits nichts mehr von ihrer Erkrankung wissen. Die Aras zeigen sich sehr gut informiert über die bisherigen Aktivitäten Rhodans. Die auf Goszuls Planet erkrankten Springer kamen nach Aralon, um Hilfe zu suchen. Natürlich wissen sie auch von Rhodans Flug nach Honur und sind erstaunt darüber, daß Tifflor nur eine Infizierte bringt - ihren Informationen zufolge müßten hunderte Kranke existieren. Themos gibt auch offen zu, daß die Nonuspest eine von den Aras entwickelte Erregerkrankheit ist. Außerdem stellt sich heraus, daß Themos es war, der die Mooffs auf Zalit dazu veranlaßte, Thora dahingehend zu beeinflussen, daß sie Rhodan das Thatrelsystem als Ziel vorschlägt.

Tifflor gibt an, nur an Thoras Genesung interessiert zu sein, da er ein flüchtiger Offizier Rhodans ist, der nur seine Geliebte wieder gesund sehen will. Tifflor macht Themos gegenüber, dem Forschungsleiter auf Aralon, kein Geheimnis daraus, was er von den Aras hält. Doch auch er haßt angeblich Perry Rhodan, weil er Thora für sich gewinnen will. Da sie über Einfluß im Großen Imperium verfügt, soll sie Tifflor später helfen, wenn sie wieder gesund ist. Angeblich wollen sie heiraten. Themos ist über diese Angabe überrascht - denn Patriarch Etztak berichtete ihm, daß zwischen Rhodan und Thora eine innige Freundschaft bestünde.

Während des gesamten Gesprächs ist Sengu ziemlich ruhig - er verfolgt mit Hilfe seiner parapsychischen Fähigkeit Thoras Weg ins Innere von Aralon. Schließlich läßt Themos die beiden Terraner durchsuchen und ihnen dann ein Zimmer anweisen, da der Große Medizinische Rat sich in den folgenden Wochen mit ihnen beschäftigen will.

Am nächsten Tag transitieren die GANYMED und die TITAN bis auf einen Lichttag an Aralon heran, während Tifflor und Sengu zu einem weiteren Verhör gebracht werden. Thora wurde inzwischen geheilt, doch sie konnte sich nicht erinnern, Tifflor jemals Hoffnungen auf eine Heirat gemacht zu haben. Ihre ganze Sympathie gilt Perry Rhodan. Angeblich habe sie sich entschlossen, für immer auf Aralon zu bleiben und ihre Kräfte dafür einzusetzen, Kranken und Hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen - was natürlich gelogen ist. Themos glaubt, Thora als Druckmittel gegen Rhodan einsetzen zu können. Und für Tifflor und Sengu hat Themos noch eine besondere Aufgabe - die Aras müssen unbedingt mehr über die Biologie der Terraner erfahren, daher sollen sie seziert werden. Vorläufig werden sie in eine Zelle gebracht.

Sengu entdeckt unter ihren neuen Räumlichkeiten die Lager mit dem Gegenmittel der Hypereuphorie - und Thora wird von dort nach oben zur Oberfläche gebracht. Offenbar hat man ihr das Lager gezeigt, um ihr zu beweisen, daß das Gegenmittel vorhanden ist, und nun will man sie als Geisel benutzen. Sie soll gegen Rhodan ausgetauscht werden. Da Thora nach ihrem Erwachen wenig Bereitschaft zeigt, Tifflor zu heiraten, habe sie damit das Todesurteil über ihn gefällt. Doch Thora erklärt Themos, daß in diesem Augenblick auch sein Todesurteil gefällt wurde - und daß es innerhalb von 24 Stunden vollstreckt werden wird. Themos ist zunächst geschockt, doch wie sollte Thoras Drohung wahr gemacht werden? Themos ahnt nicht, daß in diesem Moment die TITAN und die GANYMED erneut in Transition gehen und knapp 30.000 Kilometer vor Aralon materialisieren, und Gucky Thoras Drohung empfangen hat.

Die beiden Schiffe landen, während Tifflor und Sengu zu einem Labor gebracht werden, wo man sie sezieren will. Rhodan läßt nach der Landung Kampfroboter ausschleusen. Durch Tifflor und Gucky ist ihm der Standort des Lagers mit dem Gegenmittel längst bekannt.

Unter den Besuchern Aralons macht sich Entsetzen breit. Ein arkonidisches Kriegsschiff dieser Größe auf Aralon? Kampfroboter? Auch die Aras sind wie gelähmt. Die Roboter dringen ohne Gegenwehr in das Anmeldungsgebäude ein und riegeln alle Zugänge und Antigravschächte ab. Inzwischen schleust die GANYMED 200 Kampfroboter aus, um den Landeplatz der Schiffe abzusichern. An alle auf Aralon gelandeten Schiffe ergeht die Aufforderung, sich in die laufende Aktion keinesfalls einzumischen, da er, Perry Rhodan, diese Polizeiaktion im Auftrag des Regenten von Arkon durchführt. Jeder Angriff wird mit der sofortigen Vernichtung beantwortet. Gleiches gilt für den Fall, daß die Aras versuchen sollten, sich zu verteidigen.

Rhodan, Crest und Gucky begeben sich nun in Begleitung von drei Kampfrobotern in die Tiefen von Aralon, um das Gegenmittel zu holen und Tifflor, Sengu und Thora zu befreien. Weitere Truppen und Kampfroboter beginnen damit, auch die unterirdischen Anlagen der Aras zu sichern. Themos erwartet Rhodan bereits. Er will ihm ein Geschäft vorschlagen.

Rhodan fordert die Freilassung von Tifflor und Sengu. Als Themos nicht wunschgemäß reagiert, sorgt Gucky dafür, daß Themos aufgibt und ein anderer Ara ihnen den Weg nach unten zeigt. Doch der Ara will sich opfern, um Rhodan zu töten. Er sorgt dafür, daß der Lift unkontrolliert in die Tiefe jagt. Doch er wird durch einen schwerelos gewordenen Kampfroboter zerquetscht. Gucky meldet, daß Sengu und Tifflor jetzt auf die Operationstische geschnallt und betäubt werden. Es gelingt ihm, den Lift anzuhalten, doch die Aras sind inzwischen gewarnt - sie bringen Tifflor und Sengu in einen anderen Raum. Themos hat befohlen, sie sofort zu töten. Gucky vereitelt diesen Plan und befreit die inzwischen wieder erwachten Terraner.

Themos, der noch im Anmeldungsgebäude ist, wird nun von Rhodan unterrichtet, daß Tifflor und Sengu befreit wurden und verlangt die sofortige Herausgabe von Thora. Themos' Haß ist grenzenlos. Er will wissen, wer Perry Rhodan wirklich ist, doch der eröffnet ihm nur, daß der Regent ihn mit allen Vollmachten ausgestattet hat - bis hin zur vollständigen Vernichtung des Planeten Aralon, um damit die Brutstätte unzähliger Krankheiten zu vernichten. Rhodan will jedoch nicht soweit gehen, weil er in den Aras intelligente Wesen sieht, die mit ihrer Erfahrung auf dem Gebiet der Medizin dem Imperium unschätzbare Dienste erweisen könnten, ohne zum Betrug greifen zu müssen. Doch Themos läßt stattdessen die Überschweren alarmieren.

Von der TITAN trifft die Meldung ein, daß 108 Schiffe der Überschweren in der Nähe von Aralon materialisiert sind und den Planeten einkesseln - Themos hat die Schiffe rufen lassen. Rhodan befiehlt, den Kampf solange wie möglich zu vermeiden. Talamon, der Kommandant der Flotte, hat bereits von Perry Rhodan gehört - er und Topthor sind schließlich alte Freunde. Talamon läßt mit 50 Einheiten den Raumhafen von Aralon abriegeln, während die anderen Schiffe den Orbit sichern. Er will nicht, wie Topthor, eine Niederlage gegen Rhodan erleiden.

Während sich Gucky um Thora kümmert, schaffen Rhodan, Crest, Tifflor und Sengu eine Kiste mit dem Gegenmittel nach oben, zwei Kampfroboter unterstützen sie dabei. Inzwischen haben es hunderte von frisch eingelieferten Patienten vorgezogen, auf anderen Welten Heilung zu suchen. Die Verhältnisse auf Aralon erscheinen ihnen zu unsicher.

Talamon ist erstaunt, als er die TITAN erblickt - er will ihre Stärke testen und befiehlt Regul, mit zehn Schiffen und mit allen Waffen gleichzeitig einen Vernichtungsangriff gegen das Schiff zu fliegen. Als wenig später Rhodan, Crest, Tifflor und Sengu unversehrt aus einem kleinen Personenlift steigen, ist Themos entsetzt. Er versucht, in die unterirdischen Anlagen zu fliehen, verwechselt aber die Lifts und wählt den mit der zerstörten Kabine, den Rhodan zunächst benutzte. Er fällt in den kilometertiefen Schacht. Rhodan befiehlt Gucky, ihn telekinetisch zurückzuhalten, doch Gucky verweigert den Befehl. Schließlich stirbt Themos. Zusammen mit Rhodan teleportiert Gucky dann in die Zentrale der TITAN, während die zehn Schiffe angreifen. Die Schirme halten, doch Rhodan verbietet die Feuereröffnung.

Als er die Sinnlosigkeit des Angriffes erkennt, zieht Talamon die zehn Schiffe zurück. Er beginnt, sich für diesen Rhodan zu interessieren, und rechnet sich Vorteile aus, wenn er ihn zum Freund hätte. Sein Befehl lautet jedoch, Rhodan zu vernichten. Daher läßt er nun 50 Schlachtkreuzer angreifen. Seiner Meinung nach kann kein noch so energiereicher Schirm dieser Feuerkraft widerstehen.

Auf der TITAN wird inzwischen die Heilung der Kranken mit dem Serum eingeleitet, während Gucky denjenigen Ara suchen soll, der die Überschweren gerufen hat. Der Robotflotte erteilt Rhodan den Befehl, das Kesnarsystem hermetisch abzuriegeln, jedoch keinen Angriff zu fliegen. Als die Robotflotte in unmittelbarer Nähe von Aralon materialisiert - stark genug, Talamons Flotte in wenigen Minuten in Wracks zu verwandeln - erkennt Talamon sofort seine Unterlegenheit. Er befiehlt den Schiffen, sich passiv zu verhalten.

Nun ruft Rhodan die Überschweren. Talamon erklärt, daß der Ara Borat ihn rief, der Leiter des Sektors Raumfeld. Gucky hat ihn inzwischen auf die TITAN gebracht. Rhodan informiert den ahnungslosen Talamon darüber, was die Aras in Wirklichkeit alles tun, um ihr Geschäft zu fördern. Talamon ist sichtlich verärgert über die Praktiken der Mediziner und fragt Rhodan, warum er Aralon nicht einfach vernichtet. Doch nach wie vor will Rhodan, daß die Aras ihre Kräfte positiv einsetzen. Und da ab jetzt das ganze Imperium ihren Charakter kennt, werden sie dazu gezwungen sein. Denn sollte in Zukunft noch einmal ein Planet an einer Seuche erkranken, deren Ursprung auf Aralon liegt, wird der Regent andere Maßnahmen ergreifen. Rhodan ahnt nicht, daß die Aras sich noch lange nicht geschlagen geben.

Nach Abschluß der Polizeiaktion erklärt Talamon, Rhodan in Zukunft helfen zu wollen, wenn die Gerechtigkeit zu schwach sein sollte, sich zu verteidigen. Rhodan zeigt sich darüber sehr erfreut, befürchtet aber, Talamon dann vor Aufgaben stellen zu müssen, die sein Gewissen belasten könnten. Denn auch die Springer sind nicht immer auf der Seite des Rechts. Doch Talamon bleibt bei seinem Angebot. Er ist reich genug, gewisse Angebote seiner Kommandostellen ablehnen zu können, wenn sie ihm nicht passen. Er stellt Rhodan eine Hyperfunkfrequenz zur Verfügung, auf der er jederzeit zu erreichen ist. Talamon bietet Rhodan außerdem die Verteidigung Terras an, falls dies jemals notwendig werden sollte. Danach zieht er seine Flotte an ihren Ausgangspunkt zurück. Gucky bestätigt Talamons Aufrichtigkeit - er hat ihn während des Gesprächs telepathisch überwacht.

Rhodan läßt 200 Kampfroboter auf Aralon zurück, um seine Anordnungen zu überwachen: Die Produktion von Krankheitserregern ist einzustellen, nur noch Medikamente dürfen hergestellt werden. Alle durch Krankheiten der Aras infizierte Wesen sind kostenlos zu behandeln. Jede Verfehlung werden die Roboter mit der sofortigen Verhaftung der Schuldigen ahnden. Sollten die Aras versuchen, die Roboter zu vernichten, werden diese ihre letzte Energie dazu verwenden, einen Notruf an den Robotregenten zu senden - die Vernichtung Aralons wäre die Folge. Rhodan läßt dem Rat der Ärzte drei Stunden Zeit für ihre Entscheidung. Borat soll ihm dieses Ultimatum unterbreiten.

Inzwischen sind die an der Hypereuphorie Erkrankten wieder gesund. Der Rat der Ärzte nimmt Rhodans Anordnungen an - notgedrungen. Die Robotflotte kehrt nach Arkon zurück, bleibt jedoch in Bereitschaft. Und auch die TITAN und die GANYMED transitieren nach Arkon, um dem Regenten Bericht zu erstatten. Er gibt vor, mit 700 Mann ein Schiff wie die TITAN nicht ausreichend besetzen zu können und will nach Terra zurückkehren, um die Mannschaft aufzustocken. Daß Rhodan inzwischen 1.000 Mann Verstärkung erhalten hat, kann der Regent natürlich nicht wissen. Und so stimmt er zu - in der Hoffnung, die Strukturerschütterung anmessen und so die galaktische Position der Erde ermitteln zu können. Doch der Regent weiß auch nichts vom Strukturkompensator.

Auf dem Weg zur Erde ruft Talamon Rhodan. Die TITAN und die TAL VI treffen sich, und Talamon begibt sich an Bord der TITAN. Talamon erklärt, daß die Aras den Terranern Rache geschworen haben. Der Sicherheitschef Gegul von Aralon aus die kreuz und quer über die Galaxis verstreuten Arasippen alarmiert. Krankheiten gibt es überall, und mit der Drohung an die Springer, ihnen keine Medikamente mehr zu verkaufen, sind die Galaktischen Händler erpreßt worden, Angriff auf Terra zu fliegen und aus dieser Welt eine zweite Sonne zu machen. Der Medizinische Rat der Aras billigt Geguls Plan.

Aber noch ist es nicht soweit, denn ohne eine Patriarchenversammlung werden Aktionen dieses Formats nie gestartet. Aber die Aras haben schon erreicht, daß es bald eine solche Versammlung geben wird. Die Springer haben ihrerseits das Hauptquartier der Überschweren informiert, und so gelangte die Information auch zu Talamon. Noch ist der Ort der Versammlung unbekannt, doch Talamon will Rhodan auf jeden Fall helfen. Seine Hilfe hat jedoch ihren Preis - um seine 218 Schiffe permanent in Bereitschaft zu halten, hält er 10 Millionen der arkonidischen Währung für einen angemessenen Preis. Rhodan bietet Talamon stattdessen Arkon-T-Stahl als Bezahlung an. Er hat 300 - 400 Mio. Tonnen zu verkaufen. Talamon glaubt es kaum. Rhodan bekäme da noch einiges heraus. Da er mit Talamon rasch zu einem Abschluß kommen möchte, schickt er die GANYMED voraus zur Erde.

Inzwischen kehrt der Überschwere Topthor in das Gebiet des Großen Imperiums zurück. Nach der Aktion von Wanderer und der Abfuhr, die er sich im Sol-System geholt hat, hat er es zunächst vorgezogen, einige Geschäfte abzuschließen, um den Verlust von sechs Schiffen wenigstens teilweise wieder auszugleichen. Vom Hauptquartier der Überschweren erfährt er von Rhodans Aktion auf Aralon. Er kann es kaum glauben, als er erfährt, daß sein Freund Talamon die Gelegenheit nicht genutzt haben soll, Rhodan endlich loszuwerden. Topthor wird über die geplante Versammlung der Patriarchen informiert. Das Hauptquartier will von ihm wissen, ob er die Position Talamons kennt, denn seit der Aktion auf Aralon ist er spurlos verschwunden.

Doch auch Topthor erreicht Talamon nicht, denn dieser befindet sich zur gleichen Zeit in Verhandlungen mit Rhodan. Rhodan will ihm die Wracks auf Honur überlassen. Falls nötig, wird Rhodan dem Überschweren das Gegenmittel gegen die Nonuspest liefern. Lediglich fünf große Frachtschiffszellen und die Hülle eines Arkon-Schlachtkreuzers beansprucht Rhodan für sich. Talamons Untergebene zeigen sich wenig begeistert darüber, mit dem Erzfeind Rhodan Geschäfte zu machen - noch dazu auf dem gesperrten Planeten Honur. Wenn der älteste Sippenchef der Überschweren, Cekztel, davon erfährt, könnte er Talamon aus der Gemeinschaft ausstoßen. Doch der Profit dieses Geschäfts würde alles bisher dagewesene übersteigen. Und so willigt Talamon nach drei Verhandlungssitzungen schließlich ein, die Erde dafür im Notfall zu verteidigen. Schließlich hat er es Rhodan zu verdanken, daß er seine Kampfflotte noch hat - Rhodan hätte sie im Kesnarsystem ebensogut vernichten lassen können.

25.09.1984:

Die GANYMED kehrt mit drei Transitionen zur Erde zurück. Oberst Freyt informiert die Welt über die Macht Arkons, und was passieren würde, wenn der Regent die Erde findet. Auch über die Aktion auf Aralon wird die Öffentlichkeit informiert. Und Freyt eröffnet der Bevölkerung auch, daß Rhodan nun innerhalb kürzester Zeit mit einem Angriff durch die Aras, Springer und Überschweren rechnet.

26.09.1984:

Die TITAN springt erneut ins Thatrelsystem und macht auf Honur eine Bestandsaufnahme über den Raumschiffsfriedhof. Die Liste soll später Talamon übergeben werden. Talamon startet inzwischen mit seiner gesamten Flotte ins Gonomsystem. Auf Laros, dem 18. Mond des einzigen Planeten Gom findet in drei Arkontagen die Versammlung der Springer und Überschweren statt. Nach Abschluß der Bestandsaufnahme springt auch die TITAN ins Gonomsystem und materialisiert 20 Lichtstunden von der kleinen roten Zwergsonne entfernt. Ständig kommen dort weitere Springer- und Überschwerenschiffe an.

Talamon nimmt nun überraschend Kontakt zu Topthor auf. Er will ihn an dem Riesengeschäft mit Arkonstahl beteiligen, denn allein kann er es nicht finanzieren. Wenig später kann Talamon Rhodan darüber informieren, daß Topthor angebissen hat. Daraufhin macht sich Bully mit acht Mutanten und einer Gazelle bereit, von Talamons kleinstem Schiff abgeholt und nach Laros gebracht zu werden. Über den Zweck dieser Aktion erfährt Talamon jedoch nichts.

Talamon landet anschließend mit der TAL VI ebenfalls auf Laros, und auch Topthor erscheint mit seinem Flaggschiff. Auf der TAL VI treffen sie sich. Topthor will unbedingt mehr über das geheimnisvolle Geschäft erfahren. Vorsichtig läßt Talamon durchblicken, daß Rhodan hinter diesem Geschäft steckt. Topthor ist erschüttert. Dem ältesten Springerpatriarchen ergeht es nicht anders; er hat einen Kurier zu Talamon geschickt, um herauszufinden, wie Talamon nach der Aktion auf Aralon zu Rhodan steht, und was er von ihm hält. Und Talamon läßt ausrichten, daß er sehr viel von diesem Perry Rhodan hält, obwohl sich das Gerücht hartnäckig hält, daß Rhodan für die Vertreibung der Springer von Goszuls Planet verantwortlich war.

27.09.1984:

Bullys Einsatzkommando stellt fest, daß Topthor bislang tatsächlich der einzige ist, der die Position der Erde kennt. Die Daten sind in der Positronik seines Flaggschiffes gespeichert. Die Mutanten horchen Topthor aus - und erfahren so genau, wie er die Daten abgesichert hat. Da die Daten nicht gelöscht werden können, werden sie dahingehend verändert, daß von nun an die Beteigeuze die Heimat der Terraner darstellt.

Auf der Versammlung der Patriarchen entbrennt ein Streit. Der älteste der Überschwerenkommandanten, Cekztel, verlangt, daß auch alle gut bewaffneten Schiffe der Springer sich an der Aktion beteiligen sollen. Außerdem sind die Überschweren nicht bereit, den Einsatz umsonst durchzuführen. Die Springer dagegen sind der Ansicht, daß die Aktion für alle von Vorteil wäre, und die Überschweren daher keine Bezahlung zu erwarten haben. Cekztel lacht sie dafür jedoch nur aus. Keiner der Beteiligten ahnt, daß Bullys Mutantengruppe nach der Manipulation von Topthors Positronik nun dafür sorgt, daß die Versammlung zu einem Musterbeispiel der Uneinigkeit wird. Doch sie können nicht mehr verhindern, daß man beschließt, die Erde zu vernichten. Nur 30 Patriarchen stimmen gegen diesen Vorschlag.

Schließlich verläßt die Gazelle mit Bully und den Mutanten Laros. Doch die Gazelle wird geortet, kann jedoch nicht mehr abgeschossen werden. Die Aras alarmieren daraufhin die Lebensform auf dem Planeten Gom, damit sie mit ihren telekinetischen Fähigkeiten die Gazelle zum Absturz bringt. John Marshall gelingt es, vor dem Absturz noch ein Notsignal an die TITAN zu senden. Die Aras werfen nun Talamon vor, die Terraner auf Laros eingeschmuggelt zu haben.

Auf Gom verbergen sich Bully und die Mutanten zunächst in einer Höhle. Die Gazelle ist zerstört und kommt als Unterschlupf nicht mehr in Frage. Zur TITAN besteht keine Verbindung mehr, dort wartet man nach wie vor auf die Meldung, daß die Aktion auf Laros erfolgreich abgeschlossen wurde. Plötzlich nähert sich etwas der Höhle, äußerlich sieht es aus wie ein Schatten, eine dünne Schicht dunkelbraunen Lacks. Dann zieht sich das fremde Wesen wieder zurück - offenbar hat es das Interesse an den Menschen verloren. Auf der TITAN versucht Gucky inzwischen, Kontakt mit Bullys Gruppe aufzunehmen, doch er empfängt nur verworrene Impulse vom Planeten Gom.

28.09.1984:

(Anmerkung: Das Datum wurde in PR-47 ursprünglich mit dem 28.10.1984 angegeben. Tatsächlich ergibt sich aus der Handlung jedoch, daß der Autor sich hier wohl um etwa einen Monat, evtl. auch etwas mehr, verschätzt hat. Daher wird vom 28.09.1984 ausgegangen. Die vorangegangenen Daten aus September 1984 resultieren aus einer Rückberechnung dieses Datums.)

Am nächsten Tag entdeckt Bullys Gruppe, daß das Wrack der Gazelle verschwunden ist. Kakuta wird losgeschickt, um die Stelle zu untersuchen - die Absturzstelle ist von einem braunen, lackartigen Film bedeckt. Dann beginnen sich Goratschin, Ishibashi, Sengu und Yokida plötzlich wie ferngesteuert zu bewegen. Sie verlassen die Höhle und lassen sich durch die anderen nicht aufhalten. Offenbar stehen sie unter suggestivem Zwang. Die anderen Mutanten finden heraus, daß die Impulse von dem ehemaligen Standort des Wracks ausgehen.

John Marshall identifiziert den Fleck als organisches, halbintelligentes Wesen. Er entwickelt die Theorie, daß es vielleicht die Gazelle verspeist hat, um die darin enthaltenden Kohlenwasserstoffe zu erhalten - und mit den vier verschwundenen Mutanten das gleiche vorhat. Außerdem scheint es mehrere dieser merkwürdigen Wesen zu geben.

Als der Lackfleck sich von der Absturzstelle der Gazelle wieder in Richtung der Höhle in Bewegung setzt, beschließt Bully, diesen Unterschlupf zu verlassen. Das Wesen wird unter Beschuß genommen, aber aufgrund seiner Ausdehnung von rund 1.000 m² ist das Vorhaben sinnlos; alle entstehenden Lücken werden sofort wieder geschlossen.

Auf der weiteren Flucht vor dem Wesen entdeckt die Gruppe einen in die Tiefe führenden Schacht, der offenbar zu einem Gang führt. Er scheint künstlich erstellt worden zu sein. Da das Wesen weiter nach der Gruppe sucht, dringt sie tiefer in den Gang vor. Die Mutanten registrieren, daß das merkwürdige Wesen sich immer weiter entfernt, und so beginnt man sich für das Gangsystem zu interessieren. Es scheint künstlichen Ursprungs zu sein, außerdem herrscht eine stets gleichbleibende Temperatur von 14,3°C - nur eine Klimaanlage kann das schaffen. Schließlich erreichen sie einige Höhlen, deren Inneres von schwarzbraunen Flundern bedeckt zu sein scheint. Dort finden sie auch Goratschin wieder, nicht jedoch die anderen drei entführten Mutanten. Mit dem noch immer bewußtlosen Goratschin, dessen Arkonidenanzug bereits Auflösungserscheinungen zeigt, fliehen die Terraner, da die Telepathen nun plötzlich eine Veränderung an den Flundern feststellen - während sie zuvor keine zielgerichteten Gedanken ausstrahlten, wollen sie nun die Terraner aufhalten. Offenbar sind diese Flundern kleine Ausgaben des gleichen Wesens, das sie bisher verfolgte.

Den Terranern gelingt es, ihre Flucht mittels ihrer Thermostrahler fortzusetzen, daher rufen die Gom-Wesen die "Bios" herbei. Doch den Mutanten gelingt es, auch die Bios mit ihren geistigen Kräften zurückzutreiben. Da man inzwischen zu dem Schluß gekommen ist, daß dieses Gangsystem eine einzige Klimaanlage zu sein scheint, will man die Druckausgleichskammern suchen, die es logischerweise geben muß, um die Temperaturschwankungen auszugleichen. Dort wäre es möglich, die Raumanzüge zu öffnen - und das ist notwendig, um die zur Neige gehenden Nahrungsvorräte in den Anzügen aufzufüllen.

Den Telepathen gelingt es, Kontakt mit dem Gom, einem Zusammenschluß vieler Einzelwesen, aufzunehmen. So erfahren sie, daß diese Lebensform tatsächlich mit den Aras zusammenarbeitet. Sie liefert ihnen organische Substanz zur Herstellung der Bios, sie bauen ihm dafür die unterirdischen Anlagen, die ihm die Möglichkeit geben, soviel organische Substanz wie möglich zu produzieren. Die Telepathen geben an, daß sich die Terraner nur gegen die Aras wehren, die die Terraner vernichten wollen. Man will die Aras von Laros vertreiben. Das Gom ist darüber froh und erklärt, daß es die Terraner gehen lassen will - es zeigt ihnen den Ausgang zurück zur Oberfläche. Die Frage nach den drei anderen Mutanten, die noch in seiner Gewalt sind, läßt es aber unbeantwortet.

Bully will der Gruppe an der Oberfläche eine Schlafpause gönnen, da der Marsch unter der doppelten Schwerkraft sehr anstrengend war, da landen 40 kleine Fahrzeuge, und aus jedem steigen 5 Bios. Diese Streitmacht hat die Aufgabe, die Terraner gefangenzunehmen. Das Gom hat sie gerufen, als die Terraner in das Gangsystem eindrangen.

Bullys Gruppe hat sich inzwischen wieder in einer Höhle an der Oberfläche versteckt, die sich gut gegen die Bios verteidigen läßt. Tako Kakuta wird losgeschickt, um eines der Fahrzeuge zu erobern. Die Bios dringen inzwischen immer weiter vor. Doch schließlich erwacht Goratschin aus seiner Bewußtlosigkeit und greift in den Kampf ein - woraufhin die Schlacht rasch für die Terraner entschieden ist. Aber auch die Naturgewalten auf Gom machen den Terranern zu schaffen. Das Gom errichtet daher eine Barriere, damit der heiße Sturm nicht in die Höhle eindringen kann.

Kakuta entdeckt, daß die Boote ferngesteuert werden und keine Kontrollmechanismen besitzen. Plötzlich startet das Boot, das er sich von innen angesehen hat. Tako beschließt, den Fernsteuermechanismus zu unterbrechen und zu versuchen, die Gewalt über das Boot zu bekommen.

Die Niederlage der Bios wird auf Laros schnell bekannt. Die Patriarchen Siptar, Vontran und Cekztel raten den Aras daher, 1.000 Bios zu schicken, nachdem es 200 ja fast geschafft hätten. Doch auf Laros gibt es nur noch 500 dieser künstlichen Lebewesen. Der Verlust von 200 stellt bereits einen schweren Verlust für die Aras dar. Die Aras vermuten, daß die Terraner mit dem Gom zusammenarbeiten. Sie entschließen sich daher, nochmals 400 Bios nach Gom zu schicken, und warnen das Gom, die Terraner unbedingt auszuliefern, da ansonsten eine rigorose Strafaktion die Folge wäre. Die Goms empfangen die Warnung. Sie hatten bereits eine positive Meinung über die Terraner, da diese die Bios vernichtet haben. Es kommt zur größten Vereinigung der Gom-Wesen, die diese kennen - und ihr Gedächtnis reicht weit zurück. Eine Milliarde Goms vereinigt sich.

Bullys Gruppe registriert den Zusammenschluß der Goms - und daß man ihnen gegenüber nun nicht mehr positiv gesonnen ist. Die Drohung der Aras hat gewirkt. Man begibt sich in eines der Boote, und entdeckt wie Kakuta Stunden zuvor, daß es völlig leer ist. Bully befiehlt daher, die Fernsteuerung zu unterbrechen und irgendwie Steuerungsmöglichkeiten herzustellen - wie Tako, der inzwischen im Raum ist und freien Fall wieder auf Gom zurückfällt, nachdem er die Fernsteuerung deaktivieren konnte. Es gelingt den Terranern, mit den Aggregaten des Bootes einen lichtschnellen Morsespruch an die TITAN zu senden, der die TITAN jedoch erst in 20 Stunden erreichen kann. Das vereinigte Riesengom teilt den Terranern telepathisch mit, daß es nun angreifen wird. Und auch die 400 Bios greifen an.

Inzwischen ist es Talamon gelungen, die Vorwürfe gegen ihn zu zerstreuen, und die meisten Schiffe der Springer und Überschweren haben Laros verlassen. Als auch die letzten Einheiten das System verlassen, nimmt die TITAN Kurs auf den Planeten Gom, um das Einsatzkommando zu retten, lange bevor der Notruf von Gom sie erreicht.

Während Bullys Gruppe alle Hände voll zu tun hat, das Gom und die Bios abzuwehren, tauchen hinter dem Gom plötzlich die drei vermißten Mutanten Yokida, Ishibashi und Sengu auf - und auch sie bekämpfen das Gom. Sie erwachten in einer der unterirdischen Höhlen des Gom und Dank Sengus Fähigkeit konnten sie schnell einen Weg an die Oberfläche finden. Auch ihre Anzüge sind bereits teilweise aufgelöst. Doch trotz dieser Verstärkung ist es abzusehen, wann das Gom den Kampf gewinnt. Unerwartet erscheint dann Tako Kakuta mit seinem Boot und es gelingt ihm, mit den Bordwaffen einen Teil aus der Gommasse herauszuschneiden. Dann stürzt sein Boot allerdings ab, da er nicht gleichzeitig feuern und das Schiff steuern kann.

Schließlich erscheint die TITAN auf Gom und Gucky nimmt Kontakt zu den Mutanten auf. Gucky warnt das Gom eindringlich, das Gebiet um die Terraner zu räumen, um der TITAN die Landung zu ermöglichen - ansonsten würde die sofortige Vernichtung erfolgen. Diesem Befehl folgt das Gom sofort - die Drohung der TITAN ist greifbar nah - die der Aras in weiter Ferne. Die TITAN landet und nimmt die Einsatzgruppe an Bord, dann startet sie wieder.

Die Gruppe berichtet den Wissenschaftlern an Bord der TITAN über alles, was sie über das Gom herausgefunden haben. Die Wissenschaftler bedrängen Rhodan, zur weiteren Klärung des Phänomens Gom noch einmal dort zu landen, doch die Politik und möglicherweise notwendige Verteidigung der Erde hat im Moment Vorrang. Später kann man Gom noch einmal untersuchen.

Eine Stunde später erscheint die TITAN über Laros, nachdem sie sich durch eine Kette von Ara-Vorposten rücksichtslos Bahn gebrochen hat. Sie vernichtet eine Reihe von Basen der automatischen Fremdkörperabwehr, die mit nuklearen Raketen, überdimensionalen Desintegratoren und Thermowerfern ausgerüstet sind, und deponiert auf der Oberfläche des Mondes eine Arkonbombe, deren Zündung auf die Ordnungszahl 14 eingestellt wird. Sie sorgt dafür, daß die Siliziumatome ihrer Umgebung in den Fusionsprozeß eintreten und dieser sich allmählich über die gesamte Oberfläche ausbreiten wird. Da der Prozeß jedoch etwa eine Woche in Anspruch nehmen wird, bis er den gesamten Mond vernichtet, haben die Aras noch genügend Zeit, ihren Stützpunkt zu räumen.

(Anmerkung: In PR-47 ist die Rede von 3 Monaten, doch in dieser Zeit wären die Aras nicht nur in der Lage sein, eine Evakuierung durchzuführen, sie könnten auch alle Anlagen demontieren und auf einen anderen Planeten bringen. Das ist aber nicht Sinn der Sachen. Die Frist von einer Woche beschreibt in PR-47 die Zeitspanne, die die Aras wenigstens benötigen werden, bis sie die Existenz der Bombe bemerken.)

Danach sucht die TITAN noch nach Springer- und Überschwerenschiffen, die evtl. im Gonomsystem zurückgelassen wurden, doch sie haben das System alle verlassen.

Bullys Gruppe erklärt, daß auf Laros der Beschluß gefaßt wurde, die Erde zu vernichten, und wenig später bestätigt auch Talamon per Hyperfunkrichtstrahl diese Tatsache. Daraufhin kehrt die TITAN sofort zur Erde zurück. Da Topthors Positronik nun die Position der Beteigeuze statt des Sol-Systems enthält, will Rhodan eine Aktion vorbereiten, damit es für die Springer und Überschweren möglichst echt wirkt.

Oktober 1984:

Rhodan kehrt nach Monaten endlich wieder auf die Erde zurück und hält noch am gleichen Tag eine Ansprache an die Erdbevölkerung. Er berichtet kurz, was sich in dieser Zeit ereignet hat. Rhodans Bericht endet mit der Ankündigung, daß noch in der gleichen Woche die Schweren Kreuzer TERRA und CENTURIO ins Beteigeuzesystem aufbrechen sollen, um dem unbewohnten dritten Planeten dieses Systems den Anschein zu geben, es handle sich um eine bewohnte Welt. Sie sollen außerdem mit der später dazustoßenden TITAN die "Erde" scheinbar verteidigen. Unter allen Umständen muß verhindert werden, daß eines der angreifenden Schiffe auf dem dritten Planeten landet, denn der Trick würde dann sofort durchschaut werden. Rhodans Plan sieht vor, daß die Angreifer schließlich aus dem Raum heraus eine Arkonbombe auf den Planeten abfeuern, um ihn zu vernichten. Dann wird sich die Erde aus den galaktischen Geschehnissen zurückziehen und soll erst wieder auftauchen, wenn sie Arkons Macht standhalten kann. Zehn Mutanten sollen auf der CENTURIO das Einsatzkommando begleiten. Gucky soll diesmal jedoch auf der Erde zurückbleiben - und ist darüber sehr verärgert.

Nachdem die TERRA und die CENTURIO das Beteigeuzesystem plangemäß erreicht haben, untersucht Deringhouse mit der CENTURIO zunächst den vierten Planeten; nach den alten arkonidischen Sternkatalogen soll es dort primitives Leben geben. Die TERRA steuert den dritten Planeten an und schleust dort eine Space-Jet unter Leutnant Tifflors Kommando aus, um sich die vermeintliche Erde näher anzusehen.

Auf dem Weg zum vierten Planeten, der von Deringhouse aufgrund seines hohen Wasseranteils "Aqua" getauft wird, stellt sich heraus, daß sich der Mausbiber Gucky an Bord geschlichen hat. Auf Aqua entdecken die Terraner dann die Kuppelbauten einer Stützpunktanlage, die teilweise ins Wasser hineingebaut wurde. Wenig später wird die CENTURIO mit Traktorstrahlern zur Landung gezwungen. Deringhouse läßt es geschehen, um zu erfahren, wer die Erbauer dieses Stützpunktes sind. Als sich ein panzerartiges Fahrzeug dem Kreuzer nähert, stellt Gucky fest, daß es sich bei der Besatzung um Topsider handelt.

Deringhouse und Marshall verlassen das Schiff, um mit den Topsidern Kontakt aufzunehmen. Sie geben sich als Springer der Gatzelsippe aus. Die Topsider wissen natürlich, daß die Springer normalerweise keine Kugelraumer bauen, doch Deringhouses Angabe, den Kugelraumer den Arkoniden abgenommen zu haben, als diese sie belästigten, glaubt der Kommandant der Topsider gern. Schließlich sind die Arkoniden und die Topsider nicht gerade Freunde. Dennoch verlangt Al-Khor, daß Deringhouse und Marshall ihm ihre Waffen aushändigen - er will den Frieden zwischen Springern und Topsidern nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Sie sollen ihre Waffen wieder zurück bekommen, wenn ihr Schiff freigegeben wird.

Da die Topsider nun einmal einen Stützpunkt im Beteigeuzesystem errichtet haben, beschließt Major Deringhouse, die Echsen in Rhodans Plan einzubeziehen. Sie sollen die Verteidigung der angeblichen Erde noch glaubhafter erscheinen lassen. Da die Funkzentralen der beiden Schweren Kreuzer ständig in Verbindung stehen, erfährt auch Major McClears auf der TERRA von der Anwesenheit der Topsider. Er ruft Tifflor zurück, als Deringhouse befiehlt, daß die TERRA ebenfalls nach Aqua kommen soll. Über Aqua schleust die TERRA dann die Space-Jet wieder aus; an Bord sind unter anderem Tifflor und McClears. Sie werden angegriffen und schließlich ebenfalls mit Traktorstrahlern zur Landung gezwungen. McClears und Tifflor verlassen das Beiboot und lassen sich gefangennehmen. Al-Khor läßt sie ebenfalls in den Stützpunkt der Topsider bringen. Gegenüber McClears und Tifflor gibt er vor, die CENTURIO erobert zu haben.

In den folgenden Verhören der Terraner geben diese an, daß die Springer in diesem Sonnensystem einen Stützpunkt ihres Todfeindes vermuten, und daß die gesamte Macht der Überschweren alarmiert wurde, um den dritten Planeten anzugreifen und zu vernichten - ohne jede Verhandlung oder Vorwarnung. Deringhouse rät den Topsidern, das System zu verlassen, solange sie noch können. Seine Angaben werden noch glaubhafter, weil McClears die gleichen Aussagen macht - John Marshall und Gucky haben sich über Tifflors Zellsender abgestimmt. Selbstverständlich vermeiden die Terraner, die Begriffe "Erde" oder "Rhodan" zu verwenden - das könnte schlimme Erinnerungen bei den Topsidern wecken.

Al-Khor ist wütend über die offene Aggression der Springer, schließlich haben doch beide Völker in den Arkoniden einen gemeinsamen Gegner. Ihm fällt auch die merkwürdige Namenslackierung auf der Hülle der CENTURIO auf, doch Deringhouse gibt vor, daß diese schon bei Eroberung des Schiffes bestand. Al-Khor ist nun restlos davon überzeugt, Springer vor sich zu haben. Trotzdem will er endlich wissen, wer dieser mysteriöse Feind ist, den die Springer angreifen wollen. Die Terraner verweigern jedoch die Auskunft, woraufhin sie wieder eingesperrt werden - sie sollen im Stützpunkt bleiben, bis alles vorbei ist.

Nun bringt Gucky Deringhouse und Marshall Strahler und Granaten und auch Doitsu Ataka in ihre Zelle, dann brechen sie aus und sorgen für Verwirrung unter den Topsidern. Schließlich verlassen sie die Station und machen sich auf den Weg zu Tifflors und McClears' Gefängnis. Da man den Anschein aufrecht erhalten will, daß es sich um Springer handelt, werden die Mutanten nur selten eingesetzt. Einzige Ausnahme ist Gucky; er war im Jahr 1975 bei der Aktion im Wegasystem nicht dabei, und außerdem sind die Topsider sehr abergläubisch - und Gucky sieht den auf Topsid heimischen Kanalratten sehr ähnlich.

Auf dem Weg zu der Anlage, in der Tifflor und McClears festgehalten werden, kommt es zum ersten Kontakt mit den intelligenten Bewohnern des Planeten Aqua, die im Wasser leben. Die CENTURIO erhält den Befehl, sich von den Traktorstrahlern zu befreien, und schließlich kommt über André Noir und John Marshall eine längere Kommunikation mit den Aquas zustande. Die Aquas möchten, daß die Topsider wieder verschwinden. Die Terraner bieten ihnen Unterstützung an, und wollen dafür einen Handelsstützpunkt errichten - auch um dafür zu sorgen, daß die Topsider nicht zurückkehren. Die Aquas sind einverstanden.

In der darauffolgenden Nacht holen Gucky und Marshall die Space-Jet zu Deringhouses Gruppe. Am nächsten Tag sollen McClears und Tifflor befreit werden, die Aquas wollen dabei helfen. Doch wegen der Flucht der angeblichen Springer hat Al-Khor Großalarm für das Beteigeuzesystem ausgelöst. Die Kampfschiffe der Topsider kommen von allen Teilen Aquas und versammeln sich in der Nähe des Stützpunktes. Die Space-Jet wird angegriffen, doch der Angriff wird abgewehrt. Dann bringen einige Aquas Gucky, Marshall und Noir zu Tifflors und McClears Gefängnis unter der Wasseroberfläche.

Aufgrund des bevorstehenden Angriffs der Springer und Überschweren bittet Al-Khor den Diktator auf Topsid um Unterstützung. Schließlich wollen die Topsider den Planeten Aqua und später auch den dritten Planeten besiedeln. Tifflor und McClears sollen getötet werden, da sie vor dem Angriff wohl keine nützlichen Informationen liefern werden. Doch inzwischen werden die beiden befreit und kehren zur Space-Jet zurück. Danach ziehen sich die Terraner mit der CENTURIO und der TERRA aus dem Beteigeuzesystem zurück. 30 Lichtjahre jenseits des Systems nimmt Deringhouse Verbindung mit Terrania auf und berichtet über die Geschehnisse.

Die TITAN transitiert 10.000 Lichtjahre in den Raum hinaus, Richtung Arkon. Sie ist nun 9.728 Lichtjahre von Beteigeuze entfernt (Richtung Terra). Von dort aus nimmt Rhodan erneut Verbindung mit der CENTURIO auf. Die beiden Schweren Kreuzer registrieren zahlreiche Transitionen - offenbar haben die Topsider Verstärkung ins Beteigeuzesystem geschickt; es handelt sich um etwa 500 Einheiten.

Al-Khor läßt inzwischen den Stützpunkt auf Aqua räumen und verlegt die gesamten Streitkräfte auf den dritten Planeten - ohne zu ahnen, daß er dadurch das Täuschungsmanöver der Terraner nur glaubhafter erscheinen läßt. Der bisher unberührte dritte Planet verwandelt sich in eine waffenstarrende Festung. Nur einige Patrouillenschiffe umkreisen den Planeten, die anderen Schiffe verbergen sich in den flachen Urmeeren und warten auf den Einsatzbefehl. Eine weitere Flotte von 200 Schiffen soll ins Beteigeuzesystem transitieren, wenn die Schlacht im Gange ist. Kein Schiff der Springer und Überschweren soll nach Planung des Diktators entkommen.

Inzwischen hat sich die Angriffsflotte der Springer und Überschweren 1.200 Lichtjahre von Beteigeuze entfernt versammelt, um die "Erde" in einem einzigen Sprung zu erreichen. Bis auf einen Patriarchen hat jede Überschwerensippe wenigstens ein Schiff für den Einsatz unter Cekztels Kommando gestellt. Mehr als 8.000 Schiffe warten darauf, überraschend über die "Erde" herzufallen.

(Anmerkung: In HC-7 ist die Rede von mehr als 800 Schiffen, außerdem von einer Distanz von 12.000 Lichtjahren. Doch nur die allergrößten Walzenraumer, vergleichbar der GANYMED, dürften in der Lage sein, diese Distanz zu überwinden. Ob 800 Schiffe dieser Größenordnung existieren, ist nicht bekannt und auch wenig wahrscheinlich, da die meisten Schiffe der Überschweren bekanntermaßen kleiner sind. Da die Kriegsflotte der Springer zudem nicht für den Einsatz gegen arkonidische Kriegsschiffe konzipiert wurde, sind außerdem kleinere Schiffe für die Zwecke der Händler völlig ausreichend. Daher wurde die Distanz zunächst auf 1.200 Lichtjahre verkürzt und die Angabe in HC-7 als Druckfehler interpretiert.

Ebenfalls als Druckfehler wird die Zahl der Schiffe angesehen. Die Angreifer müssen davon ausgehen, daß Rhodan über mehrere Schwere Kreuzer, zahlreiche kleinere Einheiten, möglicherweise die GANYMED (es kreisen Gerüchte, daß Rhodan für die Vertreibung der Springer von Goszuls Planet verantwortlich gewesen sein soll) und ein, möglicherweise zwei Schlachtschiffe verfügt. Durch die Aktion auf Aralon ist außerdem bekannt, daß den Terranern ein Superschlachtschiff zur Verfügung steht. Darüber hinaus müssen die Angreifer davon ausgehen, daß auch die Erde selbst nicht schutzlos ist. Aus diesen Gründen dürfte eine Flotte von 800 Schiffen, die laut Beschluß der Patriarchenversammlung auch einige schwere Springerschiffe beinhalten soll, keinesfalls ausreichend sein, um die Erde und Rhodan zu vernichten, denn immerhin kennen die Springer und Überschweren die Kampfkraft von Rhodans großen Schiffen mittlerweile recht gut. Hinzu kommt, daß Rhodan auf Wanderer zwei Fiktivtransmitter erhielt, deren Einsatz zumindest Topthor bereits erleben konnte. Eine Flotte von 8.000 Schiffen - natürlich nur die größten Einheiten der Springer und Überschweren - erscheint eher geeignet, Rhodans Flotte schlagen zu können.)

Cekztel hat ein Patrouillenschiff vorausgeschickt, um das Zielgebiet zu erkunden. Es werden zahlreiche Transitionen angemessen, und Cekztel geht deshalb davon aus, daß Rhodan gewarnt wurde. Hinzu kommt, daß Talamon noch immer kein einziges Schiff geschickt hat. Funkanrufe beantwortet er nicht. Tatsächlich sendet Talamon eine verschlüsselte Nachricht an Rhodan, in der er den genauen Zeitpunkt des Angriffes mitteilt - und die Tatsache, daß er selbst sich nicht an dem Angriff beteiligen will.

Daraufhin werden die TERRA und die CENTURIO von der TITAN aus alarmiert und kehren ins Beteigeuzesystem zurück. Die elf Mutanten an Bord der CENTURIO sollen versuchen, bei Ankunft der Flotte Topthors Flaggschiff ausfindig zu machen, damit es schnellstmöglich ausgeschaltet werden kann. Topthor hat die Sonne Sol bereits mit eigenen Augen gesehen und wird deshalb sofort bemerken, daß etwas nicht stimmt.

Als die Angreifer knapp zwei Lichtminuten vom dritten Planeten der Beteigeuze entfernt materialisieren, bemerkt Topthor tatsächlich sofort, daß diese Sonne niemals die Heimatsonne Rhodans sein kann. Doch er unterrichtet die anderen Kommandanten nicht von seiner Entdeckung, aus Angst, deswegen aus der Gemeinschaft der Patriarchen ausgestoßen zu werden und ein Leben als Paria führen zu müssen.

Al-Khor erteilt den wenigen im System patrouillierenden Schiffen der Topsider den Angriffsbefehl. Topthor ist über diesen erbitterten Widerstand durchaus erfreut, und er geht nun davon aus, daß es sich beim dritten Planeten zumindest um einen Stützpunkt der Terraner handeln muß, den diese nun verteidigen wollen. Dennoch überprüft Topthor die in der Positronik seines Schiffes gespeicherten Daten, findet jedoch keinen Fehler. Die TOP II zieht sich von den kämpfenden Einheiten zurück und nimmt Kurs auf den vierten Planeten, um in Ruhe weitere Daten über das System sammeln zu können - und so vielleicht hinter den Fehler zu kommen, der sich offenbar in die Koordinaten eingeschlichen hat.

Die MV-13, ein Patrouillenkreuzer der Topsider unter dem Kommando von Leutnant Ber-Ka, zerstört zunächst einen Patrouillenkreuzer der Überschweren (dieser hatte eine Vorerkundung des Zielgebietes durchgeführt) und wird dann auf Topthors Schiff aufmerksam, ohne jedoch sofort dessen Überlegenheit zu erkennen. Ber-Ka läßt die TOP II verfolgen, da sie sich Aqua nähert - und dessen Bedeutung für die Topsider soll unter allen Umständen geheim bleiben. Als Ber-Ka erkennt, daß die TOP II seinem Schiff deutlich überlegen ist, versucht er entgegen allen topsidischen Gesetzen mit dem Überschweren Verbindung aufzunehmen.

Als die ersten Schiffe der Überschweren die obersten Schichten von Beteigeuze III durchstoßen, befiehlt Al-Khor den Gegenangriff. Impulskanonen werden ausgefahren, die Flotte in den unterplanetarischen Hangars startet, eine ausgedehnte Schlacht beginnt. Schnell ist klar, daß es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis es den Überschweren gelingt, mit Hilfe einer Arkonbombe den dritten Planeten zu vernichten. Al-Khor wundert sich, daß es noch nicht geschehen ist. Er nimmt daher Verbindung mit Topsid auf, um eine nochmalige Verstärkung seiner Truppen zu erhalten. Doch abgesehen von den ohnehin bereits eingeplanten 200 Einheiten, die dem Angreifer jetzt in den Rücken fallen, erhält Al-Khor lediglich weitere 200 Schiffe; und der Diktator von Topsid rät ihm, lieber nicht mehr nach Topsid zurückzukehren, falls er nicht siegen sollte.

Aufgrund der sich ständig verschlechternden Gefechtslage befiehlt Al-Khor wenig später, den Planeten Lyrad III, wie er im topsidischen Sternkatalog heißt, aufzugeben und die Angreifer im Raum zum Kampf zu stellen.

Inzwischen hat die MV-13 mehrfach versucht, Verbindung zu Topthors Schiff aufzunehmen, doch Topthor antwortet nicht. Ber-Ka befiehlt daher den Angriff, doch die TOP II absorbiert die Energien mühelos mit ihrem Schutzschirm. Ihrerseits feuert nun die TOP II ein Gravitorpedo auf das Topsiderschiff ab. Der Schutzschirm fällt aus, das Schiff wird manövrierunfähig und stürzt auf den Planeten Aqua zu. Beinahe gelangweilt verfolgt Topthor die Zerstörung des gegnerischen Schiffes - und plötzlich fällt ihm ein, welches Volk solche Schiffe baut. Die Positronik der TOP II bestätigt seine Annahme. Da das Reich der Topsider in diesem Raumsektor liegt, vermutet Topthor nun, daß Rhodan sich mit den Echsen verbündet hat. Um zu erfahren, ob seine Annahme richtig ist, läßt Topthor die MV-13 an der TOP II befestigen und gemeinsam landen die beiden Schiffe nun auf Aqua. Doch Topthor ist unvorsichtig - als er sein Schiff verlassen will, um mit den Topsidern Kontakt aufzunehmen, deaktiviert er den Schutzschirm. Ber-Ka nutzt die Chance und feuert eine Breitseite in das ungeschützte Schiff. Nun sind beide Schiffe nur noch Wracks, ohne Möglichkeit, Verbindung mit ihren im Raum kämpfenden Flotten aufzunehmen. Die TOP II kann nur noch Meldungen empfangen. So erfährt Topthor, daß sich inzwischen wenigstens zehn Schwere Kreuzer an dem Kampf beteiligen - niemand durchschaut Rhodans Trick, die Kreuzer per Transition ständig die Positionen wechseln zu lassen. Außerdem wurde Rhodans Flaggschiff, die TITAN, bereits mehrfach gesichtet. Dennoch verlieren die Terraner - gegen die Macht der Überschweren scheinen auch sie nicht bestehen zu können.

Topthor und Ber-Ka treffen sich außerhalb ihrer Schiffe. Topthor ist erstaunt darüber, wie gut die Topsider über die Pläne der Springer und Überschweren unterrichtet sind. Ber-Ka berichtet, daß vor wenigen Tagen Springer auf diesem Planeten landeten - mit einem Kugelraumer. Nun stutzt Topthor, denn abgesehen von einigen extravaganten Millionären, die sich Beuteschiffe der Arkoniden leisten können, benutzen weder Überschwere, noch Springer Kugelraumer.

Topthor erklärt dem überraschten Ber-Ka, daß man dieses System für das Heimatsystem der Terraner und von Perry Rhodan hielt. Die Erwähnung dieses Namens weckt Erinnerungen in Ber-Ka - die topsidische Expeditionsflotte stieß mit ihm in unmittelbarer Nähe Terras zusammen. Ihrerseits hielten die Topsider damals die Wega für Sol. Und nun beginnt Topthor zu ahnen, auf welchen großartigen Schwindel Überschwere und Springer hereingefallen sind - und er erkennt, wie klug sein Freund Talamon war, indem er sich rechtzeitig auf Rhodans Seite stellte.

Inzwischen versuchen die Mutanten an Bord der CENTURIO, Topthor zu finden. Doch die Schlacht ist bereits weit fortgeschritten, als sie endlich seine Gehirnwellen aus der Richtung des Planeten Aqua orten. Dort schließen Ber-Ka und Topthor nun einen Waffenstillstand. Da die Funkanlagen ihrer beiden Schiffe irreparabel beschädigt sind, beschließt man, den Stützpunkt der Topsider auf Aqua aufzusuchen, und von dort aus Verbindung mit den noch immer kämpfenden Verbänden im Beteigeuzesystem aufzunehmen, um den Irrtum aufzuklären. Da die Beiboote der TOP II zerstört sind, benutzt man das Beiboot der MV-13.

(Anmerkung: Eigentlich könnte von einem der Beiboote der TOP II aus eine Verbindung hergestellt werden. Oder von einem Raumanzugaggregat aus. Einmal abgesehen davon, daß der Autor dies offensichtlich vergessen hat, sind vermutlich alle Beiboote der TOP II bei dem unerwarteten Treffer der MV-13 nach der Landung auf Aqua zerstört worden. Die Angabe, daß die TOP II nur über ein einziges Beiboot verfügt, wird ignoriert.)

Im Raum zeichnet sich inzwischen der Sieg der Überschweren und Springer deutlich ab. Auch die eintreffende letzte Verstärkung von 200 topsidischen Einheiten kann daran nichts mehr ändern. Die meisten Kommandanten der topsidischen Schiffe haben dies bereits eingesehen, und ziehen es vor, die Flucht zu ergreifen.

Gucky teleportiert auf den Planeten Aqua und dort schließlich in die Zentrale der TOP II. Er fordert die Besatzung der TOP II und der MV-13 auf, ihre Schiffe sofort zu verlassen, da er eine atomare Sprengbombe bei sich trägt, die fünf Sekunden nach dem Loslassen detonieren wird. Die Besatzungen erhalten zehn Minuten Zeit. Gucky verkündet außerdem, daß er die TOP II auf Rhodans Befehl hin vernichtet.

Währenddessen erreichen Topthor und Ber-Ka den Stützpunkt. Doch als sie den Funkraum betreten, kommt es zum Streit darüber, wer als erster seine Flotte benachrichtigen darf. Ein Schußwechsel ist die Folge. Ber-Ka wird tödlich verletzt, kann jedoch noch eine Granate zünden, und tötet damit auch Topthor, noch bevor ein Funkspruch abgesetzt werden kann. Der gesamte Stützpunkt wird zerstört.

Nachdem die Besatzungen der TOP II und der MV-13 sich weit genug von den Schiffen zurückgezogen haben, läßt Gucky die Bombe los und teleportiert auf einen Berg - die beiden Schiffe werden vernichtet. Gucky registriert auch den Tod der beiden Kommandanten im Stützpunkt. Danach sorgt er noch dafür, daß auch alle anderen Funkanlagen auf Aqua zerstört werden, damit die Besatzungen der beiden Schiffe keine Nachricht absetzen können.

Die Topsider haben inzwischen den Kampf verloren und sind zum größten Teil geflohen. Al-Khor hält es jedoch für wichtig, die Springer so lange wie möglich von Aqua abzulenken. Als Cekztel einige Erkundungsschiffe zur angeblichen Erde schickt, erlebt er eine böse Überraschung; der Planet verwandelt sich in eine feuerspeiende Hölle. Seine Schiffe ziehen sich daraufhin wieder in den Raum zurück. Al-Khor läßt Kampfraketen aufsteigen, und es gelingt, einige Schiffe aufzubringen. Nun entschließt sich Cekztel, den dritten Planeten direkt anzufliegen, und eine Arkonbombe mit Aufschlagzünder abzuwerfen, um den Planeten endgültig zu vernichten. Da Cekztels Schiff aus einer unerwarteten Position anfliegt, gelingt es den Abwehrgeschützen der Topsider nicht, ihn abzuschießen, und so detoniert die Bombe.

Während die CENTURIO Gucky von Aqua abholt, bringt die TITAN die auf dem dritten Planeten befindlichen Topsider nach Aqua. Und Rhodan plant, das Täuschungsmanöver mit seinem eigenen Tod zu krönen.

Gucky wechselt zur TITAN, während die CENTURIO und die TERRA nach zehn wahllosen Transitionen ins Sol-System zurückkehren sollen. Die TITAN springt dagegen mitten in die sich bereits zurückziehende Flotte der Überschweren und Springer und materialisiert unweit von Cekztels Flaggschiff. Der Strukturkompensator der TITAN wird so programmiert, daß der nächste Beginn einer Transition normal angemessen werden kann - nicht jedoch der Eintauchpunkt. Während Gucky anschließend mit einer Bombe die TITAN verläßt und zwischen Schiffshülle und Schutzschirm auf Rhodans telepathischen Befehl wartet, schickt Rhodan einen offenen Funkspruch in Richtung M 13. Darin gibt er vor, daß eine Flotte von Überschweren und Springern die Erde vernichtet hat und er mit der TITAN trotz defektem Strukturfeldgenerator versucht, zu entkommen.

Gleichzeitig erteilt Rhodan Gucky in Gedanken den Befehl, in die TITAN zu teleportieren. Gucky läßt die Bombe los und kehrt auf das Schiff zurück, Rhodan bricht die Funkverbindung ab und löst die Transition aus, die Bombe explodiert. Für Cekztel sieht es nun so aus, als würde die TITAN noch während der Entmaterialisation von einer schrecklichen Explosion zerrissen. Auch er empfängt Rhodans plötzlich abbrechenden Notruf an den Robotregenten. Und seine Geräte registrieren das Eintauchen der TITAN in den Hyperraum - aber nicht die Rückkehr daraus.

Daraufhin schickt Cekztel einen unverschlüsselten Funkspruch in die Milchstraße: "Rhodan ist tot, Terra vernichtet, das Imperium nicht mehr bedroht..."

Die TITAN kehrt anschließend zur Erde zurück. Perry Rhodan und die Erde versinken nun im Meer des Vergessens und die Terraner erhalten Zeit, die Erde für die Rückkehr auf die galaktische Bühne vorzubereiten - als starkes, ebenbürtiges Volk.

Pfeil Seitenanfang
© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 05.02.2000 - Letztes Update: 05.02.2000