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1982
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Mai 1982:

Rhodan leidet an einer schweren Grippe und wird von Dr. Haggard behandelt. Während dieser Zeit erlebt Rhodan in einem Fiebertraum seine Reise zusammen mit ES nach Barkon - doch er verliert jede Erinnerung daran, bis er im August tatsächlich nach Wanderer fliegt und ES ihn zu den Barkoniden bringt.

Drei Einheiten der Raumflotte der Dritten Macht sind spurlos verschwunden: Die Kaulquappe K-1 unter dem Kommando von Leutnant Dayton, sowie zwei einzelne Zerstörer, die eine Patrouille flogen.

(Anmerkung: Aus der späteren Handlung ergibt sich, daß die K-1 zu diesem Zeitpunkt selbst drei Zerstörer an Bord gehabt haben muß.)

Die ORLA XI hat sie zu Studienzwecken entführt. Die Schiffe werden ebenso wie die Besatzung auf die kleine Station von Kapitän Orlgans auf dem Saturnmond Titan gebracht. Dort werden sie immer wieder Psychoverhören unterzogen.

Auf der Venus wird die Landung von unbekannten Schiffen registriert, die jedoch kurz darauf wieder starten. Zusammen mit der Tatsache, daß während der Jagd auf den Overhead eine Strukturerschütterung in unmittelbarer Nähe des Sol-Systems festgestellt worden ist, rechnet Rhodan mit dem Vorstoß unbekannter Intelligenzen. Der Funkabhördienst hat rätselhafte Kurzimpulse auf überlichtschneller Basis aufgefangen. Die Entschlüsselung blieb jedoch ohne Ergebnis, da es sich um willkürlich verschachtelte Symbolgruppen handelte. Rhodan ist davon überzeugt, daß auf der Erde bereits fremde Agenten tätig sind, allerdings konnten die Mutanten bislang niemanden entdecken. Rhodan ahnt noch nicht, daß er die Galaktischen Händler durch seine Handelsverträge mit den Ferronen auf sich aufmerksam gemacht hat. Sie beginnen sich für das Sol-System zu interessieren.

Da die unbekannten Eindringlinge nach Rhodans Ansicht an geheimen Nachrichten sicher besonders interessiert sein dürften, entwickelt er einen Plan, um endlich zu erfahren, mit wem man es zu tun hat. Dabei ergibt es sich, daß der Vater des Kadetten Julian Tifflor, immerhin der bekannteste Strafverteidiger der Oststaaten, ein Telegramm an Rhodan schickt. Darin bittet er um Sonderurlaub für seinen Sohn, da dessen Schwester heiratet.

Julian Tifflor befindet sich mitten in seiner Abschlußprüfung, als Rhodan ihn zu sich rufen läßt. Rhodan informiert Tifflor darüber, daß er nach New York zu seinen Eltern fliegen darf. Dabei soll er jedoch gleichzeitig als Sonderkurier für eine wichtige Mitteilung an den Chef der GCC, Homer G. Adams, fungieren. Um die Angelegenheit nicht weiter zu verzögern, wird Tifflor ein Raumjäger für den kurzen Flug zur Verfügung gestellt.

Um die Sache noch glaubhafter zu machen, soll Leutnant Everson mit einer Kaulquappe ins Wegasystem springen und dabei angeblich als Überbringer sehr wichtiger Nachrichten fungieren. Rhodan hofft, daß die unbekannten Eindringlinge den Funkverkehr abhören und Tifflor als den echten Kurier erkennen.

In New York wird Tifflor nach der Hochzeitsfeier zu Adams berufen, dabei jedoch von zwei Unbekannten mit einem Betäubungsgas angegriffen. Bevor er bewußtlos wird, kann er die beiden unter Beschuß nehmen - es bleibt leider nichts von ihnen für eine Identifizierung übrig. Noch bevor Tifflor wieder erwacht, wird ihm dann ein Peilsender eingepflanzt, der es einem Telepathen ermöglicht, ihn auf eine Distanz von bis zu zwei Lichtjahren anzupeilen. Diesen Mikro-Zellschwingungsmodulator hat Rhodan auf Wanderer anfertigen lassen.

Nachdem Tifflor wieder zu sich kommt, wird er zum Mond befohlen, wo er auf der K-9 seine Abschlußprüfung beenden soll. Bei dieser Gelegenheit soll er geheime wirtschaftliche Planungsunterlagen dem Vertreter der Dritten Macht auf Ferrol übergeben. Zu diesem Zweck wird die K-9 das Wegasystem anfliegen. Um Tifflors Abreise zu verschleiern, wird ein Double an Tifflors Stelle in sein Elternhaus geschickt. Der junge Kadett weiß nicht, daß die Unterlagen völlig wertlos sind und er zum "kosmischen Lockvogel" gemacht wurde.

28.07.1982:

Die K-1 unter Leutnant Eversons Kommando springt ins Wegasystem, ohne behelligt zu werden. Als sich wenig später die K-9 mit Tifflor an Bord ebenfalls zum Sprung bereit macht, folgen die STARDUST II, die TERRA und die SOLAR SYSTEM der K-9 in einigem Abstand. Doch kurz bevor die K-9 zum Sprung ins Wegasystem ansetzt, taucht ein Raumschiff der Springer, die ORLA XI, in unmittelbarer Nähe der Kaulquappe auf. Sie greift die K-9 an und nimmt sie schließlich mit Traktorstrahlen in Schlepp. Schließlich beschleunigt die ORLA XI und transitiert zusammen mit der K-9. Die Sekunden zuvor aufgetauchte STARDUST II kann den Sprung nicht mehr verhindern.

Nach dem Verschwinden der beiden Raumschiffe wird Rhodan von John Marshall informiert, daß er Tifflors Sender nicht mehr empfangen kann; die Transition muß also über mehr als zwei Lichtjahre hinweg erfolgt sein. Daraufhin werden sofort Berechnungen über das Ziel der ORLA XI angestellt.

Währenddessen materialisiert die ORLA XI mit der K-9 im Doppelsternsystem Beta-Albireo. Kapitän Orlgans befiehlt, die K-9 zu entern. Als die Springer die Zentrale erreichen, vernichtet Tifflor die Metallrolle, die er von Rhodan erhielt. Außer ihm wurden alle Besatzungsmitglieder der K-9 paralysiert, Major Deringhouse wurde verletzt. Schließlich gibt sich Kapitän Orlgans Tifflor gegenüber zu erkennen. Er behauptet, daß die Einmischung der Springer notwendig war, weil die Terraner dabei sind, das Handelsmonopol der Galaktischen Händler durch ihre Verträge mit den Ferronen zu verletzen. Orlgans gibt außerdem an, auf seinem Schiff einen Menschen der Erde namens Jean Pierre Mouselet zu haben, der ihm viele wichtige Informationen über Perry Rhodan und seine Dritte Macht zukommen ließ. So weiß er z.B. auch, daß die Erde nur über ein einziges Schlachtschiff und zwei Schwere Kreuzer verfügt. Schließlich wird Tifflor auf die ORLA XI gebracht. Dort erfährt er näheres über das Volk der Springer und ihre Eigenarten. Er erfährt auch, daß Kapitän Orlgans bislang der einzige ist, der über die Position des Sol-Systems informiert ist. Und Orlgans läßt Tifflor auch nicht lange im Unklaren darüber, was sein eigentliches Interesse ist: Er will wissen, was Rhodan auf der Welt des ewigen Lebens entdeckt hat. Wie fast alle Springer ist er davon überzeugt, daß diese jahrtausendealte Sage der Wahrheit entspricht.

Als die Besatzung der K-9 erwacht, wird Tifflor wieder an Bord gebracht. Offenbar hofft Orlgans, aus den Gesprächen an Bord etwas erfahren zu können. Doch die Terraner zeigen sich wenig redselig. Schließlich wird Tifflor erneut auf die ORLA XI gebracht. Orlgans droht Tifflor, ihn einem Psychoverhör zu unterziehen, wenn er nicht endlich sein Wissen über den Planeten Wanderer preisgibt. Obwohl Tifflor tatsächlich keine Informationen besitzt, erbittet er bei Orlgans Bedenkzeit und zu diesem Zweck Rückkehr auf die K-9.

29.07.1982:

Als Rhodan ein vorläufiges Ergebnis der Sprunganmessung vorliegt, transitiert die STARDUST II mit der TERRA und der SOLAR SYSTEM über 350 Lichtjahre hinweg. Doch im Umkreis von 20 Lichtjahren ist nichts zu orten. Dennoch erkennt Rhodan in der Doppelsonne Beta-Albireo den wahrscheinlichsten Zielpunkt des Springerschiffes. Die drei Schiffe der Dritten Macht springen bis zwei Lichtjahre an Beta-Albireo heran. Das veranlaßt Orlgans jedoch dazu, weitere Schiffe seiner Sippe zu Hilfe zu rufen. Gleichzeitig befiehlt er, die Zahl der Wachen an Bord der K-9 zu erhöhen. Währenddessen bereitet die Besatzung der K-9 die Flucht vor.

Als Tifflor von John Marshall geortet wird, schickt Rhodan die SOLAR SYSTEM ins System Beta-Albireo. Sie soll ein Ablenkungsmanöver fliegen. Bei Ankunft des Schweren Kreuzers versucht die ORLA XI jedoch sofort zu entkommen. Während das Springerschiff beschleunigt, gelingt es der Besatzung der K-9, ihr Schiff aus dem Fesselfeld des Springers zu lösen.

Während die SOLAR SYSTEM noch mit der Jagd nach der ORLA XI beschäftigt ist, materialisiert die von Orlgans angeforderte Verstärkung in Form von 30 Walzenraumern unter dem Kommando des Springers Harlgas, der sofort Kurs auf die fliehende K-9 nehmen und das Feuer eröffnen läßt. Aufgrund der unerwarteten Verstärkung versucht die SOLAR SYSTEM sofort, die K-9 wieder zu erreichen. Außerdem bittet Major Nyssen die STARDUST II um Hilfe.

Die K-9 erhält schließlich einen schweren Treffer im Maschinenraum. Deringhouse befiehlt daher, daß Tifflor mit vier weiteren Besatzungsmitglieder in einem Zerstörer das Schiff sofort verlassen soll.

Harlgas schickt zwei seiner Schiffe aus, um Tifflors Zerstörer einzuholen, während die anderen die SOLAR SYSTEM aufhalten sollen, die auf Angriffskurs gegangen ist.

Als die STARDUST II mit der TERRA materialisiert, befiehlt Harlgas den Rückzug; dieser Feuerkraft ist seine Flotte nicht gewachsen. Inzwischen wurde jedoch Tifflors Zerstörer getroffen und ist nahezu manövrierunfähig.

Während sich die SOLAR SYSTEM um die K-9 kümmert, schießen die TERRA und die STARDUST II je ein Schiff von Harlgas' Flotte schrottreif. Harlgas Flotte flieht endgültig aus dem System. Die ORLA XI hat die Zeit genutzt und sich von den terranischen Schiffen zurückgezogen; sie hat das System verlassen.

Als Rhodan eines der beiden Springerschiffe entert, gerät er in eine Falle. Eine Welle entfesselter Schwerkraft bricht über Rhodan und seine Begleiter herein und hindert sie an der Flucht. In einem komplizierten Manöver gelingt es Nyssen und Rhodan gemeinsam, die Gefahr zu beseitigen.

Da Rhodan an weiteren Informationen über die Pläne der Springer interessiert ist, soll Tifflor auf dem zweiten Planeten des Beta-Albireo-Systems notlanden. Rhodan hofft, daß die ORLA XI dies orten wird und der Kommandant zurückkehrt, in der Hoffnung, Tifflor doch noch in seine Hände zu bekommen.

Zusammen mit dem Kampfroboter des Zerstörers, der die Bruchlandung überstanden hat, macht sich Tifflors Gruppe auf den Weg, einen Unterschlupf auf dem Planeten Snowman zu suchen. Inzwischen kehrt die ORLA XI in die Atmosphäre des Planeten zurück und schickt ein Patrouillenboot aus, um nach Tifflor zu suchen. Es gelingt Tifflors Gruppe jedoch, das Boot zu übernehmen. Die beiden Besatzungsmitglieder werden auf der Oberfläche von Snowman mit manipulierten Funkgeräten zurückgelassen, so daß sie erst Stunden später nach Hilfe rufen können. Inzwischen verlegt Tifflor den Unterschlupf 100 Kilometer weit weg. Als Orlgans von der Eroberung des Patrouillenbootes erfährt, bittet er erneut seine Sippe um Hilfe.

30.07.1982:

Während sich Rhodans Schiffe mit einer Kurzdistanz-Transition acht Lichtstunden vom Beta-Albireo-System entfernt haben, um die Räumung des Systems vorzutäuschen, trifft die von Orlgans angeforderte Hilfe ein: Zunächst 78 Springerschiffe der Etztaksippe, danach noch 90 Einheiten der Überschweren, darunter auch 16 Schiffe des Überschweren Topthor, der die Überschwerenflotte befehligt.

31.07.1982:

Rhodan läßt die K-6 ausschleusen. Sie soll ins Beta-Albireo-System zurückkehren und Reginald Bull und Gucky in einem Zerstörer aussetzen, um Tifflors Gruppe Ausrüstung zu bringen. Danach sollen beide Schiffe zurückkehren.

Bei Bullys Ankunft über Snowman nehmen die ETZ XXI, die WENA LXIII und die HORL VII die Verfolgung des Zerstörers auf. Während Gucky die Fracht auf den Planeten teleportiert, sendet Bull einen Notimpuls an Rhodan, da er keine Chance sieht, den Springern zu entkommen. Daraufhin kommt die SOLAR SYSTEM zu Hilfe. Sie greift die ETZ XXI an und erzielt einen Treffer im Maschinenraum. Da das Springerschiff jetzt nur 60 % seiner Manövrierfähigkeit besitzt, befiehlt Patriarch Etztak, das Schiff zu landen. Die SOLAR SYSTEM zieht sich daraufhin sofort wieder zurück; Bulls Zerstörer kann entkommen und Etztak läßt die Verfolgung einstellen. Auf Snowman beginnt die Besatzung der ETZ XXI mit den Reparaturen. Auch die ORLA XI landet, und Orlgans und Etztak treffen sich an Bord der ETZ XXI. Notgedrungen erzählt Orlgans von den Hinweisen auf die Welt des ewigen Lebens, die er von dem Terraner Mouselet bekam. Etztak befiehlt daraufhin, Mouselet einem Psychoverhör zu unterziehen, um weitere Informationen zu erhalten. Doch Mouselet weiß nicht mehr darüber. Um so wichtiger erscheint den beiden Springern nunmehr, Tifflor wieder in die Hände zu bekommen.

Als Mouselet schließlich in schlimmem psychischen Zustand mit einem Patrouillenboot wieder auf die ORLA XI gebracht wird, und der Pilot der ETZ XXI wieder auf sein Schiff zurückkehrt, fängt Gucky das Beiboot telekinetisch ab. Er benutzt das Beiboot, um unauffällig an Bord der ETZ XXI zu gelangen. Dort belauscht er den Kommandanten und erfährt, daß eine große Suchaktion gestartet wurde, um Tifflor aufzuspüren. Und er erfährt auch, daß der Planet Snowman - falls die Aktion nicht schnell genug zum Erfolg führt - mit Arkonbomben vernichtet werden soll. Gucky kehrt daraufhin sofort zu Tifflors Gruppe zurück. Das bisherige Versteck wird aufgegeben, die Gruppe flieht.

Als Etztak erfährt, daß sich an Bord seines Schiffes ein Unbekannter mit telepathischen Fähigkeiten herumtreibt, der anscheinend auch noch Teleporter ist, gibt er Alarm. Da kürzlich ein Patrouillenboot von der ETZ XXI zur HORL VII geflogen ist, vermutet Etztak dort den Eindringling und ordnet an, das Schiff zu landen und zu durchsuchen.

Gucky geht inzwischen zusammen mit Kadett Eberhardt an Bord der ETZ XXI, während Tifflor und Hifield in einem Patrouillenboot der ETZ XXI zur HORL VII im Orbit geflogen sind. Gucky entführt Etztak aus seiner Zentrale und zwingt ihn, die HORL VII anzurufen. Sie soll volle Gefechtsbereitschaft herstellen, wodurch die Suche nach Eindringlingen abgebrochen werden muß. Dadurch gelingt es Tifflor und Hifield, eine der Arkonbomben aus dem Arsenal der HORL VII zu aktivieren und sie an Bord zu verstecken. Danach informiert Gucky Etztak darüber, daß die Bombe in 11 Minuten zünden wird und empfiehlt ihm, die HORL zu räumen und mit der ETZ und der ORLA zu starten. Danach treffen sich Gucky, Eberhardt, Tifflor und Hifield mit zwei Patrouillenbooten außerhalb der Schiffe und beobachten, daß Etztak Guckys "Empfehlung" nachkommt. Danach zieht sich Tifflor mit den beiden Booten, den vier Kadetten und dem Kampfroboter an einen anderen Ort auf Snowman zurück. Gucky über John Marshall auf telepathischem Wege über alles, was er bisher erfahren hat. Demnach ging alles, was bisher von den Springern gegen die Erde unternommen wurde, von der ORLA XI aus. Erst in den letzten Tagen rief Orlgans seine Sippe und eine Kampfflotte der Überschweren herbei. Etztak ist von der Anwesenheit der Überschweren nicht besonders begeistert, denn er sieht in ihnen Konkurrenten, die ihm ins Handwerk pfuschen könnten. Deshalb hat er sie angewiesen, sich zurückzuziehen, was in den nächsten Stunden geschehen soll.

Außerdem erfuhr Gucky, daß die Agenten der Springer im Sol-System Spezialroboter sind, die wie Menschen aussehen. Sie haben Roboter der Dritten Macht so umprogrammiert, da sie für die Springer ebenfalls als Agenten arbeiteten. Gucky kennt jetzt ihre Standorte, so daß es leicht sein wird, sie zu finden und auszuschalten.

Noch wissen die Springer nicht genau, was sie von der Erde und ihrer Zivilisation zu halten haben. Die Informationen der Robotagenten und der Kampfschiffe der Dritten Macht scheinen sich zu widersprechen. Es macht sich deshalb die Meinung breit, die Erde und ihre Bewohner sollten zunächst genauer untersucht werden. Stellt sich die irdische Zivilisation als unterentwickelt heraus, dann möchten die Springer aus der Erde gern einen neuen Handelsstützpunkt machen. Ist die Menschheit jedoch annähernd gleichwertig, dann soll sie dafür bestraft werden, daß sie gegen das Monopol der Springer verstoßen und auf eigene Faust interstellaren Handel betrieben hat.

Die beiden von Kapitän Orlgans entführten Zerstörer landen auf der Venus.

03.08.1982:

Patriarch Etztak beendet den Einsatz der Überschwerenflotte im Beta-Albireo-System, die Flotte zerstreut sich langsam. Topthor, selbst Kommandant von 16 dieser Schiffe, stimmt das plötzliche Ende des Einsatzes sehr nachdenklich und er beschließt, bei nächster Gelegenheit Rhodan ins Sol-System zu folgen. Topthor hat einige Funksprüche zwischen Etztak und Orlgans aufgefangen und ist somit informiert, was in den letzten Tagen vorgefallen ist. Im Sol-System will er weitere Informationen sammeln, denn er glaubt, daß Etztak den Einsatz nur abgebrochen hat, um unliebsame Konkurrenz von Seiten der Überschweren loszuwerden.

Rhodan beschließt, mit der STARDUST II das Beta-Albireo-System zu verlassen, während die TERRA und die SOLAR SYSTEM zurückbleiben. Rhodan will nach Wanderer fliegen, um das Schiff mit neuen Waffen auszurüsten. Inzwischen bleiben Mutanten auf den Kreuzern, um Kontakt mit Gucky und Tifflors Gruppe zu halten. Außerdem sollen die beiden Kreuzer die Springer hinhalten und die Gruppe auf Snowman nach Kräften unterstützen. Es soll versucht werden, weitere Informationen über die Pläne der Springer zu bekommen.

Zunächst führt Rhodans Weg zurück ins Sol-System. Nur die Positronik auf der Venus kann die Position des Planeten Wanderer errechnen. Außerdem will er auf der Erde die Robotagenten der Springer ausschalten. Doch die Transition der STARDUST II wird von Topthors Schiffen angemessen, und er folgt Rhodan mit acht Schiffen ins Sol-System. Jenseits der Plutobahn geht er in Wartestellung.

Beim Wechsel zur Nachtschicht in Terrania läßt Rhodan die Schicht komplett durch Menschen ersetzen, und anschließend alle Arbeitsroboter per Funkimpuls abschalten. Damit sind 80 % der Roboter auf dem Gebiet der Dritten Macht außer Betrieb. Es bleiben jedoch die Kampfroboter. Rhodan will die Nacht dazu nutzen, die Aktion abzuschließen. Die Arbeitsroboter werden nach und nach abtransportiert, ihre Positronengehirne werden gelöscht und erhalten eine komplett neue Programmierung. Da die Kampfroboter im Gegensatz zu den anderen Maschinen über Selbststeuereinrichtungen verfügen, werden sie von Offizieren der Dritten Macht nach und nach deaktiviert. Nur elf Roboter zeigen Gegenwehr und werden vernichtet. Doch Rhodan geht das alles zu glatt. Tatsächlich lassen die meisten manipulierten Kampfroboter sich absichtlich ohne Gegenwehr abtransportieren. Die Offiziere machen den Fehler, daß sie die einmal als passiv registrierten Maschinen nicht mehr zu überwachen. Die in Wirklichkeit jedoch feindlichen Roboter gehen nun im Sammellager zu den noch normalen Robotern, manipulieren sie, und aktivieren sie wieder. Schließlich formieren sich die Kampfroboter zum Angriff auf Terrania.

Es kommt zu einer wilden Straßenschlacht zwischen den manipulierten Kampfrobotern und den menschlichen Soldaten auf dem Gebiet der Stadt, der Ausnahmezustand wird verhängt. Um eine Ausweitung der Kämpfe zu verhindern, läßt Rhodan um das Regierungsviertel einen Schutzschirm errichten. Schließlich setzt er auch den Zündermutanten Goratschin gegen die Kampfroboter ein. Als die Lage in Terrania schon fast zugunsten der Dritten Macht entschieden ist, kommt aus New York die Meldung von Homer G. Adams, daß dort eine ähnliche Lage entstanden ist. 600 Robotpolizisten der General Cosmic Company sind außer Kontrolle, außerdem 800 Arbeitsroboter. Mehrere Stockwerke des Hauptgebäudes sind bereits besetzt. Im Verlauf der Nacht hat ein Sekretärsroboter die Monarchie für New York ausgerufen, und bezeichnet sich selbst als neuen Kaiser. Wenig später kommt die Meldung, daß das GCC-Verwaltungsbüro Mitteleuropa in Berlin in den Händen rebellierender Kampf- und Polizeiroboter ist. Der Bürgermeister hat den Ausnahmezustand verhängt. Das Verwaltungsgebäude Australien-Süd-Ost in Sydney ist von unbekannten Tätern gesprengt worden. 40 außer Kontrolle geratene Roboter jagen mordend durch die Stadt, Militär und Polizei sind machtlos. Polizeiroboter der GCC haben in Durban das menschliche Personal überfallen und getötet, nur wenige konnten entkommen. Die Roboter haben sich in dem Gebäude verschanzt und ein Ultimatum zwecks Übergabe der staatlichen Macht an die Regierung der Südafrikanischen Union geschickt. Ähnliche Meldungen kommen auch aus Montevideo, Manila, Madrid, Kuwait. Das Büro in Quebec existiert ebenfalls nicht mehr.

Der Kaiser von New York meldet sich formell bei Adams an. Sollte er mit seiner Delegation nicht freundlich empfangen werden, droht er, das Gebäude der GCC sprengen zu lassen. Inzwischen steht fest, daß in Terrania über 1.000 Einwohner von den revoltierenden Robotern getötet wurden.

Adams unterrichtet Rhodan von dem gemeldeten Besuch, und der schickt den Teleporter Tako Kakuta. Kakuta übernimmt Adams' Platz, während Adams einen Arkonidenanzug anlegt und unsichtbar dem Treffen beiwohnen soll. Der Kaiser akzeptiert jedoch Kakuta nicht. Er gibt vor, Adams Mitarbeit zu benötigen, weil das neue Reich ganz ohne Menschen nicht auskommen kann. Schließlich wird Adams von den Wachen des Kaisers festgenommen. Kakuta kann ihn jedoch befreien, nachdem der Kaiser sich nicht auf Verhandlungen einläßt. Dann erscheint Rhodan mit Anne Sloane, Dr. Manoli und Tanaka Seiko zur weiteren Unterstützung, der Robotkaiser wird vernichtet. Durch einen Fehler in der positronischen Kommunikationszentrale wird jedoch nicht einfach ein anderer Sekretärsroboter zum Kaiser ernannt, sondern mindestens zwei Dutzend Roboter sehen sich zum neuen Kaiser berufen, und lassen das über die Rundfunkstationen verkünden.

Rhodans Gruppe beseitigt die Roboter auf dem Dach des GCC-Gebäudes, wenig später erscheint die STARDUST II. Die GCC-Mitarbeiter werden evakuiert. Gleichzeitig erreichen zwei Divisionen der Terranischen Abwehr-Föderation New York und beginnen die Jagd auf die 1.400 Roboter. Rhodan läßt zwei Kaulquappen mit Mutanten an die weiteren Kampfschauplätze der Erde fliegen, außerdem starten Raumjäger und Zerstörer von den auf der Erde verteilten Stützpunkten der Dritten Macht auf und warten auf Einsatzbefehle. Mittlerweile sind insgesamt 43 Städte außer New York und Terrania betroffen.

Als die TAF-Divisionen immer höhere Verluste hinnehmen müssen, befiehlt Rhodan ihren Rückzug. Sie sollen versuchen, die Kampfroboter aus der Stadt zu locken. Während Rhodan von der STARDUST II aus den Kampf gegen die Roboter leitet, trifft ein Funkspruch von der SOLAR SYSTEM ein. Befehlsgemäß halten die beiden Schweren Kreuzer sicheren Abstand von der Händlerflotte. Der Gegner erhält aber laufend Verstärkung und die Lage wird immer schwieriger. Doch Rhodan kann in der gegenwärtigen Lage keinesfalls mit dem Schlachtschiff eingreifen. Nyssen meldet auch, daß ein Richtspruch der Springer ins Sol-System abging. Außerdem ist die ORLA XI nicht mehr zu orten. Sie ist jedoch nachweislich nicht abgeschossen worden. Nyssen vermutet eine unmittelbar bevorstehende Aktion, worauf auch die Umgruppierung der Springerflotte hindeutet.

Während in Terrania die Lage schon wieder unter Kontrolle ist, eskalieren die Kämpfe in New York weiter, ganze Straßenzüge gleichen einem Schlachtfeld. Rhodan entschließt sich daher, das Schlachtschiff direkt gegen die Roboter vorgehen zu lassen. Der Rückzug der TAF-Divisionen hat inzwischen einen Teil der Kampfroboter aus der Stadt gelockt, wo sie von der STARDUST II nun vernichtet werden. Die TAF-Truppen rücken wieder in den Stadtkern vor. Die revoltierenden Roboter erkennen die drohende Niederlage, doch die vielen noch intakten Kaiser geben Durchhaltebefehle aus.

Die endgültige Niederlage der Roboter in New York steht kurz bevor. Daher läßt Rhodan die K-18 unter dem Kommando von Oberst Freyt zurück, während er mit der STARDUST II abfliegt. Rhodan vermutet, daß es im Sol-System irgendwo eine Relaisstation geben muß, die den Springern als Verbindung zu den von ihnen manipulierten Robotern dient. Zunächst deutet für den Standort dieser Relaisstation alles auf die Venus hin. Doch die Untersuchung eines der Roboter, den Rhodan während des Kampfes im GCC-Verwaltungsgebäude nur beschädigt und dann mitgenommen hat, ergibt, daß der Stützpunkt der Springer auf einem der Saturnmonde liegen muß. Schnell ist die Relaisstation auf dem Saturnmond Titan ausgemacht. In der Station ortet man den Anflug der STARDUST II und funkt die ORLA XI um Hilfe an. Doch Kommandant Orlgans antwortet, unabkömmlich zu sein. Er befiehlt den Einsatz der Kaulquappe. Wenig später fliegt die verschollene K-1 einen Angriff auf die STARDUST II. Offenbar befindet sich die Kaulquappe in der Gewalt der Springer, aber Rhodan ist nicht sicher, ob die ursprüngliche Besatzung sich noch an Bord befindet. Er läßt daher zunächst drei Zerstörer unter dem Befehl von Reginald Bull ausschleusen und Kurs auf Titan nehmen. Inzwischen feuert die K-1 eine Reihe von Raumtorpedos auf das Schlachtschiff ab. Das führt dazu, daß die STARDUST II einen unfreiwilligen Hypersprung durchführt. Die Springer an Bord der K-1 glauben, das Schlachtschiff vernichtet zu haben und nehmen Kurs auf die Venus.

(Anmerkung: In Heft 31 ist die Rede davon, daß die eingesetzten Torpedos als Sprengköpfe Arkonbomben trugen. Darüber hinaus soll die STARDUST II durch einige dieser Raketen fast vernichtet worden sein. Dies darf wohl der Phantasie des Autors zugeschrieben werden.)

Während die drei Zerstörer auf Titan landen und den Stützpunkt der Springer einnehmen, führt Rhodan eine Kurzdistanztransition in Richtung Venus durch und erwartet dort die K-1. Als Reginald Bull meldet, daß die 22 Überlebenden der K-1 auf Titan gefunden wurden (unter den Toten befindet sich auch der Kommandant, Leutnant Dayton), läßt Rhodan die K-1 und ihre inzwischen ausgeschleusten drei Zerstörer angreifen; einer der Zerstörer kann jedoch schwerbeschädigt eine Notlandung auf der Venus durchführen.

Während die STARDUST II in den Landeanflug übergeht, nimmt Rhodan Kontakt zur Erde auf und erfährt, daß der Roboteraufstand als erledigt betrachtet werden kann. Er befiehlt deshalb die K-2 nach Titan, um die Überlebenden der K-1 zu holen.

06.08.1982

Die Positronik auf der Venus berechnet die aktuelle Position des Planeten Wanderer. Außerdem berichtet sie von zwei Zerstörern, die in der letzten Woche im Dschungel der Venus niedergegangen sind.

(Anmerkung: In PR-31 wird behauptet, daß es sich um drei Zerstörer handelt. Tatsache ist jedoch, daß Kapitän Orlgans zwar drei Schiffe der Dritten Macht zu "Studienzwecken" entführte, davon jedoch nur zwei Zerstörer waren.)

07.08.1982:

(Anmerkung: In HC-5 ist die Rede davon, daß man bei Ankunft der STARDUST II auf Wanderer den 17.08.1982 schreibt. Tatsächlich fand die ganze bisherige Handlung aber in sehr engem zeitlichen Zusammenhang statt, eine Verschiebung um zehn Tage würde sofort die Frage aufwerfen, was in dieser Zeitspanne geschehen ist. Daher wird das Datum als Druckfehler betrachtet.)

Trotz der Komplikationen, die entstehen könnten, wenn die notgelandete Springermannschaft, die Besatzungen der beiden anderen Zerstörer und die Leute von General Tomisenkow sich zusammenschließen, will Rhodan nicht länger mit dem Flug nach Wanderer warten. Er befiehlt Oberst Freyt, sich um die Venus zu kümmern. Die K-2 wird eingeschleust, die Mutanten an Bord genommen. Kurz vor seinem Abflug nimmt Rhodan nochmals Kontakt zum Beta-Albireo-System auf. Die TERRA und die SOLAR SYSTEM fliegen abwechselnd Störangriffe gegen die Springer, ansonsten ist die Lage unverändert. Auf Wanderer will Rhodan ES um Unterstützung gegen die Springer bitten. Aus seinen Erlebnissen im Verlauf des Galaktischen Rätsels kennt er bereits den Fiktivtransmitter, und genau ein solches Gerät wäre ihm jetzt eine große Hilfe.

Als die STARDUST II in Transition geht, peilt Topthor den Rematerialisierungspunkt erneut an und folgt Rhodan. Ursprünglich wollte Topthor die Erde während Rhodans Abwesenheit unter seine Kontrolle bringen, doch diesen Plan stellt er vorläufig zurück. Denn während seines Aufenthaltes im Sol-System hat er einige interessante Informationen sammeln können. Er erfuhr, daß Rhodan beabsichtigt, die Welt des ewigen Lebens aufzusuchen. Diese einmalige Chance will Topthor sich nicht entgehen lassen und beschließt, der STARDUST II zu folgen, um jene sagenhafte Welt zu finden.

Als die STARDUST II Wanderer erreicht, materialisiert Topthors Verband keine fünf Lichtstunden entfernt.

(Anmerkung: Warum das Schlachtschiff bisher nicht in der Lage war, Topthors Schiffe zu orten, ist noch unbekannt.)

An Bord des Schlachtschiffes hat Rhodan jedoch andere Sorgen; die Hollywood-Schauspielerin Rallas materialisiert in der Zentrale des Schiffes und wirft sich Rhodan an den Hals. ES hat in Rhodans Erinnerungen die Schauspielerin in einem Kinofilm gefunden, der Rhodan damals sehr gefallen haben muß.

Zu Topthors Überraschung kann er am Ziel der Transition nichts entdecken - vor allem keinen Planeten. Er beginnt die Wahrheit zu ahnen, als die STARDUST II innerhalb weniger Sekunden verschwindet. Topthor stellt sich auf eine längere Wartezeit ein.

Alle von den Springern auf der Erde und im Sol-System eingesetzten Roboter wurden inzwischen ausgeschaltet.

ES erzählt Rhodan von einem Planeten weit außerhalb der Milchstraße, der gerade explodiert ist. Seine Bewohner wollten ihrer Einsamkeit entkommen und in die Milchstraße zurückkehren. ES behauptet, das dieses Vorhaben fast gelungen wäre, doch ein kleiner Fehler führte zur Katastrophe. Rhodan möchte wissen, ob dieses Unglück nicht verhindert werden kann - und ES entschließt sich, es zu tun. Er nimmt Rhodan in einem Raumschiff mit zum Planeten Barkon II. Zehn Wochen wird er dort bleiben. Inzwischen vergeht für die Besatzung der STARDUST II nahezu keine Zeit.

Nach seiner Ankunft auf Barkon II schickt Rhodan das kleine Schiff, mit dem sie kamen, in einen Orbit um den Planeten. Rhodan gibt vor, es als Relaisstation zur galaktischen Regierung zu benötigen. So umgeht er die Neugier der barkonidischen Techniker, die das Antriebskonzept natürlich brennend interessiert.

Die ersten beiden Wochen vergehen ohne besonders bemerkenswerte Ereignisse. Mit Hilfe der schnell in seiner Unterkunft installierten Fernsehanlage lernt Rhodan den Planeten kennen. Es handelt sich dabei um Direktübertragungen aus allen Teilen der friedlichen und paradiesischen Welt. Anfang der dritten Woche besucht der Nexialist Nex Rhodan und erklärt, daß er die Aufgabe erhalten hat, ihm die Geschichte der Barkoniden zu zeigen. Zu diesem Zweck begeben sich die beiden in das große Archiv. Bis zur achten Woche lernt Rhodan die Geschichte der Barkoniden kennen - und damit die Geschichte der Milchstraße. Er erfährt, daß die Barkoniden sich für die Erschaffer der Zivilisationen in der Milchstraße halten. Anschließend möchten die Barkoniden einen Bericht über die Milchstraße - über alles was passiert ist, seit Barkon die Galaxis verlassen hat.

Da die Barkoniden die Möglichkeit besitzen, Gedanken zu projizieren, ist es für ES in Rhodans Körper besonders einfach, sie zu täuschen. Die Barkoniden sollen nicht erfahren, daß nichts von dem geschehen ist, was sie erwarten haben. ES zeigt, wie die Erde von Kolonisten eines riesigen Raumschiffes besiedelt wird. Die Oberfläche des Planeten verändert sich. Riesige Städte entstehen, Städte, wie es sie auf der Erde tatsächlich nicht gibt. Gewaltige Kuppeldome machen den Mond bewohnbar. Raumschiffe eilen von Planet zu Planet und bringen Siedler zum Mars und zur Venus. Aus den Tiefen des interstellaren Raumes kommen die Frachter anderer Völker und landen auf der Erde, um ihre Waren zum Tausch anzubieten.

Rhodan glaubt, daß ES den Barkoniden eine mögliche Zukunft als Vergangenheit vorspielt. Noch ahnt er nicht, daß er sich irrt.

(Anmerkung: Die Schilderung gerade der Mondoberfläche deutet darauf hin, daß es sich tatsächlich um die Vergangenheit handelt.)

ES verschweigt die fürchterlichen Kriege, das Reich der Arkoniden, das kurz vor dem endgültigen Verfall steht, er zeigt nichts von den Konflikten, die einstmals eng verwandte Völker zu Todfeinden machte. ES belügt die Barkoniden bewußt, um ihnen ihre grauenhafte Einsamkeit nicht noch unerträglicher zu machen. Zum Schluß veranschaulicht er, daß die gesamten humanoiden Intelligenzen der Milchstraße zu einer großen Gemeinschaft zusammengeschweißt sind. Die Barkoniden sind darüber sehr glücklich. Nun wird es ihnen leichter fallen, die lange, dunkle Reise mit dem Planeten Barkon II anzutreten.

Zuletzt zeigt man Rhodan noch den Antrieb des Planeten, wo sich ein Fehler eingeschlichen hat. Eine falsche Schaltung, die den Zerfallsprozeß des Hauptreaktors bis ins Unendliche beschleunigen würde. Die Energie, die für eine Ewigkeit reichen soll, würde dadurch in einer einzigen Sekunde frei, und Barkon II zur Sonne. Während Rhodan die ihn führenden Barkoniden in eine Diskussion über den bevorstehenden Start verwickelt, benutzt ES Rhodans rechte Hand, um den Fehler zu korrigieren. Er überprüft seine Korrektur durch einen kurzen Blick in die Zukunft - die Barkoniden treten ihre Reise an und gehen nicht in der Glut des eigenen Planeten unter.

Am nächsten Tag beginnen in allen Teilen von Barkon II die Evakuierungsmaßnahmen. Rhodan verabschiedet sich und verspricht den Barkoniden, den Welten der Milchstraße zu berichten, daß die Urahnen der Menschheit zurückkehren werden. Die Barkoniden strahlen jetzt Zuversicht und stilles Glück aus - sie machen den Anfang, damit ihre Nachkommen einmal nicht mehr einsam leben müssen. Bei seiner Abreise jubeln die Barkoniden Rhodan zu. Noch bevor Rhodan das System verläßt, werden die Barkoniden die Sonne zum letzten mal sehen - sie steigen in die Tiefe ihrer Welt hinab, um dort unten zu sterben. Erst ihre fernsten Nachkommen werden eines Tages die neue Sonne sehen, die ihrem Planeten wieder natürliche Wärme, Licht und Leben spenden wird.

Gerade als Bully Rhodans Verschwinden bemerkt, erscheint er schon wieder. Und tatsächlich hat Rhodan keine Zeit auf Barkon verloren, nicht einmal eine volle Sekunde.

Die STARDUST II landet bei der Maschinenstadt. ES hat Homunk bereits den Auftrag gegeben, zwei Fiktivtransmitter in die STARDUST II einzubauen. Die Arbeiten beginnen sofort, denn ES weiß, daß Rhodan es eilig hat. Zwei Wochen vergehen. Zu Beginn der dritten Woche, die Arbeiten sind noch immer in vollem Gange, werden Rhodan und Bull langsam ungeduldig. Rhodan wendet sich daher erneut an ES, und bittet ihn um eine Zeitkorrektur. ES verspricht, daß der Aufenthalt der STARDUST II auf Wanderer nur etwa zehn Minuten dauern wird.

Als die beiden Fiktivtransmitter installiert sind, führt Rhodan vorsichtshalber einen Test durch, der ES sehr belustigt. Aber ES warnt Rhodan auch eindringlich, die Waffen nur zum Schutz der Erde anzuwenden, sonst wird sie sich gegen ihn richten. Bevor die STARDUST II startet, gibt Homunk Rhodan noch den Rat, sehr vorsichtig zu sein, wenn das Schiff in die normale Existenzebene zurückkehrt.

Die STARDUST II hebt ab und verläßt Wanderer. Und die Bordkalender springen zurück auf den 07.08.1982, genau zehneinhalb Minuten nach ihrer Ankunft. Sofort wird das Schlachtschiff von Topthors Verband geortet. Sechs der acht Schiffe - es handelt sich um Robotschiffe - stürzen sich auf die STARDUST II und feuern Torpedos ab. Doch der Angriff zeigt nicht den gewünschten Erfolg. ES empfiehlt Rhodan, seine neue Waffe auszuprobieren, und Rhodan läßt die Robotschiffe unter Beschuß nehmen. Die sechs Schiffe explodieren, Topthor verliert zum ersten Mal eine Schlacht. Er ist jedoch klug genug, mit seinen beiden verbliebenen Schiffen nicht ebenfalls anzugreifen - stattdessen führt er eine Nottransition durch und informiert den Patriarchen Etztak darüber, daß Rhodan offenbar eine neue Waffe besitzt. Danach begibt sich Topthor mit den Schiffen, die ihm noch geblieben sind - insgesamt zehn - zurück ins Sol-System, um die Erde zu einer ertragreichen Kolonie zu machen. Schließlich schuldet Rhodan ihm jetzt sechs Kriegsschiffe.

Inzwischen hat Bully das Problem, daß die Rallas in seiner Kabine sitzt und beleidigt ist, weil er sich nichts mehr aus ihr macht. Schließlich erscheint sie, umringt von autogrammjagenden Mannschaftsmitgliedern, in der Zentrale. Bully wird wütend und versucht sie zu erwürgen - und plötzlich würgt er sich selbst, oder besser ein Ebenbild von sich. Schließlich verschwindet dieser Scherz von ES.

Rhodan kümmert sich nicht weiter um Topthor, sondern springt ins Beta-Albireo-System. Kurz vor der Transition der STARDUST II meldet sich ES noch einmal und informiert Rhodan über Topthors Nachricht an Etztak.

Etztak und Orlgans beschließen, Schiffe nach Snowman zu senden, um ein letztes Mal zu versuchen, Tifflors Gruppe lebend zu fangen. Gelingt dies nicht, soll der Planet endgültig vernichtet werden. Kurz darauf starten die TERRA und die SOLAR SYSTEM einen neuen Angriff. Damit vereiteln sie vorläufig den geplanten Vorstoß nach Snowman.

Inzwischen hat Gucky sich auf Snowman umgesehen. Als er den Anflug von zwei Springerschiffen ortet, transportiert er Tifflors Gruppe in ein neues Versteck in einer Höhle in einem Berg. Außerdem entdeckt er, daß Snowman Bewohner hat; er konnte ihre Gedanken auffangen. Sie sind sehr intelligent und wohnen irgendwo unter der Oberfläche des Planeten, unter dem Eis. Sie kommen nur nach oben, wenn das Eis im kurzen Sommer schmilzt. Das dauert aber immer Jahrzehnte. Gucky beschließt, nach dem Ausbau des neuen Verstecks die unbekannten Intelligenzen zu suchen.

Die Bildung einer Weltregierung ist nur noch eine Frage von Tagen, Oberst Freyt kümmert sich darum.

Etztak löst aufgrund des Funkspruches von Topthor Generalalarm für seine Flotte aus. Im Gegensatz zu Topthor ist jedoch davon überzeugt, mit der neuen Waffe fertig werden zu können. Dennoch befiehlt er Orlgans, auf Snowman einen Atombrand zu legen, um sich an den entflohenen Gefangenen rächen - Rhodan soll die Lust vergehen, sich in seine Angelegenheit zu mischen. Die ORLA XI fliegt unter dem Schutz eines zweiten Schiffes den Planeten Snowman an. Die ORLA XI landet auf dem Nordpol von Snowman; eine Grube wird vorbereitet, in der die Arkonbombe gezündet werden soll.

Die STARDUST II materialisiert - von Wanderer kommend - zwei Lichtstunden von Beta-Albireo entfernt. Rhodan bemerkt, daß Topthor die STARDUST II nur deshalb nach Wanderer verfolgen konnte, weil er die Position der Erde bereits kannte. Dennoch will Rhodan seine Position nicht für einen Funkspruch an Oberst Freyt auf der Erde verraten. Stattdessen beginnt er ein kühnes Manöver; er läßt die STARDUST II ins Beta-Albireo-System springen. Als das Schlachtschiff materialisiert, sind Etztaks Schiffe formiert und eröffnen sofort das Feuer. Mit den Fiktivtransmittern läßt Rhodan zwei der Schiffe zerstören, die Besatzungen fliehen panikartig in Beibooten. Und sofort geht die STARDUST II wieder in Transition. Gleichzeitig greifen die beiden Schweren Kreuzer an - Major Nyssen handelt instinktiv richtig. Ein Springerschiff wird von den Kreuzern wrackgeschossen, dann ziehen auch die Kreuzer sich zurück. Die Springerflotte unter Etztaks Kommando ist verwirrt.

Inzwischen ist Topthor wieder im Sol-System eingetroffen, wo er sich mit seinen dortigen acht Schiffen trifft. Doch während er glaubt, Etztak würde Rhodan beschäftigen, und er Vorbereitungen für den Angriff auf die Erde trifft, materialisiert die STARDUST II unbemerkt und landet kurze Zeit später auf der Erde. Rhodan versetzt die Welt in Alarmbereitschaft. Topthor ahnt davon nichts, und glaubt, eine schutzlose Erde vorzufinden, die seinen jeweils mindestens 300 Meter großen Schiffen nichts entgegenzusetzen hat.

Nach einer Besprechung der Kommandanten nehmen Topthors zehn Schiffe Kurs auf die Erde. Er schleicht sich heran ohne zu ahnen, daß Rhodan ihn bereits erwartet. Zwei Stunden später nimmt er Funkverbindung zur Erde auf, wo Rhodan den Spruch entgegennimmt und sich als sein Stellvertreter Freyt ausgibt. Rhodan fertigt Topthor ziemlich kaltschnäuzig ab und verweigert die Landeerlaubnis, solange Rhodan nicht zustimmt. Er droht, daß es mehr als nur ein Schlachtschiff gibt und zeigt sich über die Vorkommnisse bei Wanderer bestens informiert. Topthor droht, in einer Stunde einfach irgendwo auf der Erde zu landen, falls er keine Landeerlaubnis erhält. Rhodan befiehlt daher den Start des Schlachtschiffes.

Gucky nimmt auf Snowman Kontakt zu den intelligenten Bewohnern des Planeten auf, den Halbschläfern. Schließlich führt er Tifflors Gruppe zu den unterirdischen Höhlen der Pflanzenwesen. Die Halbschläfer fürchten sich vor den Springern, die die Vernichtung ihrer Welt angeordnet haben. Vor den Terranern haben sie keine Angst, denn diese werden ja selbst von den Springern verfolgt.

Als Topthors Flotte die Mondbahn erreicht, erscheint auf den Ortungsschirmen die STARDUST II. Topthor läßt sofort mit allen Geschützen und Torpedos das Feuer eröffnen, doch er verliert ein Schiff nach dem anderen. Als er nur noch zwei einsatzfähige Raumer besitzt, befiehlt er den Rückzug mittels einer Nottransition. Später wollen die Schiffe sich wieder bei Etztak im Beta-Albireo-System treffen.

Rhodan läßt Topthor ziehen, obwohl nun sicher ist, daß neben Orlgans auch der Überschwere die Positionsdaten der Erde kennt. Doch Rhodan hofft, daß Topthors Niederlage sich herumspricht und die Springer dadurch die Lust verlieren, die Erde anzugreifen. Immerhin besteht nun zumindest der Verdacht, daß Rhodan über zwei Schlachtschiffe mit Fiktivtransmittern verfügt.

Außerdem nimmt Rhodan an, daß die Position der Erde mittlerweile ohnehin einem größeren Personenkreis bekannt ist, so daß Topthors Vernichtung sinnlos wäre. Rhodan ahnt nicht, daß Orlgans und Topthor derzeit die einzigen sind, die die Position der Erde kennen.

Wenig später schickt Topthor einen Funkspruch an Etztak, in dem er ihn über seine erneute Niederlage gegen die Erde informiert. Angesichts der Tatsache, daß Rhodan anscheinend wirklich über mehr als nur ein Schlachtschiff verfügt, weigert sich Topthor außerdem, Etztak weiterhin zu helfen - er kehrt zu seinem Stützpunkt zurück.

Daraufhin befiehlt Etztak der ORLA XI, die Arkonbombe auf Snowman auf 30 Minuten Verzögerung einzustellen und danach zu starten. Orlgans hat es nicht besonders eilig mit dem Abflug, was ihm zum Verhängnis wird - fünf Minuten vor der Explosion ergreift eine Panikwelle der Halbschläfer die Besatzung der ORLA XI und hindert sie daran, den Planeten zu verlassen. Die ORLA XI geht in dem erzeugten Atombrand mit ihrer gesamten Besatzung unter.

Auch Guckys Gruppe wird kurzzeitig von der Panikwelle erfaßt, doch Gucky nutzt die Gelegenheit, Orlgans Gedanken zu lesen. So erfährt er, daß außer Topthor jetzt nur noch Etztak die Position der Erde kennt. Da Snowman nun zum Untergang verdammt ist, beschließt Tifflor, daß einige der Halbschläfer gerettet werden sollen, um sie später auf einem anderen Planeten anzusiedeln.

Als Etztaks Verbindung zu Orlgans plötzlich abreißt, der Planet aber befehlsgemäß beginnt, sich in eine Sonne zu verwandeln, nimmt Etztak Verbindung zu den Kommandanten der einzelnen Schiffe und hört sich ihre Empfehlungen für das weitere Vorgehen an. Die meisten sind der Ansicht, daß die Erde sofort angegriffen werden sollte, während einige besonnenere Kommandanten raten, zum Stützpunkt der Sippe zurückzukehren und einen Feldzug gegen Rhodan und die Erde vorzubereiten. Etztak befiehlt daraufhin, daß alle Schiffe die beiden Schweren Kreuzer der Dritten Macht angreifen sollen. Sollte Rhodan mit dem Schlachtschiff auftauchen, sollen sich die Schiffe aber sofort zurückziehen.

Die SOLAR SYSTEM informiert Rhodan an Bord der STARDUST II darüber, daß auf Snowman eine Arkonbombe gezündet wurde. Die TERRA versucht nun, die Springer abzulenken, während die SOLAR SYSTEM nach Snowman vorstößt, um Tifflor zu finden.

Trotz des massiven Angriffs der TERRA, der auch mit Torpedos geführt wird, ist die Übermacht der Springer zu groß - nur vereinzelte Abschüsse können verzeichnet werden. Die Springer versuchen gerade, die TERRA in den Kern von wenigstens 20 ihrer Schiffe bringen, als die STARDUST II erscheint. Etztaks Flotte ergreift sofort die Flucht. Danach kann die SOLAR SYSTEM problemlos Gucky und Tifflors Gruppe an Bord nehmen - zusammen mit einigen Halbschläfern. Die Terraner beobachten noch den Untergang von Snowman. Ein letztes Mal verspüren die Telepathen eine Panikwelle der Halbschläfer - dann sind sie tot. Die Schiffe kehren nun zur Erde zurück.

Rhodan weiß jetzt, daß außer Topthor nur Etztak im Besitz der Koordinaten des Sol-Systems ist. Die Erde wird auf einen Angriff der Springer vorbereitet, denn Rhodan ist sicher, daß Etztak so schnell keine Ruhe geben wird. Die nächsten Wochen auf der Erde sind erfüllt von fieberhaften Vorbereitungen. Der Schwere Kreuzer CENTURIO wird fertiggestellt. Während des ersten Probeflugs unter dem Kommando von Major Deringhouse empfängt die Großfunkstation auf dem Mond einen Funkspruch, in dem der Springer-Paria Levtan um Landeerlaubnis auf Terra bittet. Die CENTURIO erhält den Befehl, mit Levtan Kontakt aufzunehmen und sein Schiff - ein halbes Wrack - zur Erde zu geleiten.

Levtan wird an Bord der STARDUST II gebracht. Er gibt vor, Rhodans Bluff mit dem zweiten Schlachtschiff sofort durchschaut zu haben - er weiß, daß Arkon bisher nur ein Schlachtschiff verloren hat. Immerhin gibt er zu, daß die Springer noch immer davon überzeugt sind, es gäbe zwei Schiffe. Die Mutanten fördern Levtans erpresserische Motive schnell zutage. Levtan will Rhodan eine Nachricht verkaufen. Er gibt vor, daß zwei seiner Freunde warten, um die Tatsache mit dem Schlachtschiff-Bluff zu verraten, wenn er nicht innerhalb von 24 Stunden zurückkommt. Doch die Telepathen finden heraus, daß er lügt. Rhodan erfährt auf diese Weise auch, daß die Galaktischen Händler auf einer Welt namens Goszuls Planet zu einer außerordentlichen Versammlung zusammenkommen. Etztak soll dort den anderen Patriarchen über Rhodans Aktionen Bericht erstatten.

Rhodan erkennt sofort die Bedrohung, die sich aus dieser Versammlung ergibt - Etztak könnte die Position der Erde an andere Springer verraten. Levtan selbst hat die Erde nur durch Zufall entdeckt - aufgrund der Ereignisse im Beta-Albireo-System und der Auseinandersetzung mit Topthor im Sol-System, und den damit verbundenen Strukturerschütterungen. Levtan wartete ab und beschloß dann, Rhodan über die Konferenz zu informieren; er will sich an den Patriarchen rächen, weil sie ihn aus ihrer Gemeinschaft ausgeschlossen haben.

Rhodan erklärt sich schließlich bereit, die LEV XIV für diese Informationen instandzusetzen. Darüber hinaus wird das Schiff umgebaut. Levtan soll Goszuls Planet anfliegen und den Patriarchen gefälschte Unterlagen zuspielen. Diese Unterlagen sollen den Beweis dafür liefern, daß Terra zu einer Großmacht geworden ist, die über eine große Raumflotte verfügt. Levtan selbst wird die Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Erde genommen, stattdessen erhält er eine falsche Erinnerung an einen lebensgefährlichen Einsatz, in dessen Verlauf er die Unterlagen beschafft hat. Levtan "sieht" Rhodans Rüstungszentrum auf der Venus. Riesige in Felsen versteckte Kavernen, eine gigantische Raumschiffswerft, eine gewaltige Fabrik, in der in unglaublicher Stückzahl jede Stunde Kampfroboter und Waffen von den Bändern laufen. Der Venusraumhafen ist durch Energieschirme geschützt, über 100 Schwere Kreuzer und 22 Schlachtschiffe stehen dort. Levtan wird außerdem suggeriert, wie es ihm heimlich gelang, ins Sol-System einzudringen, seine Spione abzusetzen, sich unbemerkt strategisches Material zu beschaffen und die verschiedenen militärischen Anlagen zu filmen. Und schließlich wird ihm suggeriert, wie er im letzten Augenblick fliehen konnte. Bei dieser Flucht wurde die Positronik der LEV XIV durch die Mutanten angeblich beschädigt, so daß die Koordinaten der Erde nicht mehr abgerufen werden können.

Schließlich mischen sich noch die vier Mutanten John Marshall, Tako Kakuta, Tama Yokida und Kitai Ishibashi unter die Besatzung der LEV XIV - als Parias getarnt. Sie sollen die Besatzung während der Aktion überwachen und herausfinden, ob Etztak die Positionsdaten der Erde bereits an andere Springer verraten hat.

(Anmerkung: Rhodan bereitet bereits den Einsatz der Seuche des Vergessens auf Goszuls Planet vor, unterrichtet die Mutanten davon aber lt. PR-35 angeblich nicht. Dies erscheint aber wenig glaubhaft, denn die Mutanten sind bekanntermaßen vertrauenswürdig.)

September 1982:

Drei Wochen nach ihrer Landung auf der Erde hebt die LEV XIV vom Raumhafen Terrania ab, und Levtan startet ins 221-Tatlira-System - 1.012 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die STARDUST II, die TERRA, die SOLAR SYSTEM und die CENTURIO folgen dem Pariaschiff unauffällig, um notfalls eingreifen zu können. Soweit möglich, sollen die Springer aber nicht erfahren, wer hinter den folgenden Aktionen steckt.

Als die LEV XIV im 221-Tatlira-System materialisiert, wird sie sofort von den Springern angegriffen. Erst als Levtan per Funk durchgibt, warum er kommt, erhält er Landeerlaubnis auf Goszuls Planet. Dort muß die gesamte Besatzung einschließlich der getarnten Mutanten das Schiff verlassen und wird inhaftiert. Inzwischen beraten vier der Patriarchen eingehend über Perry Rhodan - darunter auch Goszul und Etztak. Etztak hält sich mit Informationen zurück, und so sieht Goszul in diesem Erdling keine Gefahr. An das Märchen von der Welt der Unsterblichkeit hat er ohnehin nie geglaubt. Goszul traut auch Levtans Angaben über Rhodans angebliches Rüstungszentrum nicht. Er besitzt bestenfalls zwei Schlachtschiffe, aber sicher keine 22, und erst recht keine hundert Kreuzer. Etztak seinerseits glaubt, daß Rhodan den Paria gekauft hat, und daß Levtan die Springer an Rhodan ausliefern will.

Als Levtan persönlich vor der Versammlung der Patriarchen berichtet, schenkt man ihm zunächst keinen Glauben - auch den Unterlagen nicht. Die Mutanten verfolgen die Versammlung aus dem Gefängnis heraus auf telepathischem Wege und erfahren so, daß Etztak die galaktische Position der Erde noch nicht weitergegeben hat.

Schließlich soll Levtans Sippe angehört werden. Die Mutanten nutzen dies, um nach und nach immer mehr Patriarchen zu suggerieren, daß Levtans Unterlagen echt sind. Auch Goszul wird davon "überzeugt". Die Springer beginnen zu streiten. Goszul lädt sie ein, die Unterlagen persönlich in Augenschein zu nehmen. Das entstehende Durcheinander nutzt Etztak, um Levtan auf sein Schiff entführen zu lassen. Kitai Ishibashi suggeriert Levtan daraufhin, daß er in der Zentrale der ETZ XXI einen Fluchtversuch unternehmen und dabei "versehentlich" die Positronik des Schiffes zerstören soll. Der Plan gelingt, doch Levtan kommt dabei ums Leben. Etztak ist außer sich vor Wut, denn nun sind die Positionsdaten der Erde verloren. Er ordnet die sofortige Reparatur der Positronik an, außerdem strengste Geheimhaltung; keiner der Patriarchen darf erfahren, daß er die Daten nicht mehr besitzt.

(Anmerkung: In PR-35, Seite 7, rechte Spalte steht, daß die vier Mutanten nicht nur Levtan, sondern sogar den größten Teil der Patriarchen getötet haben. Eine solche Anordnung dürfte von Rhodan aber nicht gekommen sein, denn in einem solchen Fall hätten die verbliebenen Patriarchen sofort die Überschweren gerufen und sie mit der Vernichtung der Erde beauftragt. Daher wird diese Angabe ignoriert.)

Nachdem der eigentliche Auftrag ausgeführt ist, versuchen die vier Mutanten mit der LEV XIV zu fliehen. Sie werden jedoch von vier Zerstörern und einem Walzenraumer der Springer verfolgt und schließlich abgeschossen. Die Mutanten können sich aus dem abstürzenden Schiff retten und landen mit ihren Arkonidenanzügen auf Goszuls Planet. John Marshall funkt noch zur STARDUST II, daß die Positionsdaten gelöscht wurden, und daß Levtan tot ist, dann stellen sich die vier auf eine längere Wartezeit ein, bis Rhodan sie abholen kann. Inzwischen wollen sie den Nordkontinent wieder erreichen; dort haben die Springer ihre Industrien errichtet, und dort wollen die Mutanten ein Springerschiff stehlen, falls sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Als die vier Mutanten mit Hilfe ihrer Arkonidenanzüge jedoch landen und sich auf den Weg zum Nordkontinent machen, werden sie immer wieder von Patrouillenbooten verfolgt und nach und nach eingekreist. Daher befiehlt Marshall, die Anzüge abzulegen. Kakuta teleportiert die Anzüge anschließend ins Meer. Der Leiter der Suche, der Springer Szoltan, berichtet, daß die Impulse, die aufgefangen wurden, sich immer wieder sprunghaft bewegten, und schließlich aufs Meer hinaus verlagerten. Der letzte Impuls kam aus einer Wassertiefe von 2.000 Metern. Die Springer nehmen nun an, daß die Fremden dort ihre Ausrüstung versenkt haben, um unentdeckt zu bleiben. Die vier Mutanten müssen nun ihren Weg zu Fuß fortsetzen.

27.12.1982:

Die STARDUST II hat sich zusammen mit den drei Schweren Kreuzern acht Lichttage außerhalb des 221-Tatlira-Systems zurückgezogen, alle vier Schiffe haben ihr Tastschutzfeld aktiviert. Man berät das weitere Vorgehen. Thora ist der Ansicht, Rhodan solle nach Arkon fliegen und Hilfe vom Großen Imperium anfordern. Rhodan ist jedoch anderer Meinung. Er erkennt an, daß Thora diesen Vorschlag nicht machte, um nach Arkon zurückzukehren, sondern um der Erde zu helfen. Doch Rhodan weiß auch, daß keine Zeit für Verhandlungen mit dem arkonidischen Rat ist - zumal nicht sicher ist, ob Arkon überhaupt Hilfe gewähren würde.

Der Aufklärer FRER LXXII entdeckt auf einem Patrouillenflug die STARDUST II. Rhodan sieht in dem kleinen Springerschiff eine unauffällige Möglichkeit, die vier Mutanten auf Goszuls Planet mit Ausrüstung zu versorgen. Daher springt Ras Tschubai an Bord und betäubt die Besatzung mit einem Gas. Umfangreiche Ausrüstung wird an Bord des Schiffes gebracht und versteckt. Gucky soll das Material nach Goszuls Planet bringen. Als die Besatzung schließlich wieder erwacht, kann sie sich nicht daran erinnern, bewußtlos gewesen zu sein. Die Entdeckung der STARDUST II bleibt verborgen, und das Schiff nimmt seinen Patrouillenflug wieder auf.

29.12.1982:

Die FRER LXXII erreicht den entferntesten Punkt der vorgeschriebenen Entfernung von Goszuls Planet und kehrt um. In etwa zehn Tagen wird das Schiff ihn wieder erreichen.

Die vier Mutanten auf Goszuls Planet begegnen Vethussar Ologon, der sich bereit erklärt, ihnen Kleidung der Goszuls zu beschaffen. Marshall stellt fest, daß er nicht so recht an die "Götter" glaubt. Vethussar bringt den Mutanten sogar etwas, um ihrer Haut den typischen tiefroten Ton der Goszuls zu verleihen. Er beherbergt die vier Mutanten eine Weile und entpuppt sich als reicher Reeder, der nicht viel von den angeblichen Göttern hält.

Das Auftauchen der vier Fremden bleibt den Wachrobotern der Springer nicht verborgen, und so erhalten sie Besuch vom "Priester" Honbled. Honbled ist in Wirklichkeit ein getarnter Roboter der Springer.

(Anmerkung: In PR-35 ist die Rede davon, daß Honbled sogar ein Kontrollgerät besitzt, um telepathische Ausstrahlungen wahrnehmen zu können. Dadurch hätten die Springer gewußt, daß John Marshall ein Telepath ist. Da die Springer diese Tatsache jedoch in keiner Weise berücksichtigen, wird angenommen, daß der Roboter kein solches Gerät besaß.)

Der Roboter kommt zu dem Ergebnis, daß die Fremden die gesuchten Personen sein müssen, die den Absturz der LEV XIV überlebten.

Szoltan und Honbled arbeiten nun einen Plan aus, wie sie der Fremden so habhaft werden können, ohne daß ihr Götterstatus bei den Goszuls beeinträchtigt wird. Honbled läßt dafür einige Götterstatuen aus dem Tempel in Vethussars Haus bringen. Honbled soll dann später mit einigen Leuten in das Haus eindringen und die vier Fremden des Diebstahls beschuldigen. Die Mutanten durchschauen den Plan jedoch und verlassen Vethussars Haus, um die Umzingelung durch die Springertruppen von außen zu beobachten. Außerdem bringen sie die Statuen wieder zurück an ihre angestammten Plätze.

Als Honbled mit dem größten Teil seiner Tempeldiener nachts an Vethussars Haus klopft und ihn beschuldigt, 14 Statuen gestohlen zu haben, entgegnet Vethussar, erst sehen zu wollen, welche Statuen denn gestohlen wurden. Honbled stimmt notgedrungen zu, läßt aber einige Diener zurück, um Vethussars Haus zu überwachen - damit niemand die Statuen inzwischen verstecken kann. Die Angelegenheit wird zu einem Fiasko für Honbled, denn die Statuen stehen an ihrem Platz. Inzwischen sind mehr als tausend Goszuls zusammengelaufen, um zu sehen, was mitten in der Nacht beim Tempel los ist. Vethussar beschuldigt nun Honbled, er hätte in sein Haus eindringen wollen, um sich zu bereichern - er, der Oberpriester der Götter. Schließlich stürzt sich die Menge auf den Roboter und überwältigt ihn. Dem unbewaffneten Roboter bleibt nur, einen Notruf abzustrahlen und sich bewußtlos zu stellen. Inzwischen vertreibt Vethussar die bei seinem Haus zurückgelassenen Diener Honbleds. Außerdem gelingt es den vier Mutanten, den Springer Szoltan zu überwältigen und als Geisel zu nehmen.

Die vier Mutanten begeben sich daraufhin zum Hafen. Ihr Ziel ist das Schiff STORRATA, daß Vethussar für sie vorbereiten ließ, und mit dem sie noch in der gleichen Nacht die Stadt verlassen. Szoltan wird nicht von ihnen durchsucht - Marshall geht davon aus, daß der Springer einen Notsender besitzt, den er ruhig betätigen soll. Vethussar macht am nächsten Tag außerdem kein Geheimnis daraus, mit welchen Passagieren die STORRATA ausgelaufen ist. Marshall hofft, daß die Springer sie auf See aufzuhalten versuchen, denn nur mit einem Boot der Springer können die 5.000 Kilometer zum Nordkontinent schnell genug zurückgelegt werden.

Am nächsten Morgen erhält die STORRATA Besuch von drei Patrouillenbooten der Springer. Den Mutanten gelingt es, zwei der Boote zu besetzen, das dritte wird abgeschossen. Mit diesen Booten setzen sie nun ihren Weg zum Nordkontinent fort.

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© Crest-Datei - Autor(en): Daniel Winkler - Erstellt: 05.02.2000 - Letztes Update: 05.02.2000