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Die Tolkander
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Die Tolkander
Cover Band 1800

Allgemeine Informationen

Hefte: 1800 - 1875 Erstveröffentlichung: Februar 1996 - Juli 1997 Handlungszeit: 1288 - 1289 NGZ Schauplätze: Milchstraße, Galaxis Plantago, Galaxis Bröhnder, Galaxis Tolkandir, Galaxis Suuvar, Trokan, Camelot, Galorn, Pentrische Wolke Völker: Herreach, Galornen, Zentrifaal, Tasch-Ter-Man, Neezer, Gazkar, Alazar, Eloundar, Chaeroder, Physander Hauptpersonen: Rhodan, Atlan, Foreman, Kaif Chiriatha, Vandemar-Zwillinge, Alaska Saedelaere, Kummerog, Ce-Rhioton, Bré Tsinga, Philosphen, Goedda Wissenschaft und Technik: Zeitraffer, GILGAMESCH, Brücke in die Unendlichkeit, Pilzdom, Passantum, Arsenal der Baolin-Nda, Shifting, Drache, Kasch-Phee, Vivoc, Tangle-Scan, 5-D-Vektor-Shredder, Traumblase

Abstract:

Der Planet Trokan, der an Stelle des Mars die Sonne umkreist, hüllt sich in ein undurchdringliches Feld. Auf der Oberfläche entwickelt sich im Zeitraffertempo das Leben, und die Zivilisation der Herreach entsteht, die ihren Gott Kummerog anbetet.

Perry Rhodan betritt auf Trokan einen mysteriösen Pilzdom und gelangt auf die "Brücke in die Unendlichkeit". Endpunkt der ersten Reise ist das Arsenal der Baolin-Nda, das jedoch zerstört ist. Ursprünglich waren die darin enthaltenen Waffen für Rhodan bestimmt.

Der weitere Weg führt Rhodan zusammen mit Bull in die Galaxis Plantagoo, die von den Galornen beherrscht wird. Mit Hilfe des "Shiftings" werden die Aggressionen anderer Völker gehemmt. Als ein aggresionsaufsaugender Drache zerstört wird, brechen in Plantagoo Kriege aus. Rhodan und Bull können jedoch den Frieden wiederherstellen.

Alaska Saedelaere erfährt die Geschichte Kummerogs. In dessen Heimatgalaxis Bröhnder wurde alles Leben vernichtet.

Die Milchstraße ist wieder in Machtblöcke aufgeteilt: Das Kristallimperium, das Forum Raglund, die Organisation Taxit und andere streben an die Macht. Unterdessen präparieren die Tolkander in verschiedenen Spezies-Versionen viele Planeten der Milchstraße. Der Lebensstoff Vivoc wird ausgestreut, die Völker dieser Planeten dienen als "Bund". Neue Tolkander entstehen, und auf 52 Welten entschlüpfen die "Philosophen", Goeddas Kinder, und erschaffen neue Traumsphären. Alle intelligenten Bewohner der 52 Welten werden getötet, den anderen Planeten der Milchstraße droht das gleiche Schicksal.

Goedda kann mit Hilfe der Herreach in seiner Traumsphäre vernichtet werden. Die Philosophen werden zusammen mit den Tolkander-Schiffen in ein Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße gelockt.

Goedda war ein gigantischer Gebärmutterorganismus, der durch den Einfluß des zentralen Black Hole seiner Heimatgalaxis Suuvar Intelligenz erlangt hat. Irgendwann wurde Goedda zum Machtinstrument von Shabazza, einer unbekannten Wesenheit, welche die Terraner vernichten will.

Handlung

Krise in der Milchstraße

Im 13. Jahrhundert NGZ kriselte es in der Milchstraße. Separatisten gewannen die Oberhand, kleinere Krisengebiete verbündeten sich, um gegen größere Feinde gezielter vorzugehen. Der Zeitgeist ging weg von humanistischer Gesinnung, hin zu Stärke und klar abgrenzbarer Identität. Terra hatte in der eigenen Milchstraße wieder Feinde: Blues, Topsider, Arkoniden. Der Kosmischen Hanse erwuchs mit der Organisation Taxit ein Handelskonkurrent, ein Teil der Nichthumanoiden schloß sich zum Forum Raglund zusammen. In der Eastside sahen sich die Planeten von den Blöcken Arkon und LFT bedroht. Atlan schuf die Organisation IPRASA, die Arkons Expansion bremsen sollte.

Der Terranische Liga Dienst unter Führung von Gia de Moleon entwickelte sich zum Geheimdienst. Neben den verschwundenen Tifflor und Roi Danton gab es noch neun Aktivatorträger: Rhodan, Atlan, Bull, Adams, Kantor, Gucky, Mila und Nadja Vandemar sowie Icho Tolot. Die Siganesen verließen ihre Heimat, Gladors Stern.

Rhodan und seine Mitstreiter verschwanden auf der Welt Camelot, ein Riesenraumschiff entstand: die GILGAMESCH mit dem Zentralmodul MERLIN. Cistolo Khan übernahm eine Führungsrolle als LFT-Kommissar.

Trokan, Kummerog und die Brücke in die Unendlichkeit

Im September 1222 NGZ wird auf Trokan, dem aus dem Arresum stammenden Mars-Ersatz mit einer negativen Strangeness, ein seltsamer Bohrkopf entdeckt, der schnell wächst. Das Projektil erreicht eine Höhe von 1089 und einen Durchmesser von 489 Metern. Fünfdimensionale Wellenfronten erschüttern das Sol-System, die Zeit vergeht auf Trokan mehrere hunderttausendmal schneller als im übrigen Universum. Der Planet ist von einem undurchdringlichen Feld umgeben. Myles Kantor träumt von einem riesengroßen, reptilienartigen Wesen mit einer finsteren Ausstrahlung.

Die Evolution auf Trokan verläuft im Zeitraffertempo, der Zeitrafferschirm ist höherdimensionaler Natur. Während der Existenz dieses Feldes entwickelt sich die intelligente Rasse der Herreach mit einer völlig fremdartigen Technik. Das Zeitrafferfeld bricht durch eine Explosion, verursacht durch unbedarfte Herreach-Forscher, zusammen. Bei den Herreach geht die Legende: "...in ferner Zukunft werden sich die Tore öffnen, und der Gott Kummerog wird durch die Pforte zu den Herreach kommen. Dann wird der Himmel sich öffnen, und eine strahlend helle Hälfte und eine dunkle werden zum Vorschein kommen..."

Im Jahr 1288 NGZ erscheint Perry Rhodan erscheint im Sol-System und sucht Kontakt zu den Herreach. Diese suchen das Tor zu Kummerog. Die Kavernen unter dem Bohrkopfturm bestehen aus einem unbekannten Material, das hundert Millionen Jahre überstehen kann. Und dann tauchen schemenhafte Objekte auf , Höllenmaschinen, Türme mit einer Pilzkappe, über 250 Millionen Jahre alt. Rhodan ist fasziniert von dem Objekt, dem "Pilzdom", und gemeinsam mit Bull und Saedelaere wird er von einem Sog erfaßt. Im Austausch gibt der Pilzdom die mickrige Gestalt des Kummerog frei.

Die drei Terraner befinden sich auf der Brücke in die Unendlichkeit, der aussieht wie ein Bohlensteg aus Graphit und trotzdem Galaxien miteinander verbindet. Die Brücke läßt sich als ein gewaltiges Energiegebilde vorstellen, das seine Lage und Ausdehnung in einem übergeordneten Kontinuum verändern kann. Die Veränderungen müssen wohl stets so verlaufen, daß die Brücke neu verankert wird. Sie kann vermutlich nicht an jedem beliebigen Ort enden; die Anker, an denen sie nach dem Drehen neu verhakt wird, sind die Pilzdome. Die Brücke ist ein High-Tech-Produkt, auf dem man bei einer real empfundenen Länge von etwa einem Kilometer vielleicht mehrere Millionen Lichtjahre zurücklegen kann.

Am Ende ihres Weges stehen die drei Menschen wieder in einem Pilzdom, und sie gelangen in das Arsenal der Baolin-Nda. Das Arsenal wurde vor über 10.000 Jahren erbaut, in dieser gigantischen Raumstation sind Relikte einer hochstehenden Technologie konzentriert. Der Zentralcomputer des Arsenals erkennt Rhodan und bezeichnet ihn als Herrn des Arsenals. Das Arsenal ist praktisch zerstört, der Computer behauptet, Rhodan sei vor der Zeit und viel zu spät gekommen.

Im Arsenal trennen sich die Wege der drei Unsterblichen. Alaska Saedelaere wird von einem fremden Raumschiff entführt und von einer lebendigen Haut befallen, die von Kummerog stammt. Alaska erfährt die Geschichte Kummerogs, der verantwortlich für das Zeitrafferfeld und die Entstehung der Herreach ist:

Kummerog ist ein Mutant. Die Angehörigen von Kummerogs Volk häuten sich regelmäßig, und stoßen dann einen gestorbenen Teil ihres Körper ab. Der Mutant erzeugte selbständige Hautteile, die denkfähig blieben und mit denen er andere Wesen kontrollieren konnte. Vor 66 Jahren brach er, der Anführer einer Piratenbande, die sich "Mörder von Bröhnder" nannten, von der Galaxis Bröhnder zum Arsenal der Baolin-Nda auf. Er hatte zuvor den Vierten Boten von Thoregon, einen Nonggo, entdeckt, und von ihm den Auftrag bekommen, dem Arsenal zu melden, daß Goedda erweckt worden sei. Ein seltsames Armband dieses Boten, Passantum genannt, ermöglichte es ihm, durch den Pilzdom des Arsenals die Brücke in die Unendlichkeit zu betreten. Doch das Passantum versagte ihm dann den Dienst, und er konnte die Brücke nicht mehr verlassen. Es gelang ihm jedoch, Materie einer dem Arsenal entstammenden Zeitmaschine auf den Planeten Trokan zu schleudern, die den Zeitraffereffekt initiierte. Auf Trokan entstand innerhalb kurzer Zeit eine Zivilisation, deren Mitglieder Kummerog befreien sollten.

Kummerog kann die Brücke in die Unendlichkeit durch den Pilzdom von Trokan verlassen, gerät aber in die Gewalt der Terraner. Als er fremde Raumschiffe mit Stacheln ortet, kommt Panik in ihm auf. Er weiß, die die Galaxien, den den Invasoren anheimfallen, dem Untergang geweiht sind. Der Pirat ergreift die Flucht und begibt sich auf den Weg nach Camelot, wo er sich sogar einnisten kann. Der Gott der Herreach will seine Heimat wiederfinden, die Galaxis Bröhnder, NGC 1313, elf Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Bei dem Versuch, die Kontrolle über Camelot zu übernehmen, wird er getötet.

Alaska Saedelaere ist von Kummerogs Haut umhüllt, die sich nicht mehr von ihm trennt. Er versucht, den Weg zum Arsenal zu finden. In der Nähe von Bröhnder, der Heimatgalaxis von Kummerog, findet er die verlassene Balkenspindel des Vierten Boten. Dieser hatte vor einer Gefahr namens "Goedda" gewarnt und starb bei der Erfüllung seines Auftrags. Alaska fliegt in die Galaxis Bröhnder und muß sich einer Piratenbande erwehren. Alaskas Ziel ist die Rückkehr zur Erde, doch seine Persönlichkeit verschmilzt immer mehr mit Kummerogs Haut, obwohl diese einem Räuber und Killer entstammt. Alaska muß vor den Maoten flüchten, und er wird zum Erzieher für zwei mordsüchtige jugendliche Raubyner. Er fliegt schließlich in die Galaxis Tolkandir und entdeckt dort die Spur des Todes: die gesamte Galaxis ist entvölkert. Die Invasoren, die hier wüteten, haben offenbar ihren Angriff auf die Milchstraße bereits begonnen...

Plantagoo, die Galaxis der Galornen

Perry Rhodan entdeckt auf der Brücke in die Unendlichkeit das Passantum des Vierten Boten. Zusammen mit Reginald Bull gelangt er über den Pilzdom von Galorn in die Galaxis Plantagoo. Das Basaltwesen Foreman ist der Wächter über den Pilzdom. Foreman spürt, daß einer der Ankömmlinge das Passantum des vierten Boten von Thoregon trägt.

Galorn ist eine Rätselwelt. Dessen Sonne steht am Rand der Galaxis Plantagoo. Die Galornen haben ihren Planeten vor langer Zeit verlassen, lediglich die Stadt Gaalo dient als eine Art Kultstätte. Gaalo liegt in der Nähe der Basaltebene mit dem Pilzdom im Südpolargebiet. In der Stadt lebt ein Vielvölkergemisch in dichtbevölkerten Slumregionen.

Rhodan und Bull erleben die Glücks-Reduktion. Ihr nächstes Ziel ist der Andro-Hüter, der Hüter der Glückseligkeit. Der Andro-Hüter versorgt die Slumbewohner, die alle aus Plantagoo stammen: Zentrifaal, Tasch-Ter-Man, Mocksgerger. Sie scheinen alle genmaipuliert zu sein.

Die Galornen kommen als Sterbende zu ihrer Heimatwelt zurück, um in den Säulen von Herz-Fünf friedlich aufzugehen.

Rhodan und Bull wollen die Galornen finden, die mysteriösen, extrem friedfertigen Herrscher der Galaxis. Mit dem Raumschiff CHIZ können sie den Galornenstern verlassen; für diesen Transport verlangen die schlangenähnlichen Paradea, sich in die Träume der Passagiere einzuklinken. Die Träume sind extrem gewalttätig, die Traumsaugerei scheint etwas mit der Angst der Paradea vor dem "Shifting" zu tun zu haben.

Rhodan und Bull gelangen auf den Planeten der Zentrifaal. Dort findet eine gewalttätige Revolution statt.

Rhodan und Bull werden Zeugen des geheimnisvollen Shifting, jener Waffe, mit der die Galornen offenbar die Völker von Plantagoo zum Frieden verpflichten. Beim Shifting verschwinden die Aggressionen innerhalb weniger Augenblicke. dafür wird die verbleibende Lebensspanne um die Hälfte verkürzt. Die Galornen setzen das Shifting gegen die Zentrifaal ein, weil sie ihre Nachbarn, die Kroogh, angegriffen haben. Rhodan und Bull haben ein Ziel: Ce Rhioton.

Rhodan und Bull suchen das geheime Versteck der Galornen, das in der Pentrischen Wolke liegt. Die beiden steuern den Planeten Tasch-Term an, einen Sumpfplaneten, und sie müssen sich dabei dem Zugriff Foremans entziehen. Die Tasch-Ter-Man besitzen ein biochemisches Waffenarsenal, der Planet ist eine Giftgasfabrik und Rauschgiftküche. Das Hormon Kasch-Phee wird an die Galornen geliefert.

Rhodan erhält Hinweise auf einen Boten von Thoregon, den Galornen Ce-Rhioton. Vor dem Erwachen eines ominösen Drachen wird gewarnt.

Rhodan und Bull gelangen schließlich in das Innere der Pentrischen Wolke, das Herrschaftszentrum der Galornen. Die Wolke ist von einem komplett kugelförmigen Staubmantel umgeben und ist hyperphysikalisch gegen jeden Versuch gesichert, mit Transitionstriebwerken in das Innere vorzudringen. Hier findet sich eine ungeheure Ansammlung von Rohstoffen aller Art, wobei ein Teil davon zum Bau einer riesenhaften Weltraumstation in Form einer Wabe verwendet wird. Im Innern der Wabe findet sich eine Reihe von holographischen Projektionen, die eindeutig auf das Sol-System zielen. Eine gewaltige Zahl von Kriegsschiffen - die Schwarzen Schiffe - ist dort dort versteckt. Die Galornen haben über Jahrtausende hinweg in Plantagoo regelrecht gewütet. Auf Gaalo findet sich ein Relikt aus fernster Vergangenheit: ein "Unberührbares Heiligtum" eines einst mächtigen Volkes.

Kaif Chiriatha wächst zur "Galornin" heran und gibt während ihrer Kindheit und Jugend große Einblicke in die Vergangenheit der Galornen. Ihr Leben steht im Zeichen von Thoregon. Die Galornen entsorgen ihre unerwünschten Aggressionen in etwas, das sie Drache nennen. Sie behelfen sich dabei dem Hormonderivat Kasch-Phee. Die Galornin begegnet einem Fremden, der ein Passantum trägt: Perry Rhodan.

Die Zentrifaal sind ein Produkt gentechnischer Manipulationen durch die Galornen. Die Galornen haben sie zu aggressiven Kämpfern gezüchtet, und sie setzten sie dem Shifting aus, um ihnen diese Aggressionen wieder zu nehmen.

Irgendetwas Seltsames geschieht in Plantagoo: Galornen, deren alte Aggressivität wieder auflebt und die Zentrifaal-Raumschiffe abschießen, die Aggressionsstrahlung im System der Sonne Galornenstern, die Rebellion der Zentrifaal. Es kommt zum Chaos in der Pentrischen Wolke , und in ganz Plantagoo bricht der Krieg aus. Rhodan und Bull erleben ihre eigene Aggression, aber nur sie können die Galaxis Plantagoo noch vor dem Untergang retten. Schuld an der Aggressivität der Galornen ist eine merkwürdige Aggressionsstrahlung, und Rhodan sieht als einzige Hoffnung jene mysteriösen zerstörten Zellen, welche künstlich erschaffene DNA, die zu einem Drachen gehören.

Vor 13.000 Jahren hatten die Galornen ihr kriegerisches Wesen aufgegeben, nachdem sie die Möglichkeit entdeckt hatten, mit Hilfe des halborganischen Drachen die aggressive Seite ihrer Psyche abzuspalten.

Eine Manipulation, die ein Unbekannter an den Drachen vorgenommen hat, setzt nun überraschend die darin gespeicherten Aggressionen frei, und die Galornen werden zu gnadenlosen Eroberern, die Plantagoos Welten mit schwarzen Kriegsschiffen angreifen. Nur mit Unterstützung der Zentrifaal, die durch das Shifting aggressionslos geworden sind, und daher als einzige in die Drachenschächte vordringen können, gelingt es Rhodan und Bull, die Manipulation rückgängig zu machen. Im Zentrum des Galornenreiches wird der Friede von Plantagoo gesichert.

Kaif Chiriatha, die führende Galornin, überreicht Perry Rhodan zum Dank einen blauen Raumanzug, der mit geheimnisvollen High-Tech-Geräten ausgerüstet ist.

In der Pentrischen Wolke bauten die Galornen für die Koalition Thoregon jene riesigen, wabenförmigen Raumstationen, die Heliotischen Bollwerke. Diese wurden nach ihrer Fertigstellung von den Nonggo abgeholt.

Der galornische Drache wurde von Shabazza mit Hilfe der Nano-Kolonnen der Baolin-Nda manipuliert.

Der Galorne Ce-Rhioton, der Zweite Bote von Thoregon, hatte vor einigen Jahrzehnten einen Hilferuf des Dritten Boten, des Baolin-Nda Kuntherherr, empfangen und war zum Baolin-Deltaraum aufgebrochen. Der Adlat Foremon, der das Vermächtnis des Ce-Rhioton erfüllen soll, muß erkennen, daß Rhodan und Bull nicht die Mörder eines Boten von Thoregon sind. Sein Ziel ist der Baolin-Deltaraum, aber der dorthin führende Pilzdom ist versperrt.

Rhodan, Bull und Foreman begeben sich über die Brücke in die Unendlichkeit und erreichen das Kenteullen-Rad, eines von mehreren gigantischen ringförmigen Gebilden, auf denen die Nonggo in ihrer Heimatgalaxis volk/n leben.

Invasion der Tolkander

Auf der abgelegenen Sumpfwelt Lafayette beginnt eine geheimnisvolle Invasion. Lafayette ist eine Sumpfwelt der Beausoleils. Die Fremden laden allerlei Gerät aus, Normal- und Hyperfunk werden neutralisiert. Atlan setzt sich auf die Spur der Fremden. Sie benutzen Igelschiffe, von denen es drei Typen gibt: Erkunder, Kriegsschiffe und Transporter. Von den Erkundern geht eine Tangle-Strahlung aus, die Funktion des Tangle-Scan ist zunächst unbekannt. Die Aliens erkunden alle Details der Milchstraße, besonderes Interesse widmen sich fünfdimensionalen Strahlungskompenten. Wichtig ist ihnen auch die Psyche der Lebewesen. Durch die Arbeit der Xenomedizinerin Arfe Loidan kann das Aussehen der Fremden aus dem geborgenen Genmaterial rekonstruiert werden: es handelt sich um schlangenförmige Wesen, Viperiden genannt.

In der Milchstraße kommt die nächste Welle der Igelschiffe, unter ihnen die Krieger der Gazkar. Die Neezer oder Viperiden sind Erkunder, sie sollen Lebewesen und Planeten auf ihre Eignung testen. Das wird als Prüfung der Resonanzgeber oder des Resonanzbodens bezeichnet. Die Gazkar sind Krieger und dienen dem Schutz des besetzten Planeten. Die Alazar nehmen die Feinabstimmung des Resonanzbodens vor. Die Eloundar ("Heilige") bringen den wertvollen Stoff, der Vivoc genannt wird. Die Terraner und Galaktiker werden in diesem Zusammenhang als "Bund" bezeichnet, was soviel wie Netzwerkmaterial oder Hilfsstoff bedeuten könnte. Bund und Resonanzgeber scheinen identisch zu sein. Galaktiker fühlen sich unter dem Einfluß der Scanner-Strahlung wie geistig umgestülpt, ihre Bewußtseinsinhalte werden dabei analysiert. Die Fremden suchen nach fünf- oder sechsdimensionalen Komponenten.

Auf Lafayette ist Swamp-City ganz von der Außenwelt abgeschnitten; darunter ist Joseph Broussard jr, ein Beausoleil. Der Haluter Icho Tolot kommt in die Drangwäsche und gerät in den Einflußbereich des Tangle-Scans. Schließlich wird der Stoff Vivoc auf Lafayette abgeliefert, und zwar in Containern. Vicoc ist lebendig, organische Materie. Vivoc bedient sich der Menschen als lebende Brutkammern, die Menschen sollten als psychische Nahrung für Vivoc dienen.

Tausende von Igelschiffen tauchen in der Milchstraße auf und steuern mehrere Planeten an. Die Igelschiffe der Tolkander besitzen ein Abwehrsystem, das 5-D-Vektor-Shredder genannt wird. Der Shredder zerhackt den Kurs den Igelschiffs scheinbar zufällig in alle drei Richtungsdimensionen, zusätzlich verändert er in der Umgebung des Schiffs das 5-D-Kontinuum. Das Ziel ist in der Hyperortung nur noch ein verwaschener Fleck. Um den Zufallsalgorithmus zu überrumpeln, wurde auf Camelot der 5-D-Indifferenz-Kompensator entwickelt.

Die BASIS, das uralte Trägerraumschiff der Menschheit, wird seit Jahrzehnten als Spiel- und Erlebniswelt genutzt. Im Jahr 1289 ist sie ein Tummelplatz feindlicher Geheimagenten und die Spielhölle der Galaxis. In diesem Chaos versucht Atlan die galaktischen Mächte zu einer gemeinsamen Aktion gegen die Tolkander zusammenzuführen - zum Unternehmen Humanidrom. Eine Konferenz der Galaktiker wird einberufen, sie vergeht ergebnislos. Es wird die Frage erörtert, ob das Sol-System mit Paratronschirm oder ATG-Feld verteidigt werden soll. Der Angriff auf das Humanidrom scheitert jedoch, der Widerstand der Tolkander war in diesem System zu stark.

Die Tolkander haben es ausschließlich auf Welten abgesehen, auf denen Sauerstoffatmer leben. Die Sonnensysteme, die von den Invasoren heimgesucht wurden, liegen auf der Oberfläche einer Kugelschale; im Innern dieser Kugelschale leben Völker wie Arkoniden, Akonen, Terraner, Blues, Ertruser und auch die Herreach. Im Zentrum der Kugelschale liegt das Sol-System.

Ronald Tekener kehrt aus Hangay zurück, um seinen unsterblichen Freunden zu helfen. Sein Ziel ist das Humanidrom. Jeder Galaktiker, der in ein Tanglefeld gerät, ist zu keinem selbständigen Handeln mehr fähig, nur die Haluter sind ausgeschlossen. Der Tangle-Scan hat auf Schwachsinnige keine Auswirkungen, sie können innerhalb ihrer eingeschränkten geistigen Möglichkeiten unbeeinflußt agieren. Nun kann der IQ von geistig vollig normalen Wesen künstlich gesenkt, heruntergedreht, gewissermaßen gedimmt werden.

Der IQ-Dimmer dämpft die Intelligenz von Lebewesen, um sie gegen die verheerenden Suggestivimpulse des Tangle-Sans immun zu machen; es handelt sich um eine Mixtur aus corticotrophen Medikamenten. Die Simple Minds treten in Aktion, ihnen gelingt im letzten Moment die Flucht aus dem Humanidrom. Das Humanidrom vergeht in einer gigantischen Explosion, und die Reste des Einsatzkommandos unter Führung von Ronald Tekener flüchten auf den Planeten Lokvorth. Ronald Tekener setzt sich dem IQ-Dimmer aus, wird jedoch zu lange der Intelligenzdämpfung ausgesetzt und fällt ins Koma.

Die Galaktiker sammeln neue Erkenntnisse über die Tolkander: die Gazkar, Neezer, Alazar und Eloundar gehen alle aus Vivoc hervor. Die Lebensformen sind auf einen genetischen Ursprung zurückzuführen; die Embryonen werden durch artspezifische Gene aktiviert, die diversen Gensätze werden identifiziert. In Vivoc wurden auch Genfamilien gefunden, die bislang noch nicht wirksam geworden sind, die entsprechende Tolkander-Spezies ist noch unbekannt.

Vivoc benötigt zur Entwicklung die Anwesenheit tolkander-fremder Intelligenzwesen, die Rede ist von einer Resonanzkörper-Konstante.

Goedda und die Philosophen

Die Situation in der Menschheitsgalaxis spitzt sich zu. Die Brutplaneten erreichen offenbar die Schwelle zum Absolutum. Gigantische Gliederschiffe tauchen auf und sammeln sich im Kugelsternhaufen 47 Tucani. 23 Kilometer durchmessende Monstren aus blauem Metall teilen sich auf und bilden mit ihren vielen ungleichen Komponenten riesige Anlagen auf den ausgesuchten Planeten gebildet. Chaeroder und Physander nennen sich die zwei neuen Völker, die in direkter Verbindung mit den Tolkandern stehen; die Chaeroder sind die "Koordinatoren" der Tolkander, die Physander die "wahren Ingenieure". Mit falschen Friedensangeboten werden die Galaktiker hingehalten. Der Chaeroder Ychandor lädt die Galaktiker auf seinem 40 Kilometer langen und fünf Kilometer durchmessenden Kommandoschiff ein. Als Ychandor die Nachricht vom Zustandekommen des Absolutums auf vielen Welten erhält, befiehlt er den Tod seiner Besucher. Die Delegationen der Galaktiker werden abgeschlachtet, lediglich Atlan und seine Cameloter entkommen mit Hilfe des Transmitterrobots Kralik und werden auf die RICO abgestrahlt..

Auf 52 Brutplaneten sterben Milliarden von Intelligenzwesen. Nur Flora und Fauna überleben auf diesen Planeten. Ychandor spricht von sich als ein "höheres Wesen" und behauptet, die Galaktiker wären bloß Bund, Nahrung, Resonanzkörper.

Die Tolkander hatten die Vivoc-Larven auf verschiedene Brutplaneten gebracht. Durch eine mentale Wechselwirkung mit den Bewohnern der Brutwelten schlüpften aus ihnen neue Chaeroder, Physander, Eloundar, Neezer, Alazar und Gazkar.

Die besonders günstigen Brutwelten, auf denen das Absolutum eintreten soll, werden durch einen gewaltigen fünfdimensionalen Psi-Sturm erschüttert, der alle Lebewesen, die sich dort aufhalten, tötet. Auf diesen 52 Todesplaneten entstehen die "Philosophen", Goeddas mächtige Kinder. Sie teleportieren im Augenblick ihrer Geburt auf 52 wichtige Welten der Milchstraße, darunter die Erde, und schlagen deren Bewohner in ihren Bann.

Mit den mentalen Kräften ihrer Opfer stabilisieren die Philosophen im Hyperraum einen neuen Brutkosmos für Goedda. Die Tolkander bringen permanent neues Material in diese Hyperraumblase.

Als das Massensterben begann, ortete der Hyperraum-Resonator Resonanzen vor dem Hintergrundrauschen des Universums im fünfdimensionalen Bereich. Bei jeder Ortung wurden Verzerrungen des Hyperspektrums gemessen. Die Verzerrungen waren in zwei Phasen unterteilt: eine Saugphase, ähnlich wie einer Implosion, und eine Kaskadenphase, bei der sich die fünfdimensionalen Verzerrungen explosionsartig vom Planeten fortpflanzten und allmählich verebbten. Dieses Hyperphänomen wies Merkmale jener Meganon-Welle auf, die der Resonator im Sol-System bei der Veränderung Trokans registrierte. Etwas zieht sich zusammen und etwas dehnt sich blitzschnell aus und verschwindet bzw. flieht. Den Galaktikern wurde jenes geistige Potential auf einen Schlag entzogen, was man als Resonanzkörper-Konstante bezeichnet, ähnlich der ÜBSEF-Konstante.

Der LFT-Kommissar Cistolo Khan riegelt nach der Katastrophe das Sol-System mit einem ATG-Feld ab, doch es ist bereits zu spät...

Auf Ferrol, Olymp, Topsid und anderen Welten der Galaxis bahnen sich merkwürdige Ereignisse an - ein seltsames Wesen zieht anscheinend seine Kreise und bringt Menschen und andere Intelligenzen dazu, wie wild zu kritzeln. Sie stehen im Bann des Philosophen. Mila und Nadja Vandemar nehmen sich des Problems an; sie sehen in Spiegelungen des Philosophen. Die Lehren, die er zu verbreiten hat, sind schlicht konstruiert und einfach zu begreifen. Alle Bewohner in seinem Einzugsbereich sollen unter seiner Führung zu einer geistigen Einheit verschmelzen, was zählt, ist das Kollektiv. Dieses Kollektiv hat die Aufgabe, ein gewaltiges Werk zu verrichten, ein Bauwerk soll entstehen. Die Jünger sollen zur Schmückung des Bauwerks ein absolutes Opfer darbringen dürfen.

In den Projektionen, die die Vandemar-Zwillinge von dem Philosophen auf Terra empfangen, ist die gesamte Bevölkerung der Erde in einen wahren Todestaumel geraten. Die Terraner scheinen sich nichts sehnsüchtiger zu wünschen, als für Goedda ihr Leben hinzugeben. Den Aktivatorträgern auf der Erde eröffnet sich ein Blick in den Traumtod; durch sogenannte "Flimmerphasen" wird die Erde entvölkert; die Galaxis existiert ohne Menschen, Norman Erengast ist der letzte Mensch.

Von Trokan aus können Atlan, Myles Kantor, Dao-Lin-H`ay und die Vandemar-Zwillinge mit Hilfe der Herreach einen Zugang zum Brutkosmos, der "Traumblase" öffnen. Die Vandemar-Zwillinge werden bei diesem Unternehmen getötet. Atlan, Dao-Lin-H`ay und Myles Kantor sitzen in der Traumblase fest. Sie werden von Truppen der Physander in die Enge getrieben und mit Shabazzas Geboten konfrontiert.

Außerhalb des Brutkosmos, in der Milchstraße, bringt ein Vorstoß der Posbis zwar einige Ergebnisse, kann aber das Problem der Tolkander nicht lösen. Das erste Flimmerphänomen läutet den Countdown für die Milchstraße ein. Atlans Extrasinn empfängt dabei eine Fülle von Informationen, zu denen auch Goeddas Entstehungsgeschichte gehört.

In der Galaxis Suuvar bestimmten Gewalt und Aggression das Leben der Völker. Auf der einen Seite standen die Viniden, humanoide Säuger, auf der anderen Seite die Insedder, meist Insektoide und andere Exoskeletter. Im Zentrum der Galaxis existierte ein riesiges Schwarzes Loch, Umam-Urra, von dem eine rätselhafte hyperphysikalische Strahlung ausging.

Zwischen Viniden und Inseddern brach ein tausendjähriger Krieg aus. Ein Genetiker der Insedder, Irra`Anvete, arbeitete an dem Projekt Gullangoja: in Hyperraumblasen sollen "kleine Mütter" gezüchtet werden, Gebärorganismen, die imstande sind, Lebewesen und damit Krieger zu erschaffen. Endziel ist die Erzeugung einer Großen Mutter, die Krieger in unbegrenzter Zahl ausschütten kann.

Eine der "Mütter" war Goedda. Goedda wurde mit der Götterspeise Bourree gefüttert und geriet beinahe außer Kontrolle. Schließlich existierten insgesamt 47 solcher "Mütter", dazu bestimmt, eine einzige Art von Larven zu produzieren. Diese Larven trugen totipotentes Zellmaterial in sich: aus jeder Larve konnte ein beliebiger Ableger eines der ursprünglich zur Züchtung auserwählten Völker werden. Perfekte Krieger entstanden, welche das Imperium der Viniden zertrümmerten.

Goedda aber entwickelte sich durch den Einfluß fünfdimensionaler Strahlungsschauer aus dem Hyperraum weiter. Es bildete Gehirnzellen und Gangliengruppen, und schließlich durchzog ein feingesponnenes Netz von Nervenbahnen den Körper. Schließlich vereinigte sich Goedda mit den anderen Kleinen Müttern. Goedda wollte nicht mehr allein für die Insedder Krieger produzieren, sondern wollte Kinder haben, die Geschöpfe ihres Geistes waren, Kinder mit Intelligenz und paramentalen Fähigkeiten, sogenannte Philosophen. Goedda benötigte hyperenergetische Strahlungsschauer zum Leben. Aber der Hyperraum war bestimmten Gesetzen unterworfen, und wenn die Große Mütter erst einmal Milliarden von Vivoc, dem Lebensstoff, in die Welt gesetzt hatte, waren die hyperenergetischen Reserven eines Brutkosmos erschöpft. Folglich mußte Goedda dann den Brutkosmos wechseln. Den Philosophen fiel die Aufgabe von Baumeistern für einen neuen Brutkosmos zu.

Die Vivoc wurden auf Brutwelten ausgesetzt, die von Inseddern, die inzwischen als Resonanzkörper dienten, bewohnt waren. Daraus schlüpften mehrheitlich Gazkar, Neezer und Alazar, weniger Eloundar und noch weniger Physander und Chaeroder. Und auf manchen Brutwelten schlüpfte jeweils ein Philosoph. Die Philosophen schlugen Lebewesen ganzer Sonnensysteme in ihre Bann und sogen deren Lebensenergien auf, bis sie schließlich einen neuen Brutkosmos erzeugen konnten. Dieser Lebenszyklus führte dazu, daß in der Galaxis Suuvar zunächst die Viniden und dann die Insedder vernichtet wurden.

Suuvar war tot, und Goedda mußte auf andere Lebensinseln ausweichen, um seinem Selbsterhaltungs- und Machttrieb zu gehorchen. Irgendwann begegnete Goedda den Nonggo aus der Galaxis volk/n, die gegenüber ihren geheimnisvollen Auftraggeber acht kosmische Prüfungen zu meistern hatten. Die Nonggo heizten den Brutkosmos derart auf, daß er zum Gefängnis für Goedda wurde. In dieser Situation trat Shabazza auf den Plan. Shabazza versprach Goedda, ihr zu helfen, wenn sie ihre Dienste anbieten würde. Shabazza und ihrem Meister ging es vor allem darum, die Koalition von Thoregon zu schwächen.

So konnte sich Goedda in der Galaxis Tolkandir austoben und ihren Lebenszyklus fortsetzen; dafür mußte sie ihre Fähigkeiten in den Dienst Shabazzas stellen. Mit Hilfe des raumfahrenden Volkes der Effourer gelangte Goedda bald in den Besitz einer großen Flotte von "Stachelschiffen". Diese Schiffe besaßen einen speziellen Antrieb, der es feindlichen Waffensystemen unmöglich machte, die Raumschiffe als Ziel zu erfassen, sowie einen Schutzschirm, der andere Wesen durch hypnosuggestive Impulse beeinflußte. Auch die Galaxis Tolkandir wurde entvölkert...

Alaska Saedelaere war von Goedda aus Tolkandir in die Milchstraße mitgebracht wordeen. Alaska erreichte die Mittagswelt und traf auf die "Nullpersonen". Die Welt, in die er eintauchte, war ein Kosmos der Schatten und Spiegelungen, in dem man sich nur mit Mühe orientieren konnte. Alles unterlag dem "Unschärfe-Syndrom".

Über die Mittagswelt gelangte Alaska in die Traumblase und verschmolz dort mit einem Philosophen. Der junge arkonidische Mutant Benjameen da Jacinta ist ein Traumtänzer, mit dessen Hilfe Alaska "seinen" Philosophen töten kann.

Atlan und seine Begleiter erforschen das Innere des Brutkosmos und zerstören ihn mit Bomben. Als die Hyperraumblase zerreißt, können sie sich mit den Herreach auf die Erde retten. Der Brutkosmos der Goedda verweht im Hyperraum, die Philosophen verschwinden von den betroffenen Welten. Damit ist aber die Gefahr Goedda noch nicht beseitigt, denn die Kleinen Mütter, aus denen Goedda besteht, versuchen sofort wieder eine Große Mutter zu schaffen. Die unaufhaltsame Kritzelei hat jedoch vorläufig ein Ende, die künstlich herbeigeführte Todessehnsucht nimmt zunächst ab.

Unterdessen sind in der Galaxis wieder einzelne Welten im Banne des Kritzelphänomens gefangen. Anscheinend gibt es noch Reste von Goedda und Hunderttausende von Raumschiffen der tolkandischen Invasoren. Die anderen 51 Philosophen sind weiterhin aktiv, und sie verschmelzen zu Kleinen Müttern, Brutorganismen, die jenen entsprechen, aus denen Goedda einst in Suuvar entstanden ist. Es droht die Entvölkerung der Galaxis.

Die Tolkander beginnen sich für die Hyperraumblasen zu interessieren. Es kommt zum Gesang der Kleinen Mütter, und eine junge Psychologin, Bré Tsinga, hat eine Idee, die eventuell den Fortbestand der galaktischen Zivilisationen sichern kann. Die Psychologin Bré Tsinga hatte aufgrund Goeddas Lebensgeschichte den Plan entwickelt, die Philosophen und Kleinen Mütter unschädlich zu machen. Goedda war nahe am Schwarzen Loch Umam-Urra erschaffen worden und hatte dort ihre ersten Eindrücke gesammelt. Die Hyperimpulse des Black Hole waren ausschlaggebend für das Werden von Goedda zu einer Intelligenz und einer starken parapsychischen Macht. In den kleinen Müttern lebten die Urerinnerungen von Goedda weiter und sie träumten von den Kaskierenden Feuern. Brés Idee besteht darin, durch die Herreach einen solchen Funkenregen an dem Schwarzen Loch Dengejaa Uveso im Zentrum der Milchstraße zu simulieren, um damit zu erreichen, daß alle kleinen Mütter davon angezogen wurden.

Die "Operation Wunderkerze" wird von Erfolg gekrönt: die Kleinen Mütter stürzten sich in das Dengejaa Uveso-Black Hole, und die Flotten der Tolkander folgten ihnen.

Um eine altes Rätsel um die Veego zu lösen, senden Siganesen eine Mission zum Planeten Mystery aus.

Die Antworten auf die Rätsel liegen in der Vergangenheit. Eine geheimnisvolle Pyramide aus dem Arresum spielt eine wichtige Rolle. In der Endphase des Kampfes gegen die Abruse schickte ES die Konzepte ins Arresum, und die Nocturnen tauchten auf, um gemeinsam mit ihnen Lebensinseln zu erschaffen. Es bedurfte jedoch noch einer dritten Kraft, um das Werk zu vollenden. Die dritte Kraft waren die Veego.

Mystery war die erste Passagewelt, und ein Unbekannter (ES?) hat die Veego erschaffen und war der Auftraggeber für die Erschaffung des Kosmos-Modells im Himmel von Mystery. Körperliche Wesen können den Transfer ins Arresum nicht mitmachen, sie sterben nach spätestens vierzig Tagen; nur energetische Geschöpfe wie die Veego in ihrem Urzustand sind dazu in der Lage. Das Modell, die Schicht rund um Mystery, ist der Urzustand der Veego. ES hat Philip den Aktivator verliehen, damit er die Informationen, die Bilder aus der Pyramide erkennt und die Informationen an sein Volk weitergibt. Philip versucht seinen ellaktivator loszuwerden. Die Sonne Enno und Mystery verschwinden unter hyperphysikalischen Erscheinungen, und zusammen mit den Veego transferieren sie ins Arresum.

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© Crest-Datei - Autor(en): Dr. Robert Hector - Erstellt: 24.07.1999 - Letztes Update: 24.07.1999