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Die Linguiden
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Die Linguiden
Cover Band 1500

Allgemeine Informationen

Hefte: 1500 - 1599 Erstveröffentlichung: Mai 1990 - April 1992 Handlungszeit: 1169 -1174 NGZ Schauplätze: Milchstraße, Galaxis Truillau (NGC 5236), Andromeda, Parallelwirklichkeiten, Wanderer, Lingora, DORIFER Völker: Linguiden, Truillauer, Topsider, Arkoniden, Lemurer, Nakken Hauptpersonen: Rhodan, Dorina Vaccer, Taurec, ES, Gesil, Eirene, Ernst Ellert, Alaska Saedelaere, Sato Ambush, Willom, Paunaro, Siela Correl, Nermo Dhelim, Voltago, Myles Kantor Wissenschaft und Technik: Zellaktivatoren, Kima, Lasim, Paranakk, transuniversale Quantensprünge, Parallelwirklichkeiten, Pentoskopie

Abstract:

Mit dem Ende der Ära Monos ist das böse Erbe seiner Schreckensherrschaft noch lange nicht beseitigt. Unter einzelnen Milchstraßenvölkern und auch zwischen Klonen und natürlich Geborenen ein und derselben Rasse kommt es zu Streitigkeiten. Die bislang fast unbekannten Linguiden machen überall als Friedensstifter von sich reden. ES ruft über einen Boten die Zellaktivatorträger nach Wanderer und konfisziert deren Aktivatoren: angeblich ist die Frist von 20.000 Jahren, die die Superintelligenz der Menschheit gesetzt hat, abgelaufen.

Durch eine Zelldusche bekommen die Betroffenen noch einige Jahre "geschenkt".

Rhodan sucht nach Gründen für die offensichtliche Verwirrung von ES. Diverse Artefakte von Wanderer tauchen in der Milchstraße auf, aber der Kunstplanet scheint sich in verschiedenen parallelen Realitäten aufzuhalten.

Einige Linguiden erhalten die von ES eingezogenen Zellaktivatoren, sie sind das neue Lieblingsvolk der Superintelligenz. Die Linguiden sind Nachfahren von Tefrodern und Arkoniden, die um 8.000 v.Chr. im Rahmen einer planetaren Katastrophe auf der heutigen Hauptwelt gelandet sind. Das Kima spielt in ihrer Zivilisation ein zentrale Rolle; er bot den Vorfahren der Linguiden die Chance, bei einer Hyperraumkatastrophe in der übergeordneten Dimension körperlich und geistig zu überleben. Die gegen Hyperimpulse sehr empfindliche Kima wird jedoch durch die 5-D-Ausstrahlungen der Aktivatoren total gestört. Die linguidischen Aktivatorträger werden wahnsinnig und können nur mit Mühe gestoppt werden. Die Zellaktivatoren werden ihnen wieder abgenommen.

Gesil findet unterdessen eine Spur in die Galaxis Truillau. Der dort herrschende Bewahrer ist identisch mit dem Kosmokraten Taurec, und er ist auch Monos` Vater. Taurec wollte in seine Heimat jenseits der Materiequelle zurückkehren. Aus diesem Grunde manipulierte er ES, um die Transformation der Superintelligenz in eine Matereriequelle zu realisieren. Doch genau zum Zeitpunkt der Manipulationen entwich durch den Hangay-Transfer ein Schwarm von Psiqs aus dem kosmonukleotid DORIFER unkontrolliert in Richtung Wanderer. Diese Nega-Psiqs enthielten Informationen über potentielle Zukünfte und Vergangenheiten, die nie realisiert wurden. Das Zeitgefühl von ES wurde total verwirrt, die Superintelligenz irrt in falschen Zeiten und Realitätsebenen umher.

Es droht zu einer Materiesenke zu werden und die gesamte Mächtigkeitsballung mit sich in den Untergang zu reißen. Die Nakken bringen die Zellaktivatoren nach Wanderer. Die Impulse der Aktivatoren setzen Energien frei, die den Einfluß der Nega-Psiqs egalisieren.

Nach der "Heilung" von ES gibt die Superintelligenz eine neue Version von Zellaktivatoren aus.

Handlung

Rückforderung der Zellaktivatoren

In der Menschheitsgalaxis schreibt man das Jahr 1169 NGZ. Nach dem Ende von Monos und der Reaktivierung von NATHAN beginnt eine Ära des Wiederaufbaus und des Umbruchs. Die Erdbevölkerung, durch die Simusense-Vernetzung und deren Folgen stark geschrumpft, ist wieder auf fast fünf Milliarden Bürger angewachsen. Auch die anderen Völker der Galaxis wie die Neuarkoniden und Blues erstarken wieder.

Weiterhin rätselhaft bleibt der eigentliche Grund für die Dezentralisierung der BASIS im Jahre 448 NGZ. Der Befehl kam von NATHAN. Zuvor hatte Ernst Ellert bei den Zeittafeln von Amringhar von Kytoma eine Amimotuo erhalten und die Informationen aus dem Speicherkristall auf das lunare Rechengehirn übertragen.

Ellert steuert in einem Dreizackschiff zusammen mit dem Nakk Paunaro erneut das Paura - Black Hole in der Großen Magellanschen Wolke an, um Amringhar aufzusuchen. Im Innern des Schwarzen Lochs entdecken sie einen Asteroiden und gelangen in eine Höhle. Der Boden der Höhle scheint von Edelsteinen bedeckt zu sein, die in allen Farben des Spektrums leuchten. An den Wänden und der Decke läuft ein Farben- und Lichterspiel ab. Ellert registriert eine starke Emission im hochfrequenten hyperenergetischen Strahlungsbereich, psionische Impulse. Paunaro glaubt, daß ein Fluch über diesen Ort gekommen ist und die Zeittafeln vernichtet sind. Dieser Ort ist wahrscheinlich nur ein unvollständiges Duplikat der echten Zeittafeln von Amringhar.

Sato Ambush untersucht die Festung von Monos auf dem Saturnmond Titan. Es gelingt ihm nicht, Hinweise auf Monos` Vater oder den Dieb der Zellaktivatoren zu finden.

Der Pararealist sucht einen Weg, mit den Nakken auf deren Ebene zu kommunizieren. Die technischen Hilfsinstrumente der Nakken zum Sehen, Hören und Sprechen reichen für ein gegenseitiges Verstehen nicht aus.

Ein unbekanntes Flugobjekt nähert sich der Erde. An Bord befindet sich Homunk, der Bote von ES, und erteilt an die Terraner den Ruf der Unsterblichkeit: ES fordert die Zellaktivatorträger auf, ihre Leihgaben innerhalb von vierzehn Tagen auf Wanderer an ES zurückzugeben.

Die relativ Unsterblichen begeben sich nach Wanderer. Angeblich ist die Frist von 20.000 Jahren vorbei, die ES einst der Menschheit gesetzt hatte. Von Wanderer aus gesehen befinden sich die Sterne der galaktischen Nachbarschaft in Positionen, die sie eigentlich erst im Jahr 21 976 alter Zeitrechnung hätten erreichen dürfen. Es drängt sich die Vermutung auf, daß die Superintelligenz von einer unbekannten Macht getäuscht wurde. Trotzdem müssen Perry Rhodan, Atlan, Homer G. Adams, Alaska Saedelaere, Gucky, Reginald Bull , Roi Danton, Julian Tifflor, Ronald Tekener und Icho Tolot ihre Zellaktivatoren abgeben. Fellmer Lloyd und Ras Tschubai waren der Aufforderung, nach Wanderer zu kommen, nicht gefolgt.

Ein Dreizack-Schiff der Nakken erscheint auf Wanderer. Der Nakk Clistor übergibt ein Geschenk für die Superintelligenz: die sechs vermißten Zellaktivatoren von Jen Salik, Galbraith Deighton, Geoffry Waringer, Irmina Kotschistowa, Jennifer Thyron und Gesil. Ronald Tekener erschießt aus Rache Clistor, den er für den Mörder seiner Lebensgefährtin Jennifer Thyron hält.

Die zehn ehemaligen Zellaktivatorträger finden sich schließlich im All an Bord der EIDOLON wieder und erwarten ihren Tod, der 62 Stunden nach Abgabe der Aktivatoren eintreten wird. Wanderer hat inzwischen einen neuen Orbit eingeschlagen: während die ursprüngliche Bahn einer Ellipse folgte, deren einer Brennpunkt die Erde war, folgte Wanderer nun einer langgestreckten Ellipse mit einem Brennpunkt etwa 35.000 Lichtjahre weit in der Westside und einem anderen in der Eastside, im Einflußbereich der Blues. Als die Aktivatorträger den Kunstplaneten nochmals erreichen, teilt ES ihnen mit, daß er ihnen im bewußtlosen Zustand eine Zelldusche verabreicht habe, so daß sie nochmals 62 Jahre zu leben haben. Die Superintelligenz beauftragt sie, die gewonnene Zeit zu nützen, um Unerledigtes in Ordnung zu bringen.

Zwistigkeiten in der Milchstraße

Unterdessen spielen bei der galaktischen Reorganisation nach der Cantaro-Herrschaft machtpolitische Aspekte eine tragende Rolle. Konflikte zwischen einzelnen Sternenvölkern bleiben nicht aus, ebensowenig Auseinandersetzungen zwischen geklonten und natürlich geborenen Angehörigen ein und desselben Volkes.

Auch auf Topsid bekriegen sich mehrere Machtblöcke. Gegen Raumfahrer aus der Galaxis Hangay wie die Kartanin oder Hauri wird auf härteste Weise vorgegangen.

Das Volk der Topsider entwickelte nach der Großen Katastrophe eine ungewohnte Aggressivität und strebte nach einer Vergrößerung seines Lebensraums. Die Topsider fielen über terranische und arkonidische Kolonialwelten her. Unter anderem besetzen sie das arkonidische Ferienparadies Ariga. Durch das Eingreifen eines linguidischen Friedenssprechers kann die Lage entschärft werden. Ebenso kann unter Mithilfe der Linguiden der terranische Kolonialplanet Efrem befreit werden. Die Linguiden verlangen dafür eine Kopie der Aufzeichnungen, die im Oktober 1169 auf Wanderer angefertigt wurden, als die Zellaktivatorträger dort weilten.

Die Terraner erfahren, daß sich die Linguiden als auserwähltes Volk fühlen und sich dazu bestimmt fühlen, die Milchstraße zu behüten und deren Völker vor Kriegen zu bewahren.

Auf Arkon wird die Inthronisation von ES vorbereitet. Als Atlan erfährt, daß führende Mitglieder der linguidischen Gesellschaft demnächst eine Pilgerfahrt zu einem "Mächtigen" unternehmen werden, verzichtet er auf die Imperatorwürde.

Die Linguiden, die Meister der Sprache

Rhodan und Gucky suchen auf Lingofer nach Lloyd und Tschubai, die vermißt sind. Sie versuchten, das Volk der Linguiden zu erforschen. Bei einem Transmittersprung verloren sie für mehrere Tage das Bewußtsein. Ihre Zellaktivatoren wurden gestohlen, und sie konnten der Aufforderung von ES nicht mehr nachkommen - sie starben. Die Zellaktivatoren werden gefunden, sind aber inaktiv.

Die Linguiden sind ein geheimnisvolles, hochentwickeltes Volk, das aus dem Simban-Sektor in der galaktischen Eastside stammt. Sie sind allein mit Hilfe der Sprache in der Lage, anderen Völkern Frieden zu stiften. Sie können sich in die Psyche anderer Wesen hineinversetzen und diese beeinflussen. Ihre Seele, das "Kima", geht es bei Hyperraumtransporten, sei es per Transmitter, Teleportation oer Transition, verloren.

Während Perry Rhodan im Simban-Sektor in die "Oase des Friedens" eingeladen wird und Einblick in die Mentalität der Linguiden erhält, sucht Atlan nach einem dunklen Punkt bei diesen Wesen. Auf dem Blues-Planeten Teffon leben auf einer Insel mutierte Angehörige des linguidischen Volkes. Es handelt sich einerseits um Mißgeburten, die ohne Kima zur Welt gekommen sind, andererseits um Transmittergeschädigte.

Die Linguiden, Nachkommen von Tefrodern und Arkoniden

Reginald Bull und Icho Tolot betätigen sich als Linguidenforscher. Die gesellschaftliche und politische Ordnung dieses Volkes grenzt an Anarchie. Ihre Existenz ist unauflöslich mit ihres Lebensbaumens, des sogenannten Kima-Strauches, verbunden. Ihre Technik ist hochentwickelt, so daß sich die Frage stellt, wieso die Existenz der Linguiden in der übrigen Milchstraße erst so spät bekannt wurde.

Ausgrabungen auf Lingora erbrachten bislang nirgendwo Funde, die älter als 8.000 Jahre sind. Es finden sich allerdings geologische Hinweise, daß vor etwa 10.000 Jahren im Bereich des Planeten und seiner fünf Monde eine große Katastrophe stattgefunden hat. Auf Gesteinsproben wird geschlossen, daß es einst einen sechsten Mond gegeben haben muß, der zersplitterte und auf die Oberfläche von Lingora herabregnete.

Seltsam sind auch die Funde arkonidischer Skelettreste, die aus der Zeit der großen Katatrophe datieren.

Unterdessen werden uralte Archive des Großen Imperiums von Arkon durchforstet, aus denen ersichtlich wird, daß ein arkonidisches Raumschiff namens TARKONIS vor etwa 10.000 Jahren auf dem Linguiden-Planeten Viron gestrandet war.

Atlan erfährt weitere Einzelheiten. In ferner Vergangenheit plante der Arkonide Haemon von Tereomin, im östlichen Teil der Milchstraße ein Ebenbild es Arkon-Systems zu erschaffen. Doch das Experiment schlug fehl: unter dem Einfluß rückgestauter Sonnenenergien des Teshaar-Systems explodierte der sechste Mond des Planeten Lingora. Bruchstücke regneten auf die Oberfläche hinab, die Rotationsachse des Planeten kippte. Tefrodische und arkonidische Raumfahrer mußten mit ihren havarierten Schiffen notlanden. Aus der Verbindung von Tefrodern und Arkoniden gingen später die Linguiden hervor.

Das Kima der Linguiden

In der Milchstraße verfolgen die neuen linguidischen Zellaktivatorträger weitreichende wirtschaftliche und politische Ziele. Die Linguiden wollen von der Kosmischen Hanse Raumschiffe, Raumboote, Weltraumstationen, Hypertrop-Anlagen sowie Waffensysteme aller Art erwerben. Die Linguiden heuern Überschwere als Schutztrupps an und sind auch an Unabhängigkeitsbestrebungen von Siedlerwelten Arkons beteiligt.

Der Forscher Sando Genard versucht, in den Höhlen von Zonai die Herkunft des Kima-Begriffs zu klären. Es geht die Legende von der falschen Kette und von dem Ast auf der anderen Seite, an den sich die Ersten klammerten, um nicht den Bezug zur Realität zu verlieren.

Auf der Wüstenwelt Drostett erschuf Adonor Cyrfant das Kimalog. Er baute Objekte aus verschiedenen Materialien, die die geschichtliche Entwicklung der Linguiden darstellen sollten. In einem Kubus befanden sich Tausende von Speicherkristallen, jeder der Kristalle hatte eine andere geometrische Form und wies eine unterschiedliche Zahl von Facetten auf. Jeder Kristall stand für einen Begriff und seine Synonyme. Aus diesen Informationen und Assoziationen entstanden Begriffsketten. Verschiedenfarbige Leit-, Zug- und Transportstrahlen bildeten ein wirres Netzwerk. Dieses Netz verband die Wortbausteine miteinander. Die Kraftfelder waren nicht starr justiert, nicht auf bestimmte Begriffe fixiert. Man konnte die Wortbausteine kraft seines Geistes und gemäß seiner individuellen Vorstellung beliebig neu ordnen. Das Kimalog wurde zum Spiegelbild der Geistwelt eines jeden Individuums. Die individuelle Realität eines Wesens konnte durch ein Verschieben der Wortbausteine beeinflußt werden.

Den Friedensstiftern war es durch ihr Kima möglich, durch Hervorkehren anderer Facetten der Wortbausteine auch das Individuum selbst zu verändern. Es gab aber auch Begriffe, die unverrückbar an ihre Position fixiert und auch fest mit ganz bestimmten anderen Begriffen verbunden waren. Versuchte man, solchen Begriffen andere Positionen zu geben oder sie auf andere Weise miteinander zu verknüpfen, dann schuf man eine falsche Kette. Der Aufbau einer solchen falschen Kette konnte ein Individuum in den Wahnsinn treiben.

Auf der Kolonialwelt Ascullo provozieren die Linguiden einen Völkerkrieg, um dann als Friedensstifter in Erscheinung zu treten. Der ehemalige WIDDER-Agent Yart Fulgen entlarvt den Anstifter Aramus Shaenor. Das Triumvirat der drei Friedensstifter Imkord, Shaenor und Vaccer versucht, Völker wie Springer, Topsider und Blues zum Austritt aus dem Galaktikum zu bewegen.

Unter den Siedlungsdomen des atmosphärelosen Planeten Voltry wird eine Familienfehde inszeniert, um die Friedensstifterin Dorina Vaccer anzulocken und ihr den ellaktivator abzujagen. Vaccer zerstört aus Rache die Siedlungswelt.

Friedensstifter ohne ellaktivator wie Hagea Scoffy erkennen die Untaten ihrer unsterblichen Artgenossen und zetteln eine Rebellion an. Das Kimalog wird zerstört.

Sando Genard hatte Adonor Cyrfant einen Hyperfunkspruch zugesandt, in dem er darauf hinwies, daß die Linguiden aufgrund des Kima einer furchtbaren Katastrophe zusteuern. Dorina Vaccer erkennt die Wahrheit über sich und ihr Volk:

Während der planetarischen Katastrophe im Haemon-System vor 11.000 Jahren wurden tefrodische und arkonidische Schiffbrüchige durch einen Strukturriß ins 5-D-Kontinuum des Hyperraums befördert. Sie überlebten dank eines Astes, der die Reise mitmachte und an den sie sich klammern konnten. Der Ast besaß eine geheimnisvolle Affinität zum Hyperraum, brachte Tefroder und Arkoniden sicher wieder nach Hause und wurde zum Urvater aller heute existierenden Kima-Sträucher. Die Linguiden, die später aus der Vermischung von Tefrodern und Arkoniden hervorgingen, sind aufgrund der traumatischen Erlebnisse ihrer Gründervorfahren empfindlich gegenüber hyperenergetischen Phänomenen. Die Sensibilität erstreckt sich nicht über das gesamte hyperphysikalische Spektrum, sondern kommt nur in denjenigen Frquenzbereichen zum Durchbruch, in denen Transmitter, Teleporter und Zellaktivatoren arbeiten.

Dorina Vaccer hatte ursprünglich geglaubt, daß ES ihr mit der Verleihung des Zellaktivators eine Gelegenheit gegeben hatte, ihr Weltbild um eine zusätzliche Realität zu erweitern. Der Hyperraum existierte nicht in weiter Ferne, sondern war als fünfte Dimension allgegenwärtig. Aber diese Dimension lag außerhalb ihres Begriffsvermögens; sie hatte keine Worte, mit denen sie den Hyperraum hätte beschreiben können.

Die Situation im Reich der Linguiden wurde instabil und eskalierte in einer schweren interstellaren Krise. Die Linguiden hatten sich Leibgarden zugelegt, die Überschweren unter dem Kommando von Paylaczer. Diese sorgen für Unruhe und Empörung. In einer Gefangenenkolonie auf Teffon läßt Paylaczer Linguiden reihenweise verstümmeln, zerstückeln und zu Tode prügeln.

Einst waren auf Paricza, der Hauptwelt der Überschweren, cantarische Klonfabriken eingerichtet worden. Nach dem Ende von Monos übergaben die Pariczaner einen Rest der genetischen Experimentiersubstanz den Aras, die die cantarischen Experimente fortsetzen sollten. In diesem Rest befand sich auch das Genom eines Superscheusals: die Aras züchteten einen monströsen Retortenklon, Paylaczer.

Ende 1173 NGZ können die amoklaufenden Friedensstifter gebändigt werden, und die 14 Zellaktivatoren gelangen wieder in terranischen Besitz. Der Überschwere Paylaczer versucht zwar, einen Aktivator zu stehlen, wird aber liqudiert.

Die Zeittafeln von Amringhar

Alaska Saedelaere, Testare und Ernst Ellert suchen die echten Zeittafeln von Amringhar. Sie begegnen dem Nakk Udivar, der sich für die neun Leben des Caligula interessiert: der Kater Caligula soll in früheren Leben in verschiedenen menschlichen Inkarnationen aufgetreten sein - demnach wären die Größen der Menschheit in Katzen wiedergeboren. Caligulas voller Name lautet: Grerr Caligula Da Vinci Cagliostro Nostradamus Bonaparte Rasputin Tostan Scenopher. Unter dem Ereignishorizont des Paura - Black Hole entdeckt Caligula, der überaus sensible 5-D-Sinne hat, Splitter der Zeittafeln von Amringhar. Es sind eine von mehreren Kopien der Zeittafeln und wurden wahrscheinlich vom Chronisten von ES an dieser Stelle untergebracht.

Saedelaere, Testare und Ellert gelangen in den Besitz von dreizehn Zeittafel-Fragmenten. Die Scherben müssen mit einer Amimotuo in Wechselwirkung gebracht werden, um ihre Daten zu entschlüsseln. Wichtige Informationen treten zutage: Vor 50.000 Jahren wurde ESTARTU unter dem Druck des Hexameron gezwungen, sich in winzige Bestandteile aufzulösen und die Fragmente ihrer Substanz auf Juatafu und Benguel zu verteilen. ESTARTU bedurfte der Hilfe von ES, ihres "Bruders", und erteilte den Nakken den Auftrag, nach ES zu suchen.

Die Nakken konnten jedoch trotz ihrer Fähigkeit zur fünfdimensionalen Wahrnehmung ES bisher nicht finden. Sie nahmen an, daß ES nicht mehr in der aktuellen Wirklichkeit existiert, und experimentierten mit Raumzeitverfaltungen und parallelen Wirklichkeiten; auch versuchten sie, in die Zukunft zu sehen. Sie versuchten, zwischen dem Paura- und dem Perseus - Black Hole mit Hilfe der Archäonten-Technik einen Zeittransmitter aufzubauen. Die Suche nach ES dehnte sich auf die Vergangenheit und potentielle Zukunft aus.

Im Laufe der Zeit verbesserten sie ihre Suchtechnik. Sie wendeten das Prinzip der "transuniversalen Quantensprünge" an. Sie bauten sich Instrumente in den Körper, die bewußtseinsgesteuert solche Quantensprünge auszulösen vermochten.

Vor über 700 Jahren erfuhren die Nakken vom Irrtum von ES, daß die Frist von 20.000 Jahren für die Menschheit abgelaufen war. Bestimmte Nakken vereinten sich zu einer Geheimloge und entwickelten die Idee, die Suche nach ES zu beschleunigen. Sie wollten die Aufmerksamkeit der Superintelligenz auf sich ziehen, indem sie einige Zellaktivatoren erbeuteten. ES sollte die Nakken suchen, da diese die Aktivatoren an sich gebracht hatte. Doch als Clistor auf Wanderer erschien, um die Zellaktivatoren zu übergeben, zeigte sich ES entrüstet...

Einige Nakken flohen mit Hilfe der Quantensprungtechnik aus der aktuellen Wirklichkeit. Der gleichzeitige Einsatz so vieler Quantensprunggeneratoren brachte einen Teil des Kosmos in Unordnung: die Nakken, Sato Ambush und Eirene verteilten sich über Dutzende von parallelen Wirklichkeiten.

Ellert, Testare und Ambush erhalten noch eine Information aus den Splittern: aus einer Symbolkette entsteht das Bild einer Taube, ähnlich wie in der Barkonidenstation von Kembayan. Die drei brechen nach Kembayan auf; sie hoffen dort eine Methode zur weiteren Aufschlüsselung des Dateninhalts der dreizehn Zeittafel-Fragmente zu finden. Sie erhalten einen Hinweis: "Ihr, die ES sucht, wendet euch an die ältesten Weggefährten der Superintelligenz. Ihr findet sie in der Miniaturgalaxis Fornax."

Um aber in Fornax tätig zu werden, bedürfen sie der Unterstützung der Kartanin von Pinwheel. Diese zeigen jedoch wenig Interesse, die ES-Sucher zu unterstützen. Der Name "Geburtshelfer von ES" wird seit langem mit den Nocturnen assoziiert. Der "Narr" und der "Weise von Fornax" spielen eine bedeutende Rolle.

Der Weg ins Zentrum von Fornax gestaltet sich schwierig. Die Herrscher dieser Kleingalaxis sind die intelligenten Nocturnen-Stöcke; die bekanntesten von diesen Stöcken sind der "Narr" und der "Weise von Fornax".

Die Nocturnenschwärme bilden eine Gefahr für alle Eindringlinge; sie können nur durch Passagesymbole, Sequenzen hyperenergetischer Impulse, abgelenkt werden. Auf dem Planeten Ang-Deban bieten Händler moderne Passagesymbole zum Verkauf an. Im Besitz solcher Passagesymbole nähern sich die Sucher dem Kontor Fornax, einer alten Hanseniederlassung. Mit Unterstützung des Nakken Sabasin gelingt es, zum Narren von Fornax vorzudringen.

Die nakkische Fähigkeit hyperdimensionalen Denkens und die fünfdimensionale Sensitivität der Nocturnen sind einander verwandt. Sabasin kann Signale generieren, auf die die Nocturnenschwärme ansprechen. Als Sabasin erfährt, daß die Bemühungen der drei Sucher dem Überwesen ES gelten, gerät er in Panik und versetzt einige Nocturnenschwärme durch 5-D-Symbole in Aufruhr. Der Narr von Fornax erwähnt, daß die Zeittafeln von Amringhar von einem Chronisten verwaltet werden und daß sie vor langer Zeit entstanden sind. Der Narr, der selbst 4 Millionen Jahre alt ist, verweist auf den Weisen von Fornax, der seit 14 Millionen Jahren existiert.

Der Weise von Fornax, ein uralter Nocturnenstock, gibt sich nebulös und orakelhaft. Er behauptet, daß die Nocturnen die Geburtshelfer von ES sind: sie hätten bei der Geburt der Superintelligenz als Katalysatoren gewirkt. Zur Belohnung wurden sie damals, vor 14 Millionen Jahren, auf die nächste Stufe der Evolution erhoben. Zur gleichen Zeit entstanden auch die Zeittafeln von Amringhar.

Der Weise will den Suchern den Standort der Zeittafeln nicht nennen, kann sie aber per distanzlosem Schritt dorthin befördern. Ellert und Testare erreichen die Zeittafeln, Alaska Saedelaere und Siela Correl verschwinden spurlos.

Die Nakken und die Pentoskopie

Auf Drumbar, einer Welt im Halo der Milchstraße, leben Bionten, die zum "Ausschuß" von Monos gehörten und hierher transportiert wurden. Die Nakken fanden heraus, daß einige dieser Bionten in den Hyperraum sehen konnten, also pentoskopische Fähigkeiten besaßen. Die Nakken führen nun Experimente mit ihnen durch.

GALORS, das ehemalige cantarische Kontrollfunksystem, gibt Alarm, und die Auswertung der empfangenen Impulse weist auf einen Punkt der exakt berechneten Wandererbahn im Sektor Gladors Stern hin. Dort wird der Nakk Balinor vorgefunden, mental total derangiert. Er war aus der Mächtigkeitsballung gekommen und unterwegs irgendwo aufgehalten worden. Balinor war durch eine Raumzeitverfaltung gereist; wahrscheinlich hatte er auf Wanderer Zwischenstation gemacht und dort einen Unfall erlitten.

Als Sato Ambush Balinors Leiche nach Akkartil überführt, sind die anderen Nakken von der These des Wanderer-Aufenthalts überzeugt. Perry Rhodan stellt den Nakken ein Raumschiff zur Verfügung. Das Schiff verschwindet im Hyperraum, ohne beim Übertritt übliche 5-D-Impulse auszusenden. Die Nakken suchen nach Wanderer, den vierdimensionalen Abdruck eines fünfdimensionalen komplexen Gebildes im Hyperraum. Als das Raumschiff auf der Höllenwelt Fireball landet, widerfährt den Nakken dasselbe, was vorher ihrem Artgenossen Balinor passierte: sie werden Opfer des Hyperraums und empfangen Impulse des Wahnsinns.

Gucky findet heraus, daß sich auf Wanderer eine Quelle befindet, aus der ein erratischer Zeitstrom sprudelt. 240 Nakken tasten sich mit ihren Bionten zu der Quelle vor, und plötzlich eruptiert diese mit unglaublicher Vehemenz. Nakken und Bionten werden von 5-D-Flammen erfaßt.

Im Augenblick höchster Gefahr entledigen sich die Nakken ihres Exoskeletts und der Sicht-Sprech-Maske, mit der sie sich mit der 4-D-Umgebung verständigten: das nakkische Wahrnehmungsvermögen wurde wieder auf den usprünglichen 5-D-Stand gebracht.

Die Suche nach Wanderer

In der Mondsyntronik NATHAN existieren blockierte Datenspeicher. Das Synergistenpaar Enza Mansoor und Notkus Kantor hat eine Gerät entwickelt, mit dem die Speicherinhalte untersucht werden können. Dieser "Metalysator" ermöglicht dem menschlichen Bewußtsein, sich vom Körper zu lösen und als eigenständige Einheit zu fungieren. Als solche kann es in das Innere des Riesencomputers eindringen und die Datenfelder inspizieren.

Im Innern von NATHAN entfaltet sich für die Synergisten ein phantastischer Cyberspace irritierender Lichter, Farben und Formen. Notkus Kantor verliert sich in diesem hyperenergetischen Mikrokosmos. Perry Rhodan erhält jedoch die entzifferten Daten: ES sah eine große Gefahr auf die Mächtigkeitsballung zukommen und beabsichtigte, einen neuen Kunstplaneten zu bauen. Dieser sollte auf einen Orbit gebracht werden, der sich wesentlich von dem des früheren, im Jahr 2326 zerstörten Wanderer unterscheiden sollte. ES wollte außerdem verhindern, daß die BASIS in die Hände derer fiel von denen die Gefahr ausging.

Rhodan will das Kontrollfunknetz dazu benutzen, nach ES zu suchen. Die Hyperfunksatelliten sollen Streuemissionssignale empfangen, die der Kunstplanet Wanderer abstrahlt. Das Projekt erhält den Namen UBI ES, doch Fremde versuchen es zu boykottieren.

Mit Hilfe der Nakken sucht Perry Rhodan weiter nach der Superintelligenz. In der Nähe des Techma-Sektors findet der Terraner tatsächlich Wanderer, doch der Kunstplanet scheint in der Vergangenheit des Jahres 6050 v.Chr. zu existieren. Die Arkoniden sind in dieser Zeit das favorisierte Volk von ES...

Sato Ambush treibt die Suche nach ES weiter voran und entwickelt zwei Geräte: Lasim und Paranakk. Lasim, ein "Lautlos-Simulator", ist ein Translator, der gesprochene Worte in für Nakken verständliche 5-D-Impulse übertragen kann und umgekehrt. Der 5-D-Interpreter basiert auf jahrelangen Beobachtungen und Messungen der Kommunikationsgewohnheiten der Nakken und arbeitet in einem bestimmten Hyperspektrumbereich. Die Nakken assoziieren ihre 5-D-Wahrnehmungsfähigkeit mit dem "inneren Kreis", während sie Wesen mit einer 4-D-Gehirnstruktur mit dem "äußeren Kreis" identifizieren.

Der Paranakk ist eine Maschine zur Reise in nahegelegene Parallelwirklichkeiten. Ambush benutzt die seinem Innersten, dem "Ki", innewohnende Kraft, um die Verbindung zu Paralleluniversen, die nur einen Strangeness-Quantensprung von der aktuellen Wirklichkeit entfernt sind, herzustellen. Der Paranakk dagegen erzeugt hyperenergetische Wechselfelder im ultrahochfrequenten Teil des Hyperspektrums und versetzt alle Objekte und Wesen, die sich im Einflußbereich dieser Wechselfelder befinden, in eine parallele Wirklichkeit. Durch einen Timer wird der Zeitpunkt der Rückkehr aus der Parallelwirklichkeit festgelegt. Bei einem Ausflug in solche Parallelwelten erlebt Ambush phantastische Abenteuer auf Wanderer, die Andromeda-Galaxis ist vernichtet, und Eirene durchlebt eine Metamorphose und entwickelt sich zu einem Nakk.

Spuren von ES

In der Menschheitsgalaxis taucht auf der Welt Punam ein geheimnisvolles Objekt auf, das wie ein Zylinder mit einer oben aufsitzenden Kugel aussieht und aus einem bläulich-metallisch schimmernden Material besteht. Wesen, die ins Innere gelangen und eine Wand berühren, werden einem transmitterähnlichen Effekt ausgesetzt. Das Objekt macht aus Intelligenten Dumme und umgekehrt. Die Mentalmaschine scheint sich ultrahochfrequenter Hyperenergie zu bedienen, ihre Herkunft ist unbekannt.

Unterdessen geschehen in der Dunkelwolke Provcon-Faust mysteriöse Dinge. Normalerweise ist die Staubwolke von hyperenergetischen Wirbeln und Strudeln erfüllt, die die Passage des Staubmantels ohne Hilfe der Vincraner fast unmöglich machen. In dem Staubmantel müssen 5-D-aktive Materialien wie Howalgonium enthalten sein, und es ist denkbar, daß die Hyperstrahlung der Staubwolke mit der 5-D-Emission der 22 Sonnen im Innern der Wolke in Wechselwirkung tritt und über diesen Mechanismus die Rotationsgeschwindigkeit des Staubmantels steuert. In jüngster Zeit hat die Rotationsenergie der Staubwolke dramatisch zugenommen. Trotzdem fliegen Raumschiffe aus der Galaxis Truillau mühelos in den Staubmantel ein.

Über dem Planet Zwottertracht materialisiert der Kunstplanet Wanderer und läßt einen Boten zurück . Homunk. Dieser stattet Terra einen Besuch ab. Der Androide weiß selbst nicht, welches sein Auftrag ist. Nach seltsamen Erlebnissen mit dem Nakk Willom, dem Friedensstifter Kelamar Tesson und Eirene verläßt Homunk wieder die Erde.

In der Eastside der Galaxis sind auf dem Planet Palpyron Mittelalter und Moderne gleichsam präsent. Bei einem Vulkanausbruch kommt eine Gruppe von 43 merkwürdig geformten Gegenständen ans Tageslicht. Die 43 Fragmente lassen sich zu einem Ganzen zusammensetzen, einem "Wünsche-Erfüllungs-Recycler": Wünsche jeglicher Art werden damit erfüllt. Eine verrückte Katze munkelt von ES...

Im Gebiet der Blues entdecken Gucky, Salaam Siin und Beodu das "Himmliche Stück" auf dem Planet Chirxiil. Der Fund ist ein Stück aus der Außenwand eines großen Turmes, der sich am Rand des Platzes in der Maschinenstadt von Wanderer erhebt.

Der Nakk Willom findet heraus, daß der Materie des Himmlischen Stücks eine Hyperschwingung aufmoduliert ist. Die darin enthaltenen Informationen weisen auf das Sonnensystem Pharyx hin. Einer der Planeten dieses Systems ist die Freihandelswelt Vaar.

Auf dem Planet Xamandor findet sich eine neue Spur von ES: Ein Texaner namens Piet Rawland prahlt damit, daß er nur in seiner Zeit umgelegt werden kann und zeigt eine seltsame Waffe: einen "Single Action Colt" Marke Peacemaker. Als Terraner zu Zeiten der Dritten Macht erstmals auf Wanderer erschienen, fanden sie dort Pflanzen und Tiere aus verschiedenen Epochen der Evolution sowie Menschen aus diversen Kulturen vor, und nicht zuletzt Piet Rawland mit seinem Colt.

Auf der Erde werden im Waringer-Building von Terrania alle Hinweise zusammengeführt, die zu ES führen könnten. Die Auswertung der Daten ruft Gegner auf den Plan. Eine Organisation mit der Bezeichnung "Oktober 69" (damals mußten die Zellaktivatorträger ihre Geräte auf Wanderer abgeben) kämpft dafür, daß es nie wieder zur Verleihung von Zellaktivatoren an ausgewählte Personen kommen darf. Nach ihren Vorstellungen darf ES nicht gefunden werden, denn die Erde benötigt keine Unsterblichen.

Die Gruppe sabotiert unter anderem ein Projekt zur Ermittlung der genauen Bahndaten von Wanderer unter Leitung von Myles Kantor. Kantor analysiert die Orte, auf denen Fundobjekte entdeckte wurden, die auf ES hinweisen, und ermittelt deren Strangeness-Werte. Er bedient sich dabei der Hypothese vom "Quintangulationspunkt". Demnach liegt der eine Brennpunkt der Wandererbahn im Teshaar-System mit Lingora, der Ursprungswelt der Linguiden. Der günstigste Punkt für die nächste Wanderer-Manifestation liegt in der Eastside der Galaxis.

Ein terranisches Kommando erreicht auf diese Weise den Kunstplaneten Wanderer, über den sich eine Energieglocke wölbt. Per Transmittersprung gelangen die Menschen zum Ufer eines Meeresarms, auf dessen anderer Seite die Maschinenstadt liegt. Auf dem Weg zur Stadt ist der Zeitablauf drastisch beschleunigt, so daß jeder zurückgelegte Kilometer sie einen Tag der 62-Jahre-Frist gekostet hat. Ein junger Ernst Ellert warnt die ES-Sucher vor den Gefahren der verwirbelten Zeit. Er gibt auch Informationen über die wahren Zeittafeln von Amringhar: Ellert berichtet über seltsame, amöbenartig sich bewegende Energiegebilde, derern Farben und Formen ständig wechselten. Milliarden energetischer Informationsträger implodierten und schrumpften zu amöboiden Energiegebilden, die untereinander Daten austauschten. ES hatte in den Zeittafeln alle Informationen über seine eigene Entstehung und das Werden und Vergehen der Völker der Milchstraße gespeichert. Nach der Begegenung mit den ehemaligen Weggefährten bricht der extrem gealterte Ernst Ellert tot zusammen...

Als die ES-Sucher Wanderer ohne erkennbares Ergebnis verlassen, werden 14 linguidische Raumschiffe geortet, die von der transparent werdenden Kunstwelt aufsteigen. An Bord eines jeden dieser Delphinschiffe befindet sich ein Friedensstifter.

ES hatte die Linguiden zu seinen neuen Auserwählten gemacht, sie sollten für Frieden und Ordnung in der Mächtigkeitsballung sorgen. 14 von ihnen folgten einem Aufruf der Superintelligenz und erhielten einen ellaktivator. Zwei Aktivatoren fehlten, weil sie auf die Zelldaten von Rhodan und Atlan programmiert waren.

Die neuen Zellaktivatorträger sind mit neuem Selbstbewußtsein unterwegs und können im Gegensatz zu ihren sterblichen Artgenossen Transmitter benutzen, ohne ihr Kima zu verlieren.

Die Vergangenheit Andromedas

Auch die Geschichte der Nachbargalaxis Andromeda ist eng mit ES verknüpft.

Einst hatte der arkonidische Wissenschaftler Epetran in einem unterirdischen Archiv eine riesige Datensammlung angelegt. Darin waren geheime Informationen über die Geschichte des arkonidischen Volkes gespeichert. 6.000 Jahre nach Epetran untersuchte Crest diese Dateien. Er erfuhr den Inhalt des Logbuchs des tefrodischen Raumschiffs SAMUR, wie ihn sein Kapitän Kalago dem Arkon-Raumer RIUNAN im Haemon-System übermittelt hatte.

Kalago gehörte einer tefrodischen Widerstandsgruppe an, die die Beherrscher des Andromedanebels bekämpfte. Sie stießen auf eine Welt, die von einem Zeitaktivierungsfeld umgeben war und auf der humanoide Wesen aus verschiedenen Kulturepochen lebten. Diese Wesen stammten aus der Milchstraße. Kalago entdeckte, daß die Meister der Insel, die Herren von Andromeda, Zellaktivatoren trugen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiteten wie das Feld um den Planeten "History". Diese Aktivatoren verliehen Unsterblichkeit und stammten von Wesen, die "länger lebten als ihre Sonne". Deren Heimat war der zehnte Planet eines Sonnensystems mit 43 Planeten.

Die Rebellen flogen in die Milchstraße und entdeckten das Wega-System, das nur noch 42 Planeten enthielt. Der zehnte Planet, auf dem die Unsterblichen lebten, war vor 2.000 Jahren verschwunden; die Bewohner hinterließen lediglich das Geheimnis des Materietransmitters.

Es wurde vermutet, daß die Unsterblichen den östlichen Teil der Milchstraße angeflogen hatten, ein Sonnensystem mit drei Planeten. Kalago visierte diese Koordinaten an und traf auf die unter Haemons Kommando stehenden arkonidischen Schiffe.

Die Vergangenheit Andromedas stand mit ES in Zusammenhang. Tolot und Bull fliegen nach Andromeda. Maahks und Tefroder glauben, daß durch die Suchaktivitäten der Terraner die Meister der Insel wiederauferstehen könnten. Diese Vermutungen erhalten durch Forschungen von Sato Ambush Auftrieb, der annimmt, daß durch eine Einebnung eines Potentialwalls eine parallele Realität in eine aktuelle Wirklichkeit einströmen könnte...

Auch Rhodan und Atlan begeben sich nach Andromeda. Aus dem Gercksvira-Sonnenfünfeck materialisieren plötzlich Paddler und bieten den Galaktikern Reparaturhilfe an. Ein Stück Vergangenheit ist wiedererstanden, die Zeit um 1600 alter terranischer Zeitrechnung. Rhodan und Atlan erleben den Völkermord an den Paddlern hautnah mit.Die Zeitschau mit den Paddlern stellt eine verschlüsselte Botschaft für die ES-Sucher dar. Weitere Hinweise ergeben sich auf dem Planeten History. Die Vergangenheit des Jahres 2404 n.Chr. wird wieder lebendig, als das Zellaktivierungsfeld um History von den Meistern der Insel abgeschaltet wurde. In der Realzeit materialisiert Wanderer im Orbit um History.

Als Rhodan, Atlan und Gucky auf die Oberfläche der Kunstwelt transferieren, befinden sie sich weit in der Vergangenheit, im 256. Jahrhundert vor NGZ. Sie erfahren Einzelheiten aus der langen, blutigen Geschichte der Meister der Insel.

Der lemurische Wissenschaftler Nermo Dhelim erhielt Kontakt zu einem Boten von ES. Die Lemurer hatten bereits früher Verbindungen zu der Superintelligenz geknüpft, aber dann brach die Katastrophe der Haluter-Invasion über sie herein. Dhelim erhielt von ES vierzehn Zellaktivatoren, die zylindrische Form hatten. Die Lemurer sollten die Verhältnisse in den Galaxien der Mächtigkeitsballung ordnen. Dhelim erhielt auch den Auftrag, auf einer Andromeda-Welt Menschen der Erde aus allen Zeitepochen und Kulturstufen anzusiedeln.

Dhelim überreichte seiner Tochter Ermigoa einen ellaktivator, ebenso der Tamrätin Mirona Thetin. Die machtgierige Frau erpreßte von Dhelim das Versteck der übrigen Aktivatoren und tötete den Wissenschaftler. Ermigoa beobachtete den Tod ihres Vaters und versteckte sich.

Im Lauf der Jahre fand Mirona Thetin elf Verbündete, die ebenso machthungrig wie sie selbst waren, und verlieh ihnen die erbeuteten Zellaktivatoren. Sie tarnte sich, ihre Identität war den anderen unbekannt. Eine Intrige von sechs Aktivatorträgern erstickte sie im Keim.

In der Fiktivvergangenheit findet eine seltsame Begegnung mit Rhodan, Atlan und Dhelim statt. Ernst Ellert erscheint als Bote von ES. Die eiförmigen, funktionslosen Zellaktivatoren von Fellmer Lloyd und Ras Tschubai führte Rhodan mit sich. Ein Gerät überreicht er an Ernst Ellert, der ihn an Nermo Dhelim als Warnung weitergab. Dhelim schenkte das Gerät Ermigoa, diese leitete es an den Tefroder Kalago weiter. Kalago führte den Aktivator bei sich, als die SAMUR über dem heutigen Lingora abstürzte. Später fand ihn Icho Tolot, der feststellte, daß dem Aktivator eine negative Strangeness anhaftete, was eigentlich unmöglich war. Auch mußte der Aktivator damit zweimal innerhalb des gleichen Zeitraums existiert haben.

Gesils Suche

Gesil sucht in der Mondsyntronik NATHAN nach Hinweisen, die zu ES führen. Sie will die Superintelligenz finden, um sie über ihren Irrtum bezüglich der Zellaktivatoren aufzuklären. Unter den gesammelten Daten findet sich der Begriff "Peregrin", aber Gesil findet auf der Welt Ponam nur ein Amorphwesen namens Per-E-Kit. Im Kugelsternhaufen M 13 begegnet Gesil dem Fürsten des Hexameron Assu-Letel. Dieser will Gesil töten, wird jedoch von Per-E-Kit liquidiert.

Atlan setzt sich auf Gesils Spur und begegnet einem Muschelschiff. Er wird von einem seltsamen Fremden empfangen, der sich als Sotho Tal Ker, Stalker, entpuppt. Dieser berichtet von einer Fährte, die ihn in die 13 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxis Truillau (NGC 5236) geführt hatte. Nach der Großen Katastrophe hatten sich dort angeblich Assu-Letel und der Vater von Monos, der sich "Bewahrer" nennt, zu Herrschern aufgeschwungen. Angeblich ist ES nicht mehr Herr über seine Mächtigkeitsballung...

Gesil begibt sich mit Per-E-Kit und Stalker nach NGC 5236, um nach dem Erzeuger des Monos zu forschen. Truillau ist eine Galaxis der Verdammten: die Zentralmacht verwandelt durch "Genetic Engineering" Schritt für Schritt alle Völker in eine einheitliche Spezies, in amorphe Geschöpfe, wie Per-E-Kit eines darstellt. Diese Wesen würden auseinanderfließen, wenn ihre Körpersubstanz nicht von einer Hülle eines lederartigen Materials umgeben wäre.

Der Planet Talintan ist Sitz einer Rebellenorganisation, der Topar. Die Ulupho sind Agenten der Topar: diese hochintelligenten Pelzzwerge werden als possierliche Haustierchen verkauft und sammeln Informationen.

Doch der Bewahrer scheint über Talintan informiert zu sein, seine Geheimpolizei "Zerpat" arbeitet sehr effektiv.

Gesil wird gefangengenommen. Sie empfindet keinen Haß mehr gegenüber dem Vater ihres Sohnes Monos...

Der Bewahrer, Herrscher der Galaxis Truillau

Eirene und Willom begeben sich nach Vaar, und Eirene wird von Truillauern gefangengenommen. Ihre amorphen Kidnapper verschleppen sie nach Truillau. Der Bewahrer dieser Galaxis, identisch mit Monos Vater, ist daran interessiert, Wesen mit kosmokratischem Erbgut in seine Gewalt zu bekommen: nach Gesil nun auch Eirene.

Ähnlich wie der Bewahrer in Truillau die dortigen Völker gentechnisch zu einer einheitlichen Erscheinungsform transformieren wollte, wollte sein Sohn Monos die Völker der Milchstraße umformen. Der Bewahrer scheint Größeres im Sinn zu haben als die Unterwerfung einer einzigen Galaxis. Zu diesem Zweck will er verhindern, daß die Terraner mit dem Überwesen ES in Verbindung treten.

Gesil befindet sich inzwischen in Truillau auf einem Residenzschiff des Bewahrer. Gesils Leibdiener ist Voltago, ein quasi-humanoides Wesen. Es handelt sich um eine Kampfmaschine, ein schwarzhäutiger Kraftprotz mit metallenen Beinstutzen. Er ist ein Klon mit vielfältigen Fähigkeiten, der zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurde. Schließlich gibt sich der Bewahrer zu erkennen: es ist Taurec, der Einäugige, der letzte Kosmokrat auf dieser Seite der Materiequellen. Er redet von der Verwirklichung einer kosmischen Aufgabe.

Stalker und ESTARTU

Der Pteru-Klon Stalker behauptet, daß die Rätsel um ES in der Mächtigkeitsballung ESTARTU gelöst werden können. Er ist im Besitz einer "Kriegerkiste", ein dunkelgrüner Container mit seltsamen Objekten. Tekener mißt an dem Container energetische Überlagerungen an, wie sie bei der Entstehung von Rau-Zeit-Verfaltugnen vorkommen. Stalker bedient sich der Technik der Nakken.

Das mit galaktischen High-Tech-Produkten vollgestopfte Fernraumschiff ROBIN fliegt zum Virgo-Haufen, um in der Mächtigkeitsballung ESTARTU Nachforschungen auch über ES anzustellen. Auf dem Schiff ist die Formenergie-Technik ausgereift. Aus Formenergie bestehende Objekte werden von sogenannten Fourier-Projektoren erstellt und stabil gehalten. Batterien solcher Projektoren sind mit Musterprogrammen versehen, wobei jedes Programm für die Erzeugung einer bestimmten Klasse gleichgeformter Gegenstände verantwortlich ist. Die notwendige Energie wird den Gravitraf-Speichern der ROBIN entnommen.

In dem mysteriösen Container, den Stalker mit sich führt, befindet sich angeblich Beweismaterial für einen Zusammenhang zwischen ES und ESTARTU. Legenden zufolge ist ESTARTU die "Schwester" von ES, beide Superintelligenzen sind zur gleichen Zeit unter annähernd gleichen Umständen entstanden.

Stalker redet von einem Goldenen Zeitalter, in der unterschiedlichste Völker einander vertrauten und es unendlich viele Wege zu einem einzigen Ziel gab. Heute ist die Zukunft fixiert, ehe sie sich wirklich ereignet hat. Alles Denken und Tun steht im Gegensatz zur Entwicklung des Universums, und es kommt zu merkwürdigen Erscheinungen wie Monos, Heptamer, die zerstörte Andromeda-Galaxis in einer Pararealität oder eine verrückt gewordene Superintelligenz.

Vor dem Aufbruch der ROBIN machen eine Hyperraumblase und ein Modulroboter, der noch von Monos programmiert wurde, das Schiff unsicher.

Dreizehn Millionen Lichtjahre vor der Mächtigkeitsballung ESTARTU bringt Stalker Salaam Siins HARMONIE unter seine Kontrolle und setzt sich mit dem Schiff ab. Auf dem Planeten Paro in der Galaxis Vilamesch (NGC 3627) wird ein Modell eines ESTARTU-Denkmals gefunden. In der Nordpolarzone des Planeten entdecken Alaska Saedelaere und Siela Correl ein 300 Jahre altes Mausoleum, in dem der somerische Tormeister Ankjard beigesetzt ist. Die Tormeister hatten die Heraldischen Tore von Siom Som kontrolliert.

Die Heraldischen Tore waren Giganttransmitter, die Brücken über die große Kalmenzone schlugen, die von enerpsibetriebenen Raumschiffen nicht befahren werden konnten. Ankjard war 300 Jahre vorher damit beschäftigt, in Vilamesch ein Shant-Tor zu errichten. Der Riesentransmitter hat eine Reichweite von 5 Millionen Lichtjahren.

Anderswo werden ebenfalls Tore gebaut. Angeblich sollte die Kette der Transmitter, die von der Mächtigkeitsballung ESTARTU aus gebaut wird, zehn Stationen enthalten. Bei einer durchschnittlichen Transmitterdistanz von 4 Millionen Lichtjahren ergäbe sich eine Gesamtlänge von 40 Millionen Lichtjahren, was der Entfernung des Reiches der Zwölf Galaxien zur Lokalen Gruppe entspricht. Der Verlauf des bisher fertiggestellten Teils der Strecke weist jedenfalls auf die Milchtraße hin. Spezielle Synchronisationsimpulse sind bei der Beförderung von Objekten über solche Distanzen notwendig.

Alaska Saedelaere und Siela Correl erreichen als Vorauskommando die Mächtigkeitsballung ESTARTU. Von dem Nakk Cilireem erfahren sie einige Informationen. Nach dem DORIFER-Schock erlebten die Estartu-Völker einen kulturellen Einbruch. Die von den Pterus abstammenden Singuva versuchten mit Unterstützung der KLOTZ-Hauri, die Macht an sich zu reißen. Doch der Ewige Krieger Ijarkor und der Mlironer Veth Leburian ließen dies nicht zu. Die Singuva wurden vernichtet, die Hauri konnten nur mit Mühe vom Dunklen Himmel abgehalten werden. Die Muun-Völker konnten mit Hilfe der Verlorenen Geschenke der Hesperiden ihren Entwicklungsstand halten. Ijarkor kehrte zu seinen Wurzeln zurück und starb um 540 NGZ auf Etustar.

Der Desotho Veth Leburian konnte dank der Unterstützung von Ijarkor und der Ophaler auch die Mitarbeit des dritten Hauptvolks von Siom Som, der Somer, für sich gewinnen. Die Heraldischen Tore wurden auf Transmitterbetrieb umgebaut. Ihm zur Seite stand dabei Srimavo, die Inkarnation Vishnas. Leburian hatte ESTARTUs Rückkehr erlebt: das Verhalten der Eidos und Morphe. Der Tiere und Pflanzen auf Etustar, verkündete das Auftauchen der Superintelligenz.

Alaska und Siela begegnen verschiedenen Tormeistern und werden festgesetzt. Sie gelten als Gorims; die Nakken wollen ihre Freilassung aus dem Todeslager von Somtran verhindern.

Unterdessen sucht die ROBIN weiter nach ESTARTU, Ronald Tekener und Dao-Lin-H`ay werden zu Planetenspringern. Schließlich wird der Dunkle Himmel erreicht, die Überlappungszone zwischen den beiden Galaxien Absantha-Gom und Absantha-Shad. Im Zentrum liegt die Welt Etustar.

Tekener, Dao und Alaska kommunizieren mit der Superintelligenz ESTARTU, die als geistige Entität im Hintergrund ihrer Mächtigkeitsballung agiert. Alaska erkennt, daß DORIFER nicht der Auslöser für den Zustand sein konnte, in dem ESTARTU sich jetzt befand; andere Faktoren mußten eine Rolle spielen.

Nach dem Zusammenbruch des Reiches und dem Ende des Permanenten Konflikts hatte es nur drei Wesen mit Führungsqualitäten gegeben: Ijarkor, Veth Leburian und Stalker. Stalker war seit dem DORIFER-Schock der Interpret der Superintelligenz ESTARTU, ähnlich wie Homunk der Bote von ES war. Stalker geht in der Pflanzenwelt von Etustar auf und findet seine Erfüllung und Unsterblichkeit in der Superintelligenz.

Die Menschen erfahren, daß die Lösung der Probleme um ES in den Zellaktivatoren liegt. Die Aktivatoren haben eine stabilisierende kosmologische Funktion.

Die ROBIN nimmt Abschied von ESTARTU und erhält ein Permit für die bisher fertiggestellten Transmitterstrecken von der Mächtigkeitsballung ESTARTU zu der von ES, wobei das siebte Tor kurz hinter der Galaxis Truillau liegt.

Die ROBIN gelangt über die somerische Transmitterstrecke nach Truillau. Diese Galaxis ist eine Bastion, die Randzone ist mit Sonnensatelliten durchsetzt. Schließlich taucht ein gewaltiges Raumschiff auf, die BASIS. An Bord befindet sich Taurecs Diener Voltago. Voltago wurde in der ehemaligen Genschmiede des Planeten Qylinam erschaffen, er ist ein Kunstwesen aus Klonsubstanz und hochentwickelter Technik. Er erzählt Perry Rhodan die Geschichte des Hexameron.

Die Geschichte des Hexameron

Perry Rhodan erfährt von Voltago die Geschichte des Hexameron. Es ist die Geschichte von Sieben Mächtigen, und sie begann vor etwa 12 Millionen Jahren.

Auf einer geheimnisvollen Ebene spricht die psionische Stimme einer Säule zu Versammlung von Sieben Mächtigen, die im Auftrag der Oberen jenseits der Weißen Schlünde ihre Vorgänger ablösen sollen. Sie sollen im Universum Tarkan neues Leben ausstreuen und die Voraussetzungen für die Entwicklung von Intelligenz schaffen. In ferner Vergangenheit hatte es andere Instrumente gegeben, um die Entwicklung des Lebens zu fördern und zu steuern; sie sind heute nicht mehr in der Form vorhanden, um ihre vielfältigen Funktionen zu erfüllen.

Die Sieben sollten ihre Domizile und die Raumschiffe aufsuchen, mit denen sie Lebenssporen ins Universum trugen. Die Namen der Mächtigen waren Arufur, Sinveghal, Nairmivan, Aqossu, Kashririshgal, Sirixim und Oveltan.

Äonen später trafen sich die Sieben erneut. Sirixim stellte fest, daß dieses Universum dem Untergang geweiht ist, sich im Stadium der terminalen Kollapses befindet und den Wärmetod sterben wird. Den Tod allen Lebens und Bewußtseins vor Augen, zweifelt Sirixim am Sinn der Aufgabe.

Irgendwann materialisierte der Chaotarch Xpomul zwischen den Mächtigen. Xpomul bot den Mächtigen Unsterblichkeit und Macht. Er konnte zwar nicht den Ablauf der Entropie ändern, aber den Untergang von Tarkan beschleunigen. Xpomul verspricht den Mächtigen eigene Reiche in einem neuen, vitalen Universum, das aus dem Kollaps Tarkans hervorgehen wird.

Der Chaotarch bot Sirixim die Weisheit des Chaos an, er soll als Herr Heptamer die anderen sechs Mächtigen führen. Es soll den Sterblichen den Glauben an die Sechs Tage geben, die noch bis zum Ende der alten Welt vergehen werden. Es soll ihnen Götter, Legenden und Symbole geben. Der Siebte Tag ist der Tag der neuen Geburt, der Beginn der Ewigkeit.

Sirixim wurde zum Herrn Heptamer, die anderen entwickelten sich zu drei Fürsten des Glaubens und drei Fürsten der Stärke; zusammen bildeten sie das Hexameron. Sie erhielten eine neue Form der Existenz, einen energetischen Status als Geistwesen mit der Fähigkeit, sich in beliebige Körper zu projezieren.

Vor 10 Millionen Jahren trat das Hexameron zum ersten Mal als die beherrschende Macht des Universums Tarkan auf. Sirixim alias Heptamer gab sich auf dem Konzil von Amringhar als Herr des Siebten Tages zu erkennen und verkündete die Absicht des Hexameron, den Ablauf der Sechs Tage in Tarkan zu beschleunigen.

Amringhar war der Name eine Galaxis aus der Lokalen Gruppe des Menschheitsuniversums. Was der Herr Heptamer und seine Fürsten in diesem Universum zu suchen hatten, blieb unklar. Eventuell wollten sie die Lehre der Sechs Tage auch in anderen Universen verbreiten.

In Tarkan wirkte das Hexameron daran, den Grad der Entropie zu erhöhen. Vor 2 Millionen Jahren erhöhten die Fürsten die Gravitationskonstante von Tarkan drastisch, um den Kollaps weiter zu beschleunigen. Diese Konstante wurde vor 50.000 Jahren durch ESTARTU wieder auf normale Werte gesenkt. Seit damals arbeitete das Hexameron an dem Plan, ganze Galaxien nach Tarkan zu holen, um durch die hinzugewonnene Materie den Kollaps wieder zu beschleunigen.

Taurecs großer Plan

Im Oktober 1172 erreicht Perry Rhodan mit der BASIS die Galaxis Truillau, um nach Gesil und Eirene zu suchen. Auch die ROBIN trifft aus der Mächtigkeitsballung ESTARTU kommend, dort ein.

Der Planet Keliapo ist nicht nur die heilige Zentralwelt des Putam-Kultes, sondern auch Hauptquartier der Zerpat-Aktivisten. Rhodan unterstützt die Topar bei ihrem Angriff auf die Heimatwelt der Prizappa, in der Hoffnung, eine Spur zu Gesil zu finden.

Gesil befindet sich an Bord des Residenzschiffes CASSADEGA, das sich in der Dunkelwolke Cajjun aufhält. Der Bewahrer führt in diesem Nebel gentechnische Experimente durch, um humanoide Klone zu züchten.

Rhodan gelangt nach Meliserad, dem Zentrum der Macht, und Taurec gibt dem Terraner erstaunliche Informationen preis. Taurec wollte wieder an den Ort seiner Herkunft zurückkehren, in den Bereich jenseits der Materiequellen. Ausgangsbasis seines Planes war die Galaxis Truillau, 13 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Um seinen Plan gigantischen Plan zu erläutern, enthüllt er die Grundzüge der Entstehung und Entwicklung der kosmischen Mächte. Als Beispiel führt er die Galaxiengruppe Voucho an, 100 Millionen Lichtjahre von Truillau entfernt. Die Hauptvölker dieser Galaxiengruppe stehen vor dem Sprung auf die nächsthöhere Entwicklungsstufe, auf der sie zu einer geistigen Entität, einer Superintelligenz, verschmelzen. Wenn eine Superintelligenz aufgrund ihrer paranormalen Kräfte Schwerkraftfelder erzeugt, so daß die Galaxien vom geistigen Zentrum ihrer Mächtigkeitsballung angezogen werden und sich zu verdichten beginnen, entsteht eine Prä-Barys, die Vorstufe zu einer Materiequelle. Vorhandene Schwarze Löcher verdichten sich, aus der Prä-Barys wird eine helle Strahlungsquelle, eine "Materiequelle".

Aus der unglaublichen Verdichtung der Materie und der Kollision der Schwarzen Löcher entstehen Superholes, die auf hyperphysikalischer Ebene instabil sind. Es gelingt einem Superhole nicht, die Raumkrümmung um sich herum völlig zu schließen. Strahlung entkommt, und der Inhalt des Superholes entlädt sich in einer gewaltigen Eruption. Aus der Explosion gehen Ströme subnuklearer Partikel und hyperbaryscher Schockwellen hervor. Die Hyperbarys-Quanten verwandeln sich nach kurzer Laufzeit durch den Hyperraum entweder in Materie oder in Gravitationsenergie. Aus dem Innern des supermassiven Gebildes ergießen sich ständig mächtige Materie- und Energieflüsse. Durch die Erzeugung von Materie und Energie tragen die Materiequellen zur Stabilisierung des Universums bei.

Irgendwann einmal fällt eine Materiequelle in sich zusammen und wandert in den Bereich ab, der jenseits der Materiequellen liegt. Kosmokraten entstehen, die Ordnungshüter der nächsten Stufe der Evolution, über denen nur noch das GESETZ steht.

Nega-Psiqs in DORIFER

Um seinen Plan zu verwirklichen, wollte Taurec ES in eine Materiequelle verwandeln, durch die er in den Jenseitsbereich vorzudringen hoffte. Doch die Manipulationen im Zusammenhang mit dem Hangay-Transfer führten zum Kollaps des Kosmonukleotids DORIFER.

Zu Taurecs Begleiter wurde später Assu-Letel, der Fürst der Reinheit aus dem Hexameron, der mit Hangay im Standarduniversum gestrandet war. Taurec suchte auch die Zusammenarbeit mit den Nakken, die 5-D-Sinne besaßen und Raum-Zeit-Falten und Mikrouniversen erschaffen konnten.

Taurec gab Assu-Letel den Auftrag, Gesil zu entführen; sie wurde in der Raum-Zeit-Falte Uxbataan festgesetzt. Mit der kosmokratischen Substanz Gesils erschuf er einen Klon namens Monos, der Mimikry-Fähigkeiten besaß. Monos zog aus, die Mächtigkeitsballung von ES zu erobern. Dort herrschten nach der Schließung DORIFERs verheerende Kriege, die Hauri zogen marodierend durch den Weltraum. Die Cantaro tauchten auf, auf der Suche nach einem uralten Volk, das ihnen einst das Geheimnis der Schwarzen Sternenstraßen anvertraut hatte. Dieses uralte Volk waren die Archäonten, die zurückgezogen im Zentrumsgebiet der Milchstraße lebten. Durch den DORIFER-Schock waren Mitglieder aus ihrem Volk wahnsinnig geworden; als "Blitzer" verwüsteten sie viele Planeten. Um die Ausbreitung der Blitzer auf andere Galaxien zu verhindern, riegelten die Archäonten die Milchstraße ab. Monos wurde zum Nutznießer der Situation: er unterwarf sich die Cantaro und wurde zum Herrscher der Milchstraße. ES sollte aus senem Versteck gelockt werden, in das sich die Superintelligenz durch den Manipulationsversuchs Taurecs zurückgezogen hatte.

Zwischen Taurec und Assu-Letel kam es zum Verwürfnis. Als der Fürst des Hexameron versuchte, Gesil zu töten, vernichtete ihn Per-E-Kit, ein genormter Truillauer.

Als Taurec just zu jenem Zeitpunkt, als DORIFER kollabierte, den auslösenden Impuls zur Progression von ES zu einer Materiequelle gab, ereilte die Superintelligenz ein großes Unglück. Taurec, Gesil und Eirene, allesamt Träger kosmokratischen Erbguts, begaben sich zusammen auf die große Reise...

Voltago war Taurecs Pilot beim Flug zur Materiequelle. Die SYZZEL erreichte zwar die Materiequelle, aber Voltago konnte nicht mit Sicherheit feststellen, ob Taurec, Gesil und Eirene/Idinyphe wirklich durch die Materiequelle gegangen sind und das Reich der Kosmokraten erreicht haben.

Voltago berichtete später, daß der DORIFER-Schock genau zu dem Zeitpunkt eintrat, als Taurec ES zu beeinflussen versuchte. Angeblich hatte Taurec DORIFER aufgesucht, um unter den in dem Kosmonukleotid gespeicherten potentiellen Zukünften und Welten der Wahrscheinlichkeit auch solche zu finden, die über das Schicksal von ES Auskunft geben konnten.

Perry Rhodan macht sich auf den Weg nach DORIFER. Er gelangt über die Raumzeitfalte Uxbataan in den Bereich des Kosmonukleotids und begegnet dort dem Prinz der Schmetterlinge, Prryns. Dieser war Taurec einst in der Multisphäre begegnet. Die Multisphäre ist die Gesamtheit aller Universen, aber nur in einem bestimmten Bereich. In dieser Sphäre entsteht die Zukunft und die Vergangenheit, und von dort werden die niederen Bereiche gelenkt. Die Sphäre ist identisch mit dem Kosmonukleotid.

Mit dem Dreizackschiff TARFALA dringen Rhodan, Voltago, Paunaro, Tolot und Prryns in DORIFER ein. Inmitten des grünen Leuchtens schwebt eine Unzahl von Objekten, jedes mit eigener Form und Farbe. Viele hängen in Ketten zusammen. Diese psionischen Informationsquanten (Psiqs) bergen potentielle Zukünfte in sich. Wenn sich aus dem Reigen der Psiqs wichtige Informationen herausgebildet haben, tauchen kosmische Messenger auf, entnehmen den Psiqs ihre Botschaft und geben sie an benachbarte Kosmonukleotide weiter. So bewirken sie Veränderungen der Naturkonstanten oder der kosmischen Objekte. Galaxien nahmen dann Gestalt an oder vergingen wieder. Das Kosmonunkleotid wird auch Brüter genannt, weil aus dem Reigen der Psiqs die wahre Zukunft erst hervorgehen mußte.

Paunaro zeigt den Weg entlang der Psionischen Informationsquanten, die sich teilen, zerfallen und zu immer neuen Ketten zusammenstreben.

Rhodan gelangt in eine potentielle Zukunft in 900 Jahren. Der Kunstplanet Wanderer war an seinen angestammten Platz im Wega-System zurückgekehrt. ES kapselte sich ab und entwickelte sich zu einer Materiesenke: das Schwerkraftgefüge der Milchstraße wurde von hier aus destabilisiert.

Die nächste Wahrscheinlichkeitswelt ist die Galaxis Ronoziil, 11 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. 300 bis 600 Jahre in der potentiellen Zukunft sind die Schwerkraftlinien der Galaxien untereinander verschoben. Quer durch Ronoziil zieht sich eine Wand, die transparent erscheint. Der Prinz erwähnt, daß diese Gefahr in vielen potentiellen Zukünften anzutreffen ist. Einst ist die Gefahr in einem der Psiqs entstanden. Jedesmal, wenn ein infiziertes Psiq an einem Brutprozeß teilnimmt, kopiert sich die Gefahr weiter: die DORIFER-Pest entsteht. Diese Pest existiert noch nicht in unserer Wirklichkeit, doch aus den Psiqs entsteht die tatsächliche Zukunft sämtlicher Universen. Wenn es die DORIFER-Pest schafft, in einen kosmischen Messenger kopiert zu werden, ist auch das reale Universum infiziert.

Die nächste Wahrscheinlichkeitswelt liegt in einer potentiellen Vergangenheit vor 55.000 Jahren, in der Galaxis Hangay im Universum Tarkan. Im Charif-System existieren in der Nähe des Planeten Nansar zwei starke Hyperstrahler. Einer davon ähnelt dem Black Hole Anansar, ist aber nicht identisch mit ihm. Das zweite Objekt ist ein starker Psi-Strahler innerhalb des mentalen Frequenzspektrums: es handelt sich um ESTARTU. Paunaro und Voltago erstarren; der Grund dafür ist eine passive Schutzfunktion ESTARTUs, das jederzeit mit einem Angriff Heptamers rechnet.

Prryns schickt seine Kinder, die Schmetterlinge, ins Charif-System, und Rhodan kann durch ihre Augen sehen. Von ESTARTU geht ein Partikelstrom zu einem zweiten Hyperstrahler neben ihm über dem Planeten Nansar aus. ESTARTU hatte das Volk der Nakken zu einem Zeitpunkt entdeckt, als diese noch blinde Würmer waren. Die Superintelligenz erschuf künstlich den Mond Anansar, um die Entwicklung der Nakken durch ein Schwarzen Loch zu initiieren. Die Nakken wurden später als Schaltmeister für die Transferierung Hangays benötigt und waren als ES-Sucher unterwegs.

Die Strahlung des Black Holes überschüttete Nansar in unregelmäßigen Abständen, es handelte sich um Psi-Energie hoher Frequenz ähnlich zur Strahlung im DORIFER-Innenraum. So wurden die Nakken darauf vorbereitet, sich im Innern des Kosmonukleotids vorzubereiten. Abhängig vom Winkel und der Geschwindigkeit, mit der man in eine potentielle Zukunft eines Psiqs eintaucht, wird man andere Ausschnitte seines Inhalts erleben können. Durch eine genetische Programmierung wurden die Nakken zwar für ihre vordergründigen Aufgaben geschaffen, doch ihre Bestimmung geht weit darüber hinaus.

Die nächste potentielle Welt befindet sich in der Milchstraße im Jahr 1380 NGZ. Ein furchtbarer Krieg tobt, Terra und Arkon sind vernichtet, die Menschen ein versprengtes Volk, die Unsterblichen sind tot.

Eine andere Zukunft: Die Nakken haben ES getötet und Wanderer in Besitz genommen. Sie warten auf den neuen Herrn, einen Chaotarchen, der mit ihrer Hilfe DORIFER und die anderen Kosmonukleotide vernichten will.

Rhodan wird 725 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt, in die Zeit des DORIFER-Schocks. Taurec dirigiert Tausende von Psiqs, die alle Informationen über die Superintelligenz ES enthalten. Auch die Informationen, ob ES zur Materiequelle oder -senke wird, stammen aus den Psiqs. Taurec versucht, die Kontra-Psiqs, die die negative Entwicklung einleiten, an der Innenwandung von DORIFER zusammenzuführen, damit sie erlöschen sollen. Doch der Plan des Kosmokraten schlägt fehl. DORIFER hat die Psi-Konstante gesenkt, ein Brutprozeß tritt ein, und aus den Kontra-Psiqs entsteht ein gefährliches Koagulat, das freigesetzt wird und in ES einen Gegenpol findet. Die Psiq-Wolke ist die Ursache für die Zeitverwirrungen von ES. Die Superintelligenz hat ein Koagulat "verschluckt", das es zur Materiesenke degenerieren läßt.

Der Tag des Zorns

Auch der Wissenschaftler Myles Kantor hat schreckliche Visionen. Er konstruiert eine Wanderer-Uhr, ein winziges Planetarium zur Darstellung und Berechnung der Wandererbahn.

Die Nega-Psiq-Ballungen projezieren in ES eine Zukunft, die der aktuellen Zeit um etwa 17.000 Jahre voraus ist. Wanderer ist in einen halluzinogenen Feldschirm eingehüllt. Die Superintelligenz beginnt, ein eigenes Raumzeitgefüge aufzubauen, sie befindet sich in einer psiq-generierten Pseudo-Zukunft.

Wenn ES sich in eine Materiesenke verwandelt, wird ihre Mächtigkeitsballung, die Lokale Gruppe, untergehen. Die Entität wird zu einem Kosmischen Attraktor, der alles verschlingt. Jahrtausende zerfallen zu Staub, die Superintelligenz ringt mit dem Tod. Das ES-Syndrom greift um sich: Menschen verändern sich psychisch, die Verbindung der Superintelligenz mit den Terranern tritt deutlich zutage. ES hatte bei der Entstehung der Menschheit mitgewirkt, ES hatte einst 20 Milliarden Menschen in sich aufgenommen, und ES wird vielleicht eines Tages mit der gesamten Menschheit verschmelzen.

Die Zeit für die Unsterblichen läuft langsam, aber sicher ab. Rhodan will die Zellaktivatoren für die Rettung von ES verwenden. Die Nakken unter Paunaro dringen mit den Aktivatoren nach Wanderer vor, das außerhalb der ehemaligen Plutobahn materialisiert ist. Die Psiq-Ballung hatte ihr zerstörerisches Werk an den legendären Zeittafeln von Amringhar begonnen. Für ES ist die gesamte Geschichte des Universums ein einziger gigantischer Film, dessen Bilde ihm jederzeit und gleichzeitig zugänglich sind. ES kann die Vergangenheit verändern und auch die Zukunft anders gestaltet. Die Superintelligenz verwaltet nicht nur die Alpha-Zeit, sondern auch die Daten möglicher Abweichungen, Änderungen und Korrekturen dieser Zeit, also alternative Geschichtsabläufe.

Saedelaere erinnert sich der Zeittafeln von Amringhar, seltsamer Gebilde, die miteinander zusammenhängen wie Knoten in einem Netz, ähnlich wie Indras Netz, ein Gespinst aus Myriaden von Perlen, die einander unaufhörlich bespiegeln.

ES versuch, ein inneres Gleichgewicht zu halten und das Ungleichgewicht dadurch auszubalancieren, indem es Parallelgeschichten strikt und Raum und Zeit manipuliert. ES konstruiert eine andere Wirklichkeit, wobei parallele Zeitabläufe aus der galaktischen Geschichte offenbar werden.

An den ehemaligen Aktivatorträgern machen sich erste Alterserscheinungen bemerkbar. Rhoden erwägt die Einrichtung von Hibernationstanks, die ein Überleben im tiefgekühlten Zustand ermöglichen sollen.

Die Nakken setzen die Inhalte und Kräfte der Zellaktivatoren frei, um Kondensationskerne für die Superintelligenz zu schaffen, unverfälschte, unabänderliche Fakten im n-dimensionalen Bereich. Mit Hilfe dieser Zeit-Kerne kann ES sich neu orientieren und organisieren.

Menschen verschwinden aus dem Sol-System, und es scheinen zwei parallele Seinszustände gleichzeitig zu existieren, zwei Milchstraßen. Während die Nakken die Zellaktivatoren zur Rettung von ES einsetzen, flammen auf Wanderer vierzehn grell leuchtende Feuerbälle auf und rasen anschließend durch das Sonnensystem.

Die Nakken kehren zur Erde zurück, und Paunaro läßt vor den ehemaligen Aktivatorträgern einen Sack auf den Boden fallen, aus denen die Zellaktivatoren kollern: ausgeglühte, zerplatzte Hüllen ihne Inhalt, vollständig zerstört.

ES ist gerettet, doch den ehemals Unsterblichen droht der Tod. Auf Wanderer geschieht das Unglaubliche: Rhodan und Atlan erhalten neue, wieder speziell justierte Aktivatoren. Die weiteren Auserwählten sind Bull, Saedelaere, Tifflor, Tolot, Adams, Tekener, Danton und Gucky. Gucky soll außerdem zwei Aktivatorträger suchen, die noch nicht erwachsen sind. Als neue Träger werden Dao-Lin-H`ay, Myles Kantor und der Nakk Paunaro ausgezeichnet, weiterhin erhält ein unbekannter Kobold names Ennox, ein Wesen unbekannter Herkunft, die Unsterblichkeit. Die neuen Zellaktivatoren werden unterhalb des linken Schlüsselbeins implantiert, sind klein und flach wie ein Chip.

Die Nakken gehen in ES auf und erkennen ihre Bestimmung. Als ES erkannte, daß durch die inhalierten Nega-Psiqs die Entwicklung zu einer Materiesenke begann, schickte die Superintelligenz einen Hilferuf an ESTARTU, der die "Schwester" 50.000 Jahre in der Vergangenheit erreichte. ESTARTU registrierte den Hilferuf von ES und initiierte die Entwicklung der Nakken.

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© Crest-Datei - Autor(en): Dr. Robert Hector - Erstellt: 24.07.1999 - Letztes Update: 24.07.1999