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Die Altmutanten
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Die Altmutanten
Cover Band 570

Allgemeine Informationen

Hefte: 570 - 599 Erstveröffentlichung: August 1972 - Februar 1973 Handlungszeit: 3444 Schauplätze: Milchstraße, Asporc, Paramag-Alpha Völker: Asporcos, Paramags Hauptpersonen: Altmutanten, Rhodan, Gucky, Tolot, Bount Terhera Wissenschaft und Technik: PEW-Metall, Synthokörper, Astralkörper, WABE

Abstract:

Die Bewußtseine der während der Second-Genesis-Krise im Jahre 2909 verschollenen Mutanten kehren aus dem Hyperraum zurück. Perry Rhodan will seinen körperlosen Freunden helfen. Auf dem Planet Asporc befindet sich ein riesiges Meteorraumschiff, das von Adern aus PEW-Metall durchzogen ist. Die Paramags benutzen die PEW-Adern als Transportschienen. Das Meteorschiff kehrt in sein Heimatsystem im Zentrumskern der Milchstraße zurück. Eine Invasion des Sol-Systems durch die Paramags kann abgewehrt werden; diese vermuteten im längst zerstörten Planet Zeut große Vorkommen von PEW-Metall. Die Altmutanten erhalten in einer WABE, einem Trümmerstück mit PEW-Metall, eine neue Heimat.

Handlung

Das Jahr 3444 ist angebrochen. Seit der Entlassung des Sol-Systems aus dem Schwarm und dem Ende der Verdummungsstrahlung sind rund acht Monate vergangen.

Am 01.08.des Jahres finden im Solaren Imperium wieder Wahlen zum Amt des Großadministrators statt. Rhodans politische Gegner werfen ihm unverantwortliches Handeln während der Schwarmkrise vor. Rhodan schweigt zu diesen Vorwürfen, er hat andere Sorgen.

Die Stimmen der Qual

Ein robotgesteuertes Explorerraumschiff kehrt aus einer 80.000 Lichtjahre von der Erde entfernten Region der Milchstraße zurück. An Bord befindet sich ein Fremdwesen, der Asporco Heydrac Koat. Er behauptet, sein Volk werde von den "Stimmen der Qual" versklavt, und dies habe auf Dauer auch Auswirkungen auf die Menschheit.

Rhodan startet mit einigen Mutanten an Bord des Raumkreuzers TIMOR zum Planeten Asporc im Rattley-System. Nach Ankunft wird die Schiffsbesatzung einer mentalen Strahlung ausgesetzt, die von einem sextadimstrahlenden Material ausgeht, aus dem die zeremoniellen Kopfspangen der Asporcos gefertigt sind. Dieser Parabio-Emotionale Wandelstoff, auch PEW-Metall genannt, stammt aus einem riesigen Meteoriten, der vor Urzeiten auf Asporc niedergegangen ist.

Das Erbe der Lemurer

Nach Rückkehr der Expedition zur Erde verschwindet Ribald Corello unter myteriösen Umständen. Er steht im Bann einer geheimnisvollen Macht - den Stimmen der Qual. Alaska Saedelaere begegnet wiederum dem Mädchen Kytoma, das ihn zu einer rätselhaften Welt führt, auf der es eine geheimnisvolle "Stadt" gibt. Kytoma entstammt einem Volk, das zu den 36 Erbauervölkern des Schwarms gehört.

Auf der Erde gerät Saedelaere in die Gewalt von Corello. Die beiden gelangen zu einer noch unbekannten Station der alten Lemurer in der Südsee. Corello reaktiviert die seit 50.000 Jahren stillgelegte Anlage. Zu der damaligen Zeit hatten die Lemurer angesichts der Knappheit an geschultem Personal ein bioenergetisches Programm entwickelt, um aus befruchteten Eizellen innerhalb von acht Wochen einen erwachsenen Menschen entstehen zu lassen. Mit Hilfe eines atomaren Wachstumsbeschleunigers konnte diese Entwicklung auf fünf Tage verkürzt werden. Geistige Fähigkeiten wurden diesen Wesen per Hypnoschulung übermittelt.

Corello erweckt die energiekonservierten Wissenschaftler und zwingt sie, acht Synthokörper ("Normalsynthos") herzustellen. Damit wird klar, wer die "Stimmen der Qual" sind, die Corello beherrschen: es handelt sich um die acht Altmutanten, die während der Second-Genesis-Krise ums Leben kamen: Ishibashi, Kakuta, Marten, Noir, Okura, Sengu, Toufry und Yokida. Dem Sterbenden gelang es im Jahr 2909, eine Transmission vorzunehmen, die ihre Bewußtseine in den Hyperraum gleiten ließ. Dort verweilten sie, bis sie im Jahre 3444 Kontakt mit dem PEW-Metall auf Asporc aufnehmen konnten.

Nun benötigen sie einen Körper und wollen die Normalsynthos benutzen. Die Altmutanten kehren in Form einer paraphysikalischen Kräftezusammenballung zur Erde zurück. Politische Gegner, unter ihnen Bount Terhera, verhindern durch ihre Machenschaften ein Zusammentreffen Rhodans mit den verzweifelten Mutanten. Die "Geistermutanten" wechseln in einen Synthokörper über, um ihre Bewußtseinsinhalte zu stabilisieren. Der Synthokörper zerfällt, obwohl Mediziner auf Tahun sie unterstützen. Eine genetische Grundprogrammierung, die die Synthokörper zu tollkühnen Kämpfern für Lemuria machen sollte, verhindert die völlige Kontrolle durch die Mutanten verhindert. Die Normalsynthos sterben ab, und die Station mit mehr 1,9 Milliarden abrufbereiten Syntho-Eiern wird von Corello bei der Flucht zerstört. Schließlich erschaffen die Mutanten einen Astralkörper.

Die Paramags und das PEW-Metall

Mit Atlans Hilfe starten sie wieder nach Asporc, da das PEW-Metall für sie stabilisierend wirkt. Doch mit ihrer Ankunft beginnt eine Reihe seltsamer Zwischenfälle. Der Meteor, in dem sich das PEW-Metall befindet, entpuppt sich als riesiges Raumschiff und startet wenig später unter für die Asporcos katastrophalen Randerscheinungen in den Weltraum. Auf Anweisung Rhodans werden sechs Millionen Asporcos durch eine gigantische Hilfsaktion gerettet.

Die Altmutanten geben ihren Astralleib auf und flüchten in die Körper von Asporcos. Kurz darauf bekommen sie Kontakt zu einem spiegelbildlichen Universum.

Die MARCO POLO verfolgt den PEW-Meteor. In dessen Innern treffen die Terraner auf das Volk der pavianähnlichen Paramags, welche die PEW-Adern als Transportschienen benutzen, um sich ähnlich schnell wie Teleporter bewegen zu können. Auch die Altmutanten erforschen den Mikrokosmos der PEW-Adern. Ihre Anwesenheit führt zum Wiedererwachen der Besatzung des Riesenraumschiffs nach 50.000 Jahren. Es handelt sich um die "Zeitgeschädigten". Zusätzlich entsteht eine eigentümliche Intelligenz des PEW-Metalls, der "Paradox-I-Komplex".

Schließlich erreicht das Meteorraumschiff sein Ziel, die rote Riesensonne Paramag-Alpha im Zentrumskern der Milchstraße. Die Sonne wird von 2100 größeren Meteoriten und 800.000 kleineren Himmelskörpern umkreist. Dieses "Trümmersystem" ist die Heimat der Paramags. Sie leben innerhalb der PEW-Adern der Bruchstücke des Planeten Pordypor; die Trümmerstücke werden WABE genannt.

Das Meteorschiff fügt sich nahtlos in den Trümmerring um die Riesensonne ein. Gucky und Icho Tolot werden bei einem Transmittersprung zum Meteor 110.000 Jahre in die Vergangenheit geschleudert. Die beiden erleben auf dem damals noch nicht zerstören Planeten Pordypor eine Fehde zwischen Wissenschaftlern und Priestern. Die Priester leiten die Zerstörung des Planeten ein.

Durch ihre Aktivitäten werden Gucky und Tolot wieder in der Zeit versetzt, diesmal in Richtung Realzeit. Sie erleben die Zeit des Haluterkrieges vor 50.000 Jahren und leiten ein Zeitparadoxon ein. Ein Paramag-Raumschiff hatte nämlich auf seiner Reise das Sol-System erreicht und auf dem damals noch existierenden Planeten Zeut PEW-Metall vorgefunden. Gucky und Tolot manipulieren die Speicherdaten der Positronik des Raumschiffs. Das Raumschiff erreicht zwar das Sol-System, landet aber nicht auf Zeut, sondern fliegt weiter und stürzt schließlich auf Asporc ab.

Doch die Paramags beanspruchen auch in der Realzeit alles PEW-Metall der Galaxis für sich. Die galaktischen Positionsdaten des Sol-Systems sind noch immer im Speicherzentrum des Meteors enthalten. Die Paramags wissen allerdings nicht, daß der Planet Zeut inzwischen zerstört wurde. Eine Invasion der Paramags ins Sol-System droht, die Magnetläufer besitzen Antimaterie-Bomben. Als die Gefahr akut wird, gelingt den Terranern die Zerstörung der Absprungbasis der Paramags, WABE 1.

Ein weiteres Bruchstück - WABE 1000 - wird gekapert, um den Altmutanten eine neue Heimat zu geben. Diese Para-Bank wird in der Tolot-Ballung, einem ruhigen Sektor der Milchstraße, postiert.

Perry Rhodan kehrt danach zur Erde zurück, um sich zur Wahl zu stellen. Er entgeht dabei nur knapp einem Attentat seiner politischen Gegner. Die Wahl endet schließlich mit einem überzeugenden Sieg Rhodans.

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© Crest-Datei - Autor(en): Dr. Robert Hector - Erstellt: 24.07.1999 - Letztes Update: 24.07.1999