Crest-Datei Logo Transparentes Pixel Schraege1   Von Fans für Fans von Perry Rhodan
 Die Crest-Datei - Das Nachschlagewerk zur Perry Rhodan-Serie
Schraege
  Pfeil Atlan Pfeil Perry Rhodan Pfeil Projekte Pfeil Infos Pfeil Impressum
poweredbyGoogle englisch   französisch
Transparentes Pixel
 Projekte
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Transparentes Pixel
Die Posbis
Transparentes Pixel
Die Posbis
Cover Band 100

Allgemeine Informationen

Hefte: 100 - 149 Erstveröffentlichung: August 1963 - Juli 1964 Handlungszeit: 2102 - 2114 Schauplätze: Sphinx, Trakarat, Lepso, Mechanica, Hundertsonnenwelt Völker: Akonen, Antis, Posbis, Laurins Hauptpersonen: Perry Rhodan, Nike Quinto, Thomas Cardif, Ernst Ellert Wissenschaft und Technik: Linearantrieb, Transmitter, Zeitumformer, Irrsinnschaltung, Liquitiv (Droge), Speckmoos, Positronisch-biologische Roboter, Hypertoyktische Verzahnung, ellaktivator, Transformkanone

Abstract:

Perry Rhodans erstes Fernraumschiff mit Linearantrieb dringt in das Blaue System der Akonen vor. Antis überschwemmen die Galaxis mit einer Droge und manipulieren Rhodans Sohn Thomas Cardif. Perry Rhodan erhält von ES einen ellaktivator. Die Posbis, positronisch-biologische Roboter, tauchen mit ihren Fragmentraumschiffen auf. Sie waren vor Jahrzehntausenden auf dem Planeten Mechanica konstruiert worden und befinden sich im Krieg mit den unsichtbaren Laurins.

Handlung

Das Jahr 2102 ist angebrochen. Das Solare Imperium ist zu einer bedeutenden galaktischen Macht geworden. Siedlerschiffe transportieren Auswanderer zu Pionierwelten, Kontakte zu zahlreichen intelligenten Fremdrassen werden gepflegt. Terraner nehmen wichtige Positionen auf Arkon an, wo Atlans Stellung als Imperator gefestigt ist.

Der Forschungskreuzer FANTASY, mit einem neuartigen Lineartriebwerk ausgestattet, startet zu einem ersten Testflug. Dabei werden die Raumfahrer unerwartet in das Blaue System der Akonen transferiert. Diese stark menschenähnlichen Wesen entpuppen sich als Vorfahren der Arkoniden. Sie hatten riesige Transmitteranlagen erschaffen, die ihre Welten untereinander verbanden. Das sogenannte Energiekommando richtete die Transmitterstationen auf den Siedlerwelten ein und überwachte deren Funktion. Später übernahm das Energiekommando Geheimdienstaufgaben und ging gegen Feinde des Reiches vor.

In der Gegenwart unternehmen Akonen mehrere Anschläge gegen Terra und Arkon. Ein Plasmaungeheuer wird gegen die Menschheit angesetzt, und dann wollen sie mit einem "Zeitumformer" die arkonidische Geschichte manipulieren. Dadurch sollte die Erde bereits vor Jahrtausenden von den Arkoniden entdeckt und die Existenz des Solaren Imperiums annuliert werden. Der Zeitumformer kann jedoch von Terranern vernichtet werden.

Das Blaue System umfaßt die Blaue Riesensonne Akon und 18 Planeten; die Zentralwelt heißt Sphinx. Das System ist von einem blauleuchtenden Energieschirm umgeben. Durch die Zerstörung der Raumstationen, welche die Energien für den gewaltigen Schutzschirm liefern, bricht der Schirm zusammen, und die Akonen kapitulieren.

Die Springer agieren wieder gegen das Solare Imperium. Zunächst verbreiten sie irdische Rauschgifte in der Galaxis, um die Terraner zu diskreditieren, danach versuchen sie, die lurchähnlichen Evergreens gegen die Terraner aufzubringen. Die terranische Geheimabteilung III unter Leitung von Oberst Nike Quinto greift ein und löst den Fall diplomatisch.

Wenig später greifen die Antis in das galaktische Geschehen ein. Die Antis sind die direkten Nachfahren der Akonen und leben im Einflußbereich des arkonidischen Imperiums. Nach der Auswanderung aus dem Akon-System ließen sie sich auf dem Planeten Trakarat nieder, wo durch genetische Beeinflussung ihre Gehirnstruktur verändert wurde. Sie entwickelten paranormale Fähigkeiten: Sie können Energieschirme mittels ihrer Geisteskräfte verstärken und paramentale Angriffe von Mutanten abwehren. Im Kollektiv potenzieren sich ihre Fähigkeiten, und sie können andere Wesen hypnosuggestiv beeinflussen. Die Antis gründeten schließlich den Báalol-Kult, dessen Gottpriester auf den Arkon-Welten große Machtfülle besitzen. Mit dieser Pseudoreligion wird die Unterwerfung ganzer Völker betrieben. Das Ziel der Antis ist, zunächst das Erbe der dekadenten Arkoniden anzutreten, und dann sukzessive die Macht in der Milchstraße an sich zu reißen. Sie bedienen sich neben geistiger Kräfte auch heimtückischer Drogen, um einflußreiche Persönlichkeiten abhängig zu machen.

Das Liquitiv ist eine solche Droge. Zunächst als Zellregenerierungsmittel angesehen, sollte sie bald eine unheilbare Sucht auslösen, der die Abhängigen erliegen. Bei anderen Konsumenten tritt nach einigen Jahren eine plötzliche Alterung und dann der Tod ein. Mit Hilfe der Droge sollten das Solare und arkonidische Imperium von innen heraus zerstört werden. Grundstoff ist das Drüsensekret einer auf dem Planeten Okul heimischen Tierart, Hauptumschlagsplatz die Freihandelswelt Lepso. Terranische Wissenschaftler können das Heilmittel Allitiv herstellen.

Priester der Antis verändern die Gehirnfrequenz von Rhodans Sohn Cardif, wodurch dieser von seinem Hypnoseblock befreit wird und seinen Vater wieder haßt. Er lockt Rhodan in eine Falle und schlüpft in seine Rolle. Rhodan wird von den Antis gefangengenommen, während sein Sohn die Galaxis an den Abgrund bringt. Kleinere Völker ducken sich vor der Macht der Solaren Flotte, größere Völker rüsten auf. Auf der Erde herrscht der Ausnahmezustand, eine Offiziersrevolte in der Solaren Flotte bahnt sich an.

In seinem Wahn verlangt Cardif von ES als angeblicher Perry Rhodan einen ellaktivator. ES händigt ihm ein auf Rhodans Individualimpulse abgestimmtes Gerät aus. Nach 50 Tagen setzt bei Cardif eine fortschreitende Zellkernteilung ein, sein Körper schwemmt auf. Als Cardif seinem Vater gegenübertritt, löst sich der ellaktivator von ihm und heftet sich an Rhodans Brust - Thomas Cardif stirbt.

Im Jahre 2104 breitet sich auf dem Planet Azgola das Speckmoos aus. Dieses Moos sendet Sporen aus, die von den Bewohnern von Sauerstoffwelten eingeatmet oder durch die Haut aufgenommen werden. Die Sporen gelangen in den Blutkreislauf und führen durch ihren hohen Nährstoffgehalt zu Fettablagerungen im Körper, so daß sich die Betroffenen zu plumpen Kolossen entwickeln und schließlich an Herzverfettung und Atemversagen sterben.

Das Saatgut des Speckmooses wird seit Jahrtausenden von einem Saatschiff auf geeignete Sauerstoffwelten gebracht, die vorher von einem Scoutschiff erkundet wurden. Später sollen die Sporen in den total verseuchten Planetenatmosphären von einem Ernteschiff an Bord genommen und zum Planeten Mechanica gebracht werden. Mechanica, der 2. Planet der Sonne Outside, ist eine marsähnliche Wüstenwelt, auf der vor Jahrtausenden ein Volk von intelligenten Echsenabkömmlingen lebte. Die Echsen ernährten sich von den Sporen des Speckmooses. Als ihre Welt erkaltete und das Moos abstarb, schickten sie ein Scout-, Saat- und Ernteschiff los, um die lebenswichtige Nahrung auf anderen Himmelskörpern zu produzieren. In der Gegenwart existiert nur noch das robotische Erbe dieses Volkes.

Die Terraner bannen die von den Robotraumschiffen ausgehende Gefahr, indem sie die Welten mit dem ehemals havarierten Ernteschiff säubern und es dann in eine Sonne stürzen lassen.

Im Jahre 2105 sind im Arkonreich Intrigen und Verschwörungen an der Tagesordnung. Mit Hilfe des Zeitumformers versucht ein terranisches Kommandounternehmen eine Zeitbombe in den Robotregenten zu schmuggeln, bevor dieser endgültig fertiggestellt ist. Die Zeitbombe wird jedoch entdeckt und entschärft, der Zeitumformer vernichtet. Ein arkonidischer Forscher, der den Angriff der Terraner aufdeckt, programmiert eine Irrsinnsschaltung. Die Aktivierung dieser Schaltung führt im Jahre 2106 zur Selbstzerstörung des Robotregenten, was gleichbedeutend ist mit dem Ende des arkonidischen Imperiums als eigenständige galaktische Großmacht. Die 100.000 Robotraumer der Regentenflotte werden durch Terraner übernommen.

Im gleichen Jahr tauchen am Rand der Milchstraße unsichtbare Wesen auf. Doch erst sechs Jahre später, im Jahr 2112, wird die Gefahr akut. Außerdem treffen Terraner auf mysteriöse Roboter, die mit Fragmentraumschiffen das Weltall durchstreifen. Roboter und Unsichtbare bekämpfen sich auf dem Planeten Mechanica, der in einem Atombrand untergeht.

Menschen bergen das Wrack eines abgestürzten Fragmentraumers und stellen fest, daß die Roboter eine "Hypertoyktische Verzahnung" besitzen, eine Verbindung zwischen biologisch lebendem Zellplasma und mechanischer Positronik. Eine Haßschaltung beeinflußt diese Verzahnung und verursacht einen Haß der Roboter gegen alles organische Leben.

Im intergalaktischen Leerraum toben erbitterte Raumschlachten zwischen den Posbis, wie die Roboter genannt werden, und den Laurins, den Unsichtbaren. Terraner testen die Wirkung von Narkosestrahlen auf die Posbis, schließlich stehlen sie mit Hilfe von Ernst Ellert die mächtigste Waffe der Posbis, die Transformkanone. Die Laurins, die durch ihr Flexo-Organ einen natürlichen Deflektorschirm erzeugen und dadurch unsichtbar werden, können mittels Infrarotortung sichtbar gemacht werden.

Rhodan, Atlan und der Mutant Fellmer Lloyd gelangen zur Zentralwelt der Posbis, wo sie das Haßrelais der steuernden Hyperinpotronik lahmlegen. Die Posbis besiegen die Laurins.

Unterdessen tauchen die Luxiden auf, Wesen aus Licht. Sie verschlingen Energie und stellen eine Bedrohung für ES dar. Rhodan vernichtet die Luxiden, indem er sie in Hyperimpulse verwandelt.

Unter den Posbis brechen plötzlich vernichtende Kämpfe aus. Eine terranische Raumflotte wagt den Sprung in den intergalaktischen Leerraum und erreicht die Hundertsonnenwelt, die Zentrale der Posbis, 150.000 Lichtjahre vom Rand der Milchstraße entfernt. Den Einheiten gelingt es, die Kämpfe der Posbis untereinander zu beenden. Die Roboter werden zu Verbündeten des Solaren Imperiums.

Erst später erfahren die Menschen die Geschichte der Posbis: Vor 30.000 Jahren wurden die inzwischen ausgestorbenen Bewohner des Planeten Mechanica als die zu ihrer Zeit genialsten Robottechniker der Galaxis von den Laurins erpreßt und beauftragt, hochwertige Robotkonstruktionen herzustellen. Gleichzeitig zwangen die Laurins das Urplasma auf dem Planeten Rando I, im Leerraum zwischen der Zwerggalaxis Andro-Beta und Andromeda gelegen, dazu, Teile seiner Masse an sie auszuliefern. Diese wurde anschließend in die auf Mechanica fertiggestellten Robotkörper verpflanzt. Eine Haßschaltung sorgte dafür, daß die Laurins geliebt, alle anderen organischen Wesen jedoch gehaßt wurden. Der Haß der Posbis richtete sich jedoch später auch gegen die Laurins. Die Roboter entwickelten eine gewaltige Roboterdynastie, deren Steuerung vom Zentralplasma ausging, das seinen Sitz in einem inpotronischen Zentralgehirn auf einer erdähnlichen Welt im intergalaktischen Leerraum hatte, die von 200 Atomsonnen beleuchtet und erwärmt wurde.

Pfeil Seitenanfang
© Crest-Datei - Autor(en): Dr. Robert Hector - Erstellt: 24.07.1999 - Letztes Update: 24.07.1999