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Pthor
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Blutdschungel

[A-306]: Ein tropischer Urwald auf Pthor. Er füllt das gesamte südwestliche Viertel des Dimensionsfahrstuhls aus und ist das größte geschlossene Waldgebiet des Weltenfragments. Nach Westen und Süden wird der Blutdschungel von der Küste der Stille begrenzt. Nach Osten von der Ebene Kalmlech und der Großen Barriere von Oth mit ihrem Vorland. Nach Norden vom Regenfluß, bzw. der Wüste Fylln. Der Urwald ist nicht scharf abgegrenzt von seinen Nachbarregionen, sondern geht fließend in diese über. In den Randregionen präsentiert sich der Blutdschungel als gewöhnlicher Tropischer Regenwald, wie er auf der Erde am Kongo oder Amazonas existiert. In seinem Inneren nimmt die Tier und Pflanzenwelt jedoch monströse Züge an. So wird das Zentrum des Dschungels von Dackel großen Wanderameisen beherrscht. Alles was ihren Weg kreuzt ist dem Tode geweiht. Eine andere typische Lebensform des Blutdschungels sind die Rindergroßen Raubschweine, die sich von gewöhnlichen Wildschweinen, außer in ihrer Größe, vor allem durch ihr Raubtiergebiß und eine aggressive Lebensweise unterscheiden. Ebenfalls von wissenschaftlichem Interesse sind die bis zu 10 m lagen Tatsselwürmer, bei denen es sich in Wahrheit um riesige Tausendfüßler handelt, deren Rücken mit giftigen Stacheln gespickt ist. Die Pflanzenwelt des Blutdschungels, steht der Tierwelt durch nichts an Monstrosität und Aggressivität nach. Die Bäume des Blutdschungels bekämpfen sich mit peitschenartigen, knarrenden Schlägen ihrer Äste, dabei wird die Rinde der Kontrahenten verletzt. Es tritt ein rotes, extrem giftiges Harz in Strömen aus. Diesem Harz verdankt der Blutdschungel seinen Namen. Das gesamte Gebiet bildet einen flachen Kessel, in dem sich das Wasser und das rote Harz in zahlreichen Bächen sammelt. Das Flußsystem fließt zunächst in der Stahlquelle zusammen, die ein großes System aus Binnenseen bildet, die von starker vulkanischer Aktivität geprägt ist. Aus ihr entspringt der eigentliche Blutfluß der sich in einem breiten Bett südostwärts schlängelt und in einem breiten, sehr sumpfigen Delta am Ostrand der Barriere von Oth mündet. Im Delta befindet sich die Roboterstadt Wolterhaven. Im Blutdschungel leben unzählige Stämme und Völker auf unterschiedlichstem zivilisatorischem Entwicklungsniveau und bekämpfen sich untereinander. Im Norden des Blutdschungels befindet sich zudem die Feste Grool.

Ebenen von Oth

[A-358]: Das Vorland der Barriere von Oth, zwischen dem eigentlichen Hochgebirge und der Straße der Mächtigen gelegen, besteht aus einer weiten Landschaft aus sanft ansteigenden Wiesen und Feldern. Dieses Gelände ist die Kornkammer Pthors und trägt wesentlichen Anteil an der Versorgung des Weltenfragments mit Lebensmitten. Westlich des Gipfels des Ko-Tomarth, dem Revier des Magiers Kolviss, leben 50 Personen, die obwohl sie Sterbliche sind, über magische Fähigkeiten verfügen. Drei Familien stammen von den eigentlichen Magiern ab, meistens von solchen, die man wegen schwerer Verfehlungen aus der eigentlichen Barriere verbannt hatte. Die übrigen entstammen allen möglichen Völkern. Manche waren Flüchtlinge, andere kamen als Wanderer aus dem Blutdschungel oder von der Küste der Stille. Sogar Valjaren und zwei Froijos von der Todesfurche gehören dazu. Nur wenige der sterblichen Magier entwickeln im Lauf der Jahre genug Geschicklichkeit, um ihre magischen Fähigkeiten in sinnvolle Bahnen zu lenken. Für die Gemeinschaft der Magier von Oth, stellt diese Region zweierlei dar. Aus den Reihen der Sterblichen mit magischen Fähigkeiten können, nach dem Tod eines oder mehrerer Magier, neue Mitglieder für die Gemeinschaft der Magier von Oth gewonnen werden und sie bilden eine zusätzliche Barriere zwischen den Magiern und den übrigen Pthorern, speziell den neugierigen Robotbürgern von Wolterhaven.

Feste Grool

[A-306]: Festung im Blutdschungel und Sitz des mysteriösen Ritters Porquetor. Niemand weiß, wer Porquetor wirklich ist, da er sich außerhalb der Burganlage nur in einer Ritterrüstung mit gesenktem Visier zeigt. Es heißt, er sei ein aus der FESTUNG vertriebener Abtrünniger, aus den Reihen der über den Dimensionsfahrstuhl Pthor herrschenden Neffen des Dunklen Oheims.

[A-308]: Sie befindet sich 100 km nordwestlich von Wolterhaven, in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft aus bewaldeten Bergen, landwirtschaftlich genutzten, großen Lichtungen und Tälern die bereits zum klassischen Blutdschungel zählen.

[A-309]: Auf einem besonders hohen Hügel befindet sich die Burg. Die Hänge des Bergs und die Täler um die Festung herum, sind in landwirtschaftliche Nutzfläche umgewandelt oder dienen als Weiden für riesige weiße Stiere. Unzählige Windmühlen ragen hoch auf und dienen vor allem der Stromgewinnung für die Feste Grool. Die äußerst modern eingerichtete Feste Grool, diente bereits vor der Vertreibung Razamons auf die Erde, als Asyl für Porquetor.

[A-310]: Die Burg besteht aus einem hohen zylindrischen Turm, dessen Spitze von einer ovalen Kuppel gebildet wird. Außentreppen und Rampen führen Spiralförmig um diesen Bau herum. Brücken verbinden in mit den übrigen ebenfalls kuppelartigen Bauten. Der gesamte Bau ist von einer massiven Mauer umgeben. Im Inneren der Burg leben vor allem Technos, sie stehen unter dem Kommando von Caidon-Rov den Verwalter und Stellvertreter Porquetors. Porquetor selbst ist auch innerhalb der Feste Grool nur in Gestalt der ferngesteuerten Ritterrüstung zu sehen. Wer hinter Porquetor steht, wer der eigentliche Herr der Feste Grool ist, weiß selbst Caidon-Rov nicht. Atlan dringt als Blinder Passagier der Porquetor-Rüstung in das Innere der Privaträume des Herren der Feste Grool vor. Er findet ein gnomenhaftes Wesen vor, daß sich Yunthaal nennt und vor geraumer Zeit die Rolle Porquetors übernommen hatte. Dieser war tatsächlich einer der Herren der FESTUNG, wurde jedoch unheilbar krank und deshalb in die Feste Grool verbannt. Yunthaal war ein Gefangener Porquetors, als dieser an seiner Krankheit starb. Yunthaal nutzte die Gelegenheit um in die Rolle Porquetors zu schlüpfen. Yunthaal selbst ist über die Jahre der Einsamkeit wahnsinnig geworden. Es kommt zum Kampf bei dem der Arkonide den Zwerg tötet. Schließlich übergibt Caidon-Rov die Herrschaft über die Feste Grool an Atlan, der den Technos die Wahl läßt: Die Burg zu verlassen oder als freie Männer am Aufbau einer Bastion im Kampf gegen die Herren der FESTUNG mitzuwirken. Caidon-Rov bleibt als Verwalter in der Feste Grool zurück, während Razamon und Atlan weiterziehen.

FESTUNG

[A-300]: Bezeichnung für den Herrschaftssitz der Neffen des Dunkeln Oheims, die als dessen Statthalter den Dimensionsfahrstuhl Pthor beherrschen. Die FESTUNG befindet sich im Zentrum einer kargen Hügellandschaft im Zentrum des Horns von Pthor, auf halber Strecke zwischen Aghmonth und dem Wachen Auge.

[A-302]: Niemals verlassen die Herren der FESTUNG ihren abgeschirmten Bereich, ihre Befehle erteilen sie per Funk oder Telepathie. Junge Technos verlassen nach ihrer Entstehung die Sperrzone, ohne Erinnerung an die Zeit dort zu besitzen und kehren erst als Alte oder bereits Tote zur FESTUNG zurück, um durch neue, junge Vertreter ihres Volkes ersetzt zu werden.

[A-330]: Im Jahre 2648 n.Chr. weiß kaum jemand, wie die FESTUNG genau beschaffen ist, da die Anlage unter einem separaten, blickdichten Energieschirm liegt und in der Regel allein für die 20.000 in der FESTUNG beschäftigten Dellos zugänglich ist. Dieser Schirm bildet eine graue, nebelhafte Kuppel von ovaler Form und einer Länge von 150 Kilometern und einer Breite von 50 Kilometern. Hinter der 5 Meter dicken Wandung des Energieschirms befindet sich ein breiter Wassergraben und verschiedene Mauerringe mit ausgeklügelten Fallensystemen, von insgesamt 5 Kilometern breite. Diese alten Befestigungsanlagen umschließen eine idyllische Parklandschaft. Alle wichtigen Produktionsanlagen, etwa für die Herstellung der Technos, sowie die Steuerzentrale, die es den Neffen des Oheims erlaubt das Weltenfragment zu steuern und zu beherrschen, befinden sich im Untergrund. Bei der eigentlichen FESTUNG handelt es sich um ein uraltes, silberfarbenes Raumschiff in Form einer altägyptischen Pyramide, von 438 Metern Höhe und 674 Metern Kantenlänge. Im Umkreis der großen Pyramide befinden sich, kreisförmig angeordnete, sechs kleinere, zwanzig Meter hohe Pyramiden, bei denen es sich um die ehemaligen Beiboote der FESTUNG handelt. Zwischen den Pyramiden sind Baracken und technische Anlagen zu sehen, die zum Teil als Zugang zur Unterwelt von Pthor dienen. Die Parkanlagen und das Zentrum mit den Pyramiden werden von einem weiteren Wassergraben getrennt.

[A-331]: Die Pyramide des Raumschiffs ist etwa zu einem Drittel im Untergrund versunken. Es gibt acht große Hangars auf halber Höhe. Sechs der Hangars sind leer, die beiden übrigen beinhalten Beiboote, wie die sechs, die sich im gelandeten Zustand um die FESTUNG gruppieren. Das Mutterschiff ist in 20 Hauptdecks und diverse Zwischendecks unterteilt. Ein Drittel des Raumschiffs ist mit Triebwerken und Energieerzeugern ausgefüllt. Im oberen Drittel der FESTUNG befindet sich die Zentrale, sie ist ähnlich wie bei terranischen Raumschiffen als Kuppelhalle, mit Leitständen und Panoramabildschirm eingerichtet. Der reguläre Zugang ins Innere der FESTUNG führt durch eines der leeren Hangars. Das Hangar diente vor langer Zeit einmal als Empfangshalle. Zutritt zur Zentrale haben nur die ranghöchsten Dellos, da die Herren der FESTUNG eigentlich Ortsgebunden sind, agieren sie, sofern eine direkte Kontrolle der Androiden notwendig ist, mit Hilfe ihrer Avatar-Androiden.

[A-332]: Im Zuge der Eroberung der FESTUNG durch die Odinskinder, wird die gesamte Anlage schweren Zerstörungen ausgesetzt. Die unterirdische Steuerzentrale, von der aus Pthor gelenkt wurde, ist unwiederbringlich zerstört und verschüttet. Nur die sechs Beiboote wirken unversehrt und bilden ein Sechseck mit der FESTUNG in der Mitte und mit einer Kantenlänge von 200 Metern. Jedes Beiboot ist genau 21 Meter hoch und in sieben Etagen zu je 3 Metern Höhe unterteilt. Die Triebwerkssektion der Beiboote in der Basisetage, gibt Atlan und Razamon Rätsel auf. Denn es scheint keine Rückstoßdüsen, wie bei Impulstriebwerken, zu geben, sondern allein Konverter für Hyper- oder Linearraummanöver. Auf Nachfrage wird ihnen erklärt, daß die Triebwerksgeneratoren sich in die allgegenwärtigen magischen (psionischen) Energieflüsse (die das Universum wie ein Spinnennetz durchziehen) einklinken. Danach folgt dann das jeweilige Raumschiff diesen Strömen, wie eine Eisenbahn den Schienen. (Damit dürfte es sich bei den Triebwerken der FESTUNG und seiner Beiboote um Enerpsi-Triebwerke handeln) Die Zentrale eines Beiboots befindet sich, wie bei der FESTUNG im oberen Drittel, genauer im Zentrum der vierten Etage von unten. Sie ist lediglich für den Betrieb mit zwei Personen ausgelegt. Ein Zentralschacht verbindet die Etagen miteinander. In jeder Etage gibt es ein Gangkreuz, deren beiden Gänge zwei Meter durchmessen. In der nur aus einem Raum bestehenden Etage in der Spitze der Pyramide befindet sich der organische Schiffscomputer. Als Atlan und Razamon die sechs Beiboote nach der Eroberung der FESTUNG durchsuchen, finden sie die Raumschiffe seit Jahrtausenden verlassen und weitestgehend leer geräumt vor. Das Pilzmyzzel der Bordcomputer hat sich jedoch über alle Etagen und Räume der Beiboote ausgedehnt. In jedem Raum befindet sich ein Nervenknoten, von dem aus regelrechte Myzzelnetze die Wände vollständig bedecken. Weitere Stränge des Myzzels verbinden die Beiboote miteinander und bewirken so, daß die Bordcomputer zu einem einzigen intelligenten Plilzwesen zusammenwuchsen, dem Steuermann von Pthor. Der Steuermann hatte über weitere Myzzelstränge Zugriff auf die Seele von Pthor und konnte so bis zur Schlacht von Ragnarök ebenfalls Einfluß auf den Kurs des Dimensionsfahrstuhls nehmen.

Große Barriere von Oth

[A-327]: Hochgebirge an der Südküste des Weltenfragments Pthor. Es besteht aus mehreren Ketten extrem schroffer Berge. Höchster Berg ist der mehr als 6.300 Meter hohe Crallion. Das Klima in der Barriere ist entsprechend Wechselhaft und Hart. Im Winter ist es extrem Kalt und im Sommer steigt die Temperatur nur bis maximal 20° Grad Celsius in den Tälern an. Die Vegetation ist entsprechend karg. Es gibt jedoch zahlreiche Nadelwälder, die bis an die Gipfel heran reichen und ansonsten vor allem Kräuterwiesen. Bewohnt wird die Große Barriere vor allem von den Magiern von Oth. Sie fühlen sich dort besonders wohl, da es in dieser Region zahlreiche "magische" Energieflüsse gibt, die ihre Fähigkeiten verstärken. Oberster Magier ist im Jahre 2648 n.Chr. der "Weltenmagier" Copasallior. Einen Staat der Magier im eigentlichem Sinne gibt es jedoch nicht. Weitere bedeutende Magier sind der Anführer der Rebellen der Tronx-Kette Koratzo, der "Lebensmagier" Wortz als Anführer der schwarzmagischen Gruppe aus den Dunklen Tälern und der "Knotenmagier" Glyndiszorn, der Anfang September 2648 n.Chr. die Barriere in einen magischen Knoten einbettet. Dieser Knoten wirkt wie ein Energieschirm und schirmt das Gebirge gegen Angriffe (insbesondere der Herren der FESTUNG ab). Eine andere Gruppe von Bewohnern der Barriere sind die sogenannten "Seelenlosen", die oftmals von den meist eher einzelgängerischen Magiern als Helfer beschäftigt werden.

Crallion:

[A-327]: Mit über 6.300 Metern der höchste Berg der Barriere von Oth. Der Gipfel des Crallion ist das Revier des Oberhaupts der Magier von Oth, dem "Weltenmagier" Copasallior. Die Spitze des Crallion wurde vom "Weltenmagier" abgetragen, so daß ein mehrere Hundert Meter breites Plateau entstand. Auf dem Gipfelplateau befindet sich neben einem Haus über dem Zugang zum labyrinthartigen Höhlenkomplex der dem Magier als Wohnstätte dient, ein kleiner See aus dem sie ein schmaler Bach ergießt und einen 200 Meter hohen steilen Hang als Wasserfall hinabstürzt. Hinzu kommt ein Nadelwald auf der dem Wohnhaus des Magiers abgewandten Seite des Plateaus. Das Plateau ist über einen schmalen Serpentinen Weg zu erreichen. In den Wäldern an den Hängen des Crallion leben zahlreiche Tiere, hervorzuheben sind dabei die als Ortnys bezeichneten blauen Hirsche.

Kastell Lettro

[A-316]: Wohnsitz und Burg des Odinssohns Heimdall. Es handelt sich um eine düstere Festungsanlage etwa 36 km südwestlich von Donkmoon in der Ebene Kalmlech gelegen. Der an einen Hochbunker erinnernde Kasten aus rotem Waschbeton ist dreißig Meter hoch und zweihundert Meter breit. Die Mauern sind aus groben Blöcken zusammengesetzt. Ob diese Steine von Natur aus rot sind oder eingefärbt wurden, ist nicht zu erkennen. Der Odinssohn bewohnt die Burg fast allein, nur der Magier Kröbel leistet ihn Gesellschaft. Es gibt keinerlei Fenster nach Außen. Im Inneren befindet sich ein größerer Innenhof, der eine aufwendige Gartenanlage enthält. Im Labyrinth der Kellerräume befindet sich auch die Schatzkammer der Odinssöhne, dort bewahrt Heimdall unter anderem seine Sammlung an Parraxynth-Bruchstücken und die Erinnerungsstücke seines Vaters auf.

Lichthaus

[A-324]: Die Burg Sigurds steht nördlich der Straße der Mächtigen auf einem flachen Hügel in einer ausgedehnten Heidelandschaft, die zum Vorland des Barkot-Gebirges zählt. Die Festung selbst ist ein wuchtiger Klotz von sechzig Metern Höhe. Die Grundfläche beträgt etwa 50 mal 50 Meter. Tag und Nacht strahlt das fast würfelförmige Gebäude über die Umgebung. Die Wände sind beinahe transparent, doch das strahlende Licht, verhindert, daß jemand von Außen in das Lichthaus hinein sehen kann. Tatsächlich bestehen die Mauern der Festung aus Formenenergie. Damit kann Sigurd jederzeit ohne größeren Aufwand die Innenarchitektur des Gemäuers ändern. 2648 n.Chr. ist es in sechs etwa gleich hohe Stockwerke unterteilt. Tatsächlich vom Odinssohn bewohnt ist nur die unterste Ebene. Die Möbel folgen einem rustikalen Stil und sind farbenfroh lackiert. Statt mit Teppichen ist der Boden mit wertvollen Pelzen belegt.

Orxeya

[A-305]: Die große Handelsmetropole am südwestlichen Rand des Blutdschungels. Die mittelalterlich wirkende Stadt ist von einer hohen und bulligen Stadtmauer umgeben. Die zahlreiche Stadttore werden streng bewacht, da die Stadt in ständiger Fehde, mit den Stämmen in der unmittelbaren Nachbarschaft liegt. Die aus roten Ziegeln errichteten Häuser stehen dicht beieinander. Die Gassen sind schmal und verwinkelt. Dennoch findet das Leben bevorzugt im Freien statt, da das Innere der Häuser schlecht durchlüftet und düster ist. Die Dächer sind mit Stroh gedeckt, so daß beständig Feuergefahr in der Stadt besteht. Orxeya ist eine Feudalgesellschaft mit einer deutlichen Trennung in Freie, Halbfreie und Sklaven. Der Bürgermeister und Höchste Richter der Stadt wird einfach "das Gewicht" genannt. Im Jahre 2648 ist dies Tygon Hasset. Das zweite wichtige Amt in Orxeya ist "der Seelenschaffer", er prüft Neuankömmlinge auf Herz und Nieren und teilt sie einer der Klassen der Bürgerschaft zu. Im Jahre 2648 ist dies Tynär Stump.

Skolion

[A-301]: Nordöstlichster Berg der Großen Barriere von Oth mit einer Höhe von 3000 m. Während die Südwestlichen Hänge steil und schroff sind, fällt die Nordostflanke in sanften Wellen ab und geht fließend in die südliche Ebenen über. Die dominierende Vegetation besteht aus Nadelbäumen und Dornenbüschen. Die Schneegrenze des Bergs liegt bei 1.200 Meter. In einer Bucht südlich dem Skolion liegt die Stadt der Guurpel, Panyxan. Von den nördlichen Hängen Skolions bis zu den Städten Zbahn und Zbohr an der Bucht der Zwillinge, sind es mehr als 100 km. Der Skolion ist das alleinige Revier des Steinernen, eines kauzigen, alten Magiers. Außerdem leben in den Höhlen und Grotten des Berges die Eskirten, speziell der gierige Hammroon.

Stahlquelle

[A-306]: Ein im Zentrum des Blutdschungels gelegenes System aus kleinen, vulkanisch auf geheizten Binnenseen, die durch Bäche und kleine Katarakte miteinander verbunden sind. Gespeist werden sie aus unzähligen Bächen, die sich aus dem Umland ins kesselartige Tal ergießen und aus vulkanischen, heißen Quellen. Der Untergrund und die Ufer sind felsig. Das Gestein ist trotz der hohen Temperaturen von glitschigen Algen bewachsen. Entwässert wird die Stahlquelle durch den Blutfluß, dessen Bett sich breit, flach und träge in südliche Richtung ergießt. Über den gesamten Gebiet hängen dünne Schwefelwolken und verbreiten einen mörderischen Gestank. Vor 50 Millionen Jahren soll sich an Stelle der Stahlquelle eine moderne Industriestadt im Blutdschungel befunden haben, doch wurde sie von den Göttern vernichtet. Gutwillige Wanderer werden, der Legende nach, von den Geistern dieses Alten Volkes mit wertvollen Geschenken aus der Quelle bedacht. Tatsächlich beobachten Razamon und Atlan, wie sich während ihrer Anwesenheit eine hochwertige Streitaxt scheinbar aus dem Grund eines der Quellseen erhebt.

Steinheim

[A-307]: Wohnort Balduurs an der Straße der Mächtigen nur 2,5 Kilometer nördlich von Wolterhaven gelegen. Ein weitläufiger, extrem verwinkelter, labyrinthartiger und prunkvoll ausgestalteter Bau. Die einzelnen Etagen sind über Rampen und aufwendige Treppenhäuser miteinander verbunden. Die unzähligen Räume werden von keiner Tür verschlossen. Der größte Teil der Räume ist angefüllt mit Bücherregalen und Vitrinen für wertvolle Sammlerstücke. Fensteröffnungen gibt es nur in den Decken. Sie sind mit facettenartig geschliffenem Glas verschlossen und streuen das Licht in allen Farben des Regenbogens. Freie Wandflächen, Decken und Böden sind mit aufwendigen Mosaiken belegt. Steinheim von außen eine düstere Trutzburg, kommt in seiner Innengestaltung einem protzigen, von Licht erfülltem Prunkschloß gleich. Es enthält zudem das Archiv aller Kaperfahrten des Dimensionsfahrstuhls seit der Machtübernahme der Herren der FESTUNG.

Straße der Mächtigen

[A-303]: Ein metallenes Band, daß sich von Aghmonth bis Wolterhaven durch die Landschaft Pthors schlängelt. Es ist vielfach bereits zur Hälfte zugewachsen und von Trümmern, undefinierbarer Wracks und Müllhalden gesäumt. Die Straße der Mächtigen wurde einst unter den Göttern aufgeteilt. Je ein Gott bewachte ein Teilstück. Die Strecke von Aghmonth bis Donkmoon gehört Sigurd. Die von Donkmoon bis Zbohr gehört zu Heimdall und jene zwischen Zbohr und Zbahn war einst Odins eigenes Teilstück, seit seinem Tod ist es verwahrlost. Das längste Teilstück zwischen Zbahn und Orxeya gehört Honir. Jenes im Blutdschungel zwischen Orxeya und Wolterhaven schließlich gehört Balduur. Zbohr und Zbahn, die Städte der Technos, wurden einst von zwei Zwillingsbrüdern gleichen Namens gegründet. Diese gerieten in Streit darüber, wer die schönere Stadt gründet habe. Es kam zum Kampf, den keiner Gewann. Seit dem Spuken ihre Geister über die Straße der Mächtigen.

Tronx-Kette

[A-327]: Gebirgskette im Südosten der Barriere von Oth. Zu ihr gehören etwa sieben Gipfel, auf einem dieser Gipfel befindet sich das Revier des "Stimmenmagiers" Koratzo. Anders als die meisten anderen Magier von Oth, bilden die Bewohner der Tronx-Kette eine enge Gemeinschaft, der nach Ansicht der übrigen Magier der Ruch der Revolution anhaftet. Dabei treibt die meist relativ jungen Magier vor allem der Wunsch an, Gutes zu tun. Koratzo gilt als ihr Wortführer, tatsächlich besitzt jedoch jedes Mitglied der Gemeinschaft die selben Rechte und wer bei einer Aktion nicht mitzieht, bekommt keine Vorwürfe zu hören, da es unter den Magiern von Oth eher ungewöhnlich ist, wenn sich überhaupt mehr als drei Magier zu einem Team zusammenschließen. Neben dem "Stimmenmagier" leben in und auf der Tronx-Kette noch, dessen Lebensgefährtin Antharia, dessen Rivalin Estrala, sowie Haswahu, Howath, Opkul, Querllo, Ssissnu, Wa und andere.

Wasserschloß Komyr:

[A-304]: Das Schloß des Odinssohns Honir alias Thalia. Ein titanenhaft wirkender Rundbau aus groben Quadern, mit nur einem sehr wuchtigem Turm. Er ist nördlich an der Straße der Mächtigen, östlich von Orxeya, am südlichen Rand der Ebene Kalmlech, in dem kleinen Binnensee Kelch-Or gelegen. Eine schmale Brücke verbindet das Schloß mit dem Umland.

Wolterhaven

[A-308]: Die Roboterstadt im südwestlichen Winkel von Pthor, im sumpfigen Delta des Blutflusses gelegen. Die gesamte Metropole ist auf einer unüberschaubaren Anzahl von Plattformen errichtet, die auf abenteuerlichen Gerüstkonstruktionen ruhen. Dabei bilden die Plattformen nicht eine Ebene, sondern bestehen aus Flächen unterschiedlichster Form, Höhe und Größe. Die einzelnen Etagen und Plattformen sind durch Stege, Leitern und Schächte miteinander verbunden. Der niedrigste Punkt der Stadt liegt immer noch über 10 Meter über den Grund. Die höchsten Plattformen erreichen mehr als 100 Meter. Auf den Plattformen befindet sich ein Gewirr aus Bauwerken aller Art, verziert mit unzähligen Kuppel, Türmen und Erkern. Die tatsächliche Größe der Stadt ist für einen Menschen nicht einschätzbar, doch bedeckt sie eine Grundfläche von über 100 km². Bei den ständigen Bewohnern der Stadt handelt es sich ausschließlich um Roboter, die Robotbürger von Wolterhaven. Es befinden sich jedoch ständig Gäste, vor allem Händler aus Orxeya und Diener der Herren der FESTUNG in der Roboterstadt. Die Zahl der in Wolterhaven "lebenden" Robotbürger dürfte in die Millionen gehen. Im Jahre 2648 n.Chr. ist der Robotherr Moonkay, die höchste Instanz der Stadt.

Zbahn

[A-302]: Wohn- und Arbeitsstätte von zahlreichen Technos auf Pthor. Zbahn ist von einer hohen Stadtmauer umgeben. Die Gebäude erinnern an Weinbergschnecken und stehen dicht bei einander. Im Zentrum von Zbahn steht das Patorgh. Es ist ein kolossales Gebäude, dessen Form an ein Schneckenhaus erinnert. Der Durchmesser der Grundfläche des Patorgh beträgt mehr als 500 Meter. Der höchste Punkt des Gebäudes erreichte 200 Meter. Die Wände sind im Stil eines Fachwerkhauses errichtet. Die tragenden Streben bestehen aus blutroten Stahl, die Masse, die die Fächer füllt, aus einer basaltgrauen Masse (Beton?). Das Patorgh stellt eine gigantische Fabrikanlage dar. Voll mit Labors, Werkshallen, Schmieden und Warenlagern. In Verliesen unter dem Patorgh leben die Sklaven, die von den Technos als Hilfskräfte herangezogen werden. In Zbahn gibt es sechs weitere, jedoch wesentlich kleiner Gebäude dieser Art. Das nördlichste heißt Emzig. Hinter ihr verläuft die Straße der Mächtigen durch Zbahn. Am Stadtrand leben in Elendsvierteln die freigelassenen Sklaven, deren Arbeitskraft von den Technos nicht mehr benötigt wird.

[A-303]: Zbahn wurde einst von einem Techno gleichen Namens gegründet. Dieser geriet in Streit mit seinem Zwillingsbruder darüber, wer die schönere Stadt gründete. Es kam zum Kampf, den keiner Gewann. Seit dem Spuken ihre Geister über die Straße der Mächtigen.

Zbohr

[A-302]: Eine der beiden Metropolen der Technos an der Bucht der Zwillinge. Während Zbahn die Stadt der Fabriken ist, ist Zbohr vor allem die Stätte der Forschung und Planung. Zwischen den Technos von Zbohr und Zbahn gibt es beständige Rangkämpfe um die Gunst der Initiatoren. Die Stadt zerfällt in zwei Teile. Der Westen besteht aus einer Ansammlung kleiner Gebäude, in denen die Technos von Zbohr wohnen. Er wird Groonhain genannt. Im Ostteil erhebt sich der Palast der Initiatoren. Neben der Regierung leben im Palast weitere 8000 Technos als Beamte. Bei den Initiatoren handelt es sich um drei Technos, die geistig entrückt sind und in diesem Zustand in einem ständigen telepathischen Kontakt mit den Herren der FESTUNG und den Magos der Technos stehen. Ihre Aufgabe ist es die Befehle der Neffen an die Technos weiter zu leiten. Während dieser Tätigkeit befindet sich eine Art Nebelwolke über den Köpfen der Initiatoren, die Palos. Im Jahre 2648 n.Chr. wird das Triumvirat aus den Technos Elementarmagier, Teilchenkenner und Phantasieritter gebildet. Zwischen Palast und Groonhain befindet sich ein breiter Park mit Rasenflächen, Baum- und Buschgruppen, zahlreichen Brunnen und Pavillons. An der östlichen Stadtgrenze von Zbohr unmittelbar in die Steilküste hinein gebaut, liegt der Erker, das Kastell des Dunklen Oheim auf Pthor. Das Gebäude läßt sich nur schwer in seiner Form beschreiben. Beim verwendeten Baustoff handelt sich um ein Knäuel aus halb transparenten, bläulichen Strängen, die sich beständig umeinander schlängeln. Es soll sich beim Erker um einen Meteor aus der Schwarzen Galaxis handeln. Die Wände scheinen nicht nur zu leben, sondern auch eine Psionische Komponente zu besitzen.

[A-303]: Zbohr wurde einst von einem Techno gleichen Namens gegründet. Dieser geriet in Streit mit seinem Zwillingsbruder darüber, wer die schönere Stadt gründete. Es kam zum Kampf, den keiner Gewann. Seit dem Spuken ihre Geister über die Straße der Mächtigen.

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© Crest-Datei - Autor(en): Bernd Labusch - Erstellt: 19.01.2005 - Letztes Update: 01.06.2008