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GOL’DHOR
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Raumschiff der Magier. Es erinnert äußerlich an eine riesige, goldene Heuschrecke und funktioniert auf der Basis von magischen Techniken, deren wirkliche Natur Atlan rätselhaft bleibt. Schöpfer der GOL’DHOR ist das ehemalige Oberhaupt der Magier von Oth Allersheim.

Nach dessen Verbannung wurde das Schiff in der Palamandiro-Schlucht in den Hängen des Skatha-Hir gelagert und mit einem komplizierten Sicherungssystem versehen, das sich im Jahre 2649 n.Chr. verselbständigt hat.

Die Palamandiro-Schlucht ist ungewöhnlich breit und besteht aus einer weiten Ebene, zwischen zwei schroffen Felswänden. Der Boden der Ebenen ist mit feinen Sand bedeckt, der so weiß ist, daß Atlan ihn zuerst für Schnee hält. Bei Berührung verfärbt sich der Sand blau. In unregelmäßigen Abständen ragen blutrote Felsnadeln aus der Ebenen hervor. In den Felswänden der Schlucht sind die Zugänge zu riesigen Höhlen zu erkennen, die zu einem riesigen unterirdischen Labyrinth gehören, das noch vom sadistischen ersten Oberhaupt der Magier Kir Ban stammt. Die Höhlenzugänge sind mit Marmor verschalt. In einer dieser Höhlen ist die GOL’DHOR abgestellt, sie wurde erst nach der Verbannung Allersheims entdeckt und gilt bei vielen Magiern als göttliches Zeichen für den baldigen Sieg der weißen Magie, tatsächlich handelt es sich um ein Trojanisches Pferd des Konstruktionsmagiers, das dank der Umsicht Copasalliors nie zur Wirkung kam.

Die zum Hangar der GOL’DHOR zählende Höhle hat mehr als 100 Meter Durchmesser und wird von fahlen, grauen Licht erleuchtet. An den Seiten der Höhle stützen Säulen das riesige Gewölbe und erheben sich Tropfsteine, die von Bildhauern zu Statuen verarbeitet wurden. Die GOL’DHOR steht in der Mitte der Halle und erinnert an eine plumpe, goldene Riesenheuschrecke oder Gottesanbeterin, die zusammengekauert am Boden hockt, die vorderen Sprungbeine an den geschwollenen Leib gezogen.

Die GOL’DHOR ist etwa 50 Meter lang und wirkt insgesamt durchaus elegant. Sechs Beine bilden die Landestützen, hinzu kommen zwei angewinkelte Fangarme, die über den Kopf hinausragen. Dieser Kopf ist kugelig, mit zwei aufgesetzten, vorgewölbten Augen. Sechs fühlerartige Antennen von unterschiedlicher Länge sind fächerförmig an der Stirn befestigt. Das goldfarbene Material des Raumschiffs ist halbtransparent und erlaubt einen gewissen Einblick ins technische Innere. Im Unterleib befindet sich ein Zugang, von dem eine Rampe zum Boden hinab führt. Das Schiffsgehirn verständigt sich auf telepathischen Weg mit der Besatzung. Die genaue Natur des Rechners ist unbekannt, es scheint sich weder um eine Positronik, noch um ein lebendes Gehirn zu handeln. Der Schleusenraum der GOL’DHOR nimmt den gesamten Unterleib ein.

Einige in die Schiffswandung eingebaute Aggregate ragen jedoch aus dem Boden und den Wänden hervor. In den mittleren Decks befinden sich die Besatzungsunterkünfte, die sehr luxuriös eingerichtet sind. Im Brustkorb der Heuschrecke befinden sich die Maschinenräume für größere Aggregate und im Kopf die Schiffszentrale. Die Erker der Schiffsaugen, können als Aussichtsplätze für die direkte Sicht in den Weltraum genutzt werden. Ansonsten ist die Schiffszentrale wie in einem normalen terranischen Raumschiff ausgestattet.

Die Energieversorgung der GOL’DHOR erfolgt mit Hilfe von Energiezapfern, die in den beiden angewinkelten Fangarmen integriert sind. Während des Überlichtfluges, werden die Fangarme von einem blauen Leuchten umlodert. Die Energieschilde sind extrem stark und machen die GOL’DHOR nahezu unangreifbar. Über eine aktive Bewaffnung verfügt das Schiff der Magier hingegen nicht.

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 Quelle(n):  A-386
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© Crest-Datei - Autor(en): Bernd Labusch - Erstellt: 08.10.2005 - Letztes Update: 01.06.2008