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 Atlan
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Sconnos
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Im August 2650 n.Chr. bereits über 40 Jahre alter Bettler in Moondrag. Er ist 1,80 Meter groß, dürr und ausgemergelt vom Hunger. Sein Rücken ist von Not und Sorgen gebeugt. Im Vergleich zu seinem wahren Alter wirkt Sconnos bereits wie ein kraftloser, kranker Greis. Seine Haut ist bleich und faltig. Er hat ein schmales, knochiges Gesicht mit einer auffällig großen Nase und einem sehr schmalen Mund. Seine graublauen Augen liegen tief in den Höhlen und das Haar hängt verfilzt und verschmutzt bis auf die Schultern herab. Bei Sconnos Anblick ist zudem unschwer zu erraten, daß er in seiner Not längst vergessen hat, was das Wort Körperpflege bedeutet. Seine Kleidung besteht nur mehr aus einer Ansammlung Fetzen, die in unterschiedlichen Grautönen gefärbt sind. Obwohl schon lange erwachsen, lebt er noch immer bei seinem Pflegevater Alpex. Sconnos Eltern starben, als dieser noch ein Kind war. Alpex zog ihn auf, besaß aber nie genug Einfluß, um Sconnos ein eigenständiges Leben und eine Arbeit zu verschaffen. Da es in Moondrag kein funktionierendes Sozialsystem, aber diverse Räuberbanden gibt, die jeden Versuch der Selbstversorgung vereiteln, droht Sconnos und seiner Freundin Angy, im Sommer 2650 n.Chr. nach dem Tod von Alpex, ein Leben in Elend und der baldige Hungertod.

Doch da entdeckt Sconnos neue Fähigkeiten an sich. Das Schicksal hat entschieden ihm das magische Erbe des Bildermagiers Valschein zu übertragen. Sconnos ist nun selbst einer der Magier von Oth und verfügt über die Fähigkeit der Rekonstruktionsmagie. Seine Fähigkeit geht soweit, daß er verdorbene Lebensmittel und zerstörte Gerätschaften in ihren Ursprungszustand zurück verwandeln kann. Ja in Ausnahmefällen vermag es Sconnos sogar Kranke zu heilen und vor kurzem Verstorbene zum Leben zu erwecken. Mit solchen Fähigkeiten ausgestattet könnte Sconnos ein Leben ohne Sorgen führen, doch genügt ihm dies schon nach kurzer Zeit nicht. Er will das Los aller Bürger Moondrags verbessern und trifft dabei auf den Widerstand der Warlords der Stadt, die bislang gut vom Elend der Bevölkerung leben konnten und jede Veränderung entschieden ablehnen. Doch Sconnos ist nicht mehr aufzuhalten. Er scharrt seine Anhänger um sich und ruft die magische Revolution aus.

Die Revolution gelingt, doch seine Lebensgefährtin Angy stirbt bei einem Attentat. Nachdem in Moondrag wieder stabile Verhältnisse herrschen und die größte Not beseitigt ist, macht sich Sconnos auf die Suche nach neuen Zielen. Er reist in die Senke der Verlorenen Seelen und folgt dabei einer alten Erzählung von Alpex, wonach in einem besonderen Glaspalast sieben magische, schwarze Schwerter aufbewahrt werden. Tatsächlich findet Sconnos diese und kann sie in seinem Besitz bringen. Anschließend reist er zur FESTUNG weiter und will Atlan herausfordern. Während die Anhänger des Magiers ihn schon als neuen König von Atlantis sehen, entdeckt Sconnos, daß es sich bei den sieben Schwertern aus der Senke um verzauberte Fragmente des Parraxynts handelt. Er verwandelt sie zurück und vollendet das Artefakt. Während dieser Tätigkeit beginnt Sconnos zu leuchten und durchscheinend zu werden, bis er sich schließlich auflöst. Er selbst empfindet dabei ein nie zuvor erlebtes Glücksgefühl.

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 Quelle(n):  A-497, 498
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© Crest-Datei - Autor(en): Bernd Labusch - Erstellt: 21.08.2005 - Letztes Update: 01.06.2008